Rüdiger Bertram Milla und das erfundene Glück

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Inhaltsangabe zu „Milla und das erfundene Glück“ von Rüdiger Bertram

Milla hätte gern einen stinknormalen Vater. Einen, der in einem stinknormalen Büro arbeitet und nicht als Wahrsager bei "Sternzeichen TV", diesem doofen Astro-Sender. Dann würden sich ihre Mitschüler wenigstens nicht mehr über sie lustig machen. Nur Henry, der Neue, hält zu ihr. Weil seine Mutter genauso durchgeknallt ist, wie ihr Vater? Oder weil er mehr für sie empfindet?

Schreibstil - Top Charaktere - Ok Thema Wahrsagerei war dann jedoch zu viel für meine Tochter und etwas unverständlich

— YaBiaLina
YaBiaLina

Schöne Geschichte, die witzig daherkommt

— Tine_1980
Tine_1980

Das Glück ist ganz nah

— CindyAB
CindyAB

Glück kann man finden! Wenn man fest daran glaubt, kommt es vielleicht ein wenig schneller. Sensibel und urkomisch!

— danielamariaursula
danielamariaursula

Ein wundervolles Buch über ein selbstbewusstes Mädchen auf der Suche nach dem wahren Glück

— Melli910
Melli910

Witzige Geschichte um ein sehr selbstbewusstes Mädchen und die Folgen von sich selbsterfüllenden Prophezeiungen.

— elafisch
elafisch

Milla hat sich damit arrangiert, dass ihr Vater ein Wahrsager ist - bis zu dem Tag, an dem Henrys Mutter plötzlich im Wohnzimmer steht...

— MariaKatharina96
MariaKatharina96

"Wer an das Glück glaubt, geht ihm einen großen Schritt entgegen"

— kruemelmonster798
kruemelmonster798

Ein fechtendes, Houdini und Zaubertricks liebendes, bodenständiges Mädchen, das bei ihrem Wahrsager-Vater lebt, der Wasser bespricht ... :)

— karinasophie
karinasophie

Herrlich skurril und witzig.

— Lesemama
Lesemama

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  • Komplexer Plot mit tollen Details und eingewobenen Informationen

    Milla und das erfundene Glück
    Siraelia

    Siraelia

    14. August 2017 um 14:20

    In "Milla und das erfundene Glück" von Rüdiger Bertram, erschienen im Ravensburger Verlag lernen wir die 11jährige Milla kennen, die gemeinsam mit ihrem Vater zusammenlebt. Millas Mutter verwirklicht ihre Berufswünsche in Südafrika. Millas Vater arbeitet als Wahrsager bei einem Astro-Fernsehsender, um den Lebensunterhalt zu bestreiten. Und genau darin besteht auch die Krux, denn Milla glaubt nicht an diesen ganzen Humbug, sondern ist ein ziemlich rational denkendes Mädchen, dass sich wünscht, dass ihr Vater einen ganz normalen Job hat. Milla wird durch ihre Klassenkameraden ziemlich gedisst, seitdem bekannt ist, was ihr Vater beruflich macht. Auch dass sie ihrem Vater bei seinen privaten Sessions helfen muss, geht ihr gegen den Strich, denn sie möchte die Leute nicht "belügen" und ihnen etwas vorgaukeln. Nun kommt einer Neuer - Henry - in die Schule, der die gleichen Hobbies hat und Milla gegenüber ohne Vorurteile auftritt... Mir hat der Plot sehr gut gefallen. Insbesondere, dass Milla dem Job ihres Vaters sehr differenziert gegenüber steht und dennoch loyal unterstützt, fand ich bemerkenswert. Der Autor hat auch das Thema schulische Ausgrenzung und entstehende Freundschaften sowie einige Hintergrundinformationen zum berühmten Zauberkünstler Harry Houdini und den verschiedenen Techniken, die Zauberkünstler und Mentalisten nutzen, kindgerecht aufbereitet in den Plot eingewoben. Der flüssige und kurzweilige Schreibstil mit vielen Details in der Geschichte (dabei aber nicht überfordernd) und auf Augenhöhe der Zielgruppe dargestellt komplettieren mein positives Gesamtbild von diesem Buch. Daher vergebe ich gerne verdiente 5 von 5 Sternen und freue mich auf weiter Bücher aus der Feder des Autors. Zwar wird es keine Fortsetzung der Geschichte um Milla und Henry geben, aber das ist auch gar. Ich notwendig, da alles wichtige bereits geschrieben wurde.

