Pierre Montlaur Imhotep, Arzt der Pharaonen

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Inhaltsangabe zu „Imhotep, Arzt der Pharaonen“ von Pierre Montlaur

Ägypten, 2600 Jahre vor Beginn unserer Zeitrechnung. Die Zeit der Sphinx und der Pharaonen. Und die Zeit des legendären Arztes und Baumeisters Imhotep. In seinem großen Ägypten-Roman schildert Pierre Montlaur das abenteuerreiche Leben dieses außergewöhnlichen Menschen. Ein prachtvolles Zeit- und Sittengemälde der frühen Hochkultur des Niltals: spannend, kenntnisreich und unterhaltsam. (Quelle:'Flexibler Einband')

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  • Imhotep, Arzt der Pharaonen - Pierre Montlaur

    Imhotep, Arzt der Pharaonen
    nef

    nef

    04. May 2014 um 13:16

    Inhalt: Dem jungen Arzt Imhotep eilt sein Ruf weit voraus. So kommt auch dem Pharao Chasechem der Name zu Ohren und so gleich lässt er ihn an seinen Hof bitten. Da niemand dem Befehl des Pharaos trotzt begibt sich Imhotep mit seiner hochschwangeren Frau Meri-Anch auf den beschwerlichen Weg den Nil hoch. Gerade in Nechem, der Hauptstadt, angekommen, setzen bei Meri-Anch die Wehen ein. Schon auf der Fahrt erging es ihr nicht gut und so sorgt sich Imhotep um seine liebe Frau. Kaum vom Boot getreten wird Imhotep von General Uni empfangen, der ihn eigentlich sofort zum Pharao bringen möchte. Doch Uni ist kein Unmensch und erkennt die Lage sofort. So eilen Imhotep und seine Frau in ihre neue Behausung, damit sich Hebammen um sie kümmern können. Obwohl Imhotep Arzt ist, ist es Brauch in Ägypten, dass die Männer nicht bei der Geburt anwesend sind. Viele Stunden vergehen und auch die Sonne sinkt bereits, als General Uni an Imhoteps Tür klopft. Die königliche Gemahlin hat einen Sohn geboren und verliert jede Menge Blut. Trotz der Sorge um seine eigene Frau weiß Imhotep, dass er anderorts gebraucht wird und eilt in den Palast. Gerade so schafft er es die Wunde Nimaathapus zu schließen und sie vor dem Tode zu bewahren. Doch als er sieht wie die Königin ihren gesunden und kräftigen Jungen in den Armen hält, kochen die Sorgen um Meri-Anch erneut in ihm hoch. Der Stimmungswechsel bleibt nicht unerkannt und sowohl der Pharao als auch seine Gemahlin verstehen seine Sorgen. Zurück an seiner Behausung angekommen, erfährt er, dass Meri-Anch einen Sohn geboren hat, doch ihr selbst geht es sehr schlecht. Sie ist zu schwach und selbst Imhotep kann nichts mehr tun. Er sucht verzweifelt nach Heilkräutern und auch einer Amme, die sich um seinen Sohn kümmern kann. Da kommt ihm die Königin zur Hilfe und schickt ihre Amme zu ihm. Sie nimmt sich seines Sohnes Hori an, doch für Meri-Anch kommt jede Hilfe zu spät. Sie stirbt im Kindbett und Imhotep versinkt in Trauer und Selbstvorwürfen. Wäre er doch nur nie auf die Reise gegangen. In den nächsten Tagen verbarrikadiert sich Imhotep in dem kleinen Haus. Niemand darf hinein und auch er selbst verlässt es nicht. Was er dort mit dem Leichnam seiner geliebten Frau macht, geht in die Geschichte ein. Imhotep entfernt die inneren Organe der Leiche und präpariert den Körper für die Ewigkeit. Nach 40 Tagen befiehlt der Pharao seinem General er soll Imhotep holen. Er hat eine Aufgabe für ihn, denn Krieg ist nahe. Imhotep ist bereit sein Leben auch ohne seine Frau weiter zu führen. Seinen Sohn lässt er in Obhut der Amme, die an den Hof des Pharao zurückgekehrt ist. Auf seiner erneuten Reise auf dem Nil lernt Imhotep eine Frau kennen, die ihn schmerzlich an seine verstorbene Geliebte erinnert und es keimt neue Hoffnung in ihm auf. Von dieser Stunde an beginnt Imhoteps Siegeszug durch Ägypten. Er kam als Arzt, wurde Berater, Baumeister und Hohepriester.Meinung: Ich habe früher sehr gerne und auch sehr viele Romane gelesen, die im alten Ägypten spielen. Da viele der Bücher aber keine wirklich einfache Lektüre sind, sind sie für mich in den letzten Jahren etwas in den Hintergrund getreten - einfach aus Zeitmangel. Mit 'Imhotep. Arzt der Pharaonen' bin ich wieder zurück ins Land der Wüsten und Pharaonen und habe es sehr genossen.Pierre Montlaur hat einen guten Schreibstil und so viel es mir nicht schwer mich in die Geschichte rein zu lesen. Eigentlich wollte ich es nur kurz anlesen und schon war ich mitten drin. Ich kann nicht behaupten, dass Pierre Montlaur eine sehr bildliche Sprache hat. Denn ich habe weder das Gefühl habt meine Füße im heißen Sand zu spüren noch den Nil rauschen zu hören. Dennoch konnte ich mir das Leben des Arztes und Baumeisters Imhotep sehr gut vorstellen. Mit Imhotep verbinden ja viele einen gutaussehenden Hohepriester, der dem Pharao die Frau stiehlt und es Brendan Fraser schwer macht die Totenstadt Hamunaptra zu finden ^^ Eigentlich war Imhotep aber ein einfacher Mann mit viel Wissen, der sich seinen Ruhm erarbeitet hat. Er erbaute für den damaligen Pharao Djoser die berühmte Stufenpyramide und begann mit dieser Art des Grabmals ein ganz neues Zeitalter. Das Buch hat mir in allem ganz gut gefallen, allerdings bleiben große Lücken zwischen den Geschehnissen, die der Autor wenigstens mit zwei Sätzen hätte überbrücken können. Auch viele Charaktere bleiben sehr schemenhaft. Ob das Leben des jungen Mannes so verlaufen ist wie Pierre Montlaur es in seinem Buch 'Imhotep. Arzt der Pharaonen' schildert ist ungewiss. Denn bis heute gibt es mehr Legenden und Mythen um den berühmten Imhotep als belegte Zeugnisse. Ich habe meine Reise in die Vergangenheit sehr genossen und werde versuchen mich hin und wieder in die Hitze der staubigen Wüsten Ägyptens zu lesen =)

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