Pirjo Hassinen Fremde Frau

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Inhaltsangabe zu „Fremde Frau“ von Pirjo Hassinen

Eine einsame Grundschullehrerin auf der Suche nach einem Kind und erotischer Erfüllung. Ein machthungriger ehemaliger Manager, dessen einst agiler Körper durch eine Querschnittlähmung nun wie gefangen ist. Eine spröde Pflegerin mit einer Tochter, die sie aus Angst vor Verantwortung verließ. Und eine geheimnisvolle Frau auf einem Foto aus den dreißiger Jahren. Der Königspark, ein alter Stadtpark, ist der Ort, der sie alle verknüpft und wo schließlich alle Lebenslinien zusammenlaufen …<br>Nominiert für den Finlandia-Preis.

Ein beunruhigender, aus mehreren Perspektiven erzählter Roman um einen gelähmten Mann, dessen Leben sich nur in seinem Kopf abzuspielen scheint, seine Frau, einen Stadtpark, einige Schülerinnen, ihre Lehrerin und den bairischen König Ludwig II.

— Buecherstapel
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  • Rezension zu "Fremde Frau" von Pirjo Hassinen

    Fremde Frau
    emeraldeye

    emeraldeye

    12. May 2011 um 12:34

    Ausnahmsweise ist es mir fast peinlich, ein Buch meiner Bibliothek hinzuzufügen. Nachdem ich mich durch den ausweglosen, grauen, aber fantastisch geschriebenen und beschriebenen Kosmos von Richard Yates Romanen hindurchgearbeitet hatte, wollte ich mit etwas leichterem Lesestoff Abstand gewinnen. Der Klappentext zu "Fremde Frau" hörte sich spannend und nicht allzu schwergängig an. Ich hätte es dabei belassen sollen. "Fremde Frau" ist ein Sammelsurium von unsympathischen, fragwürdigen Charakteren, deren Beziehung zueinander bis zum Ende des Romans unbegreiflich und flach bleibt. Eine depressive Lehrerin, die ihre biologische Uhr ticken hört und ein fremdes Kind zu ihrem Eigentum macht, ein querschnittgelähmter Manager, der nichts anderes zu tun hat, als sich seine Frau mit anderen Männern beim Sex vorzustellen und sich seitenlang damit beschäftigt, wie er wieder einmal eine reale Erektion bekommen kann. Der seine Ohnmacht und Abhängigkeit damit kompensiert, dass er die Frauen in seiner Umgebung zu demütigenden Spielen zwingt. Ein Schulrektor, der seine Familie verläßt, ohne dass es auch nur ansatzweise eine Erklärung dafür gibt. Außerdem wird in Rückblenden das Leben einer Anfang der 30iger Jahre gestorbenen Frau geschildert, die auf einem Photo, das Verna, die deprimierte Lehrerin, besitzt, abgebildet ist. Usw. Usw... "Usw" ist tatsächlich alles, was übrig geblieben ist, als ich das Buch zugeklappt habe. Und die Frage: "Was will uns die Autorin eigentlich sagen?" "Fremde Frau" ist meiner Meinung nach ein Buch, das die Welt nicht braucht!

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