Rüdiger Heins In Schweigen gehüllt

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Inhaltsangabe zu „In Schweigen gehüllt“ von Rüdiger Heins

Honorine Steimer, eine ehemalige Ordensfrau, wird am 1. April 1903 ermordet im Keller ihres Wohnhauses aufgefunden. Unauffällig lebte sie in einem kleinen Dorf an der Nahe. Bei den Dorfbewohnern war sie beliebt, weil sie sich immer sehr hilfsbereit zeigte. ---- „So haben wir denn in Rüdiger Heins‘ Werk einen modernen Montageroman vor uns, der dem Leser nicht nur einen Einblick in die komplexe, in sich widersprüchliche Psyche eines Menschen ermöglicht, der auf seine Weise Liebender und Mörder zugleich ist, sondern auch in eine bürgerliche Gesellschaft, die für Menschen an ihrem Rand keinen Platz hat. Das macht das Werk weit über eine reine Detektivgeschichte in der Tradition von Georges Simenon hinaus zu einem spannungsgeladenen, äusserst lesenswerten Zeitroman.“ Prof. Dr. Mario Andreotti ist Dozent für neuere deutsche Literatur in St. Gallen und Zürich und Autor des UTB-Bandes „Die Struktur der modernen Literatur“. (Quelle:'Flexibler Einband/01.02.2014')

Eine Ordensfrau, ein Raubmörder, ein Journalist, eine Kellerassel

— Waschbaerin
Waschbaerin

Für einen Krimi nicht sehr spannend

— Vampir989
Vampir989

Interessante Geschichte um einen Mordfall an einer ehemaligen Ordensfrau, aber nicht wirklich packend und wirkte auf mich zu verzettelt

— Tulpe29
Tulpe29

War interrisannt zu lesen,und leider schnell zu Ende!

— Katzenmicha
Katzenmicha

spannende Ansätze, aber in sich noch ein wenig unausgegoren.

— Marjuvin
Marjuvin

Leider nicht überzeugend!

— abetterway
abetterway

Es ist ein Montageroman, der aber zu viele Dinge anreißt und unvollendet lässt.

— mabuerele
mabuerele

Abstrakte Kunst der Literatur

— jutscha
jutscha

Leider hat mich das Buch nicht sonderlich angesprochen, obwohl der Teil mit der Nonne interessant war.

— Yoyomaus
Yoyomaus

Mich hat nur der Teil um die Nonne interessiert, insgesamt hat mich das Buch nicht angesprochen.

— buecherwurm1310
buecherwurm1310

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  • Ein Mord an der Nahe

    In Schweigen gehüllt
    Waschbaerin

    Waschbaerin

    26. June 2017 um 23:39

    Ein Teil dieses Buches "In Schweigen gehüllt". von Rüdiger Heins basiert auf einer wahren Begebenheit. Die ehemalige Ordensfrau Honorine Steimer kommt aus einem Kloster aus Würzburg zurück an die Nahe und versucht, in ihrem Haus eine neue Ordensgemeinschaft zu gründen. In dem Ort gilt sie als besonders beliebt und hilfsbereit. Umso schlimmer wird der schreckliche Mord an dieser liebenswerten Frau von den Mitmenschen empfunden. Die Polizei setzt alle damaligen zur Verfügung stehende Mittel ein und schnell steht fest, der Mörder ist ihr Neffe Anton. Es ging ihm um Geld, also war es ein Raubmord. Ich hätte mir gewünscht, etwas mehr von dieser Ordensfrau Honorine Steimer zu erfahren. Sie ist das Opfer, aber mir als Leser bleibt sie seltsam fremd. Ich hätte gerne etwas mehr von ihr gewusst - was sie denkt, welch ein Mensch sie war, welche Vorlieben sie hatte. Wogegen ihrem Neffen Anton vom Autor wesentlich mehr Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Sein Werdegang, seine kindlichen Ängsten und seine Ausgegrenztheit werden detailliert  und anschaulich beschrieben, wodurch man als Leser einen Eindruck davon bekommt, warum er so wurde wie er war. Auch die Tat an sich wurde in ihrer ganzen Brutalität geschildert.Dies ist aber nur die eine Geschichte, die in diesem Buch erzählt wird. Es gibt noch eine weitere.Diese Geschichte handelt von einem Journalisten, dem die Unterlagen zu dem Mord an Honorine Steimer gegeben - nein, aufgedrängt - wurde, damit daraus ein Buch entsteht und der Nachwelt dieses Verbrechen nochmals vor Augen geführt wird.Doch das wurde mir nun etwas zu verworren. Die Träume des Journalisten, seine Empfindungen - dabei werden auch seine schrecklichen Erlebnisse mit seiner Tante  eingefügt. Ereignisse und Probleme, die aber nur gestreift werden. Da dieses Buch nur eine geringe Seitenzahl hat, ist mehr Tiefgang auch nicht möglich. Beide Geschichten wären im Grunde ein eigenes Buch wert. Doch dafür müssten sie ausführlicher erzählt werden. 

