Milla und das erfundene Glück

von Rüdiger Bertram 
4,6 Sterne bei23 Bewertungen
Milla und das erfundene Glück
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YaBiaLinas avatar

Schreibstil - Top Charaktere - Ok Thema Wahrsagerei war dann jedoch zu viel für meine Tochter und etwas unverständlich

Tine_1980s avatar

Schöne Geschichte, die witzig daherkommt

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Inhaltsangabe zu "Milla und das erfundene Glück"

Milla hätte gern einen stinknormalen Vater. Einen, der in einem stinknormalen Büro arbeitet und nicht als Wahrsager bei "Sternzeichen TV", diesem doofen Astro-Sender. Dann würden sich ihre Mitschüler wenigstens nicht mehr über sie lustig machen. Nur Henry, der Neue, hält zu ihr. Weil seine Mutter genauso durchgeknallt ist, wie ihr Vater? Oder weil er mehr für sie empfindet?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783473408061
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:192 Seiten
Verlag:Ravensburger Buchverlag
Erscheinungsdatum:21.06.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Bibilottas avatar
    Bibilottavor 10 Monaten
    eine lustige, liebevolle und sehr abenteuerliche Geschichte

    Der Titel alleine machte mich schon sehr neugierig auf dieses Buch – die Sache mit dem Glück ist ja immer so ein Fall für sich … doch wie gestaltet sich das wohl in der Geschichte hier – mit dem erfundenen Glück?
    Meine Neugier war vorab schon geweckt.

    Milla ist ein 12-jähriges Mädchen, das seit der Trennung ihrer Eltern alleine bei ihrem Vater lebt – denn ihre Mutter ist nach Südafrika gezogen.
    Millas Vater übt einen sehr außergewöhnlichen und unüblichen Job aus – er arbeitet beim „Sternzeichen TV“ – einem Fernsehsender, der den Leuten ihre Zukunft voraus sagt. Doch das alleine ist es noch nicht – auch privat verdient er sich nebenbei noch ein bisschen Geld dazu, indem er auch zu Hause die Karten für seine Kunden legt. Dabei wird Milla oft mit ins Boot genommen und muss dem Hokuspokus ein wenig auf Sprünge helfen..

    Dabei hält Milla von dem Hokuspokus mal so gar nichts – und hat in der Schule und unter Freunden mit dem Job ihres Vaters zu kämpfen. Eine Außenseiterrolle ist ihr somit leider sicher.
    Doch Milla meistert das ganz klasse – sie ist pfiffig, mutig und auch ein sehr liebenswürdiger Charakter, der gerne einfach alles hinterfragt und sich nicht gerne einen Bären aufbinden lässt.

    Eines Tages taucht dann noch Henry auf – der ihr beim Fechten das erste Mal über den Weg läuft – und als dann auf einmal noch alle Wahrsagungen ihres Vaters sich tatsächlich erfüllen….

     

    Rüdiger Bertram hat mich mit dieser Geschichte total in den Bann gezogen. Durch seinen mitreißenden und flüssigen und lockeren Schreibstil war ich regelrecht gefangen – und es gestaltete sich alles sehr überraschend, abwechslungsreich und sehr abenteuerlich.
    Es werden dem Leser allerhand Einblicke in die Wahrsagerei und Zauberei geboten – und eine tolle Geschichte, rund um Freundschaft, Glück und den etwas anderen Wahnsinn *lach*

    Die Kapitel sind in einer sehr tollen Länge – und man kann der Geschichte wunderbar folgen und sie miterleben. Die Charaktere sind klasse ausgeschmückt und machen diese Geschichte zu einem tollen Leseabenteuer.
    Sehr liebevoll und bildhaft wird man hier als Leser unterhalten – und ich habe Milla somit sehr ins Herz geschlossen.

    Die Geschichte ist klasse – amüsant, tiefgründig und sehr liebevoll gestaltet sich hier alles – und somit war ein toller Lesespaß hier garantiert.

     

    Fazit

    „Milla und das erfundene Glück“ von Rüdiger Bertram ist eine lustige, abenteuerliche und sehr liebevolle Geschichte, die mir einige schöne Lesemomente bescherte.
    Für das angegebene Lesealter ein absolut passender und unterhaltsamer, lockerer Lesespaß.

