„Ich weiß nicht, ob Sie zu viele digitale Polizeiromane gelesen haben, Chefinspektor… Fest steht aber, dass wir uns hier nicht in einem Roman von Agatha Christie befinden, dass Sie nicht das Charisma eines Hercule Poirot besitzen und dass sich der Täter nicht in diesem Raum aufhält. Wenn Sie sich also bitte kürzer fassen und zu den Fakten kommen würden…“
Die Jagd nach Lord Black Fowl geht weiter und der Vater von Jules Verne gerät ins Visier, was die Freundschaft zwischen Jules Verne und Arthur Conan Doyle auf die Probe stellt. In diesem Band betreten weitere historische Figuren das Parkett, wie der Magier und Illusionist Houdini, Frankensteins Autorin Merry Shelly, oder Arthurs Mentor Professor Joseph Bell. Der witzige Grundton, Slaptick-Momente und spitzfindige Dialoge dominieren die Geschichte und vor allem Houdinis Vorstellung hat mir persönlich sehr gut gefallen; seine Rolle beinhaltet noch ein spannendes Mysterium, auf dessen Lösung ich sehr gespannt bin. Am Ende des Bands kommt es zum actionreichen Showdown auf der Weltausstellung, der gleichzeitig aber auch als Cliffhanger dient.
Auch dieser Band ist wieder sehr textlastig und fordert dementsprechend ein gewisses Maß an Konzentration beim Lesen. Die Panels sind sind zeichnerisch weiterhin anspruchsvoll, aber auch wild und voll und auch hier muss man den Durchblick bewahren.
Ein anspruchsvolles Werk für Krimi-Fans und ein gekonnter Mix aus viktorianischem London und Steampunk ✌️













