Qiu Xiaolong Schwarz auf Rot

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Inhaltsangabe zu „Schwarz auf Rot“ von Qiu Xiaolong

»Chens dritter Fall ist hochpoetisch, kulinarisch und menschlich ein chinesisch inspiriertes Lesevergnügen.« Sonja Lüthi Ihle im Tages-Anzeiger Endlich, seit drei Jahren der erste Urlaub. Oberinspektor Chen nutzt ihn jedoch nicht zur Erholung. Er hat das Angebot erhalten, einen Werbeprospekt ins Englische zu übersetzen. Unternehmer Gu will amerikanische Investoren mit einem renditeträchtigen Großprojekt begeistern. Hinter der Fassade traditioneller Shikumen-Häuser soll für die betuchte neue Mittelschicht eine Shopping-Mall entstehen. Kaum hat er sich jedoch an den lukrativen Auftrag gemacht, geschieht ein Mord. In einem dieser ärmlichen Shikumen-Häuser, in dem zig Familien auf engstem Raum zusammenleben, wird eine Frau am frühen Morgen erstickt. Eigentlich kann der Täter nur einer der Hausbewohner sein, denn das Haus wird nachts abgesperrt, und die ehemalige Rotgardistin Yin war vielen verhaßt. Stutzig wird Chen dann allerdings, als die Parteiobrigkeit auf eine schnelle Lösung des Falls drängt, weil sie politische Turbulenzen befürchtet. Denn wie sich herausstellt, galt die Ermordete als Dissidentin. Sie hat den verfemten Dichter Yang geliebt und nach dessen Tod einen vielbeachteten, aber rasch verbotenen Roman veröffentlicht. Und warum hat der Geheimdienst nach dem Mord das Zimmer der Schriftstellerin durchwühlt? Hauptwachmeister Yu befragt unterdessen die Hausbewohner, die sich jedoch allesamt in Widersprüche verstricken, und der Nachbarschaftspolizist verdächtigt einen nach dem anderen. Inzwischen liest Yus Frau jedoch den Roman der Ermordeten und bringt damit Oberinspektor Chen auf eine literarische Fährte

Nachbarschaftshilfe, Wohnungsvergabe

— efell
efell

nicht so spannend wie die beiden Vorgängerbände

— fredhel
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  • Oberinspektor Chens dritter Fall Kriminalroman

    Schwarz auf Rot
    efell

    efell

    21. October 2016 um 17:07

    Hat mir wieder recht gut gefallen, die Ermittler, Chen im Hintergrund, das Nachbarschaftskomitte... finde ich immer sehr interessant - ein paar Längen waren drinnen - ich kenne mich nicht sogut geschichtlich aus - Kulturrevolution, die Roten, die Schwarzen,... Ich weiß nicht, aber der Speisezettel, die vorgestellten Gerichte (Schildkröten mit abgeschnittenen Kopf mit Ingwerstreifen, geräucherter Karpfenkopf, Nudeln mit Reisfeldaalen und Krabben...) , ob das etwas für mich ist - mir ist meist der Appetit dabei vergangen. Hab mir aber die "shikumen - Siedlungen" im Internet angeschaut - wäre wahrscheinlich nett, eine solche in Shanghai zu besuchen und rauszufinden, wo die Unterschiede zu den großen Gemeindebauten aus den 20er, 30er Jahren in Wien sind.

