Quentin Bates Kalter Trost

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Inhaltsangabe zu „Kalter Trost“ von Quentin Bates

Mitten in Reykjavík wird TV-Sternchen Svana Geirs in ihrer eigenen Wohnung erschlagen. Kurze Zeit später entgeht eine Millionärsgattin nur knapp einem Brandanschlag und mehrere reiche Geschäftsmänner fallen seltsamen Verbrechen zum Opfer. Steckt hinter all den Taten der Kleinkriminelle Ómar Magnússon, der vor Kurzem aus dem Gefängnis ausgebrochen ist? Kommissarin Gunnhildur ermittelt unter Hochdruck und kommt dabei einigen wohlhabenden und einflussreichen Herren auf die Spur, die weitaus gefährlicher und skrupelloser sind als Ómar ...

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  • Leserunde zu "Kalter Trost" von Quentin Bates

    Kalter Trost
    graskeggur

    graskeggur

    Hi, I'm Quentin Bates and my publisher Luebbe and me have 25 copies of my crime story "Kalter Trost" to give away. The book is set in Iceland, the second in a series featuring a female Reykjavík police officer who finds herself dealing with scandal and corruption that others would much prefer was kept quiet. I lived in Iceland for many years and have both friends and family there, hence the unusual sight of an English writer coming up with Nordic crime fiction. It may sound an odd mix, but hopefully it works. So if anyone would like to receive a free copy, please let me know. -- Übersetzung ins Deutsche (von Daniliesing): Hallo, ich bin Quentin Bates und mein Verlag Lübbe und ich vergeben 25 Exemplare meines Kriminalromans "Kalter Trost". Das Buch spielt in Island und ist der 2. Band einer Reihe um eine Polizeibeamtin aus Reykjavík, die sich plötzlich mit einem Korruptionsskandal konfrontiert sieht, den andere lieber geheim gehalten hätten. Ich habe viele Jahre in Island gelebt und habe sowohl Familie als auch Freunde dort, daher die ungewöhnliche Sichtweise eines englischen Autors, der einen nordischen Kriminalroman geschrieben hat. Es könnte sich nach einem schrägen Mix anhören, aber ich hoffe, es funktioniert. Wenn ihr also Lust auf ein Freiexemplar habt, dann meldet euch hier! -- Zusatzinfos: Ihr könnt euch für eins der 25 Exemplare von "Kalter Trost" bis einschließlich 23.09. hier bewerben. Man kann das Buch auch lesen, ohne Band 1 zu kennen. Wenn ihr gewinnt, macht ihr hier bei der Leserunde mit und tauscht euch über das Buch in den Leseabschnitten (die noch kommen) aus. Abschließend schreibt ihr eine Rezension. Verratet hier einfach, wieso ihr gern mitlesen würdet. Quentin Bates steht auch gern für Fragen zur Verfügung - diese müsstet ihr aber bitte auf Englisch stellen oder eine Nachricht an Daniliesing mit der deutschen Frage schicken und dann gibt es Übersetzungshilfe! Inhaltsangabe: Mitten in Reykjavík wird TV-Sternchen Svana Geirs in ihrer eigenen Wohnung erschlagen. Kurze Zeit später entgeht eine Millionärsgattin nur knapp einem Brandanschlag und mehrere reiche Geschäftsmänner fallen seltsamen Verbrechen zum Opfer. Steckt hinter all den Taten der Kleinkriminelle Ómar Magnússon, der vor Kurzem aus dem Gefängnis ausgebrochen ist? Kommissarin Gunnhildur ermittelt unter Hochdruck und kommt dabei einigen wohlhabenden und einflussreichen Herren auf die Spur, die weitaus gefährlicher und skrupelloser sind als Ómar ... --> Leseprobe

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  • Rezension zu "Kalter Trost" von Quentin Bates

