In 8 Tagen um die Welt

von Rüdiger Bertram und Irmela Schautz
4,3 Sterne bei21 Bewertungen
In 8 Tagen um die Welt
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danielamariaursulas avatar

Auf den Spuren von Jules Verne in der heutigen Zeit. Abenteuer für Kinder, einmal rund um den Globus. Reisen bildet und ist spannend!

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Inhaltsangabe zu "In 8 Tagen um die Welt"

Tobi hasst Alexandra! Sie ist hübsch, schlau, cool und war schon überall auf der Welt, weil ihr Vater Pilot ist. Und als würde das nicht reichen, spielt sie auch noch besser Fußball als er. Zornig brüllt Tobi nach diesem einen entscheidenden Spiel seinen Frust mitten in Alexandras Gesicht: Ihm doch egal, ob sie besser spielt oder es mit Papas Flugmeilen in 80 Tagen um die Welt schafft! Aber mit Alexandras Antwort hätte er niemals gerechnet: »Acht Tage. Ich reise in acht Tagen um die Welt. Wetten wir? Und du kommst als Zeuge mit.« Eh er sichs versieht, sitzt Tobi in einem Flieger nach Hongkong. Kurs: einmal um die Welt. Doch langsam dämmert es Tobi, dass hinter ihrer Wette mehr steckt als die reine Abenteuerlust. Alexandra verheimlicht ihm etwas – und das bringt die beiden in ganz schöne Schwierigkeiten …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783649667896
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:Coppenrath
Erscheinungsdatum:12.06.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    danielamariaursulas avatar
    danielamariaursulavor einem Monat
    Kurzmeinung: Auf den Spuren von Jules Verne in der heutigen Zeit. Abenteuer für Kinder, einmal rund um den Globus. Reisen bildet und ist spannend!
    Auch heute ist Reisen noch ein Abenteuer!

    Zum Jules Verne Jubiläumsjahr hat Rüdiger Bertram eine moderne Fassung des Klassikers „In 80 Tagen um die Welt“ geschrieben: Tobi ist 12 Jahre alt. Seine Eltern sind mit ihm vom Land in die Stadt gezogen, weil sie sich von einer Stadtbäckerei ein besseres Einkommen versprachen. Früher war immer sein Opa für ihn da, wenn seine Eltern die ganze Zeit gearbeitet haben, doch ist der nicht mit in die Stadt gezogen. Dort sitzt Tobi entweder als Torwart in seinem Verein auf der Ersatzbank und in seinem Zimmer am PC. Im Tor steht immer Alexandra, die ist schön, beliebt, überall auf der Welt schon gewesen, weil ihr Vater Pilot und ihre Mutter Flugbegleiterin ist, besser in der Schule und natürlich im Tor. Sie ist sein Feindbild Nr. 1! Als er dann den entscheidenden Einsatz verpatzt brüllt er ihr vor versammelter Mannschaft an, daß es ihm doch egal sei, ob sie besser Tore halte oder mit den Flugmeilen ihres Vaters in 80 Tagen um die Welt reise! - In 8 Tagen um die Welt insistiert Alex und wird daraufhin die nächsten Tage bis zu den Ferien in der Schule nicht mehr gesehen. Die Ferien will Tobi vor dem PC verbringen, denn seine Eltern fahren nun doch nicht mit ihm weg, weil Opa im Krankenhaus liegt. So bekommen sie auch nicht mit, als Alex plötzlich vor der Tür steht, um Tobi als Zeugen für ihren Trip um die Welt abholt. Tobi hält es für einen Scherz, bis er zum ersten Mal in seinem Leben in einem Flieger sitzt.


    Ja, nachdem 11. September 2001 haben sich die Sicherheitskontrollen an den Flughäfen der Welt verschärft, aber Kinder erregen viel weniger Misstrauen. Wer meint, es wäre unmöglich, doch leider ist das schon möglich. Ich war eher erstaunt, daß zwei 12-Jährige so lange von ihren Eltern komplett allein gelassen werden...

