Madame le Commissaire und das geheimnisvolle Bild

von Pierre Martin 
3,6 Sterne bei56 Bewertungen
Madame le Commissaire und das geheimnisvolle Bild
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Positiv (31):
J

Sehr gut! Verzwickter Fall rund um Kunstfälschung

Kritisch (6):
danielamariaursulas avatar

Verheißungsvoller Auftakt, interessante Grundidee, aber die Umsetzung, die immerhin nett sein könnte, lässt immer mehr nach und enttäuschte

Alle 56 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Madame le Commissaire und das geheimnisvolle Bild"

Ein Provence-Krimi mit Urlaubs-Feeling, ein turbulenter Kunst-Krimi um einen angeblichen Matisse und der 4. Fall für die Kommissarin Isabelle Bonnet vom Bestseller-Autor Pierre Martin
Im Dörfchen Fragolin in der Provence herrscht Urlaubsstimmung, Kommissarin Isabelle Bonnet genießt das süße Nichtstun und das ein oder andere Glas Rosé zu frischem Olivenbrot. Eine Abendeinladung, zu der sie den Kunstsammler Rouven Mardrinac begleitet, könnte das Sahnehäubchen auf der Aprikosen-Tarte sein. Doch Rouven brüskiert die Gastgeber schon nach wenigen Minuten mit der Behauptung, der stolz zur Schau gestellte Matisse sei eine Fälschung. Ein eilig herbei gerufener Sachverständiger macht mit Hilfe raffinierter Technik eine schockierende Entdeckung: Unter der Oberfläche des Bildes verbirgt sich ein verzweifelter Hilferuf!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426520321
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:368 Seiten
Verlag:Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum:02.05.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    petrahillebrands avatar
    petrahillebrandvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Unterhaltsam, aber nicht so gut geschrieben, wie die anderen drei Krimis dieser Reihe.
    Viertes Buch der Kommissarin Isabelle Bonnet und ihres schrulligen Assistenten Apollineire

    Nachdem ich schon drei Bände von der emanzipierten Kommissarin und ihrem liebenswerten Assistenten gelesen hatte, griff ich voller Freude zu "Madame le Commissaire und das geheimnisvolle Bild". Leider wurden meine hohen Erwartungen diesmal nicht erfüllt. Während ich zu den vorherigen Krimis nur Positives anmerken konnte, gab es im Band vier einige Stellen, die mich irritiert haben.

    Einerseits fühlte ich mich zu oft über Selbstverständlichkeiten belehrt, was dem Provencekrimi viel von seinem Charme nahm. Andererseits hätte ich mir ein besseres Lektorat gewünscht, denn es wurden mehrere Zeitenfehler übersehen.

    Der Grundsatz "Show, don't tell!" hätte dem Spannungsbogen in diesem Buch gut getan. Ebenso, wenn nicht zum x-ten Mal über bereits bekannte Charaktereigenschaften der Hauptfiguren berichtet worden wäre, sondern einige amüsante Wendungen (vielleicht sogar neue Charakterzüge) eingebaut worden wären.

    Gefallen hat mir, dass Isabelle Bonnet sich bei ihren Recherchen unglaublich viele Ermittlungswege einfallen ließ, um den Fall rund um den gefälschten Matisse zu lösen. Hier wurde alles sauber geklärt, das Ende war schlüssig und authentisch.

    Dafür hat mir die Auflösung des von Balancourt übertragenen Falles gefehlt. Das hat bei mir sogar die Frage aufgeworfen, ob Pierre Martin, oder wer auch immer sonst sich hinter diesem Pseudonym verbirgt (war es diesmal gar ein anderer Autor?!) beim Schreiben dieses Folgekrimis unter Zeitdruck gewesen sein könnte. Jedenfalls hat er sich - nicht nur den Inhalt des Aktenkoffers betreffend - um eine plausible Hintergrundgeschichte gedrückt.

    Fazit: Nach den hohen Bewertungen der ersten drei Bände vergebe ich diesmal nur drei Sterne. Nichts desto trotz würde ich  - sollte es einen Band fünf dieser Provencekrimireihe geben - diesen gerne lesen. Schon allein deshalb, weil ich nach der Lektüre dieser vier Bände in Folge ein Fan dieses Ermittlungsduos geworden bin und mich beim Lesen bestens unterhalten fühlte.

