Pulsatilla Die Ballade der Trockenpflaumen

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Inhaltsangabe zu „Die Ballade der Trockenpflaumen“ von Pulsatilla

Es fing harmlos an: mit dem täglichen Blog einer unbekannten jungen Texterin aus der tiefstenitalienischen Provinz. Sie nannte die Dinge freimütig beim Namen, und zwar alle Dinge. Ob esum Diät , Fitness, Landleben oder Literatur, Chatten oder Jobben ging - für alles lieferte Pulsatilla Tipps und äußerst treffende Bemerkungen. Treffend auch für ihre Männer, ob sie nunFederico, Michele oder Peppe hießen. Kein Stück an ihnen blieb unkommentiert. Es wurde dermeistgeklickte Blog Italiens. Und das daraus entstandene Buch ein Sensationsbestseller.

Einfach nur suuuper langweilig und uninteressant

— tomatenjohnny91
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  • Ist das draußen jemand, der mich hört?

    Die Ballade der Trockenpflaumen
    Greedyreader

    Greedyreader

    25. June 2016 um 19:39

    Mit dem aus ihrem erfolgreichen Blog entwickelten Roman “Die Ballade der Trockenpflaumen“ landete Pulsatilla alias Valeria di Napoli zumindest in Italien einen Bestseller. Sie schreibt über und für die Generation, die in den 80er Jahren geboren wurde und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. Es geht um Menstruation, Diäten, Mode, Frisuren, missglückte Beziehungen zu allerlei skurrilen Typen, die sie irgendwo aufgelesen hat, Beziehungen, die von vornherein chancenlos sind, aber Pulsatilla macht unverdrossen weiter und erwirbt dabei das Wissen, das sie zum Beispiel für eine Typologie der Schwänze benötigt. Es sei dahingestellt, ob die Autorin das wirklich alles so erlebt hat, oder ob da nicht auch eine gute Portion Erfindung dabei ist. Als Tatsachenbericht empfinde ich die “Ballade der Trockenpflaumen“ jedenfalls nicht. Ich kann nicht behaupten, dass mir das Buch gefallen hätte. Wahrscheinlich gehöre ich mit meinen Leseerfahrungen und -gewohnheiten auch nicht zu ihrer Zielgruppe. Manches ist in der Übersetzung ganz witzig formuliert, aber insgesamt sind mir ihre Geschichten zu banal. Weiterempfehlen würde ich das Buch nicht.

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  • Nicht nur zum Lachen

    Die Ballade der Trockenpflaumen
    badwoman

    badwoman

    29. December 2015 um 22:35

    Dieses Buch greift viele Themen auf, die uns (die meisten zumindest) Frauen sehr interessieren. Hier geht es (natürlich) um Männer, um Diäten, Magersucht und Zellulitis, teils mit sehr viel Humor behandelt, aber nicht immer lustig (Magersucht ist in meinen Augen nie lustig, nur tragisch). Pulsatilla rechnet mit ihrem Heimatort genau wie mit ihrem Beruf und einem klösterlichen Internat ab. Hierbei gibt es keine zeitliche Abfolge, die Abschnitte sind thematisch geordnet, was manchmal etwas schwer verständlich ist. Manche Kapitel, z.B. "Das Jahr null" oder "Enthaarung" sind wirklich witzig und mit Pepp geschrieben, andere sind weniger lustig. Aber es muss ja auch nicht alles witzig sein, manches regt auch zum Nachdenken an, weil es hier doch recht überzogen dargestellt wird. Der Männergeschichten sind es sehr viele, wobei meines Erachtens nicht immer nur die Männer schlecht wegkommen.  Das Buch im Stil eines Blogs ist gewöhnungsbedürftig, weil manchmal einfach die fortlaufende Handlung fehlt. Der freche, schnoddrige Schreibstil gefällt mir sehr gut und passt super zu dieser Art Buch.  Etliche Male hat mich dieses Buch wirklich zum Lachen gebracht, es hätte aber noch öfter sein dürfen.

