R. B. Mitchell Alleine weinst du wütender

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Inhaltsangabe zu „Alleine weinst du wütender“ von R. B. Mitchell

Robert Mitchell Sen. setzt die Pistole an seinen Kopf und drückt ab. Seine Frau Joyce weiß sich nicht anders zu helfen und setzt ihren dreijährigen Sohn Rob im Waisenhaus ab. Von nun an muss sich Rob alleine durchschlagen. Auf einem Sommerlager lernt er eine attraktive blonde Pastorentochter kennen, deren Leben ihn tief beeindruckt. Er beginnt, in der Bibel zu lesen und schreit zu Gott: "Jesus, wenn es dich gibt, komm rein in meinen Albtraum. Vergib mir und verändere mich." Für Rob ist dies der Beginn einer Reise, auf der seine seelischen Wunden heilen.

Ein entwurzelter Waisenknabe findet eine lebenswerte Zukunft.

— Buchperlentaucher
Buchperlentaucher

Das Buch sollte man als das lesen, was es ist: Eine Art Biographie der kindheit eines sehr erfolgreichen Bankers. Mehr nicht!

— Bücherwurm
Bücherwurm

Abgeschoben, unerwünscht - nur die Liebe der Großmutter bleibt ihn.

— mabuerele
mabuerele

Eine Kindheit, die sich niemand wünscht, geprägt von Einsamkeit und Ängsten. Wann endlich wird Rob "Zuhause" ankommen?

— MelE
MelE

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  • Leserunde zu "Alleine weinst du wütender" von R. B. Mitchell

    Alleine weinst du wütender
    katja78

    katja78

    Vom Waisenkind zum Top-Finanzberater Eine beeindruckende Lebensgeschichte über das reale Leben: brutal, mitreißend und schonungslos ehrlich. Vielleicht kennt jemand den Autor aus den Medien? R.B. Mitchell ist Multimillionär aus den USA - Ein Mann der seine Lesensgeschichte auf Papier gebracht. Erschütternde & Richtungsweisende Erlebnisse auf Papier zu einer emotionalen Geschichte gebracht. Der Autor erzählt über seine Erfahrungen in jungen Jahren und wie er den Weg zu Gott gefunden hat. Nach dem Selbstmordversuch seines Vaters wird Rob Mitchell im Alter von drei Jahren in ein Waisenhaus abgeschoben. Von der Familie verstoßen und mit den strengen Regeln der Einrichtung konfrontiert, erlebt er eine Zeit voller Einsamkeit, Ablehnung und Enttäuschung. Nach 14 Jahren wird er als frustrierter und aggressiver Jugendlicher wieder entlassen. Doch dann lernt er den lebendigen Gott kennen und ändert sein Leben radikal. Es beginnt eine lange Reise auf dem Weg zu sich selbst, zu neuer Hoffung und der Befreiung durch Vergebung. Leseprobe Das Buch erreicht Herzen Der Autor Rob Mitchell findet bei Jugendlichen Gehör auf eine ganz besondere Weise. Wer seine Lebensgeschichte gehört oder gelesen hat, spricht ihm nicht mehr ab, das Leben in seinen Tiefen zu kennen. Verzweiflung, Wut, Frust, Schmerz – ja, das hat er durchlebt. Wenn er mit jungen Menschen in Kinderheimen und Jugendgefängnissen spricht, hören sie ihm zu und nehmen seine Worte ernst. Wenn er von Hoffnung spricht, hat sie einen wirklich festen Grund. Dass Jesus ein Leben radikal verändern kann, wird an seinem Beispiel lebendig. Zum Autor Seine Lebensgeschichte ist erschütternd und unglaublich zugleich. Heute ist Rob Mitchell Multimillionär und einer der gefragtesten zehn Finanzberater der USA (Top Ten 2002). Er möchte jungen Menschen, die wie er Ablehnung, Einsamkeit und Enttäuschung erfahren haben, neue Hoffnung geben. Mitchell spricht regelmäßig in Schulen, Waisenhäusern und Gefängnissen weltweit und engagiert sich für unzählige soziale Projekte, die Jugendliche zu Hoffnungsträgern für andere machen. Ich suche nun 10 Leser, die dieses christliche Buch, gemeinsam in der Leserunde lesen und anschließend rezensieren möchten. Bewerbt euch bis einschließlich 12.6.2013 für eines der Rezensionsexemplare vom SCM Hännsler Verlag Rob Mitchell über die Frage, warum Gott das zugelassen hat und den Sinn hinter dem Leid Mehr über R.B. Mitchell und sein Interview findet ihr hier

