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Ruhland_Verlag

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Hallo Ihr Lieben,

heute möchten wir mit euch eine Leserunde starten, und zwar zu unserem Titel Frausein in Echtzeit von Pirjo Alajoki.

Als Einstieg ein vielsagendes Zitat von Charles Aznavour:

„Die Frauen haben heute sicher mehr Rechte. Aber mehr Macht hatten sie früher.“

Überall in der Welt übt der Feminismus seit mehreren Jahrzehnten aktiv Einfluss aus, sodass seine Früchte allmählich sichtbar werden. Frauen hat heute in den westlichen Ländern die historisch gesehen größte Freiheit, sich selbst zu verwirklichen. Trotzdem erleben immer mehr und immer jüngere Frauen ihre Versuche, die Herausforderungen von Beruf, Familie und dem eigenen Leben unter einen Hut zu bekommen, als aussichtslos und entmutigend.

Pirjo Alajoki stellt das heute vorherrschende feministische Frauenideal neben das traditionelle Modell des Frauseins und zeigt, zu welchen Ergebnissen beide gekommen sind. Dabei wird auch deutlich, wie lebensfremd alle Versuche sind, im Namen der Gleichberechtigung den Unterschied zwischen Mann und Frau eliminieren zu wollen.

Das Buch stellt eine sorgfältige Analyse des Lebens der Frau und der philosophischen, rechtlichen, sozialen und politischen Faktoren dar, die dieses beeinflussen.

Die Berufstätigkeit der Frau ist in Finnland bereits seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil der Gesellschaft. Das Buch einer finnischen Autorin ist daher für Deutschland, das in vielen Bereichen die skandinavischen Länder zum Vorbild erkoren hat und aktuell die Berufstätigkeit der Frau als Normalität anstrebt, außerordentlich aktuell.

Pirjo Alajoki:

"Niemand behauptet, dass ein Mensch bedeutende Resultate in seinem Beruf erreichen könnte, ohne dafür Zeit und Mühe zu investieren. Warum sollte derselbe Grundsatz nicht für die Ehe und die Familie gelten?“

Bewerbt euch, wenn ihr euch für die hochaktuelle Debatte zu den Rollen von Mann und Frau interessiert und wenn eine Auseinandersetzung auch mit christlichen Vorstellungen von Gott und der Welt für euch spannend ist.

Bitte beachtet vor der Bewerbung folgende Punkte:

1.      Nach Eintreffen solltet ihr das Buch mit der Leserunde lesen, die Abschnitte hier in der Leserunde kommentieren und nach dem Lesen zeitnah eure Rezension verfassen.

2.      Die Links zu der Rezension schreibt ihr hier hinein. Die Rezension veröffentlicht ihr auf mindestens einer weiteren Plattform, den Link dazu schreibt ihr ebenfalls hier hinein.

3.      Die Rezension sollte sich an folgenden Leitlinien orientieren: http://www.lovelybooks.de/Leitfaden_Rezensionen.pdf

4.      Bitte sagt bei Problemen oder Verzögerungen Bescheid.

Wenn ihr mitmachen wollt, dann schreibt uns, was ihr über das Zitat von Charles Aznavour denkt. Wir freuen uns auf eure Bewerbungen!

Wer ohne Verlosung mitlesen möchte, kann dies natürlich auch sehr gerne tun.

Dr. Nikodemus Naum
Ruhland Verlag

Autor: Pirjo Alajoki
Buch: Frausein in Echtzeit

Ax2012

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Hallo, ich würde gerne mitlesen und ein Buch gewinnen!

Zu dem Zitat denke ich, ja da ist etwas dran. Heute bekommen Frauen in vielen Dingen unseren Willen durchgeboxt, aber keiner hält uns mehr die Tür auf. Die Verunsicherung ist so groß, dass es eigentlich langweilig geworden ist, eine Frau zu sein, und anstrengend. Wir haben so viel erreicht, aber wir haben viel mehr verloren.

Aber ich weiß natürlich auch nicht, wie das Leben sagen wir vor 50 Jahren sich wirklich angefühlt hat.

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Mich würde das Buch auch interessieren. Manchmal ist das Frausein heute sehr anstrengend. Oft sind die Frauen heute für alles verantwortlich.

