Quint Buchholz Schlaf gut, kleiner Bär

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Inhaltsangabe zu „Schlaf gut, kleiner Bär“ von Quint Buchholz

Es wird Nacht, der Mond scheint ins Zimmer: Zeit, ins Bett zu gehen. Der kleine Bär hat einer Gutenachtgeschichte gelauscht, ein Gebet gesprochen und ein Schlaflied mitgesummt, doch er kann immer noch nicht einschlafen. Er klettert aufs Fensterbrett und schaut hinaus auf die schlafende Welt. Dann schließt er die Augen und lauscht den Mondscheinmusikanten, die für alle spielen: für den Mond, die Kinder und natürlich den kleinen Bären. Der traumhafte Bilderbuch-Klassiker von Quint Buchholz.

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  • “Schlaf gut, kleiner Bär” von Quint Buchholz (2012)

    Schlaf gut, kleiner Bär

    neenchen

    09. January 2017 um 14:49

    Quint Buchholz gehört zu den renommiertesten Kinder- und Jugendbuchautoren. Der 1957 in Stolberg geborene Illustrator bebilderte beispielsweise einige Werke von Elke Heidenreich und “Das Kartengeheimnis” (1995) von Jostein Gaarder. Zudem verfasste er eigene Texte, die er ebenfalls mit Illustrationen versah, wie das 1997 erschienene Buch “Der Sammler der Augenblicke”. In “Schlaf gut, kleiner Bär” erzählt Buchholz von dem kleinen Teddybären, der aufgrund der zurückliegenden und der kommenden Ereignisse erstmal nicht einschlafen kann. Der Autor legt damit einen Kinderbuchklassiker von 1993 neu auf. Der Text soll Kinder zum Einschlafen animieren. So besitzt dieser keine richtige Geschichte oder einen Spannungsbogen, sondern erzählt in einzelnen Tableaus von den Erlebnissen des Bären. Als Mittel zum Zweck kann das Buch hier wohl funktionieren, doch als interessante und spannende Geschichte, welche die Kinder immer wieder hören wollen und die sie vielleicht in eine neue Welt entführt oder eine Botschaft vermittelt, ist es gänzlich ungeeignet. Die Geschichte ist langweilig und dient den Eltern als reine Hilfe. Die Illustrationen sind ebenfalls in diesem Sinne gestaltet. Sie sind wunderschön anzusehen und bestechen mit Details. Doch erfreuen die Bilder vor allem die Augen der Erwachsenen. Die unaufdringliche, realitätsnahe Darstellung verzichtet auf bunte Farben und Übertreibungen – all das, was Kinder schätzen. Im Gesamten schuf Quint Buchholz ein wunderschön anzusehendes Kinderbuch, das nicht unterhalten will, sondern die Kleinen zum Einschlafen bewegen und die Großen mit den Bildern erfreuen möchte. So trifft das Buch vermutlich nicht den Geschmack von jedem und wird wohl nicht der große Hit im Kinderzimmer. Doreen Matthei - testkammer.com

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  • Wunderbare Ruhe und Friedlichkeit

    Schlaf gut, kleiner Bär

    CarlaHäfner

    21. July 2014 um 03:29

    Es ist Zeit für den kleinen Bären, ins Bett zu gehen, aber er ist noch gar nicht müde. Und so klettert er aufs Fensterbrett und schaut hinaus in die Welt... Er erinnert sich an die Dinge, die er am Tag erlebt hat, wie er Seeräuber gespielt hat und die Schuhschachtel die Schatztruhe war. Er denkt an die alte Frau Rose, die den ganzen Tag in ihrem Garten gearbeitet hat und nun im Sessel eingeschlafen ist. Er denkt an den Zirkus im Nachbardorf, den er beim Einkaufen gesehen hat und stellt sich vor, wie der Clown dem Elefanten nun auf der Geige ein Schaflied vorspielt. Er denkt an den "Vogelmann" auf der Wiese und wie die Kinder immer auf der Wiese spielen und die Rehe nun am Abend auf der Wiese stehen würden. Er überlegt, was noch alles in der Nacht passiert und was ihn am nächsten Morgen erwarten wird. Am Ende schläft er friedlich ein und freut sich schon auf den nächsten Tag. Der poetische Text und die zarten Bilder strahlen eine wunderbare Ruhe und Friedlichkeit aus. Einfach eine bezaubernde Gute-Nacht-Geschichte.

