Poppy Adams Wer die Ruhe stört

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Inhaltsangabe zu „Wer die Ruhe stört“ von Poppy Adams

Seit Jahrzehnten lebt die leidenschaftliche Schmetterlingsforscherin Virginia Stone allein auf dem großen Familienanwesen im ländlichen England. Bis sich ihre Schwester ankündigt, die sie vor über vierzig Jahren zum letzten Mal gesehen hat. Warum kommt sie ausgerechnet jetzt zurück? Weiß sie nicht, dass sie Virginias wohlgeordneten Alltag empfindlich stört? Virginia entscheidet, dass alte Familiengeheimnisse niemals ans Tageslicht dürfen und die alte Ordnung wiederhergestellt werden muss – koste es, was es wolle …

leider kam ich nicht voran, ich hab eher geglaubt ich lese ein buch über Naturwissenschaften, als einen packenden Thriller.

— romanasylvia
romanasylvia

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    Wer die Ruhe stört
    Elephantgirl

    Elephantgirl

    04. November 2016 um 14:28

    Ich fand die Beschreibung auf dem Buchrücken sehr spannend 'die verschollende Schwester kommt zu Besuch und die Protagonistin möchte das gut gehütete Familiengeheimniss schützen'.Das so spannend dargestellte Familiengeheimnis entpuppt sich erst auf den letzten 30 Seiten so richtig und das Ende kommt ziemlich hoppladihopp. Der Rest des Buches besteht aus Wissenschaftlichen Beschreibungen von Schmetterlingen, Methoden Schmetterlinge zu fangen und sie zu töten. Wenn ich im nachhinein über die Handlung nachdenke war das Ende sehr vorhersehbar. Es wird viel um alles herum geredet und nichts auf den Punkt gebracht. Ich fand es sehr anstregend das Buch zu lesen und sehr langweilig.Nicht zu empfehlen.

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  • Wer die Ruhe stört

    Wer die Ruhe stört
    romanasylvia

    romanasylvia

    30. April 2015 um 09:34

    leider kam ich nicht voran, ich hab eher geglaubt ich lese ein buch über Naturwissenschaften, als einen packenden Thriller.  Habe das Buch nach 100 Seiten abgebrochen.

  • Rezension zu "Wer die Ruhe stört" von Poppy Adams

    Wer die Ruhe stört
    lesemauzi22

    lesemauzi22

    15. August 2014 um 14:07

    Es geht um eine Familie und ein Familiengeheimnis. Schmetterlinge sind eine große Faszination dabei und gibt dieser Geschichte eine wahnsinnige Tiefe. Ich konnte sehr viele Situationen nachvollziehen, da sie sehr realistisch sind. Wenn man viele Jahre alleine in einem Haus lebt und plötzlich kommt die Schwester zurück, man verliert ein stückweit die Kontrolle über die Tagesroutine, die man sich selber aufgebaut hat. Nach und nach entwickelt sich Unsicherheit und ein starker Kontrollzwang in vielen Dingen. Die schwester bringt sher viel durcheinander, und trotzdem liebt sie sie. Irgentwann verliert sie die Geduld und will einfach nur noch ihre Routine haben, dafür tut sie alles. Die Erinnerungen, an die eigene Familie, zu vergangenen Zeiten, bringt sein übriges. Das Ende ist schockierend. Die Geschichte läßt sich gut lesen und ich konnte zu jedem Familienmitglied eine Bindung aufbauen. Sehr empfehlenswert für alle die manchmal Familiendramen mögen.

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  • Packend... atmosphärisch... dicht..... die Abgründe der menschlichen Seele

    Wer die Ruhe stört
    MarliesBhullar

    MarliesBhullar

    29. June 2013 um 15:49

    Zwei Schwestern, wie sie unterschiedlicher nicht sein können... Virginia und Vivien... nach vierzig Jahren kommt Vivien in das Familienanwesen ihrer Schwester Virginia zurück, die zurückgezogen lebt und eine leidenschaftliche Schmetterlingsforscherin ist.  Dass Vivien gekommen ist, passt Virginia gar nicht. Was will ihre Schwester hier? Ein altes Familiengeheimnis ausgraben? Sie wird es niemals zulassen, dass ihre Ruhe gestört wird, koste es, was es wolle. Die Erzählerin lässt uns in die tiefsten Abgründe von Virginias Seele hineinblicken und was niemand erwartet: die sanftmütige Virginia hat einen schrecklichen Plan.... Spannung pur... nach dem Lesen war meine Ruhe auch dahin.

