Pierre Martin

 4,1 Sterne bei 914 Bewertungen

Lebenslauf

Hinter dem Pseudonym Pierre Martin verbirgt sich ein Autor, der mit Romanen, die in Frankreich und Italien spielen, bekannt geworden ist. Für seine neue Hauptfigur Madame le Commissaire hat er sich eine neue Identität zugelegt.

Neue Bücher

Cover des Buches Madame le Commissaire und das geheime Dossier: Isabelle Bonnet 11 (ISBN: B0CSPFTLMY)

Madame le Commissaire und das geheime Dossier: Isabelle Bonnet 11

Neu erschienen am 02.05.2024 als Hörbuch bei Audible Studios.
Cover des Buches Madame le Commissaire und das geheime Dossier (ISBN: 9783426529942)

Madame le Commissaire und das geheime Dossier

 (14)
Neu erschienen am 01.05.2024 als Taschenbuch bei Knaur Taschenbuch. Es ist der 11. Band der Reihe "Madame le Commissaire".

Alle Bücher von Pierre Martin

Neue Rezensionen zu Pierre Martin

Cover des Buches Monsieur le Comte und die Kunst der Täuschung (ISBN: 9783426527122)
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Rezension zu "Monsieur le Comte und die Kunst der Täuschung" von Pierre Martin

Der Fluch der Fortsetzung?
PunktundKommavor 12 Tagen

Der zweite Teil der Buchreihe um den französischen Lebemann Lucien, seines Zeichens Comte de Chacarasse, schließt direkt ans Ende des ersten Bands „Monsieur le Comte und die Kunst des Tötens“ an. Dem Schwur der Familie verpflichtet, erhält Lucien von seinem Onkel Edmond einen neuen Auftrag. Dieser erfordert wieder seinen Erfindungsreichtum und sein Talent zur Improvisation, um seinem eigenen Versprechen gerecht zu werden: Niemals einen Menschen zu töten.

Dass es ihm gelingt, war dann wenig überraschend, wie der Hauptakteur auch sonst alles mit schlafwandlerischer Sicherheit fertigbringt. Bösewichte bezwingt er ohne große Mühe, und natürlich umschwirren den Bonvivant die Frauen wie die Bienen die Blüte. Dadurch wandelt sich der im ersten Teil sympathische Lucien, den Gewissensbisse wegen seiner Aufträge plagen, in dieser Fortsetzung zum Stereotyp des schillernden Machos, dem nichts etwas anhaben kann. Das wirkt zu glatt und über so viele Seiten hinweg irgendwann unglaubwürdig.

Der Klappentext umreißt den neuen Auftrag, den Lucien zähneknirschend übernimmt, und verspricht eine knifflige Herausforderung. Und die ist nach etwa einem Drittel des Buchs gelöst. Da fragte ich mich, was im längeren Rest noch auf mich wartet. So plätschert die Handlung eine ganze Weile zwischen verschiedenen Orten an der französischen Riviera, vielfältigen kulinarischen Genüssen und nett dargestelltem Savoir-vivre vor sich hin. Alles in allem passiert kaum noch etwas Aufregendes, und das muss auch dem Autor aufgefallen sein. Denn im letzten Viertel sieht sich Lucien dann doch noch einmal mit einem neuen Auftrag konfrontiert, der ihn vor eine schier unlösbare Aufgabe stellt.

Cosy Crime darf einiges, was sich in realitätsnahen Kriminalgeschichten verbietet. Da dürfen auch mal Klischees bedient werden und die Charaktere etwas überzeichnet sein. In „Die Kunst der Täuschung“ schießt der Autor damit allerdings etwas übers Ziel hinaus.

Das wäre nicht mal schlimm, wenn nicht auch die gewählte Sprache so altbacken und wenig kreativ wäre. Ein Hauptsatz reiht sich an den anderen und macht das Lesen nicht zu einem Genuss.

Ich hoffe, dass die Qualität eines dritten Teils dieser Reihe wieder das Niveau des Auftakts erreicht, ansonsten ist mein Ausflug in die Welt des Comte de Chacarasse beendet.

