Rüdiger Barth Endlich weg

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Inhaltsangabe zu „Endlich weg“ von Rüdiger Barth

Rüdiger Barth hat zusammen mit seiner Frau wahr gemacht, wonach sich viele sehnen: vier Monate raus, einmal um die Welt reisen, den eigenen Träumen nach. In elf Ländern, auf fünf Kontinenten, in Bussen und Bars, zu Land und auf dem Wasser sind sie dem Leben auf der Spur. Einfühlsam, persönlich und bisweilen urkomisch erzählt der erfahrene »Stern«-Reporter von einem Abenteuer, das auf jeden von uns wartet. Vorsicht: Dieses Logbuch ist ein Lockbuch!

Kann man lesen, muss man aber nicht.

— arosa74
arosa74
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  • Rezension zu "Endlich weg" von Rüdiger Barth

    Endlich weg
    leserin

    leserin

    01. February 2010 um 11:03

    Im Buch beschreibt Rüdiger Barth eine Weltreise zu zweit mit vielen Abenteuern und Erlebnissen. Sie bereisen die verschiedensten Gebiete der Welt und Rüdiger erzählt von den Erlebnissen. Von den Osterinseln bis Sydney und New York und vieles mehr.
    Manches Interessante und auch Neues habe ich im Buch erfahren.

  • Rezension zu "Endlich weg" von Rüdiger Barth

    Endlich weg
    savanna

    savanna

    18. November 2009 um 12:09

    Das sogenannte „Round-the-world-Ticket“ ist eines der Produkte der modernen Tourismusindustrie, mit dem eine Weltreise via Reisebüro schon vorgeplant werden kann. Die Reiseroute, die Reisedaten und alle Zwischenstopps müssen bereits vor Abreise festgelegt werden. Was im ersten Moment für einen „Ausstieg auf Zeit“ recht unflexibel klingt, bietet jedoch auch ein bestimmtes Maß an Sicherheit beim erstmaligen Hopping über die Kontinente. Der deutsche Sportjournalist Rüdiger Barth und seine Frau Anne nehmen sich rund vier Monate Auszeit von Job und Alltag, um mit diesem Ticket über die USA, Karibik und Brasilien, Neuseeland und Australien bis hin zu Ozeanien und Südostasien zu reisen. In „Endlich weg“ hat er seine Eindrücke und Erfahrungen auf rund 360 Seiten zu Papier gebracht und mit einer charmanten Fotostrecke bestückt. Allen Reisenden bekannt sein wird die Anstrengung, die eine solche Backpacker-Tour mit sich bringt. Es muss geplant und organisiert, erfragt und hinterfragt werden, um in einem bestimmten Zeitfenster irgendwie von A nach B zu gelangen. Auch dass der Reisende in vielen Ländern als eine Art „wandelndes Dollarzeichen“ wahrgenommen wird und sich so der Zugang zur lokalen Bevölkerung leider verschließt, ist eine typisch ernüchternde Erfahrung gerade in Entwicklungsländern. Barth beschönigt wenig, Streitigkeiten des Ehepaares werden ebenso erwähnt wie Phasen der Frustration und Erschöpfung. Dass der Traum einer Weltreise durchaus auch seine Tücken birgt, wird dem Leser hier nicht verheimlicht. Auffällig an Barths Reisebeschreibungen ist der leider wenig flüssig zu lesende Tagebuch-Stil und seine sehr spezifische Schwerpunktsetzung. Beides ist sicherlich in seiner journalistischen Art begründet, macht es dem Leser jedoch ab und an schwer einen Zugang zu diesem sehr persönlichen Buch zu finden. So werden einzelnen Begebenheiten viel Raum eingeräumt, während andere Passagen der Reise fast übersprungen werden. So werden aus der Sportbegeisterung des Autors heraus gleich über mehrere Seiten das Fussballstadion in Rio de Janeiro und ein Treffen mit australischen Volleyballern bis ins kleinste Detail beschrieben. Da eine Weltreise so individuell ist wie der Reisende selbst, ist dieses Buchprojekt für das Ehepaar Barth sicher ein grandioser Abschluss. Da jedoch das Interesse bei den Lesern regional wie thematisch stark unterschiedlich ausgeprägt sein könnte, ist das Buch vor allem Lesern mit einem Interesse für Lateinamerika, Neuseeland und Australien zu empfehlen. Der afrikanische Kontinent bleibt in dieser Reise völlig außen vor und auch zu Asien fehlt Barth offensichtlich der Bezug. Insgesamt ein durchaus interessanter Reisebericht, der aber für ebenfalls reiseerfahrene Leser weder an Orten noch an Erfahrungen wirklich Neues bereit hält.

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