Der Pfad - Die Geschichte einer Flucht in die Freiheit

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eine Geschichte mit großartigen und liebevollen Charakteren, an vielen Stellen wahnsinnig berührend!

H

Spannende Fluchtgeschichte aus der Sicht eines Kindes

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Inhaltsangabe zu "Der Pfad - Die Geschichte einer Flucht in die Freiheit"

Über schmale, steile Pfade in die Freiheit – die Flucht eines Jungen vor den Nazis

Frankreich 1941: »Gut oder böse?« ist mehr als nur der Name eines Spiels, mit dem sich der zwölfjährige Rolf und sein Vater die Zeit auf der Flucht vertreiben. Wie so viele andere deutsche Flüchtlinge, die von der Gestapo gesucht werden, sitzen die beiden in Marseille fest, weil sie keine Ausreisegenehmigung erhalten. Ihr Ziel ist New York, wo Rolfs Mutter auf sie wartet, doch der einzige Weg in die Freiheit ist ein steiler Pfad über die Pyrenäen. Fluchthelfer Manuel, ein Hirtenjunge kaum älter als Rolf, soll sie über die Berge führen. Heimlich und gegen das Verbot seines Vaters, nimmt Rolf seinen geliebten Hund Adi mit, und so machen sie sich zu viert auf einen gefährlichen Weg in eine ungewisse Zukunft.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783570172360
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:240 Seiten
Verlag:cbj
Erscheinungsdatum:16.10.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Hollysbuchblogvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Spannende Fluchtgeschichte aus der Sicht eines Kindes
    Spannende Fluchtgeschichte aus der Sicht eines Kindes


    Klappentext:
    Frankreich 1941: »Gut oder böse?« ist mehr als nur der Name eines Spiels, mit dem sich der zwölfjährige Rolf und sein Vater die Zeit auf der Flucht vertreiben. Wie so viele andere deutsche Flüchtlinge, die von der Gestapo gesucht werden, sitzen die beiden in Marseille fest, weil sie keine Ausreisegenehmigung erhalten. Ihr Ziel ist New York, wo Rolfs Mutter auf sie wartet, doch der einzige Weg in die Freiheit ist ein steiler Pfad über die Pyrenäen. Fluchthelfer Manuel, ein Hirtenjunge kaum älter als Rolf, soll sie über die Berge führen. Heimlich und gegen das Verbot seines Vaters, nimmt Rolf seinen geliebten Hund Adi mit, und so machen sie sich zu viert auf einen gefährlichen Weg in eine ungewisse Zukunft.


    Meine Meinung:
    Diese Geschichte hat mir wirklich sehr gut gefallen. Ich mag historische Romane aus der Sicht von Kindern geschrieben. Man bekommt durch diese andere Perspektive die Gefühle und deren Sicht auf die Geschehnisse ganz anders mitgeteilt.
    Der Autor berichtet über die Flucht im Jahr 1941 von Rolf und seinem Vater von Deutschland über Frankreich/Spanien nach New York. Dabei hilft ihnen ein Hirtenjunge mit dem sich Rolf dann ganz alleine durchschlagen muss. 
    Ich finde das Buch genau richtig um auch den jüngeren Lesern solche ernsten Themen früh zu berichten.
    Das Einzige was ich zu bemängeln habe ist, das mir der Perspektivenwechsel zu sprunghaft war. Es wurde zwischendurch immer zwischen den Protagonisten gewechselt. Dabei hatte ich leichte Schwierigkeiten dem Ganzen zu folgen.
    Das Nachwort/ Die Danksagung fand ich sehr spannend, da der Autor durch einen Erfahrungsbericht die Idee des Buches hatte. Wirklich eine tolle Umsetzung!


    Fazit:
    Als bekennender John Boyne - Fan bin ich wirklich begeistert und freue mich das auch andere Autoren diese Themen so umsetzen.