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Saphir610

vor 3 Jahren

Ruhland_Verlag schreibt:
Meine lieben Damen, einige von euch sind nun doch nicht mit den Inhalten des Buches einverstanden. das begründet ihr auch mit den christlichen Standpunkten der Autorin. Wir haben diese Leserunde allerdings explizit mit dem Hinweis eröffnet, dass "eine Auseinandersetzung auch mit christlichen Vorstellungen von Gott und der Welt für euch spannend" sein sollte. Dies bedeutet, dass ihr auf christlicher Basis gerne widersprechen könnt. Jedoch nicht auf subjektiver Basis. Eine christliche Betrachtungsweise der Welt ist legitim, genau wie eine atheistische, eine buddhistische, eine muslimische, etc. Wie leben in Zeiten der Religionsfreiheit und der Meinungsfreiheit. Ein Buch abzulehnen, weil es sich auf bestimmte Denkvoraussetzungen beruft, widerspricht der Meinungsfreiheit. Aus unserer und besonders aus meiner Sicht transportiert dieses Sachbuch eine Diskussion über unsere Wahrnehmung von Frausein und über Rolle der Frau. Es ist vielschichtig und ruft niemanden dazu auf, am Herd und an der Wíege zu arbeiten und die Klappe zu halten. Woher kommt also diese Wahrnehmung, meine Damen??? Ich habe das Buch mit Genuss gelesen, und ich bin ein Mann, der charmante und intelligente und unabhängige Damen durchaus zu schätzen weiß? Frauen, die nicht ihren Weg gehen und sich manipulieren lassen, würde ich den bobbes versohlen ... Nun, wo seid ihr, die Damen des 21. Jahrhunderts? Seid ihr gegen die eigentliche Frau gekämmt, die doch auch nicht auf mehreren Hochzeiten gleichzeitig tanzen kann??? Herzlich, Euer Nikodemus

Vielleicht haben die Damen eine andere Wahrnehmung als ein Mann?
Ich weiß nicht wodran es liegt, beruhigt mich aber, dass ich mit meiner Wahrnehmung, Meinung nicht alleine bin.

Mag sein, dass ich auch etwas scher von Begriff bin, "gegen die eigentliche Frau gekämmt....."
Man kann nicht auf mehreren Hochzeiten gleichzeitig tanzen? Auf mein Leben gesehen kann ich das, ich bin Mutter, bin Hausfrau und Gartentante (wenn auch eher ungern), Ehefrau, gehe arbeiten und verbringe viel Zeit im Reitstall. Dazu lese ich noch, pflege Kontakte zu Freundinnen, Bekannten. Ich finde das umfangreich und dann habe ich das Buch wohl falsch verstanden.
Sicher, wir haben Religions- und Meinungsfreiheit. Ich hatte aber das Gefühl, dass es hier nicht dadrum ging, sondern dass das Christentum für die Frau, so wie einst in der Bibel geschildert, das bessere Leben für die Frau ist, als das heutige.
Dann fehlen mir die Denkvoraussetzungen für das Buch.

Mich würde interessieren, wie das Buch denn in Finnland bei der Leserschaft ankam.

dani_eb

vor 3 Jahren

Ich denke die "Meinungsfreiheit" sollte auch im Hinblick auf den Eindruck, den das Buch bei jeder einzelnen Leserin hinterlässt gelten. Die Bibel kann durchaus unterschiedlich interpretiert werden, und die Interpretation von Frau Alajoki passt nicht in meine Denkweise und mein Weltbild.

Allerdings wundere ich mich auch, dass die skeptischen Rezensionen Ihnen/Euch scheinbar missfallen. Ein Buch wie dieses ist meiner Meinung nach eher interessant für Querdenker, Skeptiker oder andere Personen etwas abseits des "Mainstreams" (wozu ich mich auch zähle - ich meine das also nicht negativ). Gerade dieser Personenkreis wird sich von unterschiedlichen Bewertungen nicht abschrecken, sondern neugierig machen lassen.

Und mich persönlich würde interessieren ob Ihre Frau/Tochter/Freundin das Buch gelesen haben und was diese dazu sagen?

Ruhland_Verlag

vor 3 Jahren

Saphir610 schreibt:
Man kann nicht auf mehreren Hochzeiten gleichzeitig tanzen? Auf mein Leben gesehen kann ich das, ich bin Mutter, bin Hausfrau und Gartentante (wenn auch eher ungern), Ehefrau, gehe arbeiten und verbringe viel Zeit im Reitstall. Dazu lese ich noch, pflege Kontakte zu Freundinnen, Bekannten. Ich finde das umfangreich und dann habe ich das Buch wohl falsch verstanden. ... Dann fehlen mir die Denkvoraussetzungen für das Buch.

Liebe Saphir610. Bitte entschuldige, solltest du mich falsch verstanden haben und dich in deinem Lebenskonzept angegriffen gefühlt haben. Das habe ich natürlich nicht beabsichtigt.

Ich gehe auch davon aus, dass du gedanklich in der Lage bist, Bücher zu lesen. Mit Denkvoraussetzungen meine ich unsere grundlegenden Glaubensvorstellungen, anhand derer wir die Welt beobachten und bewerten und unsere Entscheidungen treffen. Wenn jemand zum Beispiel einfach keine Klaviermusik mag, weil ihn seine Tante in seiner Kindheit immer damit gequält hat, wäre es gehörig unfair, wenn er aus diesem Grund sagen würde, die Klavierkonzerte von Rachmaninoff seien Mist.

Und bei diesem Buch muss man schon eine gewisse Offenheit für christliche Denkvoraussetzungen haben. Teilen muss man sie nicht. Der Mensch ist, zumindest im Christentum, frei, selbst zu entscheiden, was er aus seinem Leben macht.

