Preethi Nair Koriandergrün und Safranrot

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Inhaltsangabe zu „Koriandergrün und Safranrot“ von Preethi Nair

'Tu, was du liebst, finde den Takt und lausche dem magischen Gespräch.'

Zitronensaft und Ingwer für die Seele, Mango für die Träume und Honig für den inneren Frieden – in ihrem indischen Heimatdorf war Nalini dafür berühmt, mit ihren sinnlichen Speisen Körper und Geist heilen zu können. Bis Familienoberhaupt Raul entscheidet, sie und ihre beiden Kinder zu sich ins ferne London zu holen …

Ein sinnlicher, lebensweiser und sehr weiblicher Roman über die Magie des Essens und die Kraft der Liebe.

Ein Buch, das einem das Wasser im Munde laufen lässt und dafür sorgt, dass man direkt nach dem nächsten Inder googlet.

— Krimifee86

Exotische Familiengeschichte, leider ein wenig flach!

— Karin_Kehrer

Eine tragische Familiengeschichte mit orientalischem flair!

— Evan

Ein wundervolles Buch über das Leben....und ein wenig über die indische Kochkunst.

— Kinkerlitzchen

Der Duft der indischen Küche zieht einem durch die Nase beim Lesen dieses Buches

— Schnauzhaar

ein wundervolles Buch über das Leben und die Tatsache, wie eng Trauer und Freude beieinander liegen

— Primrose24

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  • Die feinen Düfte Indiens

    Koriandergrün und Safranrot

    Krimifee86

    22. October 2017 um 11:41

    Inhalt: Majas Vater hat einen Job im fernen London und ist immer nur kurz zu Besuch bei der Familie in Indien. Bis er beschließt, dass sie zu ihm ziehen sollen. Majas Mutter, Nalini ist davon alles andere als begeistert. Während Maja und ihr Bruder sich schnell einleben, hat sie Probleme mit der neuen Kultur, der fremden Sprache und allem. Dann stirbt ihr Mann und Nalini ist plötzlich gezwungen, für ihre Kinder auch finanziell zu sorgen. Und so besinnt sie sich auf das, was sie wirklich gut kann,- aufs Kochen und auf die Kunst die richtigen Gewürze für alle Lebenslagen zu finden.Charaktere: Nalini und Maja sind die Hauptcharaktere des Buchs. Am Anfang mochte ich Maja sehr gerne, ich mochte ihre wilde und unbefangene Art. Nalini hingegen mochte ich nicht. Ich mag Menschen nicht, die sich selbst bemitleiden und in diesem Mitleid suhlen und genau kam sie mir vor. Ich fand, sie hätte mehr tun müssen, um anzukommen in der neuen Welt, statt sich in ihrem Haus zu verkriechen. Dieses Bild wandelte sich im Laufe der Geschichte. Während Nalini mir mit jedem Gericht, das sie kochte, immer sympathischer wurde, wurde Maja mir immer unsympathischer. Im Prinzip war sie ihrer Mutter irgendwann nicht mehr unähnlich, denn auch sie suhlte sich gewissermaßen im Selbstmitleid. Am Ende mochte ich dann wieder beide.Das hat mir gut gefallen: Ich mag die indische Küche sehr gerne und dieses Buch hat es geschafft, dass ich sie nur noch mehr mag. Die Beschreibung der verschiedenen Düfte, Geschmäcker und Farben ließ mir das Wasser im Munde zusammenlaufen und ich konnte ganz und gar in diese exotische Welt eintauchen. Ich fand es höchst spannend zu verfolgen, welches Gewürz wie verwendet wird und Nalini beim Kochen zu begleiten. Wirklich schön.Das hat mir nicht so gut gefallen: Die Geschichte an sich fand ich etwas lahm und konstruiert. Im Grunde ging es doch in dem Roman um eine ausführliche Beschreibung der indischen Küche. Das Ganze drum herum, das ganze Drama dieser Familie war für mich irgendwie über. Zumal es mir auch irgendwie zu viel war. Die Geschichte um den Vater, der Autounfall, die Erpressung. Dann noch die Geschichte mit der sich prostituierenden Nachbarin (die ich übrigen sehr mochte, aber auch diese Geschichte war irgendwo über) und dann auch noch Marcos. Es war irgendwie alles zu viel.Fazit: Ein Buch, das mir mit Abstrichen gut gefallen hat. Die Beschreibungen der indischen Küche, das Kennenlernen dieser Kultur und der Mentalität war wahnsinnig spannend und hat mir sehr gut gefallen. Mir hätte im Prinzip eine Geschichte gereicht, bei der Nalini es mit Hilfe ihrer britischen Freunde schafft, ihren Kindern und sich ein neues Leben in England aufzubauen. Alles andere war mir schlichtweg zu viel und zu überladen und hätte diese großartige Geschichte gar nicht gebraucht. Drei Punkte von mir.

