Pierre Szalowski Bei Kälte ändern die Fische ihre Bahnen

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Inhaltsangabe zu „Bei Kälte ändern die Fische ihre Bahnen“ von Pierre Szalowski

Eissturm mit Happy End – die etwas andere Weihnachtsgeschichte Zur Weihnachtszeit erfährt unser Held, ein elfjähriger Junge, dass sich seine Eltern trennen wollen. Seine Welt bricht zusammen, er bittet den Himmel um Hilfe, und tatsächlich beginnt am nächsten Tag der größte Eissturm, den Montréal je gesehen hat. Das hindert seinen Vater zwar nicht daran auszuziehen, aber er wird wiederkommen – mit zwei gebrochenen Armen. Der Eissturm verändert auch das Leben der Nachbarn. Da ist beispielsweise Boris Bogdanov, ein Doktorand russischer Herkunft, der die Bahnen seiner Fische mathematisch untersucht – ein Stromausfall gefährdet seine Resultate. So ist er sehr dankbar dafür, dass Julie, eine Nachtclubtänzerin, ihn und seine Fische bei sich aufnimmt. Er weiß zwar viel, aber er sieht nicht, wie sich Julie nach der wahren Liebe sehnt … Pierre Szalowski hat einen wunderbar komischen und hoffnungsvollen Roman geschrieben, dessen Herzenswärme jedes Eis schmelzen lässt. Über einen Jungen, der an die Macht der Wünsche glaubt.

Ein unvorhersehbares Naturereignis reißt ganz unterschiedliche Menschen aus ihrem Alltag und bringt sie gleichzeitig zueinander und mit sich

— Osilla
Osilla

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  • Ein wundervolles Buch, welches die Seele berührt.

    Bei Kälte ändern die Fische ihre Bahnen
    Osilla

    Osilla

    05. November 2016 um 17:01

    Ein unvorhersehbares Naturereignis reißt ganz unterschiedliche Menschen aus ihrem Alltag und bringt sie gleichzeitig zueinander und mit sich ins Reine. Pierre Szalowski ist ein wunderschöner Roman gelungen, der einen nicht los lässt, auch wenn man die letzte Seite bereits erreicht hat. Pierre Szalowski lebt in Montreal. Sein Arbeitsfeld ist vielseitig, so ist er beispielweise Autor, Journalist, Grafiker, Film- und Fernsehproduzent, Software-Entwicklter und Pressefotograf. Bei Kälte ändern die Fische ihre Bahnen ist sein erster Roman. Die Originalausgabe erschien 2007 unter dem Titel Le froid modifie la trajectoire des poissons. 2009 erhielt er dafür den Grand Prix de la Relève littéraire Archambault. Es ist Weihnachten, ein elf-jähriger Junge erfährt, dass seine Eltern sich trennen werden. Schockiert von diesen Neuigkeiten flieht der Junge in sein Zimmer und bittet den Himmel um Hilfe. Sein Wunsch geht in Erfüllung, durch einen heftigen Eisregen wird ihm sein Vater wieder zurück gebracht. Gleichzeitig gerät aber auch das Leben vieler anderer Menschen in Montreal aus den Fugen. „Ich schämte mich für das, was ich angerichtet hatte. Wenn es geholfen hätte, mein Problem zu lösen, hätte es mir nichts ausgemacht, aber so… völlig zwecklos.“ (S. 119) Aber gleichzeitig sorgt jener Eisregen dafür, dass Menschen sich begegnen, die jahrelang Seite an Seite gelebt, sich aber nie richtig wahrgenommen haben: Alex, der rebellierende Nachbarsjunge lebt bei seinem alleinerziehenden Vater Alexis. Dem Vater ist Halt und Perspektive im Leben verloren gegangen. Simon und Michel, ein homosexuelles Paar, die sich vor der Außenwelt verstecken und ein Outing nicht wagen. Julie, eine hübsche Frau, die sich das Glück in einer guten Partnerschaft erhofft, dabei aber nur von den Männern auf ihr Äußeres reduziert wird. Boris der Einzelgänger mit Spleen für Fische. Und dann jener verzweifelte Junge, dessen Eltern sich trennen wollen. Alle finden sie auf Umwegen zueinander. Ganz verschiedene Erzählstränge verbinden sich zu einer schönen und gelungenen Erzählung, die ans Herz geht. Am Ende bleibt die Frage offen, ob der Eisregen dem Jungen zur Hilfe kam, oder ob alles nur ein glücklicher Zufall war. Wer weiß schon genau, was zwischen Himmel und Erde existiert. Der Sprachstil ist flüssig und voller schöner Bilder, wie ein unter der Eislast geknickter Baum (S. 132), der die verschiedenen Charaktere mit ihren unterschiedlichen Problemen widerspiegelt. Seit langem stand dieses Buch in meinem Regal ungelesener Bücher und war zu Unrecht in einer der hinteren Ecke verschwunden. Ich bin sehr froh, diesen kleinen Schatz daraus befreit zu haben. So konnte dieses Buch zu einem meiner Lieblinge werden. Es hat einen Platz in der vorderen Reihe verdient, denn die eigentlich unspektakulären Leben der darin vorkommenen Protagonisten sind zu einem schönen und lesenswerten Ganzen verbunden worden. Es macht einfach Freude die Geschichte, die Pierre Szalowski so leicht und einfühlsam erzählt, miterleben zu dürfen.

