Pierre Martin Madame le Commissaire und das geheimnisvolle Bild

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Inhaltsangabe zu „Madame le Commissaire und das geheimnisvolle Bild“ von Pierre Martin

Ein Provence-Krimi mit Urlaubs-Feeling, ein turbulenter Kunst-Krimi um einen angeblichen Matisse und der 4. Fall für die Kommissarin Isabelle Bonnet vom Bestseller-Autor Pierre Martin Im Dörfchen Fragolin in der Provence herrscht Urlaubsstimmung, Kommissarin Isabelle Bonnet genießt das süße Nichtstun und das ein oder andere Glas Rosé zu frischem Olivenbrot. Eine Abendeinladung, zu der sie den Kunstsammler Rouven Mardrinac begleitet, könnte das Sahnehäubchen auf der Aprikosen-Tarte sein. Doch Rouven brüskiert die Gastgeber schon nach wenigen Minuten mit der Behauptung, der stolz zur Schau gestellte Matisse sei eine Fälschung. Ein eilig herbei gerufener Sachverständiger macht mit Hilfe raffinierter Technik eine schockierende Entdeckung: Unter der Oberfläche des Bildes verbirgt sich ein verzweifelter Hilferuf!

Guter Provence-Krimi mit Lokalkolorit, sympathischen Charakteren, leider etwas spannungsarm

— Gosulino
Gosulino

Sommerlicher Provence-Krimi mit Humor und französischem Flair

— takabayashi
takabayashi

Kriminaltechnisch interessant, mit spannender Wendung und authentischen Figuren.

— blaues-herzblatt
blaues-herzblatt

Gute Unterhaltung,aber für einen Krimi zu spannungsarm!

— Equida
Equida

Madame le Commissaire Isabelle ermittelt im Provence-Krimi um ein geheimnisvoll gefälschtes Bild mit schwankender Spannung

— isabellepf
isabellepf

Verheißungsvoller Auftakt, interessante Grundidee, aber die Umsetzung, die immerhin nett sein könnte, lässt immer mehr nach und enttäuschte

— danielamariaursula
danielamariaursula

Interessanter Fall um einen verschwundenen Kunstfälscher mit viel Provence-Flair - für alle die Krimis, Kunst u. Frankreich mögen. Spannend!

— talisha
talisha

ganz nett zu lesen, aber für einen Krimi hat dieses Buch einfach zu wenig Spannung

— vronika22
vronika22

Ein überzeugendes Ermittlerteam, viele interessante Spuren und Details. Nur das Ende ist nicht so raffiniert wie erwartet.

— Lunamonique
Lunamonique

Ein sehr schönes Thema, leider völlig ohne Spannung.

— Lilofee
Lilofee

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  • Leserunde zu "Madame le Commissaire und das geheimnisvolle Bild" von Pierre Martin

    Madame le Commissaire und das geheimnisvolle Bild
    aba

    aba

    "Das Verbrechen hält sich an keine Bürozeiten und macht keine Ferien." Ah... das Leben könnte so schön sein. Immer blauer Himmel, der Duft von Lavendel, ein Glas Rotwein und eine idyllische Landschaft. Ja, das ist die Provence. Leider stört eine Kleinigkeit immer wieder diese paradiesischen Zustände: Es gibt Morde zu klären. Das ist das Leben von Isabelle Bonnet Alias Madame le Commissaire. Was würde die ehemalige Pariserin und Aussteigerin geben, um die Beschaulichkeit ihrer Heimat genießen zu können! Auch in dem vierten Fall, "Madame le Commissaire und das geheimnisvolle Bild", gönnt Pierre Martin seiner Heldin keine Ruhe.Französisches Urlaubs-Feeling? Keinesfalls für Madame le Commissaire. Aber für euch! Habt ihr Lust auf Provence, Wein und savoir vivre? Dann ist diese Leserunde genau das Richtige für euch!Was? Ihr kennt Madame le Commissaire noch nicht? Dann müsst ihr unbedingt bei unserer Buchverlosung mitmachen! Mit etwas Glück könnt ihr ein Buchpaket mit allen vier Folgen um die sympathische französische Ermittlerin gewinnen!Zum InhaltIm Dörfchen Fragolin in der Provence herrscht Urlaubsstimmung, Kommissarin Isabelle Bonnet genießt das süße Nichtstun und das ein oder andere Glas Rosé zu frischem Olivenbrot. Eine Abendeinladung, zu der sie den Kunstsammler Rouven Mardrinac begleitet, könnte das Sahnehäubchen auf der Aprikosen-Tarte sein. Doch Rouven brüskiert die Gastgeber schon nach wenigen Minuten mit der Behauptung, der stolz zur Schau gestellte Matisse sei eine Fälschung. Ein eilig herbei gerufener Sachverständiger macht mit Hilfe raffinierter Technik eine schockierende Entdeckung: Unter der Oberfläche des Bildes verbirgt sich ein verzweifelter Hilferuf!Voulez-vous lire un extrait?Zum AutorHinter dem Pseudonym Pierre Martin verbirgt sich ein Autor, der sich mit Romanen, die in Frankreich und in Italien spielen, einen Namen gemacht hat. Für seine Hauptfigur Madame le Commissaire hat er sich eine neue Identität zugelegt.Was verbirgt sich hinter diesem mysteriösen Hilferuf? Wird Madame le Commissaire auch diesen Fall lösen können?Zusammen mit Knaur verlosen wir 25 Exemplare von "Madame le Commissaire und das geheimnisvolle Bild" unter allen, die gerne über die Abenteuer von einer Pariserin in der Provence lesen, sich darüber im Rahmen einer Leserunde austauschen und im Anschluss eine Rezension schreiben möchten. Was müsst ihr tun? Bewerbt euch* unter dem "Jetzt bewerben"-Button und antworte auf folgende Frage bis zum 07.06., wenn ihr dabei sein wollt:Madame le Commissaire kehrt Paris den Rücken und entscheidet sich für ein Leben in einem kleinen Dörfchen in der Provence.Hättet ihr die Gelegenheit, auszusteigen, für welchen Ort würdet ihr euch entscheiden und warum? Oder lebt ihr bereits im Paradies?Erzählt uns darüber!Ich bin sehr gespannt auf eure Antworten und wünsche euch bonne chance! Möchtet ihr mehr über Madame le Commissaire erfahren und wissen, wie alles angefangen hat? Dann guckt auf unserer Aktionsseite vorbei! * Bitte beachtet vor deiner Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen und Leserunden.

