Rüdiger Bertram , Constanze Spengler Norden ist, wo oben ist

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Inhaltsangabe zu „Norden ist, wo oben ist“ von Rüdiger Bertram

Mel kennt sich mit Raststätten aus, Paul mit Western. Mel, weil an Raststätten schon mal ein paar Pommes übrig bleiben und man praktisch denken muss, wenn man nicht viel Geld hat; Paul, weil er lieber Revolverhelden beim Schießen zusieht als seinen Eltern beim Streiten in der großen Villa. Arme Mel, reicher Paul? Nicht ganz. Das Schicksal schickt die zwei auf große Reise. Ans Meer, auf eine Odyssee, die alles verändert. Die Bedeutung von Reichtum zum Beispiel. Und die von Freundschaft.

Wunderbare Geschichte mit einer ordentlichen Portion Abenteuer - ideal für jung und alt :)

— reading-books
reading-books

Eine locker, leichte Geschichte über Freundschaft, arm und reich und vor allen Dingen auch die Auswirkungen von Lügen.

— schlumeline
schlumeline

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  • Leserunde zu "Norden ist, wo oben ist" von Rüdiger Bertram

    Norden ist, wo oben ist
    katja78

    katja78

    Heute darf ich euch ein weiteres Kinderbuch vorstellen Rüdiger Bertram hat im FJ 2013 beim Ravensburger Buchverlag ein Kinderbuch veröffentlicht. Norden ist, wo oben ist Ehrlich gesagt, habe ich mich darauf am meisten gefreut: alleine sein. Vier Wochen, in denen niemand etwas von mir will oder fragt: "Und? Was machen wir jetzt?" "Und? Was machen wir jetzt?", fragt Mel von der Seite. Ich seufze tief. Wo habe ich mich da bloß reingeritten? Philipp will in den Ferien einfach seine Ruhe. Doch dann taucht Mel auf. Mel hält nicht viel vom Stillsitzen und Nichtstun. Ehe Philipp weiß, wie ihm geschieht, befindet er sich auf einem abenteuerlichen Roadtrip. Weder geldschluckende Fische noch ein durchgeknallter Einsiedler mit einem unsichtbaren Hund, können die beiden aufhalten. Leseprobe Zum Autor Geboren in Ratingen am letzten Maitag 1967. Heute wohnt Rüdiger Bertram mit seiner Frau und seinen zwei Kindern, die gleichzeitig seine ersten Testleser sind, in Köln, wo er davon lebt, sich Geschichten für Kinderbücher und Drehbücher auszudenken und aufzuschreiben Wir suchen nun insgesamt 20 Leser, die gemeinsam das Buch in der Leserunde besprechen und anschließend rezensieren möchten. Autor Rüdiger Bertram wird auch hier die Leserunde begleiten :-) Bewerbt euch einfach mit Anwort auf folgende Frage: Welches Buch aus dem Ravensburger Verlag würdet ihr gerne auch mal lesen? Wir sind gespannt auf Eure Meinungen und erwarten schon jetzt gespannt eure Bewerbungen! Liebe Grüße Rüdiger Bertram und Katja *** Wichtig *** Ihr solltet Minimum eine Rezension in eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie ihr eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig sie sind. Nehmt doch einfach eurer zuletzt gelesenes Buch und schreibt darüber. Ein Leitfaden, wie eine Rezension aufgebaut ist, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/Leitfaden_Rezensionen.pdf oder auch hier in diesem Thread, wo alles Wissenswerte zusammengefasst ist: http://www.lovelybooks.de/thema/Leitfaden-f%C3%BCr-Rezensionen-und-Leserunden-1017409772/ .Bewerber mit Null Rezensionen werden nicht berücksichtigt!

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    RuedigerBertram

    RuedigerBertram

    14. January 2014 um 13:16
  • Abenteuer ins Ungewisse

    Norden ist, wo oben ist
    Gela_HK

    Gela_HK

    19. December 2013 um 22:42

    Philipp hat es satt zwischen seinen Eltern wie ein Spielball hin- und hergeschoben zu werden. Spontan trickst er sie aus und bleibt allein in einer Raststätte zurück. Blöd nur, dass er sein Geld im Auto seines Vaters zurückgelassen hat. Da kommt ihm die merkwürdige Mel gerade recht. Gemeinsam machen sie sich auf die Reise nach Norden. Wer braucht da noch Eltern. Rüdiger Bertram schickt zwei ganz unterschiedliche Kinder auf große Fahrt. Auf einem Boot gehts Richtung Meer. Philipp, Sohn wohlhabender Eltern, hat es satt im Scheidungskrieg seiner Eltern als Mittel zum Zweck benutzt zu werden. Zwar hat er alles, was man sich für Geld kaufen kann, aber wirkliche Zuneigung und Interesse von seinen Eltern erhält er nicht. Mel wird leider nur oberflächlich beschrieben. Sie flieht vor ihrer Pflegefamilie und macht sich auf die Suche nach ihrem Bruder, den sie bisher nicht kennengelernt hat. Das Zusammenspiel der beiden Kinder, ihre Art aufeinander zuzugehen und wie Philipp versucht, seinen Wohlstand vor Mel zu verheimlichen ist sehr gut gelungen. Trotz vieler Hindernisse kommt der Humor in der Geschichte nicht zu kurz. Allerdings entsteht aus meiner Sicht keine zusammenhängende Geschichte. Es sind vielmehr kurze Sequenzen die aneinandergereiht werden. Vor allem eine merkwürdige Begegnung mit einem Angler hat meine Kinder verstört. Am Ende gibt es einen eher unbefriedigenden offenen Schluss, der viele Fragen offen läßt. Besonders für jugendliche Leser finde ich abgeschlossene Handlungen besser. Den jugendlichen Lesern (9 Jahre alt) hat das Buch aber sehr gefallen. Den Sternabzug hat die Mutter zu verantworten.

