Prisca Burrows Das Opfer der Bogins

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Inhaltsangabe zu „Das Opfer der Bogins“ von Prisca Burrows

Die Bogins, jahrhundertelang durch Sklaverei unterdrückt, sind frei. Doch in den Tiefen des Gebirges erwacht eine uralte Macht: Die Verbündeten des bösen Schwarzauges rüsten zum Krieg gegen das Weiße Reich Albalon. Die Bogins Fionn Hellhaar und Cady geraten in den Strudel der Ereignisse. Um den Frieden zu bewahren, müssen sie Schwarzauge endgültig besiegen. Doch dazu ist ein großes Opfer erforderlich.

4.5 Sterne - eine ganz tolle Fortsetzung mit "Mittelerdes Erben" :D

— Aleshanee

Eine wundervolle Geschichte von Tapferkeit, Kampfgeist, Liebe, Freundschaft, Vertrauen, Zuversicht, Opferbereitschaft und Herzensgüte

— Svanvithe

Grenzenlos begeistert!!!

— Sardonyx

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  • Leserunde zu "Das Phantom der Oper" von Gaston Leroux

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    • 1523
  • Eine wunderbare Fortsetzung!

    Das Opfer der Bogins

    Aleshanee

    19. December 2015 um 10:48

    4,5 Sterne für eine wunderbare Fortsetzung "Wir sind die, die wir sind. Es steht uns nicht zu, ein Urteil darüber zu fällen, wer gut oder böse ist, denn das kommt immer auf den Standpunkt an." S. 269 Klappentext Die Bogins, jahrhundertelang durch Sklaverei unterdrückt, sind frei. Doch in den Tiefen des Gebirges erwacht eine uralte Macht: Die Verbündeten des bösen Schwarzauges rüsten zum Krieg gegen das Weiße Reich Albalon. Die Bogins Fionn Hellhaar und Cady geraten in den Strudel der Ereignisse. Um den Frieden zu bewahren, müssen sie Schwarzauge endgültig besiegen. Doch dazu ist ein großes Opfer erforderlich. Meine Meinung Auf den ersten beiden Seiten gibt es einen kurzen Überblick der wichtigsten Charaktere, wodurch man einen guten Überblick über die Ereignisse in Band 1 bekommt und schnell alles wieder im Gedächtnis hat. Mit der Karte vorne in der Klappe kann man die Wege der Helden sehr gut verfolgen und es gibt viele Pfade die sie beschreiten müssen, um ans Ziel zu kommen. Die Widerstandsgruppe der Fiandor ist weiter gefordert und hat nicht nur mit "Schwarzauges" Macht zu kämpfen, sondern auch mit Malachit, einem grausamen Gegner der Myrkalfr. Die Autorin beschreibt wieder alles aus auktorialer Sicht und so konnte ich jeden Schritt der Protagonisten hautnah verfolgen. Wieder sind mir die vielen kleinen Details aufgefallen, die an Tolkiens Werk "Herr der Ringe" erinnern und damit die ganze Geschichte zu etwas besonderem machen; denn sie schafft trotz vieler Gemeinsamkeiten eine ganz eigene Welt. Fionn und Cady sind natürlich wieder mit von der Partie, denn die Bogins - oder Halblinge - haben auch jetzt wieder das Schicksal in ihrer kleinen Hand. Jede Figur ist liebevoll ausgearbeitet und alle sind mir ans Herz gewachsen; vor allem auch der Troll Blaufrost und der Oger Gru Einzahn, die mit ihrem speziellen Jargon auch Humor in die Geschichte bringen. Es ist ein eher gemächliches Tempo, aber gespickt mit kleinen Cliffhangern und Spannungsmomenten, da immer wieder die Perpektive gewechselt wird und man nicht erwarten kann, was weiter passiert. Aber es gibt auch zwischendurch schöne Momente, die anschaulich und ergreifend beschrieben werden und mich berührt haben. Ein paar kleine Ungereimtheiten sind mir zwar aufgefallen, dafür ist die Handlung insgesamt wunderbar durchdacht und schlüssig aufgebaut; deshalb haben mich die Kleinigkeiten nicht wirklich gestört. Schön fand ich wieder einige tiefergehende Gedanken, die zwischen den Zeilen eingestreut werden, z. B. dass auch die kleinen, scheinbar unbedeutenden Dinge einen großen Wert haben können und dass die äußeren Umstände auch entgegen unserem Willen zu einer inneren Veränderung führen. Fazit Ein einfach wirkendes und dabei umfangreiches Werk, eine eigenständige Geschichte aus den bekannten Mythen Tolkiens. Auf eine leichte Art erzählt, bei der es aber nicht an Tiefe fehlt und die mich sehr begeistert hat! © Aleshanee Weltenwanderer 1 - Der Fluch der Halblinge 2 - Das Opfer der Bogins 3 - ist in Planung soweit ich weiß ...?

