Rüdiger Safranski Goethe und Schiller: Geschichte einer Freundschaft

(29)

Lovelybooks Bewertung

  • 33 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 2 Leser
  • 4 Rezensionen
(16)
(9)
(4)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Goethe und Schiller: Geschichte einer Freundschaft“ von Rüdiger Safranski

Über die außergewöhnlichste Freundschaft in der Geschichte des Geistes.Goethes und Schillers Freundschaft gilt als Traumpaarung der deutschen Klassik, als Sternstunde des Geistes. Doch ganz konfliktfrei war ihr Verhältnis nicht. Obwohl sie sich gegenseitig halfen und inspirierten, beneidete Schiller den großen Goethe und fürchtete sich Goethe vor dem Aufstieg Schillers. In seinem spannend zu lesenden Buch erzählt Rüdiger Safranski die gemeinsame Geschichte der beiden Geistesheroen von der ersten Begegnung 1779 in Stuttgart bis zu Schillers Beerdigung in Weimar, der Goethe fernblieb.

Eine echte Perle in Sachen Literaturgeschichte: hochinformatives Sachbuch, gut strukturiert und sehr ansprechend geschrieben.

— BrittaRoeder
BrittaRoeder

Sehr informativ, guter Einblick in die damalige Zeit, mit vielen Zitaten! Allerdings etwas zäh zu lesen...

— emary
emary

Sehr informativ, guter Einblick in die damalige Zeit, mit vielen Zitaten! Allerdings etwas zäh zu lesen...

— emary
emary

Stöbern in Biografie

Am Ende der Welt ist immer ein Anfang

Leider nicht das erwartete unterhaltsame Lebens- und Reiseabenteuer, sondern teils schwere Schicksalskost und zu viel Spirituelles.

Lunamonique

Dichterhäuser

Ein großartiges Geschenk an alle, die Literatur & ihre Dichter lieben/besser kennenlernen wollen. Diese Fotos! Ein wahres Fest fürs Auge!

Wedma

Penguin Bloom

Inspiriert einfach...

WriteReadPassion

Und was machst Du so?

Eine interessante Lektüre, die dazu führt, die eigene Biografie und Berufswahl zu hinterfragen.

seschat

Gegen alle Regeln

Sehr persönlicher Bericht, der nahe geht.

miss_mesmerized

Von Beruf Schriftsteller

Ein sehr lesenswerter Einblick in das Leben des berühmten Schriftstellers Haruki Murakami - nicht nur für Bibliophile!

DieBuchkolumnistin

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Geschichte einer Freundschaft

    Goethe und Schiller: Geschichte einer Freundschaft
    PaulTemple

    PaulTemple

    Es war nicht unbedingt Freundschaft auf den ersten Blick, als Schiller und Goethe sich begegneten. Während Schiller den Weimarer Legationsrat zwar wegen seines Werthers hochgradig verehrte, missfielen ihm Goethes neuere Werke und seine verstockte, herablassende Erscheinung. Goethe hingegen wurde durch Schiller an seine frühen Sturm und Drang Jahre erinnert - eine Epoche, der er zunehmend reserviert und distanziert gegenüberstand. So dauerte es mehrere Jahre, bis zwischen den beiden eine Freundschaft entstand, die der Nachwelt vielerlei Glanzstücke der deutschen Literaturgeschichte hinterließ. Kenntnisreich und detailreich berichtet der Autor über die beiden Lebensläufe der Dichter, die sich mal annähren und mal wieder voneinander entfernen, sich jedoch nie ganz trennen. Sehr empfehlenswert!

    Mehr
    • 5
  • Ein Versuch über die Freundschaft "Goethe & Schiller"

    Goethe und Schiller: Geschichte einer Freundschaft
    Sokrates

    Sokrates

    07. March 2014 um 09:34

    In altbewährtem Stil widmet sich Rüdiger Safranski hier der einzigartigen und fruchtbringenden Freundschaft zwischen Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich von Schiller. Entlang der biographischen Chronologie beleuchtet Safranski die gemeinsam verbrachten Lebensstationen und reflektiert das soziale wie kulturelle Umfeld beider Schriftsteller in Weimar und Jena. Das Lese-Resümee dieses Buches ist verhalten positiv. Meinem Leseeindruck nach, kommt Safranski nicht über eine mittelmäßig bis gut gelungene biographische Erzählung hinaus. Allerdings ist hier die Konkurrenz vergleichender, mitunter besserer Werke (Sigrid Damm u. ä.) sehr groß. Vielleicht liegt es aber auch am Stoff:  möchte man als Leser etwas über die „Besonderheit einer Freundschaft“ erfahren, ist man vielleicht geneigt zu hoffen, Spezialitäten des Privaten oder Psychologischen zu erfahren – doch das kann Safranski zu Recht nicht bieten, denn es bliebe mit dem Spekulativen verhaftet. Quellen lassen derartige Schlussfolgerungen oft nicht zu, ein Fachsimpeln in solch eine Richtung wäre pseudowissenschaftlich und bei Weitem nicht Sinn und Zweck von Safranskis Publikation.  Dennoch bleibt der Erkenntnisgewinn sowie der (emotionale) Leseeindruck hinter dem Erwarteten zurück; vielleicht auch, weil viele der von Safranski chronologisch-biographisch dargestellten Fakten bereits vielfach diskutiert und daher bekannt sind. Auch bleiben tiefergehende Erörterungen eben zum Gehalt dieser Freundschaft aus – man begreift zwar als Leser, dass die Antipoden Schiller und Goethe vielleicht gar der Reiz dieser Freundschaft waren und das Oszillieren zwischen diesen Polen das geniale Potential erst hervorbrachte, aber dies spürt man als Leser nur ansatzweise.

