Polina Daschkowa

 3.8 Sterne bei 164 Bewertungen
Autor von Club Kalaschnikow, Die leichten Schritte des Wahnsinns und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Polina Daschkowa

Polina Daschkowa, geboren 1960, wird auch gerne als Königin des russischen Krimis bezeichnet. Sie studierte am Gorki-Literaturinstitut in Moskau und arbeitete als Dolmetscherin und Übersetzerin, bevor sie zur beliebtesten russischen Krimiautorin avancierte. Sie lebt in Moskau.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Polina Daschkowa

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Cover des Buches Die leichten Schritte des Wahnsinns (ISBN: 9783746623726)

Die leichten Schritte des Wahnsinns

 (26)
Erschienen am 21.08.2007
Cover des Buches Das Haus der bösen Mädchen (ISBN: 9783746626178)

Das Haus der bösen Mädchen

 (16)
Erschienen am 26.07.2010
Cover des Buches Keiner wird weinen (ISBN: 9783746623740)

Keiner wird weinen

 (16)
Erschienen am 21.08.2007
Cover des Buches Lenas Flucht (ISBN: 9783746623818)

Lenas Flucht

 (18)
Erschienen am 21.08.2007
Cover des Buches Der falsche Engel (ISBN: 9783746625249)

Der falsche Engel

 (12)
Erschienen am 21.04.2009
Cover des Buches In ewiger Nacht (ISBN: 9783746627168)

In ewiger Nacht

 (7)
Erschienen am 19.09.2011
Cover des Buches Bis in alle Ewigkeit (ISBN: 9783746628585)

Bis in alle Ewigkeit

 (3)
Erschienen am 12.11.2012
Cover des Buches In ewiger Nacht (ISBN: 9783351032715)

In ewiger Nacht

 (2)
Erschienen am 22.01.2010

Neue Rezensionen zu Polina Daschkowa

Neu

Rezension zu "Club Kalaschnikow" von Polina Daschkowa

Wer hat Gleb Kalaschnikow auf dem Gewissen?
Bellis-Perennisvor 2 Jahren

Worum geht’s? 

Der umtriebige Nachtclubbesitzer Gleb Kalaschnikow wird eines Abends am Arm seiner Frau, der gefeierten Primaballerina Katja, erschossen.

Gleb hat viele Neider, Feinde und Rivalen, deshalb vermutet die Miliz (Polizei) von einem Mord im „Milieu“ und ermittelt (meiner Ansicht nach) eher halbherzig.

Das übliche „Cui bono?“ bringt drei Gruppen von Verdächtigen ans Tageslicht: Die Familie, die Konkurrenten und die Politik.

Überraschenderweise wird dann Olga, eine ehemalige Geliebte Glebs, des Mordes verdächtigt und verhaftet. 

Nur Katja, die zurückhaltende Witwe hegt so ihre Zweifel an Olgas Schuld. Sie versucht, Licht ins Dunkel zu bringen, allerdings ohne Hilfe der Miliz. Damit bringt sie sich in akute Lebensgefahr, denn der Glebs Mörder tötet weiter.  

Meine Meinung: 

Leider hat mich der Krimi überhaupt nicht gefesselt. Ich finde den Schreibstil mittelmäßig, was eventuell an der Übersetzung liegen kann.   

Die Autorin präsentiert eine Fülle von möglichen Personen, die einen guten Grund hätten, Gleb zu töten. Kurzfristig taucht auch die Möglichkeit der Verwechslung auf: Sollte vielleicht Katja Ziel des Anschlages sein? 

Was mich persönlich stört, sind die viel Klischees, mit denen hier gespielt wird. Die Männer, allen voran Gleb und sein Vater sind als Sexprotze dargestellt, die sich ausschließlich mit jungen, willigen Frauen umgeben. Es torkeln ständig Betrunkene durch den Krimi und die Miliz scheint nicht ordentlich ermitteln zu wollen. Dann haben wir es noch mit einer Frömmigkeit zu tun, die schwer verständlich ist.  

Die Charaktere haben mich nicht überzeugt. Die extrem zurückhaltende Witwe, die weder von den Seitensprüngen ihres Mannes noch von seinem gewaltsamen Tod berührt wurde. Einzig die Gier nach Geld, um die triste Lebenssituation zu verbessern, scheint greifbar. 

