Opfer

von Pierre Lemaitre 
3,6 Sterne bei68 Bewertungen
Opfer
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (41):
H

Spannend, man wird sofort in die Geschichte hineingezogen, sehr zu empfehlen

Kritisch (10):
K

hoffentlich wird es besser. Bisher bin ich sehr enttäuscht

Alle 68 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Opfer"

Anne Forestier ist zur falschen Zeit am falschen Ort. In einem Juweliergeschäft wird sie Opfer eines brutalen Raubüberfalls. Da sie die Täter identifi zieren kann, setzen die Verbrecher alles daran, die Zeugin zu eliminieren. Doch es gibt jemanden, der sich ihnen in den Weg stellt, um die Frau zu schützen, die er liebt: Kommissar Camille Verhoeven, Chef der Pariser Mordkommission.

Der Tag von Kommissar Camille Verhoeven beginnt düster. Erst die Beerdigung seines besten Freundes, dann ein bewaffneter Raubüberfall auf den Champs-Élysées. Es ist der Tag, an dem Camille Verhoeven lernen wird, dass das Schicksal keine Rücksicht nimmt. Der Kommissar sitzt vor den Überwachungsbändern, sieht eine blutig geschlagene Frau auf dem Boden liegen, die mit flehendem Blick direkt in die Kamera schaut, hinter ihr ein Mann mit Gesichtsmaske und Pumpgun. Sieht die Frau sich bewegen, sieht, wie sie sich aufzurichten versucht. Glatter Selbstmord mit der Pumpgun im Rücken. Doch die Frau, sie sieht es nicht. Camille Verhoeven krallt die Finger in die Tischplatte, lernt in diesem Moment das Gefühl absoluter Machtlosigkeit kennen. Denn die Frau, die ihn aus dem Bildschirm heraus anzuflehen scheint, ist Anne Forestier, seine Lebensgefährtin.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783608503708
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:336 Seiten
Verlag:Tropen
Erscheinungsdatum:02.09.2018

Rezensionen und Bewertungen

Neu
3,6 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne14
  • 4 Sterne27
  • 3 Sterne17
  • 2 Sterne8
  • 1 Stern2
  • Sortieren:
    Claris avatar
    Clarivor 6 Tagen
    Kriminalfall mit vielen Tücken

    Pierre Lemaitre ist als Krimibuchautor bekannt. In Deutschland ist dieser Krimi sein erster, nachdem er mit zwei Erstlingswerken rühmlich beim deutschen Lesepublikum in Erscheinung getreten war.

    Hier passiert gleich zu Beginn der Lektüre ein versuchter Mordfall. Anne, Freundin von Camille, dem Leiter der Pariser Mordkommission, wird eines Morgens, als sie in aller Eile vor dem Dienst in einer Ladenpassage noch einen Kaffee trinken will, hinterrücks auf grausame Weise überfallen und übel zugerichtet.

    Rückblickend, noch während sich Camille mit diesem Überfall beschäftigt, erfährt man, wie ihre Beziehung zustande kam.

    Die eigentliche Kunst des Autors besteht darin, dass mitten im Leben schreckliche Dinge passieren. Erst rückwirkend erfährt man nach und nach, wie die Lebensschicksale der Beteiligten miteinander verknüpft waren. Mit ungeheurer Wucht nimmt das Schicksal seinen Lauf. Lemaitre versteht es, seine Geschichten so aufzubauen, dass man von einer Aufregung zur nächsten hastet. Und so ein Fall wird nicht schnell aufgerollt, sondern alles nimmt einen langsamen und sich steigernden Verlauf.

    Camilles Leben war schon vor vier Jahren von einem bitteren Schicksal gezeichnet. Und nun das!

    Das gewöhnliche und alltägliche Leben kommt bei der Fülle von schweren Verbrechen nicht zu kurz. Im Gegenteil: wird einem doch Camilles zwiespältige Liebesbeziehung zu Anne erst allmählich klar. Gegenwart und nahe Vergangenheit verschmelzen zu einem drängend nach Aufklärung rufenden Schluss! Aber der Leser muss sich gedulden! Denn die Dinge liegen nicht so einfach, wie uns der Autor zunächst glauben machen will. Eine Vielzahl von Ganoven und Kriminellen haben ihre Hände im Spiel. Es bedarf intensiver Forschung und Spurensuche, um dem gewaltigen Netz an Verbrechern auf die Schliche zu kommen. Raffinierte Verbindungen, Abmachungen und gegenseitiger Abrechnungen spielen hinein, um der abgekarteten Ganovenbande das Handwerk zu legen. Am Ende bleibt ob der Vielfalt an Verwicklungen ein fast überforderter Leser zurück.