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    Zelia2000s avatar
    Zelia2000vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Buch welches dem eigentlichen Thema nicht gerecht wird
    Rezension - Der Pfad , Die Geschichte einer Flucht in die Freiheit

    Titel: Der Pfad, Die Geschichte einer Flucht in die Freiheit Autor: Rüdiger Bertram Illustrator: Heribert Schulmeyer Seitenanzahl: 240 Seiten Genre: Jugendbuch Aufmachung: Hardcover Preis: 12,99 € DE ISBN: 978-3-570-17236-0

    Klappentext:

    Frankreich 1941: »Gut oder böse?« ist mehr als nur der Name eines Spiels, mit dem sich der zwölfjährige Rolf und sein Vater die Zeit auf der Flucht vertreiben. Wie so viele andere deutsche Flüchtlinge, die von der Gestapo gesucht werden, sitzen die beiden in Marseille fest, weil sie keine Ausreisegenehmigung erhalten. Ihr Ziel ist New York, wo Rolfs Mutter auf sie wartet, doch der einzige Weg in die Freiheit ist ein steiler Pfad über die Pyrenäen. Fluchthelfer Manuel, ein Hirtenjunge kaum älter als Rolf, soll sie über die Berge führen. Heimlich und gegen das Verbot seines Vaters, nimmt Rolf seinen geliebten Hund Adi mit, und so machen sie sich zu viert auf einen gefährlichen Weg in eine ungewisse Zukunft.

    (Quelle: Random House)

    Meine Meinung:

    Ein Buch mit sehr viel Potenzial durch ein wirklich gutes Thema welches aber nur sehr oberflächlich behandelt wird.

    Ich hatte mir so viel von dem Buch erhoff durch dieses Thema welches mich in der Schulzeit schon immer so interessiert hat.

    Der Schreibstil macht das Buch anfangs recht leicht zu lesen, auch das die Schrift recht groß ist und man somit nur durch die Seiten fliegt, jedenfalls gefühlt, doch liegt das Problem eher darin das das Thema anfangs angeschnitten wird und kurz vor der Hälfte dann einfach verloren geht. Ich finde der Text wird dann schwerer wenn Manuel ins spiel kommt da dieser gerne mal die Worte verdreht, ja klar verleiht es dem Buch an Charm jedoch ist es einfach naja…… recht störend wenn das halbe Buch dann nur noch aus genau diesen Texten besteht. Ich fand es irgendwann einfach nur nervig das ich mich so oft verlesen habe einfach weil mein Kopf es selber für sich geordnet hatte. Ich weiß nicht wie es ist wenn ich es nochmal lesen würde doch jetzt finde ich es störend.

     

    Aber kommen wir zu der eigentlichen Geschichte und um das was in diesem Buch geht. Es geht um Flucht von zwei Deutschen während der Schreckensherrschaft von Hitler. Sie fliehen vor den Nazis nach Frankreich und wollen von dort aus nach Spanien und dann nach New York um dort dann in Sicherheit vor den Deutschen zu sein, welche Rolf und seinen Vater Ludwig neben allen anderen Flüchtlingen aus Deutschland jagten. Doch nach der begonnenen Fluht aus Frankreich nach Spanien wird Ludwig durch einen dummen Zwischenfall gefangen genommen weswegen Manuel, ein Hirtenjunge welcher Rolf und seinen Vater nach Spanien bringen sollte, und Rolf dann ganz alleine zurück blieben und dann beginnt das Abenteuer für die Beiden. Dieses Abenteuer ist dann leider aber nicht mehr das was es eigentlich im Klappentext versprochen wird. Mir fehlt einfach diese Flucht und das Flüchtling sein worüber eben einfach das Thema des Buches handelt. Es ist einfach nicht das wofür es sich ausgibt

     

    Fazit:

    Ein Buch mit einem Thema welches wirklich ernst behandelt werden sollte doch leider kläglich scheiterte. Ich wollte das Buch eigentlich wirklich gerne haben weil ich das Thema wirklich geliebt habe in der Schule und doch ist dieses Buch irgendwie nicht dem würdig was es einfach verspricht. Ich bin wirklich enttäuscht von dem Buch auch wenn es trotzdem wirklich gut war war es eben einfach nicht das was es sein sollte.

    Das Buch bekommt von mir 3 von 5 Sternen weil es einfach das Thema verfehlt hat aber trotzdem auf eine andere Weise gut war.

    3 von 5 Sternen .