    Kalter Trost
    schlumeline

    schlumeline

    02. January 2013 um 10:12

    Nachdem in Reykjavík, der isländischen Hauptstadt, die bekannte TV-Fitnesstrainerin Svana Geirs tot in ihrer Wohnung aufgefunden wird, übernimmt Kommissarin Gunnhildur Gísladóttir, genannt Gunna, die Ermittlungen. Zeitgleich ist diese mit ihrem Team auch noch in einer anderen Sache aktiv, denn gerade erst ist Ómar Magnússon aus dem Gefängnis ausgebrochen und das, obwohl er eigentlich gar nicht mehr lange abzusitzen hatte. Gibt es hier vielleicht einen Zusammenhang oder haben diese beiden Ereignisse überhaupt nichts miteinander zu tun? Bei den Ermittlungen kommt Gunna einem privaten Club einflussreicher Männer aus Wirtschaft und Politik auf die Spur, die scheinbar eine Abmachung der besonderen Art mit Svana hatten. Aber nicht nur der Club an sich, sondern auch die sonstigen Tätigkeiten der Herren, geben Anlas zu weiteren Ermittlungen. Der Autor, Quentin Bates, stammt zwar selbst aus England, kennt aber Island durch seine häufigen Besuche und Reisen dorthin sehr gut und ist außerdem dem Land durch seine isländische Ehefrau verbunden. Das spiegelt sich sehr deutlich in der Geschichte wieder, denn der Leser darf ganz klar feststellen, dass der Autor weiß worüber er schreibt. Hier wimmelt es vor lauter isländischer Namen und Namenskürzeln, hier wird jeder geduzt, ob bekannt oder unbekannt und hier bleibt auch die aktuelle politische und wirtschaftliche Lage des Landes nicht unerwähnt, nein, sie spielt sogar in Bezug auf die Ermittlungen eine relativ große Rolle. Mancher Leser dürfte sich an diesen Schreibstil und die Erzählweise erst einmal gewöhnen müssen, ist er aber erst einmal richtig in der Handlung angekommen, dann lässt diese ihn nicht mehr aus ihren Fängen. Natürlich bleibt das Privatleben der Kommissarin nicht unerwähnt, aber Gunna ist einfach nur eine sympathische Figur, die bei allem ihrem Tun nur Pluspunkte sammelt. Sie ist alleinerziehend und gerade wieder neu verliebt, hat einige Probleme mit ihrer heranwachsenden Tochter, nebenher noch eine Freundin, die gerade viel größere private Probleme hat als Gunna selbst. Bei allen diesen Dingen bleibt sie dennoch immer relativ ruhig und gelassen. Genauso leitet sie auch die Ermittlungen. An jedem neuen Ermittlungstag geht es spannend zu, aber dennoch geruhsam. Das passt zur ermittelnden Kommissarin, denn so ist Gunna, sie wahrt immer den Überblick. „Kalter Trost“ ist ein Kriminalroman, der es in sich hat und dessen Lektüre wirklich lohnt. Trotz der relativ ruhigen Krimihandlung, sind hier überraschende Wendungen garantiert.

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  • Rezension zu "Kalter Trost" von Quentin Bates

    Kalter Trost
    conneling

    conneling

    28. November 2012 um 21:48

    Fernsehpromi Svana Geirs wird mitten in Rejkjavik tot aufgefunden, bald danach wird eine zweite Frauenleiche Gefunden. Ómar, ein Krimineller wird verdächtigt, doch der ermittelnden Kommissarin Gunna wird sehr schnell klar, dass da noch mehr dahinterstecken muss, die Lösung wird nicht so einfach sein. Wie so oft scheint sie recht zu behalten, es steckt sehr viel mehr dahinter. Immer mehr scheinen mit drin zu stecken, auch bekannte Geschäftsmänner und Politiker werden von der Kommissarin Gunna nicht ausgeklammert, sie scheinen involviert zu sein. Aber was war denn nun der Grund für die Morde, worum ging es dem Täter denn nun, was war die Motivation für die Tat? Gunna hat es nicht einfach in diesem Fall zu ermitteln. Kalter Trost ist ein Kriminalroman, der in Island spielt. Schon allein die Namen der Protagonisten waren etwas anderes, man musste aufpassen um bei den Namen dabei zu bleiben. Der Stil von Quentin Bates hat mir sehr gut gefallen, nicht so kalt wie andere Islandbücher geschrieben, es war sehr lebhaft und spannend geschrieben. Man kam leicht in das Buch rein und war gefesselt, mir hat es wirklich sehr viel Spass gemacht Kalter Trost zu lesen, ein Islandkrimi, der sehr empfehlenswert ist.

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  • Rezension zu "Kalter Trost" von Quentin Bates

