Platti Lorenz von Bitterweg: Das DuneburgDebakel (Band 1)

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Inhaltsangabe zu „von Bitterweg: Das DuneburgDebakel (Band 1)“ von Platti Lorenz

Aiden Wirket weiß, wer er ist. Er ist Aiden Wirket aus Dormizien, dem unbedeutendsten Landstrich mitten im tiefsten Nirgendwo. Niemand geht dort hin. Niemand kommt von dort. Niemand kennt es. Nur die Bewohner haben die Angewohnheit, dort zu bleiben. Nun ja, alle bis auf Aiden. Wie gesagt: Aiden Wirket weiß, wer er ist. Gut, zumindest wissen es die Leute, denen er in und auf seinem Weg nach Duneburg begegnet. Fern seiner Heimat ist er demnach Kopfgeldjäger, Aushilfe, öffentliches Ärgernis, Begleitung, Ordnungshüter, Auslöser ... Tja, bis er sich schließlich als Hauptverdächtiger in einem städtischen Debakel mit übernatürlichen Akteuren wiederfindet.

Hat mir leider nicht so zugesagt... sehr Schade.

— Svarta
Svarta

Schöner Auftakt der Reihe. Schönes Buch, was mich in eine etwas andere Welt entführt hatte.

— anra1993
anra1993

von Bitterweg hat mich ins Genre Funny Fantasy entführt und ich habe es sehr gerne gelesen :)

— LillianMcCarthy
LillianMcCarthy
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  • [Rezension] von Bitterweg. Das DuneburgDebakel – Platti Lorenz