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  • Überzeugter Valeria-Fan

    Die Ballade der Trockenpflaumen
    CabotCove

    CabotCove

    21. September 2015 um 12:24

    Die jetzt 30-jährige Autorin „Pulsatilla“ (Kuhschelle), gebürtige Valeria di Napoli und -wie unschwer zu erraten - Italienerin und mit dem sprichwörtlichen Temperament gesegnet, schrieb das Buch im Alter von 25, scheint sich aber noch sehr genau an ihre Teeniezeiten und sogar die Zeit davor zu erinnern ... Glücklicherweise lässt sie uns nun alle an ihren Erzählungen teilhaben, die als Blog im Netz begannen und sich dort sehr erfolgreich tummelten.   Ich habe mir unter dem Buch viel vorgestellt und wurde auch in keinster Weise enttäuscht !   Zuallererst finde ich auch das Cover sehr schön, auch wenn es etwas bunter hätte sein dürfen vorn. So wie innen, wo es durch außergewöhnliches Design auffällt.   Valeria schreibt sehr spritzig und mich hat das Buch mehr als nur einmal aufgeheitert, was schon etwas heißen will. Die Kapitel und Absätze sind – der Blogform geschuldet - kurz, aber prägnant. Mir hat gefallen, wie sie sich auch immer selbst wieder auf die Schippe nimmt. Sie macht nicht nur keinen Halt vor Anderen, sie schreibt auch über sich selbst sehr unterhaltsam. Einigen Lesern wird eine gewisse Respektlosigkeit übel aufstoßen – gerade das fand ich allerdings sehr erfrischend und absolut „am Platz“. Die Befürchtung, da könnte sich etwas wie „Feuchtgebiete“ evtl. leicht wiederholen, war zum Glück unbegründet. Die Bücher kann man nun wirklich nicht vergleichen, denn Pulsatilla hat Talent zum Schreiben und das nicht zu knapp !   Wir werden Zeuge, dass ihr Leben eigentlich als Junge geplant war und wie sich dann den Widrigkeiten als Mädchen trotzt, sie erzählt über ihren ersten Sex, ihre Periode, Jungs/Männer, Zellulitis und alles, was uns Frauen sonst noch so passiert und auf der Seele brennt. Immer mit einem Augenzwinkern, sehr charmant und witzig. Sie verliert nie ihren Esprit und zieht ihre flapsige Art gnadenlos durch. Respekt !   Ein absolut tolles, lustiges Buch, das ich auf jeden Fall wärmstens weiterempfehlen werde ! Ich wünsche mir, dass Valeria di Napoli weiterhin ihren Blog pflegt und wir bald einen zweiten Band in den Händen halten können..!   5 Sterne de Luxe ! Mille grazie Valeria !!

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  • Buchverlosung zu "Mit zwanzig hat man kein Kleid für eine Beerdigung" von Valentina D'Urbano

    Mit zwanzig hat man kein Kleid für eine Beerdigung
    dtv_Verlag

    dtv_Verlag

    »Ein Roman über die Liebe und das Erwachsenwerden, der durch eine Poesie überrascht, die wie mit Flaschenscherben geschrieben ist,« schreibt die ›ELLE‹ über den Roman, den ihr ab heute hier gewinnen könnt! Neugierig? Darum geht’s: Beatrice und Alfredo wachsen in trostlosen Verhältnissen auf. Ihre Heimat ist ein dreckiges Viertel in den Hügeln einer italienischen Stadt – geprägt von Gewalt, Armut und Perspektivlosigkeit. Die beiden halten sich aneinander fest, sind unzertrennlich … bis eine schreckliche Kerbe in Beatrice‘ Leben geschlagen wird: Kaum zwanzig Jahre alt, steht sie an Alfredos Grab. Alleingelassen in der grausamen Realität hat sie nur eine Chance: Sie darf ihren Lebensmut nicht verlieren. ›Mit zwanzig hat man kein Kleid für eine Beerdigung‹ ist die Geschichte einer bitteren Liebe, aber auch einer Hoffnung, die sich ihren Weg wie eine wilde Blume durch den Beton bricht. Geschrieben hat ihn Valentina D’Urbano, eine junge, vielversprechende Autorin aus Italien. Mehr Infos zu Buch und Autorin findest du hier: www.dtv.de/mit_zwanzig_hat_man_kein_kleid_fuer_eine_beerdigung So kannst du mitmachen: Verrate uns einfach, warum du das Buch gerne lesen würdest: Hast du schon davon gehört, magst du italienische Literatur oder gefällt dir einfach die Stimmung auf dem Cover? Unter allen Kommentaren, die bis zum 25. Februar 2014 abgegeben werden, verlosen wir 15 Exemplare von ›Mit zwanzig hat man kein Kleid für eine Beerdigung‹. Wir sind gespannt auf eure Antworten!