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  • Das Herz von Albalon, eine packende Fortsetzung zu ,,Der Fluch der Halblinge" - das Opfer der Bogins

    Das Opfer der Bogins

    Sardonyx

    24. January 2015 um 15:26

    Frei ist das kleinwüchsige Volk der Halblinge oder ,,Bogins", nachdem Fionn Hellhaar im Bunde der rebellischen Fiandur und des buchstäblich herzlosen Königs Peredur die düstere, rachsüchtige Elbenhexe Ragna Dubh Suil ,,Schwarzauge" gestürzt hat. Es sollen wohl oder übel 3 Tage der vollkommensten Freude sein. als Fionn und Cady heiraten, aber ... großes Unheil, welches Blutzoll verschlingt, erwacht mitten im Palast von Peredur Vidalin, Hochkönig von Albalon und Sithbaile. Denn Ragna entflieht ihrem Verlies, nachdem ihre lähmende Macht ihr zahlreiche Wege geöffnet hat. Und alle - Elben, Menschen, Zwerge oder Bogins - verfallen dem Grausen ihrer Stärke, die bis in Träume vordringt. Man erahnt sofort, was Ragna will - ihre gestürzte Macht soll wieder auferstehen, doch dafür will sie zuerst Peredur und sein in der Ferne schlagendes Herz zerstören. Jedes Glück wird zum leeren Schein, als der Hochkönig aufbricht, um Ragna zu stoppen, doch genau das würde für ihn den sicheren Tod bedeuten, was Fionn als erster erkennt. Über der ganzen Insel spinnt sich eine Decke von trügerischer Gefahr, als das mächtigste aller Finstergeschöpfe erscheint und den Königsthron begehrt. Es ist der Dunkelelb/ Myrkalfr namens Malachit, dessen Kräfte gemeinsam mit denen von Ragna jeden Berg und jedes Tal erreichen. Fionn sieht sich wieder in einem Abenteuer, wo die Ereignisse grausam und unvorhersehbar sind, ehe er - der Bogin - das größte Opfer bringt, welches Frieden und Heil bewahren könnte ... Aber perfide Machenschaften sind böse und sie sind wie Spinnen überall mit ihren Netzen, um die Feinde einzufangen. ,,Jede Stunde, die Ragna gewinnt, ist ein Verlust für uns." ,,Das Opfer der Bogins" von Prica Burrows (ein Pseudonym) ist die spannende Fortsetzung von dem ,,Fluch der Halblinge", welches ich bereits in einer Rezension gerühmt hatte. Doch nun, wo zum Schluss des Buches auf den letzten Seiten entweder Herzen mit dem Pochen beginnen oder auf ewig still stehen, sehe ich mich beinahe verpflichtet, eine Rezension zu schreiben. Der Grund? Banale Frage: ich bin schlichtweg begeistert! Wunderbare Welt, schöne (von gutem Licht erfüllt) oder grausame (mit Kraft und stolzem Hass) Geschöpfe und hinzu eine Handlung, die Ränke mit Abenteuern verkuppelt, bringen als literarisches Kind nur Meisterwerke hervor.Der Schreibstil und der Handlungsaufbau sind zielstrebig, klar und zugleich mit einer künstlerisch-schriftstellerischen Naturtreue versehen, wo der Leser die Handlung ,,sieht"; das war aber bereits im Vorgängerband (den man auf jeden Fall zuerst lesen sollte wegen wichtigen Zusammenhängen und Vorgeschichte) vorhanden. Besonders gelungen ist die Darstellung der Insel Albalon, welche die Autorin durch und durch tiefreichend, detailliert beschreibt. Dort wurden sogar leicht zu übersehenden Feinheiten eine Extrapolitur nach Autorenart verliehen. Sehr gut, denn genau das vermisse ich zuzeiten an fiktiven Literatur-Welten. Ich muss auch schreiben, dass die Geschichte zum Teil sehr überraschende Wendungen hat, denn ich glaubte beim Lesen erst, dass nun zum Schluss der große Abschied vom ehemaligen Tuagh bevorsteht. I wo, denkste, jener kam nicht, was mir zum Schluss doch ein Aufatmen entlockte. Es ist eine gute Leistung eines Autors, wenn uns die Charaktere so nahe gebracht werden, dass man um sie bangt. Es gibt im ,,Opfer der Bogins" auch manch rührende Stellen, zu denen ich freimütig gestehe, dass mir diese Szenen ganz unheldenhaft weiche, gefühlsschwere Mienen entrangen haben. Dabei bevorzuge ich eher die Haltung der Elben dieses Romans - stolz und unnahbar.Dieses Talent in Sachen Schreiben krönt also dieses Buch, welchem ich fünf Sterne zu erteile. Fragt sich jedoch nur, ob wir Fionn Hellhaar und Hochkönig Peredur in einem 3. Band begegnen werden. Hey, das wäre nicht schlecht, denn die Insel Albalon lockt Abenteurer - nur bitte das nächste Mal wenige gefühlsduselig!