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    • 834
  • Guter Provence-Krimi, wenn auch etwas spannungsarm

    Madame le Commissaire und das geheimnisvolle Bild
    Gosulino

    Gosulino

    26. June 2017 um 12:13

    Isabelle Bonnet, Kommissarin in Fragolin in der Provence möchte etwas ausprobieren, nämlich endlich mal Betriebsferien machen in dem beschaulichen Dörfchen. Leider enden die Ferien für sie und ihren Kollegen Apollinaire noch am gleichen Tag.Gleich zwei Fälle beschäftigen das Zwei-Mann Team, der Tod eines Politikers und ein gefälschter Matisse. Während Isabelle herauszufinden versucht, was am Tod des Politikers ungewöhnlich ist, kümmert sich Apollinaire um das gefälschte Gemälde. Als bei einer Untersuchung des Bildes unter der Farbschicht ein Hilferuf sichtbar wird, geraten Isabelle und Apollinaire in einen groß angelegten Kunstfälscherfall.Pierre Martins Protagonisten sind sehr sympathisch dargestellt. Besonders Apollinaire ist ein Urgestein und der heimliche Favorit des Buches. Isabelle ist vielleicht manchmal etwas zu perfekt und die Spannung könnte etwas mehr hervortreten, aber ansonsten ist der Roman eine schöne und leichte Lektüre für zwischendurch und bekommt von mir gute 3,5 Sterne.

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  • Isabelle Bonnet, zwei Fälle, und zwei Männer

    Madame le Commissaire und das geheimnisvolle Bild
    takabayashi

    takabayashi

    26. June 2017 um 05:41

    Isabelle Bonnet und ihr Assistent Apollinaire haben ihr Revier im provenzalischen Fragolin abgeschlossen und wollen Betriebsferien machen, doch schon am ersten Urlaubstag kommen 2 neue Fälle auf den Tisch: ein offizieller Fall wird ihr von ihrem Pariser Chef Balancourt übertragen, dem der Tod eines Staatssekretärs nicht ganz koscher erscheint. Und ein inoffizieller Fall ergibt sich dadurch, dass ein „neu entdeckter“ Matisse, auf den Bürgermeister Thierry für sein neues kleines Museum ein Auge geworfen hat, sich als Fälschung erweist, unter deren Oberfläche ein Hilferuf versteckt ist. Der polizeibekannte, talentierte Kunstfälscher De Jong teilt darin mit, dass er entführt worden sei und gezwungen werde, Fälschungen zu produzieren. Und er macht einige vage Angaben zur Identifizierung seines Aufenthaltsortes. Aber die Kommissarin hat nicht nur 2 Fälle, sondern auch 2 Verehrer (zeitweise sogar 3, als ein amerikanischer Literaturprofessor sein Interesse bekundet). Den Bürgermeister von Fragolin, mit dem sie sogar eine Weile liiert war, bis er es nicht lassen konnte, sie mit einer anderen zu betrügen, und den Kunstsammler und Lebemann Rouven, den sie sehr mag, dessen Jet-Set-Welt aber eigentlich nicht die Ihre ist. Die Ermittlungen verlaufen eher provenzalisch gemütlich mit häufiger Einkehr in Restaurants und Cafés, viel gutem Essen und einem Café hier, einem Rosé dort, und auch mal einem Pétanque-Spiel auf dem Dorfplatz. Apollinaire übernimmt eher die Internet-Recherchen, während Isabelle Befragungen durchführt. Zwischendurch überrascht sie uns aber auch mit regelrechten Actionszenen, bei denen die ehemalige Pariser Anti-Terror-Spezialistin zeigt, was in ihr steckt. Auch bevorzugt sie zeitweise recht unorthodoxe Ermittlungsmethoden. Balancourt bezeichnet Isabelle immer als „seinen besten Mann“ und in der Tat wirkt ihr Verhalten oft eher etwas männlich, auch in den Beziehungen zu ihren beiden Verehrern. Die beiden Fälle hängen nicht – wie von mir anfänglich vermutet – zusammen. Den Fall um den toten Staatssekretär löst die Kommissarin schnell und elegant und serviert Balancourt den Schuldigen auf dem Silbertablett. Der Fall des entführten Kunstfälschers nimmt ganz unerwartete Wendungen, die für mich nicht vorhersehbar waren, erst ganz kurz vor Schluss begann ich zu ahnen, in welche Richtung es geht. Ich kenne schon die ersten drei Bände der Serie und das Ermittlerduo ist mir inzwischen richtig ans Herz gewachsen, die taffe, aber emotional doch auch verletzliche Isabelle und der linkische, etwas sonderliche Apollinaire, dem in diesem Band ein versehentlicher Meisterschuss gelingt. Auch über das Wiedersehen mit den vertrauten Dorfbewohnern freue ich mich. Als Liebhaberin von Regional- und besonders von Cosy-Krimis, bin ich voll auf meine Kosten gekommen. Pierre Martin schreibt spannungsreich, mit viel Humor, Lokalkolorit und eingestreuten französischen Redewendungen. Was will man mehr von einem sommerlichen Krimi? Selbst wenn man gerade nicht in die Provence reisen kann, so kommt bei der Lektüre – vielleicht auf dem Balkon mit einem Gläschen Rosé – die richtige Urlaubsstimmung auf.  

