Régis de Sá Moreira Das geheime Leben der Bücher

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Inhaltsangabe zu „Das geheime Leben der Bücher“ von Régis de Sá Moreira

Auch Bücher brauchen Liebe!

Viele wünschen sich, sie könnten von Luft und Liebe leben. Er, der Buchhändler, lebt vom Lesen, denn nur dann hat er das Gefühl, geliebt zu werden. Seine Buchhandlung ist sein Universum, die Bücher sind seine Schützlinge. Und bei jedem Klingeln seiner Türglocke ist er immer wieder bereit, seine frohe Botschaft zu verkünden: Lesen hilft und macht glücklich.

So wirklich weiß ich nicht, was mir der Autor mit dem Buch sagen will, aber ich fühle mich nach dem Lesen trotzdem ziemlich gut.

— Kristin84

langweilig und eigenartig...

— Nachtfalter89

Poetisch aber schwierig...

— parden

Zweimal hab ich es versucht, doch dieses Buchgefällt mir einfach nicht. Ich hab aufgegeben.

— charlotte

Ein Buch ohne Handlung & Tiefgang, Zeilen ohne Sinn & Verstand. Ein Cover so vielversprechend, der Inhalt eine totale Enttäuschung!

— steffchen3010

Eine völlig überromantisierte Vorstellung von einem Buchhändler, unsinnige Dialoge, schludrig entwickelte Figuren. Lest lieber etwas anderes

— Tree_Trunks

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  • Das geheime Leben der Bücher

    Das geheime Leben der Bücher

    Nachtfalter89

    23. January 2015 um 13:35

    In "Das geheime Leben der Bücher" begleitet der Leser einen namenlosen Buchhändler für einen Tag in seine Welt der Bücher. Der Autor schreibt tatsächlich wunderschöne Sätze, mit denen man sich durchaus beschäftigen kann - den Sinn der Geschichte, den konnte ich jedoch nicht ergründen. Der Inhalt besitzt keine spannende Geschichte, keinen roten Faden, es ist größtenteils ziemlich langweilig.

  • Poetisch aber schwierig...

    Das geheime Leben der Bücher

    parden

    POETISCH ABER SCHWIERIG... Titel und Cover des Buches haben mich zum Kauf desselben verführt. Ersterer geheimnisvoll, zweiteres wunderschön. Zu sehen ist ein antiker Buchladen mit deckenhohen Regalen und einem Kronleuchter, der warmes gelbes Licht auf die Bücher wirft. Das Buch selbst hat keine wirkliche Handlung. Es ist eine Aneinanderreihung von kurzen Kapiteln, in denen Episoden aus dem Leben des Buchhändlers beschrieben werden. Einem sehr einsamen Leben, doch solange sich der Buchhändler in die Welt seiner Bücher vertiefen kann, ist er glücklich. Wenn er ein Buch liest, hat er das Gefühl, geliebt zu werden... Der Buchhändler lebt und arbeitet in seiner Buchhandlung. Sein Zuhause ist der Sessel hinter seinem Schreibtisch, in dem er auch schläft. Die Buchhandlung ist Tag und Nacht geöffnet, an allen Tagen im Jahr. Bevor er ein Buch verkauft, liest der Buchhändler es selbst. Bücher, die in seinen Augen Schund sind, verkauft er nicht, und von jedem Buch in seinem Laden gibt es genau nur ein Exemplar. Über die Bücher und die Jahre lernt der Buchhändler dennoch die Menschen kennen. Meist weiß er sofort, welches Buch das richtige für den jeweiligen Kunden ist und freut sich dann an ihrem Glück. Manchmal allerdings ist er auch schroff, geradezu grob, verkauft ein Buch nicht oder äußert ungeschminkt sein Unverständnis darüber, dass jemand nicht begreift, weshalb er bestimmte Bücher gar nicht führt. Der Buchhändler macht nicht nur in Bezug auf die Menschen so seine Beobachtungen im Laufe der Jahre. Er hinterfragt die Welt und widmet sich dabei durchaus auch philosophischen Fragen. So entwickelt er z.B. eine ganz eigene und wie ich finde wundervolle Theorie über das Leben nach dem Tod. Die Sprache ist sehr poetisch. Allerdings sind nicht alle Stellen einfach zu lesen und bei manchen hat sich mir der Sinn auch nicht ganz erschlossen. Neben philosophischen Fragen schweift der Autor auch gelegentlich in den metaphysischen Bereich ab, verliert sich dabei aber in Andeutungen. Diese Stellen haben die Lektüre für mich zeitweise etwas anstrengend gemacht. Insgesamt jedoch ein kleines feines Buch, das mich nach dem Schließen durchaus mit einem Lächeln zurück gelassen hat. © Parden

