Pierre Souvestre

 3 Sterne bei 4 Bewertungen
Autor von Fantômas, Fant(mas und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Pierre Souvestre

Cover des Buches Fantômas (ISBN:9783905513547)

Fantômas

 (3)
Erschienen am 12.08.2011
Cover des Buches Fant(mas (ISBN:0486449718)

Fant(mas

 (1)
Erschienen am 31.03.2006
Cover des Buches A Nest of Spies (ISBN:9781409987109)

A Nest of Spies

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Erschienen am 15.07.2009
Cover des Buches A Royal Prisoner (ISBN:9781142964252)

A Royal Prisoner

 (0)
Erschienen am 11.01.2010
Cover des Buches Fantomas: Mord in Monte Carlo (ISBN:9783920372396)

Fantomas: Mord in Monte Carlo

 (0)
Erschienen am 01.04.1991
Cover des Buches Fantomas (ISBN:9781434450258)

Fantomas

 (0)
Erschienen am 20.01.2009

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Rezension zu "Fantômas" von Pierre Souvestre

Ebenso passive wie wirre Geschichte, die zu keiner Zeit überzeugt
Soerenvor 3 Jahren

Über Fantômas und den Hype, den er Anfang des 20. Jahrhunderts auslöste, hatte ich einiges gehört und gelesen. Bisher kannte ich allerdings nur die drei Klamaukfilme aus den 1960ern, die zwar recht amüsant sind, aber angeblich das Wesen der wahren Fantômas-Geschichten nur zum Teil erfassen.

Warum sich also nicht ein eigenes Bild davon machen?

Idealerweise hat der Schweizer Verlag Edition Epoca vor kurzem den Roman „Fantômas: Ein Zug verschwindet“ neu übersetzten herausgebracht. Allerdings ist dies nicht der erste, sondern der 21. Band der Reihe. Da der Verlag die davor spielenden Geschichten allesamt NICHT veröffentlicht hat, wird man mitten in ein bereits gefestigtes Szenario geworfen und muss selbst zusehen, wie man damit klarkommt. Auch das steigert nicht unbedingt das Lesevergnügen. Erklären kann ich mir die Wahl des 21. Bandes nur damit, dass die Geschichte zum Teil in Deutschland spielt und der Verleger so vielleicht ein paar zusätzliche Sympathien wecken wollte.

Die der Roman auch bitter notwendig hat.

Die Geschichte ist furchtbar. Vierhundert Seiten Chaos und Langeweile. Die Handlung folgt zwar einem roten Faden, ist aber trotzdem wenig schlüssig. Insbesondere Kommissar Juve handelt an keiner Stelle des Romans logisch oder wie ein richtiger Polizist. Selbst der Bösewicht Fantômas bringt einen eher zum Kopfschütteln als zum Fürchten. Dazu passt auch der irreführende Titel „Ein Zug verschwindet“ – um einen verschwindenden Zug geht es auf den letzten zehn Seiten. Davor dreht sich die Handlung um einen Zirkus.

Furchtbar war auch der Schreibstil. Vor allem die etwas besserwisserische Art der Erzähler und die ständigen Wiederholungen (mit Ausrufezeichen, damit es auch ein wirklich doofer Leser begreift!) ging mir gehörig auf den Zeiger. Durch die seltsam passive Schreibe fällt es überdies zudem ziemlich schwer, überhaupt in das Geschichten abzutauchen. Da versprühen die nicht viel früher erschienenen Sherlock-Holmes-Geschichten einen deutlich anderen Charme.

Von daher: Das Experiment Fantômas ist gescheitert. So schlecht, wie der Roman ist, wundert es mich wenig, dass der Verlag keinen weiteren Band übersetzt hat. Das einzig Positive war das schwarze Hardcover mit den goldenen Sprenkeln darauf, das einem suggeriert, man hätte etwas Edles in der Hand.


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Rezension zu "Fant(mas" von Pierre Souvestre

Rezension zu "Fant(mas" von Pierre Souvestre
TheSaintvor 10 Jahren

1911 erschien dieser erste einer Vielzahl von Romanen um den Meisterverbrecher Fantômas. Der Protagonist dieser Buchserie erscheint beinahe auf jeder Seite des Romans und dennoch bleibt er unerkannt, namens- und gesichtslos. Fantômas könnte Jeder sein. Sein größter Widersacher ist Kommissar Juve, ein Kriminalbeamter mit der genialen Kombinationsgabe, Lust an Verkleidung und Beobachtungsgabe eines Sherlock Holmes oder eines Inspector Columbo's. Juve ist in diesem Roman immer einen Schritt hinter dem Schurken her, doch die Ermordung Lord Beltham's und das merkwürdige Verhalten der Witwe - Lady Beltham - ermöglichen es Juve, den bösesten Verbrecher dingfest zu machen. Oder doch nicht?
Es gibt ein wunderbares Finale in dem Buch, welches unglaublich Lust auf den nächsten Roman macht.
Man erfährt auch sehr Wichtiges über Juve's künftigen Mitstreiter Jérôme Fandor.
Das Buch ist keinesfalls mit den Filmen des Louis de Funès zu vergleichen.
Es geht im Buch sehr brutal und blutrünstig zu!
Sehr empfehlenswert!

Im Oktober 2009 übrigens erscheint die 4-teilige Mini-Serie "Fantômas" auf DVD. Helmut Berger spielt den sinistren Schurken - Regie führten Juan Luis Bunuel und Claude Chabrol!

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