     

    [Rezensionsexemplar aus dem Bloggerportal]

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    Kerstin_KeJasBlogs avatar
    Kerstin_KeJasBlogvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Die Hintergründe bleiben eher aus. Dafür richtet sich alles auf die zwei Jungen Rolf und Manuel.
    AbenteurerGeschichte

    Dieses Buch ist für Jugendliche ab 12 Jahren empfohlen und das kann ich nur unterstreichen. Eine Art Abenteuergeschichte, gespickt mit Freundschaft, Gefahren und dem Wunsch nach einem Happy End.
    Wer nun aber nach Geschichte in Geschichten sucht, könnte enttäuscht werden. Der Einstieg, durch einen zweiseitigen Comicstrip, in dem kurz und kompakt erzählt wird warum Rolf und sein Vater fliehen mussten, ist außergewöhnlich und perfekt. Die Thematik um Prognome, Judenverfolgung, Flucht und die täglichen Gefahren in Nazideutschland und allen anderen besetzten Gebieten, werden dennoch eher nur kurz angeschnitten und nicht vertieft. Hier geht es um Rolf und seinen Hund Adi (im Ernst, hätte zu der damaligen Zeit ein Mensch mit Verstand so seinen Hund genannt?)
    1941 Marseille: Rolf lebt schon seit fünf Jahren in Franreich, seinen Vater an der Seite, seine Mutter in New York. Es wird unmöglich das Land zu verlassen und deshalb bleibt nur der Weg über die Pyrenäen nach Spanien, um von dort eines der begehrten Schiffe nach Amerika zu bekommen.
    Täglich starben Menschen und noch viel mehr waren auf der Flucht.
    Wer sich in Zeitgeschichte auskennt weiß dass zu der Zeit der Süden Frankreichs noch durch das Vichyregime regiert wurde. Dennoch gab es Geheimpolizei, NS-Schergen und Denunzianten. Wer es jetzt nicht schaffte heraus zu kommen, würde den kommende Übergriffen zum Opfer fallen. All das wissen Rolf und sein Vater nicht und doch ist ihnen klar, das die Zeit drängt.
    Es geht direkt in die Berge, zu dem Hirtenjungen Manuel, der Vater und Sohn in Sicherheit bringen soll. Hier beginnt Rolf mich mit seinem vorlauten Reden und klugen Sprüchen zu nerven. Ein Kind auf der Flucht, durch die Lebensumstände schon arg benachteiligt. Hier habe ich mich des öfteren gefragt ob er durch diese Darstellung nicht besser in eine andere Zeit gepasst hätte. Kinder oder Jugendliche die dieses Buch lesen, werden es vielleicht nicht bemerken und Rolf als ‚cool‘ und ’stark‘ halten, mir war er aber stellenweise peinlich. Sein Umgang mit dem Vater und vorallem Manuel gegenüber war nicht zeitgemäß. Als weiteren Kritikpunkt sehe ich die dargestellten Dialoge. Manuel unterhält sich nicht in seiner Muttersprache und so wird das auch wiedergegeben. Als gebrochenes Deutsch in verdrehten Sätzen. Das hat meinen Lesefluss ernorm gestört. Zudem fand ich es sogar etwas respektlos gegenüber diesem Jungen, der einfach nur hilft Menschenleben zu retten. Meine 11jährige hat sich sogar darüber beschwert. Für sie war definitiv Manuel der Charakter in dem Buch, Rolf ein nerviger Nebendarsteller, der nur durch seinen Hund gepunktet hat.
    Der Weg über die Pyrenäen war kein Spaziergang, keine einfache Wanderung, sondern eine mehrstündige Reise voller Gefahren. Viele, die diesen Weg gingen, kamen nie am Ziel an.
    Rolf und Manuel  – die beiden Jungen, irgendwann allein auf sich gestellt, erleben allerhand auf dieser Reise. Bedrohungen durch wilde Tiere, Gefahren die von Patrouillen und Soldaten ausgehen und viel Zeit zum Nachdenken. Das bot durchaus Spannung und Unterhaltung und man konnte mitfiebern wie die zwei vorankamen und hoffte mit jeder Seite das nichts mehr dazwischen kommt.
    Es liest sich schnell, auch dank der großen Schrift. Die einzelnen Kapitel sind mit einer Überschrift und einer kleinen Zeichnung versehen. Zum Ende hin findet sich nochmals ein abschließender Comicstrip.
    Eine Geschichte über Freundschaft und Mut. Darüber nicht aufzugeben und durchzuhalten. Über Vertrauen und Gegenseitigkeit.
    Für Kinder und Jugendliche vorbehaltlos zu empfehlen, da auf Erzählungen über Gräueltaten oder Gewaltdarstellungen komplett verzichtet wurde.
    Rezension verfasst von © Kerstin