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  • langatmige Ermittlung

    Schwarz auf Rot
    fredhel

    fredhel

    02. June 2016 um 18:41

    Die Dissidentin Yin Lige wird in Shanghai ermordet aufgefunden. Da der Fall eine unangenehme aussenpolitische Dimension annehmen könnte, wird einer der besten Männer darauf angesetzt: Oberinspektor Chen. Doch dieser befindet sich offiziell im Urlaub, damit er inoffiziell, quasi äusserst lukrativ schwarzarbeitend, dem einflussreichen Kaufmann Gu eine Baubeschreibung ins Englische übersetzen kann, die finanzkräftige Interessenten anlocken soll. Deswegen kann Chen nur leicht dirigierend ins Geschehen eingreifen, denn die ganze Fußarbeit wird von seinem Hauptwachtmeister Yu geleistet. Yu zeigt immer vollen Einsatz, obwohl ihm gerade noch die eigentlich versprochene größere Wohnung wieder entzogen wurde.Mir hat dieser dritte Roman von Xiaolong Qiu im Vergleich zu seinen Vorgängern nicht ganz so gut gefallen. Der Leser erfährt viel über chinesische Denkweise. Traditionen werden beibehalten, aber gleichzeitig lässt sich fortschrittliches Denken nicht aufhalten. Die Parteistrukturen sind immer noch unverändert gefährlich, und die Ermittler müssen jeden Tag eine Gratwanderung unternehmen, um nicht die Obrigkeit zu verärgern und dabei trotzdem effizient die Ermittlung voran zu treiben. Die Handlung erfordert auch Rückblicke auf die Kulturrevolution, denn die Ermordete hatte früher einmal in einem Umerziehungslager eine Liebschaft mit dem bekannten  Literaturprofessor Yang.Diese ganze politische Dimension nimmt mir beim Lesen die Spannung. Zuviel, zu lang, zu trocken. Interessant dagegen ist die Darstellung des Alltagsleben, das Leben in einem traditionellen Shikumen-Haus, die Sorgen und Nöte des kleinen Mannes sowie die exotischen Speisen in den dortigen Restaurants. Insgesamt war mir dieser Roman von Xiaolong Qiu zu schwerfällig und zu langatmig.

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  • Rezension zu "Schwarz auf Rot" von Xiaolong Qiu

    Schwarz auf Rot
    Reever

    Reever

    12. September 2010 um 21:47

    Yin Ling, eine Dissidentin wird ermordet in ihrem Zimmer aufgefunden. Da das ganze politische Verwicklungen hat, werden wieder Chen und Yu herangezogen, Chen hat aber Urlaub um eine Übersetzung für ein großes Bauvorhaben zu machen, und so klingt er sich aus. Yu bearbeitet den Fall weitgehend allein, Chen bringt manche Vorschläge ein und nutzt auch seine Beziehung zu den Triaden um einen untergetauchten Verdächtigen zu suchen. Selbst ohne Handlung wäre dieses Buch noch für 5 Sterne gut, allein die Beschreibung der Stadt, der Gerichte und wie sie zubereitet werden ist einzigartig, man sieht und riecht mit. Ich freue mich jetzt schon auf Teil vier.

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  • Rezension zu "Schwarz auf Rot" von Xiaolong Qiu

    Schwarz auf Rot
    Ginkgo

    Ginkgo

    13. July 2010 um 20:38

    Auf dem Einband steht, das Buch sei ein Kriminalroman. Echte Krimifans seien gewarnt, es ist ein wirklich langweiliger Krimi, schlecht aufgebaut und mit extrem holpriger Ermittlungstätigkeit. Ein schlechtes Buch ist es dennoch nicht. Man geht mit den Helden durch die Gassen und Häuser Shanghais und schaut sich um. Zugegeben, das Essen dort wäre nicht mein Geschmack, erstaunlich, was man so alles zubereiten kann. Die beengten Wohnverhältnisse und die ständige staatliche Überwachung wirkten auf mich beklemmend. Die vielen Gedichtzitate gingen mir auf die Nerven, aber ich bin einfach kein Lyrikfan und Gedichte aus einer völlig anderen Sprache und Kultur erschließen sich mir gar nicht. Ich glaube, der Autor hat sich zu viel vorgenommen und konnte mich deshalb mit seinem Buch nicht begeistern.

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  • Rezension zu "Schwarz auf Rot" von null null

    Schwarz auf Rot
    volkertr

    volkertr

    26. September 2007 um 21:13

    Wieder mal sehr gelungen