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  • 4. Fall für Isabelle Bonet in die Provence

    Madame le Commissaire und das geheimnisvolle Bild
    AnnaMagareta

    AnnaMagareta

    25. June 2017 um 16:36

    „Madame le Commissaire und das geheimnisvolle Bild“ ist der vierte Fall für Kommissarin Isabelle Bonnet des Autoren Pierre Martin.  Eigentlich möchte die Kommissarin Isabelle Bonnet im idyllischen Fragolin ihren Urlaub genießen. Doch das Verbrechen kennt keinen Urlaub. In der von Isabelle besuchten Galerie entpuppt sich ein ausgestelltes Werk des Künstlers Matisse als Fälschung.  Damit aber nicht genug, unter der Farbschicht des Bildes befindet sich ein Hilferuf und Madame le Commissaire beginnt zu ermitteln…  Sehr strukturiert und sachlich beginnt Isabelle Bonnet mit ihren Ermittlungen. Ihr Vorgehen ist logisch, sie wirkt kompetent, teilweise fast schon ein wenig zu perfekt. Ihr Kriminalassistent Appollinaire ist sehr charmant, ein wenig tollpatschig und liebenswert. Ein Mensch, den man einfach gern haben muß und der dem Buch eine Menge Leben verliehen hat. Dank ihm gab es immer wieder Gründe zum Schmunzeln. Der Schreibstil von Pierre Martin ist flüssig, klar und sehr bildhaft.  Ich fühlte mich direkt in das idyllische Örtchen Fragolin hineinversetzt  und fand, dass das Flair der Provence durch die Landschaftsbeschreibungen und die verschiedenen Charaktere gut vermittelt wurde. Der Fall sowie die Ermittlungsarbeiten waren interessant. Allerdings hätte ich mir ein wenig mehr Spannung gewünscht. Stellenweise plätscherte die Handlung ein wenig vor sich hin. Trotzdem ließ sich das Buch sehr angenehm lesen und ich würde es als Wohlfühlkrimi mit Urlaubsstimmung und gute Unterhaltung bezeichnen.  

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  • Kunstfälscher und andere Kriminelle

    Madame le Commissaire und das geheimnisvolle Bild
    blaues-herzblatt

    blaues-herzblatt

    25. June 2017 um 11:56

    In diesem Buch dreht sich alles um die Ermittlerin Isabelle Bonnet, die in der französischen Provence nach Verbrechern sucht. Im vierten Teil dieser Krimireihe dreht sich fast alles um Kunst und Verbrechen die damit einhergehen. Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen, es war kein Krimi mit einem Serienmörder und viel Blut und Gewalt und Aktion, aber gerade diese nicht ganz professionelle sondern eher kreative Recherche, die einen großen Teil des Buches einnahm, macht für mich  einen schön-gemütlichen Sommerkrimi aus. Ich musste mich nicht fürchten oder war von zu viel Gewalt abgeschreckt, damit hat das Buch für mich aber nicht an Spannung verloren. Ein weiteres kleines Highlight waren für mich die französischen Einschübe, die immer wieder im Buch auftauchen. Insgesamt finde ich das Buch sprachlich top und durch die wortwitzigen Einschübe, hat sich bei mir eine große Sympathie zu den Charakteren aufgebaut, das macht das Buch für mich zu einem guten Krimi der Spannung zu bieten hat ohne das man direkt anfangen muss vor lauter Anspannung an den Nägeln zu kauen. Und auch die Thematik der Kunstfälscherei, die für mich eine völlig neue war, wurde gut aufgegriffen und vermittelt. Bei diesem Buch könnte ich mir auch eine Karte mit allen Orten gut vorstellen, als einzigen Verbesserungsvorschlag. Ich würde das Buch jedem Krimiliebhaber empfehlen, der auch ohne wilde Schießereien leben kann und natürlich auch jedem der ein Interesse an Frankreich mitbringt oder sich mit dem Thema der Kunstfälscherei beschäftigen will.  

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  • Wenig Spannung,aber gute Unterhaltung