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  • Ein spannendes Roadmovie nach „oben“

    Norden ist, wo oben ist
    Donauland

    Donauland

    11. December 2013 um 23:55

    Das Kinder- und Jugendbuch „Norden ist, wo oben ist“ vom Autor Rüdiger Bertram erschien im Ravensburger Verlag. Der Titel hat meine Neugier geweckt und beim Betrachten des Covers erwartete ich ein spannendes Abenteuer, bei dem immer wieder neue Herausforderungen gemeistert werden müssen. Der elfjährige Philipp muss eine Entscheidung treffen, mit wem fliegt er im Urlaub mit seiner Mutter oder mit seinem Vater? Seine Eltern sind geschieden und reden nur über die Anwälte miteinander. So trickste sie Philipp ganz einfach aus, er möchte vier Wochen allein verbringen und bleibt in der Raststation sitzen. Doch auf einmal war Mel da, sie hat keine Lust auf ihre Feriengruppe, denn sie möchte zu ihren älteren Bruder kennenlernen. Gemeinsam starten sie in ein Abenteuer und brechen mit der Yacht von Philipps Vater auf, ihr Abenteuer beginnt. Werden sie ihr Ziel erreichen? Der Schreibstil ist absolut passend und lässt sich gut lesen. Uns gefiel auch, dass die Geschichte aus der Sicht von Philipp geschrieben ist, so fand man gut in die Geschichte hinein und begleitet die Abenteurer auf ihrer Reise. Die beiden Protagonisten sind nur gleich alt, sonst sind sie richtig gegensätzlich. Philipp stammt aus einem reichen Elternhaus, seine Eltern sind geschieden, streiten nur und sprechen nur über die Anwälte miteinander. Er ist sehr selbständig, äußerst kreativ, ruhig und wirkt erwachsen. Mel stammt aus armen Verhältnissen und lebt in einer Pflegefamilie, aber sie ist spontan, abenteuerlustig und quirlig. Dadurch kommt es oft zu ziemlich lustigen Situationen, die uns immer wieder zum Schmunzeln brachten. Meinem Sohn gefiel vor allem, wie schnell aus zwei fremden Kindern Freunde werden, sie wachsen richtig zusammen und werden ein tolles Team. Auch wenn sie total unterschiedlich aufwachsen, haben sie Gemeinsamkeiten, sie wurden beide aus verschiedenen Gründen von ihren Eltern vernachlässigt. Auf ihrer Reise müssen sie das selbst erkennen. Das Buch behandelt alltägliche Situationen und wirft verschiedenste Fragen auf. Das Thema Scheidung wird behandelt, die daraus resultieren Probleme für Jugendliche werden äußerst gut beschrieben. Genau das hat Philipp ganz perfekt ausgenützt und wollte ein paar Wochen allein sein. Auch der Gegensatz von arm und reich wird passend eingebaut, was für Philipp selbstverständlich ist, empfindet Mel als unvorstellbar. Gegensätze prallen aufeinander. Krankheit und vorgetäuschte Anfälle, helfen weiter, sie helfen im Buch weiter, aber ist das vorteilhaft? Interessant fand ich, dass auch „Stehlen“ und „Einbrechen“ behandelt wurden. Was ist richtig, was ist falsch, genau das fragt man sich am Ende der Geschichte. Gut gefallen hat uns auch, dass das Roadmovie sowohl Jungs als auch Mädchen anspricht und sich beide damit identifizieren können. Während der gesamten Erzählung bleibt die Spannung gut erhalten, so dass man unbedingt weiter lesen mag. Denn schließlich möchte man ja wissen, ob sie nach oben wirklich gelangen. Für meinem Sohn blieben am Ende zu viele Fragen offen, der Leser darf sich selbst die Antwort geben. Ich fand das Ende zu abrupt, zu schnell, mir wurde zu wenig erklärt bzw. erläutert. Aber vielleicht gibt es ja eine Fortsetzung zu diesem Roadmovie. Wir empfehlen das Buch gerne weiter, da alltägliche Situationen, Probleme von Kindern und Jugendlichen gut verpackt werden und zum Nachdenken einlädt.