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    • 8
  • Das geheime Leben der Bücher

    Das geheime Leben der Bücher

    Schnutsche

    Nun tja, erstmal muss ich sagen, dass sich das Buch wunderbar hat lesen lassen. Es war einfach perfekt für zwischendurch. Ich konnte mir ein paar schöne Zitate notieren und kam hier und da ins Nachdenken. Allerdings blieb mir der Sinn dieses Buches bis zum bitteren Ende unklar. Und was haben Prolog und Epilog mit dem Rest des Buches zu tun? Der Titel ist auch absolut unpassend gewählt, da wir hier einen Einblick in den Alltag des Buchhändlers bekommen, zum Beispiel Kundengespräche, den Kontakt mit der Familie und den Umgang mit seinen Büchern, und eher weniger, bis garnichts über die Bücher, oder ein geheimes Eigenleben derselben. Also im Großen und Ganzen lässt mich das Buch ratlos zurück. Deswegen kann ich mich hier weder für, noch gegen das Buch aussprechen. 

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    • 2
  • Machen Bücher einsam?

    Das geheime Leben der Bücher

    steffchen3010

    De Sá Moreira lässt uns in seinem Buch auf höchst ungewöhnliche Weise am Leben eines namenlosen Buchhändlers teilhaben. Man könnte “Das geheime Leben der Bücher” als Ansammlung von Begegnungen in einer Buchhandlung bezeichnen oder auch als Einblick in die skurillen Gedankengänge eines schrulligen, einsamen und bücherhungrigen Mannes, aber nicht als eine Geschichte oder Erzählung mit Handlung und Tiefgang. Denn diese Inhalte scheinen tatsächlich nicht vorhanden zu sein. Es beginnt genauso unspektakulär wie es endet. Einfach so. So ist das eben. Der namenlose Buchhändler hat es sich zur Gewohnheit gemacht, sich ausschließlich von Büchern zu ernähren. Nach jedem Kunden bedarf es lediglich einer Tasse Kräutertee, um den Erhalt der Lebensgeister aufrecht zu erhalten. Eine mutmaßlich eher schlechte als rechte Maßnahme, aber da er durch die 24-Stunden-Ladenöffnungszeit zudem nur wenig schläft, überrascht den Leser die teilweise sehr unwirsche und exzentrische Art des Buchhändlers nicht im Geringsten. Genauso wenig wie die Tatsache, dass dieser Mann weder Freunde zu haben, noch im engen Kontakt zu seiner Familie zu stehen scheint. Er begnügt sich mit täglichen Briefen seiner zehn Brüder und Schwestern, die wohl vielmehr aus Gewissensbissen als aus Liebe verschickt werden und quittiert sie mit kommentarlosen herausgerissenen Seiten aus Büchern, die er dann nicht mehr verkaufen kann. Obwohl er den Gedanken nicht ertragen kann, dass ein Kunde vor verschlossener Tür steht, sind sie ihm zum größten Teil unangenehm. Paare scheint er dabei ganz besonders zu hassen. Wenn es ihm nicht gelingt, sich rechtzeitig unter dem Schreibtisch vor ihnen zu verstecken oder über die Treppe ins Obergeschoss zu flüchten, bombadiert er sie mit völlig verstörtem Gebrabbel, bis sie entsetzt zum Ausgang eilen. Mit jedem Dingeling Dingeling der Türglocke kündigt sich ein weiterer merkwürdiger Kunde im Laden an: vom Fatalisten über eine Dame in Schwarz mit Sense, Gott höchstpersönlich, einem Dalai Lama, einer Baronin, einer Frage oder den Zeugen Jehovas ist jede erdenklich schräge Persönlichkeit oder Erscheinung dabei. Und irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass sie allesamt eine Schraube locker haben. Allen voran der Buchhändler. So entstehen die merkwürdigsten Dialoge zwischen Menschen, denen man wohl weder persönlich begegnen, noch an ihren sinnlosem Geschwätz teilhaben möchte. Das Barometer des Fremdschämfaktors steigt ins Unermessliche. Ob diese Gefühlsregung jetzt dem Autor selbst oder seinen eigenartigen Protagonisten zuzuschreiben ist, kann ich auf Anhieb nicht beantworten. Allerdings führt dieses Buch bei mir unweigerlich zu dieser Emotion. Gefolgt von Irritation und mehreren großen Fragezeichen, die ununterbrochen über dem Buch zu schweben scheinen und sich auch zum Ende hin nicht verscheuchen lassen. Vielleicht fehlt mir für De Sá Moreiras Werk schlichtweg die Fantasie. Doch da auch viele andere Leser zu diesem Entschluss kamen, ist wohl die viel wichtigere Frage, wer über diese Gabe verfügt?! Dass ich dieses Buch bis zum Ende durchgelesen habe, ist wohl den atmosphärischen und liebevollen Beschreibungen des Ladens und den seltenen aber durchaus schönen Zeilen über das Lesen und den Büchern im Allgemeinen zu verdanken. Noch nie habe ich etwas gelesen, dass so skurill und bizarr war, dass ich es am liebsten in die Tonne kloppen würde. Sorry De Sá Moreira, aber das übersteigt meinen Horizont um ein Vielfaches.