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  • Der Zauber der Gewürze

    Koriandergrün und Safranrot

    Karin_Kehrer

    26. November 2016 um 23:48

    Die junge Inderin Nalini stammt aus ärmlichen Verhältnissen. Ihre Begabung als Köchin verhilft ihr zur Heirat mit einem wohlhabenden Geschäftsmann. Für ihn verlässt sie Indien und folgt ihm nach London. Doch er verschwindet und lässt sie mittellos mit zwei Kindern zurück. Nalini nutzt ihr Wissen um das Geheimnis der Gewürze und ihrer richtigen Zusammenstellung und Zubereitung, um für sich und ihre Kinder eine neue Existenz aufzubauen. Aber ihr Leben erfährt noch so einige Prüfungen, bis alles ins Lot kommt.Die Geschichte der begabten Köchin Nalini, die von ihrer Mutter in die Geheimnisse der Gewürze und ihrer Wirkung eingeweiht wird, wird aus zwei Perspektiven erzählt.Neben Nalini kommt auch ihre Tochter Maya zu Wort. Das Verhältnis der beiden zueinander ist von Spannungen bestimmt, denn beide sind zu stolz und zurückhaltend, um sich ihre Gefühle füreinander einzugestehen. Noch dazu wachsen Maya und ihr Bruder mit einer Lüge auf. Nalini macht ihnen – im guten Glauben, ihnen die bittere Wahrheit zu ersparen - weis, ihr Vater sei gestorben. Es ist eine fremde, exotische Welt und Anschauung, die dem Leser da präsentiert wird. Die Wirkungsweise der einzelnen Gewürze und ihre richtige Zusammenstellung fand ich interessant. Auch die These, dass Essen nicht nur Nahrungsaufnahme, sondern auch auf vielfältige Weise auf Körper und Seele wirkt, ist interessant und bedenkenswert, wenn man wieder einmal zu einem Fertigprodukt greift.Der Schreibstil selbst erschien mir allerdings ein wenig unausgereift und erklärt zu viel.Vieles liest sich einfacher, als es gewesen sein kann. Die Armut unter den Einwanderern in London, der Aufstieg Nalinis zur erfolgreichen Ladenbesitzerin, die Tatsache, dass sie ein zweites Mal heiraten kann, obwohl sie von ihrem treulosen Ehemann niemals geschieden wurde – das alles wird ziemlich nonchalant abgehandelt.Die Charaktere waren mir zum Teil ein wenig zu flach, so richtig mitfühlen kann man mit ihnen nicht.Parallelen zum Leben der Autorin dürfte es geben, denn auch sie ist in Kerala in Südindien geboren und in London aufgewachsen. 

