Rüdiger Bertram Rosendorfer muss dran glauben

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Inhaltsangabe zu „Rosendorfer muss dran glauben“ von Rüdiger Bertram

Was ist Fantasie? Was ist Wirklichkeit? Ein spannender Psycho-Krimi. Als der siebzehnjährige Moritz für einen Buchverlag urban legends erfinden soll, klingt das wie ein Traumjob. Seltsam findet er nur, dass seine Geschichten auf einmal ein Eigenleben entwickeln. Der Albtraum beginnt, als Moritz einen Mord erfindet, der im Anschluss wirklich geschieht. Gibt es jemanden, der seine Geschichten in die Tat umsetzt? Welche Rolle spielt sein Verleger? Und wo liegt die Grenze zwischen Fantasie und Realität? Ein raffinierter Jugendroman des bekannten Autors Rüdiger Bertram - voller trügerischer Wahrheiten, packend durch seine überraschenden Wendungen und faszinierenden Irrwege.

Was ist Wahrheit, was ist Fiktion ? - ein ungewöhnlicher kurzweiliger Jugendthriller

— elisabethjulianefriederica

Worte haben Macht! Und dieser Psycho-Krimi hat die Macht über uns Leser. Mal fesselnd, mal langatmig, mal aufregend, mal langweilig.

— SarahKreativeFeder

Ein verrückter und abenteuerlicher Thriller, der zeigt welchen Einfluss Geschichten auf die Menschen haben können.

— schlumeline

Spannend, verrückt und gut geschrieben. Leider fehlte mir ein wenig der Kick...

— Mone80

Die Geschichte eines ungewöhnlichen Protagonisten aus einer interessanten Perspektive. Spannend und mit viel Gelegenheit zum Rätseln.

— Rilana

Eine unheimliche Geschichte und eine Perspektive, die ungewöhnlich ist. Hat mich gut unterhalten, auch wenn es nicht immer spannend war.

— Tru1307

Moritz erfindet Urban Legends für einen Buchverlag. Doch plötzlich werden diese Geschichten wahr. Ungewöhnlich und spannend erzählt.

— buchleserin

Ein unheimlicher Beobachter im Hintergrund, ein Protagonist, der gern Horrorgeschichten erzählt - das sind die Zutaten zu dem Buch.

— mabuerele

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  • Ach wie so trügerisch ...oder ...Die Macht der Worte

    Rosendorfer muss dran glauben

    elisabethjulianefriederica

    16. November 2014 um 20:56

    Rosendorfer muss dran glauben Ein ungewöhnlicher unterhaltsamer Jugendthriller Zum Inhalt : Moritz ist sehr zum Leidwesen seiner Freundin Anne ein leidenschaftlicher aber erfolgloser Geschichtenerzähler, der nach einem Wettbewerb in einer Bar von dem geheimnisvollen Verleger Hobbe engagiert wird. Moritz schreibt und schreibt, bis er feststellt, dass seine Geschichten sich plötzlich tatsächlich ereignen und er Meldungen darüber in den Zeitungen lesen kann. Es wird ihm unheimlich – was ist Wahrheit, was ist Fiktion ? Und wie kommt er aus der Nummer wieder heraus ? Mein Leseeindruck: Nach einer kurzen Anwärmphase spannend und ungewöhnlich - Schon der Schreibstil ist außergewöhnlich – kurze Sätze im Präsens, der Untertitel heiß auch Protokoll – aber ganz so nüchtern und sachlich ist es dann doch nicht erzählt, sondern flüssig mit einem Schuß Humor. Es ist ein Jugendbuch und unter diesem Kriterium habe ich es auch gelesen, denn ein richtiger „Thriller“ ist es nicht, aber eine spannende phantasievolle Geschichte, die mich nach erstem „Einlesen“ gefesselt hat – mit Open End, was nicht so meins ist, aber der Phantasie des Lesers großen Spielraum bietet. Insgesamt ein empfehlenswertes Jugendbuch – auch für Jungs ...

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  • Vom Geschichtenerzähler zum Geschichtenerleber

    Rosendorfer muss dran glauben

    SarahKreativeFeder

    25. October 2013 um 21:55

    „Die Menschen sind wie Kinder [...] Und was macht man mit Kindern, um sie vor ihrem Übermut und ihrem Leichtsinn zu beschützen? Man erzählt ihnen Geschichten.“( -S.169).  Bloß nicht immer kann man kreative Fantasien mit der steinharten Realität auseinander halten. Diese Erkenntnis musste der vorerst erfolgslose Schriftsteller Moritz Rosendorfer am eigenen Leib erfahren. Zu sehr reizte ihm das verlockende Angebot einesscheinheiligen Verlegers: Viel Geld für den Traumjob aller Zeiten; einfach nur Geschichten erfinden. Doch viel zu spät wird dem naiven Ich-mache-alles-was-mir-gesagt-wird-Schreiber bewusst, was hinter dieser Aufgabe tatsächlich steckt. Es geht um Leben und Tod. Ab da muss Moritz genau überlegen, welche Geschichten er in die Welt setzt. Denn Worte haben Macht! Und dieser Psycho-Krimi hat die Macht über uns Leser. Mal fesselnd, mal langatmig, mal aufregend, mal langweilig. Überzeugend ist einzig die außergewöhnliche Perspektive eines außergewöhnlichen Beobachters. Dass der deutsche Autor Rüdiger Bertram gute Geschichten erzählt, bewies er mit vielen erfolgreichen Jugendbüchern. Dass er keinen hundertprozentig gelungenen "Thriller" erzählen kann,  zeigt er mit diesem Buch.