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  • Schöne Geschichte über Familie, Freundschaft und auch ein wenig in die Zukunft schauen

    Milla und das erfundene Glück
    Buchraettin

    Buchraettin

    12. August 2017 um 18:16

    Milla lebt bei ihrem Vater, der einen ungewöhnlichen Beruf ausübt. Er ist Wahrsager, beim Fernsehen. Manchmal hilft Milla ihm auch, wenn Leute zu ihnen nach Hause kommen und sich die Zukunft vorhersagen lassen wollen.   Milla steht dem Ganzen eher skeptisch gegenüber, besonders  weil sie in der Schule geärgert deswegen und einige Mitschüler beschimpfen sie deswegen.  Eines Tages lernt sie einen neuen Mitschüler kennen- Henry. Doch als ihr Vater seiner Mutter die Zukunft vorhersagt, passiert etwas Ungewöhnliches. Ich kenne und mag die Bücher des Autors sehr gern, besonders seine „ Coolman“ Reihe wird hier heiß geliebt. Nun war ich natürlich gespannt, auf das neue Kinderbuch aus seiner Feder. Mir hat die Geschichte rund um Milla und ihren Vater gut gefallen. Mit Henry taucht im Laufe der Geschichte auch noch eine Jungenfigur auf, damit spricht die Geschichte Jungen und Mädchen an.  Die Freundschaft der beiden Kinder und ihr außergewöhnliches Hobby Fechten fand ich auch ein schönes Detail. Das Ärgern von Milla in der Schule, dass sie geärgert wird, wegen des Berufs des Vaters, das macht nachdenklich, lädt auch ein, darüber zu sprechen, wie gehe ich mit anderen um. Wahrsagen, der Glaube an das Glück und dann gehen vielleicht auch ein paar Vorhersagen in Erfüllung, das ist schon ein wenig märchenhaft verzaubert. Ich kann mir die Geschichte sehr gut vorstellen. Der Stil ließ sich locker und leicht lesen, es fehlte mir ein wenig der Humor, den ich aus den anderen Büchern des Autors kenne, vielleicht auch ein wenig mehr  Spannung. Und mir fehlte ein wenig das Besondere in dieser Geschichte. Ein Kinderbuch, ich würde es so ab ca. 9 Jahren empfehlen, mit einer bunten Mischung an Themen wie Freundschaft, Zusammenhalt, Familie und einem Vater mit einem ungewöhnlichen Beruf, schön zu lesen, mir fehlte ein wenig das Besondere. 3,5 Sterne

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  • Milla und das erfundene Glück - von Rüdiger Bertram

    Milla und das erfundene Glück
    Nele75

    Nele75

    11. August 2017 um 20:42

    Die 11jährige Milla lebt alleine bei ihrem Vater in einer Stadtwohnung in Deutschland, denn seit der Trennung der Eltern lebt die Mutter in Südafrika. Dies ist ein großer Traum für Milla, denn sie möchte so gerne ihre Mutter besuchen…. und deswegen sparen sowohl ihr Vater als auch Milla jeden Cent für ein Flugticket. Milla ist froh, als mit dem Jungen Henry ein vielleicht zukünftiger Freund an die Schule kommt, denn bei anderen Kindern ist sie nicht sonderlich beliebt, was auch am Beruf ihres Vaters liegt. Dieser ist bei einem TV-Sender als Wahrsager tätig….und auch zu Hause gibt er einigen Menschen im Wohnzimmer mittels seiner Kristallkugel und den Karten den ein oder anderen Tipp, wie ihre Zukunft aussehen könnte. Milla ist damit überhaupt nicht einverstanden, vor allem, als es darum geht, dass Henrys Zukunft weit weg von ihrer eigenen liegen soll….. Gleich zu Beginn von „Milla und das erfundene Glück“ ist man mitten im Milla’s Leben angekommen, denn der Autor Rüdiger Bertram beschreibt gleich einen Teil der Arbeit des Vaters beim TV-Sender. Auch ansonsten hat man ziemlich zügig einen guten Überblick über die Lebenssituation des Mädchens, welches vieles im Alltag alleine bewältigen muss, allerdings auf der anderen Seite auch sehr stark wirkt und sich einfach nicht unterkriegen lässt. Das Thema Freundschaft spielt eine sehr große Rolle – und auch hier ist es schön beschrieben, wie sich so langsam das Vertrauen zwischen Milla und Henry entwickelt, die beiden ein immer eingespielteres Team werden (trotz vieler Meinungsverschiedenheiten) und sich nicht sonderlich darum kümmern, was ihre Mitschüler davon halten. Der Autor beschreibt Milla’s Leben in einer zwar einerseits sehr einfühlsamen, auf der anderen Seite fast nüchternen Art und Weise. Beides zusammen ergibt genau die richtige Mischung, um die Geschichte des elfjährigen Mädchens für Kinder ab ca. 10 Jahren in verständlicher Weise zu erzählen. Sowohl jüngere als auch ältere Leser werden das Buch sicherlich gerne lesen, denn wer möchte nicht wissen, was es mit dem „erfundenen Glück“ auf sich hat, wieso Milla auf dem Cover mit einer Kristallkugel in der Mitte sitzt und wieso die kleinen Kaninchen ein wenig neugierig auf die Kristallkugel blicken. Für uns war es das zweite Buch, welches wir von diesem Autor gelesen haben…..aber sicherlich nicht die letzte Geschichte, denn die Schreib- und Erzählweise ist einfach wunderbar. Erschienen ist das Buch im Ravensburger-Verlag.