    von Bitterweg: Das DuneburgDebakel (Band 1)
    JenniferKrieger

    JenniferKrieger

    01. February 2015 um 14:54

    Klappentext: Aiden Wirket weiß, wer er ist. Er ist Aiden Wirket aus Dormizien, dem unbedeutendsten Landstrich mitten im tiefsten Nirgendwo. Niemand geht dort hin. Niemand kommt von dort. Niemand kennt es. Nur die Bewohner haben die Angewohnheit, dort zu bleiben. Nun ja, alle bis auf Aiden. Wie gesagt: Aiden Wirket weiß, wer er ist. Gut, zumindest wissen es die Leute, denen er in und auf seinem Weg nach Duneburg begegnet. Fern seiner Heimat ist er demnach Kopfgeldjäger, Aushilfe, öffentliches Ärgernis, Begleitung, Ordnungshüter, Auslöser ... Tja, bis er sich schließlich als Hauptverdächtiger in einem städtischen Debakel mit übernatürlichen Akteuren wiederfindet. Einordnung: - Das DuneburgDebakel (Teil 1) - zwei weitere Teile sind geplant Rezension: Aiden Wirket ist ohne Zweifel ein faszinierender Protagonist. Er gehört zu den Menschen, die Dinge erst für unmöglich halten, wenn sie selbst daran gescheitert sind. Außerdem ist er sich seiner Fähigkeiten meistens sehr bewusst und geht entsprechend entspannt und ausgeglichen durch das Leben. Wenn er weiß, dass er nichts daran ändern kann, dass er zum Tode verurteilt in einer Arrestzelle sitzt, dann nimmt er die Situation hin. Diese Ruhe ist sein beeindrucktester Charakterzug, finde ich. Insgesamt ist er durchaus sympathisch, allerdings fehlt ihm meiner Meinung nach in einigen Szenen die Ausstrahlung, die bei den anderen Charakteren deutlich anzukommen scheint, wodurch sie in Angst und Schrecken versetzt werden. Mein Lieblingscharakter ist eindeutig Nitja Belting. Der junge, mysteriöse Mann legt einen so geheimnisvollen ersten Auftritt hin, dass die Geschichte deutlich an Spannung zulegt und ich sehr neugierig war, was es mit ihm auf sich hat. Gleichzeitig ist sein Auftauchen das erste Anzeichen dafür, dass in diesem Buch übernatürliche Kräfte am Werk sind. Diese Kräfte sind eine tolle Idee der Autorin. Mir gefallen die grundlegenden Fantasyaspekte des Debakels in Duneburg. Immer wieder werden in der Stadt mysteriöse Runen an Wände und Mauern geschmiert. Niemand scheint zu wissen, woher sie kommen und wozu sie gedacht sind. Doch es ist ganz offensichtlich, dass in Duneburg etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Als Aiden die Stadt betritt, hört er in allen Straßen einen merkwürdigen Gesang. Die Menschen sind geistig abwesend und sammeln sich immer wieder in Scharen auf dem Marktplatz, wo sie anscheinend ein merkwürdiges Gebilde anbeten. Das tempelähnliche Gebäude scheint die Gedanken der Menschen