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    killmonotonyvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Spannendes Jugendbuch, das Hauptthema wird aber leider nur oberflächlich behandelt.
    Rezension: Der Pfad

    Mit „Der Pfad“ von Rüdiger Bertram zog das erste reine Jugendbuch seit langer Zeit bei mir ein. Ich wurde neugierig auf das Buch, als ich las, dass es um einen Weg quer durch die Berge geht – denn irgendwie zieht mich das Thema „Berge“ in letzter Zeit magisch an. Vielleicht wird es mal Zeit für einen Urlaub?  Die Geschichte spielt zur Zeit des zweiten Weltkrieges, Hitler ist an der Macht und viele Deutsche flüchten aus Deutschland. So auch Rolf und sein Vater Ludwig. Die beiden sind vor einiger Zeit in Frankreich angekommen und warten auf den richtigen Moment und die richtigen Papiere einer Fälscherin, um über die Pyrenäen zu wandern und schließlich per Schiff in die USA zu gelangen, wo Rolfs Mutter bereits auf die beiden wartet. Doch dieses Vorhaben ist leichter gesagt als getan, und so müssen Vater und Sohn sich zahlreichen Herausforderungen stellen, bis sie erst einmal in die Nähe der Berge gelangen. Dort wartet der Hirtenjunge Manuel, der nur gebrochen Deutsch spricht, auf sie, um sie über die Berge zu führen. Ihren Hund Adi, der die Zwei die ganze Zeit begleitet, müssen sie zurücklassen. Doch das kommt für Rolf überhaupt nicht in Frage und so begeht er einen „kapitalen“ (ein Wort, das er gern gebraucht) Fehler, den sein Vater ins Gefängnis bringen wird…


    »Trifft Hitler auf Wahrsager, fragt Hitler: Wann werde sterben ich? Sagt Wahrsager: An Feiertag. Will Hitler wissen: An was für Feiertag? Antwortet Wahrsager: Egal, wenn sterben du, wird sein Feiertag.«


    Rüdiger Bertram erzählt hier von einer Flucht, wie sie in den 30er- und 40er-Jahren vermutlich unzählige Male vonstatten ging. Die Flucht aus Deutschland, das Wiedersehen mit alten Bekannten, die ebenfalls auf der Flucht sind und die ständige Angst vor Wachen und Polizisten sind starke Themen in „Der Pfad“. Rolf und Ludwig versuchen, mit ihrer Angst zurechtzukommen und spielen zum Zeitvertreib das erfundene Spiel „Gut oder Böse?“, um ihre Mitmenschen einzuschätzen. Dieses Spiel wird später harter Ernst, als die beiden sich Kontrolleuren und Beamten stellen und einschätzen müssen, ob sie ihnen trauen können oder nicht. Als Leser spürt man die ständige Anspannung der beiden am eigenen Leib und hofft inständig, dass sie es schaffen. Doch was ich von den letzten Kinderbüchern, die ich gelesen habe, gelernt habe, ist: Es gibt keine Happy Ends, die happy für jeden sind. Irgendwer zieht immer den Kürzeren und Opfer müssen gebracht werden. Und so ist auch dieses Jugendbuch nur eingeschränkt ein Buch mit einem Happy End – was natürlich auch an der Thematik liegen mag. Diesen Realismus habe ich bei der Lektüre der letzten vier Bücher bemerkt und finde es gut, dass er bereits bei Kinderbüchern Einzug gehalten hat. Tod, Krieg, Krankheit, Trennung — das sind wahnsinnig schwierige Themen, besonders für jüngere Leser. Umso besser, dass diese bereits in Büchern für die Kleinen eingeführt werden.