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  • Viel Humor und tolle Protagonistin

    Milla und das erfundene Glück
    _zeilenspringerin_

    _zeilenspringerin_

    10. August 2017 um 14:57

    Nachdem sich die Eltern der 12-jährigen Milla getrennt haben, lebt diese bei ihrem Vater, da sie nicht mit ihrer Mutter zusammen nach Südafrika ziehen wollte. Millas Vater arbeitet als Wahrsager für einen Fernsehsender und hält auch zu Hause private Seancen für seine Kunden ab. Milla findet das überhaupt nicht gut. Sie ist ein sehr logischer Mensch und glaubt nicht ans Hellsehen, an Geister oder ähnliche Dinge. Sie hält ihren Vater daher für einen Betrüger, der den Menschen lügen erzählt. Ihr Vater hingegen verteidigt sich damit, dass er seinen Kundinnen Hoffnung schenkt, mit denen sie positiver im Leben stehen.Milla mochte ich als Protagonistin von Anfang an. Ihr Charakter wird bestimmt durch ihr Verständnis von Logik. Sie lässt sich - zumindest äußerlich - nicht von den negativen Kommentaren ihrer Mitschüler runterziehen, die sie als "Hexe" bezeichnen. Zudem ist sie sehr sehr eigenständig, selbstbewusst, zielstrebig und wissbegierig. Sie arbeitet hart für ihre Wünsche und Träume und lässt sich nicht so schnell entmutigen. Aber sie ist auch etwas überheblich und manchmal zu voreilig mit ihren Worten und Taten. Dennoch ist sie eine Protagonistin, die mit ihrer lockeren Art von vielen jüngeren Lesern gemocht werden wird.Henry kommt neu an Millas Schule und die beiden verstehen sich auf Anhieb gut. Die Freundschaft der beiden baut sich sehr realistisch auf und ich mochte es sehr gerne, wie kindlich die Beziehung der beiden dargestellt wird, auch wenn eine ganz dezente romantische Note vielleicht zu erahnen ist.Die Handlung selbst ist unterhaltsam, greift aber auch kindgerecht ein paar Problematiken auf, wie sie zum Beispiel bei Trennungskindern häufig auftreten können. Besonders gefallen hat mir auch, dass bei der Thematik des Wahrsagens keine Wertung getroffen wurde. Sowohl Millas Meinung als auch die ihres Vaters werden vermittelt, so dass sich der Leser eine eigene Meinung bilden kann, ob es sich beim Zukunft voraussagen und Tarotkarten legen um Betrug handelt oder man den Menschen damit nur das gibt, was sie hören möchten.Der Schreibstil ist einfach, locker und kindgerecht. Erzählt wird die Geschichte aus Millas Sicht, weshalb besonders ihre Gedankengänge teils sehr lustig oder auch skurril sind. Alles ist nachvollziehbar gestaltet und lässt sich flüssig lesen. Neben humoristischen Szenen gibt es auch sensiblere, in denen verdeutlicht wird, dass auch Einzelgänger Gleichgesinnte finden können, dass man nie aufgeben soll und dass man für seine Träume hart arbeiten sollte.Fazit:Insgesamt stellt "Milla und das erfundene Glück" ein unterhaltsames Kinderbuch dar, mit dem besonders Mädchen ab 10 Jahren viel Spaß haben werden. Die Handlung ist abwechslungsreich und es gibt auch einiges zu lachen.

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  • Ein Wahrsager als Vater zu haben ist gar nicht so einfach

    Milla und das erfundene Glück
    YaBiaLina

    YaBiaLina

    10. August 2017 um 07:16

    Milla und das erfundene Glück von Rüdiger BertramInhalt:Milla hätte gern einen stinknormalen Vater. Einen, der in einem stinknormalen Büro arbeitet und nicht als Wahrsager bei "Sternzeichen TV", diesem doofen Astro-Sender. Dann würden sich ihre Mitschüler wenigstens nicht mehr über sie lustig machen. Nur Henry, der Neue, hält zu ihr. Weil seine Mutter genauso durchgeknallt ist, wie ihr Vater? Oder weil er mehr für sie empfindet?Meinung:Milla ist ein nettes Mädchen,was einerseits,authentisch wirkt.Der Job ihres Vater gefällt ihr überhaupt nicht und ich kann sie verstehen.Sie wird deshalb in der Schule auch gehänselt,was ich überhaupt nicht gut finde.Sie selbst scheint ein starkes Mädchen zu sein und steht dadrüber,aber ich denke im realen Leben,würden sich doch viele einigeln und sich viel zu sehr zu Herzen nehmen.Aber vielleicht liest ja das ein oder andere Kind dieses Buch und kann etwas mit der Stärke von Milla anfangen und übernehmen.Der Schreibstil hat mir persönlich sehr gut gefallen.Das Buch war locker und flüssig zu lesen,es befanden sich viele lustige Stellen im Buch wo sogar ich als Mutter,herzhaft lachen musste,und mich meine Tochter angeguckt hat,wie ein Auto ;) Die Kapitel sind gut aufgeteilt,sie sind nicht zu lang oder zu kurz und auch die Schriftgröße und -menge ist für Kinder sehr gut geeignet.Das Thema Wahrsager,Horoskope etc hat meine Tochter etwas überfordert.Sie konnte damit nicht wirklich was anfangen,daher wurde das Buch ziemlich schnell uninteressant und langweilig für sie,so das ich es am Ende nur noch alleine gelesen habe.Das ist das erste mal,daher denke ich das es wirklich nur mit dem Thema zu tun hatte und nicht mit den Charakteren oder anderes.