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  • Die Ballade der Trockenpflaumen von Pulsatilla.

    Die Ballade der Trockenpflaumen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    31. March 2013 um 00:57

    Pulsatilla, die eigentlich Valeria heißt und bei ihrer Geburt den auf einen Sohn hoffenden Vater herbe enttäuscht, bloggt über ihr Leben, das Frau-Sein, die Region in der sie aufgewachsen ist und deren schlechten Ruf sie gerne untermauert, wobei sie als Beispiel zu aller erst sich selbst aufführt. Ein Buch von einer frechen Frau, für freche Frauen, vor allem solche, die sich über all die kleinen Schwierigkeiten des Alltags amüsieren, vielleicht ein bisschen ärgern aber am Ende doch lachen können. Dabei nimmt Pulsatilla kein Blatt vor den Mund, spricht im Detail über Themen wie Phantom-Zellulitis, auch die große Gehirnwäsche der Kosmetikindustrie, ihre diversen Liebhaber, die alle irgendwie nicht gehen und wenn sie doch mal gehen, gehen sie immer direkt wieder, Menstruationsbeschwerden, der Beweis dafür, dass Gott ein Mann ist und dazu auch noch Misogynist, wobei sie es gleichzeitig schafft die ersten zwanzig+ Jahre ihres Lebens auf den Tisch zu bringen, zusammen mit ein paar Ladungen hochkalorischem, süditalienischem Essen. Oft habe ich laut gelacht, denn so viel trennt deutsche und italienische Frauen nun doch nicht, vielleicht mal abgesehen von der Notwendigkeit sich den Damenbart für schlappe 60 € wachsen zu lassen. Den Charme Pulsatillas macht aus, dass sie sich selbst nicht ernst nimmt, den Ton angibt wenn es darum geht ihre Marotten zu veralbern und ihre schonungslose Ehrlichkeit und Neigung die Dinge beim Namen zu nennen in reichlich Ironie verpackt. So was können nur die Italiener, auch wenn ich hier Klischees beschwöre. Pulsatilla schürt das Feuer unter’m Hintern der Leserin und lässt die Nackenmuskulatur vor lauter Nicken schwellen. Ein wunderbar freches und unkonventionelles Buch, das besonders jungen Frauen eine Menge Spaß machen wird. Denn der Erfolg der “Kuhglocke” kommt nicht von irgendwoher, sondern gründet sich darauf, dass sie Realitäten beschreibt, die so vielen Frauen passieren, dabei ihren Galgenhumor spielen lässt, aber gleichzeitig mehr Mut fordert und weniger Kompromisse. Denn Frau sein ist das beste am Leben, egal was Männer manchmal behaupten mögen. Frech, witzig und aus dem Leben gegriffen, ein großer Spaß für junge LeserINNEN.

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  • Rezension zu "Die Ballade der Trockenpflaumen" von Pulsatilla

    Die Ballade der Trockenpflaumen
    EvaB

    EvaB

    02. June 2012 um 00:00

    Ich fand das Buch nicht sehr gut. Am Anfang habe ich noch lauthals gelacht. Man findet sich auch manchmal wieder und zurück gesetzt in seine Jugend und die Pubertät. Doch dann gab es wieder lange Passagen die ich überflogen habe, da sie so zäh waren.

    Für mich ist es ein Buch, das man höchstens mal so nebenher lesen kann, wie zum Beispiel in der S-Bahn. Gefsesselt hat es mich nicht.