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  • Ein wundervolles Buch, welches die Seele berührt.

    Bei Kälte ändern die Fische ihre Bahnen
    Osilla

    Osilla

    10. August 2016 um 12:29

    Ein unvorhersehbares Naturereignis reißt ganz unterschiedliche Menschen aus ihrem Alltag und bringt sie gleichzeitig zueinander und mit sich ins Reine. Pierre Szalowski ist ein wunderschöner Roman gelungen, der einen nicht los lässt, auch wenn man die letzte Seite bereits erreicht hat. Pierre Szalowski lebt in Montreal. Sein Arbeitsfeld ist vielseitig, so ist er beispielweise Autor, Journalist, Grafiker, Film- und Fernsehproduzent, Software-Entwicklter und Pressefotograf. Bei Kälte ändern die Fische ihre Bahnen ist sein erster Roman. Die Originalausgabe erschien 2007 unter dem Titel Le froid modifie la trajectoire des poissons. 2009 erhielt er dafür den Grand Prix de la Relève littéraire Archambault. Es ist Weihnachten, ein elf-jähriger Junge erfährt, dass seine Eltern sich trennen werden. Schockiert von diesen Neuigkeiten flieht der Junge in sein Zimmer und bittet den Himmel um Hilfe. Sein Wunsch geht in Erfüllung, durch einen heftigen Eisregen wird ihm sein Vater wieder zurück gebracht. Gleichzeitig gerät aber auch das Leben vieler anderer Menschen in Montreal aus den Fugen. „Ich schämte mich für das, was ich angerichtet hatte. Wenn es geholfen hätte, mein Problem zu lösen, hätte es mir nichts ausgemacht, aber so… völlig zwecklos.“ (S. 119) Aber gleichzeitig sorgt jener Eisregen dafür, dass Menschen sich begegnen, die jahrelang Seite an Seite gelebt, sich aber nie richtig wahrgenommen haben: Alex, der rebellierende Nachbarsjunge lebt bei seinem alleinerziehenden Vater Alexis. Dem Vater ist Halt und Perspektive im Leben verloren gegangen. Simon und Michel, ein homosexuelles Paar, die sich vor der Außenwelt verstecken und ein Outing nicht wagen. Julie, eine hübsche Frau, die sich das Glück in einer guten Partnerschaft erhofft, dabei aber nur von den Männern auf ihr Äußeres reduziert wird. Boris der Einzelgänger mit Spleen für Fische. Und dann jener verzweifelte Junge, dessen Eltern sich trennen wollen. Alle finden sie auf Umwegen zueinander. Ganz verschiedene Erzählstränge verbinden sich zu einer schönen und gelungenen Erzählung, die ans Herz geht. Am Ende bleibt die Frage offen, ob der Eisregen dem Jungen zur Hilfe kam, oder ob alles nur ein glücklicher Zufall war. Wer weiß schon genau, was zwischen Himmel und Erde existiert. Der Sprachstil ist flüssig und voller schöner Bilder, wie ein unter der Eislast geknickter Baum (S. 132), der die verschiedenen Charaktere mit ihren unterschiedlichen Problemen widerspiegelt. Seit langem stand dieses Buch in meinem Regal ungelesener Bücher und war zu Unrecht in einer der hinteren Ecke verschwunden. Ich bin sehr froh, diesen kleinen Schatz daraus befreit zu haben. So konnte dieses Buch zu einem meiner Lieblinge werden. Es hat einen Platz in der vorderen Reihe verdient, denn die eigentlich unspektakulären Leben der darin vorkommenen Protagonisten sind zu einem schönen und lesenswerten Ganzen verbunden worden. Es macht einfach Freude die Geschichte, die Pierre Szalowski so leicht und einfühlsam erzählt, miterleben zu dürfen.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    • 8480
  • Schwimmende Fische, Eisregen und Gefühlsduselei...