    Die vollständige Rezension findet ihr auf meinem Blog: https://killmonotony.de

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    Michaela_04032001s avatar
    Michaela_04032001vor 10 Monaten
    Rezension: Der Pfad- von Rüdiger Bertram

    Meine Meinung zum Buch:
    Ich finde, die Geschichte ist dermaßen gut gelungen. Man sollte sich auch mit den früheren Kriegs-Zeiten auseinandersetzen, da es, finde ich, zur Allgemeinbildung dazu gehört. Und diese Geschichte handelt nun mal über diese Zeit. Ich fand es gut, mal einen Einblick in einem Buch zu haben, wie die Menschen das alles erlebt haben, fliehen zu müssen und ihre Familie auch dadurch zu verlieren. Es ist ein wirklich tolles Buch!👍

    Mein Fazit:
    Ich habe immer wieder die Angst der beiden Jungen mitgefühlt, die Angst gefunden und auch verhaftet zu werden...

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    connychaoss avatar
    connychaosvor 10 Monaten
    Eine sehr gelungene Geschichte

    Der 12 Jahre alte Rolf ist mit seiner Familie aus Deutschland vor den Nationalsozialisten geflohen. Die Mutter hat es bis nach Amerika geschafft, Rolf und sein Vater sind noch in Paris. Bis sie die gefälschten Unterlagen für die Ausreise zusammen haben, dauert einige Zeit. Auch hier wimmelt es inzwischen vor deutschen Soldaten, es geht für Rolf und seinen Vater weiter in den Süden, von dort soll es dann weiter über die Pyrenäen nach Spanien und Portugal gehen, wo sie mit dem Schiff nach Amerika reisen können. Im Gepäck Haben Sie den kleinen Hund der Mutter, den Rolf ihr in Amerika überreichen will. So hat er es ihr damals versprochen. Rüdiger Bertrams Bücher haben uns bisher immer gut gefallen, meist sind sie sehr humorvoll, ab und an auch etwas ernster. Der Pfad ist ein Jugendbuch mit sehr ernstem und historischem Hintergrund. Der Autor hat gut recherchiert und die Geschichte hätte sich wirklich genau so abgespielt haben können. Der Schreibstil liest sich sehr leicht und flüssig, trotz des ernsten Themas gibt es auch einige humorvolle Szenen. Die Geschichte wird sehr realistisch und spannend erzählt, auch das Grauen des 2. Weltkriegs kommt sehr deutlich rüber. Dennoch ist die Geschichte kindgerecht. Ab etwa 11-12 Jahren ist das schon gut verständlich. Sehr spannend und mitreißend geht es in Rolfs Abenteuer zu, wir haben beim Lesen mitgefiebert, geweint, gehofft, Tränen der Wut, Trauer und Freude vergossen. Rolf und sein Vater waren uns so sympathisch und auch die Nebenfiguren wurden so authentisch beschrieben. Wir können uns Der Pfad auch gut als Schullektüre ab Klasse 7 vorstellen. Meine Tochter (12) hat die Geschichte jedenfalls sehr berührt und dazu ermutigt, weitere Bücher über den 2. Weltkrieg zu lesen und Fragen zu diesem Thema zu stellen.

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    Vampir989vor 10 Monaten
    Kurzmeinung: sehr emotionaler und spannender Jugendroman
    sehr emotionaler und spannender Jugendroman

    Klapptext:
    Frankreich 1941: »Gut oder böse?« ist mehr als nur der Name eines Spiels, mit dem sich der zwölfjährige Rolf und sein Vater die Zeit auf der Flucht vertreiben. Wie so viele andere deutsche Flüchtlinge, die von der Gestapo gesucht werden, sitzen die beiden in Marseille fest, weil sie keine Ausreisegenehmigung erhalten. Ihr Ziel ist New York, wo Rolfs Mutter auf sie wartet, doch der einzige Weg in die Freiheit ist ein steiler Pfad über die Pyrenäen. Fluchthelfer Manuel, ein Hirtenjunge kaum älter als Rolf, soll sie über die Berge führen. Heimlich und gegen das Verbot seines Vaters, nimmt Rolf seinen geliebten Hund Adi mit, und so machen sie sich zu viert auf einen gefährlichen Weg in eine ungewisse Zukunft.

