Hochsensibel geboren

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Ein bewegendes Buch über die Geschichte zweier besonders sensibler Personen und ihrer Erfahrungen damit.

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Inhaltsangabe zu "Hochsensibel geboren"

Die Prinzessin auf der Erbse. Eine wahre Geschichte.
Was es bedeutet, mit der besonderen Gabe der Hochsensibilität im öffentlichen Interesse zu stehen, musste die norwegische Prinzessin Märtha Louise bereits früh erfahren. Sie und ihre Freundin Elisabeth Nordeng spüren und erleben vieles ungefiltert und intensiv: Farben, Geräusche, Gefühle. Ihre Sinne sind auch in vermeintlich alltäglichen Situationen besonders empfangsbereit, was jedoch schnell zur Belastung werden kann. Wie die Autorinnen gelernt haben, diese Wahrnehmungen positiv für sich und ihr Umfeld zu nutzen und sich gleichzeitig abzugrenzen, wenn alles zu viel wird, davon erzählt dieses intime Bekenntnis. Das sehr persönliche Buch einer der beliebtesten Vertreterinnen des norwegischen Königshauses.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442222384
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:270 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:11.06.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Lales avatar
    Lalevor 18 Tagen
    Kurzmeinung: Ein bewegendes Buch über die Geschichte zweier besonders sensibler Personen und ihrer Erfahrungen damit.
    Sehr gelungen!

    Inhalt:


    Schon seit ihrer Kindheit bemerkten die norwegische Prinzessin Märtha Louise und ihre spätere Freundin Elisabeth Nordeng, dass sie sensibler sind als andere. Dass sie bestimmte Situationen anders wahrnehmen, intensiver - besonders Farben, Geräusche und Gefühle. Das hat ihre Kindheit und auch das spätere Leben nicht immer besonders einfach gemacht, doch was es heißt Hochsensibel zu sein, haben sie im Laufe ihres Lebens gelernt sowie damit umzugehen.
    Besonders sensibel zu sein mag vielleicht nicht immer angenehm sein, aber Prinzessin Märtha Louise und Elisabeth zeigen, wie man diese Sensitivität als Stärke nutzen kann.



    Meine Meinung:

    Ein bewegendes Buch über die Geschichte zweier besonders sensibler Personen und ihrer Erfahrungen damit.

    Das Buch beginnt mit einer kurzen Einführung darüber, welche Bedeutung die Hochsensibilität bei den Autoren hat und was genau darunter zu verstehen ist. Auf diese Weise wird der Leser gleich mit dem Begriff vertraut gemacht und kann sich besser etwas darunter vorstellen.

    In den folgenden Kapiteln berichten Prinzessin Märtha Louise und Elisabeth Nordeng von ihrer Kindheit, Jugend und ihrem Erwachsenenleben und gehen dabei besonders auf ihr damaliges Empfinden gegenüber ihrer Wahrnehmung und den Reaktionen des Umfelds, ein. Ich empfinde es als eine sehr großartige Möglichkeit, etwas über eine adelige Person zu erfahren, die sich selbst als ein "normaler" Mensch, wie du und ich, beschreibt und somit eine gewisse Nähe hergestellt wird, die man im alltäglichen Leben nur selten erfährt. In den beschriebenen Situationen können sich bestimmt einige Leser wiederfinden und so verstehen, was genau es mit ihnen auf sich hat. Andere Leser kann es belehren und um einige Erfahrungen bereichern, da so das Verständnis für Menschen mit besonderer Sensitivität wachen könnte. 

    In den Kapiteln, in denen die Autorinnen über ihre Arbeit, ihre Verbundenheit zu Tiere und Natur und ihre Beziehungen erzählen, wird deutlich, dass hochsensible Menschen trotz dieser Eigenschaft, sehr unterschiedlich sein können. Beispielsweise Prinzessin Märtha Louise ist eher eine extrovertierte Person, die jedoch nah am Wasser gebaut ist, während ihre Freundin Elisabeth Nordeng sehr introvertiert ist. Für die Frauen war es nicht einfach, mit dieser Gabe umzugehen, oftmals empfanden sie diese eher als Fluch. 

    Erst im Erwachsenenalter ist den beiden klar geworden, was diese Eigenschaft bedeuten kann. Dass sie vielmehr ist, als eine besonders gute Wahrnehmung und hohe Empfindlichkeit. Gleichzeitig kann die Gabe zu einem echten Schatz und einer wahren Stärke werden.