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  • Rezension zu "Wer die Ruhe stört" von Poppy Adams

    Wer die Ruhe stört
    Lupus

    Lupus

    20. July 2009 um 20:09

    Virginia und ihre jüngere Schwester Vivian sind charakterlich sehr gegensätzlich: Virginia ist analytisch und schüchtern, Vivian emotional und forsch. Beruflich tritt die ältere als Schmetterlingsforscherin in die Fussstapfen ihres Vaters, die jüngere beginnt in London eine Ausbildung. Mit dem ungeklärten Tod ihrer Mutter bricht Vivian den Kontakt zur Familie überraschend ab. Ebenso plötzlich steht sie nach 40 Jahren wieder vor der Tür und möchte bei Virginia einziehen. Doch sie rührt in alten Geschichten und erschüttert glückliche Kindheitserinnerungen. Virginias gewohntes Leben gerät aus den Fugen. Virginia führt als Ich-Erzähler durch die gesamte Geschichte. Mit dem Eintritt Vivians in die Handlung gerät ihr Standpunkt in eine gehörige Schieflage.

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  • Rezension zu "Wer die Ruhe stört" von Poppy Adams

    Wer die Ruhe stört
    Miss_Lizzie

    Miss_Lizzie

    07. June 2009 um 16:00

    Die siebzigjährige Virginia Stone lebt von Geburt an auf Bulborrow Court, dem ländlichen Herrenhaus ihrer Eltern. Wie ihr Vater hat sie ihr Leben der Schmetterlingsforschung verschrieben. Virginias jüngere Schwester Vivien hat das Elternhaus bereits in jungen Jahren verlassen und ist nach London gegangen. . Schon früher waren die Schwestern, obwohl eng befreundet, sehr gegensätzlich - Ginny die ordnungsliebende Forscherin, Vivi die impulsive Chaotin. Jetzt kommt Vivien überraschend nach Jahrzehnten wieder zu Besuch. Nach der ersten Wiedersehensfreude ist Virginia vor allem misstrauisch. Sie fühlt sich durch die Anwesenheit ihrer Schwester irritiert, zu sehr hat sie sich an die Einsamkeit gewöhnt und hasst jede Störung ihrer Ruhe. . Während Virginia über den wahren Grund der Wiederkehr ihrer Schwester nachgrübelt, versinkt sie in Erinnerungen an ihr Leben mit Vivien vor über vierzig Jahren. Sie erinnert sich an glückliche Tage in ihrer Kinderzeit und Jugend - aber auch an dunkle Familiengeheimnisse, die sie längst verdrängt geglaubt hat und die nie wieder an die Oberfläche kommen sollten ... . Ein abgelegenes Herrenhaus, eine verschrobene Besitzerin und dunkle Familiengeheimnisse - dies sind die bewährten Zutaten, die sich Poppy Adams für ihren Debütroman zurechtgelegt hat. Gleich mehrere Fragen fesseln den Leser, sowohl in der Gegenwart als auch im Handlungsstrang, der in der Vergangenheit spielt. Schon früh ist erkennbar, dass Virginia sich zwar über das Wiedersehen mit Vivien freut, dass aber auch Spannungen und viel Unausgesprochenes in der Luft liegen und es womöglich zu einem Streit mit ungewissem Ausgang kommen mag. Nach und nach wird das anfänglich gezeichnete Bild von der Idylle einer wohlhabenden Forscherfamilie zerstört, indem immer mehr Enthüllungen aus der Vergangenheit ans Tageslicht geholt werden. In ihrer Liebe zu Vivi verwickelt sich die junge Ginny in eine verhängnisvolle Aufgabe und man ahnt, dass das Vorhaben der beiden Schwestern ein böses Ende nehmen muss. Auch über dem Tod der Mutter liegt ein Schatten und Ginny muss sich nach all den Jahren mit einer möglichen neuen Ursache auseinander setzen. . Die Charaktere sind gut gelungen. Da ist die lebhafte Vivien, stets unbekümmert und spontan, die eindeutige Anführerin, obwohl drei Jahre jünger als Virginia. Ganz anders Virginia. Schon früh entdeckt sie ihren Forscherdrang und eifert ihrem berühmten Vater nach. Stundenlang beobachtet sie Raupen und Schmetterlinge, katalogisiert sie, tötet sie zu Untersuchungszwecken. Was Vivien mit der Zeit öde wurde, bleibt bis an Virginias Lebensende ihre Leidenschaft. Auch dem Leser wird die bunte Welt der Schmetterlinge nahegebracht, immer wieder lässt sich Ich-Erzählerin Virginia zu kleinen Abschweifungen hinreißen, die nie ins Belehrende gleiten, sondern eindrucksvoll ihre Liebe zu dieser Wissenschaft unterstreichen. Das Familienbild ist angenehm vielschichtig geraten. Was anfangs nach Harmonie aussieht, beginnt bald zu bröckeln und hält einige düstere Entwicklungen bereit. . Ein paar Mankos sind Poppy Adams bei ihrem Debüt dennoch untergekommen. Zum einen vermisst man ein wenig mehr Zeitgeist im Handlungsstrang der Vergangenheit. Die Schwestern werden in den turbulenten Vierzigerjahren geboren, doch von Krieg oder Nachkriegszeit ist nicht viel zu spüren; stattdessen macht die Handlung einen durchweg modernen Eindruck. Zudem kann das Ende nicht ganz die geweckten Erwartungen bestätigen.

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