Neue Rezensionen zu Pratchett. Terry

Diese drei Romane sind die ersten, die Pratchett auf seiner kuriosen, aber doch unserer Welt sehr ähnlichen Scheibe spielen ließ. Sie sind keine perfekte literarische Kost, Pratchett war eben noch etwas unerfahrener als heutzutage, aber trotzdem sind sie jedem zu empfehlen, die sich in eine wunderbare Welt fallen lassen wollen.
Die Farben der Magie bietet Einblick in die Irrfahrten des Zauberers Rincewind, der den ersten Touristen der Scheibenwelt, Zweiblum, herumführen soll. Eine verrückte Reise beginnt, die erlebten Episoden sind mehr schlecht als recht zusammengewebt, aber gerade das ergibt das Feeling des Romans.
Nach dem offen Ende von Die Farben der Magie schließt Das Licht der Phantasie direkt wieder an. Es geht weiter mit Zweiblum und Rincewind, der Charakter des Conen wird mehr und mehr herausgehoben. Alles ist besser verstrickt und erinnert nicht an Kurzgeschichten, sondern an einen echten Roman.
Konnte man bei den ersten beiden Romanen noch auf jeder Seite drei oder vier Lacher finden, so ist Das Erbe des Zauberers etwas ernster ausgefallen. Nicht mehr begleiten wir den Zauberer und den Touristen, sondern eine kleine Hexe, die nach Ankh-Morpork reist. Denn der kleinen Dame wurde die Ehre zuteil, von einem sterbenden Magier beerbt zu werden, und so macht sie sich auf zur Unsichtbaren Universität, um dort als Zauberin anzufangen. Jedoch erweist sich das als schwieriger als sie vorerst dachte.

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