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  • Leserunde zu "Rosendorfer muss dran glauben" von Rüdiger Bertram

    Rosendorfer muss dran glauben

    katja78

    Und nun ist es wieder soweit! Ich entführe euch in die Welt wie wir sie kennen, jawohl :-) Deswegen möchte ich euch dieses Buch vorstellen. "Rosendorfer muss dran glauben " Ein raffinierter Jugendroman des bekannten Autors Rüdiger Bertram - voller trügerischer Wahrheiten, packend durch seine überraschenden Wendungen und faszinierenden Irrwege. Was ist Fantasie? Was ist Wirklichkeit? Ein spannender Psycho-Krimi. Als der siebzehnjährige Moritz für einen Buchverlag „urban legends" erfinden soll, klingt das wie ein Traumjob. Seltsam findet er nur, dass seine Geschichten auf einmal ein Eigenleben entwickeln. Der Albtraum beginnt, als Moritz einen Mord erfindet, der im Anschluss wirklich geschieht. Gibt es jemanden, der seine Geschichten in die Tat umsetzt? Welche Rolle spielt sein Verleger? Und wo liegt die Grenze zwischen Fantasie und Realität?   Ich suche 20 Leser die das Buch gemeinsam in einer Leserunde besprechen möchten. Ausserdem sind 10 der 20 Bücher für Blogger reserviert. In dem Zusammenhang habe ich mir etwas überlegt: Bloggeraktion: Jeder Blogger der eine ähnliche Geschichte,auf seinem Blog postet bekommt ein Extra Los für den Bloggerlostopf. Es sollen Geschichten sein die sich verselbstständigen....aber durchaus wahr sein können. Eine mehr als bekannte Geschichte ist die von der Palme, in der Vogelspinnen mit eingeschleppt werden, ich glaube jeder hat davon schon gehört und um genauso etwas geht es.... Geschichten die Wellen schlagen und sich rumsprechen.....und ich als Blogger habe den Anfang gemacht... Wisst ihr was ich meine? und beim suchen denkt dran, in der Geschichte steckt zumindest ein Stückchen Wahrheit :-) http://devilishbeauty78.blogspot.de/   Bewerbt euch nun bis einschließlich dem 5.4.2013 für eines von 20 Rezensionsexemplaren zur Leserunde Blogger vergessen bitte ihre Verlinkungen nicht und wenn ein Beitrag für das 2. Los verfasst wird dann bitte eine Nachricht per PN (muss ja nicht gleich jeder mitbekommen *grins*) Und bitte Rosendorfer als Betreff Ich bin gespannt auf eure Bewerbungen Gerne könnt ihr euch mal hier umschauen http://www.oetinger.de    

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  • Tolle Grundidee, aber zu wenig daraus gemacht

    Rosendorfer muss dran glauben

    lake_like

    08. August 2013 um 17:12

    Moritz wünscht sich nichts sehnlicher, als mit seinen urban legends (urbanen Legenden) endlich Geld zu verdienen. Doch leider reicht sein Talent bisher nicht aus, um bisher davon leben zu können. Das ändert sich eines Abends, an dem Moritz den dubiosen Verleger Hobbe kennenlernt, der ihm einen Job anbietet: Moritz soll für Hobbe Geschichten erfinden, bekommt dafür eine sehr gute Bezahlung und die Aussicht, vielleicht irgendwann einen eigenen Roman herausbringen zu dürfen. Alles klingt sehr verlockend und Moritz findet zunehmend Gefallen an seinem neuen Job, der ihn in eine Luxuswelt voller Partys führt und ihm das Gefühl gibt, an seinem Ziel angekommen zu sein. Aber je mehr Geschichten Moritz erfindet, desto mehr unheimliche Ereignisse geschehen und es dauert nicht mehr lange, bis er entdeckt, dass es einen Zusammenhang zwischen seinen Legenden und den seltsamen Vorkommnissen geben muss. Und dann sind da noch zwei zwielichtige Typen, die Moritz auf Schritt und Tritt verfolgen. Plötzlich entwickelt sich alles zu einem riskantes Spiel zwischen Fantasie und Realität, bei dem nicht nur Moritz Leben auf dem Spiel steht, sondern auch das seiner Freundin Anne…. Das Jugendbuch von Rüdiger Bertram lässt sich durch eine klare, einfach verständliche Sprache sehr flüssig lesen. (Es gibt nur eine kleine konstruktive Kritik: Die häufige Verwendung der Phrase „die beiden Schwulen, die keine sind“ ist nicht sonderlich passend für den Roman und setzt auf penetrante Weise einen stereotypischen Gedanken ein, der meiner Meinung nach in der heutigen Gesellschaft nicht auf eine solche Art eingesetzt werden sollte und sehr gut durch andere politisch korrekte und angemessenere, neutralere sprachliche Ausdrücke hätte umgangen werden können.) Besonders interessant ist dabei Bertrams Wahl eines Erzählers, der Moritz rund um die Uhr ausspioniert, ohne dass dessen Motive hierfür oder gar seine Identität vollständig aufgeführt werden. Vielmehr fragt sich der Leser im Verlauf des Romans, ob der unbekannte Erzähler zu den Guten oder den Bösen gehört und spekuliert darüber, wer hinter dieser Person steckt, wobei man sich anfangs an diese ungewöhnliche Erzählperspektive erst gewöhnen muss. Die Idee urban legends für diese Geschichte zu wählen, halte ich für sehr geeignet und grundsätzlich sehr positiv. Allerdings hätten meiner Meinung nach noch mehr solcher Erzählungen in den Roman eingebaut werden müssen, um noch mehr Spannung zu erzeugen, denn daran mangelt es mitunter ein wenig im Buch. Ein kontinuierlicher Spannungsbogen ist nicht vorhanden, sondern es wechseln sich spannende und etwas langatmigere, weniger spannende Passagen ab, was die vielen Diskussionen um die Einordnung in das Genre Thriller begründet. Der ambige Titel „Rosendorfer muss dran glauben“ setzt besonders gut die verschiedenen Inhalte des Plots um und dürfte sich den jüngeren Lesern im Verlauf der Lektüre durch ihren Reflexionsprozess logisch erschließen. Alles in allem wurde das mögliche Potential für die Geschichte des Romans leider nicht genügend ausgenutzt und sorgt so für einige Schwächen. Trotzdem wird das Buch den ein oder anderen Leser sicherlich in seinen Bann ziehen und für ein wenig Abwechslung sorgen.  

