Preethi Nair

 4 Sterne bei 122 Bewertungen
Autor von Koriandergrün und Safranrot, Der Duft der Farben und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Preethi Nair

Preethi Nair ist 1971 in Kerala in Südindien geboren. Sie ist in London aufgewachsen, wo sie heute noch lebt.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Preethi Nair

Cover des Buches Koriandergrün und Safranrot (ISBN:9783426435359)

Koriandergrün und Safranrot

 (78)
Erschienen am 04.05.2015
Cover des Buches Der Duft der Farben (ISBN:9783426636688)

Der Duft der Farben

 (29)
Erschienen am 01.05.2008
Cover des Buches Koriandergrün und Safranrot (ISBN:9783886987016)

Koriandergrün und Safranrot

 (10)
Erschienen am 18.09.2006
Cover des Buches Der Duft der Farben (ISBN:9783785733288)

Der Duft der Farben

 (4)
Erschienen am 12.06.2007
Cover des Buches One Hundred Shades of White (ISBN:000714346X)

One Hundred Shades of White

 (1)
Erschienen am 31.10.2004
Cover des Buches Gypsy Masala (ISBN:9780007305018)

Gypsy Masala

 (0)
Erschienen am 01.10.2008
Cover des Buches The Colour of Love (ISBN:9780007304912)

The Colour of Love

 (0)
Erschienen am 01.10.2008

Neue Rezensionen zu Preethi Nair

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Rezension zu "Koriandergrün und Safranrot" von Preethi Nair

Toller Anfang, aber ab der Mitte schwach...
Weltverbesserervor 2 Jahren

Erzählt wird die Geschichte von Maya und ihrer Familie. Maya wird in Indien geboren und wächst in einer liebevollen und relativ wohlhabenden Familie auf. Sie verbringt viel Zeit mit ihrer Großmutter, doch eines Tages muss die Familie nach London ziehen, weil der Vater dort einen Job angenommen hat, die Grußmutter bleibt in Indien.
In London ist für Maya, ihren Bruder und ihre Mutter Nalini nichts wie sie es gewohnt sind, die Menschen sind fremd, die Sprache und das Essen sind fremd und sie werden zum ersten Mal in ihrem Leben mit Rassismus konfrontiert.
Als ein großes Unglück die Familie erschüttert, beginnt für die Familie ein harter Neustart.

Bis hier hin ist die Geschichte wirklich wundervoll erzählt. Allerdings  beginnt die Geschichte ab diesem Punkt an Spannung zu verlieren, da viele Ereignisse sehr sachlich wiedergegeben werden.
Die Ereignisse farbenprächtig und stimmungsvoll klingen zu lassen gelingt nur ansatzweise, nicht durchgängig.
Auch wird die Geschichte nicht gleichbleibend schnell erzählt, und das hat mir nur ein mittelprächtiges Hörerlebnis verschafft. Manche Geschehnisse werden ausführlich und manche nur kurz geschildert.

Beispiele folgen:
ACHTUNG SPOILER:
Nalini sieht sich zum ersten Mal in ihrem Leben damit konfrontiert, allein den Lebensunterhalt für sich und ihre Kinder aufbringen zu müssen, und das gelingt ihr mit Hilfe einer außergewöhnlichen Freundschaft.
Sie schafft es einen Laden zu eröffnen, in dem sie indische Pickles zum Verkauf anbietet. Der Laden wird sehr schnell beliebt und die Familie kann sonnigeren Zeiten entgegen blicken.

Doch eine ungeahnte Wendung führt dazu, dass Nalini ihr Geschäft verkaufen muss und alle Menschen um sie herum akzeptieren ihre Entscheidung einfach, ohne diesen schweren Schritt zu hinterfragen.... das fand ich doch sehr unrealistisch.
Ab da hab ich dann aufgehört zu hören.... sehr schade.

Die Sprecherin Andrea Hörnke-Trieß hat mir sehr gut gefallen, da sie eine warme und unaufgeregte Stimme hat, die perfekt zur Handlung des Buchs passen (würde, wenn das Potential voll ausgeschöpt worden wäre).



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Rezension zu "Koriandergrün und Safranrot" von Preethi Nair

Die feinen Düfte Indiens
Krimifee86vor 2 Jahren

Inhalt: Majas Vater hat einen Job im fernen London und ist immer nur kurz zu Besuch bei der Familie in Indien. Bis er beschließt, dass sie zu ihm ziehen sollen. Majas Mutter, Nalini ist davon alles andere als begeistert. Während Maja und ihr Bruder sich schnell einleben, hat sie Probleme mit der neuen Kultur, der fremden Sprache und allem. Dann stirbt ihr Mann und Nalini ist plötzlich gezwungen, für ihre Kinder auch finanziell zu sorgen. Und so besinnt sie sich auf das, was sie wirklich gut kann,- aufs Kochen und auf die Kunst die richtigen Gewürze für alle Lebenslagen zu finden.