    Madame le Commissaire und das geheimnisvolle Bild
    Equida

    Equida

    24. June 2017 um 14:25

                                        Madame le Commissaire und das geheimnisvolle Bild ist der vierte Band um die Kommissarin Isabelle Bonnet.Pierre Martin ist das" Pseudonym eines Autors,der sich mit Romanen die in Frankreich und Italien spielen wohl schon einen Namen gemacht hat".Eigentlich möchte Isabelle Bonnet ein paar Tage Urlaub machen und dem süßen Nichtstun frönen.Aber leider kennt das Verbrechen auch in der schönen Provence keinen Urlaub. Bei einem Galeriebesuch mit ihrem Freund Rouven entdeckt dieser einen gefälschten Matisse.Der Sachverständige,der gerufen wurde bestätigt Rouven's Vermutung.Aber das ist längst nicht alles,denn unter der Farbschicht wird in einem speziellen Verfahren eine Schrift sichtbar,die sich als Hilferuf eines entführten Fälschers entpuppt.Ein neuer Fall für Madame le Commissaire nimmt seinen Lauf...Bei diesem Buch bin ich hin-und hergerissen.Der Autor hat einen klaren und bildhaften Schreibstil der mich sofort in das idyllische Fragolin versetzt hat.Die Protagonisten waren mir von Beginn an sehr sympathisch,obwohl meiner Meinung nach Apollinaire ,der mich an Inspector Clouseau erinnert hat etwas überspitzt dargestellt wurde .Seine tollpatschige Art wirkt zu Beginn des Buches charmant,ging mir aber mit dem Fortschreiten der Kapitel doch etwas auf die Nerven.Isabelle ist eine sehr toughe Frau,deren sensible Seiten aber auch zum Vorschein kommen.Leider plätschert die Handlung in den ersten Kapiteln vor sich hin.Die Gesschichte ist zwar interessant und unterhaltsam,aber für einen Krimi erschien mir der Spannungsbogen doch etwas  zu flach.Erst im dritten Leseabschnitt (ab Kapitel 23) kam dann etwas Spannung auf,die dann aber leider wieder abflachte.Zum Schluss nimmt die Handlung dann doch wieder etwas Fahrt auf, wobei aber auch hier bei mirkeine sehr große Spannung aufkam.Fazit:Die Geschichte hat mich gut unterhalten und bei mir Urlaubsstimmung aufkommen lassen,war für einen Krimi leider  jedoch zu spannungsarm.Daher  vergebe ich 3 gute Sterne!

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  • Spannungsschwankender 4. Fall der Isabelle Bonnet Krimi-Reihe

    Madame le Commissaire und das geheimnisvolle Bild
    isabellepf

    isabellepf

    24. June 2017 um 10:30

    Der Provence-Krimi „Madame le Commissaire und das geheimnisvolle Bild“ ist der 4. Fall für die Kommissarin Isabelle Bonnet, indem sie einer Bildfälscherbande bei einem angeblichen Matisse auf die schliche kommt und nebenbei im plötzlichen Tod eines Staatssekretärs ermittelt, geschrieben von Pierre Martin. Im kleinen malerischen Dörfchen Fragolin, im Hinterland der Cote d'Azur, vernarb der Touristenströme in der Provence herrscht Urlaubsstimmung. Denn die Kommissarin Isabelle Bonnet genießt das süße Nichtstun und das ein oder andere Glas Rosé zu frischem Olivenbrot. Die Urlaubsstimmung ist dahin, als ihr Chef sie bittet den Tod eines Staatssekretärs zu überprüfen.  Der Bürgermeister Thierry Bles, hat gerade ein neues Museum in Fragolin eröffnet, indem bekannte Kunstwerke und auch die Lebensgeschichte von Rosalie Grasson ausgestellt und zu bewundern ist. Ein Matisse der hübschen Tänzerin könnte da die Körnung sein. Doch auch der international bekannte Kunstsammler Rouven Mardinac interessiert sich für den Matisse und besucht zusammen mit Isabelle Bonnet den Galeristen Jallobert in Canne. Die Abendeinladung könnte so idyllische und angenehm verlaufen, wenn nicht der erfahrene Kunstsammler und Mäzen Rouven, den so stolz zur Schau gestellte Matisse als eine Fälschung entlarvt hätte. Ein eilig herbeigerufene Mitarbeiter und Sachverständiger, bringt schnell gewissenhafte Klarheit ans Licht. Mit Hilfe raffinierter Technik macht er eine schockierende Entdeckung, den unter der Oberfläche des Bildes verbirgt sich ein verzweifelter Hilferuf. Der Kunst-Krimi geht spannend mit einer Verfolgungsjagd los die von Isabelle jedoch vorzeitig abgebrochen wird. Doch sie kann das unvermeidliche nicht aufhalten, und muss zusehen wie der Wagen frontal mit einem entgegenkommenden LKW zusammen prallt. Weiter ermittelt sie im Fall des Staatssekretärs der irgendwie zu schnell und unkompliziert gelöst wird. Kurzzeitig wird es wieder spannend, als ihr ein unbekannter auflauert und Isabelle in eine brenzliche Situation kommt. Doch auch im Falle des gefälschten Matisse kommt sie vorran und eine wiederkehrende Spannung steigt auf. Wieder zieht sich der Krimi etwas in die Länge, ist nicht so flüssig zu lesen und wirkt irgenwie zäh. Zwar kam ich bis zum Schluss nicht dahinter, wer im Falle des Matisse als Kunstfälscher involviert war, jedoch hat mir ein wenig das Krimifeeling und ein konstante Spannung mit unvorhersehbaren Wendungen gefehlt. Das Ende war auch eher schwach und kurz gehalten das irgendwie ein falsches Bild von Isabelle als Frau wiederspiegelt. Madame le Commissaire Isabelle ist eine von mehreren Männern umschwärmte Frau, die sich trotz der vielen Avancen nicht für einen Mann entscheiden kann. Sie wirkt in Bezug auf ihre Beziehung unentschlossen und naiv, ist jedoch in ihrem Beruf als Kommissarin gradlinig und verbissen. Doch verkündigt sie manche Ermittlungsschritte zu offenherzig und vorschnell die oftmals nur auf vagen Vermutungen basieren, ohne festen Beweise in der Hand zu halten. Der exzentrische und international bekannte Millionär und Kunstsammler Rouven wird mir etwas zu oberflächlich beschrieben, mit dem ich mich nicht richtig anfreunden konnte. Hingegen der Bürgermeister Thierry wie ein netter doch sehr eifersüchtiger Mann zu sein scheint, der Isabelle für sich alleine haben möchte. Doch für sein Dorf Fragolin möchte er grosses bewirken für das er voller Eifer kämpft. Mir hat der Krimi Madame le Commissaire und die sympathische Kommissarin Isabelle gefallen, doch war der Kunst-Krimi zeitweise sehr zäh und spannungsschwankend zu lesen. Irgendwie hat mich auch das französiche Flair nicht packen können, sodass auch kein richtiges Krimifeeling in mir aufgekommen ist. Wobei es immer wieder spannende Kapitel gab, die jedoch das Ruder nicht rum gerissen haben. Ein Provonce-Krimi über Kunstfälschung, bestückt mit Französischen Wörtern, schwankender Spannung und französischem Flair, das mich für einen Ausflug in die Provonce nicht ganz mitreisen konnte, jedoch ein in sich geschlossener Band in der Krimi-Reihe ist.  