    Der Autor verführte mich nach Frankreich in das Jahr 1941.Dort habe ich eine spannende und faszinierende Reise über die Pyrenäen erlebt.Rüdiger Bertram hat es geschafft mich mit diesem Buch in den Bann zu ziehen.Der Schreibstil ist leicht,flüssig und sehr kindgerecht.Es ist ideal zum Lesen für Kinder ab dem 12.Lebensjahr.Aber auch für Erwachsene ist diese Lektüre sehr lesenswert.Die Seiten flogen nur so dahin und ich wollte das Buch kaum noch aus den Händen legen.Ich habe Rolf,seinen Vater,Manuel und den Terrier Adi bei der Flucht vor den Soldaten begleitet.Der Weg über die Pyrenäen war sehr beschwerlich und kraftraubend.Ich habe viele atemberaubende und dramatische Momente erlebt.Die Protoganisten wurden sehr gut beschrieben und ich konnte Sie mir klar und deutlich vorstellen.Besonders sympatisch fand ich Manuel und Rolf.Ich habe sie gleich in mein Herz geschlossen.Die Charaktere wurden hervorragend ausgearbeitet.Besonders berührt hat mich wie die beiden Jungen zusammen gehalten haben und sich zwischen Ihnen eine sehr intensive Freundschaft entwickelt hat.Der Autor hat sich in diesem Buch mit dem Thema Zweiter Weltkrieg beschäftigt.Durch die sehr guten Recherchen erhalten wir sehr viele Informationen darüber.Da geht es um Nazis,Judenverfolgung und Flüchtlinge.Sehr verständlich besonders auch für Kinder berichtet er darüber.Geschickt baut er viel Wissenswertes in die Geschichte ein.So manche Szene wurde sehr detailliert dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Ich habe mit gelitten,mit gebangt und mit gefühlt.Teilweise war ich auch den Tränen nahe.Es hat mich sehr bewegt zu erfahren wie schwer die Kriegszeit damals war und was die Menschen damals alles erdulden mussten.Durch die sehr beeindruckende und fesselnde Erzählweise wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Beeindruckt haben mich auch die sehr ansprechenden und bildhaften Beschreibungen der einzelnen Schauplätze.Ich hatte das Gefühl selbst an diesen Orten zu sein und alles mit zu erleben.Der Autor hat es aber auch verstanden etwas Humor in die Geschichte einzubauen.So konnte ich bei einigen Situationen schmunzeln.Besonders der Terrier Adi war so liebreizend und herzlich.Die Spannung blieb von Anfang bis zum Ende erhalten und es kam nie Langeweile auf.Die Geschichte zeigt das man nie aufgeben soll und das man mit Selbstbewusssein,Stärke und Lebensmut viel erreichen kann.Gerade für Jugendliche ist dieses Buch sehr geeignet.Sie werden dadurch zum Nachdenken angeregt und gefördert sich für Geschichte zu interessieren.Erwähnenswert ist auch ein Comic an Anfang und am Ende des Buches.Dies macht die Lektüre noch lesenswerter.Das Cover finde ich auch sehr gut gewählt.Es passt genau zu dieser Geschichte.Ich habe mich sehr unterhalten gefühlt mit diesem Buch.Selten habe ich so ein wunderschöne und zugleich emotionale,berührende Lektüre gelesen.Ich vergebe glatte 5 Sterne .

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    NeriFeevor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Eine sehr aufwühlende, emotionale und wichtige Geschichte
    Berührend und mutig

    Auf Der Pfad - Die Geschichte einer Flucht in die Freiheit habe ich mich besonders gefreut. Schließlich ist die Thematik Flucht sehr aktuell, auch wenn das Buch von Bertram in den 1940er Jahren spielt. Vom Autoren habe ich bisher nichts gelesen und kann deshalb keine Vergleiche zu vergangenen Büchern ziehen.