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  • Milla und die Wahrsagerei!

    Milla und das erfundene Glück
    Tine_1980

    Tine_1980

    09. August 2017 um 14:23

    Milla hätte gerne einen stinknormalen Vater, doch ihrer ist ein Wahrsager. Er arbeitet beim Fernsehen und sagt dort bei „Sternzeichen TV“ die Zukunft voraus. Die Mitschüler hänseln sie deswegen und es ist nicht immer einfach. Doch dann trifft sie auf Henry, der Neue, der mit Wahrsagerei und Horoskopen auch nichts anfangen kann. Doch seine Mutter lässt sich die Zukunft von Michael vorhersagen und auf einmal treffen die Vorhersagen ein. Was ist nur los?   Der Autor stellte sich die Frage, wie man als Kind mit einem Elternteil lebt, wenn diese Person einen so ungewöhnlichen Beruf hat? Gute Frage. So entstand hier ein Buch, in dem man auch das ein oder andere über die Methoden, wie zum Beispiel „Cold Reading“, der Wahrsagerei erfährt und mit Milla das Leben als Tochter eines Wahrsagers erlebt. Milla hat genau dieses Problem und hat es dadurch nicht immer leicht. Denn die Klassenkameraden ziehen sie immer wieder damit auf und auch wenn sie sich taff gibt, hätte sie gerne einen Vater, der einfach nur im Büro arbeitet. Milla ist trotzdem ein mutiges Mädchen, die Houdini und kleine Zaubereien liebt. Noch dazu lebt sie mit ihrem Vater Michael allein und fängt immer wieder das Diskutieren über seine Lügen an, die er den Kunden auftischt. Henry ist ähnlich wie Milla, kann überhaupt nichts mit dem ganzen Vorhersagen rund um die Kristallkugel anfangen und hat die gleichen Vorlieben wie zum Beispiel das Fechten. Auch er wird schikaniert und in Milla findet er endlich eine Vertraute. Zusammen erleben sie einige lustige Anekdoten rund um die Wahrsagerei. Rüdiger Bertram hat in diesem Buch etwas ruhigere Töne angeschlagen, dennoch ist es mit viel Komik gespickt und so manche Situationen sind sehr lustig dargestellt. Auch kann man hier wieder ganz groß Werte wie Freundschaft, Familienzusammenhalt und Respekt dem Gegenüber finden und das Buch ist trotz der Wahrsagen, die mit bisweilen sehr witzigen Methoden von Michael praktiziert werden, sehr nah an der Wahrheit. Immer wieder werden Kinder wegen ihrer Andersartigkeit geärgert und da ist so ein neuer Freund echt Gold wert. Den Zusammen schafft man so viel mehr. Aber auch die Spannung kommt gerade zum Schluss nicht zu kurz und so hat man ein bunt gemixtes Buch, dass für die Leser ab 10 Jahren gut geeignet ist.   Auch dieses Buch hat mit viel Humor, Spannung und einer schönen Geschichte wieder bei uns gepunktet. Rüdiger Bertram schafft es immer wieder uns völlig zufrieden mit der Geschichte zurück zu lassen.

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  • Wer an das Glück glaubt, geht im einen grossen Schritt entgegen

    Milla und das erfundene Glück
    CindyAB

    CindyAB

    08. August 2017 um 10:20

    Milla ihr Vater arbeitet als Wahrsager, er hat sogar eine eigene Sendung im Fernsehen, wo er allen Anrufern ihre Zukunft voraus sagt. Milla geht das sehr gegen den Strich, sie findet es nicht gut das ihr Papa den Leuten Sachen vorschwindelt. Dieser sieht das widerrum nicht ganz so eng, schließlich verdient er damit sein Geld und möchte Milla auch die Reise zu ihrer Mutter in Südafrika finanzieren. Als Milla einen neuen Mitschüler bekommt und sich mit diesem anfreundet, nicht nur weil sie ihre großes Hobby fechten miteinander verbindet, ist sie sehr glücklich. Doch das währt nicht lange denn auch Jakob seine Mutter geht zu Ihrem Vater und der verspricht ihr so einiges in der Zukunft, doch dann scheint auch noch alles wahr zu werden, was die zwei vor ganz schöne Probleme stellt, werden Sie dies lösen können. Es wird spanennd :-)Der Schreibstil ist sehr unterhaltsam, dem Autor gelingt es dem Leser ein gutes Bild zu "zeichnen" von Milla und ihrem Umfeld. Es macht großen Spaß sie bei ihren Abenteuern zu begleiten.Auch die Eltern der beiden sind sehr sympathisch auf Ihre Art ;-)Milla wächst einem schnell ans Herz, schön ist Ihre Begeisterung für Houdini und seinen großen Trick und das sie diesen unbedingt selbst versuchen möchte, was in der Geschichte auch einen große Rolle spielt. Besonders schön ist die Botschaft des Buchs, das Glück ist eben doch näher als man denkt, vor allem wenn man mit offenen Augen durchs Leben geht :-)Auf dem hellrosanen Cover entdecken wir Milla wie sie eine Kristallkugen in Ihren Händen hält, wirklich ansprechend und pasend zur Geschichte. Ein gelungenes Kinderbuch was alles zur gutern Unterhaltung bietet, Spannung, Zusammenhalt aber auch Konflikte die zu lösen sind und eine wichige Botschaft: Das Glück ist ganz nah

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  • Glück ist immer relativ!