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  • Rezension zu "Schlaf gut, kleiner Bär" von Quint Buchholz

    Schlaf gut, kleiner Bär

    WinfriedStanzick

    19. October 2011 um 13:33

    Diese wunderbare, poetische und mit ansprechenden zarten Illustrationen versehene Bilderbuch kann als ein Bilderbuchklassiker seit nunmehr zwanzig Jahren bezeichnet werden. Als er das hier nun von Hanser wieder aufgelegte Buch 1990 veröffentlichte, war Quint Buchholz noch ein relativ unbekannter Künstler. Das hat sich mittlerweile geändert. Unzählige Bücher ( unter anderen auch die Nero Corleone Bücher von Elke Heidenreich) hat er seitdem illustriert und auch sein weiteres Oeuvre ist über die Landesgrenzen bekannt und mehrfach ausgezeichnet worden. Es ist schön, dass das Einschlafbuch vom kleinen Bär nun wieder in einer schönen Ausgabe erhältlich ist. Der kleine Bär wird zu Bett gebracht: „Er hat eine Gutenachtgeschichte gehört. Er hat sein kleines Gebet gesprochen. Er hat das Schlaflied mitgesummt. Und er hat seine fünf Küsschen bekommen.“ Doch er kann nicht einschlafen. Er bekommt noch einen Schluck Wasser, seine roten Schlafsocken und er bekommt erlaubt, das Licht im Zimmer anzulassen. So weit so gut. Der kleine Bär ist jetzt allein, aber schlafen kann er immer noch nicht. Er baut sich aus seinen Büchern einen Stapel, stellt sich darauf und schaut aus dem Fenster hinaus, „ wo der Mond wie eine große, runde Nachtlaterne am Himmel steht und mit seinem sanften Licht auf die Wiesen scheint, auf das Haus, auf die Bäume, auf den Fluss und auf die ganze Welt.“ Und dann beginnt er sich zu erinnern an all die schönen Sachen, die er den Tag über erlebt hat. An sein Spiel am Bootssteg, als er ein Seeräuber war. An die alte Frau Rose, die er gerne besucht und ihr bei der Gartenarbeit hilft, an den Vogelmann auf der Wiese, an den Zirkus im Nachbarort, den er gesehen hat, als er beim Einkaufen war, an die Lastkähne auf dem nahen Fluss. Der kleine Bär scheint sehr glücklich zu sein über seinen Tag, und beginnt voller Freude schon an den morgigen zu denken. Er stellt sich vor, wie er spielen, wen er treffen und welches Wetter sein wird. „Aber noch ist es Nacht. Der kleine Bär schließt die Augen. Dann hört er Musik, die irgendwo ganz leise klingt. Der kleine Bär stellt sich vor, dass das die Mondscheinmusikanten sind, die nachts umherziehen und ihre Lieder spielen. Für den Mond, für die Kinder und für kleine Bären.“ Er gibt dem Mond noch einen Gutenachtkuss durch das Fenster und dann schläft er ein. Ein wunderbares Bilderbuch zur Nacht, dass durch seine Poesie und seine Bilder einen Zauber ausstrahlt, dem sich kein Kind und auch kein vorlesender Erwachsener entziehen kann.

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  • Rezension zu "Schlaf gut, kleiner Bär" von Quint Buchholz

    Schlaf gut, kleiner Bär

    Lolachen18

    03. November 2009 um 16:18

    Dem Bären fällt vieles noch ein, bevor er zufrieden einschlafen kann.

    Ich fand das Buch immer sehr süß.

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