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  • Erinnerungen an dei kindheit im Waisenhaus

    Alleine weinst du wütender
    Bücherwurm

    Bücherwurm

    07. July 2013 um 19:19

    "Alleine weinst du wütender"  ist ein autobiographischer Roman des sehr erfolgreichen Bankers und Unternehmensberaters R.B. Mitchell. Rob wurde im Alter von 3 Jahren von seiner Mutter im Waisenhaus abgegeben, nachdem sein Vater sich schwere Hirnverletzungen nach versuchtem Suizid zugezogen hatte. Sie selbst kam mit dem Chaos ihres Lebens nicht mehr klar und zog die in meinen Augen einzig sinnvolle Entscheidung: Ihren Sohn in kundige Hände zu geben, wo er ein geregeltes und behütetes Aufwachsen haben konnte. Der Autor berichtet recht emotionslos über die Geschehnisse seiner Kindheit und Jugend, seiner Verzweiflung und seinem Unverständnis darüber, warum er ohne Familie aufwachsen musste. Hatte ich mir zu Beginn des Buches Tempotaschentücher zurechtgelegt, habe ich sie doch recht schnell auch wieder weggepackt. Statt über sein Schicksal zu weinen, kam ich mehr und mehr in die Verlegenheit über sein massloses Glück zu staunen. Ich kaufe dem Autor zwar nicht wirklich ab, dass vieles so glimpflich und verständnisvoll ablief, es ist für mich schwer nachvollziehbar, aber: Ich möchte hier und jetzt betonen, dass ich mich freue! Ich freue mich mit dem Autor über seinen Erfolg, über seine grosse Liebe, seine Kinder, seinen erfüllten Lebensweg. Einziger Kritikpunkt: Mich stört, dass man als Leser mehr und mehr den Eindruck erhält, alle Menschen, die es nicht schaffen, die nicht reich werden und den rechten Partner finden und tolle gesunde Kinder grossziehen, also alle "Versager" dieser Welt hätten seinen, eben diesen gleichen Lebensweg gehen können, wenn sie denn zur rechten Zeit einfach ein formloses Gebet an Jesus gerichtet hätten! Denn da wird einem umgehend geholfen! Man hört Stimmen, alles wird gut und heile ist die Welt, die so jedem von uns offensteht! Sogar schwere Krankheiten und Verbrechen heilen über Nacht! Tja, man mag gerne selbst lesen und sein Urteil bilden, ich denke, mit solch einer Botschaft sollte man vorsichtig sein! Sie ist ein Faustschlag ins Gesicht für jedes Kind, das sexuell missbraucht wurde, für jeden Krebskranken oder für jedes Unfallopfer! Die Menschen in diese Kategorien einzuteilen empfinde ich nicht richtig, nicht sensibel genug, nicht umfassend. Es gibt haufenweise Menschen, bei denen funktioniert das so nicht. Ich lese hier eigenltich eine Geschichte eines Jungen, der von Beginn vom Glück begleitet wurde, sei es durch liebevolle Grossmutter, Betreuer, fähige Psychologen und auch Verwandtschaft, die ihn nie offen ablehnte. Rob hat viele Formen an Misshandlung in seinem Kinderheim gar nicht erfahren, noch eine geeignete Ausbildung in Psychologie um sich ein derartiges einseitiges Urteil erlauben zu dürfen. Mir selbst kam die Erzählung oft verlogen vor, geschönt, da abgekürzt, wo es eigentlich interessant zu werden schien. mir persönlich hat es keine  Botschaft, keinen neuen Weg eröffnet, den ich nicht schon versucht hätte zu gehen und der nicht zu einem weiteren Versagen geführt hätte! Daher mein Rat: Lesen Sie es als das, was es ist: Eine Erzählung eines erfolgreichen Bankers aus seiner Kindheit und Jugend aus dem Waisenhaus, der heute erfolgreich und satt vergessen hat, dass es auch Menschen gibt, die vielleicht Schlimmeres erlebt haben und weniger Glück hatten!

