Poul Anderson

 3.8 Sterne bei 161 Bewertungen

Lebenslauf von Poul Anderson

Ein Leben im Zeichen der Zukunft: Poul Anderson wird 1926 im Bundesstaat Pennsylvania in den USA geboren, er stirbt am 31. Juli 2001 in Kalifornien. Seine Eltern waren Einwanderer aus Skandinavien, deswegen verbrachte Anderson seine Kindheit nicht nur in verschiedenen Städten der USA, sondern für kurze Zeit auch in Dänemark. Schon während seines Physik-Studiums begann er, erste Texte im Science-Fiction-Bereich zu schreiben und veröffentlichte 1947 seine erste Erzählung in „Astounding“: die gemeinsam mit F. N. Waldrop geschriebene Geschichte „Tomorrow’s Children“. Mitte zwanzig veröffentlicht er 1952 seinen ersten Roman, „Vault of the Ages“. Im selben Jahr heiratet er seine Frau Karen und zieht mit ihr in die Nähe San Franciscos. Bis heute ist Anderson einer der bedeutendsten Autoren im Fantasy- und SciFi-Genre weltweit. Er veröffentlichte über einhundert Romane, was ihn als einen der produktivsten Schriftsteller überhaupt auszeichnet. Von 1972 bis 73 war er Präsident der „Association of Science Fiction and Fantasy Writers of America“. Zudem wurde ihm eine Vielzahl von Preisen verliehen, beispielsweise gewann er sieben Mal den Hugo Award, drei Nebula Awards und einen Locus Award. Im Jahr 2000 wird er in die Science Fiction and Fantasy Hall of Fame aufgenommen.

Alle Bücher von Poul Anderson

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Die Chroniken der Zeitpatrouille

Die Chroniken der Zeitpatrouille

 (11)
Erschienen am 01.01.1999
War of Gods - Krieger des Nordens

War of Gods - Krieger des Nordens

 (9)
Erschienen am 14.06.2018
The Last Viking 1 - Das Blut der Wikinger

The Last Viking 1 - Das Blut der Wikinger

 (7)
Erschienen am 15.10.2018
Hüter der Zeiten

Hüter der Zeiten

 (5)
Erschienen am 01.01.1961
Die Menschheit sucht Asyl

Die Menschheit sucht Asyl

 (4)
Erschienen am 01.01.1963
Freibeuter im Weltraum

Freibeuter im Weltraum

 (3)
Erschienen am 01.01.1966
Universum ohne Ende

Universum ohne Ende

 (2)
Erschienen am 01.01.1972
Die Außenweltler

Die Außenweltler

 (2)
Erschienen am 01.01.1973

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Neue Rezensionen zu Poul Anderson

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Rezension zu "War of Gods - Krieger des Nordens" von Poul Anderson

Dänemarks König auf Rachezug
annluvor 2 Tagen

„Ich wäre ein geringerer Mann, wenn ich zuließe, dass mein Vater und Bruder ungerächt daliegen und der, der sie tötete, auf dem Hochsitz der Skjöldunge sitzt.“


Der König Dänemarks ist tot – sein Sohn Hadding wird von Riesen aufgezogen. Als er herangewachsen ist, sinnt er auf Rache und nimmt den Platz unter den Kriegern Dänemarks ein. Die Riesen werden nicht die einzigen bleiben, die Einfluss auf sein Leben nehmen.



Die Geschichte beginnt mit einer kurzen Einführung in die Welt der nördlichen Götter und ihrer Probleme. Sie wird wie eine Sage erzählt. Dieser Stil wird auch weitergeführt, als das Schicksal von Haddings Vater erzählt wird. Erst seine Zeit bei den Riesen bringt eine Änderung und damit die erste Möglichkeit den Hauptprotagonisten kennenzulernen. Sein Ausziehen in die Welt bringt allerdings so manchen neuen Charakter und Konflikt mit sich, sodass manches sehr trocken erzählt wird. Einzelne Szenen werden aus dem Aufzählen der Ereignisse herausgenommen und näher erzählt. Nicht immer konnte ich mir erklären, warum gerade diese wichtig für das Fortlaufen der Geschichte sind.


Die Geschichte entführt in die Zeit der Wikinger, der Könige, die eher Stammesanführern als dem Bild klassischer Könige entsprechen. Hadding als Hauptprotagonist entwickelte sich zu einem harten Anführer, der sich viele Gedanken macht, aber doch ein Mann seiner Zeit bleibt. So waren seine Entscheidungen in meinen Augen öfters kaltherzig und ich konnte keine rechten Sympathien für ihn entwickeln.


Die Götter, die im ersten Kapitel eingeführt werden und denen auch der Titel gewidmet ist, greifen nur ab und zu in Haddings Leben ein. Erst am Ende wird eine Erklärung für den Zusammenhang der Menschen- und Götterwelt gegeben. Hier hätte ich mir eigentlich mehr göttliches Eingreifen erwartet. So glich das Buch eher einem historischem Roman, als einer fantastischen Geschichte.