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  • tolles Kinderbuch

    Norden ist, wo oben ist
    Manja82

    Manja82

    09. December 2013 um 17:30

    Kurzbeschreibung: Lügen haben lange Beine: Paul alias "Elvis" wollte das fremde Mädchen nur ein bisschen beeindrucken - aber er hat nicht mit Mels wilden Einfällen gerechnet. Die Spritztour mit der Jacht seines Vaters ist erst der Anfang eines irrwitzigen Abenteuers. Mel kennt sich mit Raststätten aus, Paul mit Western. Mel, weil an Raststätten schon mal ein paar Pommes übrig bleiben und man praktisch denken muss, wenn man nicht viel Geld hat; Paul, weil er lieber Revolverhelden beim Schießen zusieht als seinen Eltern beim Streiten in der großen Villa. Arme Mel, reicher Paul? Nicht ganz. Das Schicksal schickt die zwei auf große Reise. Ans Meer, auf eine Odyssee, die alles verändert. Die Bedeutung von Reichtum zum Beispiel. Und die von Freundschaft. (Quelle: Ravensburger Buchverlag) Meine Meinung: Philipp und Mel treffen sich an einer Raststätte. Mel wurde von ihrer Reisegruppe dort vergessen und möchte nun gerne ihren Bruder, den sie jedoch gar nicht kennt, finden. Philipp hingegen hat die Streitereien seiner geschiedenen Eltern mehr als satt und da beide glauben er ist mit dem jeweils anderen Elternteil unterwegs sitzt er nun auch an der Raststätte. Also beschließen die beiden Kinder sich zusammen zu tun. Doch Philipp verschweigt Mel seinen richtigen Namen, er nennt sich „Elvis“. Gemeinsam machen sich die Kinder auf nach Norden, wo Mels Bruder vermutet wird und es beginnt ein rasantes Abenteuer … Das Kinder- und Jugendbuch „Norden ist, wo oben ist“ stammt aus der Feder des Autor Rüdiger Bertram. Es ist für Kinder ab ca. 9 Jahre geeignet. Philipp ist 11 Jahre alt und kommt aus einem reichen Elternhaus. Seine Eltern sind geschieden und streiten sich nur. Er hat das mehr als satt und will nur weg. Mir und meinem Sohn war Philipp, der sich Elvis nennt, während des Lesens ziemlich sympathisch geworden. Mel ist auch 11 Jahre alt. Sie kommt aus einem recht armen Elternhaus und lebt derzeit bei einer Pflegefamilie. Ihre Reisegruppe hat sie an der Raststätte vergessen. Mel hat manchmal richtig verrückte Ideen und wir haben sie wirklich sehr gerne gemocht. Diese beiden Kinder, die komplett unterschiedlich sind, treffen aufeinander und beschließen sich zusammen zu tun. Der Schreibstil des Autors ist kindgerecht und verständlich. Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Philipp in der Ich-Perspektive. So ist man als Leser immer mittendrin statt nur dabei. Die Handlung selber ist zum einen spannend aber es gibt auch witzige humorvolle Passagen. Es ist eigentlich ein großes Abenteuer gespickt mit einigen kleinen und auch größeren Schwierigkeiten, die die beiden Kinder überwinden müssen. Themen wie Freundschaft und Zusammenhalt sind wunderbar in die Geschichte eingebaut und werden den kleinen Lesern auf altersgerechte Art und Weise nähergebracht. Das Ende des Buches ist recht offen gehalten. Dies ist vermutlich so gewollt, denn so kann man gemeinsam mit den kleinen Lesern die Geschichte weiterspinnen und darüber diskutieren. Und wer weiß vielleicht gibt es ja irgendwann mal eine Fortsetzung, wie es mit Philip und Mel weitergeht. Fazit: „Norden ist, wo oben ist“ von Rüdiger Bertram ist ein wirklich tolles Kinderbuch für Leser ab einem Alter von ca. 9 Jahren. Sympathische Protagonisten, ein altersgerechter Schreibstil und eine spannende abenteuerliche Handlung überzeugen sicherlich nicht nur kleine Leser. Klare Leseempfehlung!

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  • Schiff ahoi!

    Norden ist, wo oben ist
    Imoagnet

    Imoagnet

    08. December 2013 um 18:31

    Das Buch „Norden ist, wo oben ist“ von Rüdiger Bertram ist im Ravensburger Verlag erschienen und hat 190 Seiten. Schon das Cover lädt zum Lesen ein. Auf ihm ist das Deck eines Schiffes abgebildet. Das sieht nach Abenteuer aus. Und genau so liest sich dieses wunderbare Buch. Wenn man einmal angefangen hat zu lesen, mag man es gar nicht mehr aus der Hand legen. Zu Beginn befindet sich Philipp auf einer Autobahnraststätte. Er soll sich entscheiden, mit welchem Elternteil er in den Urlaub fahren möchte. Doch dazu kommt es gar nicht. Er trifft nämlich auf Mel, die auf einer Reise zu sein scheint. Er nimmt sie mit zu sich nach Hause, aber natürlich gibt Philipp nicht zu, dass das sein Haus ist. Mel mag nämlich keine reichen Schnösel. So bricht Philipp in sein eigenes Zuhause ein. Doch als sie von einem Nachbarn gesehen werden, fliehen sie mit dem Schiff von Philipps Vater. Wohin soll die Reise gehen? An die Ostsee. Warum? Das wird hier nicht verraten. Nur so viel sei gesagt: unterwegs haben die beiden Ausreiser viele Abenteuer zu bestehen und Probleme zu bewältigen. Dass Mel und Philipp sehr verschieden sind, macht die ganze Sache nicht gerade einfacher. Aber im Laufe ihrer Reise wachsen sie zusammen und werden ein Team. In diesem Buch geht es nicht nur um das Reisen an sich. Hier werden Probleme aus der Alltagswelt von Kindern/ Jugendlichen beschrieben. Die Scheidung von Eltern, die Problematik arm/ reich oder Vorurteile allgemein. Aber auch moralische Fragen werden gestellt. Ist es okay zu stehlen, wenn es für einen „guten Zweck“ ist? Heiligt der Zweck die Mittel? Das alles sind Fragen, die sich beim Lesen ergeben. Ich bin vom Schreibstil und vom Inhalt des Buches sehr begeistert und kann eine klare Leseempfehlung geben.

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  • Ein spannendes Abenteuer

    Norden ist, wo oben ist
    Ichbinswieder

    Ichbinswieder

    06. December 2013 um 13:33

    Es ist wirklich eine abenteuerliche Reise, auf die man sich mit Mel und Philip begibt. Dadurch dass die Geschichte aus Philips Ich-Perspektive geschrieben ist, wirkt alles sehr nah und gut vorstellbar. Mein Sohn hat richtig mitgefiebert. Doch auch Mel hat durchaus Identifikationspotential, wodurch das Buch für Jungen und Mädchen gleichermaßen interessant wird. Vordergründig sind die Philip und Mel vollkommen unterschiedlich. Philip ist ruhig und besonnen, manchmal wirkt er auch etwas zu erwachsen, doch das kann man evtl. damit erklären, dass er „in gehoben Kreisen“ aufwuchs, und man vermutlich immer etwas mehr von ihm erwartet hat. Dafür hat er eine blühende Fantasie. Ich fand diese Passagen sehr spaßig, bei meinen Kindern tauchten allerdings hin und wieder Verständnisfragen auf, wenn er von (historischen) Personen erzählte. Mel ist ganz anders. Sie ist flippig, spontan und immer für eine kuriose Überraschung gut, was auch Philip anstachelt ein wenig lockerer zu werden. Doch trotz der Unterschiede haben sie auch etwas gemeinsam. Sie fühlen sich von ihren Eltern mehr oder weniger vernachlässigt, allerdings aus unterschiedlichen Gründen, und sie treten gemeinsam die Reise „nach oben“ an. Was sie auf dieser Reise erleben muss allerdings Jeder für sich herausfinden. Aber eins kann ich versprechen: es ist ein kleines, großes, spannendes Abenteuer! Eine schöne Geschichte mit einem Ende, welches ein Hintertürchen auf lässt. Ich bin gespannt, ob wir noch mehr Geschichten über dieses ungleiche Paar lesen werden.