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  • Das Opfer der Bogins

    Das Opfer der Bogins

    Svanvithe

    22. January 2015 um 17:14

    Es könnte alles so schön sei. Die Schwarzelbin Ragna Dubh Sùil - genannt Schwarzauge - sitzt in Sithbaile im Verlies. Die von ihr jahrhundertelang versklavten Bogins sind endlich frei. Und Fionn und Cady, die daran nicht ganz unbeteiligt sind, feiern Hochzeit. Peredur, der Hochkönig ohne Herz, hat seinen Platz auf dem Thron wieder eingenommen und hält die Macht in den Händen, für Frieden in Albalon zu sorgen. Es soll Platz für alle Geschöpfe sein, ob sie nun Elben, Zwerge, Oger, Trolle, Menschen oder Halblinge sind, wo jeder die Grenzen der Anderen respektiert und das Wissen und Können untereinander ausgetauscht wird. Ein hehrer Traum. Tatsächlich jedoch scheint das große Reich auseinanderzubrechen. Dunkle Mächte sind am Werk und neue Abgründe öffnen sich, die Albalon und seine Bewohner in einen dunklen Strudel reißen, wenn es nicht gelingt, ihnen Einhalt zu gebieten. Da haben nicht nur die Mitglieder der Fiandur, die kämpfenden Schutztruppe Albalons, alle Hände voll zu tun. Letzten Endes sind es wieder die Halblinge, die über sich hinauswachsen und Opfer bringen... Mit "Das Opfer der Bogins" vervollständigt die Historikerin Prisca Burrows eindrucksvoll die Geschichte ihres Volkes nach der Befreiung aus den Fängen Schwarzauges, ein Jahr nach den Ereignissen in "Der Fluch der Halblinge". Sie nimmt kein Blatt vor den Mund und schildert von Anfang an detailliert, freimütig und schonungslos die Begebenheiten. Alles beginnt ruhig und gemäßigt und mit einem beglückenden Ausblick auf die Hochzeit von Fionn und Cady. Doch just an diesem Tag gelingt es der immer noch gefürchteten Ragna "Schwarzauge", aus ihrem Verlies zu entkommen, und vorbei ist es mit der Ruhe und Gemütlichkeit. An verschiedenen Ortes des Reiches schlägt das Böse zu. Und es bleibt wenig Zeit zum Luftholen... Die wichtigen Protagonisten der Geschichte sind mit Sorgfalt charakterisiert, und der Leser erfährt viel über ihr Wesen, ihre Fähigkeiten und Gedanken, erlebt ihre Entwicklung mit. Doch auch die Nebenfiguren sind mit sicherer Hand gezeichnet. Lediglich die Anzahl der unterschiedlichen Personen überfordert zu Beginn etwas. Aber dank des umfangreichen Personenregister ist eine gute Orientierung möglich. Außerdem lichten sich nach und nach der Nebel und die Reihen. Denn so ein Kampf gegen das Böse ist grausam, blutig und natürlich auch für einige... tödlich. Da beschönigt Prisca Burrows nichts, und das nimmt den Leser für die Geschichte ein. Manchmal vermag sie es überdies, geschickt vom Geschehen abzulenken. Denn trotz aller Ernsthaftigkeit - schließlich geht es hier um nichts Geringeres als das Schicksal von Albalon - kommt der Humor nicht zu kurz. Da sorgen insbesondere die beiden knuffigen Gesellen, Oger Gru Einzahn und Troll Blaufrost, die wie riesengroße Kinder erscheinen und reden, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist, für den einen oder anderen Schmunzelmoment. Bis zum überraschenden und fulminanten Ende, das durchaus etwas ausbaufähiger gewesen wäre, ist der Leser gebannt, fiebert mit und hofft, dass sich alles zum Guten wende. Und am Schluss ist er froh, dass Prisca Burrows diese Geschichte von Tapferkeit und Kampfgeist, Liebe und Freundschaft, Vertrauen und Zuversicht, Opferbereitschaft und Herzensgüte für alle aufgeschrieben hat. Dafür gibt es 4,5 Sterne.

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  • 'Werden sie Ragna vernichten können?

    Das Opfer der Bogins

    Lerchie

    Es geschah bei der Hochzeit von Fionn Hellhaar und Cady. Ragna konnte entfliehen und saugte dabei einigen das Leben aus. Hochkönig Peredur war zwar geschockt, aber er beschloss gleich zu handeln.  Er stellt eine Truppe zusammen, die  Ragna suchen soll, auch er ist selbstverständlich dabei, denn nur Ragna weiß, wo sich sein Herz befindet. Vorher hatte Peredur den Fiandur Randur zu den Zwergen geschickt. Er sollte sich deren Treue versichern. Doch Randur war noch nicht zurückgekommen. Und so schickte Peredur die Zwergenkriegerin Valnir, um ihn zu suchen. Doch während Peredur Ragna hinterher eilt, unterwirft der Mykarlfr Malachit Sithbaile. Seinen Kräften kann niemand widerstehen. Aber er will Cady, die das Buch der Bogins hat, aber diese ist verschwunden… Mar und Mani, die Elbenzwillinge waren schon vor der Hochzeit Fionns mit Cady aus Sithbaile verschwunden. Warum? Cady sucht die beiden, aber was sie dann findet, hat sie nicht erwartet…. Wird Peredur Ragna stellen können? Kann er Ingbar, Ragnas Sohn, wieder vertrauen? Was ist mit Randur passiert, wird Valnir ihn finden? Was passiert mit Peredrt, sollte er sein Herz zurück bekommen, und was wenn nicht? Und vor allem: Was ist das Opfer der Bogins? All dies erfährt man in diesem Buch. Das Opfer der Bogins ist das zweite Buch von Prisca Burrows. Und auch das zweite Buch über die Bogins. Es ließ sich leicht und flüssig lesen und fing auch gleich spannend an, mit diesen Träumen oder vielleicht auch Visionen von Fionn und Cady, die sie beide Das Gesicht nannten. Dann Ragnas Flucht und die Verfolgung, alles sehr präzise und anschaulich geschrieben. Ich konnte mich sehr gut in die Protagonisten hineinversetzen und ihre Ängste und Freuden nachvollziehen. Die Spannung hielt sich in diesem Buch bis zum Ende. Ich habe es auch nur einmal unterbrochen, ansonsten in einem Rutsch durchgelesen. Es hat mir wieder super gefallen und ich vermute nach dem Ausgang mal, dass es noch einen dritten Band geben wird.