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    Steffi_the_bookworms avatar
    Steffi_the_bookwormvor 10 Monaten
    Witzige und kreative Geschichte

    "Milla und das erfundene Glück" ist mal eine etwas andere Kindergeschichte, da sie sich mit Wahrsagen und Horoskopen beschäftigt.
    Ich fand die Geschichte sehr unterhaltsam und das Wahrsagen war auf eine interessante Art und Weise in die Handlung eingebunden, denn der Vater von Milla verdient sein Geld als Wahrsager, u.a. im Fernsehen. So wurde das Thema auf eine moderne Art dargestellt, ohne dass es für Kinder langweilig wird.
    Die Geschichte ist kreativ und witzig. Einzig gestört hat mich, dass nach den Rechnungen die Kinder deutlich älter waren als sie wirkten, denn insgesamt war das Buch doch sehr kindlich.
    Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen.

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    Siraelias avatar
    Siraeliavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine wundervolle Geschichte über die Möglichkeiten aber auch die Grenzen des Unmöglichen...
    Komplexer Plot mit tollen Details und eingewobenen Informationen

    In "Milla und das erfundene Glück" von Rüdiger Bertram, erschienen im Ravensburger Verlag lernen wir die 11jährige Milla kennen, die gemeinsam mit ihrem Vater zusammenlebt. Millas Mutter verwirklicht ihre Berufswünsche in Südafrika. Millas Vater arbeitet als Wahrsager bei einem Astro-Fernsehsender, um den Lebensunterhalt zu bestreiten. Und genau darin besteht auch die Krux, denn Milla glaubt nicht an diesen ganzen Humbug, sondern ist ein ziemlich rational denkendes Mädchen, dass sich wünscht, dass ihr Vater einen ganz normalen Job hat. Milla wird durch ihre Klassenkameraden ziemlich gedisst, seitdem bekannt ist, was ihr Vater beruflich macht. Auch dass sie ihrem Vater bei seinen privaten Sessions helfen muss, geht ihr gegen den Strich, denn sie möchte die Leute nicht "belügen" und ihnen etwas vorgaukeln.


    Nun kommt einer Neuer - Henry - in die Schule, der die gleichen Hobbies hat und Milla gegenüber ohne Vorurteile auftritt...


    Mir hat der Plot sehr gut gefallen. Insbesondere, dass Milla dem Job ihres Vaters sehr differenziert gegenüber steht und dennoch loyal unterstützt, fand ich bemerkenswert. Der Autor hat auch das Thema schulische Ausgrenzung und entstehende Freundschaften sowie einige Hintergrundinformationen zum berühmten Zauberkünstler Harry Houdini und den verschiedenen Techniken, die Zauberkünstler und Mentalisten nutzen, kindgerecht aufbereitet in den Plot eingewoben. Der flüssige und kurzweilige Schreibstil mit vielen Details in der Geschichte (dabei aber nicht überfordernd) und auf Augenhöhe der Zielgruppe dargestellt komplettieren mein positives Gesamtbild von diesem Buch.


    Daher vergebe ich gerne verdiente 5 von 5 Sternen und freue mich auf weiter Bücher aus der Feder des Autors. Zwar wird es keine Fortsetzung der Geschichte um Milla und Henry geben, aber das ist auch gar. Ich notwendig, da alles wichtige bereits geschrieben wurde.


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    Buchraettins avatar
    Buchraettinvor einem Jahr
    Schöne Geschichte über Familie, Freundschaft und auch ein wenig in die Zukunft schauen

    Milla lebt bei ihrem Vater, der einen ungewöhnlichen Beruf ausübt. Er ist Wahrsager, beim Fernsehen. Manchmal hilft Milla ihm auch, wenn Leute zu ihnen nach Hause kommen und sich die Zukunft vorhersagen lassen wollen.   Milla steht dem Ganzen eher skeptisch gegenüber, besonders  weil sie in der Schule geärgert deswegen und einige Mitschüler beschimpfen sie deswegen.  Eines Tages lernt sie einen neuen Mitschüler kennen- Henry. Doch als ihr Vater seiner Mutter die Zukunft vorhersagt, passiert etwas Ungewöhnliches.