    Klappentext
    "Gut oder böse?" ist mehr als nur der Name eines Spiels, mit dem sich Rolf und sein Vater die Zeit in Marseille vertreiben. Als deutsche Flüchtlinge, die von der Gestapo gesucht werden, sind sie immer wieder auf die Hilfe anderer angewiesen. Ihr Ziel ist New York, wo Rolf's Mutter auf sie wartet. Doch der einzige Weg in die Freiheit ist ein steiler Pfad über die Pyrenäen. Fluchthelfer Manuel, ein Hirtenjunge kaum älter als Rolf, soll sie aus Frankreich raus und über die Berge nach Spanien führen. Als Rolf's Vater auf der Flucht festgenommen wird, beginnt für die beiden Jungen eine gefährliche und abenteuerliche Reise.

    Ich denke, schon die Tatsache, dass es um Fluchterfahrungen geht, macht jedem klar, dass dieses Buch voll von Emotionen ist. Die Beschreibungen Bertrams sind bildhaft und der Schreibstil insgesamt liest sich ansprechend und klar. Das Buch ist von Anfang an spannend und verspricht mehr davon. Ich habe das Buch deshalb in relativ kurzer Zeit ausgelesen. 

    Historische Bücher sind allgemein nicht mein Genre, jedoch habe ich natürlich zu diesem Thema schon einiges gelesen. Nicht nur die Schulliteratur hat mein Wissen hierzu bereichert. Auch ich selbst habe einige Werke zu dieser Zeit gelesen. Ich muss gestehen, dass ich der Thematik irgendwann überdrüssig war. Nicht weil es mich nicht interessierte, im Gegenteil. Dennoch wird häufig spekuliert und vieles wirkt "nur" durchgekaut und wenig berührend. 

    Hier gelang es dem Autoren, seinen Charakteren eine Stimme zu geben. Sein Buch regt durchgehend zum Nachdenken an. Es ist unfassbar wichtig, dass wir alle dafür Sorgen tragen, dass solch grausame Geschehnisse wie in dieser Zeit nie wieder passieren. Die Konfrontation mit dem, was damals geschah, ist immens wichtig und das Passierte, darf nie in Vergessenheit geraten. Dies untermauert diese Geschichte.

    Den Comic am Ende des Buches finde ich sehr gelungen und passend. Dieses Buch eignet sich nicht nur für Jugendliche, sondern auch für Erwachsene. Freundschaft und Mut kommen nicht zu kurz und viele Passagen im Buch haben mich sehr berührt. 

    Ich danke LovelyBooks, dem cbj-Verlag und dem Autoren Rüdiger Bertram für dieses Buch. 

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    Wanjavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein gefährlicher Weg wartet auf Vater, Sohn und Hund. Geführt werden sie von einem Jungen, der alles verloren zu haben scheint.
    eine bewegenden Geschichte in einer gefährlichen Zeit

    Inhalt:
    Schauplatz ist Marseille im Jahre 1941. Verfolgte Künstler und Journalisten, die noch aus dem Nazideutschland fliehen konnten stranden nach und nach in Marseille, wo sie auf eine Gelegenheit warten, über einen steilen Pfad über die Pyrenäen nach Spanien zu gelangen. Dort wartet die Sicherheit auf sie und die Chance, nach Amerika zu fliehen. So auch der zwölfjährige Rolf und sein Vater, die von der Gestapo gesucht werden. Rolfs Mutter ist schon in New York und wartet auf Vater Ludwig, Sohn Rolf und Familienhund Adi. Ihre Wartezeit verbringen die beiden schwimmend am Meer, oder auf Nachrichten lauschend im Café.
    Da kommt endlich die Chance in Form von Fluchthelfer Manuel, ein Hirtenjunge in Rolfs Alter, der die beiden über den anstrengenden Weg führen soll.

    Meine Meinung:
     Ich finde die Atmosphäre sehr gut getroffen in diesem Buch. Zunächst lernt man Rolf und Ludwig kennen, die eine innige Vater-Kind-Beziehung haben. Die Zeit des Wartens und Nichtstuns verbringen sie mit Gesprächen und Schwimmen im Meer. Alle ihre neuen Bekannten sitzen hier fest und warten auf die erlösende Nachricht, jetzt los laufen zu können Richtung Spanien, Richtung Freiheit.
    Auch die Spannung während der Wanderung ist sehr gut nachvollziehbar und gut gemacht. Die Grenzpatrouillen machen den vieren doch sehr zu schaffen. Auch der weitere Verlauf der Geschichte wird sehr einfühlsam beschrieben.
    Einleitung und Epilog bilden eine kurze Comicstrecke, in der Vorgeschichte und weiterer Verlauf dargestellt werden. Eine schöne Idee!!