    Jules Verne hat einen Abenteuerroman geschrieben, der so spannend und aufregend ist, daß er auch heute noch immer wieder verfilmt wird. Das Problem vor dem Rüdiger Bertram stand war, daß man mit dem Flugzeug deutlich schneller als in 8 Tagen die Welt umrunden kann. Wie soll man denn bei den Sicherheitskontrollen, ohne Indianer und Piraten denn ein spannendes Buch schreiben? Alex und Tobi erleben schon einiges auf ihrer Reise, auch ohne auf einer unbewohnten Insel oder dem Hudson River zu landen. Meine 11- Jährige Tochter fand es wirklich spannend. Sie war von der Beschreibung Hong Kongs beeindruckt, aber auch davon was Alex schon alles wußte, kannte und erlebt hatte, ganz im Gegenteil zu Tobi. Tobi, der einen Blog über sein Leben als Loser-Torwart betreibt und nun auf einmal ganz neue Eindrücke sammelt. Daher schreibt Rüdiger Bertram diese Reise etwas wie ein Tagebuch, es werden die Orte, das Datum und die verbleibende Zeit rückwärts gezählt, wie auch schon bei Phileas Fogg. Aber dies ist ja ein Roman für Jungen und Mädchen ab 10 Jahre, daher kann man sicher sein, daß die Helden nach erfolgter Reise nicht gleich heiraten werden. Dennoch muß natürlich die Spannung aufrecht erhalten werden. Piraten der Lüfte hat er sich dann doch nicht getraut zu nehmen, das wäre dann etwas zu übertrieben gewesen, aber tatsächlich treffen sie in Los Angeles auf dem Flughafen, schon einen Piratenkapitän der besonderen Art, auch wenn er meiner Tochter kein Begriff war (im Gegensatz zu vielen anderen Kindern). Diese Begegnung mit einem Promi, von dem bis zum Ende offen bleibt, ob er es wirklich war, ist wirklich lustig beschrieben und auch andere Situationen sind wirklich originell. So wird Tobi z.B. gebeten ein Geschenk mit nach Hong Kong zu nehmen. Auf diese Bitte reagierten meine Tochter und ich ungefähr wie die zwei Buchhelden, einer freundlich naiv, der andere abgeklärt. Wer von beiden Recht behielt, lässt sich am Ende erahnen, denn es zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte. Doch sind die Erlebnisse in einem Flugzeug nur begrenzt aufregend, weshalb der Autor einen Kunstkniff wählte, um die zwei ihr Transportmittel wechseln zu lassen, wie eben auch in der Vorlage. So ganz hat mich dieser Kunstkniff nicht überzeugt, meine Tochter aber schon. Anders als das Cover, hat ihr die Geschichte absolut gefallen. Ich hatte mir in Kenntnis der berühmten Vorlage dann mehr Abenteuer erhofft, aber gut, es ist die Reise von zwei Kindern, jenseits der Zeiten von Postkutschen. Ich persönlich fand das Buch nicht schlecht, ich habe es auch gerne mit meiner Tochter gelesen. Ich fürchte jedoch, daß meine Erwartungen zu hoch waren. Bislang fand ich Rüdiger Bertrams Bücher immer sehr witzig, selbst wenn er so tragische Erlebnisse wählt, wie die Flucht der deutschen Denker vor den Nazis in „Der Pfad“. O.k. Nicht sein lustigstes Buch, aber es hat mich sehr bewegt und es war sehr spannend und trotz der Tragik blitzte der Humor stets auf. Bisher fand ich alle Bücher die ich von ihm gelesen habe, super und so waren meine Erwartungen wohl etwas hoch, in Erwartung der modernen Adaptation. Meine Tochter war aber überhaupt nicht enttäuscht und sie ist immerhin die Zielgruppe, kennt auch sehr viele Bücher des Autors und liebt sie, kennt aber eben nicht die Vorlage (wir haben noch nicht einmal eine Verfilmung des Stoffes in unserer Stadtbücherei auftreiben können!) und sie fand das Buch wirklich gut und wollte immer weiterlesen. Gelernt haben wir beide übrigens auch noch auf dieser Reise einiges dazu, auch die Mutter.


    Daher empfehlen wir „In 8 Tagen um die Welt“ gerne mit guten 4 von 5 Sternen weiter.