    Kalter Trost
    LeseJulia

    LeseJulia

    14. November 2012 um 10:02

    Einblicke in Islands Leben und eine spannende Handlung Die toughe Ermittlerin Gunna wird gleich mit mehreren Fällen konfrontiert. Erst wird das TV-Sternchen Svana ermordet in ihrem Apartement aufgefunden, zeitgleich flüchtet ein verurteilter Mörder aus dem Gefängnis, dann häufen sich nach und nach die Straftaten. Je tiefer Gunna in die Ermittlungen eintaucht je verworrener werden die Zusammenhänge... Fazit Ein wirklich gelungener Krimi mit tollen Einblicken in das isländische Leben. Bis zur letzten Seite bleibt es spannend. Die sympathischer und clevere Ermittlerin Gunna und ihr Team wachsen einem ans Herz. Hat man sich einmal an die vielen (für uns ungewöhnlichen) Namen gewöhnt und daran, dass in Island jeder geduzt wird, so kann man das Buch kaum noch aus der Hand legen. Ich bin Krimis gegenüber sonst immer recht skeptisch, aber dieser hat mir ausgesprochen gut gefallen, da er absolut athentisch wirkt und die Spannungskurve halten kann. Uneingeschränkt empfehlenswert für alle Krimifans. 4 Sterne von mir, einen Abzug, weil die vielen Namen und namensabkürzungen immermal für leichte zusätzliche Verwirrung sorgten. Vielen Dank an den super sympathischen Autor für die tolle Begleitung der Leserunde und an den Verlag für die Bereitstellung der Freiexemplare.

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  • Rezension zu "Kalter Trost" von Quentin Bates

    Kalter Trost
    Arwen10

    Arwen10

    13. November 2012 um 22:05

    Das TV-Sternchen Svana Geirs wird erschlagen in ihrer Wohnung gefunden, gleichzeitig ist der Sträfling Ommi geflohen. Zwei Fälle, in denen die Kommissarin Gunna ermittelt. Sie findet sich in einem Netz von Lügen , Korruption und Gewalt wieder. Das Mordopfer Svana war nicht nur Opfer und hat ihre Dienste gut Betuchten und einflussreichen Leuten angeboten. Dieser Krimi besticht besonders durch seinen Einblick in das Leben in Island. Als Leser lernt man Kultur , Land und Leute kennen, wobei es einmal von Vorteil ist, wenn man weiß, dass das Duzen in Island durchaus normal ist und wenn man sich ein wenig mit den Namen und Abkürzungen in Island auskennt. Das Buch lässt sich wunderbar lesen und besonders Gunna, die ermittelnde Kommissarin wächst einem ans Herz. Immer wieder gibt es Einblicke in ihr Privatleben und ihre Art ist einfach tough. Weitere Bücher des Autors werde ich gerne lesen, weil mir dieser Krimi sehr gut gefallen hat. Fazit: Ein spannender und abwechslungsreicher Krimi, der uns Island und seine Bewohner ein wenig näher bringt.

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  • Rezension zu "Kalter Trost" von Quentin Bates

    Kalter Trost
    kampfsenf

    kampfsenf

    07. November 2012 um 10:15

    Im Islandkrimi "Kalter Trost" geht es um die Aufklärung des Mordes an einer prominenten Persönlichkeit. Ermittlerin in diesem Fall ist Gunna, eine sehr sympatische Frau Ende Dreißig. Gleichzeitig finden aber auch noch andere Straftaten statt und Gunna muss herausfinden, ob diese Taten zusammenhängen. Das geht sogar bis auf einen vor 10 Jahren begangenen Mord zurück, der zwar augenscheinlich aufgeklärt war, aber aufgrund der aktuellen Ereignisse Zweifel an der Richtigkeit der Aufklärung aufkommen lässt. Das Buch ist sehr spannend geschrieben, vor allem ab der zweiten Hälfte konnte ich es kaum aus der Hand legen. Der Kreis der Verdächtigen wurde immer weiter reduziert, jedoch tappte man bis zum Ende im Dunklen, wer denn nun die Morde begangen hat. Auch das überraschende Ende hat mir sehr gefallen, da man hier selber noch spekulieren kann :-). Anfangs hatte ich mit den vielen und ungewöhnlichen Namen meine Schwierigkeiten, aber das hat sich im späteren Verlauf auch gelegt. Es war auch sehr schön, wie das Land Island beschrieben wurde. Ich war noch nie dort, konnte es mir aber anhand der Beschreibungen sehr gut vorstellen. In Island duzen sich alle Personen, auch wenn man sich nicht kennt. Das wurde bei der Übersetzung hier beibehalten und das finde ich sehr toll. Hätte man sie dem Deutschen "Sie" angepasst würde es den Charakter des Landes verfälschen. Das Buch hat ohne Zweifel 5 Sterne verdient, ich empfehle es jedem Krimifan.