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  • Eine Prise Muskatnuss

    Koriandergrün und Safranrot

    StMoonlight

    13. August 2016 um 13:07

    ~ Inhalt ~ So schön das Cover auch ist, in diesem Fall kommt es ja doch auf den Inhalt an. Wer bei dem Titel „Koriandergrün und Safranrot“, besonders in Verbindung mit dem Cover, nun an ein Kochbuch denkt, der wird irrgeleitet. Rezepte gibt es nicht, zumindest nicht im eigentlichen Sinne. Der Leser lernt Nalini kennen. Die junge Inderin ist eine fantastische Köchin, die es schafft aus jedem Essen, nur mit Kräutern und Gewürzen, eine Art Genesung zu zaubern. So kann sie mit jeder Speise Trauer lindern, Zorn verfliegen lassen, aber auch Glücksgefühle und Toleranz wecken. Schließlich lernt sie einen reichen Inder kennen und verschwindet mit ihm. Zusammen bekommen Sie die Kinder Satchin und Maya. Bald muss der Vater jedoch beruflich nach Großbritannien – die Familie soll nachkommen. Nalini will eigentlich gar nicht weg, doch die Kinder sollen mit ihrem Vater aufwachsen. Während die beiden Kleinen sich in der neumodernen Welt zu behaupten versuchen, zieht ihre Mutter sich immer mehr in die Wohnung und sich selbst zurück. Eines Tages verschwindet ihr Mann, ohne ein Wort des Abschiedes, ohne seiner kleinen Familie Geld zu hinterlassen. Die Inderin hat keine andere Wahl, als ihr Leben in die Hand zu nehmen und für ihren Nachwuchs zu sorgen. Und das in einer Welt voller Hass und Vorurteile, weit ab von Heimat, Familie und Freunden … ~Meinung ~ Die Geschichte wird stets aus der Sicht der Charaktere selbst erzählt. Sehr schon ist hier der Wechseln zwischen den Protagonisten, so dass mal Nalini erzählt, dann wieder Maya. Am Anfang eines Kapitels steht der entsprechende Name, so dass der Leser hier nicht total verwirrt wird. Die Handlung ist so bildlich geschrieben, dass ich das Gefühl hatte direkt dabei zu sein. „Koriandergrün und Safranrot“ ist alles andere als nur ein oberflächlicher Roman. Es ist eine tiefgründige Erzählung, die alle Facette von Gefühlen widerspiegelt. Aber auch die Beschreibung der Orte, Geräusche und besonders der Gerüche ist so lebhaft, dass man als Leser selbst in einer Duftwolke aus Aromen gefangen ist. Da die Frauen stets Kräuter und Gewürze für alle kleinen und großen Leiden nutzen, wird man beim Lesen Zeuge der Zubereitung. Der Schreibstil ist ausschmückend und trotz der sehr umschrieben bildlichen Sprache fand ich ihn an keiner Stelle kitschig. Er hat mich sogar eher irgendwie entspannt, zum Träumen eingeladen. ~°~ Fazit ~°~ Die kleine indische Familie, insbesondere Nalini, kämpfen nicht nur in ihrer alten Heimat, sondern insbesondere in der westlichen Welt. Um ihr Leben, ihre Freiheit und die Liebe. Eine teils sehr erschütternde Geschichte gewürzt mit jeder Menge Kräutern und Gewürzen. Auch wenn der Roman sehr ausschmückend erzählt wird, so verbirgt sich auch hier leider ein harter Kern dahinter, ist doch z.B. deutlich die Stellung der Frau und der Fremdenhass zu spüren, mit dem die Familie zu kämpfen hat. Mich hat dieses Buch wirklich gefesselt und in eine Welt entführt, die ich mit allen Sinnen (literarisch) genießen konnte.

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  • Wunderschön duftendes Buch

    Koriandergrün und Safranrot

    Schnauzhaar

    24. January 2016 um 17:42

    Auf eine Zusammenfassung des Buches verzichte ich, da schon einige Vorleserinnen dies gemacht haben. Warum liebe ich dieses Buch und habe es bereits dreimal gelesen? Es ist einfach wunderbar. Die Geschichte der Familie um Nalini fasziniert mich. Auch, wie sie London und somit eine total andere Welt als ihre Heimat erleben. Beim Lesen hatte ich ständig das Gefühl, ich rieche die verschiedenen Gewürze. Und da ich selber an die Heilkraft von Gewürzen glaube, ging mir das Buch direkt ins Herz.

