Polly Horvath Ein langer Sommer voller Wunder

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Inhaltsangabe zu „Ein langer Sommer voller Wunder“ von Polly Horvath

Voller Wärme und Humor erzählt Polly Horvath von den wichtigen Dingen im Leben, von gutem Essen und einem kleinen Ort. Primrose ist sich sicher, dass ihre Eltern nicht auf hoher See ertrunken sind. Doch bis endlich Onkel Jack auftaucht, nimmt sich erst mal die übereifrige Miss Honeycut des Waisenkinds an. Glücklicherweise ist da aber noch Miss Browzer, die Köchin des eigenartigsten Restaurants der Welt. Mit Rat und Tat und einer Menge Rezepten steht sie Primrose zur Seite bis das Wunder wirklich passiert.

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  • Rezension zu "Ein langer Sommer voller Wunder" von Polly Horvath

    Ein langer Sommer voller Wunder

    HeikeG

    27. October 2008 um 18:34

    Kanadische Variante von Pippi Langstrumpf . Ein Sturm vor der Küste von British Columbia lässt einen Fischer und seine Frau spurlos verschwinden. "Deine Eltern sind tot. Sie sind ertrunken", erklären daraufhin die Einwohner des kleinen kanadischen Fischerdorfes Coal Harbour der elfjährigen Primrose. Doch diese bleibt standhaft in ihrem Glauben, dass beide noch leben, dass sie sich auf eine Insel retten konnten und dort warten, bis sie gefunden werden. "Ist es Ihnen noch nie passiert, dass Sie tief in Ihrem Herzen von etwas überzeugt waren, ohne Grund?", fragt sie die Erwachsenen, die jedoch nur mit Unverständnis reagieren. . Intensive Betreuung scheint bei dem Mädchen, deren Haare die Farbe von Karotten mit Aprikosenglasur haben, erforderlich. Doch diese kommt bei den selbsternannten Hobbypsychologen eher mit dem Holzhammer daher. . Der deutsche Titel "Ein Sommer voller Wunder" ist etwas irreführend, denn die Zeit für Primrose ist alles andere als wundervoll. Sie scheint den Ärger anzuziehen wie ein Magnet. Bis es zum unerwarteten Ende kommt, muss das Mädchen schwierige Monate überstehen: Sie wird von einem Lastwagen angefahren und verliert einen Zeh, ertrinkt beinahe beim Warten auf ihre Eltern und versengt das Fell des Klassen-Meerschweinchen. Alle glauben, Primrose sei verzweifelt und wolle sich das Leben nehmen. Erst mit Evie und Bert, einem älteren Ehepaar, deren Statur ihnen das Aussehen von "freundlichen, alten, hart gekochten Eiern" gab, findet Primrose so etwas wie Geborgenheit. . Diese sorgfältig konstruierte und lohnende Geschichte offenbart eine großartige Mischung aus exzentrischem Humor und zarter, kindgerechter Philosophie. Das Mädchen, das man durchaus als kanadische Variante von Pippi Langstrumpf bezeichnen könnte, verliert nie ihren mitfühlenden Blick auf die manchmal nicht sehr liebenswerten Menschen ihrer Umgebung, und bleibt sich stets selbst treu. "Ein langer Sommer voller Wunder" ist eine warmherzige Geschichte voller skurril überzeichneter Charaktere, in denen man so manchen Eidgenossen wiederzuerkennen glaubt: eine treffsichere Milieuschilderung. . Primrose hat mit Ina Gercke eine sehr starke Stimme. Sie ist mädchenhaft und vermittelt ihrer Protagonistin jugendliche Unschuld und Sinn für Humor. Aber auch alle anderen weiblichen Charaktere weiß Gercke grandios zu intonieren. Sie trifft den hochmütigen Ton von Miss Honeycut oder den bissigen von Miss Perfidy vortrefflich. Einzig den männlichen Part von Onkel Jack hat sie akustisch etwas überzeichnet, was das Gesamtwerk jedoch nicht negativ beeinflusst. . Fazit: Polly Horvath erzählt eine wundervolle Geschichte voller Ironie und Lebensweisheit, über Hoffnung und Zuversicht, die auch in schweren Zeiten ein Leben ertragbar machen. Sie macht Primroses Suche nach Frieden und Verständnis zu einem äußerst einprägsamen Werk. Für Kinder ab 11 Jahren.

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