  • Rezension zu "Die Ballade der Trockenpflaumen" von Pulsatilla

    Die Ballade der Trockenpflaumen
    Asmos

    Asmos

    25. May 2012 um 15:22

    In Italien wird der das Onlinetagebuch einer jungen Frau zum meistgeklicktesten Blog des Landes. Mit viel schwarzem Humor und ehrlichen Worten erzählt Pulsatilla Episoden aus ihrem Leben, nimmt vor allen Dingen die Menschen, die ihr auf ihrem Lebensweg begegnet sind, genauer unter die Lupe, verpflückt sie regelrecht und schreibt jede noch so unbedeutende Kleinigkeit in ihren Blog. Das Internet gibt vielen Menschen die Möglichkeit ihrer Kreativität und ihren Gedanken freien Laufen zu lassen, ohne dass sie sich erst mühsam zu einem einigermaßen gut bezahlten Autor hocharbeiten müssen. Trotzdem wird ein Blog - wenn er denn gut und interessant geführt wird - zu einem wahren Magneten, der mehr und mehr Leser anzieht. Vergleichbare Beispiele gibt es wohl in vielen Ländern, in Italien ist man bei Pulsatilla immer an einer guten Adresse gewesen. Auch das Buch schildert nun mit viel Charme und Galgenhumor Ausschnitte aus einem eigentlich recht gewöhnlichen Leben. Denn wer von uns kann sich nicht zumindest teilweise mit der Autorin identifzieren [zumindest die Frauen]? Viele Situationen sind uns bekannt, von den restlichen ist anzunehmen, dass zumindest irgendjemand aus unserem näheren Bekanntenkreis ähnliches erlebt haben. Darin liegt der Charme dieses Buches, das die typische Blogstruktur beibehalten hat und munter von Thema zu Thema springt, ohne sich an irgendeine zeitliche oder inhaltliche Linie zu halten. Natürlich ist der Stil stellenweise sehr provokativ und die Themen tummeln sich nur allzu häufig unter der Gürtellinie. Allerdings wäre alles andere auch langweilig. Dass die Autorin kein Blatt vor den Mund nimmt, kein Thema zu einem Tabu werden lässt und alles offen und ehrlich niederschreibt, macht die Worte so lebendig und das Lesen zu einem reinen Vergnügen. Oft genug musste ich schmunzeln, teilweise war ich peinlich berührt, aber selten genug hatte ich das Gefühl, dass Pulsatilla daneben liegt. Besonders da ich ebenfalls in Italien aufgewachsen bin, konnte ich zu manchem Insiderwitz nur bestätigend nickend und hatte mir schon nach ein paar Kapiteln fest vorgenommen das Buch schnellstmöglich auch in der Orginalsprache zu lesen. Ich denke, dass viele Texte im Italienischen noch weitaus authentischer wirken und der Geschichte noch mehr Leben einhauen, als sie ohnehin schon besitzt. Fazit: Kurzweiliges Training für alle Muskeln, die man zum Lachen und Schmunzeln [und vielleicht auch für einen schockierten Gesichtsausdruck] benötigt. Erfrischend jung und tabulos. Ein Buch, das die Dinge schonungslos beim Namen nennt und dabei nichts anbrennen lässt.

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  • Rezension zu "Die Ballade der Trockenpflaumen" von Pulsatilla

    Die Ballade der Trockenpflaumen
    anyways

    anyways

    16. April 2012 um 19:06

    Pulsatilla, zu Deutsch Kuhschelle, ein Kraut das angeblich gegen Boshaftigkeit schützt. Dabei kommen die Geschichten aus der Kindheit, der frühen, mittleren und späten Teenagerjahre, der in der tiefsten italienischen Provinz aufwachsenden Pulsatilla gar nicht so boshaft rüber. Zugegeben sie ist oft zynisch und sehr direkt, kann aber genauso gut über sich selbst lachen und Frau erkennt sich allzu oft wieder. Oder wer kennt nicht die Tortur des Kahlschlages sämtlicher Körperbehaarung Halsabwärts? Bisweilen schreiend komisch erzählt uns Pulsatilla vom Ersten Mal, falschen Liebhabern, dem Verfall an den Fitnesswahn, Körperwahrnehmungen Heranwachsender junger Mädchen, Diätenwahn, nervende Eltern und deren befremdlichen Eigenarten ,den obligatorischen ersten Gehversuchen in Sachen Kriegsbemalung( kurz- Make up) und dem hilflosen Ausgeliefertsein an die Kosmetik(mafia)branche. Dabei ist die Wahl ihrer Stilmittel und ihres Wortwitzes durchaus anspruchsvoll und nicht ordinär. Es gehört schon eine ausgefeilte Sprach-und Wortbegabung dazu, aus den teilweise anrüchigen und sehr plastisch dargestellten Kapiteln, einen abwechslungs- und geistreichen Roman zu kreieren. Ein Buch für die Frau, über die Frau und natürlich mit großem Wiedererkennungswert für die Frau. Ein Umstand verwirrte mich manchmal, die Autorin nimmt gezielt Kontakt zu ihren deutschen Lesern durch Vergleich mit deutschen Vorlieben auf. Leider konnte ich nicht erkennen, warum sie sich so gut in unseren z. Bsp. sprachlichen Eigenheiten auskennt. Ein Buch das ich sehr gerne weiter empfehle.