    Ich kenne und mag die Bücher des Autors sehr gern, besonders seine „ Coolman“ Reihe wird hier heiß geliebt. Nun war ich natürlich gespannt, auf das neue Kinderbuch aus seiner Feder.

    Mir hat die Geschichte rund um Milla und ihren Vater gut gefallen. Mit Henry taucht im Laufe der Geschichte auch noch eine Jungenfigur auf, damit spricht die Geschichte Jungen und Mädchen an.  Die Freundschaft der beiden Kinder und ihr außergewöhnliches Hobby Fechten fand ich auch ein schönes Detail.

    Das Ärgern von Milla in der Schule, dass sie geärgert wird, wegen des Berufs des Vaters, das macht nachdenklich, lädt auch ein, darüber zu sprechen, wie gehe ich mit anderen um. Wahrsagen, der Glaube an das Glück und dann gehen vielleicht auch ein paar Vorhersagen in Erfüllung, das ist schon ein wenig märchenhaft verzaubert.

    Ich kann mir die Geschichte sehr gut vorstellen. Der Stil ließ sich locker und leicht lesen, es fehlte mir ein wenig der Humor, den ich aus den anderen Büchern des Autors kenne, vielleicht auch ein wenig mehr  Spannung. Und mir fehlte ein wenig das Besondere in dieser Geschichte.

    Ein Kinderbuch, ich würde es so ab ca. 9 Jahren empfehlen, mit einer bunten Mischung an Themen wie Freundschaft, Zusammenhalt, Familie und einem Vater mit einem ungewöhnlichen Beruf, schön zu lesen, mir fehlte ein wenig das Besondere. 3,5 Sterne

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    Nele75s avatar
    Nele75vor einem Jahr
    Milla und das erfundene Glück - von Rüdiger Bertram

    Die 11jährige Milla lebt alleine bei ihrem Vater in einer Stadtwohnung in Deutschland, denn seit der Trennung der Eltern lebt die Mutter in Südafrika. Dies ist ein großer Traum für Milla, denn sie möchte so gerne ihre Mutter besuchen…. und deswegen sparen sowohl ihr Vater als auch Milla jeden Cent für ein Flugticket.
    Milla ist froh, als mit dem Jungen Henry ein vielleicht zukünftiger Freund an die Schule kommt, denn bei anderen Kindern ist sie nicht sonderlich beliebt, was auch am Beruf ihres Vaters liegt. Dieser ist bei einem TV-Sender als Wahrsager tätig….und auch zu Hause gibt er einigen Menschen im Wohnzimmer mittels seiner Kristallkugel und den Karten den ein oder anderen Tipp, wie ihre Zukunft aussehen könnte. Milla ist damit überhaupt nicht einverstanden, vor allem, als es darum geht, dass Henrys Zukunft weit weg von ihrer eigenen liegen soll…..

    Gleich zu Beginn von „Milla und das erfundene Glück“ ist man mitten im Milla’s Leben angekommen, denn der Autor Rüdiger Bertram beschreibt gleich einen Teil der Arbeit des Vaters beim TV-Sender. Auch ansonsten hat man ziemlich zügig einen guten Überblick über die Lebenssituation des Mädchens, welches vieles im Alltag alleine bewältigen muss, allerdings auf der anderen Seite auch sehr stark wirkt und sich einfach nicht unterkriegen lässt.

    Das Thema Freundschaft spielt eine sehr große Rolle – und auch hier ist es schön beschrieben, wie sich so langsam das Vertrauen zwischen Milla und Henry entwickelt, die beiden ein immer eingespielteres Team werden (trotz vieler Meinungsverschiedenheiten) und sich nicht sonderlich darum kümmern, was ihre Mitschüler davon halten.

    Der Autor beschreibt Milla’s Leben in einer zwar einerseits sehr einfühlsamen, auf der anderen Seite fast nüchternen Art und Weise. Beides zusammen ergibt genau die richtige Mischung, um die Geschichte des elfjährigen Mädchens für Kinder ab ca. 10 Jahren in verständlicher Weise zu erzählen. Sowohl jüngere als auch ältere Leser werden das Buch sicherlich gerne lesen, denn wer möchte nicht wissen, was es mit dem „erfundenen Glück“ auf sich hat, wieso Milla auf dem Cover mit einer Kristallkugel in der Mitte sitzt und wieso die kleinen Kaninchen ein wenig neugierig auf die Kristallkugel blicken.