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  • Raffinierter Kunstbetrug

    Madame le Commissaire und das geheimnisvolle Bild
    danielamariaursula

    danielamariaursula

    23. June 2017 um 10:56

    Madame le Commissaire, Isabelle Bonnet hat sich nach ihrem aufreibenden Leben in einer Antiterroreinheit in ihren Geburtsort Fragolin in der Provence versetzten lassen, wo sie das örtliche Kommissariat befehligt. Sie hat dort einen Untergebenen, die kauzig-schrullig aber liebenswerten Appollinaire. Ihren Sonderausweis des Elysée-Palastes durfte sie behalten und steht noch im regen Kontakt zum Chef der Police Nationale, der sie „Chérie“ nennt, ihr väterlicher Freund und Vorgesetzter Balancourt. Dem Lebensgefühl der Provence folgend schließt Isabelle das Kommissariat und erklärt Betriebsferien für sich und Appollinaire. Faule Tage am Strand, Schwimmen, Joggen, gutes Essen, das Leben könnte so schön sein. Wenn nicht ihr Ex, der Bürgermeister (wohl eher Ortsvorsteher) Thierry Blès ein Matisse Museum um das ehemals ortsansässige Matisse-Modell Rosalie eröffnet hätte. Für dieses Museum erhofft er eine Dauerleihgabe des Kunstmäzens Rouven  Mandriniac. Ein unbekannter Matisse ist in Nizza aufgetaucht und der würde thematisch hervorragend in das Museum von Fragolin passen. Doch Rouven, der auch ein Auge auf Isabelle geworfen hat, nimmt diese mit zum Begutachtungstermin und hegt arge Zweifel an der Authentizität. Sein mobiler Kunstforensiker bestätigt die Fälschung und legt den Hilferuf eines entführten Kunstfälschers frei. Ihr Chef lässt Isabelle freie Hand bei der Aufklärung dieses Falles, sofern sie sich auch um den seltsamen Tod eines Staatssekretärs beim Joggen kümmert. Das Cover gefiel mir ausgezeichnet, der Klappentext war vielversprechend und der Kunstbezug versprach aufregend zu werden. So fing es auch mit einem spannenden Prolog an. Nach und nach entdeckte ich irgendwie Parallelen zu James Bond, mit Isabelle als Doppelnull-Agenten mit besonderen Befugnissen, Balancourt als M. und dessen Sekretärin Jacqueline als emanzipierte Miss Moneypenny. Das fand ich irgendwie originell und besonders Assistenz Appollinaire fand ich zum Niederknien. Stets wartete ich darauf, welche Skurrilität er sich wohl als nächstes leisten würde. Isabelles Freundschaft zu Clodine (müßte es nicht Claudine heißen?), läßt sich wohl nur aus gemeinsamen Kindertagen herleiten. Viele Gemeinsamkeiten haben die zwei nicht und es wirkt nicht unbedingt so, als würden sie sich ergänzen. Wirklich interessant fand ich auch die Einblicke in die Welt der Kunstsammler, wobei ich da an einigen Punkten durchaus so meine Zweifel hatte, daß bei den Expertisen wirklich so schlampig gearbeitet wird, wie hier dargestellt. Doch ärgerte ich mich bis zum Schluß über Recherchemängel. Mir ist an mir selbst mal aufgefallen, daß ich mich über solche Mängel am meisten ärgere, je weniger mich die Geschichte packt. Hier schweiften einfach oft meine Gedanken ab und das lag nicht an der Hitze. So fand ich die Frage spannender, die sich mir stellte, als Jacqueline nebenbei zu Isabelle meinte, daß es schwierig sei, die gesuchte Person zu finden, da es in Frankreich keine Meldepflicht gäbe. Sorry, in Deutschland wird der Meldepflicht von sehr Kriminellen auch nicht nachgekommen. Das Bußgeld ist ja auch nicht durchsetzbar, wenn man nicht gefunden wird. Aber da fiel mir ein, Moment, wurde nicht früher in Frankreich das Wählerverzeichnis nach den Verträgen des EDF (Frz. Staatlicher Stromkonzern), was nach der Liberalisierung des Strommarktes unmöglich geworden sein dürfte? Ich bin sicher, jedem, der diese Rezi liest, brennt diese Frage nun unter den Nägeln ;) Sie hat mich echt stundenlang grübeln lassen. Fazit: Die Geschichte konnte mich nicht wirklich packen. Wie oft in Krimis wurden zwei Kriminalfälle parallel verfolgt, aber sie wurden nicht verknüpft. Am Ende fragte ich mich dann: Hä, und was sollte das nun? Gut, so wurde wenigstens nicht verknüpft, was nicht zusammen gehörte. Dennoch erschließt sich mir Sinn und Zweck dieses Handlungsstrangs nicht. Die Spannung war mäßig, aber bis auf die Schreibweise des Namens der Freundin, über den ich mich immer wieder ärgerte, ließ er sich gut lesen. Die eingestreuten Brocken Französisch waren nett, aber nicht zwingend erforderlich. Für diejenigen die die Sprache nicht beherrschen, folgte die Erklärung auf dem Fuße. Es las sich ganz gut, es wäre ein netter Krimi geworden, wenn nicht das für meinen Geschmack inakzeptable Ende gekommen wäre. Damit meine ich rund 80 Seiten. Dort hat Isabelle dann so eine Ahnung und macht Andeutungen. Allerdings streut sie so viele Hinweise, daß es wirklich jedem klar wird, wer denn der geheimnisvolle Unbekannte nun ist. Das fand ich zu plump, selbst bei der absolut drückenden Hitze der letzten Tage hätte ich einige Hinweise nicht so oft wiederholt benötigt. Außerdem war mir dafür die „Schlußszene“ einfach zu lang. Zum Schluß trifft Isabelle, die Umschwärmte, noch eine Entscheidung in ihrem Liebesdilemma, die außer ihr bzw. dem Autor, zumindest den meisten Lesern nicht gefallen dürfte. Mehr will ich nicht verraten, nur so viel: dieser ansonsten nette Krimi hat hierdurch echt Sympathien verspielt, so daß ich ihn leider nicht empfehlen kann und es nur für 2 von 5 Sternen reichte.

