Pius Ehrenfeld Hier beiße ich - und kann nicht anders

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Inhaltsangabe zu „Hier beiße ich - und kann nicht anders“ von Pius Ehrenfeld

Der Mensch stammt von fleischfressenden Raubtieren ab und zeigt dies mehr oder weniger gut kaschiert in seinen Handlungen und Vorstellungen.

In den Kapiteln des Buches erleben und durchleiden vier nette Leute in einer Mixtur von Fiktion und Fakten dies hautnah, hoffen auf Verbesserung und fügen sich schließlich in ihr eher bedrückendes Schicksal. Zum Abschluss findet sich doch noch eine Lösung – aber die ist beschwerlich. Zwischen den einzelnen Kapiteln gibt ein „roter Faden“ Kommentare zu den Kapitelübergängen.

Homo carnivorus – der fleischessende (Raub-) Mensch – das sind wir. Unschuldig, weil die Evolution diesen Weg so eingeschlagen hat, geistern wir meist nicht besonders ruhmvoll durch unsere kleine Weltgeschichte. Erfinden Götter zu unserer Disziplinierung und machen damit alles noch schlimmer. Unser Gehirn ist zu groß, um sich nur mit unseren Alltagsproblemen zu beschäftigen und zu klein, um allen Menschen ein würdiges Leben zu bescheren.

Ich wurde leider nicht warm mit diesem Buch, obwohl es ein spannendes Thema ist.

— Tulpe29

Für mich zu willkürlich und unausgewogen

— tob82

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    Hier beiße ich - und kann nicht anders

    Tulpe29

    11. January 2018 um 11:39

    Der Schreibstil lag mir persönlich nicht. Ich hatte mir unter diesem Titel etwas Anderes vorgestellt. Leider konnte ich zur Handlung keinen Bezug aufbauen, obwohl das Thema grundsätzlich interessant ist. Es war mir alles zu sehr aufgebauscht und langatmig, schade.

  • Für mich zu willkürlich und unausgewogen

    Hier beiße ich - und kann nicht anders

    tob82

    10. December 2017 um 15:30

    Pius Ehrenfelds Buch hat den Untertitel "Fünf Storys, drei Utopien und ein roter Faden". Leider musste ich direkt feststellen, dass es überhaupt keine Geschichten im eigentlichen Sinn beinhaltet! Es handelt sich viel mehr um Sachtexte - teilweise in Dialogform -, die in minimale Rahmenhandlungen eingebunden sind.Zwei Themen stehen v.a. im Vordergrund: Die menschliche Natur als "homo carnivorus" und die Gefahr des Islamismus für die westlichen Demokratien. Für den Autor bleibt der Mensch im Kern ein Raubtier und die "Schale der Kultur kann jederzeit zerbrechen". Seine Argumentation wird auf Evolutionsbiologie aufgebaut. Beim Thema "Islamismus" zeigt er einige menschenverachtende Passagen aus dem Koran auf. Er weist aber auch darauf hin, dass im Alten Testament und bei christlichen Sekten ähnliche Ansichten vorherrschen.Das Anfangskapitel enthält einen fiktiven Dialog zwischen zwei "Weltgeistern", die über die Entwicklung des Universums und die biologische und kulturelle Evolution des Lebens auf der Erde informieren.In Kapitel zwei geht es - wie beschrieben - um den Islamismus. Dabei werden Sunniten als eher konservativ beschrieben und die Aleviten als modern und westlich orientiert. Kapitel drei geht dann der Frage eines "mathematischen" Verfälschungsschutzes im Koran auf Basis der Zahl "19" nach. Kapitel 4 handelt von Nächstenliebe und der Bergpredigt. Kapitel 5 handelt vom "Steinzeitmodus" und der menschlichen Tendenz, sich Gruppen anzuschließen und Anführern zu unterwerfen. In den abschließenden drei "Utopien" geht es u.a. um die "Unterwanderung" Deutschlands durch die Türken, die Zukunft der EU, die noch stärker zunehmende Amerikanisierung Europas, friedlich erzogene deutsche Jugend vs. eher aggressivere Zuwanderer und um ein neues Klassensystem.Bei vielen Argumentationen kann ich mich dem Autor durchaus anschließen, allerdings sehe ich den roten Faden im Buch nicht. Kein Wunder, dass der Autor selbst einen zwischen jedes Kapitel eingebaut hat. Die Themen wirken auf mich eher willkürlich und obwohl manche Aussagen auch in Kontext gerückt werden, fehlt mir eine umfassende Sicht und eine gewisse Ausgewogenheit. Der Text gibt sich wissenschaftsbasiert, enthält aber keinerlei Quellenangaben. Die These vom "menschlichen Wolf" (à la Hobbes) wird heute wohl kaum noch so vertreten. Vieles bleibt mir zu oberflächlich. Einige Aussagen sind auch eher fraglich (z.B. Frauen als bessere Führungspersonen, zyklisches Universum).Der Autor bekennt sich selbst zu Humanismus, Nächstenliebe und zum Buddhismus. Das gefällt mir sehr gut. Empathisch liest sich das Buch allerdings nicht. Dies mag natürlich auch beabsichtigt sein. Zumindest legt der Titel das nahe.Wenn man bedenkt, welche Felder in die Argumentation alles einfließen (Physik, Biologie, Psychologie, Soziologie, Anthropologie, Philosophie,...) - was ich generell immer sehr spannend finde - und wie kurz das Buch im Endeffekt ist, lässt sich vielleicht auch nicht mehr erwarten. Mir persönlich fehlte beim Lesen der Gewinn. Die Thesen sind nicht neu und leider auch nicht sonderlich originell.

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  • Leserunde zu "Hier beiße ich - und kann nicht anders" von Pius Ehrenfeld

    Hier beiße ich - und kann nicht anders

    piusehrenfeld


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  • Buchverlosung zu "Hier beiße ich - und kann nicht anders" von Pius Ehrenfeld

    Hier beiße ich - und kann nicht anders

    piusehrenfeld

    Der Mensch stammt von fleischfressenden Raubtieren ab und zeigt dies mehr oder weniger gut kaschiert in seinen Handlungen und Vorstellungen. In den Kapiteln des Buches erleben und durchleiden vier nette Leute in einer Mixtur von Fiktion und Fakten dies hautnah, hoffen auf Verbesserung und fügen sich schließlich in ihr eher bedrückendes Schicksal. Zum Abschluss findet sich doch noch eine Lösung – aber die ist beschwerlich. Zwischen den einzelnen Kapiteln gibt ein „roter Faden“ Kommentare zu den Kapitelübergängen.Homo carnivorus – der fleischessende (Raub-) Mensch – das sind wir. Unschuldig, weil die Evolution diesen Weg so eingeschlagen hat, geistern wir meist nicht besonders ruhmvoll durch unsere kleine Weltgeschichte. Erfinden Götter zu unserer Disziplinierung und machen damit alles noch schlimmer. Unser Gehirn ist zu groß, um sich nur mit unseren Alltagsproblemen zu beschäftigen und zu klein, um allen Menschen ein würdiges Leben zu bescheren.

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