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  • Die Würze des Lebens

    Koriandergrün und Safranrot

    Primrose24

    15. July 2015 um 13:15

    Die junge Inderin Nalini ist eine wundervolle Köchin und kann mit den Gewürzen und Gerüchen ihrer Gerichte die Seele verzaubern und Schmerzen heilen. Sie verliebt sich in einen reichen Inder und brennt mit ihm trotz ihres geringeren Standes durch. Nach der Geburt ihrer beiden Kinder, Satchin und der kleinen Maya, zieht die Familie beruflich nach Großbritannien um. Diese neue Heimat ist so ganz anders als das bunte Indien und Nalini kann nicht einmal die dortige Sprache sprechen. Immer mehr verschanzt sie sich in ihrem Haus und bittet ihren Mann um eine Rückkehr in ihre alte Heimat. Nachdem ihr Mann von einem auf den anderen Tag ohne ein Wort des Abschieds verschwindet und seine Frau und Kinder ohne Geld zurücklässt, müssen sich die drei alleine in einer Welt zurechtfinden, die eigentlich nicht die ihre ist. Zuerst will ich anmerken, dass der Klappentext dem Buch wirklich nicht gerecht werden kann. Nachdem ich mit einer Geschichte gerechnet habe, die sich weitestgehend um das Kochen dreht, war ich sehr überrascht wie tiefgründig die Einblicke in das Leben dieser Familie sind und mit was für Konflikten und Hindernissen sie sich auseinandersetzen müssen, aber auch welche Hilfe sie in den schweren Zeiten von Anderen bekommen. Die Geschichte wird aus der Perspektive von Nalini und ihrer Tochter Maya in einem wundervollen und bildlichen Stil erzählt und erstreckt sich zeitlich über einen Rahmen von mehreren Jahren in denen Maya erwachsen wird. Aber auch die Vergangenheit von Nalini wird in die Geschichte eingebracht, da auch sie einen großen Einfluss auf die weiteren Geschehnisse hat. Interessant an der wechselnden Perspektive ist, dass bei einigen Abschnitten dieselben Begebenheiten auch von beiden Erzählern beschrieben werden. Dieser Wechsel zeigt sehr die Beziehung zwischen Mutter und Tochter und die Konflikte der Beiden auf. Da die beiden Erzähler auch innerhalb eines Kapitels in der Zeit sehr hin und herspringen, muss man gelegentlich etwas darauf achten, ob man sich in der  Gegenwart oder Vergangenheit befindet. Man gewöhnt sich jedoch schnell an diese zeitlichen Wechsel und kann sich im Verlauf der Geschichte darauf einstellen. Die Charaktere sind schön ausgestaltet und lassen den Leser in ihre Gefühlswelt eintauchen und mitfühlen. Die Handlung selbst ist nur schwer vorhersehbar und voller Höhen und Tiefen, wie das Leben selbst. Für mich war die Kernaussage der Geschichte: Man kann alles schaffen, wenn man den Willen dazu hat. Selbst in der größten Not lohnt es sich nicht aufzugeben. Dazu passt auch ganz gut meine Lieblingsstelle aus diesem Buch: " ´Wenn wir nicht urteilen und über unseren Tellerrand hinausblicken, geschehen Wunder´, lauteten ihre Worte. ´Wenn wir an jemanden glauben, obwohl derjenige nicht an sich selbst glaubt, geschieht ein Wunder.´" - S.111 Ein wundervolles Buch über Trauer, Reue, Schuld und Verlust, aber auch Vergebung, Lachen, Liebe und Familie. Es lohnt sich auf jeden Fall dieses Buch zu lesen und ich bin immer wieder schockiert, welche schönen Bücher sich über Jahre so unbemerkt in meinem Regal versteckt haben.