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  • Ein wunderbares Buch für jung und alt

    Norden ist, wo oben ist
    reading-books

    reading-books

    30. November 2013 um 12:32

    "Norden ist, wo oben ist" von Rüdiger Bertram begeisterte mich schon aufgrund des Covers. Übersichtlich und spannend zugleich. Dieses Buch riecht förmlich nach Abenteuer und nicht anders entdeckten wir es auch.  Im Buch selbst sind gesellschaftliche Themen gekonnt verpackt und werden dem Leser in leicht verständlicher Form nähergebracht. Die Abenteuergeschichte drum herum macht dieses Buch interessant und spannend - ideal für junge Leser ab etwa 10 Jahre. Natürlich fallen viele der etwas schwierigeren Themen eher dem "älteren" Leser auf, doch auch Kinder werden dazu angehalten über den einen oder anderen Punkt nachzudenken.  "Norden ist, wo oben ist" kann ich daher nur empfehlen. Es ist ein Buch für jung und alt, dass sich seine vollen 5 Sterne reglich verdient hat :)

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  • Zwei unterschiedliche Kinder

    Norden ist, wo oben ist
    amazingbookworld

    amazingbookworld

    27. November 2013 um 22:19

    Meinung:  Mich hat dieses Kinderbuch vollends überzeugt: Ich habe gelacht, gelitten, mich gefreut und spannend war es auch! Dies ist eine Geschichte von zwei Kindern, die nicht nur wegen ihrer sozialen Herkunft von Grund auf verschieden sind, aber trotzdem Freunde werden und eine gemeinsame Reise beginnen.  Beide Charaktere, den ruhigeren Phillipp und die quirlige Mel sind sehr ausgereift und echt, wie man sich eben Kinder in dem Alter vorstellt. Doch gerade weil sie so verschieden sind, entstehen viele komische und lustige Situationen zwischen den beiden, die mich immer wieder zum schmunzeln gebracht haben. Die Geschichte wird aus Phils Sicht geschrieben. Man wird sofort in die Story rein geworfen, was ich als sehr angenehm empfand. Lange Einleitungen und drumherum Gerede mag ich nicht! Alles wichtige wird im Lauf der Geschichte erklärt. Das Ende lässt Spielraum um seine eigene Fantasie zu entfachen, was ich auch sehr gut fand.  Für mich ein Top Kinderbuch und auf jeden Fall nicht das letzte Buch von meiner Neuentdeckung Rüdiger Bertram!

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  • Ein abenteuerliches Kinderbuch mit einer ebenso abenteuerlichen Freundschaft!

    Norden ist, wo oben ist
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. November 2013 um 18:44

    Philipp ist ein Junge aus reichem Hause, Mel hingegen lebt bei Pflegeeltern. Beide treffen sich auf einer Raststätte, Mel wurde dort einfach von ihrer Feriengruppe vergessen und will nun zu ihrem Bruder, den sie eigentlich gar nicht kennt. Auch Philipp möchte weg, er hat die ständigen Streitereien seiner geschiedenen Eltern satt und so beschließt mit Mel abzuhauen. Er nennt sich Elvis und verschweigt Mel, dass er eigentlich reich ist. Zusammen brechen die beiden in Phillips Elternhaus ein und brechen mit der Yacht von Phillips Vater Richtung Norden auf, um Mels Bruder zu finden... Womit „Elvis“ allerdings nicht gerechnet hat ist, Mel´s manchmal recht verrückte und vorlaute Art, welche so ganz anders ist als seine. Ihre Ideen sind mitunter sehr verrückt und auch nicht immer ungefährlich. Dabei wollte er doch eigentlich nur seine Ruhe haben. Ehe er sich versieht ist er mittendrin in einem unbeschreiblichen Abenteuer und geht nicht einmal weit über seine Grenzen hinaus! Rüdiger Bertram hat ein Buch geschrieben über Freundschaft, Zusammenhalt und Vertrauen, welches sehr kindgerecht aufzeigt, was es ausmacht wirklich aufeinander bauen zu können. Die beiden Protagonisten sind Kinder, welche beide total unterschiedlich sind, die aber dennoch sehr gut zusammenpassen. Sie begeben sich gemeinsam auf die Suche nach Mel´s Bruder, der weit weg in Rostock wohnt und erleben dabei viele Abenteuer. Mehrmals droht das Vorhaben zu scheitern, doch gemeinsam schaffen die Beiden es, Mels Bruder zu finden. Das Geschichte wird aus Philips Sichtweise in der Ich-Perspektive erzählt. Die Wortwahl ist dabei sehr kindgerecht, wenn auch an manchen Stellen jugendlich gehalten. Neben Spannung bis zum Schluss, enthält das Buch auch viele amüsante und nachdenklich machende Stellen. Meinen Sohn (10 Jahre) als auch mir hat das Buch sehr gut gefallen und wir würden es allen Lesern weiterempfehlen, die sich mit Philip und Mel auf ein ereignisreiches Abenteuer einlassen wollen. Da das Buch ein offenes Ende hat, würden wir uns sehr freuen, wenn die Geschichte weitergeführt werden würde und wir erfahren könnten, was aus Mel und Philip in der Zukunft wird.