    Lemaitre ist ein wirklich perfekter Krimiautor. Die Finten, mit denen er den Leser auf falsche Fährten lotst, sind vielfältig und raffiniert. Atemlos sehnt man das Ende herbei, um endlich zu begreifen, was und wie die Dinge miteinander verknüpft sind.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    miss_mesmerizeds avatar
    miss_mesmerizedvor 10 Tagen
    Kurzmeinung: Bleibt leider hinter den Erwartungen zurück.
    Pierre Lemaitre – Opfer

    Ein Missgeschick mit einem Füller führt Anne Forestier in ein Einkaufszentrum. Auf dem Weg zu den Toiletten stört sie eine Gruppe von Räubern, die ein Juweliergeschäft überfallen wollen und die Zeugin niederstrecken. Doch die Frau überlebt und könnte eine Aussage machen. Aber noch viel brisanter: sie ist nicht einfach eine Frau, die zufällig zur falschen Zeit am falschen Ort war, sondern auch die Partnerin von Camille Verhoeven, Pariser Kommissar, der den Fall zugleich an sich zieht, denn nicht nur die privaten Gründe, sondern auch eine offene Rechnung mit dem vermuteten Täter treiben ihn an. Ein Katz-und-Maus-Spiel beginnt und wer die Oberhand behält, ist völlig offen.

    „Opfer“ ist nicht mein erster Roman von Pierre Lemaitre und bisher konnte er mich durch clevere Geschichten mit unerwarteten Wendungen und interessante Charaktere überzeugen. Dieser Thriller jedoch bleibt weit hinter den Erwartungen zurück und so manche Länge hat die Spannung etwas leiden lassen.

    Zunächst schien mir die Grundidee, den Kommissar ganz persönlich mit dem Fall zu involvieren und die private Wut als weiteren Antrieb zu verwenden, ein überzeugendes Motiv. Dass Verhoeven dadurch bekannte Pfade verlässt, sich selbst schuldig macht und Vorschriften ignoriert, war passend und glaubwürdig. Auch dass die Figur von Anne Forestier nach und nach in einem anderen Licht erscheint, konnte die Spannung steigern. Allerdings haben Verhoevens Trauer um seine verstorbene Ehefrau und das scheinbar kopf- und ziellose Umherirren immer wieder die Zielstrebigkeit der Ermittlung und der Handlung vermissen lassen.

    Auch der Schreibstil, der durch ein Stakkato an kurzen Sätzen geprägt ist und eher wie Gewehrsalven daherkommt als dahinzufließen, hat das Lesen doch erheblich holpriger gestaltet als ich das vom Autor gewohnt bin. Die minutenweise dokumentationsartige Kapitelgestaltung und die Perspektivenwechsel sind zwar grundlegend eine gute Idee, um das Tempo zu erhöhen und eine gewisse Atemlosigkeit in der Handlung entstehen zu lassen, haben hier aber nicht ganz ihre intendierte Wirkung entfalten können.

    Ein starker Einstieg und durchaus cleverer Plot, die jedoch im Laufe der Geschichte etwas zerfleddern und unter dem Stil leiden, daher leider ein eher verhaltenes Fazit.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    S
    steffi_liestvor 25 Tagen
    Verwirrend bis zum geht nicht mehr