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    • 2
  • Spannende Fortsetzung

    Das Opfer der Bogins

    Spatzi79

    23. December 2014 um 09:37

    Nach den spannenden Ereignissen in "Der Fluch der Halblinge" geht es nun in die Fortsetzung. Auf den ersten Seiten treffen wir viele alte Bekannte wieder. Die Hochzeit von Fionn und Cady steht bevor, eigentlich ein Anlass zu großer Freude, doch lastet ein Schatten auf dem Brautpaar.Beide werden des Nachts von finsteren Träumen heimgesucht, über die sie nicht einmal miteinander reden wollen und können. Auch andere Mitglieder ihrer treuen Kampftruppe, der Fiandur, leiden unter einer seltsamen Bedrohung in der Stadt. Und nicht nur die Königsstadt ist in Gefahr, auch in anderen Reichen im Land geschehen sonderbare und bedrohliche Dinge. War es ein Fehler, dass König Peredur die frühere Herrscherin Ragna am Leben gelassen und in einen Kerker gesperrt hat? Ist sie auch aus ihrem gesicherten Verlies heraus noch in der Lage, Unheil über das Land zu bringen? Bald stellt sich heraus, dass ihre dunkle Macht immer noch groß ist und dass sie vor allem nicht allein ist. Doch immer noch ist sie die Einzige, die weiß, wo Peredurs Herz versteckt ist. Um den Fluch zu brechen und sein Dasein ohne Gefühle und Emotionen jemals beenden zu können, muss er das Versteck finden und dies, bevor Ragna sein Herz in die Finger bekommt und ihn endgültig vernichtet. Die Fiandur müssen sich also erneut sammeln und an den vielen Brennpunkten im Land eingreifen, um das Schlimmste zu verhindern. Man sollte den ersten Band besser gelesen haben, bevor man zu dieser Fortsetzung greift. Es wird zwar einiges wiederholt und erklärt, deutlich verständlicher ist es aber, wenn man die Vorgeschehnisse kennt. Auch nimmt man sich mit der umgekehrten Reihenfolge wohl einen Großteil der Spannung für den ersten Teil. Die Figuren gefielen mir wie schon im ersten Band sehr gut. Allen voran natürlich die Bogins Fionn und Cady, deren Mut in keinem Verhältnis zu ihrer Körpergröße steht und die mit ihren besonderen Fähigkeiten eine ganz besondere Rolle spielen. Aber auch die anderen Figuren, Zwerge, Elben, Trolle, Gnome oder Menschen sind wunderbar charakterisiert und jeder einzelne wächst dem Leser wieder ans Herz. Leider können nicht alle liebgewonnenen Charaktere überleben und so gibt es auch immer wieder traurige Szenen. Dennoch kommt der Humor nicht zu kurz und die Spannung sowieso nicht! Eine tolle Fortsetzung, die ein vorerst abgeschlossenes Ende bietet, aber auch Raum für weitere Geschichten lässt – ich hoffe sehr, dass wir noch mehr von Fionn und den anderen zu lesen bekommen!

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  • Die Gefahr ist noch nicht gebannt