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  • Spannender Krimi, aber leider nicht meine Art von Buch

    In Schweigen gehüllt
    Streiflicht

    Streiflicht

    18. June 2017 um 11:50

    Leider muss ich sagen, dass ich mich mit diesem Buch sehr schwer getan habe. Ich kam zuerst ganz gut rein, aber dann kam der Abschnitt über 1986 und damit konnte ich mich leider überhaupt nicht anfreunden. Daher brauchte ich auch einige Tage, bis ich mit diesem doch recht kurzen Büchlein fertig wurde. Die Abschnitte über die historische Begebenheit mit dem Mord an der früheren Nonne und den daraufhin folgenden Ereignissen haben mir sehr gut gefallen und haben mich auch mitgerissen. Allerdings wurde ich dann immer wieder ziemlich deutlich gebremst von diesen seltsamen Träumen und den Berichten des Autors. Hätte er diese weggelassen, hätte mir das Buch viel besser gefallen. Sie haben meiner Meinung nach die Spannung aus der Geschichte rausgenommen. Die sehr kurzen Abschnitte über die Assel fand ich gut und eine witzige Idee.   Der Autor kann gut schreiben, das zeigt sich wunderbar in den historischen Krimielementen. Allerdings war diese Art von Roman leider nicht mein Fall, sodass ich das nicht so recht genießen konnte. Schade, aber dennoch bin ich froh, mal eine ganz andere Art von Krimi-Roman gelesen zu haben. Danke, dass ich dabei sein durfte!

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  • In Schweigen gehüllt

    In Schweigen gehüllt
    Vampir989

    Vampir989

    12. June 2017 um 17:24

    Inhalt: Die Geschichte der Honorine Steimer und des Anton Detrois beruht auf einer wahren Begebenheit. Honorine Steimer, die Ordensgründerin der Erlöserschwestern in Würzburg, muss ihr Kloster unter nicht geklärten Umständen verlassen. Obwohl sie aus dem Orden ausgetreten ist, erhält sie von diesem eine jährliche "Leibrente" von 800 Reichsmark. Mit diesem Geld versucht sie einen neuen Orden zu gründen. In ihrem Haus hat sie bereits zwei junge Mädchen einquartiert, aus denen sie Nonnen machen will. Unauffällig lebte sie in einem kleinen Dorf an der Nahe. Ich habe das Buch bei einer Buchverlosung gewonnen.Der Klapptext hatte mich sehr neugierig gemacht und mein Interesse geweckt.Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt.Über das Leben von Honorine Steimer erfman relativ wenig in diesem Buch.Der Schreibstil ist zwar leicht und flüssig.Man liest die wenigen Seiten auch sehr schnell.Trotzdem bin ich mit der Geschichte nicht klar gekommen.Schon zu Beginn weiß man wer der Mörder ist.Dadurch wird auch kein Spannungsbogen aufgebaut und die Handlung plätschert so vor sich hin.Es gibt 2 verschiedene Handlungsstränge und dazu eine Beschreibung von einer Kesselassel die immer mal in der Geschichte wieder auftaucht.Die Protoganisten wurden zwar gut beschrieben ,jedoch habe ich keinen Bezug zu ihnen bekommen.Ich hatte andere Vorstellungen zu dieser Lektüre und es ist bestimmt auch Geschmacksache.Manch anderer Leser findet dieses Buch bestimmt ganz toll.