    Das Cover und auch die Leseprobe haben sich sehr gut angehört. Als ich jedoch anfing das Buch zu lesen hatte ich mit jeder Seite immer weniger Lust darauf. Der Schreibstil ist so verwirrend und durcheinander das man den Überblick verliert. Die Handlungen zwischen Anne und Camille sind ja vllt. Noch nachvollziehbar. Aber alles andere ist für mich nur ein wildes kuddelmuddel. Es ist die Rede von Personen wo mir einfach der Zusammenhang fehlt. In den einem Moment ist von einem Serben die Rede kurz darauf von einem Vincent Hafner und irgendwann auch von einem dicken Türken. Plötzlich werden Finger abgeschnitten dann geht es wieder um Prostitution. Das Konzept des Buches ist grundsätzlich ja nicht schlecht aber meiner Meinung nach fehlt es an der Umsetzung in Form eines geordneten Schreibstil. Spannung hat sich bei mir leider gar keine aufgebaut, sondern eher Frust und langeweile. Die Charaktere wurden nur sehr oberflächlich behandelt weswegen man keine Beziehung zu den Protagonisten aufbauen konnte.  Mehr als 2 Sterne sind leider nicht drin! 

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    H
    Hexe63vor 25 Tagen
    Kurzmeinung: Spannend, man wird sofort in die Geschichte hineingezogen, sehr zu empfehlen
    gefällt mir sehr gut

               Das Cover gefällt mir sehr gut, es ist passend zum Titel des Buches gewählt worden. Gleich am Anfang der Story wird man sofort in das Geschehen hinein gezogen. Die Spannung ist sofort da und erstreckt sich durch das ganze Buch. Sehr detailreich und spannend schildert Pierre  Lemaitre die Geschichte. Sein Schreibstil gefällt mir sehr gut. Das lesen erzeugte bei mir wirklich Gänsehaut. Ich habe lange kein so spannendes Buch mehr gelesen.
    Als Anne Forestier durch Zufall Opfer eines sehr brutalen Überfälle wird, überlebte sie nur schwer verletzt. Kommissar Camille Verhoeven, ihr  Ehemann setzt alles daran, um die Täter zu finden. Pierre Lemaitre hat ein Gespür dafür, im richtigen Moment neue Wendungen ein zu bauen. Wodurch die Spannung jedes mal erhöht wird, und ich schnell weiterlesen wollte. Die Charaktere wurden gut heraus gearbeitet.
    Alles in allem ein sehr gutes Buch, diesen Thriller kann ich nur weiter empfehlen.
           

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    martina_turbanischs avatar
    martina_turbanischvor einem Monat
    Kurzmeinung: Opfer ist ein gleichermaßen spannendes wie brutales Buch. Man sollte allerdings nicht so empfindlich sein
    Zur falschen Zeit am falschen Ort…

    Anne Forestier ist in einer Einkaufspassage unterwegs und tut, was man dort so tut. Bummeln, Leute begutachten und Kaffee trinken. Ein Malheur mit einem Kaffeebecher zwingt sie in den Waschraum und hier beginnt ihr ganz persönlicher Albtraum. Drei bewaffnete und zum Teil maskierte Räuber knüppeln sie nieder und überfallen anschließend ein Juweliergeschäft. Irgendwie schafft Anne es dann doch zu fliehen und wird von da an von den Räubern gejagt. Sie ist die einzige, die ihre Gesichter gesehen hat und sie identifizieren kann. Aber das Gangstertrio hat die Rechnung ohne den Annes Freund gemacht - denn Camille Verhoeven ist Chef der Pariser Mordkommission und jagt nun seinerseits die Gangster.

    Ein Ereignis wird als entscheidend angesehen, wenn es Ihr Leben total aus der Bahn wirft. So hat Camille Verhoeven es ein paar Monate zuvor in einem Artikel über “Die Beschleunigung der Geschichte” gelesen. Opfer, S. 11

    Mein Eindruck:

    Zur falschen Zeit am falschen Ort…

    Tempo

    Opfer ist in viele kurze  Kapitel unterteilt. Die Handlung erstreckt sich über drei Tage und jedes Kapitel ist mit einer Uhrzeit und manchmal mit dem entsprechenden Datum betitelt. Abwechselnd kommt jeder, also der Kommissar, Anne Forestier und einer der Räuber, als Ich-Erzähler zu Wort. Das  sorgt von Anfang an für ein sehr hohes Tempo, allerdings auch ein bisschen für Verwirrung. Bei mir jedenfalls.