    Bei Kälte ändern die Fische ihre Bahnen
    Callso

    Callso

    28. March 2014 um 21:21

    Ein plötzlicher Eisregen in Kanada verändert für eine kleine Nachbarschaft das halbe Leben. Es geht um Trennung, Outing, der Beginn einer Liebe und das Ausleben von Gefühlen. Und es geht nebenbei um das genaue Beobachten der Bahnen der kleinen Fische. Der Autor hat eine nette kleine Geschichte fabriziert. Fast ein modernes Märchen, weil sich plötzlich alles dreht und verändert. Das Buch lässt sich sicherlich ganz gut lesen, manchmal mach die kurze, angerissene Art der Darstellung jedoch etwas Mühe. Insgesamt hat das Buch ein wenig Luft nach oben. Schön jedoch, dass man etwas über die Schwimmbahnen der Fische erfährt...

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  • Rezension zu "Bei Kälte ändern die Fische ihre Bahnen" von Pierre Szalowski

    Bei Kälte ändern die Fische ihre Bahnen
    janamiez

    janamiez

    21. January 2012 um 21:09

    Ich hätte auch gerne mal so einen Eisregen, der mein Leben durcheinanderbringt und es hinterher viel besser und hoffnungsvoller zurücklässt...seufz.
    Ein ganz und gar wundervolles Buch, es hätte noch ewig weitergehen können!

