Pierre Merot Säugetiere

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Inhaltsangabe zu „Säugetiere“ von Pierre Merot

Eine Familie ohne einen Versager ist keine richtige Familie. Der Onkel ist das schwarze Schaf, die verkrachte Existenz. Am liebsten sitzt er zu Hause, und wettert bitterböse: gegen die Mittelmäßigkeit seiner Zeitgenossen, diese primitiven Säugetiere. Aber je bissiger er bellt, desto klarer wird, dass auch er von der Liebe und rosaroten Sonnenuntergängen träumt. Eine provokante und spritzige Gesellschaftssatire - Pierre Mérot ist einer der großartigsten und unterhaltsamsten Miesmacher.

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  • Rezension zu "Säugetiere" von Gaby Wurster

    Säugetiere

    vau

    03. May 2010 um 16:07

    Ich mag ja solche, meist französischen Bücher, in denen es um verkrachte Existenzen, Alkohol und ein ausschweifendes Nachtleben geht. Je mehr ich davon lese, desto mehr kehrt aber bei mir eine Übersättigung ein. Und so ging es mir bei diesem Buch. Nicht immer, aber immer wieder. Das Ganze ist nicht ohne Witz und stellenweise sogar Tiefsinn geschrieben. Dennoch stört mich die ziemlich belangslose Aneinanderreihung von Abstürzen und Exzessen. Wahrscheinlich ist einfach die Zeit über diese Art von Literatur hinweg gegangen.

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  • Rezension zu "Säugetiere" von Pierre Merot

    Säugetiere

    nibrir

    31. July 2007 um 16:26

    » Der Onkel « ist ein schwarzes Schaf, wie es in jeder guten Familie vorkommt: Er schreibt für eine Zeitung und verdient schlecht, schleppt sich von einem Tag zum anderen, ist dem Alkohol etwas zu sehr verfallen und erfreut sich eines ausgedehnten und sehr wechselhaften Sexuallebens. Vor allem aber hat er eine Meinung von seinen Mitmenschen, die er ausgiebig kundtut, und die ist gefüchtet. Er lebt unter Säugetieren, und die kriegen allesamt ihr Fett weg. Dieses Buch ist durchzogen von Gefühlschwankungen: ich habe gelacht und war kurz davor zu weinen, und allgegenwärtig war meine Bewunderung für den Stil Mérots, denn er hat schnell sämtliche Zweifel daran auszuräumen gewusst. Gekonnt baut er Atmosphäre auf und schildert Situationen so unglaublich bildhaft, dass jede Seite ein leines Vergnügen war; seine Beobachtungsgabe und sein Witz sind berauschend.

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