    Das Opfer der Bogins

    odenwaldcollies

    19. December 2014 um 14:28

    Ein Jahr ist vergangen, seit König Peredur den Thron wieder bestiegen hat und seine Widersacherin Schwarzauge im Verlies von Sithbaile sitzt. Die ganze Stadt feiert die Hochzeit von Fionn und Cady, den neuen Helden, die dafür gesorgt haben, daß die Bogins frei und keine Sklaven mehr sind. Aber Schwarzauge ruht nicht und bereitet ihren Ausbruch vor – und sie ist nicht allein, ein mächtiger Verbündeter steht an ihrer Seite und rüstet zum Kampf gegen Albalon. Die Aufgabe der Fiandur ist klar: diesmal muß Schwarzauge endgültig besiegt werden, aber auch das gestohlene Herz von Peredur muß wiedergefunden werden. Dieses Buch ist der zweite Teil der Geschichte um die sympathischen Bogins, wobei ich den ersten Teil bis dahin noch nicht kannte. Das war auch nicht nötig, weil die Autorin die zurückliegenden Geschehnisse immer wieder einfließen läßt, so daß ich schnell in die Handlung reingefunden habe. Allerdings hat mich das Buch so neugierig gemacht, daß ich „Der Fluch der Bogins“ direkt im Anschluß gelesen habe. Die Jagd nach Schwarzauge und ihren Verbündeten ist wieder sehr spannend und hält einige Überraschungen bereit, mit denen ich so nicht gerechnet hätte. Es ist immer wieder verblüffend, welche Tricks und Kniffe die Elben, Zauberer usw. in der Hinterhand haben. Ich muß allerdings warnen: die Autorin geht diesmal nicht sehr zimperlich mit ihren Figuren um. Wer den ersten Band kennt, wird vielen bekannten Figuren wieder begegnen, aber leider begegnet man auch Wesen, auf deren Bekanntschaft man lieber verzichten möchte. Fionn und Cady sind durch die zurückliegenden Ereignisse gereifter und auch diesmal ist wieder ihr ganzer Mut gefragt, denn auch wenn die Bogins klein und liebenswert sind, steckt in ihnen mehr Macht, als man ihnen zutrauen würde. Wie auch im ersten Teil haben mir es wieder Blaufrost und Gru Einzahn angetan, der Troll und der Oger, die immer gerne zur Stelle sind, wenn es darum geht, etwas oder jemanden platt zu machen. Das Ende ist sehr gut gelungen und fulminant, die Lösung hat mich wieder verblüfft, darauf wäre ich niemals gekommen. Außerdem lässt das Ende noch Raum für einen dritten Band, über den ich mich sehr freuen würde.

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  • Gewinnt die Lieblingsbücher des LovelyBooks-Teams aus dem Jahr 2014!

