Die Autoren und weitere Co-Autoren haben sich den Thema sehr vielseitig genähert. Nach einer Einführung erhält man Informationen, gegliedert in zehn Thesen, ergänzt durch persönliche Erzählungen, Ergänzungen aus der Hirnforschung samt Fallbeispielen/Versuchen und hilfreichen Tipps und Ratschlägen.
Klar wird, dass man sein Gehirn lebenslang trainieren soll, genau wie einen Muskel, um es fit und rege zu halten. Als eine Übung hierzu finden sich Gedichte im Buch. Besonders spannend waren für mich Gegenüberstellungen, in welchen Bereichen denn nun das ältere und lebenserfahrenere Gehirn dem jüngeren überlegen ist.
Die verschiedenen Betrachtungen fand ich sehr interessant,: auch wenn eigentlich vieles davon bekannt ist, finde ich die Zusammenstellung ausgesprochen gelungen, durchgehend interessant und mutmachend.
Prof. Dr. Ernst Pöppel
Alle Bücher von Prof. Dr. Ernst Pöppel
Je älter desto besser
Neue Rezensionen zu Prof. Dr. Ernst Pöppel
Ein einziges Ärgernis.
Aber der Reihe nach: beim Blättern in der Buchhandlung fand ich die Idee mit dem Gedichte-Lernen, die Herr Pöppel dem altersbedingten geistigen Verfall entgegenstellt, ausgesprochen charmant. Die weitere Lektüre entpuppte sich dann allerdings als - ärgerlich. Pöppel benutzt dieses Buch in erster Linie dazu, sich, seinem genialen Werdegang und seiner wissenschaftlichen Tätigkeit ein Denkmal zu setzen. Bevorzugt spricht er von sich in der dritten Position (Herr Pöppel dachte nach..., Herr Pöppel hatte die zündende Idee...), was zusätzlich zu seiner Erhöhung beiträgt und bei mir zu mehr und mehr Widerwillen führte. Fremdautoren, die im Abschluß jedes Kapitels zu Wort kommen, haben in diesem Kontext keine Chance und bleiben auf Hymnen zu Ehren Pöppels reduziert. Der Rest bleibt größtenteils substanzlos und bietet wenig Überraschendes.
Das Buch ist ein (un)schönes Beispiel fürs Fremdschämen.
Gespräche aus der Community
Welche Genres erwarten dich?
Community-Statistik
6 Bibliotheken
1 Leser*innen






