Preston Estep III Richtig essen statt vergessen

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Inhaltsangabe zu „Richtig essen statt vergessen“ von Preston Estep III

Unsere durchschnittliche Lebenserwartung steigt. Doch ein langes Leben hat nur dann eine hohe Lebensqualität, wenn wir nicht nur körperlich fit sind, sondern auch unser Gehirn gesund und leistungsfähig ist. Wie können wir bis ins hohe Alter mental klar und rege bleiben? Preston Estep stellt eine neue Ernährungsform vor, die dazu beiträgt, Alzheimer, Demenz und andere neurodegenerative Erkrankungen zu vermeiden und damit die tatsächliche „Lebensdauer“ unseres Gehirn – er nennt sie „Mindspan“ in Analogie zu "Lifespan" ,dt. Lebensspanne entscheidend zu verlängern. Estep orientiert sich an der Ernährungsweise der Bevölkerungsgruppen und kulturellen Gemeinschaften mit der längsten Spanne geistiger Fitness. Er erläutert den sich mit zunehmenden Alter verändernden Nährstoffbedarf des Körpers und erklärt, welche potenziell schädlichen Faktoren unsere tägliche Nahrung enthält, die vor allem im Alter problematisch sind. Ein wichtiger Punkt dieser sogenannten „Mindspan“-Ernährung: das konsequente Vermeiden der Aufnahme von zu viel Eisen, das Alterungsvorgänge in unserem Körper beschleunigt. Der Autor nennt die besten und gesündesten Quellen für empfohlene „gute“ Kohlenhydrate, Fette und Proteine und zeigt auf, welche Nahrungsmittel wir vermeiden sollten, um körperlich und mental fit zu bleiben. Praktische Empfehlungen für den Speiseplan sowie 72 Rezepte erleichtern die Ernährungsumstellung im Alltag.

Ein jeder hofft darauf, leistungsfähig bis zum Umfallen zu bleiben. Dieses Buch zeigt auf, wie es geht, ohne auf Leckeres zu verzichten.

— Wichmann
Wichmann

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  • Richtig essen statt vergessen? Geht auch , ohne auf Leckeres zu verzichten!

    Richtig essen statt vergessen
    Wichmann

    Wichmann

    28. September 2016 um 19:55

    Redaktioneller Hinweis: Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.CoverGrün verspricht Hoffnung und grün ist der Umschlag des Buches, wie auch ein Großteil der im stilisierten Kopf abgebildeten Lebensmittel. Und doch warnt eine magentafarbene Denkblase vor dem Risikofaktor. Lesen ist angesagt!Inhalt und Aufteilung des BuchesForschung, Verantwortung, Ernährung. Dies sind die drei großen Blöcke, die auf 292 Seiten besprochen werden, den Anhang bereits mit eingerechnet, denn auch dieser beschäftigt sich mit Leitlinien zum Essen, mit Quellenangaben und Adressen der Themenbereiche Alzheimer und Demenz. Fast ergibt sich der Eindruck die Leitlinien reichen aus, das Wichtigste zu erfahren, und doch wird einzig derjenige Nutzen aus dem Werk ziehen, der das ganze Buch auch liest. Schließlich wird dadurch Verständnis geweckt und somit die Kraft, auch Geliebtes künftig zu verschmähen.Im Themenbereich ‚Verantwortung‘ ist der Aufbruch zu lebenslanger geistiger Vitalität erklärt. Quellen für Proteine und Fette werden herangezogen, sowie auf den X-Faktor eingegangen. X-Faktor ist eine Schöpfung des Autoren und beleuchtet physiologische Auswirkungen mancher Lebensmittel, die beispielsweise Blutzuckerspitzen abschwächen können.Das Buch benennt Erstaunliches, wie beispielsweise die gar nicht so einfache Definition zum Begriff ‚Geist‘, was ja wieder zum Thema Demenz und Alzheimer passt. Genaues Lesen tut not, denn Aussagen z.B. zum Milchkonsum sind auch abhängig vom persönlichen Befinden. Auch der Begriff ‚Diät‘ wird im ursprünglichem Sinn benannt und davon handelt das Buch, nämlich von vernünftiger, geregelter Lebensführung.Auf persönliche Erfahrungen wird nicht verzichtet: Im ersten Test einer neuen Ernährungsweise führten diese eher zu Kopfschmerzen. Interessant auch mögliche Ernährungziele: Sei es Muskeln aufzubauen oder Fett abzubauen, wobei Auswirkungen auf das Wichtigste, das Gehirn beleuchtet sind. Statt generalisierter Aussagen wird erläutert, dass Gene und Milieu das Merkmal ergeben, das sich schließlich ausprägen kann. Ab der Lebensmitte sollte der Alterungsprozess zu einer Neuorientierung, auch der Ernährung, hinführen, denn was manchem früher guttat, kann sich irgendwann umkehren. So finden sich Idealwerte, sogenannte Biomarker, neben unterstützenden Vergleichen, die das Gelesene plastisch werden lassen.Ab Seite 158 wird über Maßnahmen und Mahlzeiten hingeführt zu Rezepten, die das Buch ab Seite 180 füllen. Diese enthalten kurzgefasste Ausführungen zum jeweiligen Gesundheitsziel und sind für jeweils verschiedene Personenanzahlen ausgelegt, führen übersichtlich benötigte Zutaten auf und zeigen die Zubereitung, inklusive Zutatenalternativen. Angesprochen wird ein großes Potpourri an Möglichkeiten für Frühstück, Salat, Vorspeisen, Gemüsegerichte, aber auch für Fisch, Fleisch und Tofu bis hin zu selbstgemachten Basisprodukten.Die Übersetzerin steuert immer wieder hilfreiche Informationen zu Fachbegriffen bei, womit das Buch insgesamt gewinnt.ZielgruppeZielgruppe ist ein jeder, der im Vorfeld aktiv werden möchte, derjenige, der es vermag seine Gewohnheiten neu auszurichten und dabei ‚die Kirche im Dorf lässt‘.StilDas Buch berichtet über Forschungsergebnisse, über Erkenntnisse und Fakten im sachlich neutralen Stil, wobei gerne auch mal ein bildhafter Vergleich gezogen wird.FazitEin interessantes Buch, durchaus verständlich und handhabbar geschrieben, dass neue Aspekte zum Thema aufzeigt.

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