Piers Torday

 3,8 Sterne bei 37 Bewertungen
Autor*in von Die Große Wildnis, Aufstand der Tiere und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Piers Torday

Piers Torday stammt ursprünglich aus Northumberland. Er begann seine Karriere als Autor am Theater und für Live-Comedy-Shows. Zuletzt schrieb er fürs Fernsehen und entwickelte dort Programmideen. Piers' Vater ist der berühmte Autor Paul Torday (Lachsfischen im Yemen). „Die Große Wildnis” ist Piers' erster Roman. Für "Der Aufstand der Tiere" , die Fortsetzung der Geschichte, wurde er mit dem "Guardian Children's Fiction Prize" ausgezeichnet.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Piers Torday

Cover des Buches Die Große Wildnis (ISBN: 9783570225264)

Die Große Wildnis

 (33)
Erschienen am 09.03.2015
Cover des Buches Aufstand der Tiere (ISBN: 9783570158975)

Aufstand der Tiere

 (4)
Erschienen am 30.03.2015
Cover des Buches Die Große Wildnis (ISBN: 9783837124477)

Die Große Wildnis

 (0)
Erschienen am 18.11.2013

Neue Rezensionen zu Piers Torday

Cover des Buches Die Große Wildnis (ISBN: 9783570225264)
Metalfischchens avatar

Rezension zu "Die Große Wildnis" von Piers Torday

Setting immer noch top aktuell, Plot und Charaktere eher lau
Metalfischchenvor einem Monat

Als ich den Band vor 10 Jahren geschenkt bekommen habe, hätte ich noch viertelwegs zum Zielpublikum gehört. Das ist jetzt, wo ich die Geschichte endlich gelesen habe, endgültig nicht mehr der Fall. Deshalb kritisiere ich das Buch mit Vorbehalt. Es gibt aber zumindest eine grosse Sache, die mich ganz bestimmt auch als Kind/Teenager an dieser Geschichte gestört hätte: Diese *Spoiler Alert* arrogante Vorstellung, dass ein Mensch (noch dazu ein so ahnungsloser, was Natur betrifft), zum auserwählten Heiland der Tiere wird, löst bei mir Augenverdreher aus. Die unterstützenswerte Botschaft des Buchs (von der Erhabenheit der Natur und wie alle voneinander abhängig sind), wird so in meinen Augen zerstört. Vielleicht hätte sich dieses Gefühl im Verlauf der weiteren Bände noch geändert, aber für diese habe ich keine Lust oder Geduld: Weder der Verlauf der Geschichte noch die Charaktere haben mich gefesselt. Ich hänge einfach nicht dran. Das ist schade, da der Anfang und das allgemeine Setting vielversprechend waren. Es gibt viele Kinderbücher, die ich auch als Erwachsene geniesse - dieses gehört für mich nicht dazu. Zum Vorlesen fand ich den Text auch eher mühsam.

Zum Positiven: Jedes Kapitel hört mit einem Cliffhanger auf, auch sonst ist nicht gerade wenig Action vorhanden, was zum Weiterlesen motiviert. Auch ist das Thema des Buchs, eine von Seuchen und seelenlosen Geschäftsmännern heimgesuchte dystopische Welt, seit der letzten Pandemie und Greta auch nicht gerade weniger aktuell geworden.

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Cover des Buches Die Große Wildnis (ISBN: 9783570225264)
Kadys avatar

Rezension zu "Die Große Wildnis" von Piers Torday

Guter Ansatz...
Kadyvor 6 Jahren

Also ich finde das Buch okay, aber man kommt in dieser Welt an und ich hab erstmal nichts verstanden. Dann hab ich langsam angefangen, mich zurechtzufinden, aber es hat halt gedauert.
Das gilt auch für die Handlung, es dauert nämlich, bis die Spannung aufgebaut wird. Dann geht es hin und wieder zu schnell, so dass ich Absätze dreimal lesen musste.
Also alles in allem hätte man aus dem Plot, der ja schon interessant ist, mehr machen können.

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Cover des Buches Die Große Wildnis (ISBN: 9783570157961)

Rezension zu "Die Große Wildnis" von Piers Torday

Sprachlich unauffällig
Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren

Kester lebt in einer Anstalt für verhaltensauffällige Kinder, denn er spricht nicht, egal wie sehr er sich anstrengt. In der Welt gibt es keine Tiere mehr und dadurch auch keine Pflanzen und keine Nahrung. Eine große Firma hat einen Ersatz erschaffen und damit unvorstellbare Macht errungen. Kester interessiert das alles kaum, denn er hat Freundschaft mit einer Kakerlake geschlossen. Dass diese mal auf seine Gedanken antwortet, damit hat er selbst nicht gerechnet. Und das verändert alles, was er kennt...

"Die große Wildnis" ist das Debüt von Piers Torday und es ist ihm durchaus gelungen. Allerdings hat es in meinen Augen ein Manko: die sehr einfache Sprache.

Die Geschichte wird ab einem Alter von 10 Jahren empfohlen. Das empfinde ich als zu früh. Die Geschichte von Kester, die er aus der Ich-Perspektive erzählt, ist nicht gerade fröhlich und heiter. Im Gegenteil: eine Welt ohne Tiere ist düster und gefährlich. Zudem wird die Hauptfigur schon früh mit Tod, Drohungen und Verletzungen konfrontiert. Das alles ist zwar sehr gut verpackt, aber eben auch deutlich, so dass ich mir vorstellen kann, dass sich Kinder dabei gruseln.

Das Abenteuer, das Kester und dann auch Polly erleben, ist durchaus spannend und ich habe mit den beiden mitgefiebert. Allerdings ist die Sprache sehr einfach, die Worte kindlich und die Beschreibungen direkt und ohne Tiefe. Mir ist bewusst, dass Kester erst 12 ist, aber eine so einfache Sprache passt einfach nicht. Hier hätte der Autor sich ruhig mehr trauen dürfen.

Der Erzählstil von Torday ist gut und flüssig zu lesen. Er kann die Ängste der Tiere und seiner Hauptfigur sehr gut transportieren. So konnte ich sehr gut mit den Figuren mitfiebern.

Fazit: ein gutes Debüt, aber ich hoffe, dass der zweite Teil sprachlich mehr hermacht. Allerdings ist das Buch dennoch zu empfehlen.

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