    Mehr
  • Rezension zu "Goethe und Schiller. Geschichte einer Freundschaft" von Rüdiger Safranski

    Goethe und Schiller: Geschichte einer Freundschaft
    angel1843

    angel1843

    30. August 2011 um 15:13

    Eine wunderbar beschriebene Geschichte über zwei der größten Schriftsteller des 18. Jh.
    Hier wird endlich mal die Geschichte der beiden wie sie sich kennen und schätzen gelernt haben erzählt und das mit sehr eindrucksvollen Bildern beschrieben!

    Ein wirklich sehr tolles Werk!

  • Rezension zu "Goethe und Schiller. Geschichte einer Freundschaft" von Rüdiger Safranski

    Goethe und Schiller: Geschichte einer Freundschaft
    Heike110566

    Heike110566

    23. December 2010 um 19:00

    Die Freundschaft zwischen Goethe und Schiller ist ein besonderes Kleinod in der Geschichte. - Rüdiger Safranski versucht in diesem Buch ein Portrait derselbigen zu zeichnen. Sehr gut gelingt es ihm auch herauszustellen, dass die Werke der beiden Giganten aus der Zeit der Weimarer Klassik nur so uns vorliegen, weil es diese Freundschaft gab. Sie waren einerseits Konkurrenten, andererseits half einer dem anderen bei der Erarbeitung seiner Kunstwerke. Einer war dem anderen seine Muse. Safranski stellt die Gegenseitigkeit und das Miteinander der beiden Dichter in einer spannenden Art und Weise dar. Zweifellos. Aber bei der rhetorischen Gestaltung des Textes gibt es auch einiges zu bemängeln. Häufig vermischen sich Zitatstellen aus Briefen oder anderen Primärquellen mit eigenen Worten und lassen so das entstehende zum Teil immer wieder fragwürdig erscheinen. Um sicher zu gehen, müsste man als Leser die Sache nachrecherchieren. Wenn ich aber als Leser eigene Forschungsarbeit in Primärquellen leisten muss, dann kann ich die Lektüre von Sekundärliteratur, die ein bestimmtes Thema mir gerade erleuchten soll, damit ich nicht selber alle Originale durchforsten muss, mir sparen. Besonders problematisch empfand ich zudem dann, dass der Autor sich stellenweise völlig unbelegt Spekulationen hingibt, wie zB über den Streitpunkt zwischen Goethe und Herder, der zum Bruch dieser Freundschaft führte. In Kapitel 14 bringt Safranski als belegtes Zitat von Goethe, dass Herder "einen höchst widerwärtigen Trumpf gezogen ...". Der Dichterfürst lässt aber offen, was es genau war. Natürlich gibt so etwas Raum für Spekulationen und es wäre an dieser Stelle möglich einzubauen, was in Frage käme, wenn man entsprechend nachvollziehbare Argumente beifügt. Safranski aber schreibt lediglich: "Was Herder gesagt hatte, war wahrscheinlich das folgende: ,Deine "Natürliche Tochter" gefällt mir viel besser als Dein natürlicher Sohn!'" (ebenda), wobei mit "Natürlicher Tochter" das gleichnamige Drama gemeint sein soll und mit "natürlicher Sohn" der Sohn von Goethe und seiner Frau. Dies ist aber in der Form reine Spekulation des Autors und die Begründung, dass Herder sich früher lobend über das genannte Drama geäußert hat und kritisch gegenüber der Beziehung zwischen Goethe und seiner Frau sich geäußert hat, reicht nicht hin, derartige Schlussfolgerungen zu ziehen. Wenn es da nichts handfesteres gibt, dann ist Safranskis Deutung an den Haaren herbeigezogen. - Ob es aber tatsächlich handfesteres Quellenmaterial gibt, müsste der Leser erst selber nachrecherchieren. Weitere Möglichkeiten, weswegen es zum Bruch außerdem noch gekommen sein könnte, werden nicht in Erwägung gezogen. Als störend empfand ich auch, dass Zitate wiederholt verwendet und vollständig eingebaut werden. Ging es darum, dass das Buch eine bestimmte Seitenzahl erreichen muss? Das Buch ist nicht das Nonplusultra, aber dennoch ist es eine gute Einführung in die Freundschaft von Goethe und Schiller und von daher auch lesenswert.

    Mehr