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    Leon_buchlovevor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Eine Empfehlung für jeden!
    Eine super Empfehlung

    Eine wirklich sehr stimmige Geschichte. Mit super Wendungen und super Charakteren. Es ist ein Buch was einen an ferne Orte bringt obwohl man noch bei sich zu Hause ist. Die Idee mit der Wette ist meiner Meinung nach super gewählt. Die Spannung der Geschichte wird auf jeden Fall aufrecht erhalten und bis zum Ende herrscht ein Gefühlschaos. Ein Muss für jedes Bücherregal.

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    Simi159s avatar
    Simi159vor 2 Monaten
    In 8 Tagen um die Welt

    Tobi und Alexandra sind sich spinnefeind. Denn sie beide auf der gleichen Position in der Fussballmannschaft. Sie sind Torwart. Doch während Alex fast jeden Ball hält, sitzt Tobi die meiste Zeit auf der Bank und darf er doch Mals ins Tor, gewinnt der Gegner. Denn der beste Torwart war ist er  nicht .Nach dem letzen Spiel, das wegen Tobi verloren geht, gerät er mit Alexandra in Streit. Dieser endet in einer verrückten Wette, er glaubt ihr nicht, dass man 8 Tagen um die Welt reisen kann, doch Alex will ihm das beweisen, ihr Vater ist Pilot und sie kennt sich mit so etwas aus. Und so steht sie  zwei Tage später vor Tobias Haustür und wenige Zeit später fliegen beide Richtung Hongkong. Dies ist der Beginn, eines große Abenteuers….


    Fazit:Dies ist das neue Kinder-Jugendbuch von Rüdiger Bertram für reiselustige Leser ab 8 Jahren. Er hat Jules Vernes „In 80 Tagen um die Welt“ in die Jetztzeit geholt und mit kindgerechten Charakteren versehen. Zudem gibt es im Text immer wieder Bezüge zu dem Klassiker, denn Tobi liest es , während der Reise.

    Es macht Spass die Parallelen bzw. Unterschiede zu entdecken, egal ob man das Buch schon gelesen hat oder nicht.Die Charaktere sind kindgerecht und sympathisch, wie auch authentisch in ihrem Handeln. Man mag beide auf anhieb, beide haben ihre Päckchen zu tragen. was der Geschichte noch eine gehörige Portion Realität mit auf den weg gibt. 

    Einzig die Auflösung und das Ende sind etwas Schwächer als man aus anderen Büchern des Autors kennt.


    Von uns gibt es 4 STERNE.

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    connychaoss avatar
    connychaosvor 2 Monaten
    Unterhaltsam

    Tobi kann seine Klassenkameradin Alexandra nicht ausstehen. Sie ist hübsch, cool, klug und im Fußball besser als er. Ihre Eltern haben mehr Geld als seine Eltern. Bei einem Streit wettet Alexandra, dass sie in nur 8 Tagen um die Welt reisen kann. Und damit Tobi nachvollziehen kann, ob sie ihre Wette einhält, soll er einfach mitreisen. Der Schreibstil ist jugendlich, locker, leicht und humorvoll, die Story liest sich sehr flüssig. Uns (Tochter 13) sind beide sympathisch. Jeder auf seine besondere Art. Es war interessant zu lesen, wie die beiden um die Welt gejettet sind. Nicht immer ganz glaubwürdig, wie sie den Erwachsenen weiß machen wollten, dass sie alleine reisen dürfen aber dennoch unterhaltsam. Schade nur, dass die beiden meist nur auf den Flughäfen blieben. Sightseeing-Touren wären sicherlich noch viel interessanter und lustiger gewesen. Sehr nett fanden wir die Idee mit Tobis Reiseblog, die Kommentare seiner Follower und deren Reaktion ( ich möchte nicht zu viel verraten) waren toll. Eine tolle Geschichte über Freundschaft.

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    kruemelmonster798s avatar
    kruemelmonster798vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Spannende Reise um die Welt
    Spannende Reise um die Welt

    Kann das funktionieren?
    Eine Reise um die Welt in acht Tagen?
    Wenn man doch noch Kind ist?
    Ohne Eltern?