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    Buchfluestern82s avatar
    Buchfluestern82vor einem Jahr
    Kurzmeinung: spannend, schrullig und Ferienstimmung pur
    Ein Buch, das den Tag am Strand oder einen Regennachmittag im Nu vergehen lassen kann.

    Der vierte Roman der Reihe war mein erster - und er hat mir gut gefallen. Das Buch ist spannend geschrieben und wird nie langweilig. Ausserdem habe ich über die zum Teil schrulligen Hauptfiguren gelacht und mich ins schöne Südfrankreich versetzt gefühlt.

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    tardys avatar
    tardyvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Viel Lokalkolorit, wenig Krimi, aber das Gesamtpaket ist stimmig!
    Madame le Commissaire und das geheimnisvolle Bild

    Isabelle Bonnet will eigentlich nur ihre Ferien genießen. Mit gutem Essen, einem Gläschen Wein und Kunst. Bei einer Vernissage stellt ihr Begleiter, der Kunstsammler Rouven Mardrinac, jedoch etwas ungeheuerliches fest. Der ausgestellte Matisse ist eine Fälschung und unter der Oberfläche entdeckt man bei der gründlichen Untersuchung den Hilferuf des Fälschers. Ist de Jong Opfer einer Entführung geworden? Ein zweiter Fall, den Madame le Commissaire, inoffiziell bearbeiten soll ist der plötzliche Herztod eines bekannten Politikers. Hängen beide Fälle zusammen und wie lässt sich das mir ihrem Urlaub verbinden?

    Der Roman von Pierre Martin ist der vierte Teil einer Reihe um die Ermittlerin Isabelle Bonnet, auch Madame le Commissaire genannt. Für mich war es der erste. Die Bücher sind jedoch in sich abgeschlossen, so dass man sie auch unabhängig voneinander lesen kann. Ich jedenfalls hatte keine Probleme, mich mit den Akteuren vertraut zu machen und konnte der Handlung auch ohne Vorkenntnisse gut folgen. Der Krimi beginnt spannend, plätschert jedoch im Hauptteil nur so dahin, bevor er in einem unerwarteten Finale endet. Wer hauptsächlich darauf blickt, wird wohl enttäuscht werden. Aber das Buch ist soviel mehr als nur ein schnöder Krimi. Es ist eine Liebeserklärung an Frankreich und die französische Lebensart. Sehr plastisch und authentisch wird hier das savoir vivre dargestellt. Man hat das Gefühl, als säße man direkt in diesem kleinen Café in Fragolin, spürt die Hitze, hört das Klackern der Boule-Kugeln, schmeckt die Aromen des Rosés. Die Kommissarin scheint das Leben zu genießen, das gefällt mir an ihr. Ihr Verhalten Männern gegenüber ist ungewohnt und irritierend für mich, aber jeder soll nach seiner Fasson glücklich werden. Für mich ist diese Kombination aus einem leichten Krimi, der in der Sommerhitze nicht zu sehr überfordert und der wunderbaren Schilderung von Land und Leuten sehr gut gelungen. Das Gesamtpaket ist stimmig und überzeugt. Der Fall wirkt realistisch und passt perfekt in die Umgebung. Nur schade, dass ich mit der Protagonostin nicht so recht warm geworden bin, aber ich werde ihr noch eine Chance geben, denn das Drumherum hat mir gut gefallen.

    Warnung: Bei diesem Buch bekommt man sofort Lust in die Provence zu fahren. Man kann sich aber auch einfach nur ein schönes Gläschen Wein einschenken, sich mit dem Roman auf die Terrasse/den Balkon setzen und anfangen zu lesen. Das Frankreichgefühl kommt dann von ganz allein.

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    Bellis-Perenniss avatar
    Bellis-Perennisvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Madame le Commissaire muss im Dickicht von Kunstfälschern ermitteln - interessant
    Kein Urlaub für Madame le Commissaire

    Madame le Commissaire, Isabelle Bonnet, gönnt sich und ihrem Mitarbeiter Apollinaire ein paar Tage Ferien. Noch bevor sie sich länger dem süßen Nichtstun hingeben können, erhält sie vom Brigadier den Auftrag, dezent den plötzlichen Tod eines Staatssekretärs zu untersuchen. Jener ist beim Joggen an einer Herzattacke gestorben. Das wäre jetzt an sich nicht so ungewöhnlich, wenn man nicht eine erkleckliche Menge Potenzmittel in seinem Blut fände. Außerdem – und da schrillen alle Alarmglocken – hat er einen brisanten Untersuchungsausschuss geleitet.