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  • Frage zu "Der Namensvetter" von Jhumpa Lahiri

    Der Namensvetter

    Bella5

    Hallo, ich suche Romane, die in und um Indien handeln. Historisch oder zeitgenössisch. Kann jemand etw. empfehlen?

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  • Rezension zu "Koriandergrün und Safranrot" von Preethi Nair

    Koriandergrün und Safranrot

    latabaiba

    19. August 2011 um 17:29

    Exotisch, fremdartig und herrlich plastisch beschrieben.... man riecht förmlich die Gerüche Indiens. Spannend erzählt und mit vielen unvorhersehbaren Wendungen gelingt es der Autorin die Brücke zwischen Indien und England zu spannen und die Konflikte und Probleme, die damit einhergehen in einer fremden Kultur sein tägliches Brot verdienen zu müssen.... absolut lesenswert.

  • Rezension zu "Koriandergrün und Safranrot" von Preethi Nair

    Koriandergrün und Safranrot

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. February 2011 um 14:11

    Inhalt: Nalini lebt in einem kleinen indischen Dorf. Von ihrer Mutter erlernt sie die Geheimnisse der Gewürze und das Kochen. Wer ein Problem hat, wendet sich an Nalinis Mutter und diese hilft durch den geschickten Einsatz der Gewürze demjenigen schnell und schmackhaft wieder ins Gleichgewicht zu gelangen. Nalini ist bildschön und verliebt sich in Raul einen gesellschaftlich deutlich höher stehendem jungen Mann aus dem Dorf. Kurz vor seiner Hochzeit überredet er Nalini ihn zu heiraten und so brennen die beiden jungen Leute durch. Das Leben in Mumbai ist für Nalini ungewohnt und trotz der Dienstboten fühlt sie sich oft einsam, besonders als sie nach kurzer Zeit schwanger wird und einem Sohn das Leben schenkt. Raul muss oft auf Geschäftsreisen gehen und Nalini holt ihre Mutter zu sich. Bald wird auch ihre Tochter Maya geboren. Vier Jahre später verlangt Raul von seiner Frau und seinen Kindern für ein Jahr nach London zu kommen. Rezension: Ein Roman über starke Frauen und zwei verschiedene Welten. Die Einfachheit des indischen Lebens, das stark geprägt wird von Religion und Tradition und das Leben in England, dass Nalini und ihrer Tochter Maya anfangs wie ein Schwarzweißfilm vorkommt. Sie vermissen die Farben, die Gerüche und die gewohnten lauten Geräusche. Raul verlangt von ihnen, mit Messer und Gabel zu essen und nicht mit den Fingern, wie es in Indien üblich ist. Die Kinder fügen sich schnell in das neue Leben mit Burgern und Schule ein und verabscheuen das indische Essen, das Nalini für sie zubereitet. Obwohl man zu glauben weiß, was geschehen wird, kann das Buch doch immer wieder überraschen. Die Geschichte wird abwechselnd von Maya und ihrer Mutter Nalini erzählt. Durch die unterschiedlichen Perspektiven bekommt der Leser einen guten Überblick, wie schnell es zu Missverständnissen kommt, wenn man nicht immer mit offenen Karten spielt. Die Liebe zu Indien ist in den Seiten versteckt, ohne es zu romantisieren. Das Buch schenkt einen guten Einblick in das indische Leben und zumindest wurde in mir der Wunsch geweckt, mehr über die geheimnisvolle Welt der Gewürze zu erfahren. Bei diesem Buch hätte ich es mir sehr gewünscht wenn ein paar Rezepte beigefügt gewesen wären. Fazit: Ein schönes Buch mit eingestreuten Weisheiten, dass sich lohnt zu lesen, ohne belehrend oder langweilig zu sein.

