Quillen Jim Alcatraz

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Inhaltsangabe zu „Alcatraz“ von Quillen Jim

Mich hat die Geschichte von Alcatraz schon immer fasziniert und Quillens Sichtweise bringt einem das Ganze noch einmal näher!

— Krimifee86
Krimifee86
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  • Leben auf der Gefängnis-Insel

    Alcatraz
    Krimifee86

    Krimifee86

    01. July 2015 um 17:41

    Klappentext: Quillen's autobiography focuses on his decade-long incarceration at the ``Rock,'' the former federal prison on Alcatraz Island, Calif., including the 1946 escape attempt that left several inmates and guards dead. Arguing that the brutality of the system made the bloodshed inevitable, he calls Alcatraz ``a prison where the sole purpose was to degrade, deprive, humiliate and break the inmates.'' But Quillen never proves his case; most of his anger arises from the constant surveillance and security that made escape virtually impossible. Indeed, what comes through the author's deliberately low-key account is the fervor with which he thought about, dreamed about and planned escapes. A veteran of two escapes from a state reformatory as well as one from San Quentin prison (during which he kidnapped two hostages), Quillen did try to escape from Alcatraz. Most readers will find it hard to empathize with his complaints of overly restrictive security given that record. Ultimately, however, the details of life inside jail are more intriguing than the failed attempt to blame the system. Those details, and the story of Quillen's eventual rehabilitation after release, redeem the book. Cover: Das Cover ist okay. Relativ nichtssagend, aber hey, es ist ein Sachbuch und dafür ist es doch ganz ansprechend. Zumal man das, worum es geht ja auch sieht: Jim Quillen und einen Block von Gefängniszellen. Außerdem finde ich die Aufmachung in schwarz-weiß mit den roten Akzenten sehr gelungen. Schreibstil: Auch wenn ich mit der englischen Sprache eigentlich keine Probleme habe, ist das Buch nicht einfach zu lesen. Es ist eben ein Sachbuch und sehr nüchtern beschrieben, Emotionen kommen nur sehr selten vor. Das macht es schwierig, einen Zugang zu gewinnen. Jim Quillen hat sich um eine möglichst neutrale Schilderung seiner Erlebnisse bemüht, insofern ist der nüchterne Schreibstil sicherlich verständlich. Erst zum Ende des Buches hin, lockert das Ganze etwas auf und das Lesen fällt leichter. Die Story: Wie immer tue ich mich schwer eine wahre Geschichte beurteilen zu wollen. Jim Quillen hat das, was er in diesem Roman schildert selbst erlebt und wer bin ich darüber zu urteilen, ob das alles gut oder schlecht war? Natürlich war seine kriminelle Karriere nicht besonders toll, das weiß er aber auch selber. Aber ich finde es bewundernswert, wie er es trotz allem geschafft hat, wieder ein respektables Mitglied der amerikanischen Gesellschaft zu werden. Hut ab vor dieser Leistung. An welchen Stellen im Buch vielleicht auch etwas beschönigt oder dramatisiert wurde – ja, den Eindruck hatte ich manchmal – möchte ich nicht beurteilen. Fazit: Mir hat das Buch total gut gefallen, einfach weil es mich fasziniert hat, wie es ein Mensch, der ganz unten war, geschafft hat, sich wieder nach oben zu kämpfen. Außerdem gefallen haben mir die Schilderungen des Lebens auf Alcatraz – die Insel übt seit jeher eine große Faszination auf mich aus. Aufgrund des schwierigen Stoffes / teilweise schwer zu lesen, vergebe ich aber „nur“ vier Punkte. Damit verbunden eine große Leseempfehlung für alle, die sich nicht vor der englischen Sprache scheuen und Interesse an historischen Informationen haben.

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