    Tobi, der schlechteste Torwart der Welt und aktiver Ersatzbankhocker soll das ausgerechnet mit der verhassten Alexandra ausprobieren.
    Diese ist nicht nur top im Tor, nein, außerdem sieht sie natürlich auch noch super aus und hat Eltern mit richtig coolen Jobs.

    Doch während ihrer abenteuerlichen Reise, die witzigerweise zu großen Teilen innerhalb von Flughäfen stattfindet, verändert sich die Zweckgemeinschaft...

    Das Buch ist ab 10 Jahren empfohlen, hier bei uns wurde es (mit einigen Erklärungen, wer z. B. Udo Lindenberg ist) bereits mit acht Jahren geliebt.
    Der moderne Schreibstil, aufgelockert durch Blogeinträge, hat uns sehr gut gefallen, die abgefahrene Reise hat großen Spaß gemacht!

    Ein spannendes Buch für kleine und große Weltentdecker.

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    buecherGotts avatar
    buecherGottvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Klasse kinderbuch
    8 Tagen um die welt

    Meine Meinung

    Da auch hat sich klasse gelesen auch für Grösse...spannend..und abenteuerlich u d eine zielstrebigen Plan der sehr gut durch dachte ist.Alexandra geht  mit Tobi auf eine acht tägige Weltreise ihr Plan ist gut....und die Geschichte sowie Schreibstil des Autors👍


    Inhaltsangabe zu "In 8 Tagen um die Welt"

    Tobi hasst Alexandra! Sie ist hübsch, schlau, cool und war schon überall auf der Welt, weil ihr Vater Pilot ist. Und als würde das nicht reichen, spielt sie auch noch besser Fußball als er. Zornig brüllt Tobi nach diesem einen entscheidenden Spiel seinen Frust mitten in Alexandras Gesicht: Ihm doch egal, ob sie besser spielt oder es mit Papas Flugmeilen in 80 Tagen um die Welt schafft! Aber mit Alexandras Antwort hätte er niemals gerechnet: »Acht Tage. Ich reise in acht Tagen um die Welt. Wetten wir? Und du kommst als Zeuge mit.« Eh er sichs versieht, sitzt Tobi in einem Flieger nach Hongkong. Kurs: einmal um die Welt. Doch langsam dämmert es Tobi, dass hinter ihrer Wette mehr steckt als die reine Abenteuerlust. Alexandra verheimlicht ihm etwas – und das bringt die beiden in ganz schöne Schwierigkeiten …

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    Siraelias avatar
    Siraeliavor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Eine wunderschöne Geschichte, mit Witz und auch mit tiefgreifender Botschaft. Ich bin so toll unterhalten worden - klare Empfehlung!
    Gelungene Adaption des bekannten Themas von Jules Verne, aber mit noch mehr Inhalt in Bezug auf Freu

    Rüdiger Bertram greift in „In 8 Tagen um die Welt“ ein bekanntes Thema auf und versetzt den bekannten Plot Jules Vernes in die Neuzeit in ein Buch für junge Leserinnen und Leser ab 10 Jahre.

     

    Tobi und Alexandra, 13 Jahre, sind beide im gleichen Fußballverein, beide als Torwart eingesetzt und da Alexandra die bessere der beiden Spieler ist (so wie sie, in Tobis Augen, in allem besser ist, schlauer, hübscher, coolere Eltern, die als Pilot und Flugbegleiterin arbeiten) wird sie auch in den Spielen eingesetzt und Tobi ist halt nur der Ersatzspieler. Genau diese ganzen Punkte machen, dass er Alexandra nicht ausstehen kann.

    Alex fordert ihn in Form einer Wette auf und wettet mit ihm, dass sie es schafft, in 8 Tagen um die Welt zu reisen. Das kann nun ja jeder behaupten und daher soll Tobi sie begleiten. Zum Glück stehen die Sommerferien bevor und Tobis Eltern müssen sich um den erkrankten Großvater kümmern, der in einer anderen Stadt lebt. Allerdings denkt und hofft Tobi, dass das nur ein Spruch von Alex war, aber die nutzt die Bonusmeilen und die Kreditkarte ihrer Eltern um die Reise von Frankfurt über Honkong, San Francisco, New York und dann wieder Europa zu planen. Eines Tages steht sie vor Tobis Tür, überrumpelt ihn und schon geht es zum Flughafen. Die beiden erleben wirklich spannende, witzige, unvorhergesehene Momente während der Reise und lernen sich auch wirklich besser kennen. Ja, es entsteht eine Freundschaft und beide merken, dass es so viel mehr gibt was die beiden ausmacht und dass der erste Blick nicht alles erkennen lässt.

