ProGenesis 95 Thesen gegen die Evolution

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Inhaltsangabe zu „95 Thesen gegen die Evolution“ von ProGenesis

In den Naturwissenschaften wird heute unter der Voraussetzung einer Evolution im Sinne der Höherentwicklung geforscht und gelehrt. Ungeklärte Detailfragen werden diskutiert, aber das Modell der Evolutions-, Ursuppen- und Urknalltheorie wird grundsätzlich nicht infrage gestellt. Dieses Paradigma enthält grundlegende, nicht beweisbare Extrapolationen in ferne Vergangenheiten und weltanschauliche Annahmen, die zu wissenschaftlichen Dogmen erhoben werden. Die Voraussetzung der Evolution ist so tief in der Wissenschaft verankert, dass nur ein gewaltiges Umdenken zu einem Paradigmenwechsel führen kann. So wie im 16. Jahrhundert Dr. Martin Luther mit seinen 95 Thesen zur Diskussion über die damalige Kirchenpraxis eingeladen hat, soll das vorliegende Büchlein eine Herausforderung für das naturalistische Weltbild sein.

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  • Ist die Evolutionstheorie bewiesen?

    95 Thesen gegen die Evolution

    Liebes_Buch

    05. January 2014 um 17:03

    Nachdem ich nun also zwei evolutionstreue Bücher gelesen hatte, habe ich die Evolutionskritik gelesen, vor der der Europarat 2007 gewarnt hat und die in den USA verbreiteter ist als bei uns. Ich habe mich für dieses Buch aus dem Grunde interessiert, weil auch ich in der Schule gelernt habe, ein Baby würde bis zur Geburt den Evolutionsprozess nachzeichnen und sei in einem bestimmten Stadium der Schwangerschaft ein Fischlein oder ein Äffchen. Diese Vorstellung hat mich als Kind natürlich begeistert, da man sich als Mensch seinen Mitlebewesen verbunden fühlt. Später habe ich mich gewundert, wieso studierte Erwachsene Kindern solche Märchen erzählen. Natürlich gestehe ich der Wissenschaft zu, sich zu irren. Nur erscheint es mir, dass die Lehrer so eingeschüchtert waren, dass sie offenbar sich nicht trauten, diese Lehre vor den Schülern anzuzweifeln. Auch im Religionsunterricht gab es keine Alternative zur Evolutionstheorie. Ich fand es auch gar nicht mal so wichtig, wie das Leben entstanden ist, dass es mich besonders beschäftigt hätte. Erst mit der Lektüre dieser drei Bücher ging mir auf, wie sehr die Evolutionstheorie auch mit dem Weltbild verknüpft ist, das wir haben. Ist unsere Sieger-Verlierer-Mentalität nicht auch darin begründet? Ist es nicht eine gute Entschuldigung, warum wir Menschen zurücklassen? Beherrscht der Mensch tatsächlich die Welt, weil er die brutalste Bestie ist? Ist unsere Ellenbogengesellschaft evolutionsgenetisch bedingt? Nein, der Mensch ist frei in seinem Verhalten- das lernte ich schon in dem Buch "Darwins Finken" von Johann Grolle. Aber ein fehlgeleiteter Glaube an die Evolutionstheorie hat z. B. Menschen wirklich in Bestien verwandelt im 3. Reich. Das Buch "Die 95 Thesen gegen die Evolution" geht in seiner Kritik sehr weit. Die vier Autoren glauben, "Leben kann nur von Leben kommen" (Louis Pasteur). Der Leser erfährt, dass man zu Darwins Zeiten noch angenommen hatte, aus Schmutz könne Leben entstehen, man sprach von "Urzeugung". Heute sieht man kleine Lebewesen in Abfällen nicht mehr als Evolution an. Als weitere Lebensspender wurden Blitze in Betracht gezogen. Auch glaubte Darwin noch daran, dass erworbene Eigenschaften vererbt würden (Jean Baptiste Lamarck). Jede Wissenschaft entwickelt sich weiter und auch bei der Evolutionstheorie musste man viele Annahmen verwerfen. Die Autoren besprechen die Messungsverfahren zur Berechnung des Alters von Gestein, die Rechenmodelle zur Berechnung, wie lange bestimmte Evolutionsabläufe gedauert haben müssten und wie lange Zeiträume es für die Geologische Veränderung braucht. Sie legen dar, dass die als rudimentär eingestuften Junk-Gene- also Abfallgene früherer Evolutionsstufen- inzwischen als Teile des Immunsystems entschlüsselt wurden und z. B. der Tumorbekämpfung dienen. Sie philosophieren darüber, ob Information zum Reich der Materie gehöre oder nicht. So wie ein Buch eben nicht nur 200 g Papier ist, sondern kreative Information enthält, so enthält auch die DNA Informationen, von denen die Autoren bezweifeln, dass die Materie selbst sie produzieren kann. Die 95 Thesen kommen aus den Bereichen Biologie, Geologie, Chemie, Geophysik, Kosmologie und Philosophie. Mit manchen Zweifeln konnte ich durchaus etwas anfangen, mit anderen wieder gar nicht. Deutlich wird mir als Laie: Wer nicht Genetik und Atomphysik studiert hat, steht auf dem Schlauch. Die Autoren der "95 Thesen" haben deshalb "versucht eine zugespitzte Darstellung ohne Inhaltliche und qualitative Einbussen" zu schreiben. Hansjörg Hemminger erwähnte in seinem Buch, dass verschiedene Thesen der "95 Thesen gegen die Evolution" einfach albern sind. Nur versäumte er dann, das näher zu erklären. Und wer würde sich trauen nachzufragen? Wurde die Makroevolution nun bewiesen oder nicht? Und obwohl ich der Zeitberechnung und den Funden der Wissenschaft (bzw. deren Deutung) vertraue, finde ich, dass ein genereller Zweifel daran, dass aus toter Materie Leben entsteht, erlaubt sein muss. Ich finde es mutig, dass die Autoren das Risiko eingehen, ins gesellschaftliche Aus zu geraten, weil sie ihre Kritik veröffentlichen. Damit dürften sie in Deutschland zu Personae non gratae werden. Sind diese Thesen oder manche nun berechtigt oder nicht? Die wissenschaftlichen Fragen dieses Buches vermag ich als Laie nicht zu beantworten. Der philosophische Teil war in jedem Fall interessant. Zum ersten Mal hörte ich, dass das Genom des Menschen noch gar nicht vollständig mit dem des Schimpansen verglichen sei und die Prozentzahlen der Übereinstimmung nur Schätzungen sind. Zudem sei das Schimpansengenom grösser- was mich überrascht. Schade, dass ich nicht mehr zur Schule gehe, denn sonst hätte ich mir ein paar Thesen von meinem Bio-Lehrer erklären lassen. Dieses Buch ist sicher nur etwas für Menschen, die daran zweifeln, ob sich das Leben alleine biologisch erklären lässt.

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