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  • Rezension zu "Kalter Trost" von Quentin Bates

    Kalter Trost
    Blaustern

    Blaustern

    06. November 2012 um 20:01

    Svana Geirs, als ehemaliges TV-Sternchen bekannt, wird in ihrem Appartement in Reykjavik tot aufgefunden. Sie wurde erschlagen, und die Kommissarin Gunna nimmt zu diesem Fall, der ihr erster in Reykjavik ist, die Ermittlungen auf. Gleichzeitig bricht aber aus dem Gefängnis auch Omar Magnusson aus und das kurz bevor er auf Bewährung freigelassen worden wäre, nachdem er schon zehn Jahre lang seine Haftstrafe abgesessen hatte. Gunna begibt sich ebenfalls auf die Suche nach Omar, da zu wenig Personal zur Verfügung steht. Dabei stellt sich die große Frage, warum setzt Omar so plötzlich seine bevorstehende Freiheit aufs Spiel. Nachdem weitere Verbrechen geschehen, erkennen Gunna und ihr Team tieferliegende Zusammenhänge, die schon in der Vergangenheit gestrickt worden waren, und hinzu kommt, dass die derzeitige Fitnesstrainerin Svana Geirs auch noch einen geheimen Club unterhielt, zusammen mit reichen skrupellosen Geschäftsmännern und einem Politiker, die ebenfalls mit in die ganze Sache verwickelt sind. Hat jemand dieser einflussreichen Herren etwas zu verlieren? Steckt der Schläger Omar hinter der ganzen Sache oder gar Svanas Bruder? Und wer hat sonst noch etwas zu verbergen? „Kalter Trost“ ist ein wirklich spannender Island-Krimi bis zum Ende mit immer wieder überraschenden Wendungen, sodass man nicht müde wird, die neu gelegten Karten immer wieder zu deuten. Bis zum Ende konnte praktisch jeder den Mord begangen haben. Die Charaktere und die ganze Atmosphäre in Island wurden sehr authentisch beschrieben. Land und Leute konnte man dadurch gut kennenlernen, auch die Einblicke in Gunnas und deren Freundins Privatleben waren sehr interessant. Gut gefallen hat mir auch das Einfließen der politischen Lage Islands in den Roman mit den Auswirkungen der Finanzkrise und deren weitreichende Folgen für die Bürger. Ein Buch zum nebenbei lesen ist dies aber auf keinen Fall, da schon allein die Unmenge an kaum auszusprechenden isländischen Namen und deren wieder verschiedenen Spitznamen höchste Konzentration erfordert, um diese genau zuordnen zu können. Das fand ich bis fast zum Ende des Buches sehr schwierig. Das Ende dann kam ziemlich abrupt und ist sicher Geschmackssache. Obwohl ich nach längerem Überlegen doch damit zufrieden bin, denn der Täter bekommt ja irgendwie seine Strafe, auf der einen wie auch auf der anderen Weise.

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  • Rezension zu "Kalter Trost" von Quentin Bates