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    • 2

    Floh

    22. August 2014 um 03:42
  • Für meinen Geschmack zu viel Melancholie und Schmalz.

    Das geheime Leben der Bücher

    Weltverbesserer

    04. March 2014 um 20:01

    Was der Autor seinen Lesern mit diesem Buch sagen möchte, ist mir leider nicht klar geworden. Er erzählt von einem Buchhändler, der in seinem Buchladen lebt und dieser Buchladen ist rund um die Uhr geöffnet. Der Buchhändler lebt nur vom Lesen und von Kräutertee, trotzdem ist er ein korpulenter Mann. Man erfährt auch viel über seine Kundschaft, doch leider wirken die Dialoge oft unsinnig und die Beweggründe der Personen bleiben oft auf der Strecke. Ein Beispiel, S. 47/ 48 "Die schönste Frau der Welt betrat die Buchhandlung. "Ich heiße Helena" sagte sie als sie vor dem Schreibtisch des Buchhändlers stand. Der Buchhändler betrachtete sie wie gebannt. "Ich auch", sagte er. Die schönste Frau der Welt lächelte ihn an. Der Buchhändler riss sich zusammen. [...] "Suchen Sie ein Buch?" "Ja", erwiderte Helena. Dann biss sie sich auf ihre unglaublich schönen Lippen. "Nein..." gestand sie. "Ich suche einen Verlobten." Der Buchhändler lächelte sie traurig an. "Tut mir Leid", sagte er. [...] "Nein, es braucht Ihnen nicht Leid zu tun", erwiderte sie. "Ich werde bestimmt irgendwann einen finden." "Wenn nicht gar tausende", sagte der Buchhändler. "Einer genügt", sagte die schönste Frau der Welt. "Ich glaube, Sie werden ihn glücklich machen." "Ich danke Ihnen", sagte Helena und schenkte dem Buchändler das schönste Lächeln der Welt. Dann verließ sie die Buchhandlung." Mal abgesehen davon, dass ich noch nie jemanden erlebt habe, der sich in einem Buchladen mit seinem Namen vorstellt, finde ich diesen Dialog sehr melancholisch, verträumt und naiv, und diese Stimmung zieht sich durch das ganze Büchlein und das macht es am Ende doch ziemlich langweilig. 2 Sterne für die mit Bedacht gewählten Worte, und die fast poetische Sprache.

