Polly Horvath Ein langer Sommer voller Wunder

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Inhaltsangabe zu „Ein langer Sommer voller Wunder“ von Polly Horvath

Die 11-jährige Primerose entdeckt, dass die wichtigsten Dinge, die im Leben geschehen, auch in einem so kleinen Küstenort wie Coal Harbour passieren. Voller Wärme und Humor, tiefgründig und kurzweilig erzählt Polly Horvath von einem ungewöhnlichen Mädchen, das unablässig an ein Wunder glaubt und Recht behält.§Primerose, die Haare wie Karotten in Aprikosengelee hat, ist es ganz egal, was die anderen sagen. Sie weiß, dass ihre Eltern beim Sturm auf hoher See nicht ertrunken sind und dass sie zurückkommen werden. Doch bevor sich das Wunder von Coal Harbour ereignet, passiert eine ganze Menge in dem kleinen Fischerdorf an der kanadischen Küste. Unglückerweise nimmt sich aber erst einmal die übereifrige Miss Honeycut von der Schulberatungsstelle des "Waisenkindes" an und sorgt dafür, dass Primerose zu Miss Perfidy kommt, einer sonderbaren alten Frau, deren Kekse nach Mottenkugeln schmecken. Das Rezept schreibt Primerose trotzdem auf den Notizblock ihrer Mutter, auf dem sie solange alle möglichen und unmöglichen Rezepte, Gedanken und Beobachtungen notiert, bis ihre Eltern wieder da sind. Zum Glück hat sie Kate Browser zur Freundin, Besitzerin und Köchin des ungewöhnlichsten Restaurants der Welt, denn dort wird alles auf Waffeln serviert. Als dann wider Erwarten auch noch ihr findiger Onkel Jack auftaucht, scheint Primrose endlich ein Zuhause gefunden zu haben. Aber die beiden haben nicht mit Miss Honeycut, die ein Auge auf Jack geworfen hat, gerechnet ...

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  • Rezension zu "Ein langer Sommer voller Wunder" von Polly Horvath

    Ein langer Sommer voller Wunder
    HeikeG

    HeikeG

    18. August 2008 um 18:42

    Kanadische Variante von Pippi Langstrumpf Ein Sturm vor der Küste von British Columbia lässt einen Fischer und seine Frau spurlos verschwinden. "Deine Eltern sind tot. Sie sind ertrunken", erklären daraufhin die Einwohner des kleinen kanadischen Fischerdorfes Coal Harbour der elfjährigen Primrose. Doch diese bleibt standhaft in ihrem Glauben, dass beide noch leben, dass sie sich auf eine Insel retten konnten und dort warten, bis sie gefunden werden. "Ist es Ihnen noch nie passiert, dass Sie tief in Ihrem Herzen von etwas überzeugt waren, ohne Grund?", fragt sie die Erwachsenen, die jedoch nur mit Unverständnis reagieren. Intensive Betreuung scheint bei dem Mädchen, deren Haare die Farbe von Karotten mit Aprikosenglasur haben, erforderlich. Doch diese kommt bei den selbsternannten Hobbypsychologen eher mit dem Holzhammer daher. Der deutsche Titel "Ein Sommer voller Wunder" ist etwas irreführend, denn die Zeit für Primrose ist alles andere als wundervoll. Sie scheint den Ärger anzuziehen wie ein Magnet. Bis es zum unerwarteten Ende kommt, muss das Mädchen schwierige Monate überstehen: Sie wird von einem Lastwagen angefahren und verliert einen Zeh, ertrinkt beinahe beim Warten auf ihre Eltern und versengt das Fell des Klassen-Meerschweinchen. Alle glauben, Primrose sei verzweifelt und wolle sich das Leben nehmen. Erst mit Evie und Bert, einem älteren Ehepaar, deren Statur ihnen das Aussehen von "freundlichen, alten, hart gekochten Eiern" gab, findet Primrose so etwas wie Geborgenheit. Diese sorgfältig konstruierte und lohnende Geschichte offenbart eine großartige Mischung aus exzentrischem Humor und zarter, kindgerechter Philosophie. Das Mädchen, das man durchaus als kanadische Variante von Pippi Langstrumpf bezeichnen könnte, verliert nie ihren mitfühlenden Blick auf die manchmal nicht sehr liebenswerten Menschen ihrer Umgebung, und bleibt sich stets selbst treu. "Ein langer Sommer voller Wunder" ist eine warmherzige Geschichte voller skurril überzeichneter Charaktere, in denen man so manchen Eidgenossen wiederzuerkennen glaubt: eine treffsichere Milieuschilderung. Fazit: Polly Horvath erzählt eine wundervolle Geschichte voller Ironie und Lebensweisheit, über Hoffnung und Zuversicht, die auch in schweren Zeiten ein Leben ertragbar machen. Sie macht Primroses Suche nach Frieden und Verständnis zu einem äußerst einprägsamen Werk. Für Kinder ab 10 Jahren.

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