    Kalter Trost
    VivichanS

    VivichanS

    03. November 2012 um 12:28

    Klappentext: "Mitten in Reykjavík wird TV-Sternchen Svana Geirs in ihrer eigenen Wohnung erschlagen. Kurze Zeit später entgeht eine Millionärsgattin nur knapp einem Brandanschlag und mehrere reiche Geschäftsmänner fallen seltsamen Verbrechen zum Opfer. Steckt hinter all den Taten der Kleinkriminelle Ómar Magnússon, der vor Kurzem aus dem Gefängnis ausgebrochen ist? Kommissarin Gunnhildur ermittelt unter Hochdruck und kommt dabei einigen wohlhabenden und einflussreichen Herren auf die Spur, die weitaus gefährlicher und skrupelloser sind als Ómar ..." Also meistens zitiere ich ja nicht so gerne den Klappentext, sondern schreibe lieber selber kurz eine Zusammenfassung des Themas, aber das Thema und der Inhalt sind so verworren... Das hat der Klappentext schon ganz gut beschrieben. Über die Story: Mein allererster nordischer Krimi und ich hatte es doppelt schwer: Kein Krimi-Fan und bisher auch kein Fan der nordischen Bücher. Die Story gefiel mir ziemlich gut, immer spannend dabei aber nie unrealistisch. Wenn ich bisher Krimis gelesen habe, dann waren mir solche am liebsten. Wenn man das mit den ganzen fremden isländischen Namen auf die Reihe gekriegt hatte (da habe ich sehr lange zu gebraucht) konnte man allem ziemlich gut folgen. Das Ende fand ich kurz etwas abrupt, aber bei einigem Nachdenken darüber doch sehr gut und vor allem realistisch. Genau so würde es auch im wahren Leben laufen. Die Charaktere: Es waren VIELE Charaktere die eingeführt wurden, man kann sie jedoch recht schnell auf die wichtigsten eingrenzen. Am allerwichtigsten natürlich: Gunnhildur oder auch Gunnar. Sehr sympathische und kompetente Polizistin, man hat sie ziemlich schnell ins Herz geschlossen. Sie wird mehr fehlen, jetzt wo das Buch vorbei ist. Ihr Team, bestehend aus zu vielen Namen die mir leider schon wieder fast entgangen sind, ist Sympathisch. Sie passen auf eine Art und Weise, die man nicht ganz nennen kann ziemlich gut zusammen. Die Bösen: Zuviele, die darin verwickelt waren. Einige waren ursprünglich ziemlich nett, man hatte Mitleid mit ihnen. Bei anderen dachte man sich: Hust Du hast es nicht besser verdient Hust Die Schreibweise: Ich muss sagen, dass ein ziemlich guter Übersetzer am Werk war, der nicht einfach Isländische Eigenheiten eingedeutscht hat. Ein Glück für den Autor, ansonsten wären solche Feinheiten nun einmal verloren gegangen. Geschrieben ist das Buch in einer sehr angenehm lesbaren Art und Weise. (Bis auf das Hindernis mit den Namen, was aber einfach daran liegt, dass man die nicht gewohnt ist) Ein weiteres Persönliches kleines Hindernis war, dass sich alle geduzt haben und wirkten als würden sie sich ewig kennen, aber das gehört zu den oben erwähnten isländischen Feinheiten. Fazit: Für Krimi- und Islandfans (und Fans von nordischen Krimis) ein absolutes Muss. Wäre ich Krimi-Fan hätte ich wohl 5 Sterne gegeben. Bin ich aber nicht, deshalb tat ich mich sehr schwer. Ich gebe also nach einigem Überlegen 4 Sterne, denn es ist ein wirklich gutes Buch. Ich würde lieber 4 1/2 geben, aber leider geht das ja nicht. Am Ende möchte ich noch ein großes Dankeschön an den Autor geben, der die Leserunde so Sympathisch und Nett begleitet hat, immer jegliche Fragen beantwortet hat und auch sonst sehr Nett war! Vielen Dank Mr.Bates!

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  • Rezension zu "Kalter Trost" von Quentin Bates

    Kalter Trost
    Zuckervogel

    Zuckervogel

    31. October 2012 um 22:18

    Bei "Kalter Trost" von Quentin Bates handelt es sich um einen Krimi der in Island gespielt wird. Es war mein erster Island-Krimi und ich muss sagen: Gefällt mir! Viel mehr kann und möchte ich auch nicht dazu schreiben, weil ich die Handlung etwas kompliziert fand (bevor ich was falsches schreibe: Klappentext ist sehr gut beschrieben :-) ). Von mir bekommt "Kalter Trost" daher 4 von 5 Sternchen. Einen muss Ich leider abziehen weil ich sehr große Probleme hatte, mit den Isländischen Namen, aber da bin ich ja nicht die einzige, die das etwas kompliziert fand ;-). Freue mich auf mehr von Herrn Bates!

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  • Rezension zu "Kalter Trost" von Quentin Bates

    Kalter Trost
    ForeverAngel

    ForeverAngel

    27. October 2012 um 18:37

    Fernsehpromi Svana Geirs wird mitten in Rejkjavik tot aufgefunden, kurz darauf taucht eine zweite Frauenleiche auf. Der Ausbrecher und Kleinkriminelle Ómar wird verdächtigt, doch Kommissarin Gunna wird schnell klar, dass da mehr hintersteckt. Viel mehr und vor allem viel Geld. Geschäftsmänner und Politiker rücken immer mehr ins Visier der Kommissarin. Doch welcher war es und warum? War es nur das Geld oder gibt es noch ein anderes Motiv? Kalter Trost iat ein wunderbare Island-Kriminalroman. Er ist ganz anders als manche Genre-Kollegen, denn trotz des eisigen Namens des Landes, sprüht dieser Krimi vor Wärme, Witz und Humor. Keine düstere, bedrückende Geschichte, sondern etwas Spannendes und teilweise auch durchaus Heiteres. Mit wundervollen Figuren, vorne an die Kommissarin Gunna, von der ich zu gerne noch mehr lesen würde. Ein gelungener Krimi, den es sich zu lesen lohnt.

