Piers Torday Die Große Wildnis

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Inhaltsangabe zu „Die Große Wildnis“ von Piers Torday

Zauberhaft, herzzerreißend und wunderbar humorvoll. In einer Welt, in der keine Tiere mehr existieren, kommt sich auch der 12-jährige Kester manchmal vor wie der Letzte seiner Art. Zumindest in dem Mentorium für Problemkinder, in dem er lebt und wo alle so tun, als sei mit ihm etwas nicht in Ordnung. Als er dann auf einen Schwarm sprechender Tauben trifft, denkt Kester, jetzt werde er völlig verrückt. Aber diese Tiere haben ihm etwas mitzuteilen Sie befreien Kester und bringen ihn in die Wildnis zu einem Ort, an dem die letzten wilden Tiere verborgen vor der Welt überlebt haben. Ihr weiser Anführer, ein mächtiger Hirsch, bittet Kester um Hilfe, und gemeinsam begeben sie sich auf eine große Reise, begleitet von einem vorwitzigen Wolfsjungen, einer eitlen Katzendiva, einer tanzenden Feldmaus, einer philosophischen weißen Taube und einem eigensinnigen Mädchen namens Polly. Ein großartiger Abenteuerroman dramatisch, bildgewaltig und gefühlsgeladen.

Naja... Könnte mehr sein.

— Kady
Kady

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  • Guter Ansatz...

    Die Große Wildnis
    Kady

    Kady

    12. November 2016 um 16:22

    Also ich finde das Buch okay, aber man kommt in dieser Welt an und ich hab erstmal nichts verstanden. Dann hab ich langsam angefangen, mich zurechtzufinden, aber es hat halt gedauert.Das gilt auch für die Handlung, es dauert nämlich, bis die Spannung aufgebaut wird. Dann geht es hin und wieder zu schnell, so dass ich Absätze dreimal lesen musste.Also alles in allem hätte man aus dem Plot, der ja schon interessant ist, mehr machen können.

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  • Sprachlich unauffällig

    Die Große Wildnis
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. November 2014 um 17:47

    Kester lebt in einer Anstalt für verhaltensauffällige Kinder, denn er spricht nicht, egal wie sehr er sich anstrengt. In der Welt gibt es keine Tiere mehr und dadurch auch keine Pflanzen und keine Nahrung. Eine große Firma hat einen Ersatz erschaffen und damit unvorstellbare Macht errungen. Kester interessiert das alles kaum, denn er hat Freundschaft mit einer Kakerlake geschlossen. Dass diese mal auf seine Gedanken antwortet, damit hat er selbst nicht gerechnet. Und das verändert alles, was er kennt... "Die große Wildnis" ist das Debüt von Piers Torday und es ist ihm durchaus gelungen. Allerdings hat es in meinen Augen ein Manko: die sehr einfache Sprache. Die Geschichte wird ab einem Alter von 10 Jahren empfohlen. Das empfinde ich als zu früh. Die Geschichte von Kester, die er aus der Ich-Perspektive erzählt, ist nicht gerade fröhlich und heiter. Im Gegenteil: eine Welt ohne Tiere ist düster und gefährlich. Zudem wird die Hauptfigur schon früh mit Tod, Drohungen und Verletzungen konfrontiert. Das alles ist zwar sehr gut verpackt, aber eben auch deutlich, so dass ich mir vorstellen kann, dass sich Kinder dabei gruseln. Das Abenteuer, das Kester und dann auch Polly erleben, ist durchaus spannend und ich habe mit den beiden mitgefiebert. Allerdings ist die Sprache sehr einfach, die Worte kindlich und die Beschreibungen direkt und ohne Tiefe. Mir ist bewusst, dass Kester erst 12 ist, aber eine so einfache Sprache passt einfach nicht. Hier hätte der Autor sich ruhig mehr trauen dürfen. Der Erzählstil von Torday ist gut und flüssig zu lesen. Er kann die Ängste der Tiere und seiner Hauptfigur sehr gut transportieren. So konnte ich sehr gut mit den Figuren mitfiebern. Fazit: ein gutes Debüt, aber ich hoffe, dass der zweite Teil sprachlich mehr hermacht. Allerdings ist das Buch dennoch zu empfehlen.

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  • Abenteuer zum Nachdenken

    Die Große Wildnis
    Kalusta

    Kalusta

    23. March 2014 um 12:26

    Kester ist 12 und lebt in einem Heim für Problemkinder, dem Mentorium. Er selbst kann nicht mehr sprechen, nachdem er in seiner früheren Kindheit ein Trauma erlitt. Eines Tages hört er in seinem Kopf eine Stimme die der Kakerlake zu gehören scheint, mit der Kester sein Essen teilt. Sie teilt ihm mit, dass er die Tiere retten muss. In der Welt in der Kester lebt sind fast alle Tiere durch eine schreckliche Seuche ausgestorben oder aus Angst der Menschen vor Ansteckung ausgerottet worden. Kester begibt sich auf eine große Reise, um die letzten Tiere zu retten. Tiere, die sprechen können – das klingt irgendwie albern, aber „Die große Wildnis“ ist zwar stellenweise sehr humorvoll, doch niemals albern. Ganz im Gegenteil, Kesters Geschichte geht einem richtig nah, man leidet mit ihm und vor allem den letzten Tieren mit. Dabei werden deutlich Themen angesprochen die etwas ernster sind, es geht um den Menschen und sein Konsumverhalten, wie sich die Natur unterworfen wird ohne Rücksicht auf Verluste. Mich hat das Buch überzeugen können. Trotz des scheinbar etwas trostlosen Settings entfaltet sich ein regelrechter Zauber in der Erzählung, Kester, ein Junge der in seinem Leben schon einiges einstecken musste wächst an seiner verantwortungsvollen Aufgabe, schließt sowohl Freundschaft mit den Tieren als auch mit einem Menschenmädchen. Eine Empfehlung für junge Leser ab 11 Jahren, besonders auch für Jungs. Aber auch für ältere Leser, denn dieses Buch regt zum Nachdenken an – auf gute Weise. Sehr bereichernd!

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  • Die Große Wildnis

    Die Große Wildnis
    Marie1990

    Marie1990

    05. February 2014 um 10:07

    In einer Welt, in der keine Tiere mehr existieren, kommt sich auch der 12-jährige Kester manchmal vor wie der Letzte seiner Art. Zumindest in dem Mentorium für Problemkinder, in dem er lebt und wo alle so tun, als sei mit ihm etwas nicht in Ordnung. Als er dann auf einen Schwarm sprechender Tauben trifft, denkt Kester, jetzt werde er völlig verrückt. Aber diese Tiere haben ihm etwas mitzuteilen … Sie befreien Kester und bringen ihn in die Wildnis zu einem Ort, an dem die letzten wilden Tiere verborgen vor der Welt überlebt haben. Ihr weiser Anführer, ein mächtiger Hirsch, bittet Kester um Hilfe, und gemeinsam begeben sie sich auf eine große Reise, begleitet von einem vorwitzigen Wolfsjungen, einer eitlen Katzendiva, einer tanzenden Feldmaus, einer philosophischen weißen Taube und einem eigensinnigen Mädchen namens Polly. "Die Große Wildnis" ist der erste Band der "Wildnis"-Reihe von Piers Torday. Dieser Roman erscheint wie eine Mischung aus Abenteuer und Dystopie, verbunden zu einer einzigartigen Geschichte, die einmal etwas Anderes auf dem Buchmarkt darstellt und sich fernab der üblichen Klischees bewegt. Beim Lesen bemerkt man sofort, dass "Die Große Wildnis" noch viel tiefer geht, als anfangs gedacht. Denn es werden kindgerechte Werte vermittelt und auch die Natur wird dem Leser auf eine schöne Art und Weise näher gebracht. Trotz der Altersempfehlung von 10 Jahren ist dieser Auftakt spannend und tiefgründig zu lesen, sodass auch ältere Leser Freude an diesem Roman finden werden. Das Tempo schreitet in einem angenehmen Tempo voran, wobei zu keiner Zeit mit Details gespart wird und man sich die Begebenheiten sehr gut bildlich vorstellen kann. Die Handlung ist äußerst ausgeklügelt und wohl durchdacht. Der rote Faden ist zu jeder Zeit erkennbar. Dadurch entsteht ein wunderbares Leservergnügen für Jung und Alt, das den Leser zum Nachdenken anregt und ihn animiert, sich näher mit unserer Umwelt auseinanderzusetzen.  Stellenweise mag die Handlung doch recht düster und mitunter auch einmal etwas Brutaler sein, doch schafft es der Autor, dies auf eine kindgerechte Art und Weise zu erzählen, sodass diese mitfiebern können ohne dabei Angst zu bekommen. Der Erzählstil des Autors ist sehr bildhaft und poetisch. Mit viel Liebe zum Detail erzählt er hier ein Abenteuer, das den Leser mitreißt und ihn bewegt. Man erlebt authentische Emotionen, die auf den sympathischen Hauptprotagonisten zurückzuführen sind. Fazit: Ein lebendig erzähltes Abenteuer für Jung und Alt mit einem interessanten Thema.

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  • Bewegend, lebhaft mit viel Liebe zum Detail

    Die Große Wildnis
    Fantasie_und_Träumerei

    Fantasie_und_Träumerei

    04. February 2014 um 13:03

    Klappentext: In einer Welt, in der keine Tiere mehr existieren, kommt sich auch der 12-jährige Kester manchmal vor wie der Letzte seiner Art. Zumindest in dem Mentorium für Problemkinder, in dem er lebt und wo alle so tun, als sei mit ihm etwas nicht in Ordnung. Als er dann auf einen Schwarm sprechender Tauben trifft, denkt Kester, jetzt werde er völlig verrückt. Aber diese Tiere haben ihm etwas mitzuteilen … Sie befreien Kester und bringen ihn in die Wildnis zu einem Ort, an dem die letzten wilden Tiere verborgen vor der Welt überlebt haben. Ihr weiser Anführer, ein mächtiger Hirsch, bittet Kester um Hilfe, und gemeinsam begeben sie sich auf eine große Reise, begleitet von einem vorwitzigen Wolfsjungen, einer eitlen Katzendiva, einer tanzenden Feldmaus, einer philosophischen weißen Taube und einem eigensinnigen Mädchen namens Polly. Autor: (Quelle: cbj) Piers Torday stammt ursprünglich aus Northumberland. Er begann seine Karriere als Autor am Theater und für Live-Comedy-Shows. Zuletzt schrieb er fürs Fernsehen und entwickelte dort Programmideen. Piers' Vater ist der berühmte Autor Paul Torday (Lachsfischen im Yemen). »Die Große Wildnis« ist Piers' erster Roman. Eigene Meinung: Egal wie hin und her gerissen ich in meiner Meinung über das Buch "Die große Wildnis" bin, eins kann ich auf jeden Fall schon mal vorwegnehmen: Es ist etwas besonderes!! Der 12-jährige Kester lebt in einer Art "Besserungsanstalt" für Problemkinder. Denn seit seine Mutter Laura an der roten Pest verstorben ist, redet er nicht mehr. Seit ca. 6 Jahren bringt er kein einziges Wort mehr heraus. Egal wie sehr er sich auch anstrengt, nichts passiert. Aber eigentlich ist das auch egal, denn im Mentorium hört ihm sowieso keiner zu. Man verspottet und hänselt ihn, aber wirklich reden will eh keiner zu ihm. Bis er plötzlich eine Stimme in seinem Kopf hört, die von niemand anderem kommen kann als von den Insekten in seinem Zimmer. Ist er jetzt womöglich auch noch verrückt geworden??! Denn nicht nur er hört sie Tiere, sie scheinen auch zu hören, was er mit ihnen redet. Als dies geschieht in seinem Kopf und scheint ja nun wirklich nicht real zu sein. Als die Tiere, angeführt von einer Kakerlake, dem General, jedoch eine irrsinnige Rettungsaktion starten, um ihn aus dem Mentorium zu befreien und ihn dann in einen Wald bringen, wo er schon von einem Schwarm Tiere erwartet wird, die es eigentlich gar nicht mehr geben dürfte, denn sie wurden von der roten Pest ausgerottet, da wird Kester plötzlich klar: der Traum ist Wirklichkeit. Und ehe er sich versieht wird er zum Retter ernannt. Ob das funktioniert nach all den Jahren in Gefangenschaft, in einer Welt, die trostlos und leer ist? Piers Torday hat einen Roman erschaffen, der in einer dystopischen Welt spielt, in der Menschen von einer Krankheit befallen wurden, die sie sich nicht erklären können. Wie es so oft der Fall ist, wird die Schuld auf andere geschoben. Hier sind es die Tiere, denn sie sind wehrlos und der Willkür, der Macht, aber auch den Ängsten der Menschheit ausgeliefert. Eine Welt, die vielleicht ein bisschen überzogen dargstellt ist, aber dennoch in ihrer Entstehung Parallelen zu den Problemen aufweist, die in der Realität nicht abzuweisen sind. Umwelt- und Tierschutz werden hier, gut verpackt in ein spannendes Abenteuer, für Kinder und Jugendliche dargestellt. Sprachlich ist der Roman definitiv der Zielgruppe von Kindern ab 10 Jahren angpasst, inhaltlich im Gunde auch, allerding werden sicher nicht alle Kinder dieser Altersklassen ihr Augenmerk auf die von Torday angesprochene Problematik wenden können, da es sicher teilweise noch an Verständnis mangelt. Die Schreibe des Autors ist, wie gesagt, leicht verständlich, aber dennoch muss man sich erst darauf einlassen können, was bestimmt dem Zielpublikum Kinder, die sich von der märchenhaften Fantasie Tordays viel mehr anstecken lassen können, als manch festgefahrener Erwachsener, der zum Buch greifen wird, leichter fallen wird. Ein großes Lob bekommt der Autor von mir für seine Herzlichkeit, das Ausleben von Emotionen, die auch mich packen konnten und für seine Liebe zum Detail, mit der er vor allem die Figuren so wunderbar konstruiert hat. Selbst das kleinste Insekt hat so viel Charakter, dass es authentisch und lebendig wird. Dabei setzt Torday nicht nur Gefühl, sondern auch Humor ein, kreiert Figuren, die wir lieben, aber auch welche, die wir hassen können. Eine Eigenschaft, die einem Roman so viel Leben einhaucht, das man sich gern darin verliert. Fazit: "Die große Wildnis" ist ein Fabel ähnliches Abenteuer, das schön verpackt mit dem Finger darauf zeigt, wie sehr Macht- und Geldgier unsere schöne Tierwelt zerstören können. Es ist als ob die Tiere aus dem Talerwald aufbrechen, um, gemeinsamen mit zwei Kindern, die ein reines Herz voller Mut und Tapferkeit, wieder Ordnung und Freude in eine dystopische Welt zu bringen. Man sollte viel öfter mal die Ohren für die Belange der kleinen Wesen, egal ob Kind oder Tier, öffnen, das legt uns Piers Torday auf sehr herzliche, gefühlvolle und bewegende Art nahe.

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  • Düster und bedrückend

    Die Große Wildnis
    Mrs_Nanny_Ogg

    Mrs_Nanny_Ogg

    02. February 2014 um 16:19

    Dieses Buch verbreitet eine schwere Düsternis - Macht, Tod, Geld, (Un-) Menschlichkeit sind Themen des Romans. Ich habe lange überlegt, wie viele Sterne ich diesem Erstlingsroman geben soll, mich dann aber doch für 4 entschieden. Das Thema ist zwar bedrückend, trotzallem ist es ein sehr gutes Buch. Eine Tierseuche vernichtet nahezu alle Nutztiere und damit auch die Nahrungspflanzen auf der Welt. Es ist nur noch künstliche Nahrung möglich, hergestellt von Facto, einem Riesenkonzern, der eigentlich zunächst damit beauftragt worden war, ein Heilmittel gegen diese Seuche zu finden. Nun regiert der Konzern sogar das Land. In all diesem Chaos lernen wir den stummen Kester kennen, der seit 6 Jahren in einem Erziehungsheim lebt. Stumm zu Menschen ja, aber eines Tages merkt er, dass er mit einem Kakerlak sprechen kann! Noch in der gleichen Nacht brechen 100 Tauben in sein Zimmer ein und überreden ihn zur eigentlich unmöglichen Flucht. Über Quarantänezonen hinweg reisen sie immer weiter nach Norden bis sie zu den letzten verbliebenen Wildtieren gelangen. Sie werden angeführt von der Großen Wildnis, einem Hirschen, dem letzten seiner Art. Er glaubt daran, dass Kester durch seine Fähigkeit mit Tieren zu sprechen, ihnen ein Heilmittel gegen die Seuche beschaffen kann. Kesters Vater ist ein berühmter Tierarzt. Zusammen machen sie sich auf die Suche nach ihm, begleitet von dem Kakerlak und den 100 Tauben. Unterwegs stoßen sie auf Polly und ihre Katze, die allein in den verbotenen Zonen wohnt. Sie nehmen sie auf ihrer Flucht vor den Keulern und einem Beauftragten von Facto mit. Mit vielen Schwierigkeiten erreichen sie das Haus des Vaters, scheinbar ein Happy End. Bedrückend ist das Buch für mich, weil in diesem Roman angesprochen wird, dass Geld und Macht wichtiger erscheinen, als das Glück und Wohlergehen der Menschen. Aber ist es nicht so? Traurig....

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  • Nicht nur für Kinder...

    Die Große Wildnis
    iceslez

    iceslez

    16. January 2014 um 15:26

    Das Cover ist für ein Kinder- und Jugendbuch sehr schön gestaltet, mal nicht in knalligen, sondern in dunklen Farben, so wie es zum eher nachdenklichen Hintergrund dieses Abenteuerromans passt. Man sieht die Protagonisten der Geschichte und erkennt auf den zweiten Blick weitere Details, wie die weiße und die grauen Tauben, Kesters Armbanduhr und die Augen des Hirschs, die fast schon zu viel über den Verlauf der Geschichte verraten. Alles in allem ist das Cover sehr gelungen an die Zielgruppe angepasst und spricht auch Erwachsene mit seiner Einfachheit an. Das Buch behandelt ein Thema, das einen zum Nachdenken bringt, nämlich den Umgang der Menschen mit dem Tier nicht nur als Wesen sondern auch mit Fokus des Tieres als Nahrung. Was passiert in einer Welt ohne Tiere? Ein trautiges Szenario... Verpackt in eine spannende Abenteuergeschichte des jungen Kester gelingt es dem Autor auch jugendgerecht diese Themen nahezubringen. Der Schreibstil ist eher einfach gehalten, wirkt jedoch nicht gekünstelt oder bruchstückhaft, wie es dabei sooft der Fall ist. Die Wendungen und überraschenden Elemente machen die Geschichte spannend und geben Lust auf mehr, denn dieser Roman ist betitelt mit Band 1 und auch die letzten Seiten geben Hoffnung, dass die Abenteuer des Jungen noch nicht vorbei sind. Mir persönlich hat auch die emotionale KOmponente sehr gut gefallen. Mich ziehen Bücher häufig emotional in den Bann und bei zwei Szenen in den letzten Kapiteln musste ich tatsächlich mit den Tränen kämpfen, auch wenn das Buch (jugenbuchtypisch) natürlich gut ausgeht. Obwohl das Buch sich eher eine jüngere Zielgruppe ab 10 Jahren ausgesucht hat, kann ich das Buch auch für junggebliebene Erwachsene empfehlen, denn der gedanke, der hinter dem Buch steht, geht uns alle etwas an. Der Verantwortungsvolle Umgang mit Tieren lässt in den Zeiten von Pferdefleischskandal und Massentierhaltung stark zu wünschen übrig, worauf der Autor ohne gehobenen Zeigefinger hinweißt. Ein Buch für alle Altersklassen. 5 von 5 Sternen

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  • Zu gewollt

    Die Große Wildnis
    Pichen1992

    Pichen1992

    08. January 2014 um 22:39

    Schon auf der Frankfurter Buchmesse letztes Jahr habe ich dieses Buch entdeckt und es klang sehr vielversprechend. Eine Geschichte, in der der Protagonist zwar mit Tieren, nicht aber mit Menschen, kommunizieren kann, in einer Welt in der die Tiere fast restlos ausgestorben sind, hörte sich nach einem interessanten Jugendbuch an. Leider konnte mich das Buch aber nicht komplett überzeugen, dies liegt einerseits am Schreibstil, aber leider auch an der nicht ganz geglückten Umsetzung.   Erster Satz: „Meine Geschichte beginnt damit, dass ich auf dem Bett sitze und aus dem Fenster sehe.“ Das Cover  Für mich war das Cover ein Grund das Buch lesen zu wollen. Ein Junge der auf einem Hirsch mit roten Augen  reitet, auf einem Hügel während einer sternenklaren Nacht. Es wirkt sehr interessant, da die heutigen Kinder den Bezug zu wilden Tieren immer mehr verlieren. Die Charaktere Kester merkt man an, dass er erst 12 Jahre alt ist, sei es in seinen Handlungen, die alle noch ein wenig unbeholfen wirken oder die Art und Weise wie er mit und über die Tiere kommuniziert. Für Jugendliche ist er eine Person mit der sie sich identifizieren können und der ihnen den richtigen Umgang mit Tieren und dem Tierschutz beibringen kann. Durch seine Aufgabe, die Tiere zu seinem Vater zu bringen, muss Kester ständig über sich selbst hinauswachsen und die unterschiedlichsten Entscheidungen treffen, was ihn mir dann mit der Zeit doch sympathischer machte.   Die Geschichte Kester lebt in einem Heim, in der nur zum Essen oder anderen bestimmten Aktivitäten aus dem Zimmer gelassen wird. Mit der Hilfe von Kakerlaken und Tauben kann er von dort fliehen und lernt die letzten Tiere der Welt kennen. Da sein Vater früher Tierarzt war, möchte Kester zu ihm um das letzte Wild zu retten. Ich fühlte mich direkt in das Heim -zu Kester- in die Geschichte geworfen und ich brauchte meine Zeit um wirklich zu verstehen wo ich mich als Leser befinde und was gerade passiert. Die Informationen kommen immer bruchstückhaft in Form von Erinnerungen an seinen Vater und sein früheres Leben, was vor allem die jüngeren Leser nicht überfordert. So richtig Spannung wollte für mich als Leser nicht aufkommen, was aber auch daran liegen kann, dass ich nicht mehr zu der wirklichen Zielgruppe gehören und einfach eine andere Erwartung an die Vorhersehbarkeit der Geschichte habe.   Die moralischen Werte, die durch das Buch an die Jugendlichen weitergegeben werden sollen, wirkten teilweise sehr erdrückend. Ich finde es wichtig, dass Kinder mit Tieren aufwachsen, sie schätzen lernen und sich für den Tierschutz einsetzen aber diese Gedanken sollten den Lesefluss nicht hindern und so sehr im Vordergrund stehen, wie in dem Buch. Die Geschichte ist in sechs Teile aufgeteilt, die mit Hilfe von sehr kindergerechten Illustrationen abgetrennt werden. Auch über den Kapitelüberschriften gibt es Illustrationen von den Tieren, die in der Geschichte oder speziell in dem Kapitel vorkommen. Alles in allem konnte mich das Buch nicht so überzeugen wie ich es mir gewünscht habe. Es ist leider doch noch recht einfach gehalten, wo ich mir doch ein wenig mehr Anspruch gewünscht hätte, um die Zielgruppe ein wenig zu erweitern. Die Idee der Grundidee der Geschichte hat mir gut gefallen  mit Potenzial das hoffentlich dann im zweiten Band ausgeschöpft werden kann.     Der Schreibstil Insgesamt ist der Stil des Buches sehr einfach und doch gewöhnungsbedürftig. Durch den einfachen Stil lässt sich das Buch schnell und flüssig lesen, jedoch hatte ich das Gefühl, dass der wirkliche Umfang der Geschehnisse durch die einfache Sprache nicht bei dem Leser ankommen, sondern auf der Strecke bleiben, was wirklich schade war. Beim Lesen hat mich sehr gestört, dass einige Worte sehr verfälscht wurden. Selbstverständlich können Tiere nicht richtig sprechen und schnappen die Worte nur von den Menschen auf, jedoch sollte bei einem Jugendbuch, bei dem die Sprache der angestrebten Leser noch in der Entwicklung ist, besser darauf geachtet werden, dass sich solche Worte nicht durch fehlplatzierte Realitätsnähe einprägen, zumal die meiste Zeit die Sprache der Tiere einwandfrei ist.  

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  • Eine durchwachsene Dystopie für junge Leser

    Die Große Wildnis
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. January 2014 um 20:19

    Mehr meiner Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: Anima Libri - Buchseele Mit "Die Große Wildnis" hat Piers Torday eine Dystopie geschaffen, die sich ganz eindeutig an junge Leser (der Verlag stellt eine Altersempfehlung ab 10 Jahren, vom Schreibstil her dürften auch noch jüngere Kinder gut mit dem Buch zurecht kommen) richtet. Erzählt wird die Geschichte vom zwölfjährigen Protagonisten Kester, der alles nicht nur aus der Ich-Perspektive sondern auch in der Gegenwart schildert, eine Erzwählweise, mit der ich persönlich gar nichts anfangen kann und die es mir sehr schwer gemacht hat, in die Geschichte hineinzufinden. Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass es gerade jüngeren Lesern gefällt auf diese Weise wirklich direkt in die Geschichte einzutauchen und an Kesters Abenteuer teilzuhaben. So ist auch der Schreibstil recht einfach gehalten, die Sätze sind kurz und die Sprache, die der Autor nutzt sehr klar. Das ist natürlich bei einem Kinderbuch nicht anders zu erwarten, aber leider kam der Schreibstil für mich dabei doch recht kühl rüber, zu glatt für ein eigentlich fesselnd sein sollendes Kinderbuch. Dabei ist die Idee hinter der Geschichte eigentlich wirklich gut. Denn in der Welt von Kester sterben die Tiere aus. Und Kester, der eines Tages entdeckt, dass er die Sprache der Tiere spricht, ist derjenige, der die letzten lebenden Wildtiere retten soll. Das bedeutet, dass ihm eine abenteuerliche Reise durch eine Welt ohne Tiere und Pflanzen, dafür mit künstlicher Nahrung und einer Seuche, die die ganze Welt auf den Kopf gestellt hat. Ein weiterer Minuspunkt war an der Stelle für mich auch die tierische Begleitung, mit der Kester auf Reisen geht. Denn die sind alle doch recht klischeehaft charakterisiert und das finde ich schade. Hier hätte ich mir mehr Abwechslung und Eigeninitiative vom Autor gewünscht. Alles in allem ist "Die Große Wildnis" von Piers Torday eine spannende Geschichte, mit der ich leider nicht so richtig warm geworden bin, dass aber trotzdem ein ganz gutes Kinderbuch abgibt. 

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  • Gute fesselnde Story auch für Jungen

    Die Große Wildnis
    IraWira

    IraWira

    31. December 2013 um 00:57

    Eine Dystopie für Kinder, die sich definitiv auch für Jungen eignet - das sah schon mal interessant aus! Und auch beim weiteren Reinlesen gefiel mir das Buch sehr. Kester ist aus Gründen, die er nicht kennt, seit viel zu langer Zeit in einem Heim eingesperrt. Die Welt ist recht karg geworden, es gibt keine Tiere mehr, kein vernünftiges Essen und die Menschen müssen an sicheren Plätzen leben, um vor der "Roten Pest" geschützt zu sein, der Seuche, die die Welt so verändert hat. Seit dem Tod seiner Mutter hat Kester kein Wort mehr gesprochen, egal wie man im Heim versucht, ihn zum Sprechen zu bewegen. Eines Tages stellt er fest, dass er nicht nur hören, kann, was die Tiere sprechen, die da auf einmal in seinem Zimmer auftauchen, sondern sie verstehen ihn auch! Ausgerechnet er soll ihnen helfen, die Welt, genauer einige letzte überlebende Tiere zu retten. Die Tiere führen Kester auf einen gefährlichen Weg, der ihn weit fort führt von dem Mentorium, dem Heim, in dem er gelebt hat. Nicht alle möchten, dass er und seine Begleiter ihr Ziel erreichen. Kester wächst im Laufe ihrer Reise über sich hinaus, immer unterstützt von seinen Mitreisenden, einem Hirsch, einem Kakerlak, etlichen Tauben und... ja, und noch einige andere gesellen sich im Laufe der Reise zu ihnen, aber nicht alle werden ihr Ziel erreichen. Das Buch ist fesselnd geschrieben, man schlägt wie gebannt Seite um Seite um und will wissen, wie es weitergeht. Die Geschichte gefällt mir und auch ihre Umsetzung finde ich durchaus sehr gelungen, was mir jedoch nicht gefällt, ist das Ende, das in meinen Augen zu abrupt kommt und das ich auch nicht so ganz überzeugend finde. Nichtsdestotrotz kann ich dieses Buch empfehlen und erfreulicherweise ist es auch ein Buch, dass sich sogar auch für Jungen gut eignet und einmal kein Krimi oder dergleichen ist.

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  • Stark angefangen und genauso stark nachgelassen

    Die Große Wildnis
    antjemue

    antjemue

    30. December 2013 um 17:29

    Da ich inzwischen an die heranwachsenden Enkel denke und mich schon sehr auf die Zeit freue, wenn sie selbst lesen können, lege ich schon jetzt wieder mein Augenmerk auf die Neuerscheinungen im Kinderbuchbereich. Als bei Amazon Vine „Die große Wildnis. Band 1“ vorgestellt wurde und die Kurzbeschreibung für mich sehr interessant klang, bestellte ich mir ein Rezensionsexemplar. Der Autor Piers Torday war mir bis dato aber unbekannt. Kein Wunder, mit diesem Auftaktband zu einer Kinderbuchserie legt der Autor ja auch sein Romandebüt hin. Auf der Verlagsseite im Internet erfuhr ich dann, dass der aus dem englischen Northumberland stammende Schreiber bislang als Autor am Theater und für Live-Comedy-Shows arbeitete sowie fürs Fernsehen Programmideen entwickelte. Das Schreiben scheint bei ihm aber in der Familie zu liegen. Piers Tordays Vater Paul wurde durch den Roman „Lachsfischen im Jemen“ bekannt. Die große Wildnis Seit dem Tod seiner Mutter kann Kester nicht mehr sprechen und lebt schon 6 Jahre im Mentorium für Problemkinder. Die Außenwelt hatte sich aber schon vor längerer Zeit verändert. Alle Nutztiere, die früher den Menschen als Nahrungsquelle dienten, sind inzwischen einer schlimmen Seuche, der roten Pest, zum Opfer gefallen. Auch die meisten Pflanzen sind inzwischen von der Erde verschwunden. Nahrung für die Menschen stellt nur noch eine große Firma auf chemischer Basis her, die inzwischen das Monopol in allen Lebensbereichen übernommen hat. Eines Tages begegnet Kester in einer Ecke des Hofes vom Mentorium ein großer Kakerlak. Als dieser zu ihm spricht, denkt der Junge noch, das hätte er sich nur eingebildet. Als kurze Zeit später neben diesem jedoch auch noch Motten und Tauben sein Zimmer bevölkern und ihn um Hilfe bitten, lässt er sich von ihnen zur Flucht überreden… Schöne Aufmachung Das Buch, das für Jungleser ab 10 Jahren gedacht ist, gefällt mir von der äußeren Aufmachung her sehr. Da der Schutzumschlag der gebundenen Ausgabe in Blau gehalten ist und darauf auch nur der männlicher Hauptprotagonist und einige seiner tierischen Begleiter zu sehen sind, wird es einen Jungen jedenfalls nicht sofort abschrecken. Ich spreche da aus der Erfahrung als Mutter von zwei Söhnen, die irgendwann zwar auch zu leidenschaftlichen Lesern wurden, in der Zeit der Frühpubertät aber so manches Buch nur wegen der Coverfarbe oder weiblichen Protagonisten ablehnten. Die Tochter meines Lebensgefährten war da wesentlich unkomplizierter. Starker Beginn, aber dann? Am Anfang wurde ich regelrecht in diese dystopische Geschichte hineingezogen. Das Schicksal des in der 1. Person in einfacher Sprache erzählenden Hauptprotagonisten rührte mich und die Thematik empfinde ich persönlich sogar großartig und im Angesicht unserer Gesellschaft leider auch nicht einmal schwer vorstellbar. Man kann eigentlich gar nicht früh genug anfangen, Kinder an die Themen Umwelt und Achtung vor jedem Leben heran zu führen. Kester flogen meine Sympathien jedenfalls von Beginn an zu. Die generalstabsmäßig von den Tieren vorbereitete Flucht empfand ich auch noch als aufregend und abenteuerlich. Leider hatte ich dann aber das Gefühl, dass das Niveau nicht gehalten werden konnte. Im weiteren Verlauf der Reise empfand ich viele Dinge unpassend. Bei den Tieren gab es leider keinen Charakter, den ich wirklich voll und ganz mochte. Situationen, die vom Autor wahrscheinlich als Running-Gags gedacht waren, kamen bei mir nicht an und gingen mir eher auf die Nerven. Konflikte zwischen den Reisegefährten wurden meiner Meinung nach nicht realistisch gelöst. Es fühlte sich für mich oft an, als ob sie nur heraufbeschworen wurden, um Füllmaterial zu haben. So kam es dann leider so, dass ich das Buch immer öfter mitten in den eigentlich kindgerecht kurzen Kapiteln zur Seite legte, weil die Geschichte mich nicht mehr richtig zu fesseln verstand. Selbst die zwischenrein wieder auftauchenden wirklichen Gefahrensituationen schafften es nicht, meine anfängliche Begeisterung wieder anzufachen. Den vorläufigen Showdown fand ich überhastet. Obwohl das Ende offen ist, sehe ich für mich erst einmal keine Veranlassung die Reihe weiter zu verfolgen. Vielleicht ändert sich das, wenn die Enkel soweit sind, diese Geschichte zu verstehen und Gefallen an ihr finden sollten. Ich persönlich empfinde zu viel verschenktes Potential.

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  • Enttäuschend

    Die Große Wildnis
    Sunshine_Books

    Sunshine_Books

    26. December 2013 um 10:18

    Der 12-jährige Kester kann seit dem Tod seiner Mutter nicht mehr sprechen. Er kommt auf eine Schule für problematische Kinder und auch hier ist er ein Außenseiter. Seine einzigen Freunde sind die Tiere mit denen er durch seine Gedanken sprechen kann. Leider gibt es nur noch das Ungeziefer denn alle anderen Tiere wurden durch die rote Pest ausgelöscht. Die Tauben und Kakerlaken bringen Kester jedoch zu einem geheimen Ort an dem sich die letzten überlebenden Tiere versammelt haben. Sie haben eine Bitte an ihn: der Junge soll sie retten, doch wie? Mein Fazit: Also das Cover fand ich noch unglaublich süß und es spricht genau die Zielgruppe an für die es bestimmt ist. Leider was es das auch schon. Der Schreibstil hatte mir den ersten Dämpfer verpasst: er ist einfach nur plump. Das sind Kinder und keine Unterbelichteten! Es war teilweise wirklich extrem abgehakt, ich weiß, dass man ein Kinderbuch einfach hält und das ist auch gut so aber die Texte können dennoch flüssig sein oder? Der Protagonist war wirklich schön entwickelt, gerade die Idee ihn zu den Tieren statt den Menschen sprechen zu lassen versprach etwas märchenhaftes aber auch diese Illusion verflog rechts schnell. Am Anfang ging es noch vielversprechend los und ich hatte die Hoffnung eine schöne Geschichte zu erleben aber dann kamen die ersten negativen Dinge auf. Der Junge wird gerade am Anfang permanent als dumm hingestellt. Was will man der Zielgruppe denn damit sagen?! Aber am schlimmsten fand ich die Tiere. Ich habe mich schon lange nichtmehr so oft fremdbeschämt. Der versprochene Humor war oft eher peinlich und das verhaltend er Tiere war extrem merkwürdig. Gerade der Hirsch, der viel zu belehrend und altklug wirkt hatte auf mich eher eine abschreckende Wirkung. Die Maus war wirklich peinlich und auch mit der Katze hatte ich so meine Probleme. All dies erinnerte eher an eine schlecht ausgearbeitete Kindergartenshow aber dafür ist das Buch viel zu düster und pessimistisch. Die Gefahrensituationen sind dagegen wieder fast schon hart und stehen in einem großen Kontrast zu den Charakteren. Aber was mich auch sehr gestört hat war, dass alle Erwachsenen als gefährlich, gestört und vor allem als nicht hilfsbereit hingestellt werden womit ich wieder bei meiner anfänglichen Aussage bin: was soll die Kernaussage hier für unsere Kinder sein??Der Nachwuchs, der das Lesen soll steht kurz vor der Pubertät, in diesem Alter hätte ich das Buch nach ein paar Seiten wieder zurückgegeben. Ich hatte wirklich sehr oft das Bedürfnis das Buch zuzuklappen aber habe mich dann doch durchgequält weil es ein Rezensionsexemplar war. Auch machte das Buch den Eindruck eines Einzelbandes war es jedoch nicht ist. Das Ende lässt auf eine Fortsetzung schließen, die ich mir jedoch nicht antun werde.

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  • Ein schönes Kinderbuch mit einer traurigen Geschichte

    Die Große Wildnis
    Buecherfee82

    Buecherfee82

    23. December 2013 um 22:38

    Inhalt: In einer Welt in der Tiere ausgestorben sind lebt Kester in einem Mentorium für Problemkinder. Er kann nicht sprechen, daher ist er in dieser Einrichtung. Doch als er aufeinmal einen Schwarm Tauben reden hört, glaubt er verrückt zu werden. Die Tauben wollen ihn retten um Kester zu den letzten überlebenden Tieren zu bringen. Der Hirsch, der weise Anführer der Gruppe, bittet Kester um Hilfe und gemeinsam gehen sie auf eine große Reise die viele Gefahren birgt. Sie wollen ein Heilmittel finden. Meine Meinung: Das Cover hat mir gut gefallen da es recht schlicht gehalten wurde.Trotzdem ist es auffällig und hat einen hohen Widererkennungswert. Die Geschichte und die Idee des Autors ansich haben mir sehr gut gefallen und ich denke, dass es für die Zielgruppe auch genau das richtige ist. Am Anfang war ich noch guter Dinge, aber das hat mit der Zeit nachgelassen, da mich die Geschichte nicht mehr so richtig mitreissen konnte. Auch das Ende war mir etwas zu abrupt und unspektakulär. Trotzdem finde ich es für das angesprochene Alter der Leser optimal und auch der Schreibstil ist genau richtig dafür. Es ist wie ein Roadtrip durch eine dystopische Landschaft für Kinder. Es ist interessant und schön und hat doch ein recht trauriges Thema. Was mich sehr oft zum schmunzel gebracht hat war die weisse Taube aus dem Schwarm, denn sie musste immer einen philosophischen Kommentar zu allem abgeben, was die Tauben sagten. Sehr sympathisch war mir der Hirsch, "die große Wildnis", denn er war für mich der Charakter der die Geschichte trägt. Kester ist so der Durchschnittstyp und hat dieselben Problemchen wie jedes Kind in dem Alter. Polly ist auch eine Marke für sich mit ihrer Katzendiva. Für ihre Katze würde sie durch dick und dünn gehen. Fazit: Ein sehr schönes Kinderbuch mit einer traurigen dystopischen Geschichte.

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  • Wenn Tiere anfangen mit Menschen zu sprechen ...

