Régis de Sá Moreira

 3.4 Sterne bei 200 Bewertungen
Autor von Das geheime Leben der Bücher, Joseph und Clara und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Régis de Sá Moreira

Das geheime Leben der Bücher

Das geheime Leben der Bücher

 (174)
Erschienen am 01.01.2010
Joseph und Clara

Joseph und Clara

 (24)
Erschienen am 21.08.2006
Le Libraire

Le Libraire

 (2)
Erschienen am 13.09.2006

Neue Rezensionen zu Régis de Sá Moreira

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AndreasKuecks avatar

Rezension zu "Das geheime Leben der Bücher" von Régis de Sá Moreira

...eine poetische Homage an die Bücher!
AndreasKueckvor 3 Monaten

Schon allein die Gestaltung des Einbands dieses kleinen, feinen Büchleins ist ein Geschenk an die Leser und eine Verbeugung an die Bücher…

Régis de Sá Moreira schildert in seinem Roman (?), seiner Erzählung (?), seiner Geschichte (!) vom Leben des wohl kauzigsten Buchhändlers der Welt.

Er hat sein ganzes Sein den Büchern verschrieben, hütet und hegt dieses Reich, in dem er König und Untertan in Personalunion ist. Das Lesen ist seine Passion: Wenn er in die Geschichten eintaucht fühlt er sich umarmt, trauert um verpasste Gelegenheiten und vergangene Lieben. Die Bücher sind seine Freunde – seine Familie, und so verwehrt er den Kunden auch durchaus ein Buch, da er befürchtet, dass dieses „Familienmitglied“ in die falschen Hände gelangen könnte,…

…oder er legt einem Kunden ein bestimmtes Buch sehr ans Herz, da er intuitiv spürt, dass dieser ein Buch nötig hat, dass ihn glücklich macht. Denn er weiß aus eigener Erfahrung, dass das Lesen eines Buches Einfluss auf Dein Leben haben kann!

Régis de Sá Moreira ist eine Hommage an die Bücher und an das Lesen gelungen: leise, liebenswert, poetisch und absolut unspektakulär!

P.S.: Diese Rezension bezieht sich auf die wunderschöne Auflage des Buches im Droemer-Verlag!

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Nachtfalter89s avatar

Rezension zu "Das geheime Leben der Bücher" von Régis de Sá Moreira

Das geheime Leben der Bücher
Nachtfalter89vor 4 Jahren

In "Das geheime Leben der Bücher" begleitet der Leser einen namenlosen Buchhändler für einen Tag in seine Welt der Bücher. Der Autor schreibt tatsächlich wunderschöne Sätze, mit denen man sich durchaus beschäftigen kann - den Sinn der Geschichte, den konnte ich jedoch nicht ergründen. Der Inhalt besitzt keine spannende Geschichte, keinen roten Faden, es ist größtenteils ziemlich langweilig.

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pardens avatar

Rezension zu "Das geheime Leben der Bücher" von Régis de Sá Moreira

Poetisch aber schwierig...
pardenvor 4 Jahren

POETISCH ABER SCHWIERIG...

Titel und Cover des Buches haben mich zum Kauf desselben verführt. Ersterer geheimnisvoll, zweiteres wunderschön. Zu sehen ist ein antiker Buchladen mit deckenhohen Regalen und einem Kronleuchter, der warmes gelbes Licht auf die Bücher wirft.

Das Buch selbst hat keine wirkliche Handlung. Es ist eine Aneinanderreihung von kurzen Kapiteln, in denen Episoden aus dem Leben des Buchhändlers beschrieben werden. Einem sehr einsamen Leben, doch solange sich der Buchhändler in die Welt seiner Bücher vertiefen kann, ist er glücklich. Wenn er ein Buch liest, hat er das Gefühl, geliebt zu werden...

Der Buchhändler lebt und arbeitet in seiner Buchhandlung. Sein Zuhause ist der Sessel hinter seinem Schreibtisch, in dem er auch schläft. Die Buchhandlung ist Tag und Nacht geöffnet, an allen Tagen im Jahr.
Bevor er ein Buch verkauft, liest der Buchhändler es selbst. Bücher, die in seinen Augen Schund sind, verkauft er nicht, und von jedem Buch in seinem Laden gibt es genau nur ein Exemplar.

Über die Bücher und die Jahre lernt der Buchhändler dennoch die Menschen kennen. Meist weiß er sofort, welches Buch das richtige für den jeweiligen Kunden ist und freut sich dann an ihrem Glück.
Manchmal allerdings ist er auch schroff, geradezu grob, verkauft ein Buch nicht oder äußert ungeschminkt sein Unverständnis darüber, dass jemand nicht begreift, weshalb er bestimmte Bücher gar nicht führt.

Der Buchhändler macht nicht nur in Bezug auf die Menschen so seine Beobachtungen im Laufe der Jahre. Er hinterfragt die Welt und widmet sich dabei durchaus auch philosophischen Fragen. So entwickelt er z.B. eine ganz eigene und wie ich finde wundervolle Theorie über das Leben nach dem Tod.
Die Sprache ist sehr poetisch. Allerdings sind nicht alle Stellen einfach zu lesen und bei manchen hat sich mir der Sinn auch nicht ganz erschlossen. Neben philosophischen Fragen schweift der Autor auch gelegentlich in den metaphysischen Bereich ab, verliert sich dabei aber in Andeutungen. Diese Stellen haben die Lektüre für mich zeitweise etwas anstrengend gemacht.

Insgesamt jedoch ein kleines feines Buch, das mich nach dem Schließen durchaus mit einem Lächeln zurück gelassen hat.


© Parden

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