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  • Die Macht der Fantasie und des Wortes.

    Rosendorfer muss dran glauben

    Iudas

    04. June 2013 um 21:58

    Was wäre, wenn die Geschichten, die du dir ausdenkst, plötzlich wahr werden würden? Welche Gefahren kann die Fantasie eines Einzelnen auf seine Umwelt haben? Wo hört Fiktion auf und wo fängt die Wirklichkeit an? Dass der junge Moritz Rosendorfer sich einmal diese Fragen stellen muss, hätte er selbst wohl am wenigsten geglaubt. Der schlägt sich in kleinen Bars durch, um dort seinen selbstgeschriebenen Kurzgeschichten zu präsentieren und auf den Durchbruch als anerkannter Schriftsteller zu hoffen. Seine Freundin Anne versucht ihn immer wieder bei seinen Versuchen zu unterstützen, aber dabei auch vor Enttäuschungen zu bewahren. An einem Abend, an dem Moritz wieder in einer kleinen Kneipe einen literarischen Auftritt hat, scheint sein Traum endlich in Erfüllung zu gehen, als der Verleger Thomas Hobbe, der den Hypothesen-Verlag leitet, auf ihn zukommt und seine Geschichten als neue Urban Legends ins Verlagsprogramm aufnehmen will. Dass der Verlag bisher noch keine Bücher verkaufte, scheint Moritz dabei nicht stutzig zu machen. Und dass Hobbe trotz allem mit Geld nur so um sich wirft, noch weniger. Moritz gefällt sich in der Rolle des aufstrebenden Nachwuchsschriftstellers mit den gruseligen Geschichten, die doch so wahr sein könnten, weil es dem Freund eines Freundes passiert ist. Als dann seine Geschichten doch wahr zu werden scheinen, beginnt für Moritz ein Wettlauf mit der Zeit, um Menschenleben retten zu können. Dass seine Fantasie von jemandem in die grausame Realität umgesetzt worden ist, daran muss Rosendorfer nun glauben.    Vor kurzem erschien Rüdiger Bertrams neuer Jugendroman »Rosendorfer muss dran glauben« im Friedrich Oetinger Verlag. Dabei ist dieser Roman durchaus als Thriller ausgeschrieben, aber wirkliche Thrillelemente, die vollständig ausgebaut werden, wird der Leser nicht finden. Eher gleicht die Geschichte einem Kriminalfall, in dem der junge Held versucht, dem Mörder auf die Schliche  kommen muss, um größeres Unheil zu verhindern. Das wirklich Spannende sind hier aber nicht Moritz’ Geschichten und die Morde darum, sondern die Erzählperspektive, die hier durchaus zum Erfolg der Geschichte beiträgt. Der »mysteriöse Erzähler« aus dessen subjektiver Perspektive alles erzählt wird, ist der Geschichte weit zuträglicher, als es ein auktorialer oder personaler Erzähler in Form eines bekannten Freundes oder aus Moritz’ Perspektive hätte sein können. Bertram gelingt es auch, die Identität des Erzählers bis zum Schluss geheim zu halten und man fragt sich unentwegt: ist es ein Freund Moritz’, ist es der Mörder oder vielleicht jemand einer anderen interessierten Partei, die sich um Moritz’ Schreibtalent reißt?   Für einen Jugendroman finden sich hier durchaus auch Themen angesprochen, die interessieren und mit denen sich der Leser identifizieren kann: Erfolgsdruck eines strebsamen jungen Mannes, der aber auch mit familiären Spannungen zu kämpfen hat und im Laufe der Geschichte seine Beziehung zu seiner Freundin Anne und seinen Charakter überdenken muss, um schlussendlich zu einer Lösung finden zu können. Allerdings sind diese Aspekte oftmals oberflächlich abgehandelt, werden so en passant neben dem Kriminalfall besprochen und sorgen nur bedingt für Unterstützung der Spannung. Es scheint manchmal, als versuche man aus altbewährten Konzepten eines (Jugend-/Kriminal-)Romans diese Geschichte zusammenzustellen, ohne dabei wirklich auf die Personen einzugehen. Und da offenbart sich auch eine weitere Schwachstelle: farblose Charaktere. Men versteht Moritz’ Kampf um Anerkennung und Aufstreben als Schriftsteller – das war es dann allerdings auch schon. Oftmals verhält er sich kopflos und reagiert unüberlegt. Da kommt Anne als beruhigender Part doch ganz gut beim Leser an, auch wenn ihre Rolle in dem Spiel recht schnell klar wird. Auch bleiben viele Fragen um die Personen offen, man kann sich besonders die Hauptpersonen nur schwer bildlich vorstellen und so eine Art »Kopfkino« beim Lesen generieren, was ich besonders bei Jugendliteratur für essentiell halte. Man erfährt bedeutend wenig über die wichtigsten Personen und das ist der Geschichte sehr abträglich.   Auch fragt man sich beim Lesen oftmals, was da nun an Moritz urbanen Legenden, den Geschichten um eine Schlange in der Handtasche aus einem asiatischen Land wirklich so beängstigend sein soll, dass es den Zuhörern eiskalt den Rücken runterlaufen soll. Da wäre noch viel Potential für wirkliche gruselige Geschichten gewesen, die dieses Buch vielleicht auch aus sich heraus hätte schaffen können. So entlockt es dem Leser eher ein müdes Lächeln: er nimmt es zur Kenntnis, doch ein Schock – oder eine Lehre, wie es sich so manche Person in der Geschichte wünscht – kann daraus nicht gezogen werden. So verschenkt dieser Roman leider einiges an Potential; sowohl in der Personencharakterisierung als auch in der Spannung und in der Erzählung. Einzig beim Showdown, als endlich auch der Erzähler in Aktion tritt und in das turbulente Geschehen eingreift, wird eine kleine Spannungsspitze erreicht. Aber das ist weniger der Geschichte an sich, denn viel mehr der Sympathisierung mit dem Erzähler zu verdanken.   So ist »Rosendorfer muss dran glauben« ein kurzweiliger Jugendroman, der bei der Zielgruppe durchaus Anklang finden dürfte, aber einen wirklichen Jubelschrei wird er bedauerlicherweise nicht auslösen können. So interessant die Geschichte auch sein mag und so unkoventionell und spannend die Erzählperspektive ist, das Potential, daraus einen wirklichen Thriller zu machen, ist verschenkt. Aber für einen Tag Lesevergnügen reicht es, denn man verschlingt den Roman regelrecht, denn eingängig und flüssig ist er geschrieben. Und da macht es Spaß, sich einen warmen Sommerabend damit zu vertreiben.