Mehr dazu hier: https://www.buchleserin.de/2024/06/11/monsieur-le-comte-und-die-kunst-der-taeuschung/

Cover des Buches Madame le Commissaire und das geheime Dossier (ISBN: 9783426529942)
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Rezension zu "Madame le Commissaire und das geheime Dossier" von Pierre Martin

Das rote Dossier
twentytwovor 17 Tagen

Über Langeweile kann sich Commissaire Isabelle Bonnet wirklich nicht beschweren, denn ein Fall jagt den nächsten. Sehr zur Freude von Appolinaire, der als einfacher Brigadier de Police mit seinen teilweise recht originell erscheinenden Ideen und Schlussfolgerungen immer wieder für Überraschungen gut ist. Ein Ideenreichtum, von dem vor allem Isabelle profitiert, die unter dem veränderten Blickwinkel meist zu erstaunlichen Ergebnissen kommt und durch die neuen Impulse entscheidende Schlussfolgerungen mit garantierter Erfolgsquote ziehen kann.

Fazit
Es macht immer wieder Spaß Isabelle und Appolinaire bei ihren Ermittlungen zu begleiten und damit gleichzeitig eine kleine Reise in die Provence zu verbinden.

Cover des Buches Monsieur le Comte und die Kunst der Täuschung (ISBN: 9783426527122)
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Rezension zu "Monsieur le Comte und die Kunst der Täuschung" von Pierre Martin

Wohlfühlunterhaltung für Fans von französischem Flair
Marigoldvor 22 Tagen

"Monsieur le Comte und die Kunst der Täuschung" ist der zweite Band der Cosy-Krimi-Reihe von Pierre Martin, erschienen bei Droemer Knaur. Lucien Comte de Chacarasse führt mit viel Leidenschaft ein Restaurant im französischen Villefranche-sur-Mer. Er liebt gutes Essen, schöne Frauen und ein unbeschwertes Leben. Doch als Mitglied eines alten Adelsgeschlechts ist er verpflichtet, Auftragsmorde auszuführen, die ihm sein Onkel aufträgt.

Lucien ist jedoch kein Mörder im herkömmlichen Sinne. Stattdessen nutzt er seine Cleverness, um die Aufträge durch raffinierte Tricks zu erfüllen. Er plant geschickt, sodass seine Opfer auf indirekte Weise sterben und er sich somit nicht des Mordes schuldig macht. Pierre Martins Erzählstil ist lebhaft und humorvoll. Die Beschreibungen der Schauplätze in Südfrankreich sind sehr stimmungsvoll und versetzen den Leser in Urlaubsstimmung. Die Atmosphäre ist locker und unterhaltsam, das Buch lässt sich gut lesen.

Ein zentrales Thema des Buches ist die Kunst der Täuschung. Lucien setzt seine Intelligenz und Kreativität ein, um seine Aufträge zu erfüllen. Jedoch kommt dieser Teil für mein Empfinden im gesamten Buch zu kurz, die Pläne sind recht einfach und werden ohne Zwischenfälle umgesetzt. Gerade hier wäre mehr Spannung möglich gewesen und ich hätte mir etwas kompliziertere Fälle gewünscht. Die französische Lebensart und die kulinarischen Genüsse spielen eine große Rolle und tragen zur charmanten Atmosphäre bei. Der Autor verwendet häufig französische Sprüche oder Redensarten, die zwar übersetzt werden, mich als nicht französisch sprechende Person im Lesetext aber gestört haben.

"Monsieur le Comte und die Kunst der Täuschung" ist eine unterhaltsame Lektüre mit einem sympathischen Protagonisten und lebhaften Beschreibungen der französischen Schauplätze. Meiner Meinung nach hätte man aus dem Thema „Auftragsmorde“ viel mehr rausholen können, mir hat beim Krimi eindeutig Spannung gefehlt. Zudem musste ich feststellen, dass mich die Schauplätze an der südfranzösischen Küste nicht so sehr ansprechen, wie Gegenden in anderen Ländern. Daher werde ich diese Reihe für mich nicht weiterverfolgen, für Fans von Cosy-Krimis mit französischem Flair ist das Buch jedoch eine ordentliche Wahl.

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