  • Rezension zu "Bei Kälte ändern die Fische ihre Bahnen" von Pierre Szalowski

    Bei Kälte ändern die Fische ihre Bahnen
    jansdarling2002

    jansdarling2002

    04. December 2011 um 21:23

    ~|~ überall und nirgendwo in Montéal ~|~ Ein unscheinbares Mehrfamilienhaus nahe eine Altenheims in einer unscheinbaren Siedlung, ein elfjähriger Junge freut sich auf das nahende Weihnachtsfest. Doch er spürt auch, dass etwas in der Luft liegt. Seine Eltern strahlen nicht die sonstige familiäre Ruhe und Gemeinsamkeit aus. Am heiligen Abend wahren die Eltern noch unter extremer Anstrengung die Haltung, doch der Junge bekommt es deutlich zu spüren als er seine Geschenke auspackt. Als es um den geschenkten Camcorder geht wird die Anspannung beinah unerträglich und es dauert auch nicht lange, da erklären Sie ihrem Sohn, dass sie sich trennen werden. Der Vater zieht in das Wochenendhaus und die Mutter behält die Wohnung. Sie erläutern auch, dass das nicht so schlimm sei, da ihr Sohn jeden Elternteil ja zu jeder Zeit sehen könnte. Der Junge ist sichtlich geschockt – doch er weiß von seinen Klassenkameraden, wie es sich anfühlt, dennoch kann er seine Gefühlsregungen nur mit Mühe verbergen. Selbst vor seinem besten Freund Alex – der auf der Straßenseite gegenüber wohnt. . Der elfjährige Junge kann sich über seine Weihnachtsgeschenke nicht wirklich freuen, lediglich der Camcorder findet einiges an Beachtung, was auch an seinem Freund Alex liegt. Denn bei dem elfjährigen Jungen im Haus wohnt Julie, eine Striptänzerin mit Katzen. Alex lockt eine der Katzen heraus und klingelt bei Julie n der Tür, um ihr reumütig die Katze zurück zu bringen. Ihr Plan geht auf, Julie kommt sehr dürftig bekleidet an die Tür um ihre Katze wieder in Empfang zu nehmen, dabei öffnet sich der dünne Morgenrock und entblößt so einiges, was für kleine Jungen gar nicht zu sehen sein sollte. Während Alex fasziniert auf das Entblößte starrt steht der elfjährige Junge im Versteck und filmt die Szenerie … und obwohl er es nicht darf, nimmt er den Camcorder die Tage mit in die Schule und gewinnt durch das Zeigen des Videoclips ein wenig Anerkennung… aber nur so lange bis die Lehrerin dazwischen funkt und die Freude aller Schüler ein wenig dämpft. Sie konfisziert kurzerhand den Camcorder. Der elfjährige Junge ist ein wenig geknickt und auch ängstlich, was ist wenn einer der Eltern nach dem Camcorder fragt? . Doch diesen Gedanken kann er nicht ganz zu Ende denken, denn es tritt etwas ein, worum er den Himmel gebeten hat: Starker Eisregen, na gut den Eisregen hat er sich nicht gewünscht, nur eine himmlische Fügung … Doch der Eisregen bewirkt in der unscheinbaren Siedlung einiges, ist da doch noch der russische Doktorand Boris, der an seiner Forschungsarbeit schreibt: Wie sich Fische bei einer bestimmten Wassertemperatur verhalten. Boris betrachtet das Wetter und hört fleißig Nachrichten: Dort wird bekannt gegeben, dass es aufgrund des anhaltenden Eisregens zu Stromausfällen kommen kann. Boris ist aufgeregt …eher aus dem Affekt sowie einem Stromausfall lernt er die Stripperin Julie kennen. Julie findet Boris ein wenig schrullig, aber bietet ihm an, bei ihr zu übernachten. Boris hat nur Augen für seine Fische, die nun in Julies Badewanne ihre Bahnen ziehen… Dieser Eisregen mit seinen extremen Auswirkungen bewirkt noch die eine oder andere Verblüffung, zum Beispiel wie sich zwei Männer (Simon und Michael) als Liebespaar outen – und sozusagen sogar Alex sein Vater von seinem krassen (Hass-)Trip runter gebracht wird und erkennt, dass er einen Sohn hat … ja sogar der elfjährige Junge hält gebannt den Atem an, als sein Vater und seine Mutter wieder aufeinander treffen …. . ~|~ Mein Eindruck ~|~ Uih, da habe ich doch glatt eine weihnachtlich angehauchte Geschichte gelesen, aber ich muss sagen, ich fand sie nicht so schlecht, eher im Gegenteil: . Der Einstieg war ein wenig ungewöhnlich, aber dann war ich schnell gefangen in einer Geschichte, welche das Herz berührt . Hier sind so viele emotionale Aspekte angesprochen, die nun mal in diese feierliche Zeit passen, aber ohne das es nach abgedroschenen Klischees klingt. Doch der Reihe nach: . Auch wenn der Hauptcharakter – der elfjährige Junge – ohne Name daherkommt, man kann mit ihm mitfühlen. Er ist auf so eine liebevolle und intensive Art und Weise geschaffen worden, dass man ihn beinah förmlich vor sich sieht, wenn man die Augen schließt. Manchmal möchte man den Jungen einfach knuddeln. Aber auch die anderen Charaktere sind einfühlsam und realistisch konstruiert und bieten je nach ihrer Stellung in der Geschichte einen besonderen Gegensatz zu dem kleinen Jungen. Aber es wirkt nicht abrupt oder krass , sondern genau aufeinander abgestimmt. Dies mag aber auch an dem breiten Spektrum an Aspekten liegen, die hier liebevoll eingebracht wurden – zumal es ja keine Seltenheit ist, dass sich Elternpaare auseinander leben und sich trennen. Und dieses dann den Sprösslingen beibringen ist und bleibt nun mal ein prekäres Thema, was die Kinder um einiges zurück wirft. Klar, dass sich die