    Parallel zur Aufklärung des Todes des Staatssekretärs, bearbeitet Isabelle noch einen Fall einer möglichen Kunstfälschung. Ein bislang unbekanntes Bild des berühmten Malers Henri Matisse taucht auf und Isabelles Freund Reuven erkennt sofort die Fälschung. Bei näherer Untersuchung des Bildes kommt ein Hilferuf eines Entführten zum Vorschein. Wird hier ein begnadeter Maler gefangen gehalten, um wertvolle Bilder zu fälschen?

    Isabelle sagt die „vacances annuelles“ kurzfristig ab und beginnt mit den Ermittlungen. Sie sticht mit ihren Recherchen in ein Wespennest einer Bande von Kunstfälschern.

    Meine Meinung:

    Pierre Martin lässt seine Madame le Commissaire wieder souverän ermitteln. Diesmal hat sie sogar zwei Fälle, was sie eigentlich so gar nicht leiden kann. Dank ihrer langjährigen kriminalistischen Erfahrung und ihrer Beziehungen gelingt es, die Verbrecher dingfest zu machen. Witzig wieder die Rolle von Apollinaire, der sich inzwischen zu einem guten Polizisten mausert.

    Eine sommerlich, leichte Lektüre, die uns in eine der schönsten Gegenden Frankreichs führt.

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    katze-kittys avatar
    katze-kittyvor einem Jahr
    plätschert sehr vor sich hin

    In Fragolin geht es normalerweise sehr beschaulich zu. Bei einem Galeriebesuch mit dem Kunstsammler Rouven Mardrinac stolpert Isabelle in ihren nächsten Fall. Rouven behauptet der ausgestellte Matisse ist eine Fälschung! Der dazugerufene Sachverständige entdeckt unter der Bemalung einen Hilferuf eines Mannes...


    ""Madame le Commissaire und das geheimnisvolle Bild" ist ein abgeschlossener Fall aus der Madame le Commissaire-Reihe von Pierre Martin. Der Krimi spielt in dem kleinen Örtchen Fragolin in der Provence. Der Schreibstil des Autors ist gut zu lesen, aber die Story an sich hat mich einfach nicht überzeugt.
    Am Anfang gerät man etwas durcheinander, weil Isabelle an zwei Fällen gleichzeitig arbeitet und man Gefahr läuft die vielen französichen Namen der Beteiligten durcheinander zu werfen.


    Auch hatte ich schon recht früh einen Verdacht, was den "Hauptfall" des gefälschten Matisse angeht und so war auch das Ende keine sehr große Überraschung. Der Krimi kommt ohne großen Spannungsbogen aus und ich fand das es ziemlich so vor sich hin plätschert und mir es auch viel zu langweilig war.
    Dazu kommt noch, das ich die Hauptprotagonistin Kommissarin Isabelle Bonnet absolut unsympathisch fand. 
    Es gab einen Charakter, der für mich das Buch noch gerettet hat: Assistent Appollinaire. Er ist sympathisch, lustig und ich mochte ihn von Anfang an. 
    Zum Lokalkolorit kann man sagen, das der Autor das französische Flair schon versucht hat einzufangen. Viel Essen , viel Wein, Gemütlichkeit....das ist schon ganz gut rübergekommen.


    Trotzdem: Dieser Krimi war mir einfach zu langweilig und ich werde auch keine weiteren Teile dieser Serie lesen.

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    faanies avatar
    faanievor einem Jahr
    Kurzmeinung: Toller Krimi in der Welt der Kunst
    Toller Krimi in der Welt der Kunst

    Ich bin sehr froh, dass ich nach dem schwächeren ersten Band mit Madame le Commissaire nicht das Handtuch geworfen habe. Es kann sich durchaus auszahlen, einer Reihe eine zweite Chance zu geben. Teil 2 und 3 waren durchaus lesenswert und diesen schließt sich nun der vierte Teil Madame le Commissaire und das geheimnisvolle Bild an. 