    Für uns war es das zweite Buch, welches wir von diesem Autor gelesen haben…..aber sicherlich nicht die letzte Geschichte, denn die Schreib- und Erzählweise ist einfach wunderbar.

    Erschienen ist das Buch im Ravensburger-Verlag.

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    _zeilenspringerin_s avatar
    _zeilenspringerin_vor einem Jahr
    Viel Humor und tolle Protagonistin

    Nachdem sich die Eltern der 12-jährigen Milla getrennt haben, lebt diese bei ihrem Vater, da sie nicht mit ihrer Mutter zusammen nach Südafrika ziehen wollte. Millas Vater arbeitet als Wahrsager für einen Fernsehsender und hält auch zu Hause private Seancen für seine Kunden ab. Milla findet das überhaupt nicht gut. Sie ist ein sehr logischer Mensch und glaubt nicht ans Hellsehen, an Geister oder ähnliche Dinge. Sie hält ihren Vater daher für einen Betrüger, der den Menschen lügen erzählt. Ihr Vater hingegen verteidigt sich damit, dass er seinen Kundinnen Hoffnung schenkt, mit denen sie positiver im Leben stehen.

    Milla mochte ich als Protagonistin von Anfang an. Ihr Charakter wird bestimmt durch ihr Verständnis von Logik. Sie lässt sich - zumindest äußerlich - nicht von den negativen Kommentaren ihrer Mitschüler runterziehen, die sie als "Hexe" bezeichnen. Zudem ist sie sehr sehr eigenständig, selbstbewusst, zielstrebig und wissbegierig. Sie arbeitet hart für ihre Wünsche und Träume und lässt sich nicht so schnell entmutigen. Aber sie ist auch etwas überheblich und manchmal zu voreilig mit ihren Worten und Taten. Dennoch ist sie eine Protagonistin, die mit ihrer lockeren Art von vielen jüngeren Lesern gemocht werden wird.

    Henry kommt neu an Millas Schule und die beiden verstehen sich auf Anhieb gut. Die Freundschaft der beiden baut sich sehr realistisch auf und ich mochte es sehr gerne, wie kindlich die Beziehung der beiden dargestellt wird, auch wenn eine ganz dezente romantische Note vielleicht zu erahnen ist.

    Die Handlung selbst ist unterhaltsam, greift aber auch kindgerecht ein paar Problematiken auf, wie sie zum Beispiel bei Trennungskindern häufig auftreten können. Besonders gefallen hat mir auch, dass bei der Thematik des Wahrsagens keine Wertung getroffen wurde. Sowohl Millas Meinung als auch die ihres Vaters werden vermittelt, so dass sich der Leser eine eigene Meinung bilden kann, ob es sich beim Zukunft voraussagen und Tarotkarten legen um Betrug handelt oder man den Menschen damit nur das gibt, was sie hören möchten.

    Der Schreibstil ist einfach, locker und kindgerecht. Erzählt wird die Geschichte aus Millas Sicht, weshalb besonders ihre Gedankengänge teils sehr lustig oder auch skurril sind. Alles ist nachvollziehbar gestaltet und lässt sich flüssig lesen. Neben humoristischen Szenen gibt es auch sensiblere, in denen verdeutlicht wird, dass auch Einzelgänger Gleichgesinnte finden können, dass man nie aufgeben soll und dass man für seine Träume hart arbeiten sollte.


    Fazit:Insgesamt stellt "Milla und das erfundene Glück" ein unterhaltsames Kinderbuch dar, mit dem besonders Mädchen ab 10 Jahren viel Spaß haben werden. Die Handlung ist abwechslungsreich und es gibt auch einiges zu lachen.

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    YaBiaLinas avatar
    YaBiaLinavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Schreibstil - Top Charaktere - Ok Thema Wahrsagerei war dann jedoch zu viel für meine Tochter und etwas unverständlich
    Ein Wahrsager als Vater zu haben ist gar nicht so einfach

    Milla und das erfundene Glück von Rüdiger Bertram

    Inhalt:
    Milla hätte gern einen stinknormalen Vater. Einen, der in einem stinknormalen Büro arbeitet und nicht als Wahrsager bei "Sternzeichen TV", diesem doofen Astro-Sender. Dann würden sich ihre Mitschüler wenigstens nicht mehr über sie lustig machen. Nur Henry, der Neue, hält zu ihr. Weil seine Mutter genauso durchgeknallt ist, wie ihr Vater? Oder weil er mehr für sie empfindet?