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  • Mal was anderes

    In Schweigen gehüllt
    Katzenmicha

    Katzenmicha

    09. June 2017 um 12:18

    Honorine Steimer, eine ehemalige Ordensfrau, wird am1. April 1903 ermordet im Keller ihres Wohnhauses aufgefunden.Unauffällig lebte sie in einem kleinen Dorf an der Nahe. Bei denDorfbewohnern war sie beliebt, weil sie sich immer sehr hilfsbereitzeigte. —-„So haben wir denn in Rüdiger Heins‘ Werk einen modernenMontageroman vor uns, der dem Leser nicht nur einen Einblick indie komplexe, in sich widersprüchliche Psyche eines Menschenermöglicht, der auf seine Weise Liebender und Mörder zugleich ist,sondern auch in eine bürgerliche Gesellschaft, die für Menschen anihrem Rand keinen Platz hat. Das macht das Werk weit über einereine Detektivgeschichte in der Tradition von Georges Simenonhinaus zu einem spannungsgeladenen, äusserst lesenswerten Zeitroman.“Prof. Dr. Mario Andreotti ist Dozent für neuere deutsche Literatur in St. Gallen undZürich und Autor des UTB-Bandes „Die Struktur der modernen Literatur“.Fazit:Das Buch beschreibt das Leben der ehemaligen Ordensfrau Honorine Steimer.Die ehemalige Ordensfrau wird am 1.April 1903 im Keller ihres Wohnhauses ermordet aufgefunden.Sie war immer hilfsbereit und besonders in der Pflege von Kranken machte sie sich nützlich.Obwohl sie aus dem Orden ausgetrehten war bekam sie 800 Reichsmark.Das Buch erzählt das wahre Leben von Honorine ,wie sie versucht hat einen neuen Orden zu gründen.Der Schreibstilist flüssig und mal was ganz anderes.Kein Krimi in dem Sinn wie es im Klapptext beschrieben ist-allso kein historischer Roman,wie man es vermutet.Es war mal was ganz anderes -das Buch zu lesen.Ich finde es ist Geschackssache.Ich fand es interrisannt,das Buch hat gut begonnen-aber nachher erfährt man nicht mehr viel von der ehemaligen Ordensfrau,leider.Ich gebe daher dem Buch 3 SterneVielen Dank das ich das Buch lesen durfte,war mas anderes.Hätte gerne mehr von der Nonne noch erfahren.

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  • Mörderische Gier

    In Schweigen gehüllt
    Tulpe29

    Tulpe29

    05. June 2017 um 16:00

    Die Geschichte  an sich war interessant, aber für mich zu langatmig erzählt und durch die drei verschiedenen Handlungsstränge irgendwie zerrissen.
    Mir fehlte der rote Faden, das Buch war nicht richtig fesselnd.