    Bei Kunst geht es mir dabei ähnlich wie Madame le Commissaire: Ich verstehe nichts davon. Nichtsdestotrotz habe ich Achtung vor dem Geschaffenen. Und ich kann sagen, ob mir ein Bild gefällt, und zwar hinsichtlich des Motives, der Farbauswahl, dem Gesamtkonzept. Deshalb gehe ich auch gerne in Gemäldesammlungen, sei es im Prado, in der Eremitage oder im Museum of Modern Art. Ich weiß nicht, wie viele Besucher dieses Museums mir zustimmen würden, aber La Danse von Henri Matisse ist für mich nicht gerade das schönste Gemälde unter der Sonne. Das ist aber wie gesagt meine persönliche Meinung. Und nur weil der Maler oder eines seiner Bilder bekannt ist, muss es nicht automatisch schön sein. Auch die Fälschung eines Gemäldes kann überzeugen, wenn der Maler sein Handwerk versteht. 


    Und schon befinden wir uns mitten drin in Isabelle Bonnets neuem Fall, der in der für mich sehr geheimnisvollen Welt der Kunst spielt. Dass mit Werken bekannter Maler Millionen umgesetzt werden, ist bekannt. Und das dies Begehrlichkeiten weckt, auch. Schon ist ein spannender Krimi konstruiert, der mich durchaus zu überzeugen wusste. 
    Ja, mir gefällt diese Thematik sehr. Es werden keine Seiten mit Maltechniken gefüllt, keine Farbzusammenstellungen erläutert, keine Grundierungen erklärt. Im Großen und Ganzen wird das alles sehr stiefmütterlich behandelt. Und das ist gut so, wird hier ja ein Krimi präsentiert und kein Buch über die Malkunst.


    Gute Unterhaltung, sympathische Charaktere (allen voran Apollinaire), tolles Setting. Was will man mehr für eine leichte Sommerlektüre? Eben. Nichts. 4 Sterne.

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    notthatkindofagirls avatar
    notthatkindofagirlvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein Provence-Krimi mit Urlaubsfeeling! Formidable :)
    Sommer hallo!

    Frankreich- und Krimifanatiker werden die Madame le Commisaire- Reihe lieben. Weder der französische Flair noch die kriminelle Spannung fehlt! Wer glaubt, dass in einem kleinem französischem Örtchen nichts los ist und die Polizei nichts zum tun hat, der hat sich gewaltig geschnitten! Im 4. Band treiben Kunstfälscher ihr Unwesen und erlauben Kommissarin Isabelle Bonnet und ihrem Assistenten Appolinaire keine Pause. Als heißer Thrillerfan geht mir der arge Mordschlag und die grauslichen Szenen ab, auch die Spannung lässt ab und zu zu stark nach. Aber ich muss ehrlich gestehen, dass ich derzeit so viele Krimis und Thriller lese, dass ich ziemlich gute und auch grottenschlechte Werke lesen darf/muss. Der Schreibstil ist wirklich löblich und weißt großes Talent auf. Doch leider schafft der Autor es nicht, die Spannungskurve zu halten geschweige denn aufzubauen. Sobald der zweite Teil auch im Taschenbuch erscheint, sowie Band 1 und 3 werde ich die auch noch lesen, da mir de Kommissarin sehr sympathisch ist. Obwohl im Buch ihre Liebhaber ZU prägnant sind, meiner Meinung nach. Ein perfekter Provence-Krimi mit Urlaubsfeeling! Blutlos, aber dafür mit einer großen Portion Kriminalität und einer Menge französischem Flair! Formidable!

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    Mrs. Dalloways avatar
    Mrs. Dallowayvor einem Jahr
    Ab in die Provence!

    Eigentlich wollte Isabelle Bonnet, Madame le Commissaire, sich in ihren wohlverdienten Urlaub begeben, doch zwei spannende Fälle kommen ihr dazwischen. Ob und wie sie zusammenhängen erfahrt ihn in diesem provenzalischen Krimi.