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  • Rezension zu "Die Ballade der Trockenpflaumen" von Pulsatilla

    Die Ballade der Trockenpflaumen
    martina400

    martina400

    16. January 2012 um 06:34

    Der Klappentext verspricht ein Buch über die Blogs einer jungen Italienerin. Sie schreibt über ihre Kindheit, Jugend, sexuelle Erfahrungen, und ähnlichem. In Italien wurden ihre Blogs zu Sensationen. Ich weiß lieder nicht warum. Unter Blogserwarte ich mir eher, was ihr in ihrem Leben passiert, was sie erlebt, mit welchen Problemen sie kämpft usw. und nicht eine philosophische auflisten der verschiedenen "Schwanzarten". Kurz flackert immer wieder mal Sarkasmus auf, der ganz witzig ist, aber im gleichen Moment ist er schon wieder weg. Es zeiht sich kein roter Faden durch, also kann man auch mal einen Absatz überspringen, ohne irgendetwas versäumt zu haben. Eigentlich ist das Buch ähnlich der Feuchtgebiete. Nur eben nicht derb genug, damit es schon wieder faszinierend ist. Konnte den Blogs der Pusatilla leider nichts abgewöhnen. bin sehr enttäuscht, da das Buch mehr versprach, als es hielt.

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  • Rezension zu "Die Ballade der Trockenpflaumen" von Pulsatilla

    Die Ballade der Trockenpflaumen
    Literatur

    Literatur

    09. November 2011 um 18:08

    Die private Öffentlichkeit oder das öffentliche Private Voyeuristische Bücher, voyeuristische Fernsehsendungen, voyeuristische Blogs - in einer kommunikativen und medialen Welt verschwimmen die Grenzen zwischen der Privatspäre einzelner Individuen und der anonymen Welt, wobei das Interesse der Öffentlichkeit an dem Schockierenden, dem Intimen, dem Detailliertem des Privaten wächst. Auch Pulsatilla alias Valeria di Napoli öffnet sich in ihrem Buch "Die Ballade der Trockenpflaumen" und macht sehr intime Anekdoten ihres Lebens einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Entstanden ist diese Sammlung an Alltagsgeschichten im Rahmen eines Blogs, der in Italien ein riesiger Interneterfolg geworden ist. Die Kindheit in den Achtzigern in einer süditalienischen Provinz, die Jugend in den Neunzigern in einer globalisierten Internetwelt und das Erwachsenwerden im neuen Jahrtausend in einer vernetzten medialen Welt ohne tiefgründige Beziehungen, aber auch alltägliche Frauenthemen wie Periode, Schönheits- und Fitnesswahn und die Suche nach Liebe finden ihre Würdigung. Valeria di Napoli gelingt es, stilistisch niveauvoll und wortwitzig auch Themen unterhalb der Gürtellinie auf die Schippe zu nehmen, wobei das inhaltliche Niveau stark zwischen den einzelnen Kapiteln schwankt. Leider erzählt sie nicht nur mit einer großen, heiteren Portion Selbstironie auf eigene Kosten, sondern auch auf teilweise fragwürdige Art auf Kosten ihrer Mitmenschen, was ich teilweise als grenzwertig empfunden habe. Die Zusammenstellung einzelner Blogthemen macht das Buch einerseits interessant, andererseits spricht nicht jedes Kapitel gleichermaßen an. Ein langsames kapitelweises Lesen ist sicherlich empfehlenswert, da ansonsten die geballte Direktheit von Wortwitz schnell in genervte Empörung umschlagen kann. Die Buchgestaltung ist äußerst ansprechend und modern. Sie strahlt einerseits eine gewisse Offenherzigkeit aus, andererseits drückt die Sonnenbrille eine gewisse Anonymität und etwas Geheimnisvolles aus. Insbesondere für Frauen der Plus-Minus-30-Generation bietet dieses Buch guten Unterhaltungswert, da einige Anekdoten mit einem Schmunzeln und Wiedererinnern nachempfunden werden können, andere jedoch mit einem innerlichen Kopfschütteln distanziert gesehen und diskutiert werden können. Auch wenn frau vielleicht gar nicht alles so detailliert lesen möchte, kann sie das Buch nicht weglegen - der moderne Voyeurismus. 3 Sterne für eine kurzweilige Lesezeit.