     

    Die beiden Charaktere entwickeln sich während dieser Reise und diese Entwicklung miterleben zu dürfen – neben den ganzen Abenteuern, die sie auf dieser Tour um die Welt erleben – macht das Besondere an diesem Buch aus. Uns sind die beiden wirklich ans Herz gewachsen und uns hat das Buch sehr gut gefallen. Für dieses Leseerlebnis vergeben wir 4,5 Sterne!


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    efells avatar
    efellvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Eine Wette - in 8 Tagen um die Welt!
    8 Tage Abenteuer

    Ein sehr nettes Jugendreisebuch mit einigen Stationen auf einer flotten Weltreise.
    Alexandra überredet Tobi zu einer Weltreise. Er ist zufällig einige Tage allein, weil seine Eltern zum kranken Opa fahren. So kann er ohne Wissen der Eltern bei diesem  Abenteuer mitmachen. Wird dies gut gehen, weil sich beide nicht sehr leiden können?
    Gut gefallen hat mir der Aufenthalt in Hongkong, dort wurden Beobachtungen und Unterschiede zur europäischen Heimat herausgearbeitet und von Tobi begeistert aufgenommen. Aber in den USA haben die beiden kein Visum - also gabs nur Flughafenszenen - die waren eher nicht so interessant und spannend. Dafür die Turbulenzen im Flugzeug, die Notladung auf den Azoren - da geht das Abenteuer weiter! So ändert sich nun auch die Art der Weiterreise, zuerst mit dem Schiff nach Lissabon und später mit dem Zug nach Paris. Leider hielten sich die beiden nicht in Lissabon auf - dies ist so eine wunderschöne Stadt, aber von Paris wurde doch einges aufgezählt. Dass sie zum Schluss noch in die Alpen fuhren und nicht nach Hause, fand ich etwas eigenartig.
    Den Text fand ich gut aufgelockert für Jugendliche zu lesen, kurze Kapitel mit dem fortfliegenden Flugzeug, schade, dass dann nicht der Schlepper und der Zug die letzten Kapitel eingeleitet haben. Witzig waren die Nachrichten auf dem blog von Tobi zu lesen - schön, das diese Medien eine Rolle gespielt haben, sogar Hilfeleistungin der Not boten, aber doch das eigene Abenteuer, die vielen Eindrücke wichtiger waren - diese Mischung fand ich gut gelungen.
    Ein sehr netter Abenteuerroman mit Spannug, historischen Hintergrund  - immer wieder gabs Hinweise und Vergleiche zum Roman "in 80 Tagen um die Welt" von J.Verne. Gut gelungen ist die Bildung einer Freundschaft, wer kann etwas besser, aufeinander rücksichtnehemen, die Probleme des andere verstehen. So kann ein Abenteuer gut gelingen.

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    Tine_1980s avatar
    Tine_1980vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Nicht schlecht, aber auch nicht überragend, da gibt es bessere Werke von Rüdiger Bertram!
    Konnte uns nicht ganz überzeugen!

    Tobi kann Alexandra nicht ausstehen. Neben der Tatsache dass sie hübsch, cool und schlau ist, kann sie auch noch super gut die Bälle halten. Da ihr Vater Pilot und ihre Mutter Stewardess ist, war sie schon an vielen Plätzen auf der Welt. Als er bei einem entscheidenden Spiel für die Niederlage verantwortlich ist und sie sich anschreien, kommt es zu einer Wette. Alex behauptet, dass sie es schaffen in 8 Tagen einmal um die Welt zu reisen. Kurz darauf findet er sich in einem Flieger nach Hongkong wieder. Doch was steckt noch hinter dieser Reise außer der Abenteuerlust?