  • Das Buch ist einfach besonders

    In Schweigen gehüllt
    Xynovia

    Xynovia

    04. June 2017 um 21:46

    Das Buch „In Schweigen gehüllt“ von Rüdiger Heins erschienen im Debras Verlag, handelt über das Leben und den Mord an der Ordensschwester Honrine Steimer. Klappentext: Honorine Steimer, eine ehemalige Ordensfrau, wird am 1. April 1903 ermordet im Keller ihres Wohnhauses aufgefunden. Unauffällig lebte sie in einem kleinen Dorf an der Nahe. Bei den Dorfbewohnern war sie beliebt, weil sie sich immer sehr hilfsbereit zeigte. ---- „So haben wir denn in Rüdiger Heins‘ Werk einen modernen Montageroman vor uns, der dem Leser nicht nur einen Einblick in die komplexe, in sich widersprüchliche Psyche eines Menschen ermöglicht, der auf seine Weise Liebender und Mörder zugleich ist, sondern auch in eine bürgerliche Gesellschaft, die für Menschen an ihrem Rand keinen Platz hat. Das macht das Werk weit über eine reine Detektivgeschichte in der Tradition von Georges Simenon hinaus zu einem spannungsgeladenen, äusserst lesenswerten Zeitroman.“ Prof. Dr. Mario Andreotti ist Dozent für neuere deutsche Literatur in St. Gallen und Zürich und Autor des UTB-Bandes „Die Struktur der modernen Literatur“. (Quelle:'Flexibler Einband/01.02.2014') Meine Meinung: Das Buch „In Schweigen gehüllt“ handelt über das Leben und den Mord der Ordenschwester Honorine Steiner. Der Autor hat hierbei nicht nur einen , für mich persönlich, überwältigenden Schreibstil, sondern er hat diesen etwas anderen Kriminalroman auch anders aufgebaut wie man es kennt. Als erstes fiel mir auf das die ganze Geschichte mit dem Mord an Honorine beginnt und man den Mörder auch gleich kennt. Danach wechselt sich die Geschichte dann ab zwischen den 3 Handlungssträngen. Die Handlungsstränge sind das Leben der Ordensschwester im Rückblick, der Weg des Mörders Anton Detrois und die Erlebnisse des Autors. Auffällig waren für mich das die Geschichte der Ordensschwester mit kirchlichen Gebeten und Psalmen unterlegt war. Ebenfalls wird in dem Buch, immer wieder ein paar Zeilen über eine Kellerassel im Keller berichtet, dieses geschah immer unabhängig von der eigentlichen Geschichte mit einer anderen Schrift. Das erschien mir anfänglich etwas wunderlich, aber nach dem ich nachgedacht habe passte das Ganze wunderbar zur Geschichte. Mir hat das Buch wirklich gut gefallen da es anders aufgebaut war und inhaltlich sehr anschaulich geschrieben wurde, daher von mir 5 Sterne. Jeder der sich für Historische Romane interessiert kann ich dieses Buch einfach nur weiter empfehlen.

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  • In Schweigen gehüllt

    In Schweigen gehüllt
    AnjaKoenig

    AnjaKoenig

    03. June 2017 um 19:44

    cover, titel und Beschreibung fand ich sehr anziehend, allerdings konnte mich das buch nicht überzeugen. die geschichte mit den Hintergründen ist interessant, allerdings die Durchleuchtung aus verschiedenen seiten verwirrte mich mehr als es klären konnte. hatte mir mehr versprochen von dem buch, das mich bezüglich der wahren Begebenheit und der Örtlichkeit angesprochen hatte.

  • "Ein moderner Montageroman"