    Milla und das erfundene Glück
    danielamariaursula

    danielamariaursula

    06. August 2017 um 15:23

    Die 12-jährige Milla lebt in einer deutschen Großstadt mit ihrem Vater alleine, nachdem sich ihre Eltern getrennt haben und sie nicht mit ihrer Mutter nach Südafrika ziehen wollte, wo diese sich ihren Lebenstraum erfüllt. Sie liebt Mathe und alles was klar nachvollziehbar und logisch ist. Ihr Vater arbeitet bei einem privaten Fernsehsender als Wahrsager und bisweilen bietet er auch private Seancen zu Hause an. Milla ist das todpeinlich, Eltern sind ja so schon peinlich genug, aber warum muß ausgerechnet ihr Vater sein Geld mit Scharlatanerie und Betrug verdienen. Vater Michael sieht es anders, er schenkt seinen Kundinnen Hoffnung und bringt freudige Erwartungen in ihr Leben. Er arbeitet dabei mit den Methoden von Sherlock Holmes, er beobachtet seine Kundinnen genau, verwickelt sie zu Beginn in ein harmloses Gespräch um mehr über sie zu erfahren und dann verspricht er ihnen für die Zukunft genau das, was er meint, daß sie es sich wünschen. Alle sind glücklich und Michael und Milla haben genug zu Essen. Worüber regt Milla sich also so auf? Dass die anderen in der Schule sie „Hexe“ rufen macht es für Milla auch nicht einfacher. Doch dann taucht ein Junge bei ihr im Fechten auf und der ist verdammt gut, der erste ernsthafte Gegner für Milla und vielleicht endlich jemand der sie versteht. Durch die Trennung ihrer Eltern muß Milla schon früh Verantwortung übernehmen und für sich selbst sorgen. Es hat meine Töchter schon tief beeindruckt, daß ihr Vater einfach so anruft und sie beauftragt zu kochen oder die Wohnung für die abendliche Seance vor zu bereiten , ganz alleine! Doch Trennungskinder sind oft nicht verhätschelt und ein solches erkennt sie auch in Henry wieder, dem geheimnisvollen Jungen, der sie tags zuvor beim Fechten geschlagen hat. Er ist auch anders und wird vom fiesen Jacob und seiner Gang auf dem Schulhof attackiert, aber er wehrt sich und verschafft sich Respekt. Das hat mir gut gefallen, denn auch wenn er sich Respekt verschafft hat, so wird er nicht automatisch zum angesagtesten Jungen der Schule. Das will er auch nicht, das würde nicht zu ihm passen und es wäre völlig unrealistisch. Auch wenn es in diesem Buch bisweilen um Wahrsagerei geht und einige von Michaels Vorhersagen sich sogar erfüllen, das Buch ist realistisch, nah an der Wirklichkeit, an Millas und Henrys Sorgen und Nöten, die wir echt gut nachvollziehen konnten. Dennoch ist es kein schweres Problembuch, es ist sehr optimistisch und vor allem sehr witzig! Rüdiger Bertram liebt Roald Dahl, dessen These stets lautete: jedes gute Kinderbuch braucht einen anständigen Schuss Humor, Kinder sollen was zum Lachen haben! Das haben sie hier auf jeden Fall, denn Michaels Methoden sind bisweilen sehr witzig, ebenso seine Vorhersagen oder auch Millas Versuche ihm das Handwerk zu legen. Doch auch wenn Milla sich bisweilen für ihren Vater den Wahrsager schämt (mit 12 Jahren und auch schon früher leider ziemlich normal) so liebt sie ihn doch von ganzem Herzen, ebenso wie ihre Mutter. Es geht nicht banal um Gut und Böse. Alle haben ihre Macken, Milla auch und das zeigt sich nicht erst an der hohen Wasserrechnung. Es geht darum mit dem zu Leben was man hat und das Beste daraus zu machen, seinen Weg zu gehen, wobei es leichter ist, wenn man den nicht alleine gehen muß. Wer wie Milla sich auf das Cold Reading (das Ablesen der Zeichen und Signale der Mitmenschen) versteht, der schafft es auch, jemanden zu finden, der mit einem diesen Weg geht. Sehr schön, sehr sensibel, wird die Geschichte dieser Einzelgängerin erzählt, die sich nicht abkapselt, kein Amokläufer wird, ihre eigenen Interessen hat und auch dazu steht. Doch gemeinsam ist man weniger einsam und so bekommt ihr Leben durch den Kontakt mit einem Gleichgesinnten richtig Aufwind, worüber wir uns mit ihr sehr gefreut haben und mit ihr gelacht haben. Ganz anders als die übrigen Bücher, die wir von Rüdiger Bertram gelesen haben und doch wieder von diesem unnachahmlichen Humor geprägt. Ein tolles Buch für Mädchen ab 10 Jahren, wieder unschlagbar und somit 5 von 5 Sternen.