    Meinung:
    Milla ist ein nettes Mädchen,was einerseits,authentisch wirkt.Der Job ihres Vater gefällt ihr überhaupt nicht und ich kann sie verstehen.Sie wird deshalb in der Schule auch gehänselt,was ich überhaupt nicht gut finde.Sie selbst scheint ein starkes Mädchen zu sein und steht dadrüber,aber ich denke im realen Leben,würden sich doch viele einigeln und sich viel zu sehr zu Herzen nehmen.Aber vielleicht liest ja das ein oder andere Kind dieses Buch und kann etwas mit der Stärke von Milla anfangen und übernehmen.

    Der Schreibstil hat mir persönlich sehr gut gefallen.Das Buch war locker und flüssig zu lesen,es befanden sich viele lustige Stellen im Buch wo sogar ich als Mutter,herzhaft lachen musste,und mich meine Tochter angeguckt hat,wie ein Auto ;) Die Kapitel sind gut aufgeteilt,sie sind nicht zu lang oder zu kurz und auch die Schriftgröße und -menge ist für Kinder sehr gut geeignet.

    Das Thema Wahrsager,Horoskope etc hat meine Tochter etwas überfordert.Sie konnte damit nicht wirklich was anfangen,daher wurde das Buch ziemlich schnell uninteressant und langweilig für sie,so das ich es am Ende nur noch alleine gelesen habe.Das ist das erste mal,daher denke ich das es wirklich nur mit dem Thema zu tun hatte und nicht mit den Charakteren oder anderes.

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    Tine_1980s avatar
    Tine_1980vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Schöne Geschichte, die witzig daherkommt
    Milla und die Wahrsagerei!

    Milla hätte gerne einen stinknormalen Vater, doch ihrer ist ein Wahrsager. Er arbeitet beim Fernsehen und sagt dort bei „Sternzeichen TV“ die Zukunft voraus. Die Mitschüler hänseln sie deswegen und es ist nicht immer einfach. Doch dann trifft sie auf Henry, der Neue, der mit Wahrsagerei und Horoskopen auch nichts anfangen kann. Doch seine Mutter lässt sich die Zukunft von Michael vorhersagen und auf einmal treffen die Vorhersagen ein. Was ist nur los?

     

    Der Autor stellte sich die Frage, wie man als Kind mit einem Elternteil lebt, wenn diese Person einen so ungewöhnlichen Beruf hat? Gute Frage.

    So entstand hier ein Buch, in dem man auch das ein oder andere über die Methoden, wie zum Beispiel „Cold Reading“, der Wahrsagerei erfährt und mit Milla das Leben als Tochter eines Wahrsagers erlebt.

    Milla hat genau dieses Problem und hat es dadurch nicht immer leicht. Denn die Klassenkameraden ziehen sie immer wieder damit auf und auch wenn sie sich taff gibt, hätte sie gerne einen Vater, der einfach nur im Büro arbeitet. Milla ist trotzdem ein mutiges Mädchen, die Houdini und kleine Zaubereien liebt. Noch dazu lebt sie mit ihrem Vater Michael allein und fängt immer wieder das Diskutieren über seine Lügen an, die er den Kunden auftischt.

    Henry ist ähnlich wie Milla, kann überhaupt nichts mit dem ganzen Vorhersagen rund um die Kristallkugel anfangen und hat die gleichen Vorlieben wie zum Beispiel das Fechten. Auch er wird schikaniert und in Milla findet er endlich eine Vertraute.

    Zusammen erleben sie einige lustige Anekdoten rund um die Wahrsagerei.

    Rüdiger Bertram hat in diesem Buch etwas ruhigere Töne angeschlagen, dennoch ist es mit viel Komik gespickt und so manche Situationen sind sehr lustig dargestellt.