    Wurfschatten

    Daniliesing

    In diesem Jahr hat das LovelyBooks-Team wieder fleißig gelesen und dabei tolle Bücher entdeckt. Natürlich möchten wir euch auch 2014 nicht vorenthalten, welche Bücher uns am meisten begeistert, berührt und gefesselt haben. Deshalb findet ihr hier nun jeweils das Lieblingsbuch von allen Teammitgliedern aus diesem Jahr. Ein glücklicher Gewinner darf sich später über ein Buchpaket mit allen 12 Büchern freuen und damit eine wunderbare Lesezeit verbringen. Unsere Buchtipps: 1. Jules1988 empfiehlt: "Miss Blackpool" von Nick Hornby Mein Lieblingsbuch 2014 ist Nick Hornbys neuer Roman „Miss Blackpool“. Obwohl es kein typischer Hornby ist, liebe ich das Buch als Fan trotzdem. Hornbys feinsinniger Humor und seine liebevolle und einfühlsame Art, seine Figuren zu beschreiben - sowohl ihre Stärken als auch ihre Schwächen - machen diesen Roman so besonders. Man verliert sich in der Geschichte des Teams rund um Barbara, ihre Höhen und Tiefen, Freundschaft und Liebe und hat dabei das Gefühl, diese Menschen wirklich zu kennen. 2. Daniliesing empfiehlt: "Der Träumer" von Pam Muñoz Ryan und Peter Sis Für mich war "Der Träumer" eine ganz zufällige Entdeckung beim Büchershopping. Nur selten finde ich noch Bücher, die ich nicht zuvor schon irgendwo gesehen habe, doch hier wurde ich überrascht. Einmal aufgeschlagen und die ersten Sätze gelesen, hatte mich dieses wunderbare Buch aus dem Aladin Verlag sofort verzaubert. Als ich dann die großartigen Illustrationen von Peter Sis entdeckte, war es um mich geschehen: dieses Buch musste mir gehören! Schnell stellte sich heraus, dass ich mit meiner Entscheidung absolut richtig lag. Im Urlaub nahm ich das Buch zur Hand und konnte es gar nicht mehr zur Seite legen. Zwar ist das Buch als Kinderbuch ausgezeichnet, doch mit seinen 380 Seiten und einer wunderbar poetischen Sprache ist es für jeden erwachsenen Buchliebhaber ein wahrer Genuss. Pam Muñoz Ryan erzählt tiefgründig und bewegend die Geschichte des kleinen Neftali, dem der Leser beim Erwachsenwerden zuschauen darf. Der Junge hat keine leichte Kindheit - sein Vater macht es ihm mit hohen Erwartungen schwer, er ist häufig krank und lebt lieber in seiner eigenen Phantasie, statt draußen rumzutollen. Neftali ist ein Träumer! Wie der Junge sich trotz aller Schwierigkeiten durchschlägt und die Lebensgeschichte welches bekannten Dichters sich dahinter verbrigt, das solltet ihr am besten selbst herausfinden. Dieses Buch geht zu Herzen und ist mein persönliches Jahreshighlight! 3. TinaLiest empfiehlt: "Wurfschatten" von Simone Lappert Mich hat dieses Jahr besonders der Debütroman von Simone Lappert begeistern können: „Wurfschatten“ ist nicht nur äußerlich ein wunderschönes Buch, sondern es besticht auch durch die beeindruckende Schreibkunst, die die Autorin an den Tag legt. Sie schafft es, die Ängste, die die Protagonistin Ada beherrschen, beklemmend und dunkel zu beschreiben und die Geschichte doch zart wirken zu lassen, einfühlsam und authentisch. Mit dem kleinen, wenn auch vorhersehbaren Hauch Liebe, der Adas Ängste zurückzudrängen versucht, und der Prise Drama am Ende hat "Wurfschatten" mich dann endgültig abgeholt und den Roman für mich zu etwas Besonderem gemacht. Ich hoffe sehr, dass bald ein zweites Buch von Frau Lappert folgen wird und kann in der Zwischenzeit nur jedem ihr Erstlingswerk empfehlen! 4. JohannaE1988 empfiehlt: "Die hellen Tage" von Zsuzsa Bánk In "Die hellen Tage" erzählt Zsuzsa Bánk auf eine besonders schöne und ruhige Art eine Geschichte über Freundschaft, Familie und die schwierige Zeit des Erwachsenwerdens. Beim Lesen begleitet man die drei Freunde Aja, Seri und Karl von der glückvollen und teils auch tragischen Kindheit bis zum Erwachsenenalter und wünscht sich bei einem der so unbeschwerten Tage im zauberhaften Garten, die die drei so oft erlebten, dabei gewesen zu sein. Alle drei, so unterschiedlich sie auch sind, teilen das Schicksal, mehr oder weniger ohne Vater aufzuwachsen. Neben der Geschichte über eine besondere Freundschaft und der innigen Beziehung zwischen den Kindern und ihren Müttern, hat mich vor allem die unaufgeregte Erzählweise Bánks und ihre einfühlsame und warme Sprache beeindruckt und mich richtig entspannen lassen. Auch bei den Zerreißproben und Schwierigkeiten, die die drei im Laufe der Geschichte durchleben müssen, bangt und hofft man mit und fühlte ich mich oft an meine eigene Kindheit und Jugend erinnert. 5. aba empfiehlt: "Unterholz" von Jörg Maurer Ich habe sehr gute Bücher gelesen in diesem Jahr. Manche Bücher haben mich tief berührt, andere haben mich nachdenklich gemacht - aber mit Jörg Maurer habe ich auf hohem Niveau gelacht! Für mich kam dieses Buch im richtigen Moment. Es hat mich amüsiert und abgelenkt. "Unterholz" ist der fünfte Band um den oberbayrischen Kommissar Jennerwein, einer meiner literarischen Lieblingsfiguren überhaupt. Krimis gehören nicht zu meiner Lieblingslektüre, aber nachdem ich den ersten Band dieser Serie gelesen habe, konnte ich nicht anders, als ein Fan von Jörg Maurer und vom ganzen Team um Kommissar Jennerwein zu werden! 