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  • Buch ohne richtige Handlung

    Das geheime Leben der Bücher

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. February 2014 um 22:02

    Rückseite: Viele wünschen sich, sie könnten von Luft und Liebe leben. Er der Buchhändler, lebt vom Lesen, denn nur dann hat er das Gefühl, geliebt zu werden. Seine Buchhandlung ist sein Universum, die Bücher sind seine Schützlinge.  Und bei jedem Klingeln seiner Türglocke ist er immer wieder bereit, seine frohe Botschaft zu verkünden: Lesen hilft und macht glücklich ...  Fazit: Das Buch beginnt und endet mit einer Erzählung von drei Frauen, allerdings kann man nicht erkennen was die drei Frauen mit dem Rest der Geschichte zu tun haben. Die restlichen Kapiteln erzählen wie der Alltag des Buchhändlers ist. Er lebt in seiner Buchhandlung, verlässt diese nie und lebt einzig von Kräutertee und Lesen. Dieses Leben verleitet ein wenig zum Träumen, da es das schönste ist den ganzen Tag zu lesen (meiner Meinung nach).  Allerdings kann man die Handlung über den Buchhändler nicht nachvollziehen. Mal wird von einem Paar erzählt, dass seine Buchhandlung besucht, dann von seiner Zeit wo er noch Freunde hat, leider blickt man nicht so ganz durch. Der Schreibstil ist jedoch sehr flüssig und einfach zu lesen.

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  • Das geheime Leben der Bücher

    Das geheime Leben der Bücher

    GothicQueen

    07. April 2013 um 16:48

    Dieses Buch habe ich gekauft, weil ich den Titel so unglaublich spannend fand. Auch die Buchbeschreibung klang sehr interessant. Letztendlich blieb es dann aber dabei. Das Buch war unheimlich zäh, langwierig und leider auch nervtötend. Aus der Idee der Geschichte hätte man viel mehr rausholen können. Das war unglaublich schade, weil eigentlich habe ich mich total auf da sBuch gefreut und am Ende war es eine echte Enttäuschung für mich. Ich würde es jedenfalls nicht weiter empfehlen, aber das ist ja bekanntlich Geschmacksache. 

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  • Rezension zu "Das geheime Leben der Bücher" von Régis de Sá Moreira

    Das geheime Leben der Bücher

    Zwischen-den-Zeilen

    22. September 2012 um 16:56

    Durch die Kürze der einzelnen Anekdoten war das kleine Buch relativ schnell gelesen, aber es hinterlässt beim Lesen einen bleibenden Eindruck. Man kann sich die Atmosphäre in der Buchhandlung gut vorstellen und kann sich auf jeden Fall mit dem verzweifelten Buchhändler identifizieren, wenn er von Kunden wieder mal vor eine seltsame Aufgabe gestellt wird oder mit einem Besucher seines Ladens streitet, ob dieser das Buch was er kaufen möchte, auch wirklich verdient hat. Beim Lesen erkennt sich jeder Bücherfreund in der ein oder anderen Geschichte in dem Buchhändler wieder, und gerade das ist es, was dieses Buch so liebenswert macht. Leider wird das Leben des Buchhändlers nicht genauer beleuchtet. So bleibt unklar, warum er momentan alleine lebt und es werden nur vage Andeutungen über die Vergangenheit und seine Familie gemacht. Gerne hätte ich noch mehr über den schrulligen Buchhändler und seine geliebten Bücher erfahren. Der Prolog und Epilog des Buches wiederum scheinen gar keinen Bezug zum Rest des Buches zu haben, dort geht es um drei unglückliche Frauen auf einem Kreuzfahrtschiff. Was dies mit dem Rest des Buches zu tun hat, wird leider nicht erklärt. Fazit: Von mir gibt es vier Sterne für dieses herzerwärmende, leider aber etwas zu kurze Buch mit kryptischer Rahmenhandlung.