    In Schweigen gehüllt
    Martinchen

    Martinchen

    02. June 2017 um 18:30

    "Honorine Steimer, eine ehemalige Ordensfrau, wird am 1. April 1903 ermordet im Keller ihres Wohnhauses aufgefunden. Unauffällig lebte sie in einem kleinen Dorf an der Nahe. Bei den Dorfbewohnern war sie beliebt, weil sie sich immer sehr hilfsbereit zeigt. Besonders in der Pflege von Kranken machte sie sich nützlich." lesen wir auf der Rückseite des Schutzumschlages. Der Klappentext gibt weitere Auskunft: "Die Geschichte der Honorine Steimer und des Anton Detrois beruht auf einer wahren Begebenheit. Honorine Steimer, die Ordensgründerin der Erlöserschwestern in Würzburg, muss ihr Kloster unter nicht geklärten Umständen verlassen. Obwohl sie aus dem Orden ausgetreten ist, erhält sie von diesem eine jährliche "Leibrente" von 800 Reichsmark. Mit diesem Geld versucht sie einen neuen Orden zu gründen. In ihrem Haus hat sie bereits zwei junge Mädchen einquartiert, aus denen sie Nonnen machen will. Doch Anton Detrois durchkreuzt ihre Pläne. Er weiß, dass sie viel Geld hat, deshalb will Detrois sie dazu überreden, ihm etwas davon zu leihen. Hornorine Steimer verweigert ihm diese Bitte. Außer Kontrolle geraten, tötet der junge Detrois die alte Steimer, um sie anschließend auszurauben." Das Cover des Schutzumschlages ist in einem Blutrot gehalten. In alter Druckschrift ist die Geschichte in Form eines Medaillons mit dem Foto einer Ordensfrau in schwarz-weiß-grau zu erkennen. Es passt ausgezeichnet zum Inhalt und zur Zeit Anfang des 20. Jahrhunderts. Ein Nachwort von Prof. Dr. Mario Andreotti (Dozent für neuere deutsche Literatur in St. Gallen) mit dem Titel "Spannung im modernem Gewand" vervollständigt das Büchlein (176 Seiten) und erklärt den Aufbau des Romans. Rüdiger Heins ist Gründer und Studienleiter des INKAS Institut für kreatives Schreiben. Er hat bereits mehrere Romane veröffentlicht, die sich mit Menschen am Rande unserer Gesellschaft beschäftigen. "In Schweigen gehüllt" wird als moderner Montageroman beschrieben. Zwei Zeitebenen wechseln sich ab: zum einen die Zeit zwischen dem 1. April und dem 5. September 1903 und zum anderen ausgewählt Tage zwischen 1986 und 2013. 1903 nimmt den größten Teil ein, denn der Leser erfährt die Tat, das Geschehen bis zur Festnahme von Anton Detrois und seine Verurteilung. Der Ich-Erzähler bekommt im August 1986 den Auftrag, die bereits recherchierte Geschichte niederzuschreiben, ein Auftrag, der mehr als ein Vierteljahrhundert in Anspruch nehmen soll und erst 2013 erfüllt ist. Hinzu kommen die Aussagen verschiedener Zeitzeugen, die Honorine Steimer und/oder Anton Detrois gekannt haben und Ausschnitte aus Chroniken und Zeitungsartikel. Ergänzend sind Gebets- und Bibeltexte eingefügt. Der Roman beginnt mit der Beschreibung einer Kellerassel, die sich auf die Tote zu bewegt. Beschreibungen der Kellerassel oder auch Wiederholungen von Teilen des Textes tauchen das gesamte Buch immer wieder auf. Der Schreibstil ist sachlich, klar und gut lesbar. Fazit: Dieser Roman ist nicht einfach zu lesen. Ich empfehle ihn gern Lesern, die sich auf Neues und Ungewohntes einlassen wollen.  

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  • "In Schweigen gehüllt" - Rüdiger Heins

    In Schweigen gehüllt
    Marjuvin

    Marjuvin

    31. May 2017 um 08:52

    Klappentext:Honorine Steimer, eine ehemalige Ordensfrau, wird am 1. April 1903 ermordet im Keller ihres Wohnhauses aufgefunden. Unauffällig lebte sie in einem kleinen Dorf an der Nahe. Bei den Dorfbewohnern war sie beliebt, weil sie sich immer sehr hilfsbereit zeigte. ---- „So haben wir denn in Rüdiger Heins‘ Werk einen modernen Montageroman vor uns, der dem Leser nicht nur einen Einblick in die komplexe, in sich widersprüchliche Psyche eines Menschen ermöglicht, der auf seine Weise Liebender und Mörder zugleich ist, sondern auch in eine bürgerliche Gesellschaft, die für Menschen an ihrem Rand keinen Platz hat. Das macht das Werk weit über eine reine Detektivgeschichte in der Tradition von Georges Simenon hinaus zu einem spannungsgeladenen, äusserst lesenswerten Zeitroman.“Rezension:Ich hatte beim Lesen den Eindruck, dass der Autor rein technisch wirklcih was vom Schreiben verstehen muss - ich kann es nicht besser ausdrücken. Es war sehr interessant aufgebaut, wahrscheinlich ist es das, was am Klappentext ein "Montageroman" genannt wird. Was aber auch vermerkt ist, ist dass es einblick in die bürgerliche Gesellschaft gibt, die für Randgestalten keinen Platz findet. Das war für mich nicht spürbar ... das Buch hat nur ca. 170 Seiten und es werden 3 Haupthandlungs- bzw. Zeitstränge geführt, was dazu führt, dass der Leser am Ende ein wenig ein schales Gefühl hat. Vor allem im letzten Kapitel als der Autor der "Nonnengeschichte" schreibt, dass es ihn über 20 Jahre verfolgt hat und nun fertig ist, sein Leben hätte es verändert. Das erscheint leider bei der Länge des Buches und der an der Oberfläche verbleibenden Stränge nicht richtig glaubwürdig. Dass am Ende das Geheimnis von Sr. Honorine ungelüftet bleibt frustriert zwar ein wenig, aber passt zum Titel des Buches. Fazit... das Buch könnte mehr Tiefe vertragen in der Handlung bzw. in den Charakteren. Das Randgeschehen des Gesellschaftslebens der Zeit wäre auch noch ein paar Seiten wert, meines Erachtens. Aber in den Ansätzen gibt es durchaus was her....