Kinder dann Gedanken machen, wie sie diese Situation wieder rückgängig machen können. Gut, wenn es denn so einfach wäre, wie hier in der Geschichte angesprochen: Man betet einfach gen Himmel und wünscht sich etwas, was – wie hier – dann als "göttliche Fügung" angesehen werden kann und das Leben rund um den Jungen verlangsamt und zu besonderem Handeln auffordert, dann sähe die Welt schon ein wenig anders aus, aber man darf als Kind noch träumen…. . Irgendwie finde ich die Idee, dieses prekäre Thema "Trennung" in einem Roman zu verarbeiten, und zwar aus Sicht des Jungen – wir lesen in der Ich-Form doch sehr gelungen. [Die "Ich-Form" wirst auch Du, liebe Rollersfan, mögen.] Denn wie ich schon erwähnte, sind die thematischen Aspekte hier Facettenreich, so finden sich hier Trennungen, skurrile Professoren die nur Fische im Kopf haben und nicht mal den Blick zu einer jungen wohl gebauten Frau heben, aber auch zwei Männer, die einander lieben und sich bisher von der Nachbarschaft fern gehalten haben bzw. sich nicht gemeinsam Händchen haltend gezeigt haben, weil sie denken, dass sie nach Offenbarung ihrer Liebe als Ausgestoßene behandelt werden. Alles moderne Themen , die in der heutigen Zeit für einige Normal sind – vor allem Homosexualität – aber für andere immer noch das symbolische rote Tuch bedeuten. Ja, es gibt immer noch Menschen die meinen Homosexualität ist etwas krankes und schlimmes, was es nicht geben darf. Dabei sind Männer die Männer lieben, oder auch Frauen die Frauen lieben genauso solche Menschen wie Du und ich. Sie sind Menschen und haben ebenso ein Anrecht als solche angesehen zu werden. Frei nach dem Motto: Wo die Liebe hin fällt…. . Meiner Meinung nach hat der Autor Pierre Szalowski hier ein leises aber auch schönes – teilweise emotionales – Werk geschaffen, dass so manchen vielleicht zum Umdenken anregen könnte. Von der Verflechtung der Handlungsstränge bin ich doch sehr angetan, denn diese wurden mit Herzenswärme und Gewogenheit ausgedacht, wobei man schon beinah der Meinung sein könnte, dass diese Geschichte hier real sein könnte. Eine Geschichte alleine kann schon viel erzählen, aber auch in der Schreibe liegt viel Symbolik, die ein Buch erst zu dem macht, was es ist. So kommt der Autor mit einem leicht rührenden aber einfachen und wohl gesonnenen Schreibstil daher. Kurze, knackige Sätze mit einer intensiven Wirkung, welche für eine gewisse fesselnde Note sorgen, die es einem beinah unmöglich machen das Buch beiseite zu legen. Spannung wäre ein zu hartes Wort für diesen Herzerwärmenden Bann, in den man als Leser unweigerlich gezogen wird …aber man kann sich eben nicht so schnell der Geschichte entziehen. Man liest einfach immer weiter, daher kann ich sagen, dass sich dieses Buch auch wirklich leicht und flüssig lesen lässt. Manches Mal musste ich auch ein wenig schmunzeln , vor allem bei den Szenen um den russischen Doktoranden mit seinen vier Fischchen die im Aquarium unermüdlich ihre Bahnen ziehen, welchen ich mir so richtig bildlich vorstellen konnte, wie er da in einem Wust von Papier sitzt und die geschwommenen Bahnen seiner Fische mit Farbstiften dokumentiert .. Ebenso brachte es mich zum schmunzeln, dass hier indirekt ein Vergleich zwischen den Bahnen schwimmenden Fischen und den Menschen gezogen wird … . Hach ja, dieses Buch ist für mich in der Tat mal ein schönes Buch, was auch zum nahenden Weihnachtsfest passt – und das sage ich, die dem Konsumfest nichts abgewinnen kann ;-) Natürlich ist mir bewusst, dass man gerade bei diesem Buch unterschiedlicher Meinung sein kann. Ich denke mal, es kommt auf die jeweilige Gemütsfassung sowie auch Situation an, in die sich der Leser gerade befindet. Es kann durchaus sein, dass ich dieses Werk in ein paar Wochen – wenn ich es erneut lesen würde – vielleicht auch nicht mehr so berührend finden würde. Dies ist zwar nun Spekulation, aber ich möchte damit zum Ausdruck bringen, dass es Bücher gibt, die passen einfach nur zu bestimmten Gefühlssituationen … und der Geschmack des Lesers spielt ja auch immer eine tragende Rolle … auch solch Stichworte wie Kitsch und Klischee die gerne im Zusammenhang mit diesem Buch verwendet werden sind immer Ansichtssache, ein marginaler Hauch von Klischee aber auch Kitsch wird bedient, sorgt hier aber meiner Meinung nach für einen besonderen Touch. . ~|~ Fazit ~|~ Ich bin doch stark beeindruckt und auch irgendwie bewegt von Bei Kälte ändern die Fische ihre Bahnen , dieses Werk ist faszinierend und eignet sich meiner Meinung nach durchaus gut als Lektüre für Kinder / Jugendliche zum Selber lesen oder auch vorlesen. Denn in ruhiger und leicht spielerischer Weise kann man den Zöglingen nahe bringen, dass nicht immer die heile Welt regiert, es aber auch schöne Momente geben kann, und Liebe nicht nur zwischen Mann und Frau vorherrschen muss. Alterstechnisch würde ich beinahe sagen so ab 12-14 Jahren, so je nach Reifegrad – das soll aber nicht heißen, dass nicht auch Erwachsene das Buch lesen dürfen. Von meiner Seite gibt es nichts, was gegen 5*** sowie eine Empfehlung sprechen würde.