    Wie das geht, beschreiben die Autorinnen in einigen alltäglichen Situationen und weisen auch daraufhin, wie wichtig es ist,die eigenen Grenzen zu kennen und sich hin- und wieder eine Auszeit zu gönnen. Des Weiteren geben sie vielen nützliche Tipps für den Alltag und geben dem Leser einen guten Einblick.


    Mich hat die Geschichte der beiden faszinierenden Personen sehr bewegt und zum Nachdenken angeregt, da sie mit persönlichen Erfahrungen und Beispielen eine Beziehung zu dem Leser aufbauen und diesen an ihrem Wissen, dass Hochsensibilität eine Stärke ist, teilhaben lassen. 


    Fazit:
    Ich finde das Buch wirklich gelungen, da es nicht nur zum Reflektieren einlädt, sondern gleichermaßen Kraft und Freude versprüht. Die offene Ehrlichkeit, mit der die Autorinnen dieses Thema erzählen, ist sehr bewegend und dadurch gut zu verstehen.

    Meiner Meinung nach, kann dieses Buch nicht nur eine große Hilfe für Hochsensible sein, sondern auch für alle anderen, um dieses Thema besser zu verstehen. 

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    gsimaks avatar
    gsimakvor einem Monat
    Die Prinzessin, die den Erbsentest nicht bestand und einen anderen Weg ging!

    Die Prinzessin auf der Erbse. Eine wahre Geschichte.
    Was es bedeutet, mit der besonderen Gabe der Hochsensibilität im öffentlichen Interesse zu stehen, musste die norwegische Prinzessin Märtha Louise bereits früh erfahren. Sie und ihre Freundin Elisabeth Nordeng spüren und erleben vieles ungefiltert und intensiv: Farben, Geräusche, Gefühle. Ihre Sinne sind auch in vermeintlich alltäglichen Situationen besonders empfangsbereit, was jedoch schnell zur Belastung werden kann. Wie die Autorinnen gelernt haben, diese Wahrnehmungen positiv für sich und ihr Umfeld zu nutzen und sich gleichzeitig abzugrenzen, wenn alles zu viel wird, davon erzählt dieses intime Bekenntnis. Das sehr persönliche Buch einer der beliebtesten Vertreterinnen des norwegischen Königshauses. WERBUNG: Verlagsinfo. Goldmann-Verlag
    Beim Stöbern im Buchladen bin ich auf dieses Buch gestoßen. Da ich nie Klatschzeitungen lese, wusste ich nicht viel über die norwegische Prinzessin. Hochsensibel schien für mich wieder mal ein neues Modewort zu sein. Achtsamkeit und Hochsensibel. Was kommt denn als nächstes bitte?
    Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich mit dem Wort Hochsensibel meine Witze gerissen habe. Nach dem Lesen dieses wertvollen Buches hat sich jedoch meine Sichtweise geändert. 

    Märtha Louise erzählt aus ihrer Kindheit im norwegischen Königshaus. Das hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte mit der Erbse hat mich zum Schmunzeln gebracht. Auch ich wollte als Kind immer den Erbsentest machen. Der Sinn hinter diesem Märchen passt zur Thematik.
    Die Prinzessin hat sehr früh gespürt, was es heißt, hochsensibel zu sein. In ihrem Buch beschreiben Märtha und Elisabeth, wie man diese Begabung nutzen kann. Wie man regelmäßig auftankt und seine Kräfte richtig einsetzt. Abwechselnd erzählen Märtha Louise und Elisabeth aus ihrem Leben. Während Märtha mehr die Temperamentvolle ist, scheint Elisabeth eher der introvertierte Typ zu sein. Bei beiden fand ich den beruflichen und privaten Werdegang sehr spannend. 
    Für die Prinzessin war es nicht leicht, beruflich ihren eigenen Weg zu gehen. Eine spirituelle Prinzessin? Geht das? Ja, das geht. Lest das Buch. 

    Du möchtest wissen ob du hochsensibel bist? Das weißt du längst! Du möchtest wissen, wie du diese Eigenschaft zum Positiven nutzen kannst? Dann bist du bei Märtha Louise und Elisabeth richtig. HSP ist keine Störung. Richtig eingesetzt sogar ein richtiger Schatz.
    Sei doch nicht so überempfindlich. Doch, sei es und nutze es richtig. 


    Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen. Ich war überrascht. Habe nicht mit so einer interessanten Lektüre gerechnet. Introvertierte oder extrovertierte Menschen? Das hat damit nichts zu tun. Beide können HSP sein.

    Eine absolute Empfehlung von mir
    Danke Märtha Louise und Elisabeth Nordeng

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    MiGus avatar
    MiGuvor 3 Monaten
    Erklärt sehr gut, wie es ist, ständig auf Empfang zu sein ...

    Kurzbeschreibung
    Prinzessin Märtha Louise erfährt schon sehr früh, wie es ist als hochsensible Person im öffentlichen Interesse zu stehen.
    Sie und ihre Freundin Elisabeth Nordeng erleben Geräusche, Farben und andere Dinge viel intensiver.
    Dieses Buch erzählt auf sehr persönliche Art, wie beide es gelernt haben, mit ihrer Hochsensibilität im Alltag und in der Öffentlichkeit umzugehen.

    Meinung
    Farben, Geräusche und Gerüche ungefiltert zu erleben, kann aufregend aber auch sehr anstrengend und erschöpfend sein.
    Zu empfinden was andere fühlen ebenfalls. Ständig bist Du auf Empfang und dann ist da noch das eigene Wohlempfinden auf das Du achten muss.
    Oft versteht das naheliegende Umfeld nicht, warum man „anders“ ist, sich anders verhält, Ruhe braucht und sich erholen muss.
    Märtha Louise und Elisabeth wissen wie es ist als hochsensibler Mensch den Alltag zu erleben und berichten in kurzen Kapiteln, die von ihrer Kindheit bis zum Erwachsen werden, erzählen.
    Die Sichtweisen wechseln sich regelmäßig zwischen Märtha und Elisabeth ab und hin- und wieder gibt es noch kleinere Kapitel, die aus der Sicht einer dritten Person aufgeführt sind.

    So unterschiedlich, wie die beiden Freundinnen aufwachsen, so unterschiedlich sind auch ihre Empfindungen.
    Es ist unglaublich interessant zu lesen, wie verschieden ausgeprägt hochsensible Menschen sein können und wie sie damit umgehen.
    Besonders Märthas Erzählstrang war sehr interessant, da sie von Kindheit an im öffentlichen Interesse steht. Dies zeigt zwar auf der einen Seite ihre Stärke, ebenso aber auch ihre Verletzlichkeit.
    Natürlich erfährt man in ihren Kapitel ein paar kleine Details aus dem Königshaus aber ihr Fokus richtet sich wie ein roter Faden auf das eigentliche Thema: Hochsensibilität.

    Mir persönlich gefiel der Schreibstil sehr gut, denn die Art wie beide Frauen berichten, lädt zum Selbstreflektieren der eigenen Person ein und weicht meines Erachtens dabei nicht zu sehr in den esoterischen Bereich ab.
    So fand ich es auch unglaublich interessant zu erkennen, wie außenstehende Personen das Leben mit hochsensiblen Menschen empfinden können.
    Ab der zweiten Hälfte handelt dieses Buch jedoch nicht nur vom Erwachsen werden, sondern auch von der Gründung ihres spirituellen Zentrums „Soulspring“. Sie erzählen dabei nicht nur von ihren Aufgaben und ihrem beruflichen Alltag, sondern weisen auch auf die ein oder andere Übung hin.
    Während ich mit dieser Thematik weniger anfangen konnte, war es dennoch unglaublich interessant zu erfahren, wie beide Frauen und auch Männer beruflich mit ihrer Sensibilität umgehen.
    Märtha und Louise wachsen z. B. an dieser Aufgabe und stellen sich der öffentlichen Kritik.
    Zum Schluss befinden sich noch einige Tipps für den Alltag und Übungen, die relativ leicht und verständlich erklärt und hilfreich sein können.

    Fazit
    „Hochsensibel geboren“ hat mir sehr gut gefallen, da es meiner Meinung nach nicht nur zum Selbstreflektieren einlädt, sondern auch leichtverständlich erklärt, wie es ist, intensiver und ungefiltert wahrzunehmen.
    So kann dieses Buch nicht nur hochsensiblen Personen eine Hilfestellung sein, sondern auch Mitmenschen, die verstehen wollen, wie es sich, anfühlt noch intensiver wahrzunehmen.
    Ich konnte für mich einige wertvolle Informationen finden und fühlte mich in vielen Dingen verstanden.



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