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  • Zwei Kids, ein Boot, ein Abenteuer

    Norden ist, wo oben ist
    SinjeB

    SinjeB

    25. November 2013 um 18:19

    Zum Inhalt:  Paul-Antonius-Philipp hat nicht nur einen ausufernden Vornamen, sondern er führt auch ein großzügiges Leben. Eigentlich. Denn großzügiges Taschengeld und ein Schrank voller Markenklamotten in einer Villa sind gar nichts, wenn man mitten im Scheidungsstreit der Eltern steckt. Und davon hat Junge gründlich die Faxen dicke. Als die großen Ferien anstehen und er sich entscheiden muss, ob er mit Mutter oder Vater verreisen möchte, beschließt er, sich abzusetzen und die bevorstehenden vier Wochen in aller Ruhe allein zu verbringen. Während nun also Mutter und Vater jeweils in der Annahme, Philipp habe sich für den anderen Elternteil entschieden, in den Urlaub abdüsen, läuft dem Jungen Mel über den Weg. Mir nichts, dir nichts hat Philipp den ausgebüchsten Wildfang an der Backe und mit den geplanten ruhigen Ferien ist es Essig. Bald schon sind die Kids mit der Jacht von Philipps Vater auf dem Weg nach Norden, aber Mel verraten, wer er wirklich ist, das will Philipp noch lange nicht ...  Meine Meinung:  Zurzeit gestaltet sich die Suche nach passender Lektüre für Sohnemann gar nicht so einfach. Die Bücher für seine Altersklasse wecken sein Interesse kaum, Geschichten für ältere Leser sind aber meistens noch zu umfangreich. Mit "Norden ist, wo oben ist" meinte ich dennoch, ein spannendes Buch in passendem Umfang gefunden zu haben. Vom Äußeren zeigte sich mein Sohn zunächst wenig beeindruckt. Das Umschlagbild von Constanze Spengler stellt farblich und inhaltlich treffende Bezüge zu Rüdiger Bertrams Kinderbuch her und ist dabei recht nüchtern und unaufgeregt. Meinem Sohn hingegen war der Umschlag allerdings nicht auf- bzw. anregend genug. Auch fand er es schade, dass das Buch mit Ausnahme von Vignetten keine weiteren Illustrationen enthält, wodurch der Text trotz großzügiger Schrift und Zeilenabstände etwas erschlagend wirkt. Gerade für Jungen, die sich auch im anvisierten Lesealter zwischen 10 und 12 Jahren oft nur mühsam zum Lesen bewegen lassen, empfinde ich viel Text ohne kleine Auflockerung immer als Hemmschuh.  Rüdiger Bertram beginnt sein Kinderbuch ohne viel Vorgeplänkel und stürzt den Leser direkt ins Geschehen. Das ist ganz wunderbar, denn so kommt gar nicht erst Anfangslangeweile auf.  Protagonist Paul-Antonius-Philipp sitzt bereits in der Raststätte, während seine Eltern in getrennten Autos auf dem Parkplatz auf seine Entscheidung warten. Die Kluft zwischen ihnen ist augenscheinlich so tief, dass sie es nicht einmal über sich bringen, ihren Sohn persönlich zum Auto des Elternteils, für den er sich entscheidet, zu begleiten. So schenken sie Philipps kurzem Anruf Glauben und fahren schließlich los, ohne den Sachverhalt zu prüfen. Immerhin haben sie ihrer Auffassung nach ein eigenständige Individuum erzogen, das eigene Entscheidungen treffen kann. Dabei verkennen sie, dass Philipp eigentlich  nur seine Ruhe haben will, anstatt mit Dingen überhäuft zu werden, die ihr schlechtes Gewissen beruhigen.  Eine realistische Situation, in der sich nicht wenige Kinder wiederfinden, auch ohne wie Philipp Teil einer wohlhabenden Familie zu sein.  Während der Elfjährige über seinen Plan, seine Eltern auszutricksen, nachdenkt und dabei einen erstaunlich reflektierten Eindruck macht, gesellt sich ein Mädchen zu ihm. Offenbar wurde Mel von ihrer Feriengruppe vergessen, und weil sie sowieso keine Lust hatte, mit nach Kroatien zu fahren, ist das auch nicht weiter schlimm.  Mel, kaum älter als Philipp, überrumpelt ihn immer wieder mit ihrer direkten Art und drängt sich ihm buchstäblich auf bzw. Philipp hat nicht den Mumm, das Mädel einfach in die Wüste zu schicken, was vermuten lässt, dass er vielleicht gar nicht richtig allein sein will. Mel ist abenteuerlustig, ausgefuchst und ziemlich impulsiv und sprunghaft.  Während Philipp mit einem goldenen Löffel im Mund geboren wurde, ist Mel genau das Gegenteil. Sie lebt in einer Pflegefamilie und weiß, was es heißt, sich durchzuschlagen.  So gegensätzlich die Kinder sind, so sind sie doch nicht überzeichnet und passen gut zueinander. Sie fordern einander gewissermaßen heraus und bringen einander auch in der Kürze der Handlung gewiss weiter.  Allerdings kann sich nie ganz sicher sein, was von dem, das Mel erzählt, auch wirklich stimmt. Immerhin tritt Philipp als Ich-Erzähler auf und so müssen wir ihm glauben, was er sieht und denkt. Zudem halten es beide Kinder mit der Wahrheit nicht so genau.  Obwohl Philipp für seine elf Jahre oft älter und klüger als Mel wirkt, will er sich keine Blöße geben und dem Mädchen auf keinen Fall preisgeben, wer er ist.  Man merkt ihm an, dass er gerne ein Junge wie jeder andere sein und vor Mel nicht wie ein Schnösel dastehen möchte, gleichzeitig aber auch die Annehmlichkeiten seiner Herkunft durchaus genießt. So ist er doch kein alltäglicher Junge, mag Obstsalat, steht im Fechtclub eher schlecht als recht seinen Mann und lässt so manches Mal den Cineasten raushängen. Dies lässt mutmaßen, dass Philipp in der wenigen Zeit, die sein Vater offenbar mit ihm verbringt, nicht mit Kinderdingen beschäftigt ist. Seine Assoziationen und Vergleiche wirken oft erwachsen und haben mich häufig zum Schmunzeln gebracht. Mein Sohn hingegen nahm diese kaum bis gar nicht wahr und konzentrierte sich auf den spannenden Handlungsstrang der beiden Kinder, die allein ein Boot navigieren und dann auch noch per Anhalter auf dem Weg nach Rostock sind. Da musste ich seine Fantasie doch ab und an bremsen und dringend von der Nachahmung abraten. Rüdiger Bertram beweist gutes Gespür für eine ausgewogene Gestaltung seiner Figuren. So dürfen seine Charaktere trotzdem Kind sein. Werfen sie einerseits mächtig erwachsenen Aussagen um sich, dürfen sie kurze Zeit schlecht bis gar nicht durchdachte Dinge tun, mit denen sie sich zwangsläufig in Bredouille bringen. Zwischendurch muss man sich sogar Sorgen um die Kinder machen, denn Mel hat Asthma, das sie zwar hin und wieder mit schauspielerischem Talent zu nutzen weiß, an anderer Stelle aber wird es wirklich ernst. Nicht nur auf diese Weise erhalten die Charaktere Gelegenheit, nach einem eher unfreiwilligem Start ihre neu gewonnene Freundschaft unter Beweis zu stellen.  Mein Sohn mochte außerdem besonders gern, dass Mel nicht als sonderlich mädchenhaftes Mädchen dargestellt wird. Sie ziert sich wenig und scheut nur vor Dingen zurück, die einen Asthmaanfall bewirken könnten. Damit nimmt auch der männliche Leser sie rasch als Kumpel an und empfindet sie nicht als das störende Element, das auch Philipp zu Beginn noch vermutet hatte.  Durch die Erzählung aus Philipps Sicht bleibt dennoch der Charakter der Mel leicht außen vor, und wir hätten uns gern noch mehr Einblicke gewünscht.  Alles in allem erwies sich "Norden ist, wo oben ist" als kurzweilige Lektüre, die nicht immer realitätsnah verläuft und nach einem ziemlich flotten Ende ein paar Fragen offen lässt.  Trotz 190 Seiten Text fühlte sich auch mein aktuell nicht leseaffiner Sohn sehr gut unterhalten, und da Rüdiger Bertram seine Geschichte am Ende dankenswerterweise nicht haarklein aufdröselt, wurde sogar eine leise (unbestätigte) Hoffnung geschürt, ob Philipp und Mel mal wieder etwas miteinander unternehmen.  Fazit:  Amüsante und spannende Ereignisse mit einem ernsten Grundthema vereinende Geschichte um zwei gegensätzliche Kinder, die auf einem Roadtrip ein ganz besonderes Ferienabenteuer erleben, das allerdings nicht zur Nachahmung empfohlen ist.  Gesamteindruck:  4 von 5 Punkten