     

    Das Cover ist toll gewählt und die bekannten Sehenswürdigkeiten ihrer Reise sind abgebildet. Eine kleine Zusammenfassung der Weltreise ist abgebildet.

    Ich bin hier etwas enttäuscht. Das Buch ist nicht schlecht, aber kann leider nicht meine Erwartungen erfüllen, die ich sonst in Büchern von Rüdiger Bertram erhalte.

    Die Geschichte ist etwas zu sehr an der Wirklichkeit vorbei, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass zwei Kinder einmal um die Welt reisen können, ohne auf Gegenwehr zu stoßen. Klar wird mal nachgefragt, aber die Erwachsenen geben sich hier immer sehr schnell zufrieden. Auch das Tobi die Reise überhaupt mit Alex antritt, obwohl er sie doch so gar nicht leiden kann, finde ich etwas komisch.

    Es wird aus der Ich-Perspektive von Tobi erzählt und kommt mir teils etwas wie eine Tagebucherzählung vor.  In Hongkong kommen sie auch mal in die Stadt, ansonsten spielt sich die Geschichte weitestgehend im Flughafenbereich ab.

    Es gibt immer wieder lustige Diskussionen zwischen Alex und Tobi, die meinen Sohn und mich begeistert haben, doch bin ich einfach mehr Wortwitz vom Autor gewohnt. Die Geschichte plätscherte immer wieder vor sich hin und konnte uns nicht so wie sonst mitreißen.

     

    Die Story hatte eine gute Grundidee, doch war die Ausführung für mich etwas zu unrealistisch. Mein Sohn und ich fanden die Geschichte gut, aber nicht überragend und uns fehlte an der Geschichte etwas. Man kann das Buch gut lesen, doch gibt es vom Autor auch deutlich stärkere Werke.

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    Frank1s avatar
    Frank1vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Dieses außergewöhnliche Weltreise-Abenteuer verdient eine ausdrückliche Leseempfehlung.
    Phileas Fogg würde vor Neid erblassen

    Klappentext:

    Tobi hasst Alexandra! Sie ist hübsch, schlau, cool und war schon überall auf der Welt, weil ihr Vater Pilot ist. Und als würde das nicht reichen, spielt sie auch noch besser Fußball als er. Zornig brüllt Tobi nach diesem einen entscheidenden Spiel seinen Frust mitten in Alexandras Gesicht: Ihm doch egal, ob sie besser spielt oder es mit Papas Flugmeilen in 80 Tagen um die Welt schafft! Aber mit Alexandras Antwort hätte er niemals gerechnet: »Acht Tage. Ich reise in acht Tagen um die Welt. Wetten wir? Und du kommst als Zeuge mit.« Eh er sichs versieht, sitzt Tobi in einem Flieger nach Hongkong. Kurs: einmal um die Welt. Doch langsam dämmert es Tobi, dass hinter ihrer Wette mehr steckt als die reine Abenteuerlust. Alexandra verheimlicht ihm etwas – und das bringt die beiden in ganz schöne Schwierigkeiten …


    Rezension:

    Tobi ist eifersüchtig auf seine Klassenkameradin Alexandra. Nicht nur, dass sie hübsch ist – wie er sich eingestehen muss –, ist sie auch in der Schule besser als er, hat deutlich wohlhabendere Eltern, die als Pilot und Stewardess auch noch viel coolere Berufe als seine haben, und ist auch noch eine bessere Torhüterin. Seine Chance kommt, als er beim Finalspiel 5 Minuten vor Schluss eingewechselt wird, weil sich Alexandra verletzt hat. Gerade diese Chance vergeigt er auch noch, indem er in diesen 5 Minuten 2 gegnerische Treffer einsteckt. Meisterschaft ade. In der Kabine kommt es zum Streit zwischen Tobi und Alexandra. Wütend erklärt er ihr, dass es ihm völlig egal ist, wenn sie besser ist als er – selbst wenn sie es mit den Freimeilen ihrer Eltern schaffen würde, in 80 Tagen um die Welt zu reisen. Zu seiner Überraschung erklärt sie ihm, dass sie das sogar in 8 Tagen schaffen würde. Auf den Einwand, er könnte ja nicht überprüfen, ob Alexandra das wirklich schafft, fordert sie ihn einfach auf, sie zu begleiten.