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  • „In Schweigen gehüllt“ – ein etwas anderer Schreibstil

    In Schweigen gehüllt
    grit0707

    grit0707

    29. May 2017 um 09:26

    Klappentext:Die Geschichte der Honorine Steimer und des Anton Detrois beruht auf einer wahren Begebenheit. Honorinne Steimer, die Ordensgründerin der Erlöserschwestern in Würzburg, muss ihr Kloster unter nicht geklärten Umständen verlassen. Obwohl sie aus dem Orden ausgetreten ist, erhält sie von diesem eine jährliche "Leibrente" von 800 Reichsmark. Mit diesem Geld versucht sie einen neuen Orden zu gründen. In ihrem Haus hat sie bereits zwei junge Mädchen einquartiert, aus denen sie Nonnen machen will. Doch Anton Detrois durchkreuzt ihre Pläne. Er weiß, dass sie viel Geld hat, deshalb will Detrois sie dazu überreden, ihm etwas davon zu leihen. Honorinne Steimer verweigert ihm diese Bitte. Außer Kontrolle geraten, tötet der junge Detrois die alte Steimer, um sie anschließend auszurauben.Meine Meinung:Da das Buch auf einer wahren Begebenheit beruht, wollte ich es auch sehr gerne lesen. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich gut lesen. Am Anfang beginnt die Geschichte spannend und man ist erpicht mehr über die Hintergründe der Tat und auch über das Vorleben beider Protagonisten zu erfahren. Leider ist gerade über Honorine Steimer sehr wenig geschrieben. Dafür gibt es Nebengeschichten aus 1986 und die einer Kellerassel. Da das Buch auch psychologische Aspekte beleuchtet, kann man hier einen Zusammenhang zwischen dem Insekt und dem Täter erkennen. Für mich war das mal ein ganz anderer Ansatz. Mein Fazit:Dieses Buch ist kein herkömmlicher historischer Krimi, wie der Klappentext erst vermuten lässt. Der Aufbau der Geschichte ist anders als ich es bisher kenne. Das muss nicht schlecht sein. Trotzdem sollte man wissen, dass es eben kein Krimi ist, der mit einem Fall beginnt und dann durch Recherche spannend gelöst wird. Ich konnte das Buch trotzdem gut lesen, es ist allerdings wirklich Geschmackssache.