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  • Rezension zu "Die Ballade der Trockenpflaumen" von Pulsatilla

    Die Ballade der Trockenpflaumen
    gurke

    gurke

    10. October 2011 um 22:03

    Pulsatilla ist inzwischen 30 Jahre alt und wurde bekannt durch ihren Blog. In diesem beschreibt sie ihr Leben von Kindesbeinen an und warum sie so ist, wie sie eben ist und warum sie sich zum Beispiel Pulsatilla nennt, was soviel wie Kuhschelle bedeutet. Dabei lässt sie kein Thema aus. Sie schildert die typischen Probleme und Nöte einer Italienerin. Dabei lässt sie wirklich nichts aus. Das Internet und Fernsehen, Diäten, Jungs und Männer - kein Thema ist ihr zu schade um sich darüber auszulassen. Und das auch noch auf eine sehr charmante Art und Weise. Valeria - wie die Autorin eigentlich heißt - scheut sich auch nicht dafür sich immer wieder selbst auf die Schippe zu nehmen. Aus dem einem so erfolgreichen Blog wie den von Pulsatilla ein Buch herauszugeben ist eine graniose Idee. Immer wieder kann sich der Leser von dem unglaublichen Charme der Autorin überzeugen. Die Kapitel lesen sich auch genau wie ein Internettagebuch und sind chronologisch geordnet. So richtig anspruchsvoll ist das Buch allerdings nicht. Und ich konnte mir auch nicht so richtig erklären, was ihren Blog denn so wahnsinnig erfolgreich macht. Ja, die Frau ist sympathisch, aber so richtig interessant waren ihre Erlebnisse dann doch nicht. Machen wir da nicht alle ähnliche Erfahrungen? Frauen werden sich mit Sicherheit in dem einen oder anderen Kapitel wiedererkennen. Vielleicht macht das den Erfolg von Pulsatillas Lektüre aus. Positiv finde ich, dass die einzelnen Episoden in sich abgeschlossen ist. So kann man zwischendurch mal in dem Buch schmökern. Denn um einen Roman, den man in einem Rutsch verschlingen kann, handelt es sich hier definitiv nicht. Meiner Meinung nach ist die "Ballade der Trockenpflaumen" ein netter und an manchen Stellen auch amüsanter Schmöker für zwischendurch. Mehr allerdings nicht. Mich konnten die Kapitel nicht so richtig vom Hocker reißen. Dennoch konnte ich mir an einigen Stellen das Schmunzeln nicht verkneifen.

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  • Rezension zu "Die Ballade der Trockenpflaumen" von Pulsatilla