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  • Rezension zu "Bei Kälte ändern die Fische ihre Bahnen" von Pierre Szalowski

    Bei Kälte ändern die Fische ihre Bahnen
    Elisabeth87

    Elisabeth87

    04. September 2011 um 17:02

    „Der Inhalt seiner Doktorarbeit schwamm dort vor ihm, bei einer gleichbleibenden Wassertemperatur von dreiunddreißig Grad. Das war entscheidend. Sein akademisches Überleben hing davon ab, dass die Temperatur unverändert blieb. Bei Temperaturabfall war es möglich, dass einige Fische ihre Bahnen veränderten und seine ganze Theorie damit ins Wasser fiel.“ Inhalt: Eissturm mit Happy End – die etwas andere Weihnachtsgeschichte Gerade zu Weihnachten eröffen die Eltern ihrem elfjährigen Sohn, dass sie sich trennen wollen. Seine Welt bricht zusammen und er erbittet sich vom Himmel Hilfe. Daraufhin beginnt am nächsten Tag ein großer Eissturm, der größte, den Montréal seit langer Zeit gesehen hat. Dies hindert seinen Vater jedoch nicht am geplanten Umzug ins Wochenendhaus. Jedoch steht er ziemlich bald wieder vor der Tür, nur diesmal mit zwei gebrochenen Armen. Der Eissturm hilft jedoch nicht nur dieser Familie, er verändert auch schleichend das Leben der Nachbarn. Da gibt es zum einen Boris Bogdanov, ein russischer Doktorand, der die Schwimmbahnen seiner vier Goldfische mathematisch untersucht und beweisen will, dass bei Kälte die Fische ihre Bahnen ändern. Ein Stromausfall gefährdet seine Resultate, an denen er schon vier Jahre arbeitet. So ist er mehr als dankbar, als Julie, eine Nachtclubtänzerin ihn und seine Fische bei sich aufnimmt. Boris ist zwar sehr klug, jedoch sieht er nicht, dass sich Julie schon lange nach der wahren Liebe sehnt… Meine Meinung: Dieses Buch ist mir durch den ungewöhnlichen Titel aufgefallen. Der Klappentext war auch ansprechend und so habe ich kurzerhand beschlossen, diesem Buch eine Chance zu geben. Zu Beginn, als man Alex und seinen Freund kennenlernt und die mal nichts anderes im Sinn haben, als die Nachbarin Julie nackt vor die Kamera zu bekommen, war ich mir nicht sicher, ob dieses Buch etwas für mich ist. Allerdings habe ich bald Mitleid mit dem Jungen bekommen, als er gerade zu Weihnachten erfährt, dass sich seine Eltern trennen wollen. Da freut man sich dann auch über das größte Geschenk nicht mehr. Also hat er die Idee, den Himmel um Hilfe zu bitten. Das Ergebnis davon ist der Eisregen, der schließlich den Vater mit zwei Gipsarmen wieder einquartiert. Widerstrebend hilft ihm die Mutter bei den Dingen, die er alleine jetzt nicht tun kann. Ich habe zwar noch nie eine Scheidung direkt miterlebt, da meine Eltern sich zum Glück nicht getrennt haben, aber ich stelle es mir alles andere als angenehm vor, den zukünftigen Exmann gleich nach dem Auszug mit zwei Gipsarmen und praktisch hilflos wieder in der Wohnung zu haben. Boris ist mir mit seinen Fischen sofort ans Herz gewachsen. Man leidet wirklich mit ihm, wenn man bedenkt, dass schon 4 Jahre Arbeit in der Forschung stecken und nur wegen eines Stromausfalles alles umsonst gewesen sein könnte. Julie denkt anfangs, dass er die Situation ausnützen möchte und quartiert ihn deshalb auf der Couch ein, wird aber bald vom Gegenteil überzeugt. Auch Michel und Simon sind Nachbarn und laden Alex und seinen Vater Alexis ein, bei ihnen zu wohnen, bis der Strom wieder vollständig zurückkommt. Sie lernen sich besser kennen und bauen vor allem bei Alexis viele Vorurteile gegenüber den Menschen ab. Es werden Geheimnisse gelüftet, Beziehungen entstehen, die Leute lernen sich besser kennen und sehen sich schließlich mit ganz anderen Augen. Dieses Buch ist eine richtig schöne Weihnachts- und Wohlfühlgeschichte. Möglicherweise ist es komisch, eine Weihnachtsgeschichte im September zu lesen, aber ich hatte durch die tollen Beschreibungen des Autors sofort das Weihnachtsgefühl in mir. Dieses Buch bringt einem zum Nachdenken, zum Lachen und manchmal ein bisschen zum Verzweifeln, weil gewisse Personen so stur sind und Probleme haben, die sie leicht lösen könnten, wenn sie offener wären. Fazit: Alles in allem habe ich dieses Buch jedoch sehr gerne gelesen und hoffe, dass mir bald wieder ein Buch dieses Autors unter die Finger kommt, da ich die Schreibweise wirklich schön finde. Auch das Cover ist sehr gut auf die Geschichte abgestimmt, der Titel fasziniert mich nach wie vor. Ich kann nur sagen, lest dieses Buch, egal welches Monat wir haben. Dies ist eine Weihnachtsgeschichte, die meiner Meinung nach das ganze Jahr über passt. Diesem Buch verleihe ich 4 von 5 Sternen!