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  • Rezension zu "Koriandergrün und Safranrot" von Preethi Nair

    Koriandergrün und Safranrot

    Keksisbaby

    21. July 2010 um 19:38

    In "Koriandergriün und Safranrot" atmet man all die verschiedenen Gewürze der indischen Küche zwischen den Zeilen. Nalini zieht mit ihren zwei Kindern ihrem Mann zu liebe aus dem farbenfrohen Indien nach London. Dort sehnt sie sich nach der Heimat, doch als ihr Mann sie über Nacht für eine andere verläßt, sieht sie sich gezwungen sich und ihre Kinder mit harter Arbeit durchzubringen. Bis ein befreundeter Lieferfahrer von ihrem Talent erfährt, die Gefühle der Menschen durch ihre Chutneys in eine positive Richtung zu lenken. Er hilft ihr dabei einen eigenen Laden zu eröffnen und irgendwann kann Nalini ihrem Mann vergeben und wieder mit Hoffnung in die Zukunft zu sehen. Diesem Buch kann man sich nur schwer entziehen. Man meint Curry, Chili, Korinader und Ingwer beim Umblättern zu riechen und da die Geschichte sowohl aus der Sicht der Mutter als auch der Sicht der Tochter erzählt wird, wird einem vor Augen geführt, dass das Glück des einen nicht immer in den Augen des anderen ebensolchen Glanz erzeugt. Durch die aromatischen Gerichte wird das Leben von vier Frauen miteinander verwoben, jede kommt dazu sich zu offenbaren und es zeigt sich das die Wahrheit manchmal schwerer zu ertragen ist, als eine gnädige Lüge. Am liebsten mochte ich die Lebensweisheiten der Großmutter über Vergebung und das Essen in der Lage ist das innere seelische Gleichgewicht wiederherzustellen. Außerdem war für mich olle Romatikmaus auch noch ein Happy End dabei. Ein wundervolles Potpourie aus Gefühlen, Farben, Gewürzen und Weisheiten in dem man sich einfach verlieren muß.

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  • Rezension zu "Koriandergrün und Safranrot" von Preethi Nair

    Koriandergrün und Safranrot

    Angie*

    21. October 2009 um 17:46

    Ein wunderbares Buch.
    Beim Lesen steigen Düfte, Vorstellungen und sanfte Hinweise auf die Schönheit unseres Daseins in den Kopf.
    Eine Kulturreise durch das Indien unserer Träume und vielleicht zu romantischen Vorstellungen. Die Autorin zeigt deutlich die Unterschiede zwischen Indien und England auf.....

  • Rezension zu "Koriandergrün und Safranrot" von Preethi Nair

    Koriandergrün und Safranrot

    martina400

    16. July 2009 um 18:32

    Eine Mutter wird mit ihren Kindern fern von ihrer Heimat sitzen gelassen und muss selbst über die Runden kommen. So beginnt sie für Menschen zu kochen und verwendet genau die Gewürze, die gerade helfen und benötigt werden. Doch so einfach ist das nicht ... Ich fand die Geschichte selbst gut und magisch - jemanden mit Gewürzen weiter zu helfen. Leider ist es eher langweilig geschreiben und zieht sichein bisschen. Ein ähnlcher Film dazu wäre "Hüterin der Gewürze", der sehr nett und "magisch" ist.

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  • Rezension zu "Koriandergrün und Safranrot" von Preethi Nair

    Koriandergrün und Safranrot

    Melli2505

    18. February 2009 um 16:38

    Was für ein tolles Buch voller Farben, Gerüche und Emotionen! Ich hatte ständig Lust, das was im Buch gekocht wurde nachzukochen und zu essen! Dass die Geschichte aus den Perspektiven der Mutter und Tochter erzählt wurde fand ich total spannend. Wie verschieden doch die Wahrnehmung sein kann, und einige Dinge konnte man erst aus der Sicht der jeweils anderen erst richtig verstehen. Zum Schluss war ich so gerührt, dass sogar ein paar Tränchen bei mir geflossen sind, und das passiert doch sehr selten. Ein wirklich sehr schönes Buch!

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