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  • Rezension zu "Das geheime Leben der Bücher" von Régis de Sá Moreira

    Das geheime Leben der Bücher

    Leselampe

    05. August 2012 um 12:33

    Nix Gutes liegt hier vor. Der Titel suggeriert Freude und Liebe zur Literatur, das täuscht, denn inhaltlich hat es sehr wenig damit zu tun. Der Protagonist, ein namenloser Buchhändler, führt ein inhaltsloses und geistfreies Leben. Unter anderem daraus ersichtlich, Seiten von ihm aus Büchern gerissen, werden an Verwandte geschickt. Auf diese Liebe sollte verzichtet werden. Dieser anonyme Buchhändler zeichnet sich mitunter dadurch aus, daß er das Privileg genießt, Käufer selbst auszuwählen. Der Rest wird verkrault. Nicht durch Sprachwitz, lustigen Dialogen. Nein, er versteckt sich hinter Regalen seines Buchladens. Wovon er seinen Lebensunterhalt bestreitet, darf der Phantasie des Lesers überlassen werden. Zumindest fällt die Telefon- und Internetrechnung flach. Anschluß gibt es keinen. Dalai Lama und auch Gott lassen nicht lange auf sich warten. Warum sie als Kunden erscheinen und welche Spuren sie hinterlassen, ist ebenso wenig ersichtlich wie überhaupt irgendeine Handlung.Dialog kann bei anderen unten nachgelesen werden. Er läßt sich tatsächlich in ca 10 Worte fassen. Hast Du keine Freunde, die Dich zu Hause besuchen, keine Ahnung, wie Du Deine Nachmittage oder Abende verbringen sollst, rennst von Kräutertee zum Bücherregal und wieder zurück , kannst auf ein einziges erotisches Abenteuer in den letzten 20 Jahren zurückgreifen, Du hast kein Telefon und vermißt es auch nicht ? Dann findest Du dich in dieser Prosa wieder ( Unser anonymer Bücherfreund lebt dieses ungelebte Leben ) und führe es Dir beruhigt zu Gemüte. Wortschatz sehr beschränkt, daß ein 20 minütiger Aufenthalt in der U Bahn aufklärerischer auf Dich einwirkt, als diese Stückchen Prosa. Sprachlich befindet es sich bei Schwierigkeitsgrad 0 unterhalb der Limbostange. Also auch hier, die Spaßbremse jeder erfreulichen Fete. Es gibt Bücher, die sich leise in den Geist des Lesers schleichen. Jede laute Sprache würde irritieren, jede Beschreibung, unterbrochen durch Handlung, an Farbe verlieren. Dies trifft hier nicht zu. Die letzten Sätze: Versprochenes aufgrund des Covers, der Blick von draussen durch eine phantasievoll dekorierte Schaufensterauslage eines Bücherladens, warmes Licht auf das Regal gerichet und ebenso des Titels, wird nicht eingehalten. Das macht mich ungemein sauer. Ein Leser bei Amazon empfiehlt alternativ: " Meine vielseitigen Geliebten: Bekenntnisse eines Bibliomanen " Eine liebevolle und abenteuerliche Annäherung an Literatur: "84, Charing Cross Road". Letzteres würde ich gerne empfehlen, es wärmt das bibliophile Herz und läßt es schneller schlagen.

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  • Rezension zu "Das geheime Leben der Bücher" von Régis de Sá Moreira

    Das geheime Leben der Bücher

    Sunny1986

    14. June 2012 um 19:21

    Dieses Buch ist einfach wundervoll! Es entführt in das Leben eines Buchhändlers, dessen Leben die Bücher sind. Wir erfahren eigentlich nicht so viel über das geheime Leben der Bücher, sondern viel eher etwas über die vielen verschiedenen Menschen die der Buchhändler bedient. Das Buch regt die Phantasie an, es ist fast schon märchenhaft geschrieben. Man sieht das Leben aus der Sicht dieses etwas merkwürdigen Buchhändlers - und das ist gut so, denn viel zu oft sind wir zu sehr mit unserem eigenem Leben beschäftigt, so dass wir kaum noch genießen oder auf Mitmenschen eingehen können. Ein Muss für Träumer, Philosophen, Buchhändler, Buchliebhaber und Bibliothekare!