Charaktere: Nalini und Maja sind die Hauptcharaktere des Buchs. Am Anfang mochte ich Maja sehr gerne, ich mochte ihre wilde und unbefangene Art. Nalini hingegen mochte ich nicht. Ich mag Menschen nicht, die sich selbst bemitleiden und in diesem Mitleid suhlen und genau kam sie mir vor. Ich fand, sie hätte mehr tun müssen, um anzukommen in der neuen Welt, statt sich in ihrem Haus zu verkriechen. Dieses Bild wandelte sich im Laufe der Geschichte. Während Nalini mir mit jedem Gericht, das sie kochte, immer sympathischer wurde, wurde Maja mir immer unsympathischer. Im Prinzip war sie ihrer Mutter irgendwann nicht mehr unähnlich, denn auch sie suhlte sich gewissermaßen im Selbstmitleid. Am Ende mochte ich dann wieder beide.

Das hat mir gut gefallen: Ich mag die indische Küche sehr gerne und dieses Buch hat es geschafft, dass ich sie nur noch mehr mag. Die Beschreibung der verschiedenen Düfte, Geschmäcker und Farben ließ mir das Wasser im Munde zusammenlaufen und ich konnte ganz und gar in diese exotische Welt eintauchen. Ich fand es höchst spannend zu verfolgen, welches Gewürz wie verwendet wird und Nalini beim Kochen zu begleiten. Wirklich schön.

Das hat mir nicht so gut gefallen: Die Geschichte an sich fand ich etwas lahm und konstruiert. Im Grunde ging es doch in dem Roman um eine ausführliche Beschreibung der indischen Küche. Das Ganze drum herum, das ganze Drama dieser Familie war für mich irgendwie über. Zumal es mir auch irgendwie zu viel war. Die Geschichte um den Vater, der Autounfall, die Erpressung. Dann noch die Geschichte mit der sich prostituierenden Nachbarin (die ich übrigen sehr mochte, aber auch diese Geschichte war irgendwo über) und dann auch noch Marcos. Es war irgendwie alles zu viel.

Fazit: Ein Buch, das mir mit Abstrichen gut gefallen hat. Die Beschreibungen der indischen Küche, das Kennenlernen dieser Kultur und der Mentalität war wahnsinnig spannend und hat mir sehr gut gefallen. Mir hätte im Prinzip eine Geschichte gereicht, bei der Nalini es mit Hilfe ihrer britischen Freunde schafft, ihren Kindern und sich ein neues Leben in England aufzubauen. Alles andere war mir schlichtweg zu viel und zu überladen und hätte diese großartige Geschichte gar nicht gebraucht. Drei Punkte von mir.

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Rezension zu "Koriandergrün und Safranrot" von Preethi Nair

Der Zauber der Gewürze
Karin_Kehrervor 3 Jahren


Die junge Inderin Nalini stammt aus ärmlichen Verhältnissen. Ihre Begabung als Köchin verhilft ihr zur Heirat mit einem wohlhabenden Geschäftsmann. Für ihn verlässt sie Indien und folgt ihm nach London. Doch er verschwindet und lässt sie mittellos mit zwei Kindern zurück. 
Nalini nutzt ihr Wissen um das Geheimnis der Gewürze und ihrer richtigen Zusammenstellung und Zubereitung, um für sich und ihre Kinder eine neue Existenz aufzubauen. Aber ihr Leben erfährt noch so einige Prüfungen, bis alles ins Lot kommt.

Die Geschichte der begabten Köchin Nalini, die von ihrer Mutter in die Geheimnisse der Gewürze und ihrer Wirkung eingeweiht wird, wird aus zwei Perspektiven erzählt.
Neben Nalini kommt auch ihre Tochter Maya zu Wort. Das Verhältnis der beiden zueinander ist von Spannungen bestimmt, denn beide sind zu stolz und zurückhaltend, um sich ihre Gefühle füreinander einzugestehen. Noch dazu wachsen Maya und ihr Bruder mit einer Lüge auf. Nalini macht ihnen – im guten Glauben, ihnen die bittere Wahrheit zu ersparen - weis, ihr Vater sei gestorben. 
Es ist eine fremde, exotische Welt und Anschauung, die dem Leser da präsentiert wird. Die Wirkungsweise der einzelnen Gewürze und ihre richtige Zusammenstellung fand ich interessant. Auch die These, dass Essen nicht nur Nahrungsaufnahme, sondern auch auf vielfältige Weise auf Körper und Seele wirkt, ist interessant und bedenkenswert, wenn man wieder einmal zu einem Fertigprodukt greift.
Der Schreibstil selbst erschien mir allerdings ein wenig unausgereift und erklärt zu viel.
Vieles liest sich einfacher, als es gewesen sein kann. Die Armut unter den Einwanderern in London, der Aufstieg Nalinis zur erfolgreichen Ladenbesitzerin, die Tatsache, dass sie ein zweites Mal heiraten kann, obwohl sie von ihrem treulosen Ehemann niemals geschieden wurde – das alles wird ziemlich nonchalant abgehandelt.
Die Charaktere waren mir zum Teil ein wenig zu flach, so richtig mitfühlen kann man mit ihnen nicht.
Parallelen zum Leben der Autorin dürfte es geben, denn auch sie ist in Kerala in Südindien geboren und in London aufgewachsen. 

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