    Ich habe jahrelang Französisch gelernt, war mal in Frankreich und habe mich daher sehr gefreut, diesen Krimi in Händen halten zu dürfen. Die Kapitel haben eine angenehme Länge, es gibt eine taffe Protagonistin, die ihr eigenes Ding durchzieht, einen verschrobenen Assistenten, der sich zum heimlichen Star des Buches mausert, und jede Menge Lokalkolorit. Es wird gegessen, jede Menge Wein getrunken und die Landschaft und das kleine Örtchen werden wunderbar beschrieben. Wer da keine Lust auf einen Urlaub in der Provence bekommt, ist selber schuld.
    Einzig die Spannung ist nicht immer gegeben. Besonders im Mittelteil tröpfelt es so vor sich hin... aber ich finde, das wird durch alles was ich vorher beschrieben habe wieder wett gemacht, sodass es rundum ein angenehm zu lesender Krimi mit viel französischem Flair ist. Besonders sprachaffine Leser können hier ihr Französisch auch ein bisschen aufstocken, da immer mal wieder mit Phrasen in der Landessprache um sich geworfen wird.


    Fazit: Achtung, dieses Buch kann schweres Fernweh verursachen!

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    FlotterAntons avatar
    FlotterAntonvor einem Jahr
    Sehr seichter Provence-Krimi mit wenig Spannung

    2,5 von 5 Sternen

    Bei Madame le Commissaire und das geheimnisvolle Bild handelt es sich um Band 4 der Reihe um die Kommissarin Isabelle Bonnet. Für mich war es die erste Begegnung  mit Isabelle und es wird wohl auch meine letzte sein.

    Ich habe mich auf einen spannenden Krimi mit französischem Flair gefreut. Und mit einer spannenden Verfolgungsjagd beginnt das Buch auch. Nicht nur, dass dieser Prolog fast wörtlich in der Mitte des Buches wiederholt wird auch die Spannung lässt danach abrupt nach. Mittendrin schöpfte ich nochmal Hoffnung, aber das Vergnügen war nur kurz. Zum Ende kam dann doch noch etwas Spannung mit einer interessanten Wendung des Geschehens auf.

    Gefallen hat mir, dass es eine Madame Commissaire ist, die in der Provence ermittelt, und dass sowohl ihre Methoden als auch die „Arbeitszeiten“ unorthodox sind. Das Privatleben nimmt mir persönlich allerdings einen zu großen Teil der Geschichte ein.

    Sympathisch ist der Charakter des etwas tollpatschigen Assistenten, aber leider wird das so oft erwähnt, dass es seinen Reiz verliert.

    Der Schreibstil ist angenehm flüssig und die eingestreuten französischen Worte und Redewendungen geben dem Ganzen noch einen besonderen Pfiff.

    Ein Krimi muss nicht blutig sein, um mich zu fesseln, aber er sollte schon von Anfang bis Ende einen Spannungsbogen haben. Dies war hier leider nicht der Fall, so dass ich nur 2,5 von 5 Sternen vergebe.

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    yesterdays avatar
    yesterdayvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Zwischen klassischer Ermittlungsarbeit und actionreichen Szenen kommen auch die französischer Küche und das Dorfleben gut zur Geltung.
    Charmante Charaktere und eine gut verständliche Story

    Dieser Frankreich-Krimi ist der vierte in der Reihe um Isabelle Bonnet, die „Madame le Commissaire“ in einem kleinen, fiktiven, südfranzösischen Dörfchen. Das klingt zwar beschaulich, aber Erinnerungen an ihre berufliche Vergangenheit als Terror-Bekämpferin und andere Ereignisse kosten ihr immer die verdiente Ruhe.

    Dieses Mal bringt Rouven Mardrinac, reicher Kunstsammler und Stiftungs-Besitzer sowie Isabelles langjähriger Freund, einen Fall ins Rollen: Er entdeckt ein gefälschtes Gemälde und dazu gleich eine brisante Botschaft. Die Ereignisse überschlagen sich. Entführung, Freiheitsentzug, Kunstfälschung, falsche Gutachten, undurchsichtige Kunsthändler und ein verschwundener Maler werden von Isabelle und ihrem Assistenten, dem liebenswert-verschrobenen Apollinaire, in mühevoller Kleinarbeit ermittelt und in Beziehung gesetzt.