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  • Leserunde zu "Milla und das erfundene Glück" von Rüdiger Bertram

    Milla und das erfundene Glück
    NetzwerkAgenturBookmark

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    Milla und das erfundene Glück Herzlich willkommen zu einer neuen Leserunde mit Rüdiger Bertram.Habt ihr Lust die Geschichte von Milla kennenzulernen?Dann bewerbt euch direkt für eines der insgesamt 20 Rezensionsexemplare für die Leserunde!ab ca. 10 Jahren Milla hätte gern einen stinknormalen Vater. Einen, der in einem stinknormalen Büro arbeitet und nicht als Wahrsager bei "Sternzeichen TV", diesem doofen Astro-Sender. Dann würden sich ihre Mitschüler wenigstens nicht mehr über sie lustig machen. Nur Henry, der Neue, hält zu ihr. Weil seine Mutter genauso durchgeknallt ist, wie ihr Vater? Oder weil er mehr für sie empfindet?Blick ins BuchRüdiger Bertram nimmt an der Leserunde teil und freut sich auf euer Feedback!Geboren in Ratingen am letzten Maitag 1967. Heute wohnt Rüdiger Bertram mit seiner Frau und seinen zwei Kindern, die gleichzeitig seine ersten Testleser sind, in Köln, wo er davon lebt, sich Geschichten für Kinderbücher und Drehbücher auszudenken und aufzuschreiben. Bewerbungsaufgabe: Lest euch die Leseprobe durch und erzählt uns, warum ihr gerne bei der Leserunde dabei sein möchtet Viel Spass *** Wichtig *** Ihr solltet Minimum 2-3 Rezension in Eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie Ihr Eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig/aktuell sie sind. Der Erhalt eines Rezensionsexemplares ist verpflichtend für die Teilnahme an der Leserunde. Dazu gehört das zeitnahe Posten in den Leseabschnitten und das anschließende Rezensieren des Buches. Erwiesene Nichtleser werden nicht ausgewähltGewinner-Adressen werden nach Bucherhalt aus Datenschutzgründen gelöscht.

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    • 247
  • Überraschung, Spannung, Hokuspokus

    Milla und das erfundene Glück
    Melli910

    Melli910

    02. August 2017 um 20:59

    Die zwölfjährige Milla lebt seit der Trennung ihrer Eltern und dem Umzug ihrer Mutter nach Südafrika bei ihrem Vater Michael. Dieser hat einen ungewöhnlichen Beruf: er arbeitet beim Fernsehsender Sternzeichen TV als Wahrsager und sagt dort den anrufenden Leuten die Zukunft voraus. Nebenbei verdient er sich zuhause beim Kartenlegen noch etwas dazu. Milla ist mit dem Beruf ihres Vaters nicht glücklich und wird auch in der Schule deswegen gehänselt und nimmt dort die Außenseiterrolle ein. Milla ist ein charmantes und pfiffiges Mädchen mit einem ungewöhnlichem Hobby, dem Fechten, bei dem sie sehr erfolgreich ist. Außerdem hat sie ein Faible für Houdini und seine Entfesselungstricks, mit denen sie sich in ihrer Freizeit beschäftigt. Als plötzlich der Junge Henry auftaucht, der sie zwar beim Fechten besiegt aber ansonsten voll mit ihr auf einer Wellenlänge liegt, entwickelt sich aus anfänglicher Neugier eine tolle Freundschaft. Die überraschende und wendungsreiche Geschichte lässt sich durch Rüdiger Bertrams mitreißenden und flüssigen Schreibstil leicht und locker lesen und spricht junge Leser ab etwa 10 Jahren an. Man erfährt einiges über Zauberei und Wahrsagerei und lernt nebenbei noch etwas dazu. Die übersichtlichen Kapitel haben eine optimale Länge für die angesprochene Altersgruppe. Alle Charaktere und ihre Beziehungen zueinander werden detailliert, bildhaft und liebenswert gezeichnet. Besonders die sympathische Milla haben meine Tochter und ich sofort ins Herz geschlossen. “Milla und das erfundene Glück“ hat uns durch die witzige Geschichte einige spannende und interessante Lesemomente beschert und bekommt von uns 5 von 5 Sternen.

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    • 2
  • Milla und ihr Papa erfinden das Glück