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    • 5
  • Entsprach nicht ganz meiner Erwartung

    Madame le Commissaire und das geheimnisvolle Bild
    Lese-Bienchen

    Lese-Bienchen

    23. June 2017 um 10:48

    Dies ist der 4. Fall um die Kommissarin Isabelle Bonnet der in Frankreich spielt. Leider konnte der 4. Fall um die Kommissarin Isabelle Bonnet der in Frankreich spielt. Leider konnte er mich nicht ganz überzeugen. Die Vorgängerbände kenne ich nicht, jedoch ist dies auch nicht erforderlich. Alles Wichtige wird in dem Buch benannt, so dass man ohne Probleme einsteigen kann. Isabelle ermittelt von ihrem Rückzugsort Fragolin weiter im Auftrag von Paris. Sie bekommt einen Fall zu gewiesen über den plötzlichen Todes eines Staatssekretärs. Gleichzeitig wird sie auf eine Bildfälschung aufmerksam die eine Entführung eines bereits bekannten Fälschers zurückführt. Beide Fälle werden von Isabelle durch leicht überzogene Ermittlungsarbeit zeitweise zu rasant geklärt. Leider werden nicht alle Fäden am Ende gelöst. Spuren werden nicht verfolgt und eine Lösung ergibt sich wie von selbst. Das ist für den Leser etwas enttäuschend. Schließlich würde man gerne mehr teil der Ermittlungsarbeit sein.Ein Großteil des Buches nimmt noch das Privatleben von Isabelle und ihre Männergeschichten ein. Das fand ich zeitweise interessanter als die eigentlichen Fälle. Leider wurde ich als Leser auch hier am Ende enttäuscht. Nette Lesestunden, zeitweise auch spannend, aber leider nicht gänzlich überzeugend. Für einen kleinen Abstecher nach Frankreich lohnenswert

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  • Kein Urlaub für Isabelle und Apollinaire!

    Madame le Commissaire und das geheimnisvolle Bild
    talisha

    talisha

    22. June 2017 um 23:41

    Kein Urlaub für Isabelle und Apollinaire! Nicht nur die im Klappentext beschriebene Fälschung, sondern auch ein Anruf von Balancourt machen Isabelle Beine. Sie soll herausfinden, ob der Staatsanwalt tatsächlich an einer natürlichen Todesursache starb oder ob da mehr dahinter steckt. Inkognito ermittelt Isabelle in einem Hotel und hat dennoch Zeit der Bilderfälschung auf den Grund zu gehen. Zwischenzeitlich steht auch das in Fragolin neu eröffnete Museum, Thierrys grosses Steckenperd, im Blickfeld. Bravourös gelingt Isabelle und ihrem erweiterten Team das Geheimnis um das Bild zu lösen. Einmal mehr kann mich die Serie begeistern, die in diesem vierten Band mit viel Provence-Flair auftrumpft. Trotz viel Arbeit findet Isabelle genug Zeit für gemütliches Herumschlendern in verschiedenen Städtchen der Provence.  Mit dabei sind natürlich auch die üblichen Bekannten wie Apollinaire, Thierry und Rouven, sowie Balancourt und seine Sekretärin am Telefon. Gerne würde ich die zwei mal in Fragolin sehen!In "Madame le Commissaire und das verschwundene Bild" komme ich voll auf meine Kosten, denn ich mag es sehr, wenn Kunst eine zentrale Rolle in einem Buch innehat. Interessant wird das Geheimnis um ein gewisses Bild in Szene gesetzt und nicht so koschere Machenschaften im Kunsthandel beleuchtet. Der Autor meistert das komplexe Thema leichthändig und wie immer mit einer grossen Prise Humor. Fazit: Spannender Fall rund um einen verschwundenen Kunstfälscher mit viel Frankreich-Ambiente. 4.5 Punkte. 