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  • Rezension zu "Bei Kälte ändern die Fische ihre Bahnen" von Pierre Szalowski

    Bei Kälte ändern die Fische ihre Bahnen
    goldfisch

    goldfisch

    27. February 2011 um 18:58

    Es ist kalt in Montreal.Ein elfjähriger Junge feiert mit seinen Eltern Weihnachten.Doch etwas ist anders in diesem Jahr. Seine Eltern werden sich trennen.Er kann es kaum fassen und auch Alex, sein bester Freund, sieht darin kein Problem, schliesslich kennt er seine Mutter nichtmal.Er lebt mit seinem Vater allein, der fast alle Menschen hasst. Ein Eisregen geht über Montreal nieder.Immer dicker wird die Eisschicht.Schliesslich fällt in einigen Gegenden der Strom aus, so auch bei Boris. Der aber braucht Wärme für seine Fische, denn bei Kälte ändern die Fische ihre Bahnen und genau das darf für Boris Studien nicht passieren.Er schreibt darüber seine Doktorarbeit.Doch gegenüber wohnt Julie, die als Stripperin arbeitet. Boris sieht, dass Julie noch Strom hat und somit eine warme Wohnung. Er quartiert sich bei ihr ein.Julie sucht die grosse Liebe und Boris lässt seine Fische in ihrer Badewanne ihre Runden ziehen. Auch Simon und Michel haben noch Licht und Wärme und ein freies Zimmer. Allerdings sind sie ein Paar, ein schwules Paar und sie wollen nicht auffallen. Doch der Eisregen ist unerbittlich und führt sie alle zusammen. Eine wunderbar erzählte Geschichte, die man nicht nur bei Eisregen lesen kann.Zum Dahinschmelzen!!

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  • Rezension zu "Bei Kälte ändern die Fische ihre Bahnen" von Pierre Szalowski

    Bei Kälte ändern die Fische ihre Bahnen
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    24. November 2010 um 13:10