Man erfährt viel über den trostlosen Alltag in Russland. Wer Geld hat (vornehmlich Dollar), kann sich jeden erdenklichen Luxus leisten, wer keine hat fristet ein erbärmliches Dasein. Gehalt und Renten reichen nicht für den Lebensunterhalt. Fast jeder sucht eine „Nebenbeschäftigung“.

Es scheint, als gäbe es ausschließlich Superreiche und Menschen die knapp an der Armutsgrenze oder darunter leben.

Dieses Buch ist mein erster Krimi von Polina Daschkowa, die Russlands beliebteste Krimiautorin sein soll und wird vermutlich gleich der letzte sein. 

Fazit:

Wer einen klassischen Kriminalroman sucht, ist hier falsch. Hier kann ich mit Nachsicht gerade einmal 2 Sterne vergeben. 

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Rezension zu "Die leichten Schritte des Wahnsinns" von Polina Daschkowa

Die leichten Schritte des Wahnsinns
CWPunktvor 3 Jahren

Inhalt:
Lena Poljanskja arbeitet in Moskau als Journalistin. Ihre Freundin Olga erzählt ihr von dem überraschenden Selbstmord von Mitja – Olgas Bruder. Die beiden Freundinnen zweifeln daran, dass es tatsächlich ein Selbstmord ist und so beginnt Lena Nachforschungen anzustellen. Schnell gerät sie dabei selbst in Lebensgefahr.

Rezension:
„Die Leichten Schritte des Wahnsinns“ ist der erste Krimi von Polina Daschkowa und lässt vielleicht daher auch noch etwas Spielraum für Entwicklungen. Dennoch war es ein durchgängig kurzweiliges Lesevergnügen für mich. Etwas ungewöhnlich war für mich, dass der Leser sehr schnell die Hintergründe bekommt, da er als Betrachter sowohl die Sicht von Lena als auch die ihrer Verfolger kennt. Dennoch gelingt es der Autorin immer wieder Spannungsbögen aufzubauen, so dass ich das Buch gar nicht zur Seite legen wollte und obwohl Lena Nachforschungen unternimmt um ein Geheimnis aus der Vergangenheit aufzudecken, gelingt es Polina Daschkowa sehr gut nicht ständig zwischen „altem“ und „neuem“ Russland hin und her zu springen. Insgesamt werden dann leider doch etwas viele Klischees bedient und die Dichte an Zufällen ist auch etwas hoch.

Fazit:
Insgesamt aus meiner Sicht ein gelungenes Debüt und ich werde gern mehr von der Autorin lesen. An einigen Stellen gibt es noch Entwicklungspotential, mal schauen, ob das in den späteren Krimis besser ausgeschöpft ist. 

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Rezension zu "Russische Orchidee: Kriminalroman (Polina Daschkowa)" von Polina Daschkowa

Trotz Schwächen macht das Buch Lust auf eine Fortsetzung
Ellaellavor 3 Jahren

Rosina Daschkowa erzählt den Mordfall an einem Fernsehjournalisten auf verschiedenen Ebenen, dabei taucht sie in die russisches Geschichte ebenso wie in das moderne Russland ein. Es ist ihr gut gelungen, Vergangenheit und Gegenwart zu verweben. Ihr Ermittler, ein Muttersöhnchen, das großen Wert auf die perfekte Zubereitungsart seines Tees legt und auf die mütterlichen Piroggen, verbirgt unter seinem weichen Äußeren eine feste Entschlossenheit, Spür- und Gerechtigkeitssinn. Die anderen Figuren des Buches sind ebenso klar und psychologisch nachvollziehbar gezeichnet. Einziges, dafür großes, Manko an dem Buch, das mir insgesamt Spaß gemacht hat: Es werden so viele Lebensgeschichten angerissen und Namen ins Spiel gebracht, dass am Ende und bei der Auflösung des Falls Fragen offen blieben, deshalb auch nur drei Punkte. Trotzdem freue ich mich auf eine Fortsetzung und hoffe, dass dabei wieder eine Geschichte aus der Geschichte Russlands eine Rolle spielt.

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Gespräche aus der Community

Neu
L
Die leichten Schritte des Wahnsinns, so hieß das erste Buch einer russischen Krimireihe, von der Autorin habe ich alles gelesen, kennt andere russische Krimis in dem Stil. Hart, schnell, aber mit Einblick in das Russland von heute (wenn es so ist :-))
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