    Auch kann man hier wieder ganz groß Werte wie Freundschaft, Familienzusammenhalt und Respekt dem Gegenüber finden und das Buch ist trotz der Wahrsagen, die mit bisweilen sehr witzigen Methoden von Michael praktiziert werden, sehr nah an der Wahrheit. Immer wieder werden Kinder wegen ihrer Andersartigkeit geärgert und da ist so ein neuer Freund echt Gold wert. Den Zusammen schafft man so viel mehr. Aber auch die Spannung kommt gerade zum Schluss nicht zu kurz und so hat man ein bunt gemixtes Buch, dass für die Leser ab 10 Jahren gut geeignet ist.

     

    Auch dieses Buch hat mit viel Humor, Spannung und einer schönen Geschichte wieder bei uns gepunktet. Rüdiger Bertram schafft es immer wieder uns völlig zufrieden mit der Geschichte zurück zu lassen.

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    CindyABs avatar
    CindyABvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Das Glück ist ganz nah
    Wer an das Glück glaubt, geht im einen grossen Schritt entgegen

    Milla ihr Vater arbeitet als Wahrsager, er hat sogar eine eigene Sendung im Fernsehen, wo er allen Anrufern ihre Zukunft voraus sagt. Milla geht das sehr gegen den Strich, sie findet es nicht gut das ihr Papa den Leuten Sachen vorschwindelt. Dieser sieht das widerrum nicht ganz so eng, schließlich verdient er damit sein Geld und möchte Milla auch die Reise zu ihrer Mutter in Südafrika finanzieren.
    Als Milla einen neuen Mitschüler bekommt und sich mit diesem anfreundet, nicht nur weil sie ihre großes Hobby fechten miteinander verbindet, ist sie sehr glücklich. Doch das währt nicht lange denn auch Jakob seine Mutter geht zu Ihrem Vater und der verspricht ihr so einiges in der Zukunft, doch dann scheint auch noch alles wahr zu werden, was die zwei vor ganz schöne Probleme stellt, werden Sie dies lösen können. Es wird spanennd :-)

    Der Schreibstil ist sehr unterhaltsam, dem Autor gelingt es dem Leser ein gutes Bild zu "zeichnen" von Milla und ihrem Umfeld.
    Es macht großen Spaß sie bei ihren Abenteuern zu begleiten.
    Auch die Eltern der beiden sind sehr sympathisch auf Ihre Art ;-)

    Milla wächst einem schnell ans Herz, schön ist Ihre Begeisterung für Houdini und seinen großen Trick und das sie diesen unbedingt selbst versuchen möchte, was in der Geschichte auch einen große Rolle spielt.

    Besonders schön ist die Botschaft des Buchs, das Glück ist eben doch näher als man denkt, vor allem wenn man mit offenen Augen durchs Leben geht :-)

    Auf dem hellrosanen Cover entdecken wir Milla wie sie eine Kristallkugen in Ihren Händen hält, wirklich ansprechend und pasend zur Geschichte.

    Ein gelungenes Kinderbuch was alles zur gutern Unterhaltung bietet, Spannung, Zusammenhalt aber auch Konflikte die zu lösen sind und eine wichige Botschaft: Das Glück ist ganz nah

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    danielamariaursulas avatar
    danielamariaursulavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Glück kann man finden! Wenn man fest daran glaubt, kommt es vielleicht ein wenig schneller. Sensibel und urkomisch!
    Glück ist immer relativ!

    Die 12-jährige Milla lebt in einer deutschen Großstadt mit ihrem Vater alleine, nachdem sich ihre Eltern getrennt haben und sie nicht mit ihrer Mutter nach Südafrika ziehen wollte, wo diese sich ihren Lebenstraum erfüllt. Sie liebt Mathe und alles was klar nachvollziehbar und logisch ist. Ihr Vater arbeitet bei einem privaten Fernsehsender als Wahrsager und bisweilen bietet er auch private Seancen zu Hause an. Milla ist das todpeinlich, Eltern sind ja so schon peinlich genug, aber warum muß ausgerechnet ihr Vater sein Geld mit Scharlatanerie und Betrug verdienen. Vater Michael sieht es anders, er schenkt seinen Kundinnen Hoffnung und bringt freudige Erwartungen in ihr Leben. Er arbeitet dabei mit den Methoden von Sherlock Holmes, er beobachtet seine Kundinnen genau, verwickelt sie zu Beginn in ein harmloses Gespräch um mehr über sie zu erfahren und dann verspricht er ihnen für die Zukunft genau das, was er meint, daß sie es sich wünschen. Alle sind glücklich und Michael und Milla haben genug zu Essen. Worüber regt Milla sich also so auf? Dass die anderen in der Schule sie „Hexe“ rufen macht es für Milla auch nicht einfacher. Doch dann taucht ein Junge bei ihr im Fechten auf und der ist verdammt gut, der erste ernsthafte Gegner für Milla und vielleicht endlich jemand der sie versteht.