Ruhland_Verlag

vor 3 Jahren

dani_eb schreibt:
Die Bibel kann durchaus unterschiedlich interpretiert werden, und die Interpretation von Frau Alajoki passt nicht in meine Denkweise und mein Weltbild. Allerdings wundere ich mich auch, dass die skeptischen Rezensionen Ihnen/Euch scheinbar missfallen. Und mich persönlich würde interessieren ob Ihre Frau/Tochter/Freundin das Buch gelesen haben und was diese dazu sagen?

Liebe dani_eb, zum Thema der Interpretation der Bibel schreibt Frau Alajoki ja einiges. Inzwischen geht duie deutsche evangelische Kirche ja bereits dazu über nur das als Gottes Wort anzuerkennen, was einem selbst als solches erscheint. Und ich denke, hier liegt das Problem. Klare Aussagen können durch unsere Subjektivität ausgehöhlt und verweichlicht werden und ihren Sinn verlieren.

Nein, Kritik missfällt uns hier nicht. Im Gegenteil, wir sind mit der Motivation angetreten, kontroverse Bücher zu machen, die eben auch vehement abgelehnt werden könnten. Mir geht es nur darum, dass unsere Entscheidungen gut begründet und unsere Motive gut durchleuchtet sind. Etwas abzulehnen, weil es eben "anders" daherkommt, ohne anzuerkennen, dass es gut begründet ist, sollte man vermeiden. Ich vermute aber, dass unsere Gesellschaft immer mehr dazu tendiert.

Meine Tochter Maja hat das Buch gelesen, und sie fand es dahingehend wohltuend, weil das Buch ja betont, dass Frauen ganz anders vom Wesen her sind als Männer. Die heutige Gesellschaft würdigt Frauen aber nur, wenn sie Dinge tun, die nach männlichen Maßstäben anerkannt sind. Maja kennt eine Frau, die klug und sensibel ist. Sehr feminin. Wenn sie aber ihren Mann auf Dinge hinweist, die korrigiert werden müssen, hört er sie gar nicht und macht sie sogar klein. Wenn dann sein Bruder in einem ganz anderen Zusammenhang dasselbe sagt, dann ist es aber doch plötzlich superwichtig. Und wenn ihre Freundin Vorstandsvorsitzende wäre, würde man sie auch anhören. Man reduziert Frausein eben heute auf äußerliche Bilder, die an der inneren Realität vorbeigehen. Und das macht das Buch ja auch deutlich, das sieht meine Tochter als Stärke des Buches.

theresa_st

vor 3 Jahren

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Nun auch meine Rezi:

http://www.lovelybooks.de/autor/Pirjo-Alajoki/Frausein-in-Echtzeit-1102039432-w/rezension/1112806142/

Tut mir sehr sehr leid, dass es so lange gedauert hat, aber es war irgendwie sehr schwierig für mich dieses Buch zu lesen, weil es mich einfach nicht begeistern konnte und ich anderer Meinung bin, wie die Autorin, zumindest in vielerlei Hinsicht.

Saphir610

vor 3 Jahren

Meine Tochter Maja hat das Buch gelesen, und sie fand es dahingehend wohltuend, weil das Buch ja betont, dass Frauen ganz anders vom Wesen her sind als Männer. Die heutige Gesellschaft würdigt Frauen aber nur, wenn sie Dinge tun, die nach männlichen Maßstäben anerkannt sind. Maja kennt eine Frau, die klug und sensibel ist. Sehr feminin. Wenn sie aber ihren Mann auf Dinge hinweist, die korrigiert werden müssen, hört er sie gar nicht und macht sie sogar klein. Wenn dann sein Bruder in einem ganz anderen Zusammenhang dasselbe sagt, dann ist es aber doch plötzlich superwichtig. Und wenn ihre Freundin Vorstandsvorsitzende wäre, würde man sie auch anhören. Man reduziert Frausein eben heute auf äußerliche Bilder, die an der inneren Realität vorbeigehen. Und das macht das Buch ja auch deutlich, das sieht meine Tochter als Stärke des Buches

Hier kann ich nur zustimmen, die Frau ist anders und unsere Welt ist eindeutig männerdominiert, vom handeln und denken. Wenn "frau" nicht in dieser Richtung agiert wird sie oft nicht ernst genommen.
Das zu ändern ist eine harte Arbeit.
Wobei, nun doch auch in der Bibel die Frau in gewisse Bereiche gewiesen wird, oder?
Na ja, ist grundsätzlich müsig über verschiedene Ansichten, Interpratationen über die Bibel zu diskutieren. Da kommt man auf keinen gemeinsamen Nenner ;-).

tiggger

vor 3 Jahren

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Hier meine Rezi, zwar spät, aber ich habe versucht weiter zu lesen....
Vielleicht schaff ich es ja irgendein anderes Mal.

http://www.lovelybooks.de/autor/Pirjo-Alajoki/Frausein-in-Echtzeit-1102039432-w/rezension/1130369484/

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