    Gewalt

    Der Autor Pierre Lemaitre lässt mich als Leser recht  tief in menschliche Abgründe blicken. Wer ein Problem mit der expliziten Darstellung von Gewalt hat, ist hier vielleicht nicht ganz richtig. Allerdings werden diverse Gewaltexzesse dann auch wieder mit einem recht hohen Maß an bösem Humor wett gemacht. Also insgesamt kein Buch für allzu empfindliche Menschen.

    Band 3

    Opfer ist offensichtlich der letzte Teil einer Trilogie um den kleinwüchsigen Kommissar Camille Verhoeven. Die beiden ersten Bände kenne ich nicht, konnte aber vollkommen problemlos der Handlung folgen, ohne den Eindruck zu haben, mir würden Informationen fehlen. So wirklich geht das auch aus keinem Teil des Buches hervor, was ich schon ein bisschen ärgerlich fand. Ich lese mehrbändige Reihen gerne in der richtigen Reihenfolge.

    Logik

    Insgesamt fand ich Opfer spannend, temporeich und vielleicht durch die häufigen Perspektivwechsel ein bisschen verwirrend. Das Buch erinnerte mich ein bisschen an 24 Hours ,allerdings in einer nicht-fernsehtauglichen, brutalen Version. Gelegentlich bleibt die Logik ein bisschen auf der Strecke oder wird zugunsten der Spannung reichlich gedehnt - man sollte es also nicht zu genau damit nehmen.

    Mein Fazit:

    Opfer ist ein gleichermaßen spannendes wie brutales Buch. Wer kein Problem mit expliziter Gewaltdarstellung hat, darf sich allerdings blendend unterhalten fühlen.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    U
    Ute_Bolligvor einem Monat
    Spannend!

    Pierrre Lemaitres "Opfer" liest man von Anfang an mit großer Spannung, gibt es doch eine Reihe von Rätseln zu entschlüsseln, die zum einen mit der Person des Kommissars Camille Verhoeven und zum anderen mit seiner Freundin Anne Forestier zusammenhängen. Sie wird das erste "Opfer", als sie bei einem Raubüberfall in das Geschehen gerät. Schwere Verletzungen können sie nicht daran hindern zu entkommen und im Verlauf des Thrillers wird sie noch häufiger in große Gefahren geraten. Verhoeven ermittelt trotz seiner privaten Verstrickungen in den Fall und bald entdeckt er Zusammenhänge zum Tod seiner Frau, die vor einigen Jahren ebenfalls "Opfer" eines Verbrechens wurde. Weitere "Opfer" müssen auf dem blutigen Weg des Täters dran glauben und zum Schluss, so viel sei verraten, wird auch Camille in gewisser Weise zum "Opfer" werden. Eine spannende Story, deren Auflösung man entgegen fiebert. Das Buch ist aus drei verschiedenen Ebenen geschrieben, was teilweise etwas verwirrend ist.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    E
    Elonaivor einem Monat
    Spannend bis auf den Mittelteil

    Pierre Lemaitres Buch "Opfer" ist ein Thriller der sich rund um Kommissar Verhoeven dreht. Dessen Geliebte Anne Forstier wird, scheinbar durch Zufall, Opfer bei einem Raubüberfall auf ein Juweliergeschäft. Verhoeven persönlich übernimmt die Ermittlungen. 

    Anfang und Ende des Thriller haben mich voll überzeugt. Sowohl die Beschreibung des Raubüberfalls, als auch die überraschende Wendung zum Ende waren spannend. Aber der Mittelteil zog sich leider sehr und lässt die Lesefreude schwinden. Es werden zu viele Details beschrieben. 
    Was auch ein wenig Gewöhnung braucht, ist der Schreibstil von Pierre Lemaitre. Die Sätze sind zum Teil sehr lang. Das lässt als stilistisches Mittel sicherlich Tempo aufkommen, macht das Buch damit aber auch zu einer Lektüre, die nicht mal eben nebenbei gelesen wird.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Butis avatar
    Butivor einem Monat
    Harter Tobak

    Spannender Krimi von erfolgreichem Autor! 

    Ich muss gestehen, dass ich nicht ganz so begeistert von dem Buch bin, was daran liegen könnte , dass ich nicht so richtig in die Geschichte rein gekommen bin. 