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  • vorhandenes Potential nur mäßig genutzt

    Rosendorfer muss dran glauben

    Manja82

    02. June 2013 um 15:33

    Kurzbeschreibung: Was ist Fantasie? Was ist Wirklichkeit? Ein spannender Psycho-Krimi. Als Moritz für einen Buchverlag „urban legends“ erfinden soll, klingt das wie ein Traumjob. Seltsam findet er nur, dass seine Geschichten auf einmal ein Eigenleben entwickeln. Der Albtraum beginnt, als Moritz einen Mord erfindet, der im Anschluss wirklich geschieht. Gibt es jemanden, der seine Geschichten in die Tat umsetzt? Welche Rolle spielt sein Verleger? Und wo liegt die Grenze zwischen Fantasie und Realität? (Quelle: Oetinger) Meine Meinung: Moritz Rosendorfer erzählt für sein Leben gerne Geschichten. Doch besonders erfolgreich ist er damit nicht. Er tritt zwar immer wieder in der SonderBar auf aber wirklich leben kann er von seinen Geschichten nicht. Eines Abends trifft er auf Hobbe. Ihm gehört der „Hypothesen-Verlag“. Er bietet Moritz einen Job an, mit der Aussicht darauf irgendwann einmal selber einen Roman zu veröffentlichen. Doch vorher muss Moritz Geschichten erfinden, die verbreitet werden, in der Hoffnung, dass sie irgendwann als wahr empfunden werden. Doch dann fangen die Geschichten an real zu werden … Das Buch „Rosendorfer muss dran glauben“ stammt aus der Feder des Autors Rüdiger Bertram. Es wird als Jugendthriller ausgegeben und der Klappentext hat mich auch angesprochen. Doch leider hält er mehr als das Buch am Ende verspricht. Die Charaktere des Buches sind alle samt sehr unterschiedlich. Moritz ist 17 Jahre alt und er wirkt etwas zurückgeblieben bzw. unterentwickelt. Er ist ein absoluter Tagträumer und verhält sich doch teilweise sehr naiv. Moritz stolpert durch sein Leben, lebt so in den Tag hinein. Anne ist Moritz´ Freundin, zumindest zu Beginn. Was genau sie an Moritz gut findet ist mir unklar geblieben. Letztlich trennt sie sich dann ja auch von ihm. Hobbe gehört der „Hypothesen-Verlag“. Was es aber genau mit ihm auf sich hat, außer dass er Moritz einen Job anbietet, erfährt man als Leser leider nicht. Irgendwie bleiben bis auf Moritz alle Charaktere blass, was ich schade finde. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und leicht lesbar. Da das Buch zudem nicht besonders dick ist kommt man mit dem Lesen zügig voran. Die Erzählperspektive ist an diesem Buch in meinen Augen das Besondere. Es handelt sich hier um die Ich-Perspektive, jedoch nicht die von Moritz oder Hobbe, nein es ist ein Stalker, ein Außenstehender, der nicht namentlich genannt wird. Dies ist einerseits recht gewöhnungsbedürftig, andererseits aber auch sehr interessant gestaltet. Allerdings hat mir persönlich der persönliche Bezug zu den einzelnen Charakteren gefehlt. Es bleibt immer eine gewisse Distanz und man fühlt sich eher nur als Betrachter. Die Handlung selber beginnt gemächlich. Es kommt leichte Spannung auf, doch dann hat das Buch doch einige Längen. Als die Geschichte von Moritz dann beginnen Wirklichkeit zu werden steigert sich die Spannung dann wieder und es kommt Fahrt in die Handlung. Das Ende kam dann aber leider zu schnell und wurde zu rasch abgehandelt. Der Roman soll abgeschlossen sein, aber wenn man genau hinschaut ist er es nicht. Es bleiben offen Fragen, leider. Fazit: „Rosendorfer muss dran glauben“ von Rüdiger Bertram ist ein gutes Jugendbuch. Die Idee der Handlung fand ich ziemlich interessant, doch das vorhandene Potential wurde nur mäßig genutzt. Schade drum.

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  • Rosendorfer muss dran glauben