    Milla und das erfundene Glück
    Simi159

    Simi159

    31. July 2017 um 20:45

    Das neue Buch „Milla und das erfundene Glück“ von Rüdiger Bertram wird Kinder ab 10 Jahre und Erwachsene gleichermaßen unterhalten. Das Glück erfindet Millas Papa jeden Tag neu, denn er arbeitet beim Fernsehen als Telefonwahrsager. Milla hält nicht viel von dem Job, den er da macht, kann er doch gar nicht hellsehen oder wahrsagen. Sondern hört nur genau zu und benutzt die Methode des Cold Reading, für seine Vorhersagen. Ihre Mitschüler haben Milla den Spitznamen Hexe verpasst und machen sich oft über sie lustig. Als der neue Schüler Henry an ihre Schule kommt, glaubt sie einen guten neuen Freund gefunden zu haben. Ist er doch auch etwas anders und fechtet wie Milla. Dumm nur, dass ihr Papa Henrys Mutter vorher sagt, sie gehe bald nach Amerika…. Fazit: Rüdiger Bertram kann es einfach, tolle Charaktere und Geschichte erfinden, die gleichsam unterhaltsame, ein bisschen phantastisch und doch ganz normal sind. So auch hier, als Leser ist man sofort in Millas Welt, mit Fechten und dem wahrsagendem Papa, den sie bei seinen spirituellen Sitzungen zu Hause assistiert.  Dabei geht so manches schief, doch die Beiden sind so ein eingespieltes Team, daß die Kunden zum Glück nichts merken. Der Leser amüsiert sich über die Pannen und hofft zugleich, dass alles gut geht.  In der Geschichte geht es um die Dinge, die 11 jährige bewegen, Freundschaft, anders sein, erwachsen werden. Die Charaktere sind kindgerecht, sehr gut beschrieben, sympathisch und authentisch. Milla und Henry mag man sofort und auch Millas Papa, mag man, trotz oder vielleicht gerade wegen seines ausgefallenen Berufes. Als Leser lernt man nebenbei noch, wie das so geht mit dem Wahrsagen im Fernsehen und wie das Cold Reading geht. Ein kleiner Wahrsager/Sherlock Holmes steckt in jedem von uns, wenn wir nur genau zuhören und hinsehen. Eine unterhaltsame Kindergeschichte, die auch Erwachsenen Spass macht. Von mir gibt es 5 STERNE.

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  • Das toughe Mädchen Milla

    Milla und das erfundene Glück
    elafisch

    elafisch

    31. July 2017 um 12:55

    Inhalt:Milla lebt bei ihrem Vater, der als Wahrsager arbeitet. Sie kann es überhaupt nicht leiden, dass ihr Vater den Leuten etwas vormacht und als seine "Weissagung" dazu führen, dass ihr neuer Freund womöglich wegzieht, setzt sie alles daran das wieder gerade zu biegen.Cover:Das Cover ist verspielt und fantasievoll, passt also schön zum Buch. Mir gefällt es wirklich gut. Die Farbgebung ist leider eine sehr "mädchenhafte", dabei hätten mit diesem Buch sicher auch Jungs ihre Freude.Meinung:Wie von Rüdiger Bertram gewohnt ist auch diese Geschichte gespickt mit sehr viel Witz und Komik. Diese Tatsache gepaart mit recht kurzen Kapiteln macht dieses Buch zu einem guten Buch für 10- bis 12-jährige Kinder.Die beiden Protagonisten sind sehr sympatisch und ich denke Kinder können sich gut mit ihnen identifizieren. Dass beide sich von vermeintlich Stärkeren nicht beeindrucken lassen gibt vielleicht auch den lesenden Kindern Mut sich gegen andere zu behaupten.Mir als Mutter hat natürlich sehr gefallen, dass auch Themen wie Freundschaft, Zusammenhalt und das Verurteilen von Lügen Thema des Buches sind.Meiner 10-jährigen Tochter hat es vor allem Houdinis Entfesselungstrick und das (Vielleicht-)Verliebtsein von Milla und Henry angetan. So ist also für jeden etwas dabei.Von meinem Gefühl her hat das Buch eine Weile gebraucht bis die Handlung so recht in Gang kam. Beim Gemeinsam-Lesen hat das meiner Tochter nichts ausgemacht, aber ich bin nicht sicher, ob sie allein über die ersten Seiten hinaus gekommen wäre.Das Highlight des Buches war für uns dann auch das Ende, welches voller Action und glücklichen Auflösungen ist.Fazit:Ein schönes Leseerlebnis für Kinder ab 10, mit starken Charakteren und einer lockeren Tiefgründigkeit.

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  • Milla und das erfundene Glück - Wahrsagerei oder doch nur schön Rednerei?