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  • Rezension zu "Das geheime Leben der Bücher" von Régis de Sá Moreira

    Das geheime Leben der Bücher

    Readandbeyourself

    06. March 2012 um 11:31

    Der Buchhändler und seine Bücher. Gemeinsam wohnen sie in der Buchhandlung, hin und wieder kommt ein Kunde, nimmt ein Buch mit, aber der Buchhändler ist immer da. Und die Buchhandlung ist immer geöffnet. Essen braucht der Buchhändler nicht, denn er lebt vom Lesen und Kräutertee. Liebevoll hütet er seine Bücher, ordnet sie, liest aus ihnen vor, stellt sie um, und hin und wieder reißt er eine Seite aus einem, legt es dann in seine Wohnung oberhalb der Buchhandlung, und schickt die eine Seite dann an eins seiner 10 Geschwister. Diese sind in der ganzen Welt verteilt, und antworten mit einem Brief. Dieses Buch habe ich nach der Rezension eines anderen Blogs gekauft, und ich muss ehrlich sagen, dass ich ein wenig mehr erwartet habe – wenn ich auch trotzdem nicht enttäuscht bin. „Das geheime Leben der Bücher“ ist eigentlich kein Buch über das geheime Leben, vielmehr ein Buch über die Liebe zu ihnen. Der Buchhändler ist fast zu belächeln, so personifiziert er seine Schätze, baut eine Bindung zu ihnen auf und preist ihren Wert an, er tut es aber mit einer solchen Hingabe und Zuversicht, dass es einfach nur schön und besonders ankommt. Einige Szenen sind leider unverständlich – allen voran der Pro- und Epilog, und es wird sich nicht vermeiden lassen, das Buch erneut zu lesen (was mich persönlich ja nicht stört). Hierbei muss der Inhalt auch mit anderen Lesern besprochen werden, bevor er sich vollständig erschließt. Den anderen Lesern überlasse ich es aber selbst, ob sie das positiv oder negativ finden. Für Bücherfans kann ich das Buch auf alle Fälle nur wärmstens empfehlen, denn es bestätigt unsere wundervolle Beziehung :) Bücher müssen gelesen werden!

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  • Rezension zu "Das geheime Leben der Bücher" von Régis de Sá Moreira

    Das geheime Leben der Bücher

    capkirki

    06. February 2012 um 05:36

    Ein merkwürdiges Buch Der deutsche Titel ist vollkommen irreführend, denn hier geht es nicht um '"Das geheime Leben der Bücher"', sondern um einen einsamen, melancholischen, namenlosen Buchhändler, der in seiner kleinen Buchhandlung lebt, sie nie verlässt, nichts isst und nur Kräutertees trinkt ' nach jedem Kunden einen. Da es eine kleine Buchhandlung ist und er auch nur Bücher anbietet, die er selbst gelesen hat, kommen nicht viele Kunden vorbei und die, die sich in diesen kleinen, engen Laden verlieren, sie fast allesamt merkwürdige Gestalten: der Fatalist, eine Dame in Schwarz mit Sense, Gott, ein Dalai Lama, die Frage, eine Baronin, Zeugen Jehovas und leider auch Paare, Paare kann der Buchhändler nicht ausstehen, vor ihnen müssen die Bücher beschützt werden. Mit diesen Kunden entwickeln sich die merkwürdigsten Dialoge. '"Guten Tag. Ich suche den Bereich 'Persönlichkeitsentwicklung'.'" "'Der ist auf der anderen Strassenseite ' genau gegenüber.'" "'Danke!'" "'Keine Ursache'" '"Vor ihrer Buchhandlung liegt ein kaputter Staubsauger'" '"Der Himmel hat ihn mir geschickt'" '"Herr, erspar uns Deinen Zorn'" '"Etwas später, als Buchhändler ungewollt einen köstlichen Kräutertee schlürfte, trat ein Dalai Lama ein und ging durch die Bücherregale hindurch, bis er vor dem Buchhändler stand. Der Buchhändler verneigte sich. '"Haben Sie das grosse Buch des Lebens?'", fragte ihn der Dalai Lama. '"Ich fürchte, es ist vergriffen'", erwiderte der Buchhändler. '"Genau das habe ich mir gedacht'", sagte der Lama wobei er im Lotussitz auf dem Schreibtisch des Buchhändlers Platz nahem. '"Haben Sie es je besessen?"', fragte er weiter. "'Ja'" '"Haben Sie es gelesen?'" "'Ja"' "'Und?"' "'Enttäuschend"', bemerkte der Buchhändler. "'Ehrlich?'" "'Mit anderen Worten, ziemlich voraussehbar"', sagte der Buchhändler. '"Aha."' Der Dalai Lama schwieg und meditierte. Der Buchhändler versank wieder in seine Lektüre'" Das Buch ist verwirrend, skurril, teilweise geradezu bizarr und manchmal reichlich sinnlos. Der namenlose Buchhändler wirkt öfters liebens- und gleichzeitig bedauernswert, wie er sich so selbst verliert in seinen Bücher und dabei das Leben verpasst. "Sobald er ein Buch aufschlug, war der Buchhändler glücklich. Oder zumindest fühlte er sich wohl. Es war fast eine kindliche Freude. Es war auch eine Schwäche. Er hatte den Eindruck, dass sich jemand um ihn kümmerte, dass sich jemand um ihn sorgte.'" Die Sprache ist poetisch, die Gedanken teilweise wirklich hübsch, aber schöne Sätze ohne Tiefgang und Sinn dahinter, das genügt mir als Leser nicht. Was soll ich davon halten, wenn 'eine Frage' den Buchladen betrifft und der Buchhändler zu atmen aufhört, damit sie ihn nicht findet? Oder, dass Gott Mozart im Laden auflegt? Oder, dass ein Mädchen in den Buchladen kommt und Eclairs bestellt und der Buchhändler dann auch noch fragt, 'weiss oder dunkel', bevor er in seine Küche oberhalb des Ladens flüchtet? Was soll ich von den drei Frauen auf dem Schiff zu Beginn und am Ende des Buches halten, die alle wollen, dass das Schiff sinkt? Oder von der nackten Frau, die da ist und dann wieder weg? Nein, das Buch hat mir nicht wirklich gefallen. Schade, denn ich hatte mir einiges davon versprochen, aber eine schöne Sprache allein, macht nun mal kein gutes Buch und nur weil es um Bücher geht, muss es mir als 'Gerneleser' noch lange nicht gefallen. Zwei Sterne, mehr ist leider nicht drin.