    Rosendorfer muss dran glauben

    schlumeline

    30. May 2013 um 13:04

    Moritz Rosendorfer erzählt gerne Geschichten und zwar solche, die dazu geeignet sind Angst unter den Menschen zu verbreiten. Hin und wieder tritt er in der SonderBar auf und nimmt dort an einer Art Talentwettbewerb teil. Als Sieger geht er jedoch nicht aus diesem Wettbewerb hervor, obwohl seine Geschichten ganz gut sind. Eines Tages wird er in der Bar von einem gewissen Thomas Hobbe, dem Geschäftsführer des Hypothesen-Verlages, angesprochen. Dieser überreicht ihm seine Visitenkarte und bietet ihm einen Job an bzw. stellt ihm die Möglichkeit in Aussicht mit seinen Geschichten wahres Geld zu verdienen. Zunächst hält Moritz das für einen Scherz, aber als seine Freundin mit ihm Schluss macht und er auch noch seinen Job im Versand eines Shopping-Senders verliert, wird Moritz doch neugierig und sucht den Hypothesen Verlag auf. Hobbe gibt ihm einen Job. Moritz soll Geschichten erfinden, gute Geschichten und sein Kollege soll diese streuen, im Internet und überall dort, wo sich hierfür Möglichkeiten bieten. Doch schon bald wird Moritz Angst und Bange, denn seine Geschichten scheinen keine Geschichten zu bleiben. Sie werden real, sie scheinen sich zu verselbstständigen und es gibt erste Opfer. Ist das nur ein verrückter Zufall oder steckt mehr dahinter? Der Autor Rüdiger Bertram bedient sich in seinem Jugendthriller „Rosendorfer muss dran glauben“ eines Erzählers. Dieser eigentlich Außenstehende ist hier auch Teil der Geschichte, denn er überwacht Moritz Rosendorfer und jeden seiner Schritte. Dies ist eine ganz interessante Idee, die dem Buch auch eine ganz besondere Note gibt. Moritz Rosendorfer als Protagonist ist ein eher naiver Mensch, dem sicherlich nicht viele Sympathien gewiss sind. Niemand wird sich darüber wundern, dass er seine Freundin und seinen Job verliert und auch kein gutes Verhältnis zum Elternhaus hat. Sein Verhalten im Job und auch im Privatleben ist nicht dazu geeignet eine Basis von Vertrauen und Freundschaft zu schaffen. Dieser Thriller ist alleine durch seinen Erzählstil außergewöhnlich. Die Spannung steigt eigentlich erst gegen Ende so richtig an als mehr und mehr Geschichten aus der Feder von Moritz „zum Leben erwachen“ und Moritz selbst in Gefahr gerät. Gegen Ende bleiben dem Leser dann auch noch genügend offene Fragen für eigene Spekulationen übrig. Dies mag manchem Leser gefallen, einem anderen nicht. In jedem Fall bleibt hier Raum für eine mögliche Fortsetzung. Ein verrückter und abenteuerlicher Thriller, der zeigt welchen Einfluss Geschichten auf die Menschen haben können.

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  • Gruselig, aber kein Thriller

    Rosendorfer muss dran glauben

    Linahoney

    28. May 2013 um 07:54

    Moritz ist der Sohn eines reichen und erfolgreichen Anwalts, er selbst verdient sein Geld damit, Pakete bei einem großen Homeshopping-Kanal zu verpacken. Zum Geld verdienen. Denn sein größtes Talent besteht darin Geschichten zu erzählen, was er auch jeden Samstag in der SonderBar zum Besten gibt. Denn das Publikum ist immer ganz begeistert wenn er dort seine Gruselgeschichten erzählt. Doch an diesem Samstag Abend, wird er vom Publikum nicht zum Sieger gekürt, den Pokal (den man aber später wieder abgeben muss) geht diesmal an jemand anderen. Doch dafür wird er von Hobbe angesprochen, der vorgibt ein Verleger zu sein. Moritz nimmt dessen Visitenkarte und geht ohne einen weiteren Gedanken an ihn zu verschwenden mit seiner Freundin Anne nachhause. Verrückte gibt es immerhin viele. Als er jedoch am nächsten Tag gekündigt wird, weil er in die Pakete kleine "Botschaften", wie: "Rückrufaktion: Durch die bedauerliche Verwechslung eines Containers im Hafen von Rotterdam kann sich in den Köpfen einiger Porzellanpuppen der Modellreihe Schmollende Miriam Kokain in hoher Konzentration befinden. Sollten sie in den letzten zwei Wochen eine Schmollende Miriam bestellt haben, wenden sie sich bitte umgehend an die nächste Polizeidienststelle." (Natürlich war das reine Erfindung) oder "Auch die hellste Tiffanylampe wird euer düsteres Leben nicht erleuchten", beschließt er sich bei Hobbe zu melden und nimmt dessen Angebot an, für ihn kleine Kurzgeschichten zu schreiben, und wenn das gut läuft, darf er seinen ersten Roman veröffentlichen. Die Kurzgeschichten sollen kleine, unglaubliche Geschichte sein, die aber angeblich genauso schon passiert seinen, wie z.B. dem Freund eines Freundes usw.. Beispiel: Eine junge Frau bringt aus ihrem Thailandurlaub eine gefälschte Gucci-Handtasche mit. In der Handtasche hat es sich eine hellgrüne Bambusotter bequem gemacht. Wegen des gleichfarbigen Innenfutters ist das zusammengerollte Tier perfekt getarnt. Erst als die stolze Käuferin daheim in ihre Tasche greift, gibt sich die hungrige Otter zu erkennen und beißt zu. Zwanzig Minuten später ist die Frau tot." Moritz freut sich tierisch und legt sofort mit dem schreiben los. Doch plötzlich werden seine Geschichten wahr.... An der Erzählweise gibt es nichts auszusetzen, sie ist einfach und spannend, also perfekt für einen Thriller. Ich hatte das Buch schnell durchgelesen und fand es auch sehr spannend. Jedoch bin ich der Meinung das unter "Thriller" doch eigentlich mehr an Grusel zu erwarten war, als dann passiert ist. Was aber daran liegt, dass es für Jugendliche ist. Wenn ich mal wieder von dem Autor ein Buch entdecke, werde ich es mir bestimmt kaufen. Für zwischendurch kann man es durchaus gut lesen. 3 Punkte

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  • Wenn Schauermärchen wahr werden...