    Wie reagiert man, wenn man mit eigenen Augen mit ansehen muss, wie die eigene Freundin einem Verbrechen zum Opfer fällt? Dies ist die entscheidende Frage für den Hauptprotagonisten. Er setzt alles daran das Verbrechen aufzuklären und seine Freundin zu schützen. Dabei verrennt er sich teils. 

    Spannend erzählt, und gut ausgearbeitet fällt es mir dennoch schwer in die Geschichte reinzukommen, teils war mir die Erzählung zu holprig. 

    Das Cover ist gut ausgearbeitet und passt für mich zur Erzählung. 

    Eine Kaufempfehlung spreche ich gerne aus, auch wenn das Buch nichts für mich war, ist es denn noch ein spannender Krimi.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    R
    readtobeevor 2 Monaten
    Nicht alles im Leben ist, wie es scheint

    Der Thriller "Opfer" von Pierre Lemaitre hat mich von der ersten bis zur dreihundertneunundzwanzigsten Seite gefesselt. 
    Sowohl inhaltlich, aber in besonderem Maße wegen des außergewöhnlichen Schreibstils des Autors. 
    Erzählt wird die Geschichte von Kommissar Verhoeven, der auf einem Überwachungsvideo mit ansehen muss, wie seine Lebensgefährtin Anne bei einem Raubüberfall brutal misshandelt wird. Wie durch ein Wunder entkommt sie, mehr tot als lebendig, ihrem Angreifer. 
    Im Laufe von 3 Tagen vollzieht sich seine Ermittlungsarbeit, bei der er immer tiefer auf persönliche Weise mit dem Fall verstrickt wird und schnell klar wird, dass viele Dinge anders liegen, als zunächst vermutet. 
    Es wird für Verhoeven nicht nur darum gehen, die Haut seiner Geliebten zu retten. 
    Er muss sich erneut mit dem gewaltsamen Tod seiner Ehefrau Irene auseinandersetzen und damit, dass in seiner aktuellen Beziehung zu Anne scheinbar nichts so ist, wie es scheint. 
    Die Story ist spannend und logisch, der Plot sehr sorgfältig ausgearbeitet, die Figuren sehr interessant.

    Der Autor eröffnet dem Leser durch den Wechsel der Erzählperspektiven, der mir in dieser abwechslungsreichen Form noch nicht begegnet ist, einen besonderen Blick auf die Geschehnisse. Einerseits von oben (auktorial), mit Distanz zum Geschehen - teilweise wie mit dem Blick durch eine Kamera, andererseits wiederum sehr persönlich aus der Ich-Perspektive, was das Lesen meiner Meinung nach sehr anspruchsvoll macht.

    Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und werde mit Sicherheit noch weitere Bücher des Autors lesen. Schön, dass dieses Werk nun in deutscher Sprache veröffentlicht wird.




            

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    M
    Mira2011vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Leider nicht mein Fall
    Enttäuschend

    Ein viel versprechender Klappentext und eine ebensolche Leseprobe bewirkten, dass ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Ein früheres Buch von Pierre Lemaitre (Drei Tage und ein Leben) hatte mich sehr beeindruckt.

    Dies gelang „Opfer“ allerdings nicht. Die sprachliche Eleganz und das psychologische Einfühlungsvermögen vermisste ich hier.

    Lemaitre ergeht sich in „Opfer“ in Kleinigkeiten, das Buch wird immer langatmiger, die Lesemotivation erlahmt. Die Geschichte spielt an nur drei Tagen, die einzelnen Tage sind sozusagen „stündlich“ beschrieben. Vielleicht ist das das Problem, Lemaitre wollte zu viel in diese Stunden packen. Dabei blieb die Spannung leider auf der Strecke, erst ganz am Ende kam erst wieder etwas Fahrt in die Geschichte.

    An sich ist der Plot der Geschichte nicht schlecht, allerdings ist er nicht gut umgesetzt. Ich war so irritiert über die Unterschiedlichkeit der Bücher, dass ich verschiedene Übersetzer vermutete. Dem war aber nicht so.

    Schade, so lange brauchte ich noch nie für 329 Seiten.  


    Kommentieren0
    0
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Weitere Informationen zum Buch

    Pressestimmen

    »Vertrauen Sie auf Lemaitre. Er weiß, was er tut.« Sydney Morning Herald

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks