Pirjo Alajoki

 2.9 Sterne bei 13 Bewertungen

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Pirjo AlajokiFrausein in Echtzeit
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Frausein in Echtzeit
Frausein in Echtzeit
 (13)
Erschienen am 28.08.2017

Neue Rezensionen zu Pirjo Alajoki

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tigggers avatar

Rezension zu "Frausein in Echtzeit" von Pirjo Alajoki

Keine kritische Auseinandersetzung, sondern eine Missionarstätigkeit.
tigggervor 4 Jahren

Ich habe mich nun endgültig dazu entschlossen, dieses Buch abzubrechen. Ich bin tatsächlich nur bis Seite 75 gekommen. Ich habe es mehrmals probiert, jedoch war mir dieses Buch irgendwie zuwider.

Ich hatte mir eine kritische Auseinandersetzung dieses wirklich interessanten und wichtigen Themas gewünscht, jedoch kam ich mir vor, als würde mir die Autorin eher eine Predigt als Missionarin halten. Hier liegt eine so einseitige Betrachtungsweise vor, dass es schon wütend macht diese zu lesen.

Manchmal konnte ich der Autorin bei einigen ihrer Aussagen zustimmen, und direkt im nächsten Satz dachte ich: "Wie bitte??? Das meint die nicht ernst. " Denkweisen, die so engstirnig sind, und so intolerant, dass es wütend macht.

Jeder darf seine eigene Meinung bilden, möchte ich jemand sein, der Karriere macht oder Familie lebt oder beides zusammen? Und wenn ich mich zu einem entscheide, muss ich anderen trotzdem ihre eigenen Möglichkeiten lassen und diese akzeptieren. Sie hat erzählt, als würde es nur eine einzige Lösung geben. Für mich ein No-Go.

Eigentlich schade, dass dieses Buch so absolut überhaupt nicht meinen Erwartungen entsprach, da ich mich persönlich gerade auf einem Entscheidungsweg befinde und mir Anregungen erhofft habe. Vielleicht gibt's es ja jemanden von euch, der mir eine bessere Lektüre empfehlen kann?

 

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T

Rezension zu "Frausein in Echtzeit" von Pirjo Alajoki

gut recherschiert - aber irgendwie mühsam zu lesen
theresa_stvor 4 Jahren

In Frausein in Echtzeit versucht eine Autorin das Leben der Frau im 21. Jh zu beschreiben.

Bis zu einem gewissen Grad gelingt ihr das auch, aber meiner Meinung nach, schreibt Sie etwas einseitig und bevorzugt von Anfang an Ihre Sicht der Dinge.

Da diese Sicht nicht der meinen entspricht, war es sehr schwierig, in das Buch rein zu kommen und ab einem gewissen Grad anstrengend weiterzulesen, obwohl der Schreibstil recht angenehm war.


Da die Autorin sich aber sicherlich sehr bemüht und gut recherschiert hat, gebe ich dem Buch trotzdem 3 Sterne.


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dani_ebs avatar

Rezension zu "Frausein in Echtzeit" von Pirjo Alajoki

Ein Missionarsbuch... die Bibel gegen den Feminismus
dani_ebvor 4 Jahren

Pirjo Alajoki stellt in diesem Buch das feministische Frauenideal neben das christliche Modell des Frauseins. Sie beleuchtet die Auswirkungen des Feminismus auf Themen wie Kindererziehung, Scheidung, berufliche Laufbahnen von Frauen und vielen alltäglichen Situationen mehr. Dem stellt sie gegenüber, wie die Bibel die Frau in diesen Situationen sieht bzw. sehen will.

Die Autorin kommt aus Finnland und arbeitet als Missionarin. Das zeigt sich auch in diesem Buch - es ist kein Buch mit wissenschaftlicher Analyse sondern ein sehr gut recherchiertes Buch zur Missionierung. Frau Alajoki scheint eine sehr gebildete Frau zu sein, die Argumentation und Darstellung des christlichen Weges in Alltagssituationen ist sehr gut formuliert. Ohne Zweifel ist das Werk auch authentisch.

Ich persönlich konnte mit ihrer Argumentation nichts anfangen. Ich sehe mich als Frau nicht als Märtyrerin zugunsten des Mannes und mit dem Gedanken auf Gottes ausgleichende Güte als Trost. Ich nehme mein Leben dafür zu gerne selbst in die Hand und möchte die Selbstbestimmung die sich der Feminismus über die Jahre für Frauen erkämpft hat nicht aufgeben. Tatsächlich wurde mir erst bewusst, wie wichtig die feministischen Bewegungen sind, als ich dieses Werk von Frau Alajoki las. Ich bin versucht zu sagen, Frau Alajoki "geht es zu gut" und sie weiß es nicht zu schätzen. Das Verurteilen von 2 Verdienern in einer Familie, weil dann die Kinder darunter leiden, ist mir zu einseitig. Auf Probleme der heutigen Generation, wie zB dass ein Alleinverdiener einfach zu wenig verdient oder es zu riskant ist, da auch der Mann von heute auf morgen seinen Job verlieren kann, wird nicht eingegangen.

Die Diskussion einiger bekannter Feministinnen, wie zB Simone de Beauvoir, enthielt mir zu viele Interpretationen. Hier bekam ich das Gefühl, dass die Geschichten sehr verdreht wurden um Frau Alajokis negatives Bild der selbständigen Frau zu verteidigen. Das war auch der Punkt, an dem ich das Buch nicht mehr ernst nehmen konnte. Hinzu kamen im gesamten Buch viele Wiederholungen des Inhalts und damit wurde das Lesen über weite Strecken mühsam.

Das Buch eignet sich für jene Leser und Leserinnen, die sich ein Bild von Frau Alajokis Sicht auf die heutige Frau und auf den Feminismus zu machen. Es lohnt sich auch für Frauen und Männer, die denken Bewegungen für den Feminismus haben keine Daseinsberechtigung. Frau Alajoki hat eine sehr kritischen Blickwinkel und gefestigten Persönlichkeiten eröffnet dieses Werk eine andere Sichtweise auf viele Themen.

Kommentare: 1
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Gespräche aus der Community

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Ruhland_Verlags avatar

Hallo Ihr Lieben,

heute möchten wir mit euch eine Leserunde starten, und zwar zu unserem Titel Frausein in Echtzeit von Pirjo Alajoki.

Als Einstieg ein vielsagendes Zitat von Charles Aznavour:

„Die Frauen haben heute sicher mehr Rechte. Aber mehr Macht hatten sie früher.“

Überall in der Welt übt der Feminismus seit mehreren Jahrzehnten aktiv Einfluss aus, sodass seine Früchte allmählich sichtbar werden. Frauen hat heute in den westlichen Ländern die historisch gesehen größte Freiheit, sich selbst zu verwirklichen. Trotzdem erleben immer mehr und immer jüngere Frauen ihre Versuche, die Herausforderungen von Beruf, Familie und dem eigenen Leben unter einen Hut zu bekommen, als aussichtslos und entmutigend.

Pirjo Alajoki stellt das heute vorherrschende feministische Frauenideal neben das traditionelle Modell des Frauseins und zeigt, zu welchen Ergebnissen beide gekommen sind. Dabei wird auch deutlich, wie lebensfremd alle Versuche sind, im Namen der Gleichberechtigung den Unterschied zwischen Mann und Frau eliminieren zu wollen.

Das Buch stellt eine sorgfältige Analyse des Lebens der Frau und der philosophischen, rechtlichen, sozialen und politischen Faktoren dar, die dieses beeinflussen.

Die Berufstätigkeit der Frau ist in Finnland bereits seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil der Gesellschaft. Das Buch einer finnischen Autorin ist daher für Deutschland, das in vielen Bereichen die skandinavischen Länder zum Vorbild erkoren hat und aktuell die Berufstätigkeit der Frau als Normalität anstrebt, außerordentlich aktuell.

Pirjo Alajoki:

"Niemand behauptet, dass ein Mensch bedeutende Resultate in seinem Beruf erreichen könnte, ohne dafür Zeit und Mühe zu investieren. Warum sollte derselbe Grundsatz nicht für die Ehe und die Familie gelten?“

Bewerbt euch, wenn ihr euch für die hochaktuelle Debatte zu den Rollen von Mann und Frau interessiert und wenn eine Auseinandersetzung auch mit christlichen Vorstellungen von Gott und der Welt für euch spannend ist.

Bitte beachtet vor der Bewerbung folgende Punkte:

1.      Nach Eintreffen solltet ihr das Buch mit der Leserunde lesen, die Abschnitte hier in der Leserunde kommentieren und nach dem Lesen zeitnah eure Rezension verfassen.

2.      Die Links zu der Rezension schreibt ihr hier hinein. Die Rezension veröffentlicht ihr auf mindestens einer weiteren Plattform, den Link dazu schreibt ihr ebenfalls hier hinein.

3.      Die Rezension sollte sich an folgenden Leitlinien orientieren: http://www.lovelybooks.de/Leitfaden_Rezensionen.pdf

4.      Bitte sagt bei Problemen oder Verzögerungen Bescheid.

Wenn ihr mitmachen wollt, dann schreibt uns, was ihr über das Zitat von Charles Aznavour denkt. Wir freuen uns auf eure Bewerbungen!

Wer ohne Verlosung mitlesen möchte, kann dies natürlich auch sehr gerne tun.

Dr. Nikodemus Naum
Ruhland Verlag

tigggers avatar
Letzter Beitrag von  tigggervor 4 Jahren
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