    Rosendorfer muss dran glauben

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. May 2013 um 23:13

    Moritz ist ein Geschichtenerzähler, nur leider hat er bisher noch nicht die Möglichkeit davon zu leben. Doch das soll sich ändern, als er von einem Verleger in einer Bar angesprochen wird. Hobbe nimmt ihn unter Vertrag. Endlich wird Moritz Traum wahr. Er soll für Hobbe „urban legends“ erfinden und diese mit seinem Kollegen unters Volk bringen. Doch als dann die ersten Geschichten „wahr“ werden, wird es immer brenzliger für Moritz... „Rosendorfer muss dran glauben“ ist ein Jugendthriller, der etwas anderen Art. Rüdiger Bertram hat eine sehr aufregende Perspektive gewählt, aus der heraus auch der Leser zum Betrachter und Spion wird. Zum einen erfahren wir Ding aus der Sicht von Moritz. Aber auch von einem geheimnisvollen Dritten. Einem Mann, der Moritz und sein Tun sehr genau beobachtet und ihn sogar mit Minikameras ausgestattet hat. Diese Darstellungsweise ist wirklich etwas besonderes, da man nicht erfährt wer dieser Mann ist und wieso er Moritz beobachtet. Die eigene Neugierde treibt einen durch das Buch – eine wirklich gute Wahl! Auch der Schreibstil ist sehr leicht zu lesen und fördert damit den Lesefluss der Geschichte. Die Beschreibungen der Charaktere und der Situationen sind sehr authentisch, und man kann wirklich gut mit Moritz und auch seiner Freundin mitfühlen. Moritz, der immer mehr anfängt zu zweifeln, an Hobbe, an seinen neuen Job und man spürt auch einfach die Angst, die in ihm aufsteigt, als er bemerkt, dass er die Situation nicht mehr unter Kontrolle hat. Seine Freundin sorgt sich eher um ihn und die geheimnisvolle „Rosendorfer-Krankheit“. Wenn ihr Lust auf einen Jugendthriller der etwas anderen Art habt, euch „urban legend“ interessieren und ihr wissen wollt, was es mit der Rosendorfer-Krankheit auf sich hat, dann solltet ihr euch das Buch auf jeden Fall zulegen! Seid offen und lasst euch einfach darauf ein!

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  • Wenn Geschichten wahr werden

    Rosendorfer muss dran glauben

    Mausezahn

    23. May 2013 um 17:45

    Moritz arbeitet eigentlich als Lagerist. Sein Plan ist aber groß rauszukommen und von seinen Geschichten leben zu können. Seiner Freundin Anne reicht der vage Plan nicht und beendet die Beziehung, zu allem Überfluss wird er auch noch gefeuert. Da kommt das Angebot, das ihm der mysteriöse Verleger Hobbe macht, gerade recht. Denn bei ihm soll Moritz genau das tun, was er am besten kann: Geschichten erzählen. Verleger Hobbe ist sehr großzügig und so verdient Moritz sehr schnell viel Geld. Das macht ihn dann doch irgendwann stutzig. Auch weil seine Geschichten anfangen Realität zu werden. Ein packender Thriller um ein gefährliches Spiel um Wahrheit oder Lüge. Der Anfang ist schon sehr spannend. Rüdiger Bertram hat einen guten Schreibstil, flüssig und leicht, gut für Jugendliche. Die Charaktere finde  ich gut herausgearbeitet, außer bei Hobbe, da gehört es aber auch zur Person. Genauso spannend wie die Geschichte angefangen hat, geht sie mit einem Showdown zu Ende. Die Idee, dass die erfundenen Geschichten ein Eigenleben entwickeln finde ich sehr interessant und gut umgesetzt. Empfehlenswerter Jugendthriller!

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  • Kurzweiliges Lesevergnügen, aber etwas oberflächlich

    Rosendorfer muss dran glauben

    Spatzi79

    20. May 2013 um 11:39

    Moritz ist ein Geschichtenerzähler. Nur dumm, dass man davon nicht leben kann. Oder vielleicht doch? Als er eines Tages vom dem wohlhabenden Verleger Hobbe ein Angebot erhält, für gutes Geld sogenannte „urban legends“ zu erfinden und unters Volk zu bringen, überlegt er nicht lange und sagt zu. Schließlich will er seiner Freundin und seinen Eltern beweisen, dass er durchaus in der Lage ist, sich seinen Lebensunterhalt mit seinen Geschichten zu verdienen. Doch was ist wirklich das Ziel seines neuen Chefs? Bald kommen Moritz Zweifel an der geplanten Kurzgeschichten-Ausgabe, vor allem als die eine oder andere seiner Geschichten offensichtlich in der Realität passieren! Zufall oder steckt da eine grausige Planung dahinter? Besonders spannend an diesem Jugendroman ist die Erzählperspektive aus Sicht eines Unbekannten, der Moritz offensichtlich auf Schritt und Tritt beobachtet. Die Identität des Erzählers sowie die Gründe für sein Handeln bleiben dabei lange Zeit ungewiss. Moritz selber konnte mich nicht so wirklich überzeugen, zu weltfremd und naiv wirkte er streckenweise auf mich. Sein Gegenspieler Hobbe war da schon interessanter, hier hätte ich mir aber doch gewünscht, dass etwas genauer auf dessen Motive eingegangen worden wäre. Insgesamt blieb mir die ganze Story etwas zu oberflächlich. Da das Buch auch nur gute 200 Seiten umfasst, bleibt wenig Raum für eine tiefergehende Handlung. Einen wirklichen Thriller sollte man hier nicht erwarten, aber die Geschichte bietet insgesamt ein amüsantes, kurzweiliges Lesevergnügen mit einer ungewöhnlichen Erzählperspektive.