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  • Optisch und sprachlich sehr gelungen, die Charaktere blieben mir jedoch weitestgehend fremd..

    Norden ist, wo oben ist
    Leselady

    Leselady

    24. November 2013 um 21:01

    Philipps Eltern stellen ihrem Sohn frei, mit wem er in den Urlaub fliegen möchte und er entscheidet sich für.... KEINEN der beiden. Mangels Kommunikation der getrennt lebenden Eltern und unzureichende Absprache, gelingt es dem Jungen sich nicht direkt vor seinen Eltern entscheiden zu müssen. Durch die unverhoffte Bekanntschaft mit der gleichaltrigen und stets unerschrockenen Mel, schafft es Philipp für einige Zeit aus seinem geregelten Umfeld hinauszukommen und sich auf eine kuriose und äußerst ausgefallene Reise einzulassen. In ihren gemeinsamen Stunden auf See, wie auf Wasser, prallen zum Teil sehr gegensätzliche Vorstellungen aufeinander und so manche unverhoffte Situation muss gemeistert werden. Besonders für Philipp ist es nicht wirklich einfach, war er es doch bislang gewohnt, zumindest finanziell aus dem Vollen zu schöpfen. Auf was hat er sich da bloß eingelassen? Aber auch Mel trägt ein Geheimnis und einen großen Wunsch in sich... Informationen zu Buch und Verlag: • Gebundene Ausgabe: 192 Seiten • Verlag: Ravensburger Buchverlag; Auflage: 1 (1. Mai 2013) • Sprache: Deutsch • ISBN-10: 3473368652 • ISBN-13: 978-3473368655 • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 14,8 x 2,2 cm Quelle: http://www.amazon.de/o/ASIN/3473368652/lovebook-21 Über den Autor Bertram Quelle: http://author.allsize.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/Rudiger-Bertram_16662691_1366283310244_xxl.jpg gibt es zu berichten... Rüdiger Bertram wurde im Mai 1967 geboren und arbeitete nach seinem Studium als freier Journalist, Kolumnist und Autor satirischer Kurzgeschichten. Heute schreibt er vor allem Kinderbücher (Rowohlt, Ravensburger, Oetinger, Überreuter) und Drehbücher für Kinerfillme und Komödien. Bis Ende 2013 war er außerdem Chefredakteur des Branchendienstes der Filmstiftung NRW. Mit Frau, Sohn und Tochter lebt er in Köln. Quelle: http://www.kulturserver-nrw.de/-/user/detail/40974 Eindrücke / eigene Meinung: Das Cover von „Norden ist, wo oben ist“ gehört stilistisch absolut zu den Büchern, die ich im Buchladen mit großer Vorliebe in die Hand nehme, sie ausgiebig betrachte, durchblättere und auf mich wirken lasse. Es strahlt etwas aus, das sowohl beruhigend auf mich wirkt, als auch den Duft nach Abenteuer verströmt. Die Szenerie der ungewöhnlichen Geschichte und sein thematischer Zusammenhang ist wirklich ausnehmend gut eingefangen und illustriert worden. Auch sprachlich konnte mich „Norden ist, wo oben ist“ absolut überzeugen. Lässig leicht und altersgerecht flüssig führt uns der Autor durch die Geschichte von zwei Kindern mit sehr unterschiedlichem Elternhaus, Vorgeschichte und Denkmustern. Die Dialoge der beiden und die zahlreichen inneren Monologe von Philipp nehmen den Leser an die Hand und mittenrein in eine ungewöhnliche Reise zu fremden Menschen, heiklen Momenten und nicht zuletzt ein wenig ins eigene Ich der Kinder und vielleicht auch der Leser..... Als Autor schätze ich Rüdiger Bertram vor allem durch seine hervorragend verfassten Titel in der bekannten Leseraben-Reihe, die Coolman und ich-Bücher und auch als Verfasser der magischen Vier, das sowohl als Printausgabe, wie als Hörbuch, mit seinem Sprecher Stefan Kaminski, großen Genuss verspricht und hält (http://www.amazon.de/Die-magischen-Vier-Taschenlampe-Missverst%C3%A4ndnis/dp/3473368334/ref=pd_bxgy_b_text_z). Bedauerlicherweise konnte mich „Norden ist, wo oben ist“ inhaltlich nicht wirklich fesseln. Die Charaktere Philipp und (besonders) Mel waren und blieben mir die ganze Geschichte über fremd, ich konnte mich weder für sie als Person erwärmen, noch für ihr gemeinsames Abenteuer. Ich habe mich wirklich lange und ausgiebig mit der Geschichte beschäftigt, sie immer wieder von anderen Blickwinkeln aus betrachtet, blieb aber stets ratlos und mit der Frage zurück: Was will mir das Buch eigentlich sagen? Es bleiben viele Fragen offen, aber das ist gewollt und gut so. Nicht immer muss man jede Biografie bis ins letzte Detail kennen und nicht immer muss eine Geschichte den Leser zwangsläufig mit rosarotem happy end verabschieden. Aber... sie muss dennoch ankommen und beim Leser etwas zum Schwingen bringen, das mir in diesem Fall einfach gefehlt hat. Der Kontrast und das Gefälle zwischen Philipp und Mel kam gut und gelungen zum Ausdruck, jeder für sich war dennoch für mich in seinen Wesenszügen und Handlungsweisen nicht ganz ausgefeilt und stimmig. Als Mutter musste ich ganz besonders bei der Situation schlucken, als die Kinder einem völlig fremden Menschen zu seiner Hütte in den Wald folgten. Ob gut oder böse, solche Momente sind für mich weder lustig, noch unterhaltend und ich kann nur hoffen, dass Kinder dies in ihrer Abenteuerlust niemals nachahmen werden! „Norden ist, wo oben ist“ war nicht mein erstes Buch von Rüdiger Bertram und wird sicherlich auch nicht mein Letztes sein, aber eben dieses konnte mich nicht restlos überzeugen und für sich einnehmen. Deswegen 3 von 5 Sternen von mir, bevor ich das Buch in Kinderhände lege, die bereits sehnsüchtig darauf warten. Man darf also auf weitere Reaktionen der angestrebten Zielgruppe gespannt sein :-)