    Die Ballade der Trockenpflaumen
    Salzstaengel

    Salzstaengel

    19. September 2011 um 22:38

    Italiens berühmte Bloggerin und ihre Geschichte... Valeria di Napoli, geboren 1981, ist durch ihren Blog "Pulstatilla" in Italien zu einer Berühmtheit geworden! "Die Ballade der Trockenpflaume" hat sich dort bereits über 100.000 mal verkauft. Ihr derzeitige Wohnort ist Rom und neben ihrer journalistischen Tätigkeit, schreibt sie Drehbücher, Comics und Bücher. (Diese Informationen kann man dem Klappentext entnehmen.) Sofort ins Auge, fällt das ausgefallene Cover von semper smile, welches ein junges, sommersproßiges Mädchen mit Pilotenbrille zeigt. Eine stilistische Sprechblase enthält den Titel des Buches. In der heutigen Zeit wo jeder eine eigene Identität im Web aufbaut, jeder Dritte sogar seinen eigenen Blog hat, ist es gar nicht mehr so erstaunlich, dass man damit sogar weltweit bekannt wird, wie uns Frau Valeria di Napoli alias Pulsatilla beweist. Frische, freche, humorvolle, aber auch anregende Gedankengänge der Autorin machen dieses Buch aus und zeichnen ihren lebensfrohe Art zu schreiben. "Wenn es nach mir ginge, würde man das Marketingprinzip umkehren zu: Kekse ohne Salz, ohne Hefe, ohne Eier, ohne Zucker und ohne Milch (man könnte auch sagen: ohne Keks) kosten das Dreifache der guten alten fetttriefenden und kalorienstrotzenden Mulino-Bianco-Kekse, und genau deswegen kann ich nicht umhin, sie mit der moralischen Überlegenheit einer Betschwester in mein Wägelchen zu packen. Was die Schuhe betrifft, halte ich es mit dem alten Einstein, der einen ganzen Kleiderschrank voll mit absolut identischen Anzügen hatte. Ich habe einen Schrank voll mit absolut identischen schwarzen Stiefeln und absolut identischen schwarzen Springerstiefeln, drei von jeder Sorte, also insgesamt sechs Paar Schuhe, die nicht voneinander zu unterscheiden und dazu unterschiedslos langweilig sind. Ihr Mehrwert - für die Augen unsichtbar, wie der Kleine Prinz so schön sagt - besteht darin, dass bei ihrer Herstellung kein einziger Wal harpuniert, nicht eine Robbe inkommodiert und kein noch so kleiner Panda beim Knabbern seines Bambusrohrs gestört wurde." Die Einblicke in ihre Kindheit wecken bei mir wieder Erinnerungen an lang vergessenes Spielzeug (zeitlich liege ich nur 5 Jahre vom Alter der Autorin entfernt), wie zum Beispiel My Magic Nursery. Bei dieser Puppe wußte man beim Kauf nicht, ob es ein Mädchen ist oder ein Junge. Dies konnte man durch herunternehmen der Haube oder für die Füchse unter uns - durch die Wasserprobe erfahren. Hierzu wurde das Baby in eine Wanne gelegt, die Windel ging auf und man erhielt eine eingeschweißte Geburtsurkunde die dann das jeweilige Geschlecht preisgab. Ebenso musste ich bei der Erwähnung von Miss Make-up und Miss Dress-up herzhaft lachen. Leider war nicht jedes Kapitel für mich aufregend und lesenswert, was hier nicht weiterschlimm ist, da man einfach zum nächsten springen kann, da die Kapitel unabhängig zueinander stehen und in sich selbst geschloßen sind. Alles in allem, ein Buch für zwischendurch zum Abschalten und Lachen.

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  • Rezension zu "Die Ballade der Trockenpflaumen" von Pulsatilla