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  • Jugendthriller um die Macht der Worte

    Rosendorfer muss dran glauben

    irismaria

    19. May 2013 um 12:06

    „Rosendorfer muss dran glauben“ von Rüdiger Bertram ist ein Jugendroman, der auf raffinierte Weise mit Realität und Phantasie spielt und als Hauptthema die Macht der Worte hat.   Die Geschichte beginnt mit einem Zeitungsbericht, dass in der Senkenfallhöhle ein abgetrennter Männerkopf gefunden wurde. Die Tat geschah an Halloween. Hat hier jemand mit dem Gruseln blutigen Ernst gemacht? Dann wird die Hauptperson vorgestellt, der 17jährige Moritz Rosendorfer: er ist ein begnadeter Geschichtenerzähler und hat einen in der SonderBar, einem Literaturcafe, in dem Nachwuchstalente ihre Werke präsentieren. Und Moritz´ Traum wird wahr, der Literaturagent Hobbes bietet ihm an, für seinen Verlag arbeiten zu dürfen. Seine Aufgabe ist es, „urban legends", gruselige Geschichten, die  dem Freund eines Freundes passiert sind, zu erfinden, die dann vom Verlag zuerst verbreitet und später veröffentlich werden sollen. Doch dann findet Moritz heraus, dass jemand die Geschichten wahr macht und es tatsächlich die beschriebenen Toten gibt – oder ist alles nur ein PR-Gag? Außergewöhnlich an der Geschichte ist, dass „Rosendorfer muss dran glauben“ aus der Sicht eines Beobachters erzählt wird, der Moritz ständig  überwacht. Was es damit auf sich hat, erfährt man erst am sehr überraschenden Schluss, der mir gut gefallen hat. Nachdem ich in den ungewöhnlichen Stil hineingefunden habe, konnte ich mich mit der Geschichte gut anfreunden, vor allem die zugrunde liegende Idee gefällt mir. Ob das Buch allerdings für die Zielgruppe 13-16 Jahre geeignet ist, weiß ich nicht.  

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  • Rezi zu "Rosendorfer muss dran glauben"- Rüdiger Bertram

    Rosendorfer muss dran glauben

    Mone80

    17. May 2013 um 17:16

    Inhalt: Moritz Rosendorfer ist Geschichtenerzähler. Leider nicht erfolgreich, obwohl er sehr gerne davon Leben möchte. In der SonderBar tritt er manchmal auf und wenn er Glück hat und sein Publikum ist ihm wohl gesonnen, dann wird er nicht mit Erdnüssen beworfen. Eines Abends trifft er dort auf Hobbe. Ihm gehört der Hypothesen-Verlag und er bietet ihm einen Job an. Einen Job mit der Aussicht irgendwann mal einen Roman heraus zu bringen. Doch zuerst muss Moritz Geschichten erfinden. Geschichten die verbreitet wird, bis sie irgendwann von der Gesellschaft für wahr gehalten werden. Doch bald scheinen diese Geschichten real zu werden... Meine Meinung: "Rosendorfer muss dran glauben" ist ein außergewöhnliches Jugendbuch. Es geht um Geschichten, die jeder kennt, weil der Freund eines Freundes so etwas schon passiert ist. Doch was ist, wenn diese Geschichten scheinbar wahr werden.  Dies erzählt Rüdiger Bertram in seinem Buch. Spannend geschrieben spielt sich das Ganze in Bonn ab und für mich verwunderlich im Jahr 2015. Die Geschichte ist wirr und verrückt, aber mir hat es gefallen und zwischenzeitlich wusste ich auch nicht mehr, woran ich denn bin. Wem kann man glauben, was ist real, was fiktiv. Erzählt wird das ganze in "Ich"-Form, doch es ist nicht Moritz der sie erzählt, sondern ein geheimnisvoller Dritter, der ihn dicht auf den Fersen ist und genau weiß, was Moritz so treibt. Er kennt ihn anscheinend in und auswendig und diese Art der Erzählform, hat mir richtig gut gefallen. Ständig ist man am rätseln, wer das den nun ist... Zwischenzeitlich weist das Buch einige Längen auf, aber im Großen und Ganzen hat es mich gepackt. Ich wollte unbedingt wisse, wie das alles zum Ende kommt. Und so verrückt wie das Ende war und obwohl ich einige unbeantwortete Fragen noch habe, es war passend. Mich hat es überzeugt und ich bin rundum zufrieden mit dem Buch. Es ist zwar eher ein Krimi als ein Thriller, aber ein Krimi, der sich sehen lassen kann. Für einen Thriller fehlte mir der Gruseleffekt ein wenig. Da möchte ich Gänsehaut bekommen und ein wenig geschockt werden. Und ich denke mal, dass auch ein Jugendlicher den Kick ein wenig missen wird. Rüdiger Bertram schreibt spannend und er weiß, wie er mit seinen Lesern ein wenig spielen kann. Die Personen sind gut beschrieben und auch die Handlungsorte konnte ich mir sehr gut vorstellen.  Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und es hat Spaß gemacht, Moritz zu folgen und mitzurätseln, wer hinter all dem steckt. Fazit: Ein packender Krimi, den ich sehr gerne gelesen habe. Verrückt und spannend, es hat Spaß gemacht mitzurätseln.   

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  • Vielleicht ein wenig zu kreativ..