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  • Roadmovie mit Schiff und Chips

    Norden ist, wo oben ist
    anke3006

    anke3006

    24. November 2013 um 12:37

    Rüdiger Bertram hat ein Roadmovie für Jugendliche geschrieben. Mel und Phil könnten nicht unterschiedlicher sein. Phil lebt in einer Villa und seine Eltern haben einfach zu viel Geld um noch Maß zu halten. Mel lebt in einer Pflegefamilie. Beide treffen sich zufällig auf einer Raststätte. Das Abenteuer beginnt. Die beiden haben unterschiedliche Sichtweisen auf die Welt und das Leben. Jeder zeigt dem anderen unbewusst seine Welt und jeder ändert sich ein bisschen. Der Leser bekommt einen kleinen Einblick, auf die Gefühle und Träume der beiden.

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  • Spannendes Abenteuer

    Norden ist, wo oben ist
    connychaos

    connychaos

    23. November 2013 um 18:32

    Philipp ist ein Scheidungskind aber da seine Eltern sehr reich ist, fehlt es ihm in finanzieller Hinsicht an nichts. Er sitzt nun in einer Autobahnraststätte und soll sich entscheiden, ob er lieber mit Mama oder Papa in den Urlaub fahren will. Philipp möchte weder das eine noch das andere und bleibt einfach sitzen. Da seine Eltern nicht mehr miteinander reden, denken beide, dass er wohl beim anderen eingestiegen ist und fahren davon. Philipp ist nun allein und überlegt, was er tolles anstellen könnte, da taucht Mel auf. Mel stammt aus einer Familie mit wenig Geld und lebt in beengten Verhältnissen bei einer Pflegefamilie. Ihre Reisegruppe ist ohne sie weitergefahren. Die beiden 11jährigen beschließen, die Ferien zusammen zu verbringen und fahren erst einmal zur Villa von Philipps Vater. Philipp verschweigt, dass es sein Zuhause ist, sie brechen dort ein, entwenden Geld und fahren mit dem Motorboot von Philipps Vater in Richtung Rostock, wo Mels Bruder lebt... "Norden ist, wo oben ist" ist ein Jugendbuch für Jungen und Mädchen ab ca 9 Jahren. Nachdenklich aber auch sehr humorvoll und vor allem spannend wird die Geschichte der beiden Kinder erzählt. Es geht um Freundschaft, Familienprobleme, Mut, Lügen und Arm und Reich. Philipp und Mel werden sehr sympathisch dargestellt, man schließt sie sofort ins Herz und fiebert mit ihnen. Hofft, dass alles gut geht uns sie gesund und munter in Rostock ankommen. Meiner Tochter (8) und mir hat diese abenteuerliche Geschichte sehr gut gefallen.

