Polly Adler

 2.6 Sterne bei 9 Bewertungen
Autor von Chaos de Luxe, Adieu, Fortpflanz und weiteren Büchern.

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Amour... pfuuh!

Amour... pfuuh!

 (2)
Erschienen am 01.09.2007
Tortenschlachten

Tortenschlachten

 (1)
Erschienen am 14.07.2015
Nur Idioten sind glücklich

Nur Idioten sind glücklich

 (1)
Erschienen am 05.11.2009
Pollywood

Pollywood

 (1)
Erschienen am 01.10.2005
Adieu, Fortpflanz

Adieu, Fortpflanz

 (2)
Erschienen am 19.04.2013

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Aliras avatar

Rezension zu "Adieu, Fortpflanz" von Polly Adler

Jammern auf hohem Niveau
Aliravor einem Jahr

Das Buch besteht aus einer Sammlung von Zeitgeist-Kolumnen, welche Polly Adler über Jahre hinweg für eine österreichische Tageszeitung geschrieben hat.

Darin erzählt die Alleinerzieherin von ihren Abenteuern mit Kind, Beruf und Liebhabern.

Was sich auf den ersten Seiten vielleicht noch originell liest, wird durch den begrenzten Wortschatz der Autorin bzw. durch dauernde Wiederholungen - „(auf)pinseln“ kommt zB gefühlte Tausend Male vor - schnell langweilig.

Der Untertitel lautet (keineswegs ernst gemeint) „Wie man als Mutter richtig versagt“.
„Fortpflanz“ dieser Autorin zu sein, stelle ich mir allerdings ziemlich anstrengend vor.


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black_horses avatar

Rezension zu "Adieu, Fortpflanz" von Polly Adler

Die Jugend von heute?
black_horsevor 4 Jahren

Wenn ich es richtig verstanden habe, fasst dieses Buch Kolumnen der österreichischen Journalistin Angelika Hager zusammen, die diese unter dem Namen Polly Adler über sich und ihre Tochter Stella veröffentlich hat.

Mit dem Untertitel "Wie man als Mutter so richtig versagt" hatte ich auf lockere selbstironische Geschichten aus dem Alltagswahnsinn mit Kind gehofft. Den Begriff "Fortpflanz" für ein Kind finde ich ja ganz lustig.

Doch es hat mir echt die Sprache verschlagen, wie Frau Adler die Episoden aus ihrem Alltag als alleinerziehende Mutter, ständig auf der Suche nach neuen Sexpartnern, und ihren Laissez-faire-Erziehungsstil in einem Mix aus Jugend-, Fremd- und Gossensprache in möglichst verschachtelte Sätze verpackt .

Kostproben gefällig:
(S.29): "Schon morgens muss ich dem kleinen Luder den Lakai machen." (da ist die Tochter 4 1/2 Jahre alt).
(S. 53): "Diese zynischen Urban-Coolster, die sich David-Fincher-Filme reinziehen, Industrial-Trash-Bands lauschen, die der Anblick ihrer Mutter depressiv macht und die Crossover-Food unter Neonröhren reinschaufeln, denen kann man natürlich nicht mit Lametta und Pfefferkuchen und dem Vortrag von 'Weihnachten in Bullerbü' kommen." (Kind ist 5 Jahre alt)
(S. 136): "Schließlich habe ich nüllchen Bock, dass ständig orientierungslose Teens mit diskussionswürdigen Brit-Popper-Frisuren in meiner Wohnung abhängen, die außer einem faden Aug jede Menge Wachstumsschub bedingten Appetit mitgebracht haben, weil der Fortpflanz auf Grund seines Defizit-Budgets das Ausgehen nach Hause verlagert hat." (Kind ist da ca. 13 Jahre alt).

Und so weiter, und so weiter. Noch schön garniert mit Aufregern über die moderne Kommunikation, wie Facebook und Co.

Also tut mir leid: Ich gebe offen zu, dass ich das Buch nur deswegen zuende gelesen habe, weil ich hier eine Rezension schreiben wollte, weil ich das Buch für die Themenchallange als bisher nicht rezensiertes Buch ausgewählt habe.

Ich bin selbst Mutter von drei Kindern und es geht mir absolut gegen den Strich, wenn man über Kinder so abfällig redet. Nicht alles, was lustig gemeint ist, ist auch tatsächlich lustig. Ich finde es jedenfalls ziemlich traurig. Aber vielleicht fehlt mir ja ein spezieller Sinn für österreichischen Humor.

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awogflis avatar

Rezension zu "Amour... pfuuh!" von Polly Adler

Rezension zu "Amour... pfuuh!" von Polly Adler
awogflivor 7 Jahren

Polly Adlers Kolumnen sind wirklich ein Traum sowohl durch die witzige selbstironische Dramaturgie als auch durch die völlig neuartigen Wörter und Spachschöpfungen, die die Autorin erfindet.

Leider ist die Buchform eine der blödesten Arten so ein Werk zu präsentieren. Wenn man diese kleinen einseitigen Kolumenmeisterwerke, die man normalerweise nur wöchentlich in homoöpathischen Dosen in der "Freizeit" konsumieren kann, hintereinander liest, flirrt einem spätestens nach der fünften Geschichte das Hirn, weil man sich nicht so schnell auf die wechselnden Leute, Orte und in sich geschlossenen Geschichten einstellen kann und alles ineinander verschwimmt.

Ich möchte mich jedoch an jede einzelne Kolumne erinnern, also mußte ich Tempo aus dem Lesen herausnehmen, las jeden Tag maximal 5 Geschichten und dies auch nicht hintereinander - so ließ sich die Darbietungsform durch das Buch ertragen.

Am allerliebsten wäre mir jedoch ein E-Book in Form von 365 täglichen E-Mails (jeden Tag eine Geschichte) gewesen, die nicht nur den Genuss des Werks erhöht hätte, sondern mir jeden Tag in der Früh einen wunderschönen Start beschert hätte.

Fazit Buch nein - Kolumne ja Bitte unbedingt!!!!!!!

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