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  • wenig Spannung und eine unsympathische Protagonistin

    Madame le Commissaire und das geheimnisvolle Bild
    cupcakeprincess

    cupcakeprincess

    22. June 2017 um 12:43

    Bei einem Besuch in einer Galerie wird Kommissarin Isabelle Bonnet mit der Aussage konfrontiert, dass es sich bei einem Bild um eine Fälschung handelt. Als unter der Oberfläche auch noch ein Hilferuf befindet, schrillen bei Madame le Commissaire die Alarmglocken. Und was hat es mit dem rätselhaften Tod eines angesehenen Künstlers zu tun? Gibt es gar eine Verbindung zu den beiden Fällen?Das Buch hat mich ehrlich gesagt ziemlich enttäuscht. Wirkliche Spannung ist nicht aufgekommen. Einzig und allein der Prolog konnte bei mir etwas Spannung erzeugen. Der Schreibstil ist zwar schön flüssig, jedoch hat die Geschichte in meinen Augen nur so vor sich hingeplätschert.Auch zu der Protagonistin konnte ich keine wirkliche Bindung aufbauen. Sie wirkte einfach zu perfekt: Ihr gelingt alles, sie kann sich vor Verehrern kaum retten. Für mich kam sie einfach nur unauthentisch vor und ich konnte mich einfach nicht in ihr wiederfinden.Für mich war das Buch ehrlich gesagt eine herbe Enttäuschung!

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  • durchschnittlicher Krimi, der französisches Flair vermittelt

    Madame le Commissaire und das geheimnisvolle Bild
    vronika22

    vronika22

    21. June 2017 um 21:12

    „Madame le Commissaire und das geheimnisvolle Bild“ ist Band 4 der Isabelle Bonnet-Krimireihe von Pierre Martin. Man kann die Bände sehr gut unabhängig voneinander lesen, da alle in sich abgeschlossen sind. Für mich war es der erste Band dieser Reihe um die Ermittlerin Isabelle.Und obwohl ich die Personen nicht aus den Vorgängerbänden kannte, bin ich gut  ins Buch reingekommen.Es geht los mit dem Prolog, der eine spannende Verfolgungsjagd schildert. Das hat mir direkt  sehr gut gefallen. Allerdings muss ich sagen, dass mir in dem Krimi selbst, der Spannungsbogen eindeutig zu wenig war.Isabelle ermittelt, obwohl sie eigentlich gerade Urlaub hat in mehreren Fällen gleichzeitig. Erst wird ein Politiker tot gefunden. Es sieht zwar nach einem Herzinfarkt aus, aber es gibt berechtigte Zweifel an der Todesursache. Außerdem muss Isabelle in einem Fall von Kunstfälschung ermitteln und zudem noch nach einem Mann fahnden, der seit einem Jahr spurlos verschwunden ist.Sehr schön finde ich die Tatsache, dass es hier eine "Madame le Commissaire" gibt, dass also eine Frau Hauptermittlerin ist. Die Personen sind alle mit ihren Eigenarten recht schön geschildert und meiner Meinung nach lebt das Buch auch hauptsächlich von diesen Personen. Ich fand sie einfach sehr unterhaltsam zu lesen mit ihren Eigenarten und ihren zwischenmenschlichen Spannungen.Die anfangs aufgekommene Spannung lässt sehr schnell nach und dann plätschert der Krimi so vor sich hin.Zwischendurch kommt dann auch mal wieder Spannung kurzzeitig auf und erst das Finale ist dann wieder richtig spannend und hat sogar noch Überraschungen parat. Aber selbst dieses Ende war jetzt für mich nicht so wirklich überraschend, da ich es vorher schon in Erwägung gezogen hatte.Nichtsdestotrotz ist es ein Krimi der sich trotz gelegentlicher französischer Worte gut liest und durchaus auch etwas französisches Flair vermittelt. Man sollte aber wirklich nicht allzuviel Spannung erwarten, sonst wird man enttäuscht werden. Daher für mich eher ein durchschnittlicher Krimi.

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    • 2
  • Klischeehaft, seicht, langweilig

    Madame le Commissaire und das geheimnisvolle Bild
    Federfee

    Federfee

    20. June 2017 um 10:04

    2,5 Sterne von 5Wer liebt sie nicht, die Vorstellung, in der Provence Urlaub zu machen, das französische savoir-vivre zu genießen, den Duft, das Essen, den Wein … Davon kommt in diesem 4. Band einer Reihe um die Kommissarin Isabelle Bonnet wenig rüber. Es reicht nicht, französische Worte einzustreuen wie z.B. répondeur statt Anrufbeantworter oder Gemischtes wie 'Wow. C'est fou. Wirklich verrückt.'Es fängt mit einer rasanten Verfolgungsszene an, die später mit kleinen Ergänzungen wiederholt wird und für mich nur eine einzige Funktion hat: am Anfang Spannung zu vermitteln. Die fällt aber rapide ab und der Roman dümpelt langweilig vor sich hin. Viel Überflüssiges wird erzählt, ein Traum, der weiter keine Funktion hat, und auch Sachverhalte, die nicht stimmen (Apollinaire auf allen Vieren, S. 103 und 236 – wer vergleichen will). Das klingt stark nach 'zu schnell geschrieben'.Erst nach mehreren Kapiteln gibt es Hoffnung auf eine Ermittlung und dann sind es gleich zwei Fälle, um die sich die Kommissarin kümmern muss. Haben sie etwas miteinander zu tun oder müssen Seiten gefüllt werden?Ein Krimi muss nicht blutig sein oder besonders actionreich, aber man muss doch als Leser etwas sehen, was zum Weiterlesen verlockt. Dies war hier für mich kaum der Fall. Die Handlung ist oft sprunghaft und die Personen sind stark klischeehaft: der trottelige, wenn auch sympathische Assistent Apollinaire, der Chef, der Madame le Commissaire deckt und lieber Golf spielen geht, alles schon gehabt.Schön, dass hier eine Frau der Chef ist, aber sie kommt ein wenig übertrieben rüber, gerade im Kontrast zum sonderlichen Assistenten. Und arg umschwärmt ist sie auch noch. Sie hat die Wahl zwischen dem Bürgermeister Thierry, auch Rechtsanwalt und Notar, dem superreichen, locker und nett wirkenden jetsettenden Rouven mit Hubschrauber und dem unkonventionellen Professor aus den USA mit Haus in der Provence. Das klingt alles sehr distanziert, kein Prickeln, keine wirkliche Anziehung, oberflächlich, seicht.Am Ende gibt es doch noch einen spannenden Showdown und es klärt sich alles auf, wie es sich für einen Krimi gehört, allerdings sehr komprimiert und überstürzt.Dieser Krimi konnte mich überhaupt nicht überzeugen: keine Spannung, oberflächliche Personen, gezwungen klingende französische Atmosphäre. Keine Leseempfehlung von mir.