    Doch damit nicht genug, darf Isabelle sich nach Anweisung ihres Mentors und Chefs bei der police nationale noch um einen anderen Fall kümmern. Ein Politiker brach beim Joggen zusammen und starb. Zuletzt leitete er einen Ausschuss, mit dem er wohl anderen auf die Füße trat und so möglicherweise nicht ganz zufällig starb.

    Mit Charme und Liebe zum Detail flechtet der Autor die beiden Geschichten ineinander, trennt sie wieder und lässt den Leser nebenher raten, wie denn die Zusammenhänge aussehen könnten. Zwischen klassischer Ermittlungsarbeit und actionreichen, überraschenden Szenen kommen auch die französischer Küche und das detailreich beschriebene Dorfleben gut zur Geltung.

    Mit der von Männern umworbenen, toughen Isabelle und dem schrulligen und manchmal praktisch veranlagten Apollinaire hat der Autor hier ein Ermittlerpaar geschaffen, das auch ganz alleine jeden Fall, jede Geschichte tragen und lösen könnte. Auch an die südfranzösische Atmosphäre und passende Ausdrücke ist gedacht, leider gibt es die eine oder andere Szene im Buch, mit der ich nicht ganz warm wurde. Nicht immer ist Isabelles Verhalten und sind ihre Methoden für mich nachvollziehbar.

    Alles in allem ist der Fall – sind die Fälle – aber verständlich und ohne große Logiklücken. Dass nicht jedes Detail erklärt wird, birgt wunderbaren Diskussionsstoff.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    abas avatar

    Urlaubs-Feeling und turbulente Provence-Krimis!

    Der Sommer ist in Sicht und viele werden sich die Frage stellen: Wegfahren oder es sich auf dem Balkon gemütlich machen? Egal wie ihr euch entscheidet, wir haben für euch das perfekte Ziel und die perfekte Lektüre für euren Sommerurlaub! Isabelle Bonnet alias Madame le Commissaire, die Heldin des Bestsellerautors Pierre Martin, empfiehlt als Urlaubsort das kleine Dorf Fragolin in der Provence. Aber das ist nicht alles, sie verspricht nicht nur eine malerische Landschaft und südfranzösisches Flair, sie garantiert auch für Spannung und große Unterhaltung.

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    "Madame le Commissaire und der verschwundene Engländer"
    "Madame le Commissaire und die späte Rache"
    "Madame le Commissaire und der Tod des Polizeichefs"
    "Madame le Commissaire und das geheimnisvolle Bild"


    Zum Autor
    Hinter dem Pseudonym Pierre Martin verbirgt sich ein Autor, der sich mit Romanen, die in Frankreich und in Italien spielen, einen Namen gemacht hat. Für seine Hauptfigur Madame le Commissaire hat er sich eine neue Identität zugelegt.

    Möchtet ihr euren Urlaub in der Provence verbringen und dabei Madame le Commissaire bei der Lösung der Mordfälle über die Schulter schauen?
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    Wie stellt ihr euch die Provence vor? Was verbindet ihr mit dieser wunderschönen Landschaft?


    Ich freue mich jetzt schon auf eure Beiträge und wünsche bonne chance!

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    * Bitte beachtet vor deiner Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen und Leserunden.
    Archimedess avatar
    Letzter Beitrag von  Archimedesvor 4 Monaten
    Meine Rezension. „Madame le Commissaire“ von Pierre Martin, ein Provence-Krimi auf 379 Seite. Eigentlich wollten Isabelle und ihre Freundin einen schönen erholsamen Nachmittag verbringen, aber es kommt leider anders. Eine tote Nonne ist eben nicht eine Leiche, wie sie schon viele gesehen haben, in ihrem Berufsleben. Zurück in ihrem kleinen Dörfchen Fragolin, kann Isabelle einfach nicht abschalten. Bilder der toten Nonne kommen ihr immer wieder ins Gedächtnis. Als Kommissarin kann sie einfach nicht anders- als ermitteln. Woher stammt die Nonne, aus welchem Kloster kam sie? Wieso wird sie nicht vermisst? Ein Unfall oder Mord? So viele Fragen und keine Antworten, aber das kennt sie ja schon. Ihre Freundin Clodine brachte sie nur kurzeitig auf andere Gedanken. Nicht nur ihr Liebesleben ist äußerst kompliziert, auch scheint dieser Fall sie stark zu fordern. Merde! Durch die Suche nach dem Zuhause der Nonne, kommt sie in Klöster, die sie noch nie besucht hatte, von derer Existenz sie erst gar nicht gewusst hatte. Verwunschene Bauten, mit Bewohnerin, aus scheinbar einer anderen Epoche. Hier ist die Zeit stehen geblieben. Wer in alles in der Welt, bringt eine Nonne um? Denn es war eindeutig Mord! Fazit: Toller Krimi, flüssig geschrieben und man lernte dabei auch gleich ein wenig französisch und das Lebensgefühl der Franzosen. Habe mir zu jedem Abschnitt ein gutes Glas Medoc gegönnt, damit saß ich, gedanklich, mit Isabelle in dem kleinen Cafe in Fragolin und genoss den Duft von Lavendel in der Provence. Vielen Dank, dass ich mitlesen durfte und vergebe 5 Sterne.
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    abas avatar