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  • Norden ist, wo oben ist

    Norden ist, wo oben ist
    schlumeline

    schlumeline

    23. November 2013 um 15:54

    Philipp sitzt in einer Autobahnraststätte und soll sich entscheiden, ob er mit seinem Vater oder mit seiner Mutter in den Urlaub fliegt. Es soll nach Indonesien oder Florida gehen, aber Philipp hat einen ganz anderen Plan. Er bleibt einfach zu Hause, denn auf seine getrennt lebenden Eltern, die nicht mehr miteinander reden und nur noch über Anwälte kommunizieren, hat er überhaupt keine Lust. Und er weiß auch schon, wie er das anstellen wird. Während sein Plan aufzugehen scheint, macht Philipp die Bekanntschaft von Mel, einem jungen Mädchen, das auch keine Lust hat, an der Ferienfreizeit teilzunehmen zu der es angemeldet ist. Aus einer Unterhaltung der beiden wird mehr und aus einer Lüge von Philipp werden zwei und drei und so weiter und schon befindet sich Philip wieder zu Hause in der großen väterlichen Villa und in seiner Begleitung befindet sich Mel. Das Mädchen glaubt mit Philipp in das Haus von Fremden eingebrochen zu sein, die sich in Urlaub befinden. „Norden ist, wo oben ist“ ist eine herrliche Geschichte über zwei Kinder im Alter von ca. 11 – 12 Jahren, die gemeinsam abenteuerliche Ferien miteinander verbringen. Die Geschichte thematisiert Freundschaft, arm und reich, zwischenmenschliche Beziehungen und vor allen Dingen auch die Auswirkungen von Lügen. Mel hat lauter verrückte Ideen im Kopf und während Philipp eigentlich zunächst wesentlich vernünftiger wirkt, lässt er sich von ihr zu vielerlei Unsinn überreden. Außerdem ist da ja noch die Lüge, die Philipp Mel zu Beginn aufgetischt hat und diese wird immer größer und größer. Diese Geschichte ist locker und leicht geschrieben und hat auch mir wirklich gut gefallen. Noch mehr werden aber sicher Kinder mit den Ideen von Mel und Philipp anfangen können. Eine Erfahrung fürs Leben ist diese Reise der Kinder in jedem Fall. … und das meint Yannick, 12 Jahre zum Buch: In dieser Geschichte gehen ein Junge und ein Mädchen unfreiwillig auf Reisen. Eigentlich wollen sie ja die Ferien nur ohne die Eltern, oder anders als die Eltern es wollen, verbringen, aber dann lernen sie sich gegenseitig kennen und müssen schließlich flüchten. Mit einem Boot reisen sie nach oben oder besser gesagt nach Norden, denn dort wollen sie den Bruder des Mädchens treffen. Die Reise dauert lange und ist auch schwierig. Ich habe bei dieser Geschichte viel gelacht, denn das Mädchen Mel hat oft ganz verrückte Ideen und versteht auch gar nicht alles was ihr der Junge so erzählt. Dennoch haben sie zusammen Spaß. Manchmal machen sie auch Dinge, die ich mich niemals trauen würde. Ich darf gar nicht daran denken, was sie alles kaputt gemacht haben und wie viel Geld und tolle Dinge sie weggeworfen, verloren und zerstört haben. Leider gehen am Ende nicht alle Wünsche in Erfüllung, aber das ist ja verständlich, aber auch schade.

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  • Norden ist, wo oben ist (Rüdiger Bertram)

    Norden ist, wo oben ist
    LieLu

    LieLu

    22. November 2013 um 17:47

    Ravensburger Verlag Der Autor Rüdiger Bertram wurde im Mai 1967 in Ratingen geboren und studierte Geschichte, Germanistik und VWL. Nach dem Studium arbeitete er als freier Journalist mit dem Spezialgebiet Filmwirtschaft. Er absolvierte außerdem eine Ausbildung zum Drehbuchautor und schrieb zudem Drehbücher für Sitcoms. Rüdiger Bertram wohnt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Köln, wo er heute vor allem Kinder- und Jugendbücher schreibt. Norden ist, wo oben ist Philipps Eltern haben sich mal wieder gezofft und nun soll er entscheiden, mit wem er in den Urlaub fahren will. Eine Stunde hat er dafür Zeit. Zugegeben die Aussichten sind nicht schlecht, denn seine Eltern haben massig Geld, doch Philipp trifft eine Entscheidung. Er steigt zu Keinem ins Auto und lässt seinen jeweiligen Elternpart glauben, er wäre mit dem anderen in den Urlaub gefahren. Nun will er nur noch nach Hause und seine freie Zeit genießen. Endlich niemanden um sich haben der fragt: „Und? was machen wir jetzt?“. Doch dann trifft er noch auf dem Rastplatz Mel. Sie ist von genervt von ihrer Mutter und die beiden beschließen die nächste Zeit zusammen zu verbringen. Ehe sie sich versehen, sind sie mitten drin in einem spannenden Trip, auf welchem sie jede Menge Abenteuer erleben. Angefangen von riesigen geldschluckenden Haien bis hin zu Einsiedlern mit unsichtbaren Hunden, kann die beiden nichts aufhalten. Doch nicht immer kommt alles so wie gedacht… Fazit Ein abenteuerliches Kinderbuch, welches mich durch Schreib- und Erzählstil auf jeden Fall überzeugt hat. Die beiden Hauptprotagonisten Mel und Philipp, sind sehr sympathisch und man hat Lust den beiden ins Abenteuer zu folgen. Ich persönliche finde das Ende nicht ganz so angenehm dargestellt. Es kam für mich zu schnell, zu vorhersehbar und war mir auch nicht wirklich ausreichend, für die ganzen Erlebnisse, welche die beiden miteinander teilen. Sehr abrupt endet die ganze Reise und übrig bleibt nur ein Brief, den Phil ein paar Monate später von Mel bekommt. Aber es stimmt natürlich auch, dass viele Leser es auch nicht mögen, wenn der Schluss zu detailliert erzählt wird. So kann sich jeder selbst ein Bild machen, wie es weiter gegangen sein könnte (Philipps Eltern sind immer noch getrennt etc.). Zudem lässt es die Möglichkeit für einen zweiten Teil und weiteren Abenteuern von Mel und Philipp. Die Geschichte an sich ist wirklich schön, fantasievoll und spannend, was den Leser auch bei Laune hält und das Buch zu einem wunderbaren Leseabenteuer über Freundschaft und Vertrauen für Groß und Klein macht. Mehr als passend, fand ich auch den Titel, denn Mel schafft es bis zum Schluss nicht, sich zu merken, dass Norden eben oben ist und Süden unten. Zudem trifft das Cover, welches sehr ansprechend gestaltet ist, die Geschichte ebenfalls sehr gut.  

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