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    • 5
  • Madame le Commissaire und das geheimnisvolle Bild

    Madame le Commissaire und das geheimnisvolle Bild
    Lunamonique

    Lunamonique

    19. June 2017 um 17:37

    „Madame le Commissaire und das geheimnisvolle Bild“ ist Band 4 der Isabelle Bonnet-Krimireihe von Pierre Martin. Kommissarin Isabelle Bonnet bekommt es mit gleich zwei kniffeligen Fällen zu tun. Isabelle und ihr Assistent Sous-Brigadier Apollinaire können den Betriebsurlaub der Police nationale nicht lange genießen. Kunstsammler Rouven stößt bei einem Gemälde von Matisse auf Ungereimtheiten. Es bleibt nicht der einzige rätselhafte Fall. Maurice Balancourt hat einen Geheimauftrag für Isabelle.  Eine Verfolgungsjagd im Prolog sorgt für Spannung. Wie hängen die Szenen mit der anschließenden Geschichte zusammen? Normalerweise ist in Fragolin an der Côte de Azur nicht viel los. Umso überraschender, dass Isabelle sich bald in Multitasking üben und gleich mehrere rätselhafte Fälle lösen muss. Ein Gemälde mit einem besonderen Geheimnis. Die Idee ist originell. Die Kunstwelt übt einen speziellen Reiz aus. Kunstsammler Rouven und Bürgermeister Thierry sind interessante Charaktere. Isabelle steht zwischen zwei Männern. Sind vielleicht beide nicht die Richtigen? Unterhaltsam ist Apollinaire mit seinen Missgeschicken, die letztendlich mit oft viel akrobatischem Talent gerade noch gut ausgehen. Er hat mehr Ecken und Kanten als Isabelle, aber auch sie wirkt sympathisch. Die beiden sind ein gutes Team. Kurze Kapitel ermöglichen einen guten Lesefluss. Etwas zu sehr wird der Fokus auf Recherchen gelegt. Das Tempo ist langsam. Durch das Rätselhafte erhält der Krimi Intensität. Ein bisschen merkwürdig, dass ein Toter wichtiger ist, als ein Lebender in Bedrängnis. Der Geheimauftrag lässt Isabelle in die Trickkiste greifen. Spuren in Details zeigen Raffinesse. Nur langsam laufen die Fäden in den Fällen zusammen. Es gibt gleich mehrere Überraschungen. Im letzten Buchdrittel steigt zeitweise die Spannung. Das Verwirrspiel bis zum Schluss ist gelungen. Die Auflösung dagegen nicht so richtig. Es haben sich zu hohe Erwartungen aufgebaut, die am Ende nicht zufriedengestellt werden. Der Paukenschlag bleibt aus, stattdessen wirkt alles zu weit hergeholt.    Das Cover mit seiner urigen Kulisse macht Lust auf den Provence-Krimi. Der Titel weckt die Neugierde. Gerne hätte es im Inhalt mehr Provence-Flair sein können. Hinter diesem Krimi steckt Einiges an Recherche. Trotz des eher mageren Endes, Ermittlerteam und Geschichte haben Unterhaltungswert.

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  • Nichts ist so wie es scheint

    Madame le Commissaire und das geheimnisvolle Bild
    Lilofee

    Lilofee

    19. June 2017 um 15:51

    Madame le Commissaireund das geheimnisvolle Bildvon Pierre Martinerschienen im Mai 2017 Knaur VerlagUrlaubsstimmung in Südfrankreich.Isabelle Bonnet, Madame le Commissaire,und der Sous-Brigadier Apollinaire machenBetriebsferien Isabelle will das süße Nichtstungenießen. Ein kleiner Höhepunkt ist der Besucheiner kleinen Galerie zusammen mit demKunsthändler Rouven Mardrinac. Leider entpuppt sich der Stolz der Galerie, ein unbekanntes Gemälde von Matisse, als Fälschung.Unter der Oberfläche des Bildes verbirgt sich ein verzweifelter Hilferuf.Der Autor hat eine sehr schöne Art zu schreiben.Die Charaktere sind sehr gut dargestellt und man kannsich gut mit ihnen identifizieren.Der Fall ist ausgeklügelt und ungewöhnlich.Ein sehr schönes Thema, leider völlig ohne Spannung.Die Ermittlungen dümpeln vor sich hin.Bis zum überraschenden Schluss baut sich keine richtige Spannung auf.Ein solider Krimi, von dem ich mir mehr erwartet habe, der aber trotz allem zu vergnüglichen Lesestunden gereicht hat.

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