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  • Rezension zu "Kalter Trost" von Quentin Bates

    Kalter Trost
    bookgirl

    bookgirl

    25. October 2012 um 11:04

    Inhalt Das ehemalige TV-Sternchen Svana Geirs wird ermordet in ihrer Wohnung aufgefunden. Zur gleichen Zeit ist der Sträfling Ommi aus der Haft entflohen. Zwei Fälle, die die Polizei in Reykjavik in Atem hält und Gunna, die ermittelnde Kommissarin, und ihr Team vor einem Rätsel stellt. Bis heraus kommt, dass Svana als Edelprostituierte in einem kleinen, aber feinen Kreis ihre Dienste angeboten hat. Zu diesem Kreis gehören Mitglieder aus Politik und Wirtschaft. Alles Herren, die ihr Verhältnis zu Svana verheimlichen wollen. Doch ist der Mörder wirklich einer der illustren Herren, Ommi oder jemand ganz anderes? Meine Meinung Ein Engländer schreibt einen Island-Krimi. Ungewöhnliche Mischung? Nicht, wenn man "Kalter Trost" gelesen hat. Quentin Bates erzählt seine Geschichte mit einer großen Portion Lokalkolorit und man merkt, dass er selber jahrelang dort gelebt hat. Man erfährt neben der Krimihandlung viel über das Land, dessen Kultur, Menschen, Politik und die Wirtschaft. Leider war der Einstieg nicht ganz leicht. Die isländischen Namen konnte man sich kaum merken und bei der Fülle an Protagonisten musste man schon sehr konzentriert lesen, um die Personen auch richtig zuordnen zu können. Das ist jedoch auch das einzige Manko, was ich benennen könnte. Ungewohnt dürfte für den ein oder anderen sicherlich sein, dass sich alle in dem Buch Duzen, was jedoch in der skandinavischen Literatur relativ normal ist und mir dadurch nicht gänzlich unbekannt war. Besonders gut hat mir gefallen, dass man über weite Strecken miträtseln konnte und sich Stück für Stück ein klares Bild abgezeichnet hat. Erst relativ zum Schluss hat nicht nur die Polizei, sondern auch der Leser erfahren, wer hinter dem Mord steckt. Das Buch ist mit einer großartigen Kommissarin besetzt. Gunna ist tough und cool, hat aber auch ihr Herz am rechten Fleck, sodass es eine Freude war ihr sowohl in ihrem Privatleben als auch bei der Arbeit über die Schulter zu schauen. Auch ihr Ermittlerteam ist authentisch und sympathisch skizziert. Ich würde sehr gerne mehr mit diesen Protagonisten lesen und freue mich schon jetzt auf das nächste Buch von Quentin Bates. Fazit "Kalter Trost" war mein erster Island-Roman, aber definitiv nicht mein letzter.

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  • Rezension zu "Kalter Trost" von Quentin Bates

    Kalter Trost
    Ani

    Ani

    24. October 2012 um 07:53

    TV-Sternchen Svana Geirs wird in ihrer Wohnung in Reykjavík erschlagen aufgefunden. Zunächst deutet einiges darauf hin, dass der entflohene Straftäter Ómar Magnússon seine Finger im Spiel hat. Denn seine Freiheit scheint er dafür zu nutzen, alte Rechnungen zu begleichen. Gunnhildur Gísladóttir und ihr Team ermitteln fieberhaft in alle Richtungen. Dabei stoßen sie auf einige Ungereimtheiten, die weite Kreise ziehen. Schon bald wird klar, dass Gunnhildur mit ihren Ermittlungen einflussreichen Herren auf die Füße tritt, die weitaus mehr zu verlieren haben, als der entflohene Ómar.... Meine Meinung Nach "In eisigem Wasser" ist dieser Krimi der zweite Fall für Gunnhildur Gísladóttir. Da die Handlungen in sich abgeschlossen sind, können die Bände unabhängig voneinander gelesen werden. Das Buch beginnt mit einem kurzen Vorwort und ist in zwanzig Kapitel unterteilt, die mit dem Datum der Handlung versehen sind. Dadurch fällt es leicht, die Zeit, die während der Ermittlungen vergeht, richtig einzuordnen. Die Atmosphäre in skandinavischen Romanen wirkt beim Lesen oft recht schwermütig und düster. Das braucht man bei Quentin Bates Erzählung allerdings nicht zu befürchten. Man merkt sofort, dass der Autor viele Jahre in Island gelebt hat, denn es gelingt ihm mühelos, die jeweiligen Handlungsorte und die isländischen Gepflogenheiten glaubhaft in die Handlung einfliessen zu lassen. Zunächst wirkt es etwas befremdlich, dass die Protagonisten sich alle mit "Du" ansprechen und dabei keine Rücksicht auf den Rang der jeweiligen Person nehmen. Da dies in Island allerdings so üblich ist, lässt diese Eigenart den Handlungsort noch lebendiger erscheinen. Die isländischen Namen der verschiedenen Akteure sind zunächst eine große Herausforderung, denn es fällt nicht immer leicht, die fremdartigen Namen den jeweiligen Personen zuzuordnen. Da auch noch Abkürzungen und Spitznamen ins Spiel kommen, ist deshalb eine erhöhte Aufmerksamkeit beim Lesen erforderlich. Die isländische Finanzkrise und ihre Auswirkungen sind in der Handlung allgegenwärtig, sodass der Hintergrund der Kriminalermittlungen authentisch wirkt. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und angenehm lesbar. Es gelingt ihm, Land und Leute zum Leben zu erwecken und die Handlung durch eingestreuten Witz aufzulockern. Die Protagonisten wirken authentisch und es fällt leicht, sich mit der Hauptprotagonistin Gunnhildur Gísladóttir zu identifizieren. Sie geht ihren Weg und lässt sich dabei auch nicht von Rang und Namen beeindrucken. Der private Hintergrund der Ermittlerin fliesst ebenfalls in die Handlung ein, sodass man sich ein gutes Bild von ihr machen kann. Die Krimihandlung ist von Anfang an interessant. Es gelingt dem Autor mühelos Spannung aufzubauen und diese durchgehend zu erhalten. Denn er legt Spuren aus, denen man bei den eigenen gedanklichen Ermittlungen nur allzu bereitwillig folgt, um dann aber festzustellen, dass sich der Zusammenhang doch nicht so einfach ergründen lässt. Die unterschiedlichen Handlungsstränge sind nicht so einfach zu entwirren, sodass die Auflösung kaum vorhersehbar ist. Das Ende kommt dann allerdings einen Tick zu abrupt und lässt einige Fragen zurück. Das wirkt im ersten Moment zwar etwas störend, doch im Nachhinein passt es doch zur Handlung. Insgesamt gesehen hat mir dieser Island-Krimi sehr gut gefallen. Die isländische Hintergrundkulisse war allgegenwärtig und die Kriminalhandlung durchgehend spannend. Auf mich wirkte der Krimi keinen Moment vorhersehbar, da ich bis zur Auflösung nicht geahnt habe, wie sich wohl alles zusammenfügen wird. Das hebt ihn sehr positiv aus der Masse heraus, da man bis zum Schluss mitfiebern kann.

