Prof. Dr. Heinrich Silbergleit Preussens Städte.

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Inhaltsangabe zu „Preussens Städte.“ von Prof. Dr. Heinrich Silbergleit

Prof. Dr. Heinrich Silbergleits umfangreiche Darstellung zur Geschichte und Entwicklung der Städte Preußens gehört heute zu den herausragenden Standardwerken der preußischen Geschichte. Für seine Untersuchung hat er die 110 größten Städte des Landes herangezogen und ihre Entwicklung bis zum Jahre 1908 auf der Grundlage ihrer besonderen Geschichte sachkundig verglichen. .... Im ersten Teil " Geschichtliches " finden Sie z.b. Angaben zur frühesten Besiedlung, zur Namensform und zur ersten urkundlichen Erwähnung einer Stadt, ihrer wirtschaftlichen Blüte -und Verfallszeiten. Aber Sie erfahren auch ganz spezielle Details aus der Geschichte jeder Stadt : Unter " Königsberg" finden Sie, dass die Stadt in napoleonischer Zeit für 20 Millionen Franc Schulden aufnehmen mußte, um Kriegskontributionen bezahlen zu können. Rund 100 Jahre dauerte es dann, bis diese Schulden endlich getilgt waren ! Neben diesem geschichtlichen Teil wird in den Abschnitten " Erläuterungen " und "Tabellen " speziell auf die Entwicklung der preußischen Städte während der letzten einhundert Jahre (1808-1908) eingegangen mit besonderer Berücksichtigung der neuesten Zeit. Wichtige und interessante Themenbereiche wie Bevölkerungsentwicklung, meteorologische Verhältnisse oder Unterrichtswesen werden vergleichend vorgestellt und mit Hilfe zahlreicher anschaulicher Tabellen übersichtlich präsentiert. So ist es z.B. sehr erstaunlich, dass in der Zeit von 1880 bis 1905 die Einwohnerzahl /ha in Köln von 188 auf 38 und in Altona von 201 auf 77 zurückgeht, während sie in Berlin von 185 auf 321 und in Charlottenburg sogar von 14 auf 111 ansteigt. Äußerst anschaulich und konkret dokumentiert dann der umfangreiche Abschnitt " Verhältnisse der städtischen Arbeiter" die sozialen Zustände in den preußischen Städten zur Zeit der Jahrhundertwende. In einem Berliner Wasserwerk bekam ein Arbeiter gerade einmal 40 Pfennig Lohn pro Stunde. Und alle drei Jahre erhielt er einen Pfennig mehr ! Und erst der Urlaub ! Die Stadt Aschersleben gewährte ihren Arbeitern grundsätzlich nur unbezahlten Urlaub, während die Stadt Aachen bei guter Führung 5 Tage Urlaub bezahlte. Quelle: Begleitbrief der Redaktion ( GF Dr. Peter Wille) des Archiv Verlages zur Reprintausgabe.

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