    "Das Verbrechen hält sich an keine Bürozeiten und macht keine Ferien."

    Ah... das Leben könnte so schön sein. Immer blauer Himmel, der Duft von Lavendel, ein Glas Rotwein und eine idyllische Landschaft. Ja, das ist die Provence. Leider stört eine Kleinigkeit immer wieder diese paradiesischen Zustände: Es gibt Morde zu klären. Das ist das Leben von Isabelle Bonnet Alias Madame le Commissaire. Was würde die ehemalige Pariserin und Aussteigerin geben, um die Beschaulichkeit ihrer Heimat genießen zu können! Auch in dem vierten Fall, "Madame le Commissaire und das geheimnisvolle Bild", gönnt Pierre Martin seiner Heldin keine Ruhe.
    Französisches Urlaubs-Feeling? Keinesfalls für Madame le Commissaire. Aber für euch! Habt ihr Lust auf Provence, Wein und savoir vivre? Dann ist diese Leserunde genau das Richtige für euch!

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    Zum Inhalt
    Im Dörfchen Fragolin in der Provence herrscht Urlaubsstimmung, Kommissarin Isabelle Bonnet genießt das süße Nichtstun und das ein oder andere Glas Rosé zu frischem Olivenbrot. Eine Abendeinladung, zu der sie den Kunstsammler Rouven Mardrinac begleitet, könnte das Sahnehäubchen auf der Aprikosen-Tarte sein. Doch Rouven brüskiert die Gastgeber schon nach wenigen Minuten mit der Behauptung, der stolz zur Schau gestellte Matisse sei eine Fälschung. Ein eilig herbei gerufener Sachverständiger macht mit Hilfe raffinierter Technik eine schockierende Entdeckung: Unter der Oberfläche des Bildes verbirgt sich ein verzweifelter Hilferuf!

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    Hinter dem Pseudonym Pierre Martin verbirgt sich ein Autor, der sich mit Romanen, die in Frankreich und in Italien spielen, einen Namen gemacht hat. Für seine Hauptfigur Madame le Commissaire hat er sich eine neue Identität zugelegt.

    Was verbirgt sich hinter diesem mysteriösen Hilferuf? Wird Madame le Commissaire auch diesen Fall lösen können?
    Zusammen mit Knaur verlosen wir 25 Exemplare von "Madame le Commissaire und das geheimnisvolle Bild" unter allen, die gerne über die Abenteuer von einer Pariserin in der Provence lesen, sich darüber im Rahmen einer Leserunde austauschen und im Anschluss eine Rezension schreiben möchten. Was müsst ihr tun? Bewerbt euch* unter dem "Jetzt bewerben"-Button und antworte auf folgende Frage bis zum 07.06., wenn ihr dabei sein wollt:

    Madame le Commissaire kehrt Paris den Rücken und entscheidet sich für ein Leben in einem kleinen Dörfchen in der Provence.
    Hättet ihr die Gelegenheit, auszusteigen, für welchen Ort würdet ihr euch entscheiden und warum? Oder lebt ihr bereits im Paradies?
    Erzählt uns darüber!


    Ich bin sehr gespannt auf eure Antworten und wünsche euch bonne chance!

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    Archimedess avatar
    Letzter Beitrag von  Archimedesvor 5 Monaten
    Habe es mir gestern gemütlich gemacht und mit dem Lesen angefangen.
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