    Durch die Trennung ihrer Eltern muß Milla schon früh Verantwortung übernehmen und für sich selbst sorgen. Es hat meine Töchter schon tief beeindruckt, daß ihr Vater einfach so anruft und sie beauftragt zu kochen oder die Wohnung für die abendliche Seance vor zu bereiten , ganz alleine! Doch Trennungskinder sind oft nicht verhätschelt und ein solches erkennt sie auch in Henry wieder, dem geheimnisvollen Jungen, der sie tags zuvor beim Fechten geschlagen hat. Er ist auch anders und wird vom fiesen Jacob und seiner Gang auf dem Schulhof attackiert, aber er wehrt sich und verschafft sich Respekt. Das hat mir gut gefallen, denn auch wenn er sich Respekt verschafft hat, so wird er nicht automatisch zum angesagtesten Jungen der Schule. Das will er auch nicht, das würde nicht zu ihm passen und es wäre völlig unrealistisch. Auch wenn es in diesem Buch bisweilen um Wahrsagerei geht und einige von Michaels Vorhersagen sich sogar erfüllen, das Buch ist realistisch, nah an der Wirklichkeit, an Millas und Henrys Sorgen und Nöten, die wir echt gut nachvollziehen konnten. Dennoch ist es kein schweres Problembuch, es ist sehr optimistisch und vor allem sehr witzig! Rüdiger Bertram liebt Roald Dahl, dessen These stets lautete: jedes gute Kinderbuch braucht einen anständigen Schuss Humor, Kinder sollen was zum Lachen haben! Das haben sie hier auf jeden Fall, denn Michaels Methoden sind bisweilen sehr witzig, ebenso seine Vorhersagen oder auch Millas Versuche ihm das Handwerk zu legen. Doch auch wenn Milla sich bisweilen für ihren Vater den Wahrsager schämt (mit 12 Jahren und auch schon früher leider ziemlich normal) so liebt sie ihn doch von ganzem Herzen, ebenso wie ihre Mutter. Es geht nicht banal um Gut und Böse. Alle haben ihre Macken, Milla auch und das zeigt sich nicht erst an der hohen Wasserrechnung. Es geht darum mit dem zu Leben was man hat und das Beste daraus zu machen, seinen Weg zu gehen, wobei es leichter ist, wenn man den nicht alleine gehen muß. Wer wie Milla sich auf das Cold Reading (das Ablesen der Zeichen und Signale der Mitmenschen) versteht, der schafft es auch, jemanden zu finden, der mit einem diesen Weg geht.

    Sehr schön, sehr sensibel, wird die Geschichte dieser Einzelgängerin erzählt, die sich nicht abkapselt, kein Amokläufer wird, ihre eigenen Interessen hat und auch dazu steht. Doch gemeinsam ist man weniger einsam und so bekommt ihr Leben durch den Kontakt mit einem Gleichgesinnten richtig Aufwind, worüber wir uns mit ihr sehr gefreut haben und mit ihr gelacht haben.

    Ganz anders als die übrigen Bücher, die wir von Rüdiger Bertram gelesen haben und doch wieder von diesem unnachahmlichen Humor geprägt.

    Ein tolles Buch für Mädchen ab 10 Jahren, wieder unschlagbar und somit 5 von 5 Sternen.

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    Milla und das erfundene Glück

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    Geboren in Ratingen am letzten Maitag 1967. Heute wohnt Rüdiger Bertram mit seiner Frau und seinen zwei Kindern, die gleichzeitig seine ersten Testleser sind, in Köln, wo er davon lebt, sich Geschichten für Kinderbücher und Drehbücher auszudenken und aufzuschreiben.





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