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  • Rezension zu "Das geheime Leben der Bücher" von Régis de Sá Moreira

    Das geheime Leben der Bücher

    fu-tu-re

    29. November 2011 um 00:18

    kurz-komisch-nett

  • Rezension zu "Das geheime Leben der Bücher" von Régis de Sá Moreira

    Das geheime Leben der Bücher

    Dupsi

    16. June 2011 um 13:08

    Es geht um einen Buchhändler, der sich ganz und gar seinen Büchern verschrieben hat. Der seine Buchhandlung niemals verlässt, der nur Bücher in seinen Besstand aufnimmt, die er selbst gelesen und für gut befunden hat. Der eigentlich für jeden Kunden eine Empfehlung hat. Die verschiedensten Leute kommen in sein Geschäft und genau von diesen Leuten und wie der Buchhändler, der sich nie lange an der Beschreibung von Körpermerkmalen aufhält, auf sie reagiert, davon erzählt dieses kleine Büchlein. Ein nettes kleines Büchlein für zwischendurch, das mich in eine kleine Buchhandlung entführt hat. Dass mich die Unmengen Büchern hat sehen und riechen lassen.

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  • Rezension zu "Das geheime Leben der Bücher" von Régis de Sá Moreira

    Das geheime Leben der Bücher

    Maggi

    31. January 2011 um 19:22

    Mit großen Erwartungen ging ich an dieses schmale Bändchen heran, das sich mit meinem Lieblingsthema, den Büchern, beschäftigt. Es erzählt von einem Buchhändler und seiner Buchhandlung, von seinen Kunden und den vielschichtigen Beziehungen, die sich hier ergeben, mit dem Buchhändler, den Büchern und dem Raum. Leider bleibt das Buch nach dem Lesen ohne Eindruck auf meine bibliophile Seele, die kleinen Episoden bleiben nicht haften, der Buchhändler als Protagonist bleibt unpersönlich und nicht verständlich. Auch der in anderen Rezensionen hochgelobte Sprachstil konnte meinen Geschmack nicht treffen, ich empfinde ihn als abgehackt, oft zusammenhangslos und schlicht. Daher leider nur 3 von 5 Sternen.

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