Fazit: Das Leben Haddings mit all seinen Konflikten ergibt ein rundes Bild, hat einen Hauch Magie an sich, blieb aber in Teilen trocken zu lesen.

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Rezension zu "The Last Viking 1 - Das Blut der Wikinger" von Poul Anderson

Tolle Idee, schlecht umgesetzt
reading-is-my-way-of-lifevor einem Monat

In „The Last Viking“ geht es um den Wikinger Harald Sigurdharson, dem rechtmäßigen Thronfolger von dem heutigen Norwegen. Ich bin ein großer Wikinger Fan, studiere selbst auch Geschichte und hatte mich wahnsinnig auf dieses Buch gefreut. Meine Freude stieg um so mehr, nachdem ich das Vorwort des Autors las und klar wurde: hier hatte jemand versucht so nah wie möglich an den vorhandenen Quellen zu dem echten Harald Sigurdharson zu arbeiten. Das Buch war also mehr Nacherzählung und weniger Fiktion. Etwas, das mich als Geschichtsstudentin natürlich sofort begeistert.

Umso größer war dann meine Enttäuschung, als ich das Buch dann tatsächlich las. Der Autor berichtet vom Leben Haralds zwar chronologisch, aber dennoch hängen die Kapitel nicht wirklich miteinander zusammen. Die wenigen spannenden und wirklich interessanten Stellen werden leider von langatmigen Teilen überschattet. Der Schreibstil war irgendwie ruppig, abgehackt und ich kam leider ziemlich schnell zu dem Schluss, dass das ganze als Roman nicht wirklich funktioniert. Vielleicht werde ich in Zukunft nochmal nach etwas Wissenschaftlicherem greifen, doch Poul Andersons Version von Harald und ich wurden einfach nicht warm miteinander.

Denn mir war schlicht und einfach egal, was mit dem Wikingerfürsten geschieht und ich musste mich immer wieder aufraffen um überhaupt weiterzulesen. Ich hätte es ohne Probleme nach der Hälfte abbrechen können, ohne je wieder einen Gedanken an diese Geschichte zu verschwenden. Und auch jetzt wo ich diese Rezension tippe, knapp 2 Wochen nachdem ich das Buch beendet habe, muss ich mühsam in meinem Kopf nach Details kramen – das meiste habe ich ehrlich gesagt schon wieder vergessen.

So lässt sich schlussendlich sagen: 
Als Einstieg in das Leben von Harald Sigurdharson war „The last Viking“ interessant. Ich mochte, dass der Autor sich selbst auf die Fahne geschrieben hatte so Quellentreu wie nur möglich zu schreiben. Und das rechne ich ihm aufjedenfall hoch an. Nur einen guten Roman konnte der Autor leider nicht schaffen.

Zu den beiden Folgebänden werde ich nicht greifen. Aber wer weiß, ob mir Harald nicht doch noch einmal über den Weg läuft. 

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Rezension zu "The Last Viking 1 - Das Blut der Wikinger" von Poul Anderson

Heldenepos im Gewand eines Romans
Tanpopovor 2 Monaten

Dies ist die Rezension meines Mannes.

In dem Buch von Poul Anderson, wird die Geschichte von dem Wikingerfürsten Harald Sigurdharson, besser bekannt unter Harald Hardrada, erzählt. Als Thronfolger muss er als junger Mann nach verlorener Schlacht ins Exil wo er wissbegierig viel über den Krieg und das Kriegshandwerk lernt, aber auch wie man zu einem Anführer wird, um später nach Norwegen zurück zu kehren und seinen Anspruch auf den Thron zu verteidigen. Das Buch beginnt recht ungewöhnlich mit einem Vorwort des Autors in dem dieser genau zeigt auf welche Quellen er sich bei seinen Recherchen bezogen hatte und welche er selber als falsch erachtet. Damit gelang es ihm mir das Gefühl zu vermitteln, dass ich zum einen eine im Rahmen der Möglichkeiten realistische Betrachtung des Lebens Haralds vorliegen habe, als auch bestimmt die eine oder andere Diskussion zu Beginn des Buches provozieren zu wollen.

Danach folgt die eigentliche Geschichte oder besser Erzählung des Lebens Haralds. Hier ist bestimmt der Schreibstil gewöhnungsbedürftig. Man hat den Eindruck, dass der Autor immer wieder probierte so nah wie möglich an seinen Recherchequellen bleiben zu wollen und das auch bisweilen bei seinem eigenen Erzählstil. Ich fühlte mich an andere Bücher erinnert wie Übersetzungen von Beowulf oder die Edda. Die einzelnen Kapitel setzen zwar chronologisch aufeinander auf, sind aber immer irgendwie losgelöst voneinander. Wenn man aber anfängt diese einzelnen Abschnitte nicht als eine große Geschichte zu betrachten, sondern jeden einzeln für sich als Heldenlied das früher vielleicht am Lagerfeuer erzählt wurde, dann kann man durchaus Spaß haben.

