Rüdiger Barth

 4.1 Sterne bei 55 Bewertungen
Autor von Das Haifischhaus, Die Totengräber und weiteren Büchern.
Autorenbild von Rüdiger Barth (©Erik Weiss/Heyne Encore)

Lebenslauf von Rüdiger Barth

Rüdiger Barth, Jahrgang 1972, wuchs im Schwarzwald auf und lebt mit seiner Familie am Rande Hamburgs. Der Historiker schrieb mehrere Sachbücher („Wilde Dichter” mit Marc Bielefeld, „Endlich weg”, „Ein Mann, ein Boot”, alle Piper/Malik), zuletzt publizierte er im Mai 2018 das mittlerweile in 8 Sprachen übersetzte Buch „Die Totengräber“ (bei S. Fischer, mit Hauke Friederichs) über das Ende der Weimarer Republik. In seinen 15 Jahren als Reporter des Magazins stern traf er viele Größen des Weltsports, etwa Pete Sampras, Joachim Löw, Bastian Schweinsteiger, Goran Ivanisevic, Kobe Bryant oder Oliver Kahn. Nach seiner Zeit in der Chefredaktion des Wissens-Magazins P.M. gründete er 2016 mit drei Freunden die Storytelling-Agentur Looping Group. „Das Haifischhaus” ist sein erster Roman.

Alle Bücher von Rüdiger Barth

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Buchformat:
Cover des Buches Das Haifischhaus (ISBN: 9783453272392)

Das Haifischhaus

 (23)
Erschienen am 02.09.2019
Cover des Buches Die Totengräber (ISBN: 9783103973259)

Die Totengräber

 (13)
Erschienen am 25.04.2018
Cover des Buches Wilde Dichter (ISBN: 9783492251730)

Wilde Dichter

 (5)
Erschienen am 13.03.2008
Cover des Buches Ballack - Sein Weg (ISBN: 9783517082073)

Ballack - Sein Weg

 (5)
Erschienen am 07.04.2006
Cover des Buches Endlich weg (ISBN: 9783492254106)

Endlich weg

 (6)
Erschienen am 01.07.2009
Cover des Buches Die 10 (ISBN: 9783492244022)

Die 10

 (3)
Erschienen am 01.06.2005
Cover des Buches Wilde Dichter (ISBN: 9783492972581)

Wilde Dichter

 (0)
Erschienen am 31.08.2015
Cover des Buches Ein Mann ein Boot (ISBN: 9783492301947)

Ein Mann ein Boot

 (0)
Erschienen am 12.05.2014

Neue Rezensionen zu Rüdiger Barth

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Rezension zu "Die Totengräber" von Rüdiger Barth

Inhaltlich gut, formal fragwürdig
Motzbeckvor 2 Monaten

Als ich im April 2018 im Buchladen dieses Buch entdeckte, war ich aufgrund der Thematik begeistert ud geneigt, es sofort zu kaufen. Doch es war in Folie eingeschweißt und ich kaufe ungern blind. Also habe ich verzichtet und mich über das Buch informiert. Das, was ich darüber las, die Mischung aus Fakten und Schilderung möglicher Gedankengänge der Akteure, ließ mich verzichten. Nun, zwei Jahre später, war das Buch im Katalog der Zentralen für politische Bildung, also beinahe kostenfrei zu erwerben. Getreu dem Motto vom geschenkten Gaul habe ich dieses Mal zugeschlagen, und was soll ich sagen? Ich habe sehr ambivalente Gefühle hinsichtlich dieses Buches. Meine schlimmsten Befürchtungen sind einerseits bestätigt worden, andererseits geht tatsächlich eine gewisse Faszination von der Darstellung aus. Höchst spannend wird die Geschichte der Kanzlersschaft des Generals Kurt von Schleicher erzählt, ein Zeitraum von ca. zweieinhalb Monaten, die durch Intrigen gegen ihn und seine vergeblichen Versuche, eine tragfähige Regierungsmehrheit zu schmieden, gekennzeichnet waren. Letztere gingen von eigentlich utopischen Überlegungen aus, in der geplanten sogenannten "Querfront" sollten Gewerkschaftler, Unternehmer, Teile der Sozialdemokratie und der "linke" Flügel der NSDAP unter Gregor Strasser zusammenarbeiten, um das Deutsche Reich aus der innen- und wirtschaftspolitischen Krise der Jahre 1929 bis 1932 herauszuführen. Ob die damit intendierte Spaltung der NSDAP von Erfolg gekrönt sein konnte, kann man getrost bezweifeln. Außerdem war die Spanne der ideologischen Ansichten so groß, dass eine solche Koalition kaum dauerhaft gewesen wäre. Das wäre in etwa so, als ob man zur Lösung der Mehrheitsprobleme in Thüringen eine Koalition aus Linken und AfD vorschlagen würde, rein rechnerisch eine solide Mehrheit, aber eben auch nicht mehr. Boykottiert wurde das Ganze allerdings durch den Druck der Straße, sowohl von rechts (NSDAP) als auch links (KPD, eine Partei, die im Angesicht des erstarkten Faschismus weiterhin daran festhielt, die SPD als eigentlichen Gegner zu betrachten). Zudem intigierten maßgebliche Kreise aus den Reihen der DNVP und dem teilidentischen Bund der Landwirte heftig gegen alle Versuche Schleichers, Lösungen für dringende Problem zu finden. Am schlimmsten aber war Schleichers Amtsvorgänger Franz von Papen, der beim Versuch, ins Amt zurückzukehren, zum Steigbügelhalter Hitlers wurde (Mein "Lieblingszitat" von ihm: "In zwei Monaten haben wir Hitler in die Ecke gedrängt, dass er quietscht", das meiner Ansicht nach Platz 1 in der Liste der historischen Irrtümer beanspruchen darf, findet sich ebenfalls im Buch. Wenn es so etwas wie eine historische Gerechtigkeit gibt, so hoffe ich, dass dieser Mensch, der das Dritte Reich überlebt hatte, bis an sein Lebensende mit den Folgen seiner Taten zu kämpfen hatte), All dieses schildern die beiden Autoren Rüdiger Barth und Hauke Friederichs in der o.g. Mischung aus Originalzitaten (so wird beispielsweise jeder Tag in diesem Zeitraum mit Zeitungsschlagzeilen eröffnet) und dem Versuch, sich in die Handelnden hineinzuversetzen. Doch genau da liegt dir Crux an der Sache. Die beiden Autoren verzichten auf jegliche Anmerkung zu verwendeten Zitaten, ein Verfahren, dass ich keinem meiner Schüler/-innen/Studierenden durchgehen lassen würde. Seit "1913° von Florian Illies scheint die Guido-Knoopisierung der Geschichtsschreibung unaufhaltsam voranzugehen.