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  • Der Funke sprang nicht über

    In Schweigen gehüllt
    JessicaLiest

    JessicaLiest

    27. May 2017 um 22:15

    Die Geschichte der Honorine Steimer und des Anton Detrois beruht auf einer wahren Begebenheit. Honorinne Steimer, die Ordensgründerin der Erlöserschwestern in Würzburg, muss ihr Kloster unter nicht geklärten Umständen verlassen. Obwohl sie aus dem Orden ausgetreten ist, erhält sie von diesem eine jährliche "Leibrente" von 800 Reichsmark. Mit diesem Geld versucht sie einen neuen Orden zu gründen. In ihrem Haus hat sie bereits zwei junge Mädchen einquartiert, aus denen sie Nonnen machen will. Doch Anton Detrois durchkreuzt ihre Pläne. Er weiß, dass sie viel Geld hat, deshalb will Detrois sie dazu überreden, ihm etwas davon zu leihen. Honorinne Steimer verweigert ihm diese Bitte. Außer Kontrolle geraten, tötet der junge Detrois die alte Steimer, um sie anschließend auszurauben.Der Täter ist gleich von Beginn an klar, seine Beweggründe die ihm zum Handeln bewog ist doch immer wieder erschreckend, was Geld doch mit einem Menschen alles anstellen kann. Über das Leben vom ihm erfährt man erste im Laufe der Zeit. Die Zeit rennt für Anton, die Jagd nach ihm beginnt und wir waren dabei jedoch kam bei mir dieses Feeling nicht rüber und hätte von der Handlung her etwas anderes erwartet. Neben der Haupthandlung wurden auch noch weitere Handlungen eingeschoben von denen ich nicht verstanden haben was sie zur Handlung beitragen sollen, ich fand sie irgendwie fehl am Platz. Was ich aber interessant fand war der Teil mit der Nonne. Abgesehen davon haben mir die Handlungsstränge zu oft durcheinander gewechselt und meinen Lesefluss dadurch gestört. Den Klappentext empfand ich als sehr interessant und auch vielversprechend, jedoch konnte sich mein anfängliches Interesse im Laufe der Handlung nicht halten.

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  • Buchverlosung zu "In Schweigen gehüllt" von Rüdiger Heins

    In Schweigen gehüllt
    Debras_Verlag

    Debras_Verlag

     Die Geschichte der Honorine Steimer und des Anton Detrois beruht auf einer wahren Begebenheit. Honorine Steimer, die Ordensgründerin der Erlöserschwestern in Würzburg, muss ihr Kloster unter nicht geklärten Umständen verlassen. Obwohl sie aus dem Orden ausgetreten ist, erhält sie von diesem eine jährliche "Leibrente" von 800 Reichsmark. Mit diesem Geld versucht sie einen neuen Orden zu gründen. In ihrem Haus hat sie bereits zwei junge Mädchen einquartiert, aus denen sie Nonnen machen will. Unauffällig lebte sie in einem kleinen Dorf an der Nahe. 

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    • 72
  • In Schweigen gehüllt

    In Schweigen gehüllt
    Pixibuch

    Pixibuch

    26. May 2017 um 14:47

    Als ich dieses Buch in Händen hielt, habe ich sofort das andere Buch, das ich gerade gelesen haben, zur Seite legen und habe sofort mit der Lektüre dieses Buches begonnen und es wirklich an einem Tag ausgelesen, so fasziniert war ich von dem Schreibstil und dem Leben der einstigen Nonne Honorine Steimer. Um so interessanter und spannender war das Buch, da es sich hier ja um keine Fiktion handelt, sondern es sich um reelle Personen und deren Leben handelt. Honorine Steimer mußte das Kloster verlassen und lebte dann alleine in einem Haus in einem Dorf an der Nage. Warum sie aus dem Kloster ausgeschieden ist, erfahren wir leider nicht. Nur vage wird etwas angedeutet und jeder Leser kann sich so seine Meinung bilden. Honorine erhielt vom Kloster eine Leibrente und lebte sehr sparsam und bescheiden. Sie sorgte sich um Kranke und Arme und nahm in ihrem Haus auch Mädchen auf, die sie im christlichen Sinne erzog. Ein entfernter Verwandter von ihr brauchte Geld und ermordete sie grausam. Anton Detrois erbeutete 50,-- M. Seine Flucht ist mit seinen Worten und seinen Gedanken genau beschrieben. Er läßt sich mit verschiedenen Leuten ein, kauft protzig und großzügig ein und wird dann gefangengenommen und zum Tode verurteilt. Dies geschah im Jahre 1903. In diesem Buch kommt noch eine weitere Person aus dem Jahre 1986 zu Wort, die ein Buch um das Geschehen von damals schreiben soll. Dieser Schriftsteller weigert sich jahrelang, an diese Sache heranzugehen. Das Buch wird aus verschiedenen Gesichtspunkten geschrieben. Es werden auch einige psychologische Gesichtspunkte erläutert. Auf einigen Seiten sind immer wieder Gebete abgedruckt und in anderer Schrift steht am Anfang eines neuen Kapitels die Geschichte einer Assel im Keller mit sehr viel Blut. Hier wird auf die tote Honorine Bezug genommen. Es ist kein leichtes oder einfaches Buch, es regt den Leser zum Denken an. Wir dürfen auch nicht vergessen, dass sich alles in einem anderen Jahrhundert zugetragen hat, wo das ganze Leben noch strenger und härter war. Dieses Buch ist eine Erweiterung des Horizontes eines jeden Lesers und ich würde mich freuen, öfters solche Bücher lesen zu dürfen. Zu erwähnen ist auch noch das wunderschöne Cover, auf dem der Kopf der Ordenfrau zwischen einem Schriftstück zu sehen ist.