    Rosendorfer muss dran glauben

    ColourfulMind

    16. May 2013 um 17:50

    "Die Menschen sind wie Kinder [...] Und was macht man mit Kindern, um sie vor ihrem Übermut und ihrem Leichtsinn zu beschützen? Man erzählt ihnen Geschichten." -S.169 Inhalt: Moritz ist ein erfolgloser Autor von schaurigen Gruselgeschichten und weiß nicht so recht, was mit seinem Leben anzufangen, denn er will einfach nur Autor sein. Doch dann bekommt er ein Angebot von einem zwielichtigen Verleger und seine eigenen Geschichten scheinen ihn plötzlich zu verfolgen... Meine Meinung: "Rosendorfer muss dran glauben" ist ein kurzweiliger Jugendthriller, der mir persönlich einfach ein wenig zu "seltsam" war. Denn eines ist der Roman auf jeden Fall. Anders. Das beginnt schon mit der Perspektive, die den Hauptanreiz der Geschichte für mich ausgemacht hat. Denn wir erleben das Geschehen nicht etwa aus der Sicht des Hauptcharakters. Nein, ein identitätsloser Stalker des Hauptcharakters schildert uns die Ereignisse durch seine Augen. Das ist einerseits unheimlich interessant zu lesen, da es für mich ziemlich neu war und mal eine vollkommen neue Perspektive auf die Dinge erlaubt. Andererseits fehlte mir bei dieser Perspektive eindeutig der Kontakt zum Protagonisten. Denn den beobachtet man nun einmal nur irgendwie und erfährt nichts von seinen Gefühlen oder Gedanken. Und eben das wäre für mich von großer Bedeutung gewesen, da Moritz nicht gerade als ein pflegeleichter Charakter daherkommt. Er ist nicht unbedingt sympathisch und hat auch ziemlich viele Macken. Deswegen wäre es mir wichtig gewesen, nachvollziehen zu können, warum er wie handelt oder wie es ihm in seiner Situation geht. Natürlich, die Zielgruppe ist definitiv eine Jüngere, doch auch ich hatte in dem Alter von 13 Jahren schon einen gewissen Anspruch an meine Hauptfigur. Wenn mir dann ein komplett Fremder vorgesetzt wird, zu dem ich keinen Bezug aufbauen kann, ja dann fehlt mir etwas ganz Essentielles in einer Geschichte. Aber zurück zur Handlung selbst. Die ist wirklich interessant, auch wenn sie auf nur ca 220 Seiten sehr schnell abgehandelt wird. Es wird alles sehr spannend erzählt, was nun einmal auch zu einem sehr großen Teil der Perspektive zuzuschreiben ist. Aber, was mich schließlich zu einer Bewertung von 3,5 Sternen verleitet hat, ist das Ende.Ich möchte nicht zu viel verraten, aber dieses war für mich einfach zu abgehoben, unrealistisch und völlig schwachsinnig. Auch wenn ich 13 Jahre alt wäre...also ne, wirklich! Mal ganz abgesehen davon, dass mir die Auflösung viel zu schnell dahingeklatscht vorkam. Fazit: Eine eigentlich sehr spannende Idee, deren Umsetzung auch durchaus funktioniert. Die sehr kreative Idee, aus der Perspektive eines Stalkers oder auch Verfolgers zu berichten ist wirklich sehr interessant zu lesen, dreht sich aber selbst einen Strick, indem dadurch zu viel fehlt. 3,5 Punkte.

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  • [Rezension] Rosendorfer muss dran glauben

    Rosendorfer muss dran glauben

    Tru1307

    15. May 2013 um 23:17

    Rosendorfer muss dran glauben ist ein 208 Seiten starker Thriller für Jugendliche zwischen 13 und 16. Zumindest steht "Thriller" auf dem Cover des Buches. Ich persönlich empfand die Handlung oftmals zwar interessant, aber insgesamt zu unspannend für dieses Genre. Darum bin ich auch hin und her gerissen in meiner Bewertung. Denn es gab viele positive Ansätze, die mich aber nicht immer überzeugen konnten. Gut lesbar ist das Buch durch den einfachen und flüssigen Stil aber auf jeden Fall und ich habe mich ab und an auch richtig amüsiert. Moritz ist ein Charakter, von dem ich auch nach dem Beenden der Lektüre nicht weiß, ob ich ihn mag. Zu Beginn fand ich ihn super, weil er ein Querkopf war, der einfach so mal was anders machen wollte. Er machte sich wenig Gedanken über eine gesicherte Zukunft und erfindet Geschichten, um aus brisanten Situationen zu entkommen. Aber je weiter die Handlung fortschreitet, desto unsympathischer wird Moritz mir leider, denn er ist mir lange Zeit zu naiv und belügt auch noch Menschen, die ihm eigentlich wichtig sind. Ein guter Ansatz waren für mich die Geschichten, die Moritz erfindet. Er hofft, mit den kleinen Horror-Geschichten, die er sich ausdenkt, irgendwann Karriere zu machen und als ein Verleger ihn tatsächlich anspricht, nimmt er das Angebot dankend an. Die kleinen Geschichten werden toll erzählt und ich habe mich tatsächlich kurzweilig gegruselt. Wer bekommt nicht ab und an derartige Geschichten berichtet, in denen dem Freund einer Freundin eines Bekannten mal etwas widerfahren ist. Moritz erfindet also kleine Gruselgeschichten, die tatsächlich passiert sein könnten und diese Geschichten werden dann in der Öffentlichkeit verbreitet. Das geht so weit, dass Moritz zeitweise seine eigenen Geschichten erzählt bekommt. Eine weitere gute Idee ist es, die Geschichte aus der Sicht eines Stalkers spielen zu lassen. Es berichtet jemand, den man nur als "Ich kennen lernt. "Ich" schreibt in einem Protokoll jeden Tag auf, was die Hauptfigur Moritz alles erlebt. Oftmals sind die Formulierungen humorvoll, was über gewisse Längen hinwegtröstet. Dennoch baut sich nur auf die Frage, wer denn eigentlich die Geschichte erzählt, nicht genug Spannung auf. Gerade im Mittelteil, wenn man den Hauptcharakter schon gut kennt, es aber noch nicht ins Finale geht, passiert mir insgesamt zu wenig. Das Finale selbst wirft übrigens neue Fragen auf, über die man während der Geschichte gar nicht nachgedacht hat. Dementsprechend war ich ein wenig enttäuscht, denn ich hatte mir mehr Aufklärung erhofft. Bewertung Ich hatte mir insgesamt mehr erhofft. Ein Thriller ist Rosendorfer muss dran glauben in meinen Augen nicht, aber ich wurde trotzdem über weite Strecken gut unterhalten. Besonders die Perspektive und die humorvollen Stellen haben mich überrascht und begeistert. Für Jugendliche auf jeden Fall zu empfehlen. Wer allerdings sonst gerne Thriller liest wird von der lange Zeit dahinplätschernden Handlung nicht begeistert sein.

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