6. doceten empfiehlt: "Beginners" von Raymond Carver Raymond Carver gilt neben Hemingway als einer der ganz großen Autoren der American Short Story: mit geschliffener und schnörkelloser Sprache auf den Punkt gebracht sind seine Themen Verlust, Einsamkeit und das Scheitern der amerikanischen Mittelschicht. Seine Geschichten deprimieren, erschüttern mit jeder Zeile. Mit Beginners erscheint seine Buch "Wovon wir reden, wenn wir über Liebe sprechen" erstmalig in der Urfassung, ohne die stark kürzenden Eingriffe seines Lektors Gordon Lish. Nicht ganz so lakonisch und brachial, dadurch aber viel berührender. Ein Buch, um dunkle Wintertage noch dunkler zu machen - manchmal braucht man das ja. 7. clickclackboom empfiehlt: "Das Haus des Windes" von Louise Erdrich Auch wenn Lieblingsbücher zu bestimmen mir schwer fällt, da es immer so viele gute Bücher gibt, kann ich sagen, dass „Das Haus des Windes“ eines meiner liebsten Bücher 2014 ist. Es erzählt die Geschichte vom 13-jährigen Joe, der das unaufgeklärte Verbrechen an seiner Mutter rächen möchte und dabei erwachsen werden muss. Die Protagonisten des Romans sind Nachfahren der nordamerikanischen Indianer und so bekommt man interessante Einblicke in das Leben im Reservat, die Stammesgeschichten und die Gesellschaftsverhältnisse in den USA. Obwohl es um ein ernstes, trauriges Thema geht, ist „Das Haus des Windes“ ebenso ein lustiges Buch über das Leben als Teenager und die Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens. Louise Erdrich hat Charakter geschaffen, die vielschichtig sind und die einem beim Lesen ans Herz wachsen. 8. kultfigur empfiehlt: "Die Hyperion-Gesänge Band 1-2" von Dan Simmons Dan Simmons erzählt fantastisch, die Bücher entwickeln einen Sog, den ich bisher sehr selten erlebt habe. Jeder, der gerne Science Fiction liest und philosophisch angehauchte Bücher liebt, wird die insgesamt rund 3.000 Seiten nur so verschlingen. Die beiden Bücher sind nicht nur mein persönliches Highlight 2014, sondern ganz weit oben auf der Liste meiner Herzensbücher. Ich wünschte, ich könnte noch einmal von vorne beginnen! 9. Katha_Luko empfiehlt: "Pfaueninsel" von Thomas Hettche Hettches Buch öffnet die Türen zu einer Welt voller Exotik, Groteske und Kuriositäten aber auch zu der komplexen und zerbrechlichen Architektur der menschlichen Seele. Die Hauptfigur ist Marie, die als Kleinwüchsige auf die preußische Lustinsel verfrachtet wird, um dort zum Vergnügen des Königs als Schlossfräulein ihr Dasein zu verbringen. Neben einem Mohr, einem Riesen, wilden Tieren und geheimnisvollen Pflanzen gilt sie als eine von vielen verqueren Launen der Natur. Damit steht sie im krassen Kontrast zu einer damals weit verbreiteten naturphilosophischen Auffassung, die nur das Wohlgeformte und Regelmäßige für schön und wertvoll erklärt – eine Auffassung, die mit ihren Jahren auf der Insel Maries Menschenwürde und Lebensmut beständig abträgt. Hettches „Pfaueninsel“ fängt Atmosphären ein als wäre er selbst Zeuge des merkwürdigen Lebens auf der Insel gewesen, seine Charakterzeichnungen und Schilderungen seelischer Zustände und schließlich seine authentische Zeichnung der historischen Gegebenheiten ziehen den Leser in ihren Bann: Ich war selten so berührt von einem Buch und seiner Hauptfigur! 10. peckomingo empfiehlt: "Cobra" von Deon Meyer Viel Zeit zu lesen hatte ich leider nicht in diesem Jahr, doch bei meiner Südafrika-Reise wurde natürlich ein Deon Meyer-Buch gelesen. Cobra ist nicht nur ein Thriller, sondern gleichzeitig auch eine Mischung aus Politik und psychologischen Betrachtungen. Das Tempo und die Spannung werden durchgehen hoch gehalten. Schauplätze, Eigenheiten und Sitten des Landes werden authentisch vermittelt. 11. Sophia29 empfiehlt: "Rosen, Tulpen, Nelken" von Heike Wanner Zu meinen Lieblingsbüchern 2014 gehört definitiv „Rosen, Tulpen, Nelken“ von Heike Wanner. Ich habe von der Autorin schon mehrere Bücher gelesen, aber dieses hat mir ganz besonders gut gefallen. Es geht darin um Sophie, die ihre Mutter schon in frühen Jahren verloren hat. Zufällig fällt ihr eines Tages das Poesiealbum ihrer Mutter in die Hände und als sie es durchblättert, stellt sie fest, dass sie keinen der darin enthaltenen Namen kennt. Um mehr über das Leben ihrer Mutter und somit auch mehr über sich selbst zu erfahren, macht sie sich mit ihren zwei besten Freundinnen in einem Wohnmobil auf den Weg und versucht die Personen zu finden, die im Leben ihrer Mutter eine Rolle gespielt haben … Heike Wanner ist es in diesem Buch gelungen, zwei Geschichten – die Geschichte von Sophie und die ihrer Mutter – auf spannende Weise miteinander zu verbinden und gleichzeitig zu verdeutlichen, wie unverzichtbar wirklich gute Freunde in unserem Leben sind. Seid ihr neugierig auf unsere 12 Lieblingsbücher 2014 geworden? Dann habt ihr bis einschließlich 7. Januar Zeit bei der Verlosung eines Buchpakets mit allen 12 Büchern mitzumachen. Jetzt müsst ihr uns nur noch folgendes verraten und dann seid ihr dabei: Da wir immer gerne Bücher verschenken, würden wir von euch gern wissen, welche Bücher ihr dieses Jahr zu Weihnachten verschenkt und wieso ihr euch für genau diese entschieden habt? Wir wünschen euch ein wunderschönes Weihnachtsfest & einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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    • 755
  • Das Opfer der Bogins