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  • Nicht mein Buch

    In Schweigen gehüllt
    jackdeck

    jackdeck

    23. September 2016 um 16:47

    Honorine Steimer, ehemalige Ordensfrau, lebt in einem kleinen Dorf, wo sie beliebt ist, weil sie immer hilft. Dann wird sie in ihrem Keller tot aufgefunden.Das Buch lässt sich an sich recht zügig lesen, da es nur 176 Seiten hat. Aber die vielen psychologischen Aspekte erschweren das flüssige Lesen.Von Anfang an ist bekannt, wer der Mörder ist. Man begibt sich auf die Jagd nach dem flüchtigen Täter. Den Mord begangen hat ihr Neffe Anton Detrois, der sie um Geld gebeten hat, was sie verweigerte.Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit.Ich habe mich auf einen interessanten historischen Kriminalfall gefreut. Leider konnte ich mit diesem Buch nicht viel anfangen. Es wird als Montageroman angekündigt und so kommt es auch daher: Neben dieser Handlung um Honorine von 1903 gibt es immer wieder Einschübe von Gebeten, von einer Assel und anderen Geschehen. Mir wurde nicht klar, was diese ziemlich ausgebreiteten Teile mit dem Fall Steimer zu tun haben. Spannung kam so nicht auf. Es kann sein, dass andere Leser das anders sehen.Mich hat nur der Teil um die Nonne interessiert, insgesamt hat mich das Buch nicht angesprochen.

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  • Leserunde zu "In Schweigen gehüllt" von Rüdiger Heins

    In Schweigen gehüllt
    Debras_Verlag

    Debras_Verlag

    Neue Leserunde zu einem ungewöhnlichen Buch: ISBN_978-3-937150-12-3 Rüdiger Heins: In Schweigen gehüllt Debras Verlag Konstanz, 2013, 228 Seiten, Hardcover Wer sich für diese Leserunde anmeldet, nimmt an der Verlosung von 25 Hardcover-Ausgaben des Buches teil. Wer nicht gewinnt, hat die Möglichkeit mein Buch direkt beim Verlag zu bestellen. Sobald der Verlag alle Adressen der Gewinner hat, werden die 25 Bücher als Buchsendung mit einem Lieferschein des Verlags an die Gewinner verschickt. Dann kann die Leserunde beginnen. Der Verlag wünscht allen Bewerbern viel Glück. In der Seite des Debras Verlags gibt es (gewissermaßen als Vorabinformation) eine Rezension des Journalisten Edgar Helmut Neumann (http://www.debras-verlag.de/buecher.html). Zu beachten ist, dass der Autor des Buchs sein Manuskript an verschiedene andere Verlage gegeben hat und es noch andere Formen und  ISBN-Nummern gibt.

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