zu kontrollieren und ihr Verhalten zu steuern. Und diese Magie streckt ihre Finger auch nach Aiden aus. So sehr ich die spezielle Idee, die hinter dem Tempel steckt, auch mag, so verwirrt bin ich bezüglich der Welt, in der diese Geschichte spielt. Offenbar gibt es Magie, Zauberbanne und magische Wesen, doch der Rahmen der Möglichkeiten wird in diesem Buch kein bisschen abgesteckt. Im Laufe der Handlung werden viele Dinge deutlich, die in der von der Autorin erschaffenen Welt möglich sind, allerdings gibt es keinerlei Einschränkungen, welche Dinge nicht möglich sind. Ich bin gespannt, ob die beiden noch folgenden Teil den Rahmen etwas enger setzen werden. Auch einige andere Dinge sind teilweise merkwürdig. Beispielsweise wird Aiden zu Beginn des Buches, als er in einer Herberge um ein Zimmer bittet, von den Anwesenden für einen Kopfgeldjäger gehalten. Doch statt sich bedeckt zu halten, erzählen ihm viele Männer, dass ein Kopfgeld auf sie ausgesetzt ist und wie hoch es ist. Das hat mich so verwirrt, dass ich tatsächlich nachgeschlagen habe, was ein Kopfgeldjäger ist. Auch mit dem Hinweis im Hinterkopf, dass es sich um das Genre Funny Fantasy handelt, kann ich das nicht ganz nachvollziehen, auch wenn sich das daraus entstehende Gespräch durchaus einen Lacher verdient hat – obwohl meine humoristische Ader nicht besonders ausgeprägt ist. Positiv hervorheben kann ich aber auf jeden Fall das Ende des Buches. Die Auflösung der merkwürdigen Geschehnisse in Duneburg ist nicht nur sehr gelungen, sondern rundet diesen Haupthandlungsstrang auch gut ab. Damit ist diese Geschichte in sich abgeschlossen und nicht einfach willkürlich unterbrochen, um sie im nächsten Teil fortzusetzen. Nichtsdestotrotz gibt es auch Anspielungen, die neugierig auf den zweiten Teil machen, denn Aiden wird nun unter anderem von Nitja begleitet werden. Außerdem sind in einem Gespräch ein paar Anmerkungen zu Aiden gefallen, die viel Potenzial für die Fortsetzungen bieten und definitiv noch geklärt werden müssen. Fazit: Das Debüt ist Platti Lorenz gut gelungen. Die Charaktere sind sympathisch und vielfältig, auch wenn hin und wieder ein Stück Ausstrahlung auf der Strecke bleibt. Gemeinsam mit dem Protagonisten Aiden lernt der Leser Schritt für Schritt mehr über die merkwürdigen, übernatürlichen Vorkommnisse. Hinter der Geschichte steckt ein wunderbares Stück Fantasy, auch wenn die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten in der Welt im Allgemeinen durchaus eine nähere Erläuterung vertragen könnten. Trotz einiger Ungereimtheiten bekommt „von Bitterweg. Das DuneburgDebakel“ solide vier Schreibfedern von mir.