    Die Große Wildnis
    Tanzmaus

    Tanzmaus

    17. December 2013 um 13:44

    Der 12jährige (demnächst 13) Kester Jaynes lebt auf Mentorium. Mentorium ist eine Anstalt für verhaltensauffällige Kinder. Seit dem Tod seiner Mutter kann Kester nicht mehr sprechen. Zwar versucht er es immer wieder, wird auch von den anderen Kinder gereizt, jedoch kommt kein Ton über seine Lippen. Das Leben in dieser Welt ist sehr hart. Die Tiere sind alle an einer Krankheit erkrankt, die sich die rote Pest nennt und sind entweder daran gestorben oder wurden von den Menschen in der Hoffnung, die Krankheit einzudämmen, getötet. Auch das Meer und die Pflanzenwelt gelten als verseucht. Als Nahrung wurde das sogenannte Formula erfunden, das es in verschiedenen Geschmacksrichtungen gibt und dennoch immer irgendwie gleich schmeckt. Kester mag das Leben in Mentorium nicht. Er ist viel alleine, daher ist es kein Wunder als er bei einem Aufenthalt im Hof versucht, mit einer Kakerlake zu sprechen. Telepathisch. Und dann geschieht etwas sehr seltsames. Die Kakerlake spricht tatsächlich mit ihm und bittet ihn sogar um Hilfe. Aber ehe Kester richtig begreift, was da eigentlich gerade geschehen ist, wird er dem Doktor von Mentorium vorgeführt und als Strafe weggesperrt. Kester denkt lange über die Sache nach und ehe er es sich versieht, wird er von einer Schar Tauben (99 dunkelgraue und eine weiße) befreit. Die Tiere bitten ihn um Hilfe, denn nur er kann sie verstehen und ihnen dadurch helfen, ein Heilmittel gegen die rote Pest zu finden. Doch schon längst hat man seine Flucht bemerkt und Kester wird verfolgt. Aber auch die letzten wilden Tiere werden gejagt und gemeinsam stellen sie sich der Aufgabe, ein Mittel gegen die Krankheit zu finden und ihren Feinden zu entkommen. In seinem Debütroman schafft der Autor Piers Tordays eine Dystopie für Kinder ab 10 Jahren. Das Buch lässt sich aber als Erwachsener gut und flüssig lesen. Kester erzählt die Geschichte aus seiner Sicht in der Ich-Perspektive. Dadurch kann der Leser besonders gut seine Unsicherheiten und Ängste nachvollziehen. Der Autor schafft zu Beginn einen kleinen Jungen, der eingeschüchtert von den Großen seiner Welt einfach nur noch nach Hause zu seinem Vater möchte. Doch dieser Junge entwickelt sich im Laufe der Geschichte immer weiter. Er wird mutiger, stärker und lernt Verantwortung zu tragen. Schnell hat das Buch den Leser in seinen Bann gezogen. Der Verlag hat die Geschichte in 6 Kapitel unterteilt und die Kapitelseite mit einem Bild gestaltet. Die Kapitel sind wie folgt benahmt: 1. Mentorium 2. Der Ring des Waldes 3. Sturmhöhe 4. Die Strasse der Fische 5. Die alte Farm 6. Premia Trotz der traurigen und erschreckenden Thematik, schafft es der Autor, dass Kester den Leser so manches Mal zum schmunzeln reizt. Aber auch sonst zieht Kester einen mit. Man leidet mit ihm, kämpft und flüchtet und möchte ihn nicht selten in den Hintern treten oder ihn vor einer Dummheit bewahren. Dabei ist die Geschichte in sich logisch und schlüssig. Auch wenn das Ende ruhiger wird und es sanft ausklingen will, zeigt der Autor, dass er nicht vergessen hat, dass nicht alles gelöst ist und die Geschichte eine Fortsetzung benötigt. Bis dahin allerdings, muss man Kester und das letzte Wild alleine lassen. Fazit: Für Kinder und Jugendliche ist das Buch ein spannender Fantasyroman, für ältere Leser regt der Roman auf jeden Fall zum Nachdenken an, gerade im Hinblick auf den Umgang mit der Umwelt. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung und hoffe, dass diese bald erscheinen wird.

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  • Ein zauberhaftes Buch mit einem Hauch Herzschmerz, einem Quäntchen Humor und einem großen Abenteuer.

