Q. D. Leavis , Charlotte Bronte Jane Eyre (Penguin Classics)

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Inhaltsangabe zu „Jane Eyre (Penguin Classics)“ von Q. D. Leavis

Cambridge Literature is a series of literary texts edited for study by students aged 14–18 in English-speaking classrooms. It will include novels, poetry, short stories, essays, travel-writing and other non-fiction. The series will be extensive and open-ended and will provide school students with a range of edited texts taken from a wide geographical spread. It will include writing in English from various genres and differing times. Jane Eyre by Charlotte Bronte is edited by Susan Cockcroft of Mackworth College, Derby. Orphaned into the household of her Aunt Reed at Gateshead, subject to the cruel regime at Lowood charity school, Jane Eyre none the less emerges unbroken in spirit and integrity. How she takes up the post of governess at Thornfield Hall, meets and loves Mr Rochester and discovers the impediment to their lawful marriage are elements in a story that transcends melodrama to portray a woman's passionate search for a wider and richer life than that traditionally accorded to her sex in Victorian society.

In diese spannende Lebens- und Liebesgeschichte sind unglaublich moderne Gedanken eingewoben. Beachtlich!

— Gelis
Gelis
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  • Beachtlich moderne Gedanken in einer spannenden Lebens- und Liebesgeschichte

    Jane Eyre (Penguin Classics)
    Gelis

    Gelis

    Das Buch beginnt mit der 10jährigen Jane, die als Waise bei sehr lieblosen und ungerechten Verwandten lebt. Schon in ihrer Kindheit zeigt sich ihre starke Persönlichkeit, denn obwohl sie ständig von allen Seiten zu hören bekommt, was für ein schlechter Mensch sie sei, hat sie dennoch eine ganz genaue Vorstellung davon, was richtig und falsch ist und was gut und schlecht ist und sagt sogar eines Tages ihrer Tante ganz gewaltig ihre Meinung. Als sich ihr die Möglichkeit bietet, dieses Haus zu verlassen, um in einer Internatsschule zu leben, nutzt sie diese und findet dort zum ersten Mal so etwas wie ein Zuhause. Die Schulzeit ist durch einen strikten Tagesablauf und viel Drill gekennzeichnet und da die Schule durch Spenden betrieben wird und der Leiter ziemlich krasse Vorstellungen davon hat, wie die Mädchen Demut lernen sollen, auch durch Armut und Hunger. Aber Jane ist zäh und übersteht die Jahre, wird sogar selbst Lehrerin. Als jedoch ihre liebste Kollegin (und ehemalige Lehrerin) geht, überdenkt auch Jane ihr Leben und stellt für sich die Weichen neu. Dies führt sie ins Haus von Mr. Rochester – einen seltsamen Kauz, doch für Jane liebenswert… …und auch Mr. Rochester weiß Janes Wesen, ihre direkte Art und die intelligenten Gespräche mit ihr zu schätzen. Doch Mr. Rochester hat ein gut gehütetes Geheimnis und bis zum Ende des Buches hält das Leben für Jane noch so einige Umwege bereit, die nicht immer einfach zu meistern sind.In all dies sind Janes Gedanken eingestreut: zum Leben, Glauben, der Rolle der Frau – und ich war überrascht, wie modern vor allem ihre Gedanken zur Rolle der Frau waren, wenn man bedenkt, dass das Buch aus dem Jahr 1847 stammt. Charlotte Brontë hat mit Jane Eyre eine unglaublich starke Romanfigur geschaffen: intelligent, offen und direkt, eine Kämpfernatur, wissbegierig, aber auch liebevoll und treu. Und obwohl dem Leser eine spannende Lebens- und Liebesgeschichte geboten wird, ist es Janes Gedankenwelt, die mich an „Jane Eyre“ am meisten beeindruckt hat und das Buch für mich zu einem zeitlosen Meisterwerk macht.Ich habe das Buch im englischen Original gelesen. Das sprachliche Niveau ist sicherlich gehoben, aber nach wenigen Seiten war ich problemlos in der Geschichte drin, obwohl mein Englisch-LK schon etliche Jahre hinter mir liegt.

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