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  • Nicht ganz mein Fall

    von Bitterweg: Das DuneburgDebakel (Band 1)
    darigla

    darigla

    28. January 2015 um 17:12

    © theamazingbookblog Inhalt: Aiden ist auf dem Weg nach Duneburg. Als Kopfgeldjäger muss er dort die Liste mit den aktuellen und nicht mehr so aktuellen Verbrechern abholen. Doch bereits auf dem Weg nach Duneburg begegnen ihm merkwürdige Menschen...In der Stadt selbst steigert sich das ganze sogar noch und plötzlich findet sich Aiden in einem ungewöhnlichen Konflikt wieder... Meine Meinung: Der Einstieg in das Buch fiel mir leider alles andere als leicht. Ich quälte mich von Seite zu Seite und konnte einfach keinen Gefallen an der Handlung finden. Hinzu kam zu allem Überfluss auch noch, dass ich verwirrt war. Ich fand einfach keinen roten Faden und weil man vor allem zu Beginn noch kaum bis keine Informationen über Schauplatz, Figuren, etc. hat, war die Verwirrung perfekt. Was ich leider auch noch sagen muss: diese Verwirrung zog sich schlussendlich durch das ganze Buch. An einigen Stellen mehr, an anderen hingegen weniger, aber gerade, wenn ich dachte, dass ich wieder voll dabei bin und alles kapiere, gerade dann kam wieder etwas neues und in meinem Kopf herrschte wieder Chaos. Die Handlung war sehr zäh: Der Einstieg, weil ich mich nicht wirklich in die Handlung hineinversetzen konnte und der Hauptteil, weil ich auch dort ziemlich lange – eigentlich die ersten zwei Drittel – keinen richtigen Handlungsstrang sehen konnte. Hinzu kam auch noch, dass sich meiner Meinung nach einfach keine Spannung aufgebaut hat, was mich ziemlich enttäuscht hat und die Geschichte nur noch länger hat erscheinen lassen. Das Ende konnte das Buch leider nicht mehr aufwerten. Es entsteht weder ein ordentlicher Cliffhanger, noch Fragen, die dringend beantwortet werden müssen. Auch der Spannungshöhepunkt am Ende blieb aus. Ich hatte gehofft, dass nach der nicht-wirklich-spannenden-jedoch-verwirrenden Handlung ein wenigstens zufriedenstellendes Ende in Sicht kommt, was dann leider doch nicht der Fall war. Aber mal zu etwas positivem. Der Schreibstil der Autorin gefiel mir eigentlich ganz gut. Sie schreibt leicht und locker, jedoch konnte ich aufgrund der Handlung nie allzu lange an einem Stück lesen. Das Buch ist ja unter "Funny Fantasy" zu finden und an einigen Stellen fand man zumindest das "Funny" wieder. Aiden reagiert manchmal sehr witzig, mit seiner trockenen Art, was mir durchaus gut gefiel. Die Fantasyelemente kamen, wie ich fand, etwas zu kurz. Zwar gab es sie am Ende, aber am Anfangs- und am Mittelteil fest gemacht, würde ich nicht sagen, dass man das Buch unter Fantasy einordnen sollte... Die Figuren konnten mich leider ebenfalls nicht überzeugen. Ich fand sie allesamt etwas unspektakulär, undurchschaubar und nicht wirklich tiefgründig, wodurch ich viele Entscheidungen nicht ganz nachvollziehen konnte. Hinzu kam, dass ich des Öfteren durcheinander kam, wer wer ist und wer welche Absichten hat, was nach einiger Zeit wirklich etwas störend wird... Mein Danke geht, auch wenn mir das Buch nicht ganz so gut gefallen hat, an die Autorin – Platti Lorenz –, die mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Außerdem möchte ich mich entschuldigen; zum einen, weil es so lange keine Rezension mehr gegeben hat, zum anderen, weil es so lange gedauert hat, bis speziell diese Rezension veröffentlicht wurde!! Zitate: »Ich ließ Menschen Menschen sein. Manchmal rotteten sie sich eben selbst zu unüberschaubaren Massen zusammen - und manchmal waren sie schon froh, wenn sie einmal allein sein konnten.«Seite 42 von 204 »“Die Leute in dieser Gegend haben es wohl sehr mit Büchern”, sagte ich. “Vor allem mit einem Buch – mit dem Buch”, sprach sie. “Die Duneburger sind davon regelrecht besessen. Haben sie erst einmal mit der Rezitation begonnen, ist es nahezu unmöglich einen von ihnen auch nur anzusprechen.”«Seite 56 von 204 Cover und Titel: Den Titel finde ich ganz passend, da er wirklich in Bezug zur Handlung steht, was mir sehr wichtig ist. Das Cover finde ich auch ganz schön, auch wenn es kein richtiger Hingucker ist. – Aber ich finde es eigentlich wirklich ganz süß. Fazit: Ein Buch, das leider nicht wirklich meinen Geschmack treffen konnte. Eine zähe Handlungsepisode jagt die nächste und der Einstieg in die Geschichte gelang mir kaum. Das gepaart mit undurchsichtigen und nicht nachvollziehbaren Charakteren, machte den Einstieg noch komplizierter. An einigen Stellen jedoch musste ich dann schon über einzelne Figuren schmunzeln, vor allem über Aiden, da seine trockene Art echt lustig sein konnte. Die nicht wirklich vorhandene Spannung, sowohl im Mittelteil als auch gen Ende, krönte das Ganze und förderte meinen Lesefluss nicht. Der Schreibstil der Autorin gefiel mir dann aber doch ganz gut, auch wenn mir längere Lesestunden verwehrt blieben, da ich immer nur kurze Abschnitte lesen konnte, weil ich die Handlung einfach nicht ganz verstand und den Großteils des Buches eine gewisse Verwirrung bei mir herrschte. Alles in allem sehe ich mich gezwungen 2 von 5 Herzen zu vergeben; so leid es mir auch tut.