    Die Ballade der Trockenpflaumen
    Themistokeles

    Themistokeles

    07. August 2011 um 19:37

    Inhalt: Pulsatilla, alias Valeria di Napoli, hat einen sehr gut laufenden und beliebten Block im Netzt veröffentlicht und als immer mehr Menschen auf diesen aufmerksam wurden, wurde dieser in einer Buchvariante veröffentlicht. Auch diese war in Italien äußerst beliebt. Pulsatilla berichtet in ihrem Blog von Situationen as ihrem Leben und das von frühester Kindheit bis heute und das mit einem doch recht sarkastischen bis ironischem Unterton und widmet sich zudem noch vielen Problemthemen, die besonders Frauen beschäftigen. Meinung: An sich ließ sich das Buch sehr flüssig, angenehm und leicht lesen. Zudem kam noch dazu, dass man es auch recht sschnell lesen konnte, da die einzelnen Kapitel zwar irgendwie zusammen hingen auch wenn sie eigentlich nicht wirklich viel miteinander zu tun haben. Daher ist der ursprüngliche blog-Charakter des geschriebenen auch deutlich erhalten geblieben. Jedoch muss ich sagen, dass das Buch durch diese Art zum einen recht schnell endet, irgendwie mitten im Thema und zum anderen auch recht unbefriedigend, da es ja irgendwie kein richtiges Ende hat. Ich fand zwar, dass es ein recht angenehmes Lesen für zwischendurch war, aber eindeutig nicht wirklich anspruchsvoll und zudem auch noch sehr häufig aufgegriffene Themen nutzt, was in einem Blog ja aber auch kein großes Wunder ist. Zudem ist es sehr auffällig, dass die Autorin aus Italien stammt, denn viele der Dinge, so wie sie sie schilder sind merklich extrem durch ihre Herkunft aus Italien geprägt, denn so wie sie manches schilder, wäre es definitiv nie in Deutschland vorgekommen. Zumindest nicht genau auf diese Weise. Alles in allem muss ich sagen, dass das zwar als Buch für zwischendurch geeignet ist, jedoch aber nicht als so besonders tolles und gutes Buch gelten kann und sollte, als das es angepriesen wird. Insbesondere, da die Kapitel des öfteren auch durch lückenfüllende Aufzählungen gefüllt werden. Also eigentlich nur etwas, das als kurzweiliges Lesevergnügen geeignet ist und zudem für eine Dicke von 214 Seiten mit knapp 15,00€ viel zu teuer ist.

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  • Rezension zu "Die Ballade der Trockenpflaumen" von Pulsatilla

    Die Ballade der Trockenpflaumen
    lord-byron

    lord-byron

    17. July 2011 um 20:44

    Für dieses Buch eine Rezension zu schreiben, ist gar nicht so einfach, weil es so viele Bereiche des Lebens aufgreift. Als der Arzt Anfang der 80er Jahre bei Pulsatillas Mama eine Ultraschalluntersuchung vornahm, teilte er der Familie mit, dass sie einen Jungen bekommen würden. Die Freude war sehr groß und die werdende Mama bekam jede Menge blauer Babystrampler geschenkt. Am Tag der Geburt wurde dann aus dem gewünschten Marco doch eine unerwünschte Valeria. Ihr Vater wollte dieses Kind nicht und sie fühlte sich als Mängelexemplar. Während sie heranwuchs, stritten sich ihre Eltern immer heftiger und trennten sich schließlich. Aber auch mit ihrer Mutter hatte Valeria so ihre Probleme. Mit Sicherheit, war sie auch kein einfaches Kind, was man schon daran merkte, dass sie ihre Puppen misshandelte und sich Handfest mit ihrer Mutter stritt. In ihrer flapsigen und frechen Sprache bringt Valeria Sachen wie Selbstbefriedigung, Orgien oder den Orgasmus zur Sprache. Mit ihrem makaberen Sinn für Humor erzählt sie von ihrem Selbstmordversuch mit der Schaukel in ihrem Zimmer und von diversen Diäten, bei denen sie sie fast zu Tode hungerte. Die Ballade der Trockenpflaume ist eher ein Frauenbuch. Die LP hatte mir ganz gut gefallen, aber ein ganzes Buch davon, war für mich, definitiv zu viel. Es ging mir irgendwann total auf die Nerven. Aber das ist bekanntlich Geschmacksache.

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  • Rezension zu "Die Ballade der Trockenpflaumen" von Pulsatilla

    Die Ballade der Trockenpflaumen
    conneling

    conneling

    31. May 2011 um 11:53

    Ich habe das Buch Die Ballade der Trockenpflaumen mit sehr viel guter Laune gelesen, Pulsatilla schafft es immer wieder einen zum schmunzeln zu bringen. Sie schreibt über Dinge, wie sie sie sieht und manchmal ist die Wahrheit nicht schön und muss eben so beschrieben werden, was sie mit einem herrlich leichten Ton schafft. Ich bin mir sicher, dass bei der Übersetzung einige Lacher nicht mit übersetzt werden konnten, es wirkt teilweise etwas steif was nicht zu den Themen passt. Pulsatilla nimmt sich selber nicht so ernst und schneidet alles Themen an, die vorallem für Frauen wichtig sind, Haut, Haare, Hintern, alles wird erwähnt und nichts beschönigt. Ein ganz tolles Buch welches sehr viel Spass gemacht hat zu lesen, schöne leichte Lektüre für zwischendurch.

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