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T

Rezension zu "Das Haifischhaus" von Rüdiger Barth

Der letzte große Kampf eines (EX-) Tennisprofis
Twistercovor 3 Monaten

In der Geschichte geht es um Toto Berger, einst ein gefeierter Tennisstar, der als er mit dem Druck, seiner Medikamentenabhänigkeit und gesundheitlichen Problemen nicht mehr fertig wurde, den Tenniszirkus einfach verlassen hatte. Da er jedoch über die Jahre Geldprobleme bekommen hat kam für ihn eine Herausforderung der Nummer 1 in der Tenniswelt gerade richtig. Ein Spiel um 10 Millionen oder nichts soll sein Leben wieder in die richtigen Bahnen bringen. Mit Hilfe seines alten Teams und seinen Sohn versucht er sich für dieses eine Spiel in seine alte Form zurück zu bringen. Er durchlebt in dieser 


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K

Rezension zu "Das Haifischhaus" von Rüdiger Barth

Überzeugend auch für Nicht-Tennisspieler
Kolumna_liestvor 5 Monaten

Kann dieser Sachbuchautor auch Roman?

Antwort vorneweg: Ja, er kann. Und ist damit der erste Sachbuchautor, der mich als Erzähler überzeugen konnte. Auch wenn das Buch ab und an etwas an Längen leidet, kann ich hier eine gute Leseempfehlung aussprechen. Man muss kein Tennisspieler sein, um das Thema Erfolg und Ehrgeiz und was das mit einem macht, zu reflektieren. Letztendlich geht es doch genau darum, was man aus seinem Leben macht, wie man sich selbst dazu stellt und wie man sich von anderen beeinflussen lässt. Was macht Ehrgeiz mit einem? Fragen, die sich an jeden von uns wenden. Diverse Fachausdrücke, spezielle Tennisszenen habe ich zugegebenermaßen ausgeblendet. Das ist auch der Grund, weshalb das Buch nicht volle Punktzahl von mir bekommt. Der Schreibstil ist eher sachlich geprägt, was aber dem Thema und der Lesbarkeit m. E. sogar eher entgegen kommt. Nichts desto trotz entwickelt die Geschichte mit der Zeit einen Sog, dem ich mich nicht entziehen konnte. Und ja, ich war gespannt auf das Ende... wie geht es mit seinem Sohn aus? Was kommt in der Liebe? Und - was hat es mit dem Match auf sich, mit dessen Angebot letztendlich alles ins Rollen kam? 

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Das Haifischhaus

Gemeinsam mit unserem Autor Rüdiger Barth laden wir euch ein, seinen Debütroman "Das Haifischhaus" zu lesen. Ein Roman über das Drama des Spitzensports, über Freundschaft, vor allem: über die Liebe. Wir verlosen 15 signierte Exemplare und freuen uns auf eure Teilnahme!

Hallo liebe Lovelybooksleser*innen

heute haben wir ein ganz besonderes Buch für Euch: Das Haifischhaus von Rüdiger Barth. Ein packender Debütroman über einen gefallenen Tennishelden mit vielschichtigen Charakteren. 

Jahrelang hat Rüdiger Barth als Reporter für das Magazin stern Größen des Sports getroffen und begleitet, etwa Bastian Schweinsteiger, Oliver Kahn und Pete Sampras. Dabei hatte er immer wieder das Gefühl, dass die Geschichte der großen, nach dem Rücktritt so oft verloren wirkenden Sportheroen nicht wirklich erzählt ist und er begriff, dass er einen Roman schreiben muss, um diesen Typus wirklich in der Tiefe zu ergründen, um zu begreifen, warum diese Menschen nach ihrer Karriere mit dem ringen, was wir so Leben nennen. 

Wir und Rüdiger Barth freuen uns sehr, wenn ihr Lust habt, an unserer Leserunde teilzunehmen!

116 BeiträgeVerlosung beendet

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