    Trotz der eindeutigen Anlehnung beim Titel und der Grundidee, eine Erdumrundung in einer vorgegebenen Zeit schaffen zu müssen, unterscheidet sich die weitere Handlung von Rüdiger Bertrams Jugendbuch grundsätzlich von Jules Vernes Vorlage. Während dort die Hauptprobleme eher bei der Logistik des Reisens zur damaligen Zeit liegen, besteht Alexandras und Tobis Problem primär darin, sich als 13-jährige ohne Eltern ohne aufzufallen durch alle Check-Ins zu schmuggeln. Dass sich Tobi, der nie zuvor geflogen ist, zunächst schwer zurechtfindet, erleichtert die Angelegenheit auch nicht gerade.

    Stilistisch kann die aus Tobis Ich-Perspektive erzählte Geschichte überzeugen, kommt auf diese Weise sein im Laufe der Reise steigendes Selbstwertgefühl sowie seine sich ändernde Einstellung zu Alexandra doch gut zur Geltung. Negativ fallen dagegen einige Unlogiken in die Waagschale. Damit meine ich nicht, ob es möglich beziehungsweise wie wahrscheinlich es ist, dass sie es in ihrem Alter schaffen, unbegleitet und unbeanstandet auf den diversen Flügen an Bord zu kommen. Die von mir gemeinten Logikprobleme sind viel alltäglicherer Art. So kann Tobi am Anfang nur unbemerkt aufbrechen, weil seine Eltern ihn ein paar Tage allein lassen, um den schwer erkrankten Großvater zu besuchen. Dass die Mutter eiligst zu ihrem schwerkranken Vater aufbricht und telefonisch tagelang in Krankenhaus anzutreffen ist, erscheint natürlich verständlich. Aber wieso trifft das auch auf Tobis Vater zu? Der wird zu seinem Schwiegervater doch wohl kaum eine so enge Bindung haben.

    Wenn man über solche kleinen Schwächen hinwegsieht, macht die Weltreise Tobis und Alexandras, die im ‚Endspurt‘ noch eine unerwartete Wendung nimmt, jedoch auch dem erwachsenen Leser großen Spaß.


    Fazit:

    Dieses außergewöhnliche Weltreise-Abenteuer verdient eine ausdrückliche Leseempfehlung.


    - Blick ins Buch -

    Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog

    Dem Eisenacher Rezi-Center kann man jetzt auch auf Facebook folgen.

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    Leserunde für Weltenbummler!

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    "In 8 Tagen um die Welt" erscheint pünktlich zum 190. Geburtstag von Jules Verne. Das Buch handelt von zwei Kindern die sich, auf Grund einer Wette, auf eine aufregende Reise rund um die Welt begebeben - spontan und ohne Eltern!

    Zum Inhalt:

    Tobi hasst Alexandra! Sie ist hübsch, schlau, cool und war schon überall auf der Welt, weil ihr Vater Pilot ist. Und als würde das nicht reichen, spielt sie auch noch besser Fußball als er. Zornig brüllt Tobi nach diesem einen entscheidenden Spiel seinen Frust mitten in Alexandras Gesicht: Ihm doch egal, ob sie besser spielt oder es mit Papas Flugmeilen in 80 Tagen um die Welt schafft! Aber mit Alexandras Antwort hätte er niemals gerechnet: »Acht Tage. Ich reise in acht Tagen um die Welt. Wetten wir? Und du kommst als Zeuge mit.«

    Eh er sichs versieht, sitzt Tobi in einem Flieger nach Hongkong. Kurs: einmal um die Welt. Doch langsam dämmert es Tobi, dass hinter ihrer Wette mehr steckt als die reine Abenteuerlust. Alexandra verheimlicht ihm etwas – und das bringt die beiden in ganz schöne Schwierigkeiten …

    Der Autor Rüdiger Bertram begleitet die Leserunde und steht für eure Fragen zur Verfügung! 

    Bewerben könnt ihr euch bis zum 02. Juli. Schreibt uns einfach welche Länder bei eurer Weltreise auf keinen Fall fehlen dürfen.

    Wir sind schon gespannt auf eure Rezensionen!

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