    Unverhoffte Wendungen des Lebens Was macht man, wenn man 11 Jahre alt ist, wenig ausrichten kann in der Erwachsenenwelt, und dann erfährt, dass die eigenen Eltern, an denen man hängt, ihre Ehe aufgeben wollen? Wenn man sieht, dass der Vater bereits die Koffer packt und auf dem Sprung ist, das gemeinsame Heim zu verlassen? Und das alles an den Weihnachtstagen, der Weihnachtsschmuck ist schon ausgepackt, die Vorfreude bereits im Raum, es scheint ein Weihnachten wie jedes Jahr zu geben. Mühsam bewahren die Eltern zur Bescherung noch Haltung, am nächsten Tag aber platzt die Bombe. Auch wenn der Protagonist bereits seit 5 Jahren weiß, dass es den Weihnachtsmann nicht gibt. Aber als Einzelkind ist es ihm natürlich daran gelegen, seinen Eltern ein schönes Weihnachtsfest zu ermöglichen, denn Weihnachten ist für die Eltern genauso wichtig, wie für die Kinder. All dies wird auf den ersten Seiten zu Grunde gelegt, als Atmosphäre in wunderbarer Sprache geschaffen, bevor das Unheil droht, seinen Lauf zu nehmen an jenem Weihnachtstag in Montreal, Kanada. Was also tun? Auch wenn man schon lange nicht mehr an den Weihnachtsmann glaubt, da hilft nur ein Gebet. Und das Gebet wird beantwortet. Ein massiver Eissturm zieht auf und hindert den Vater daran, die Familie zu verlassen. Mehr noch, hilflos wird er quasi ins Haus zurückgespült und eine Entwicklung kann ihren Lauf nehmen, deren Ende im Buch allerdings lange noch offen bleiben wird. Nicht nur die kleine Familie ist vom himmlischen Eingreifen betroffen, auch in der Nachbarschaft ergeben sich ganz neue Konstellationen durch die Wucht des Sturmes. Boris Bogdanovich ist tief beunruhigt, bei seinen mathematischen Untersuchungen des Verhaltens von Fischen kann er sich einen drohenden Stromausfall nicht leisten. Gut, dass er in Julie eine Anlaufstation findet, die aber wiederum mit ihrer ganz eigenen Sehnsucht beschäftigt ist. Ob Boris doch noch von seinem Forschersessel heruntersteigen wird, um die menschliche Nähe zu finden? Oder das schwule Paar Simon und Michel, die in dieser Ausnahmesituation sich Fremden gegenüber outen und jenen durchaus hilfreich zur Seite stehen werden. In einer langsamen Erzählweise, fast wie in einem Kammerspiel auf engstem Raum, wendet sich Pierre Szaloswki intensiv dem inneren Erleben seiner Protagonisten zu. Minutiös begleitet er seine Figuren auf ihrem Weg, äußerlich durch den Eissturm, innerlich durch ihre Entwicklung in ihrer ganz eigenen Welt. Nicht nur Fische ändern bei Kälte ihre Bahnen, auch Menschen, auf sich selbst zurückgeworfen, in einer Situation, in der sie sich und den anderen Anwesenden nicht entweichen können, erleben neue, ungewohnte, auf keinen Fall aber schlechte Entwicklungsbahnen. Pierre Szaloswki ist ein leises, schönes Buch gelungen, in dem er zeigt, wie bahnbrechend himmlische Kräfte doch Wirken können, wenn man sich nicht ablenken und nicht entziehen kann, für eine kleine Weile zumindest. Eine kleine Weile, die im Buch ausreicht, verrückte Welten wieder in Ordnung zu bringen.

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  • Rezension zu "Bei Kälte ändern die Fische ihre Bahnen" von Pierre Szalowski

    Bei Kälte ändern die Fische ihre Bahnen
    Zebrafink

    Zebrafink

    09. November 2010 um 08:16

    Anfang 1998, die Eltern vom Ich-Erzähler (Name wird nie genannt) wollen sich kurz nach Weihnachten trennen. Er ist ungefähr 11/12 Jahre alt und natürlich erschüttert. Er wünscht sich nichts sehnlicher als das irgendjemand da oben eingreift. Und das geschieht auch. Kurz nachdem sein Vater ausgezogen ist fällt der schlimmste Eisregen seit Jahren in Montreal. Und er geht davon aus, dass er es bewirkt hat. Die Einwohner von Montreal sind von der Kälte und Stromausfällen bedroht. Sie müssen enger zusammenrücken. Zum Beispiel die Striptease-Tänzerin Julie und der russiche Mathematiker Boris. Boris betreibt mathematische Forschungen mit Hilfe seiner Fische, die nur bei 33 Grad immer wieder die gleichen Bahnen ziehen. Bei ihm fällt nun also der Strom aus und die Temperaturen sinken. Julie bietet ihm an seine Fische erstmal bei ihr unterzubringen. Sie kommen sich dadurch natürlich näher. Oder Simon und Michel, die beiden nehmen Alexis, einen depremierten Mann und dessen Sohn Alex auf und werden sich als homosexuelles Paar outen. Simon der Psychiater ist, wird gleichzeitg Alexis von seinen Depressionen befreien. Des Ich-Erzählers Vater bricht sich beide Arme und kommt geläutert zurück. Für alle, die sich mal wieder anspruchsvoll nach einer heilen Welt sehnen. Klasse.

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