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  • Rezension zu "Kalter Trost" von Quentin Bates

    Kalter Trost
    sternchenbuecher

    sternchenbuecher

    22. October 2012 um 19:54

    In Quentin Bates' neuem Island Krimi Kalter Trost wird der prominente Fernsehstar Svana Geirs ermordet in ihrer Wohnung in Reykjavík aufgefunden. Kommissarin Gunnhildur Gísladóttir, welche gerade erst neu in der Hauptstadt angefangen hat, stößt schnell auf den entflohenen Kleinkriminellen Ómar Magnússon. Doch das ist nicht alles. Svana betrieb einen exquisiten Privatclub und bald stoßen die Ermittler auf Spuren in einflussreichen und wohlhabenden Kreisen, welche in die Sache verwickelt sind. Es geschehen weitere Verbrechen und Gunna und ihr Team geraten immer tiefer in einen Strudel aus Korruption, Lügen und Macht... *** Ein spannender Krimi welcher den Leser bis zum Schluss zu fesseln vermag und mit immer wieder Überraschungen aufwartet. Der gemächliche Einstieg in die Geschichte lässt nach und nach einen Spannungsbogen aufbauen, welcher sich bis zum Ende hält. Durch eine ausreichende Vorstellung der Protagonisten bekommt der Leser recht schnell ein gutes Bild der jeweiligen Charaktere. Von Beginn an fällt die konsequente Verwendung isländischer Namensgebung auf, was anfänglich etwas verwirrend ist. Aber genauso wie die Verwendung des nordischen "Du" wird so eine angenehme, authentische Island Atmosphäre geschaffen. Dazu tragen hin und wieder, wenn auch nicht sehr häufig, Landschafts- und Menschenbilder bei. Die vielen offenen Handlungsstränge der immer komplexer werdenden Geschichte lassen vieles bis zum Schluss im Unklaren, aber werden am Ende noch gut zusammengeführt. Streckenweise sind Abschnitte etwas lang gestreckt und der Spannungsbogen flaut ein wenig ab bevor er am Ende wieder rasant ansteigt. Das eigentliche Ende kommt ein wenig abrupt und es fehlt, nach dem doch eher gemütlichen Start, ein gewisser Ausklang der Geschichte. Tröstlich ist aber, dass noch weitere Kommissarin Gunnhildur Krimis folgen werden. *** Mir hat Kalter Trost vor allem auf Grund seiner Umgebung und der Island Atmosphäre gut gefallen. Insbesondere der aktuelle politische Bezug, also die Verknüpfung zur Bankenkrise und wer davon profitiert hat oder pleite gegangen ist, fand ich sehr gut in die Handlung eingearbeitet und dadurch hebt sich dieser Krimi meiner Meinung nach auch von breiten Masse ab. Beim nächsten Island Krimi bin ich dann, auch Dank der Hilfe des Autors bei lovelybooks, besser auf die isländische Namensgebung vorbereitet. Allein weil sich die Schreibweise zu anderen skandinavischen Krimiautoren unterscheidet, kann ich diesen authentischen Islandkrimi sehr empfehlen und bin auf weitere Kommissarin Gunnhildur Fälle gespannt.