    Die Große Wildnis
    Susas_Leseecke

    Susas_Leseecke

    01. December 2013 um 23:21

    *Träume sind unsere Geschichten – unsere Erinnerung an die Tiere, die vor uns gelebt haben. Unsere Träume werden von Tier zu Tier weitergegeben, seit unsere Ahnen dieses Land zum ersten Mal betraten. Unter diesen Träumen gibt es einen besonderen, den wir uns seit Urzeiten immer wieder erzählen.* Seite 126 Ein kleiner Einblick: Kester Jaynes ist fast 13 und lebt im Mentorium, einer Anstalt für verhaltensauffällige Kinder weit weg von seiner Heimatstadt Premia und mitten in der Quarantänezone. Ich kenne ihre Namen. Ich lausche ihren Gesprächen. Ich weiß warum sie hier sind. Nur warum ich hier bin, das weiß ich nicht. Seite 17 Er weiß nicht aus welchem Grund er dort leben muss und es gibt auch nur zwei Möglichkeiten diesen Ort zu verlassen, als ehrbarer Bürger oder über die Klippen. Geleitet wird das Mentorium von einem Unternehmen das sich Facto nennt. Der Inhaber und auch Besitzer der ganzen Insel ist Selwyn Stone, er schickt seine Keuler und Sculdiss aus um die noch übrig gebliebenen Tiere aufzuspüren und sie zu beseitigen. Auch sammelt Sculdiss die Aussätzigen ein und bringt sie nach Premia. Nur in Premia gestattet Selwyn Stone den Menschen zu leben. Um die Stadt liegt die Quarantänezone und dahinter nichts mehr. So glaubt es auch Kester und fügt sich seinem Schicksal.  Seit die rote Pest ausgebrochen ist, dürfen sich die Menschen keinem Tier nähern. Denn sie könnten sich anstecken. Nur Ungeziefer hat man am Leben gelassen, da es sich scheinbar nicht anstecken kann. Daher ist es auch nicht mehr möglich sich von Fleisch zu ernähren. Als Nahrung gibt es für die Menschen in Premia und die Kinder im Mentorium nur eine Art rosa Pampe mit den verschiedensten Geschmäckern. Sie nennt sich Formula und wurde speziell entwickelt. Mal schmeckt es nach Pommes und Hühnchen und mal nach Eier und Schinken. Vor Kesters Zimmer sitzt ein Aufseher der meistens schläft. Das dieser schläft, ist nicht weiter schlimm, denn Kesters Zimmer ist verriegelt und eine Flucht daher unmöglich. Die anderen Kinder nennen Kester Dumpfkarotto (stumm=dumm + rote Haare) oder auch scherzhaft Plaudertasche. Das hat leider seinen Grund, den Kester spricht nicht, er kann es nicht, kein Laut verlässt seine Kehle. Dies war nicht immer so. Damals vor sechs Jahren, als seine Mam noch lebte, damals sprach er noch. Sein Vater ist ein anerkannter Wissenschaftler, aber auch ihn hat Kester seit nunmehr sechs Jahren nicht gesehen. Warum er im Mentorium leben muss, warum er seinen Dad nicht sehen kann und warum der Umgang selbst mit Insekten und Ungeziefer nicht erlaubt ist, dass alles kann er nicht so recht verstehen.  Zu den Mittagszeiten holt sich Kester sein Essen und verzieht sich meist in eine Ecke des Hofes wo er seine Ruhe vor den Hämen der anderen Kinder hat.  Wieder einmal kommt ein Insekt aus einem Abfluss gekrochen und Kester teilt sein Formula mit ihm. So kommt es auch das Kester eines Tages ein flüstern, ja eine tiefe raue Stimme vernimmt. Der Kakerlak, dieses Insekt spricht zu ihm. Er sagt, Hilfe. Stimmt das oder bildet Kester es sich nur ein. Er ist verwirrt. Die Aufseher bemerken, dass Kester sich mit Ungeziefer beschäftigt und schleppen ihn zum Doktor des Mentoriums. Auch dort glaubt Kester seinen Verstand zu verlieren. Eine Spinne nähert sich ihm und spricht auch zu ihm. Wenig später wird er auf sein Zimmer gebracht. Er hat Arrest und darf es für sieben lange Tage nicht verlassen. Das ist nun also die Strafe, weil er sich mit einem Ungeziefer beschäftigte. Kester sehnt sich nach seinem zu Hause. Nach seiner verstorbenen Mam Laura und auch nach seinem Dad. Am letzten Abend der Isolation geschieht plötzlich etwas. Er träumt und wird durch ein lautes klopfen und krachen wach. Die Scheibe seiner Glaswand ist teilweise zerbrochen und die Scherben liegen in seinem Zimmer verstreut. Kester vernimmt ein tapp und dann noch ein tapp. Dann bemerkt er die nassen Federhiebe um sich herum und sieht an die hundert Tauben in seinem Zimmer. Nach all der langen Zeit im Mentorium formen sich erstmals wieder Wörter in Kesters Kopf. Er kann die Tauben verstehen, sie sprechen zu ihm. Die Tauben berichten Kester, dass er schon bald aus dem Mentorium befreit wird und wenig später verschwinden sie wieder durch die Glaswand. Mit Hilfe der Kakerlaken gelingt Kester die Flucht und er kann das Wetter außerhalb spüren und die Freiheit riechen Es gelingt ihm mit dem Anführer der Kakerlaken, dem General und den Tauben zu fliehen und zu fliegen. Ja, sie fliegen mit Kester außerhalb der Quarantänezone. Zu gerne würde ihn seine Reise zu seinem Dad führen, doch dies ist eine andere Richtung. Im Ring des Waldes angekommen wird Kester sehr schnell bewusst, dass es sehr wohl noch Leben außerhalb der Quarantänezone gibt. Nach und nach tauchen dort immer mehr Tiere auf. Eines, das sich selbst die große Wildnis nennt spricht zu Kester. Es ist ein prächtiger Hirsch, der letzte seiner Art. Die Tiere im Ring des Waldes haben keinerlei Anzeichen der roten Pest. Keine typischen roten Augen und auch sonst keine Symptome. Sie scheinen gesund. Noch. Und sie setzen all ihre Hoffnung in Kester. Er soll das Heilmittel finden, das Heilmittel gegen die rote Pest. Kester fühl sich nicht im Stande den Tieren zu helfen, doch er will sein bestes versuchen und die Tiere zu seinem Vater führen. Schließlich war der einmal ein sehr guter Tierarzt bevor er für das Facto-Unternehmen arbeitete. Der Hirsch spricht von einer großen Gabe die Kester hat und es wird die Zeit kommen wo Kester alles erklärt wird. Dies wird in den alten Träumen erzählt. *Selbst wenn du nur einige wenige von uns retten kannst, musst du es tun. Du hast keine andere Wahl. Wir wissen das du ein Held bist. Wann siehst du das endlich ein und fängst an, dich auch wie einer zu benehmen? Seite 221  Gemeinsam mit dem Hirsch, dem kleinen Wolfsjungen und einem Mädchen namens Polly, welches er auf seiner Reise trifft, beginnt ein großes, überlebenswichtiges aber auch gefährliches Abenteuer. Werden sie Kesters Vater finden, werden sie das ersehnte Heilmittel bekommen und wie gefährlich wird es für die Tiere in Premia? Meine Gedanken zum Buch: Ein spannendes Kinder- und Jugendbuch. Gerade zum Ende des Bandes wurde es noch einmal so richtig kribbelig und spannend. Das typische Gefühl bei einem Mehrteiler – wie geht es denn nun weiter. Die Geschichte baut sich Bild für Bild auf und ist sehr detailnahe beschrieben. Die Küche der Sturmhöhe ist größer als jede andere, die ich kenne. Größer und unordentlicher. Durch die Schlitze der Jalousien fällt Licht auf das Spülbecken und die Pfannen, Tassen und Teller, die im Abwaschbecken schwimmen. Seite 158 Das Cover ist schlicht gehalten. Eine Silhouette vor einem blauen Hintergrund, dem Himmel. Die große Wildnis, der prächtige Hirsch und auf seinem Rücken sitzt Kester. Als würden sie ihrem großen Abenteuer entgegen sehen. Auch der kleine Wolf und die dusselige Weiße Taube dürfen nicht auf dem Cover fehlen. Die Geschichte ist aus der Sicht von Kester geschrieben. Er erzählt hautnah von seinem Leben im Mentorium und seinem Abenteuer welches er mit den Tieren erlebt. Auch kleine Rückblenden und viele Dialoge mit den anderen Protagonisten, welche in diesem Fall Tiere sind, finden sich in dieser Geschichte. Die Weiße Taube brachte mich des Öfteren zum Schmunzeln. Als ich mir das Kinn abwische, hüpfen zwei graue Tauben auf meinen Schoß. *Wir haben etwas zu essen für dich gesucht, Kester.*Sie lassen Zweige voller Beeren und Nüsse aus ihren Schnäbeln in meine Hände fallen. Ehe ich sie richtig in Augenschein nehmen kann, hat Weiße Taube schon einen Zweig mit den saftigsten Beeren weggeschnappt. *Kester, du hast uns etwas zu essen besorgt!* Seite 123 Kurz & gut – mein persönliches Fazit: Ein tiefgründiges und emotionales Buch. Es zeigt auf, dass es sich lohnt zu kämpfen, sich auf andere verlassen zu können, über sich hinauszuwachsen und seine Stärken nutzen zu können, für eine große, wichtige und gute Sache - dem Leben. Viele Hinweise in der Geschichte fügen sich zum Ende hin zusammen und lösen sich somit auf. Dennoch bleibt der Weitergang Kesters Abenteuers offen und man darf auf die Fortsetzung gespannt sein. Es ist sehr aufregend und interessant wie der Autor mit der Unwissenheit Kesters spielt. Kester bezeichnet ein Tier als ein Wiesel und wird sofort vom General berichtigt, dass dies ein Dachs sei. Aber woher sollte Kester alle Tiere beim Namen kennen. Es ist wirklich einzigartig und hi und da humorvoll. Ich habe mich einige Male dabei ertappt, wie ich an Doctor Dolittle dachte. Nicht an die Filme mit Eddie Murphy. Nein, an den Film von 1967. Einige von Euch kennen ihn sicher noch. http://www.amazon.de/dp/B005CFXYHY Auch in diesem Film konnte sich ein Mensch mit den Tieren verständigen. Ich lege Euch diese Geschichte von Kester und seinem Abenteuer mit der Großen Wildnis ans Herz. Es regt zum Nachdenken an und ist auf seine Weise ein zauberhaftes Buch mit einem Hauch Herzschmerz, einem Quäntchen Humor und einem großen Abenteuer. Ich konnte mir die Schauplätze, die Menschen und die Tiere sehr gut vorstellen und mit ihnen fühlen und leiden. Träumen wir nicht manchmal auch davon, mit den Tieren sprechen und sie verstehen zu können. © Rezension: Susa

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