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  • "Von Bitterweg. Das Duneburgdebakel" von Platti Lorenz

    von Bitterweg: Das DuneburgDebakel (Band 1)
    Jacynthe

    Jacynthe

    30. August 2014 um 13:04

    Inhalt Aiden Wirket weiß, wer er ist. Er ist Aiden Wirket aus Dormizien, dem unbedeutendsten Landstrich mitten im tiefsten Nirgendwo. Niemand geht dort hin. Niemand kommt von dort. Niemand kennt es. Nur die Bewohner haben die Angewohnheit, dort zu bleiben. Nun ja, alle bis auf Aiden. Wie gesagt: Aiden Wirket weiß, wer er ist. Gut, zumindest wissen es die Leute, denen er in und auf seinem Weg nach Duneburg begegnet. Fern seiner Heimat ist er demnach Kopfgeldjäger, Aushilfe, öffentliches Ärgernis, Begleitung, Ordnungshüter, Auslöser ... Tja, bis er sich schließlich als Hauptverdächtiger in einem städtischen Debakel mit übernatürlichen Akteuren wiederfindet. (Quelle) Meine Meinung Die liebe Platti hat mich schon vor etwa einem Monat angeschrieben und gefragt, ob ich "Von Bitterweg. Das Duneburgdebakel" gerne lesen würde. Ich hatte zwar studiumstechnisch viel zu tun und noch zwei andere Rezensionsexemplare, die gelesen und besprochen werden wollten, doch das Buch klang so interessant und kurzweilig, dass ich zusagte. Es handelt sich um einen "Funny Fantasy" Roman, eine Bezeichnung, die ich bis dato noch nicht gehört hatte. Die Bezeichnung lässt ja aber schon vermuten, dass es sich um Fantasy mit humoristischen Einschlag handelt und etwas in Richtung Satire geht. Aus diesem Bereich habe ich noch nie etwas gelesen - obwohl ich dem nicht abgeneigt war, es hat sich einfach nicht ergeben - daher wurde es höchste Zeit. Und ich muss sagen: Ich hatte viel zu lachen! Platti legt einen angenehm trockenen Humor an den Tag, der nie abreißt und zu 100 % zum Protagonisten Aiden Wirket passt. Dieser lebt unbeschwert in den Tag hinein und durchkreuzt mit seiner etwas naiven Art den ein oder anderen großangelegten Plan anderer, was ihm regelmäßig Ärger beschert. Aiden erzählt als Ich-Erzähler die Geschichte aus seiner Perspektive, weshalb man auch bei schlichten Beschreibungen der Umgebung nicht auf den besonderen Humor, der das Buch ausmacht, verzichten muss. Ich musste regelmäßig herzhaft lachen - der Schreibstil der Autorin macht einfach gute Laune. "... die Fenstervorhänge, die in ihrer vollständigen Gänze nicht vorhanden waren und demnach völlig fehlten." (Pos. 436) "Um eine Belästigung der umliegenden Anwohner durch das unnötige Aufzwingen von Kultur zu vermeiden, [...]" (Pos. 511) "... während ich ein portioniertes Butterstückchen mit der eigens dafür vorgesehenen Gabel von seinen Artgenossen separierte und auf meinen Frühstücksteller überführte." (Pos. 2682) Vor lauter Lachen musste ich aufpassen, dass ich die Story an sich nicht aus den Augen verlor, was aber im letzten Drittel nicht ganz einfach war. Das Ganze kam mir zunehmend verworren vor und teilweise auch unnötig in die Länge gezogen, und nach einer Weile wurde ich ungeduldig und wollte nur noch zum Ende kommen. (Zur Rätselslösung wohlgemerkt, denn Platti's Schreibart kann man fast nicht überdrüssig werden.) Das liegt vielleicht auch daran, dass man irgendwie alles präsentiert bekommt, aber nichts so richtig. Das sage ich vor allem in Bezug auf die Charaktere, die nur oberflächlich betrachtet werden. Selbst über den Protagonistin erfährt man nicht viel, was vielleicht aber auch seiner Art des Denkens (oder Nichtdenkens) geschuldet ist. Die Auflösung des Konflikts empfand ich dann auch eher als "Hm, okay, na dann", obwohl die Idee ganz gut ist und sich auch mehr oder weniger schlüssig in den Gesamtzusammenhang einfügt. Der Schluss (wie auch vieles andere) ist wohl auch mit einem Zwinkern zu verstehen und kann insgesamt als verdeckte Gesellschaftskritik verstanden werden, was mir wiederum sehr gut gefallen hat. Für mich stand aber ganz klar Platti's Schreibstil im Vordergrund und dieser ist es auch, der das Buch ausmacht und auszeichnet. Bei diesem Buch handelt es sich um den Auftakt zu einer dreiteiligen Reihe und ich bin schon sehr gespannt auf die Folgebände. Für mich war "Von Bitterweg. Das Duneburgdebakel" ein nettes und äußerst erheiterndes Buch für Zwischendurch, das ich auf jeden Fall weiterempfehle, selbst wenn man normalerweise kein Fantasy-Fan ist. Ich vergebe 4 von 5 Wolken.

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  • Mal etwas ganz anderes...