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  • Rezension zu "Kalter Trost" von Quentin Bates

    Kalter Trost
    Sophie333

    Sophie333

    22. October 2012 um 14:28

    TV-Sternchen und Fitnesstrainerin Svana Geirs wird ermordet in ihrem Appartement aufgefunden. Kurz zuvor ist der lange Ommi aus dem Gefängnis ausgebrochen. Obwohl er nur noch ein Jahr hätte absitzen müssen und auf Bewährung rausgekommen wäre. Weitere kleine Verbrechen geschehen. Reiche Geschäftsmänner und sogar Politiker scheinen in diesen Fall verwickelt zu sein. Gunna und ihr Team versuchen diese in einen Zusammenhang zu bringen und stoßen immer wieder auf etwas Neues. "Kalter Trost" hat die Bezeichnung Krimi wahrlich verdient. Dieser Fall ist nicht nur für Ermittlerin Gunna eine schwer zu knackende Nuss, sondern auch für den Leser. Bis zum Schluss kommt eigentlich jeder in Frage und auch wie die ganzen Verbrechen in Zusammenhang stehen, erfährt man erst zum Schluss - Ohne vorher schon eine Ahnung zu haben. DIe Charaktere sind authentisch und werden einen gut beschrieben. Auch weil sich das Buch nicht nur um die Ermittlungen dreht, sondern auch ihr normales Leben und das Zwischenmenschliche gut zur Geltung kommt. Das Ermittlerteam ist einen sofort symphatisch. Generell fühlt man sich eher an einen "Dorfatmosphäre" erinnert, da sich in Island alle Duzen. Was am Anfang vielleicht etwas befremdlich wirkt, wenn man einen Politiker einfach so duzt. Die isländische Landschaft, die Atmosphäre und auch die Folgen der Bankenkrise wurden realistisch geschildert, so dass man sich dem Land schon ein stückweit näher gefühlt und auch einen guten Überblick bekommen hat. Das Ende war für mich überraschend, auch weil es eher ein offenes war. Was mich auch ein bisschen gestört hat, nachdem alles so verworren war. Aber das ist nur mein persönlicher Geschmack. Auch mit den Namen hatte ich Anfangs so meine Probleme. Ich konnte mir einfach nciht merken wer wer war. Auch wenn alle einzelnen gut beschrieben waren. Alles in allem ein authentischer Krimi, der mir bis auf die beiden kleinen Abstriche sehr viel Vergnügen bereitet hat.

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  • Rezension zu "Kalter Trost" von Quentin Bates

    Kalter Trost
    CarmenM

    CarmenM

    21. October 2012 um 17:35

    Mitten in Reykjavík wird eine junge Frau tot aufgefunden. Es ist TV Sternchen und Fitness Trainerin Svana Geirs, die in ihrer eigenen Wohnung erschlagen wurde. Der Kleinkriminelle Ómar Magnússon, der gerade aus dem Gefängnis entwischt ist, wird zunächst der Tat verdächtigt. Es geschehen weitere Verbrechen und einige reiche Geschäftsmänner aus Politik und Wirtschaft stehen in engem Zusammenhang mit den Ereignissen. Dieses Buch bekommt von mir die volle Punktzahl, weil es mir sehr gut gefallen hat. Es ist durchgehend spannend, unterhaltsam und die Kommissarin Gunna ist sehr sympathisch. Ich habe nicht nur schöne Eindrücke von der Vulkaninsel Island bekommen, sondern auch von vorherrschenden Problemen im Land erfahren. Die Folgen der Bankenkrise spielen eine große Rolle bei den begangenen Taten. Korruption, Geldgier und Lügen sind ebenfalls Ursachen dafür. Besonders das Ende des Krimis finde ich gut gelungen. Es ist nicht unbedingt ein Abschluss, dafür lässt es Raum für weitere Spekulationen. Ich würde mich freuen, wenn es weitere Island Krimis dieser Serie geben würde.

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