    Fazit:
     Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Für Jugendliche ab 12 Jahre bietet es einen Eindruck in die Gefühlswelt eines verfolgten Jungen im Dritten Reich.

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    Liberaces avatar
    Liberacevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Genial
    Rezension

    InhaltDer 12 Jährige Rolf ist mit seinem Vater auf der Flucht vor den Nazis, denn Rolfs Vater hat einige Dinge geschrieben die den Nazis nicht gefallen.Nun sind die auf dem Weg nach New York, wo schon die Mutter auf sie wartet.Doch der Weg ist sehr gefährlich.

     Meine MeinungHitler und seine Nazis. Mittlerweile hatte ich das Thema schon so oft in der Schule, das ich eigentlich keine großen Überraschungen hier mehr erwarte. Schon gar nicht bei einem Kinderbuch.Und doch überraschte mich das Buch.
    Juden die fliehen, darüber hatte ich schon öfters gelesen.  Doch Rolf ist ein typisch deutscher Junge, der nur fliehen muss weil sein Vater Schriftsteller ist.
    Achtung!Das Buch hat kein vollständiges Happy End. Rolfs Vater wird gefangen genommen, und taucht nie wieder auf.
    Die Protagonisten empfand ich als sehr sympathisch. Rolf ist ein netter Junge, der prima zum identifizieren einlädt. Und dann gibt es auch noch einen kleinen Hund Namens Adi.
    Die Geschichte ist angemessen spannend. Liebe kommt nicht vor, Action auch nicht.
    Der Schreibstil ist angenehm zum lesen. Die Kapitellänge empfinde ich als zu lang zum Vorlesen, aber prima zum selber lesen.
    Das Buch spielt an einem wichtigen Geschichtlichen Zeitpunkt. Allerdings liegt der Fokus hierbei wirklich auf der Geschichte, und nicht auf den Hintergründen. So gibt es "nur" einen zweiseitigen Comic als Einführung, und nirgendwo im Buch steht mehr zu den Hintergründen.
    Obwohl das Buch in dieser Zeit spielt, kommt keine große Gewalt darin vor. Außer, der Spoiler. So finde ich das Buch für Kinder gut geeignet.
    Mir hat das Buch jedenfalls prima gefallen, und ich empfehle es sehr gerne weiter. 
    ❤❤❤❤/❤

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    cbj_Verlags avatar

    Der schmale Pfad in die Freiheit

    Bewegender Roman über die Flucht eines Jungen vor den Nazis

    Millionen Deutsche flohen vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg vor Gräueltaten und Unterdrückung in ihrer Heimat. Das Schicksal der betroffenen Kinder ist dabei ein weitgehend unbeachteter Teil der deutschen Geschichte. Dass gerade auch sie großen Gefahren und Strapazen ausgesetzt waren, erzählt Rüdiger Bertram in seinem neuen Roman Der Pfad – Die Geschichte einer Flucht in die Freiheit

    Den alten Schmugglerpfad über die Pyrenäen, den die Protagonisten nehmen, gibt es noch heute. Zudem kam er durch den jüdischen Philosophen Walter Benjamin zu Berühmtheit, der den Weg bei seiner Flucht aus Frankreich nutze. Während der Arbeit an Der Pfad ging auch Rüdiger Bertram die beschwerlichen zwölf Kilometer von Banyuls nach Portbou.

    Nehmt mit Autor Rüdiger Bertram teil an unserer Leserunde zu Der Pfad. In den Lostopf für eines der 15 Freiexemplare kommt ihr, wenn ihr uns von Eurer prägendsten Wanderung oder bewegendsten Reise schreibt.

    RuedigerBertrams avatar
    Letzter Beitrag von  RuedigerBertramvor 10 Monaten
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