    von Bitterweg: Das DuneburgDebakel (Band 1)
    LillianMcCarthy

    LillianMcCarthy

    16. August 2014 um 16:10

    Inhalt: Aiden Wirket weiß, wer er ist. Er ist Aiden Wirket aus Dormizien, dem unbedeutendsten Landstrich mitten im tiefsten Nirgendwo. Niemand geht dort hin. Niemand kommt von dort. Niemand kennt es. Nur die Bewohner haben die Angewohnheit, dort zu bleiben. Nun ja, alle bis auf Aiden. Wie gesagt: Aiden Wirket weiß, wer er ist. Gut, zumindest wissen es die Leute, denen er in und auf seinem Weg nach Duneburg begegnet. Fern seiner Heimat ist er demnach Kopfgeldjäger, Aushilfe, öffentliches Ärgernis, Begleitung, Ordnungshüter, Auslöser ... Tja, bis er sich schließlich als Hauptverdächtiger in einem städtischen Debakel mit übernatürlichen Akteuren wiederfindet. (Quelle: amazon.de) Inhalt und Idee: Das Genre des Buches ist Funny Fantasy und genau genommen war das auch mein erster Ausflug in das Genre. Im Nachhinein hat es mich jedoch ein wenig an die Bücher von Jonathan Stroud erinnert also Bartimäus und Valley. Die Geschichte ist alles in allem ein wenig skurril und außerdem mit so vielen lustigen Stellen geschmückt, dass sie den Titel Funny Fantasy auch wirklich verdient. Besonders toll finde ich übrigens die Anmerkung der Autorin Platti Lorenz zum Duneburgdebakel auf ihrer Homepage. Lest selbst: Das DuneburgDebakel ist erst einmal der Anfang der dreiteiligen Funny-Fantasy-Reihe "von Bitterweg". Ihr lernt den jungen Burschen Aiden Wirket kennen, den es entgegen der heimatlichen Gewohnheiten in die weite Welt verschlagen hat, wo er fortwährend aus dem Rahmen rutscht. Nicht, dass ihn das besonders stören würde. Dank seines stoischen Auftretens und seiner gerne mal begriffsstutzigen Art stört er mit Erfolg die anderen. Ganz unabsichtlich natürlich. Dabei wollte er doch nur raus aus schnöden Dormizien, das eh kein Mensch kennt, und ... mh ... gute Frage ... "mehr" werden? ^.^' An sich ist Aiden ja ein guter Kerl und ich hoffe sehr, dass ihr ihn mögen werdet. Immerhin müsst ihr durch das ganze Buch mit ihm und in seiner Perspektive gehen. ^.~ Ruhig Blut, er bekommt ja jemanden an die Hand - sogar mehrere. Eine andere Sache ist natürlich, ob die damit so glücklich sind. Aber ich überlasse es euch, die konkreten Einzelheiten zu erfahren. Wie, wohin das Ganze führen soll? Ihr seht da oben doch den Buchtitel ... Natürlich zum "DuneburgDebakel"! ^o^ (Quelle: http://www.plattilorenz.de/) Schreibstil & Personen: An den Schreibstil musste ich mich erst mal gewöhnen. Sehr lange. Genau genommen fast bis zum Ende des Buches. Er ist nicht sehr leicht. Somit ist das Duneburgdebakel auch nicht wirklich ein gutes Buch für einfach mal so zwischendurch. Der Schreibstil ist aber gut und hat auch einen ganz eigenen und interessanten Stil. Die Personen waren eher blass und man hat wenig über sie erfahren. Obwohl ich niemanden so wirklich unsympathisch fand, hat mir aber auch niemand gefallen. Es ist schwer zu sagen, ich habe einfach nicht den Draht zu einem von ihnen gefunden. Ich denke aber auch, es hängt mit dem Genre und der ganzen Art des Buches zusammen. Obwohl ich nämlich sonst wirklich ein Fan von Charakteren bin, in die man sich gut hineinversetzen und auch identifizieren kann hat mich das jetzt beim Duneburgdebakel nicht gestört. Kritik: Ich muss sagen, ich bin lange um die Renszion rumgeschlichen und weiß nicht so wirklich, wie ich das ganze bewerten sollte. Das Genre ist für mich vollkommen neu, ungewohnt. Was aber wichtig ist: es war spannend. Ich konnte mich mir den Charakteren zwar nicht identifizieren aber sie haben mich nicht genervt und ich wollte während des Lesens, egal wie anspruchsvoll die Lektüre geschrieben war, unbedingt herausfinden, was es mit den ganzen mysteriösen Dingen, Bräuchen und Geschehnissen auf sich hat. Im Duneburgdebakel werden so viele Klischees angesprochen und in wirklich jedem Kapitel gibt es etwas zu Lachen. Wenn man sich erstmal daran gewöhnt hat und sich damit abgefunden hat, wie das Buch ist, dann lässt sich das Duneburgdebakel auch lesen, wenn man wie ich normalerweise nichts aus diesem Genre liest. Bewertung: Nach langem Überlegen gebe ich von Bitterweg: Das Duneburgdebakel 4 von 5 Füchschen. Es ist auch für Leser, die keine Funny Fanatsy lesen lesenswert, wenn man sich mit den Eigenarten des Genres abfindet. Darüber hinaus ist es ein sprachlich ganz tolles und anspruchsvolles Werk. Ich möchte der Autorin Platti Lorenz sehr dafür danken, dass sie mir das eBook schon vorab zum Lesen und Rezensieren zur Verfügung gestellt hat und natürlich für den tollen und netten Kontakt, den ich mit ihr hatte.

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