Mir persönlich fiel es aber schwer echte Begeisterung zu entwickeln. Bei dem ereignisreichen Leben das Harald führte hatte ich auf einen spannenden Roman gehofft und habe eher eine ausgeschmückte Erzählung seines Lebens in Form eines Heldenepos bekommen. Vorhandene Spannungsbögen resultierten für mich allein aus dem Erlebten Haralds heraus und nicht aus dem Schreibstil des Autors.

Personen die mehr über Harald erfahren wollen werden hier sicher einen guten Wissensschatz finden – aber eine guten Roman eben nicht.

Zusammenfassend kann ich sagen dass ich das Buch interessant fand und viel über Harald erfahren habe. Es konnte mich aber nicht so begeistern dass ich die anderen beiden Bände aus der Reihe kaufen würde.

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Gespräche aus der Community

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Liebe Leserinnen und Leser,
einmal mehr möchte wir - vom Mantikore-Verlag - euch die Gelegenheit geben eines unserer Bücher kennenzulernen. Dieses mal haben wir wieder einen spannenden Roman für euch…

LAST VIKING – DAS BLUT DER WIKINGER

Lasst euch diesen spannenden Roman nicht entgehen und bewerbt euch jetzt für euer Rezi-Exemplar!

Wir laden euch herzlich zu dieser Leserunde ein und spendieren hierfür 10 Bücher!

Darum geht es:...

ALS BESIEGTER MUSSTE ER FLIEHEN,
ALS KÖNIG WILL ER WIEDERKEHREN
Das Jahr 1030. Der junge Wikinger Harald kämpft in seiner ersten Schlacht an der Seite seines Halbbruders, König Olaf. Als der König getötet wird und die Schlacht verloren ist, muss Harald fliehen. Sein Weg führt ihn an die Höfe der mächtigsten Fürsten seiner Zeit, bis nach Byzanz, wo er sich einem Söldnerheer anschließt. Seine militärischen Fähigkeiten verhelfen ihm schon bald zu Einfluss und Wohlstand.

Doch nie hat Harald seine wahre Bestimmung aus den Augen verloren: Nach Jahren im Exil begibt er sich auf den Weg, um den Thron seiner Ahnen zurückzuerobern und das Reich der Wikinger zu vereinen. Denn Harald ist der einzige wahre Thronfolger …
....

Wer an dieser Leserunde teilnehmen möchte braucht sich hier einfach nur zu bewerben. Bitte gebt auch an, wo ihr eure Rezension (möglichst zeitnah!) veröffentlichen werdet (sehr freuen wir uns auch über Rezis auf eigenen Blogs und auf Amazon). Wir freuen uns schon auf euer Feedback.

Und los gehts...

Viele Grüße
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Liebe Leserinnen und Leser,
einmal mehr möchte wir - vom Mantikore-Verlag - euch die Gelegenheit geben eines unserer Bücher kennenzulernen. Dieses Mal geht es um einen spannenden Roman aus der düsteren Welt der Wikinger.

WAR OF GODS – KRIEGER DES NORDENS

Lasst euch diesen spannenden Roman nicht entgehen und erhaltet euer Rezi-Exemplar noch vor Erscheinen des Buchs!

Wir laden euch herzlich zu dieser Leserunde ein und spendieren hierfür 10 Bücher!

Darum geht es:...

Der König des Nordens ist tot…
Des Thrones beraubt, in der Wildnis versteckt und von Riesen aufgezogen, wächst Hadding zu einem mächtigen Krieger heran. Vor ihm liegt ein schicksalhafter Pfad, den er entschlossen beschreitet, um seinen Platz in der Welt zu finden und um zurückzuerobern, was rechtmäßig sein ist: den Thron seines ermordeten Vaters Gram - den Thron der Dänen!

Poul Anderson gelingt mit seinem Roman WAR OF GODS die Legende des sagenumwobenen Dänenkönigs Hadding neu zu interpretieren und in eine packende Fantasy-Saga zu verwandeln.

....

Wer an dieser Leserunde teilnehmen möchte braucht sich hier einfach nur zu bewerben. Bitte gebt auch an, wo ihr eure Rezension (möglichst zeitnah!) veröffentlichen werdet (sehr freuen wir uns auch über Rezis auf eigenen Blogs und auf Amazon). Wir freuen uns schon auf euer Feedback.

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Zusätzliche Informationen

Poul Anderson wurde am 25. November 1926 in Bristol, Pennsylvania (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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