    Das Opfer der Bogins

    Mine_B

    18. December 2014 um 13:14

    Der Fantasy- Roman von Prisca Burrows „Der Opfer der Bogins“ ist die Fortsetzung zu dem Buch “Der Fluch der Halblinge“.   Inhaltsangabe (Quelle: Klappentext): Das Böse kehrt zurück. Und es ist mächtiger, denn je zuvor… Die Bogins, jahrhundertelang durch Sklaverei unterdrückt, sind frei. Doch in den Tiefen des Gebirges erwacht eine uralte Macht: Die Verbündeten des bösen Schwarzauges rüsten zum Krieg gegen das Weiße Reich Albalon. Die Bogins Fionn Hellhaar und Cady geraten in den Strudel der Ereignisse. Um den Frieden zu bewahren, müssen sie Schwarzauge endgültig besiegen. Doch dazu ist ein großes Opfer erforderlich.   Der Titel des Buches lässt ja schon böses erahnen – daher sollte man gewarnt sein, denn Prisca Burrows geht nicht allzu sensibel mit ihren Charakteren um. Der Schreibstil von Prisca Burrows ist flüssig, sodass sich das Buch angenehm lesen lässt. Man wird sofort in die Geschichte hinein katapultiert und durch die beschriebenen Albträume kann man die anstehende Gefahr quasi spüren. Die Geschichte von Fionn und Cady, den beiden Bogins wird weitererzählt, man freut sich mit ihnen über ihre anstehende Hochzeit und langsam merkt man, dass irgendetwas nicht stimmt. Innerhalb der Geschichte entwickeln sich die beiden Charaktere. Ich war positiv überrascht, welche Wandlung Cady durchmacht – sie ist eine intelligente Boginsfrau, die schnell die Verbindungen erkennt – doch innerhalb der Erzählung muss sie einige gefährliche Situationen meistern und wächst dabei über sich hinaus. In „Das Opfer der Bogins“ erfährt man auch noch einiges über Peredur – über sein damaliges Leben und wie dessen derzeitiger Zustand eigentlich ist. Unterschwellig ist die Gefahr erkennbar und allzu schnell lernt man die Bösewichte kennen, gegen die sich die Fiandur behaupten muss – leider muss diese dabei auch einige Verluste hinnehmen. Daher muss man ganz schön mit seinen Lieblingen bangen und hofft, dass diese heil aus der ganzen Entwicklung herauskommen und überleben. So bleibt die Geschichte durchweg spannend- an keiner Stelle bricht der Spannungsfaden ab. Permanente, nicht vorhersehbare Wendungen bringen zusätzlichen Schwung in die Erzählung. Durch den Perspektivenwechsel kann man erkennen, dass die Gefahr an mehreren Stellen des Reiches existiert und sich diesmal nicht nur an einem Ort fokussiert. Auch das Opfer der Bogins wird gut beschrieben und hat mir sehr gut gefallen. Gru Einzahn und Blaufrost sind auch in der Fortsetzung wieder mit dabei und lockern durch ihre unterhaltsamen Dialoge das Buch noch zusätzlich auf. Positiv möchte ich auch noch die tolle Karte und das Personenverzeichnis, sowie das Glossar erwähnen. Meiner Meinung nach ist es sinnvoll, den ersten Teil vorher zu lesen. Dadurch kann man die Zusammenhänge und auch ein paar Anspielungen einfach besser verstehen.   Mein Fazit: Auch die Fortsetzung hat mich wieder gut unterhalten und ich habe mich sehr gefreut, zusammen mit Fionn, Peredur und den anderen Mitgliedern der Fiandur Alban zu retten. Ich hoffe auf einen dritten Teil.

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  • Es geht drunter und drüber in Albalon

    Das Opfer der Bogins

    Lilli33

    17. December 2014 um 15:00

    „Das Opfer der Bogins“ ist der Nachfolgeband von „Der Fluch der Halblinge“. Es wird hier jedoch so viel erklärt, dass man den ersten Band nicht unbedingt kennen muss. Allerdings verpasst man dann ein tolles Buch ;-) Inhalt: Nachdem die Bogins befreit wurden und Peredur den Thron wieder bestiegen hat, scheint Frieden in Albalon eingekehrt zu sein. Doch der Schein trügt. Schwarzauge ist immer noch gefährlich, und sie hat Verbündete. Im Kampf gegen die Bösen haben die Fiandur, die königstreuen Rebellen, alle Hände voll zu tun. Meine Meinung: Ich fand den ersten Band sehr gut, und so freute ich mich, wieder von den Bogins Fionn Hellhaar und Cady, Peredur, Blaufrost und Gru Einzahn und vielen anderen zu lesen. Es gibt wieder zahlreiche Abenteuer und Kämpfe zu bestehen (oder auch nicht). Prisca Burrows aka Uschi Zietsch versteht es, die spannende Handlung durch humorvolle Szenen und Dialoge (hierfür sind vor allem ein gewisser Oger und ein gewisser Troll verantwortlich) aufzulockern und den Lesern immer wieder ein Grinsen ins Gesicht zu zaubern. Die Handlung findet auf vielen Schauplätzen statt. Zuweilen fiel es mir ein bisschen schwer, mich bei Perspektivwechseln so schnell wieder auf einen anderen Erzählstrang einzustellen bzw. den vorherigen nicht aus den Augen zu verlieren. Unsere Freunde der Fiandur werden ziemlich aufgespalten und reisen zum Teil allein, zum Teil mit wenigen anderen zusammen in die unterschiedlichsten Gegenden Albalons. Und überall lauert Gefahr. Die Autorin geht dabei nicht zimperlich mit ihren Figuren um, und leider bleibt es auch nicht aus, dass einige von den Guten ihr Leben lassen müssen. Bei der Vielzahl an Orten und Personen ist natürlich die Landkarte an der Innenseite des vorderen und hinteren Covers und das Glossar am Ende des Buches sehr hilfreich. Im Großen und Ganzen hat mich auch dieser zweite Band gut unterhalten und ich habe mich in Alabalon recht wohl gefühlt.

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