    Milla und das erfundene Glück
    MariaKatharina96

    MariaKatharina96

    29. July 2017 um 22:03

    Milla und das erfundene Glück – Rüdiger BertramMilla ist ein junges Mädchen, dessen Eltern geschieden sind. Sie lebt bei und mit ihrem Vater Michael. Doch dieser hat einen für Milla doofen Job. Er ist Wahrsager. Für Milla unverständlich, denn ihrer Meinung nach betrügt ihr Vater die Vielzahl der Menschen, die bei ihm im Sender anrufen bzw. nachmittags / abends zu Hause auftauchen und sich von Millas Papa die Zukunft voraussagen zu lassen, denn dieser kann überhaupt nicht in die Zukunft schauen, weshalb er nur positives und eigentlich immer dasselbe den Leuten sagt. Millas Hobby ist das Fechten. Einen echten Herausforderer jedoch kann das Team um Milla ihr nicht bieten. Sie ist einfach die Beste. Bis zu dem Tag, an dem sie gegen Henry, einen Neuen, fechten muss. Diesen Kampf verliert sie zwar, ist aber so angetan von ihm, dessen Kopf sie unter der Haube gar nicht erkennen konnte, dass sie glücklich aus dem Match geht. Am nächsten Morgen sieht Milla Henry das erste Mal an der Tischtennisplatte und als sie von ihren Freundinnen, die sie als Hexe bezeichnen, erfährt, dass dieser neu hier ist, Henry heißt, hat sie alle notwendigen Informationen zusammen um ihn wenig später in der großen Pause anzusprechen. Seit diesem Moment gehen diese beiden durch dick und dünn. Jedoch wäre da noch eine Aufgabe zu bewältigen. Houdini, Millas Held, hatte es geschafft, sich mit den Handschellen zu befreien. Unter Wasser. Und das will Milla nun allen beweisen, dass sie es auch kann.Rüdiger Bertram schafft es mit seinem Buch, Millas Leben in einem kurzen Ausschnitt wiederzugeben. Milla lässt sich von ihren Klassenkameradinnen zwar gefallen, dass diese sie als „Hexe“ bezeichnen, jedoch leidet sie darunter kaum. Sie hat sich bereits an dies gewöhnt und hört gar nicht mehr auf die anderen. Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen. Aus Millas stinknormalem Leben wird plötzlich ein Höhenflug nach dem anderen, jedoch erst, nachdem sie auf Henry getroffen ist. Henry verändert Millas Leben. Diese beiden gehen eben wirklich durch dick und durch dünn, lösen Probleme, wie schwer sie auch sind und halten hoffentlich zusammen, egal was kommen mag. Die Spannung, ob Milla am Schluss den Trick von Houdini schafft, bleibt bis zum Schluss ungeklärt. Ich an Millas Stelle jedoch hätte anders trainiert. Zuerst hätte ich in Trockenheit, also am Schreibtisch versucht, die Handschellen zu öffnen. Wenn dies dann endlich mal geklappt hätte, hätte ich mir für das Schwimmbad eine Dauerkarte gekauft und wäre dort zum Tauchen und zum wie-lange-kann-ich-das-Wasser-anhalten gegangen. Erst dann beides zusammen. Klingt irgendwie logischer, als Millas Versuch und Trainings-Angelegenheit.Was ich jedoch nicht verstehen kann ist, dass Milla immer noch mit ihrem Papa ständig mit ihrem Papa streitet bzw. diverse Auseinandersetzungen hat, bezüglich seines Jobs. Schließlich sind es immer dieselben Argumente, die beide bringen. Außerdem denke ich, dass sich Milla wohl oder übel damit abfinden muss, welcher Arbeit ihr Vater nachgeht. Und solange er damit ihr täglich Brot verdient, muss sie es wohl akzeptieren. Was ich jedoch noch vermisst habe: Wie geht es weiter? Werden Milla und Henry nach und nach DAS Traumpaar? Und wie steht es um deren Eltern? Diese sind doch ebenfalls schwer verliebt?Hinweis: Meiner Meinung nach kann dieses Buch nicht nur von Kindern, sondern auch noch von Erwachsenen gelesen werden.

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  • Eltern sind einfach peinlich

    Milla und das erfundene Glück
    kruemelmonster798

    kruemelmonster798

    28. July 2017 um 22:54

    Milla ist hier die Hauptdarstellerin, ein sehr sympathisches Mädchen, das mit ihrem Vater zusammen lebt. Zu Ihrem großen Bedauern ist der leider nicht einfach Bankangestellter, sondern schwindelt anderen Menschen etwas über ihre Zukunft vor. So sieht es zumindest Milla, es könnte aber auch sein, dass er die Menschen einfach glücklicher macht? Auf jeden Fall gibt es dadurch jede Menge lustiger Situationen. Das Buch zu lesen hat großen Spaß gemacht. Es ist leicht lesbar, lustig und nebenbei erfährt man als Kind sogar noch ein klein wenig über die Cold Reading und Self Fullfilling Prophecy.

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  • Milla und Henry

    Milla und das erfundene Glück
    connychaos

    connychaos

    23. July 2017 um 18:10

    Etwas peinlich ist Milla ihr Vater ja. Anstelle eines normalen Bürojobs hat er einen Job als Wahrsager bei Sternzeichen-TV, dort legt er für viel Geld die Karten und schwindelt den Anrufern das Blaue vom Himmel. Ihre Mitschüler machen sich auch über Millas Vater lustig und neben sie Hexe. Zum Glück lernt sie beim Fechttraining Henry kennen, er ist erst vor kurzem in die Gegend gezogen und geht sogar auf Millas Schule. Mit ihm kann sie reden und ihre Freizeit verbringen. Die Geschichte liest sich sehr gut, sie ist sehr humorvoll. Milla hat uns auf Anhieb gefallen, sie ist sympathisch, einfallsreich und hat ihr Herz auf dem rechten Fleck. Ihre Diskussionen mit ihrem Vater über seine Wahrsagungen fanden wir herrlich. Milla findet, dass ihr Vater ein Betrüger ist, der den Leuten das Geld aus den Taschen zieht, er selbst findet, dass er den Leuten Hoffnung gibt und sie mit seinen Wahrsagungen auf den richtigen Weg zum Glück bringt. Auch die Freundschaft zwischen Henry und Milla ist ganz zauberhaft zu lesen, die beiden kennen sich erst kurze Zeit und halten fest zusammen. Wenn das rosa Cover nicht wäre, würde ich das Buch für Jungen und Mädchen empfehlen. Die Farbe wird jedoch so einigen Jungen abschrecken.

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