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  • Rezi zu "Alleine weinst du wütender" von R. B. Mitchell

    Alleine weinst du wütender
    Mone80

    Mone80

    03. July 2013 um 08:50

    "Wer das zu Hause findet, in dem er kein Gast ist, hat alle Hoffnung" (Seite 195) Robert Mitchell hat ein bewegendes Leben gehabt. Als er 3 Jahre alt war, verlässt der Vater die Familie und versucht sich kurz darauf umzubringen. Seine Mutter weiß sich nicht anders zu helfen und gibt den kleinen Rob in ein Waisenhaus ab. Zumal sie durch ihre psychische Erkrankung sich kaum um sich selbst kümmern kann. Es beginnt für ihn die Suche nach einem zu Hause, einer Familie die ihn liebt. In einem Sommerlager lernt er eine hübsche Pastorentochter kennen und er beginnt sich mit der Bibel und Gott auseinander zu setzen. Ein Neuanfang beginnt und viel Arbeit liegt vor Rob. Sehr distanziert erzählt Rob Mitchell seine Lebensgeschichte, die doch so emotional ist. Man spürt die Wut und Trauer des kleinen Robby, doch irgendwie ging es mir nicht so nah. Es ist ein gutes Buch, eine erschreckende Geschichte, die aber auch zeigt, egal wie schrecklich das Leben ist, verlier nicht die Hoffnung. Rob Mitchell hat es geschafft, egal wie oft er am Boden gelegen hat, er ist wieder aufgestanden und hat weiter gemacht. Er hat etwas aus seinem Leben gemacht und dabei nie diejenigen vergessen, die ihm auf seinem Weg begleitet haben und ihn geliebt haben oder die unbewußt einen Ratschlag für ihn hatten. Das Buch beginnt mit der Danksagung und man sollte sie lesen. Es ist eine sehr gefühlvolle und persönliche Danksagung. Das Leben im Heim ist hart, der Stärkere hat das Sagen, die Erzieher arbeiten mit Zuckerbrot und Peitsche. Auch das erfährt Rob schon am ersten Tag, weint er doch, weil er verlassen wurde. Im Laufe seines Heimaufenthaltes gerät er in viele Situationen, die er beschreibt. "Als ich mich nach Gott und der Hoffnung ausstreckte, die er jedem unabhängig von Herkunft, Sprache oder Kultur anbietet, habe ich erkannt, dass nichts, worunter ich leiden muss, weder Misshandlungen noch Gleichgültigkeit, nichts, das geschehen ist oder je geschehen wird- auch nicht der Tod-, mich von der Liebe Gottes trennen kann. Aus der Liebe heraus konnte ich anderen vergeben und meine schmerzliche Vergangenheit hinter mich lassen- so, wie sie vielen anderen geholfen hat zu vergeben und Freiheit zu finden." ( Seite 195) Diese Erkenntnis ist ein wichtiger Teil, dass Rob einen Neuanfang starten kann, seine Vergangenheit abschließen und zu Hause ankommen kann, nach einer langen Suche. Leider ist mir das ein wenig zu schnell gegangen und ich hätte mir noch ein wenig mehr gewünscht, von seinem Weg nach seinem Neuanfang zu erfahren. Das ging mir dann doch zu schnell und einfach. Er möchte mit seinem Buch Mut machen und den Heimkindern aufzeigen, dass es sich lohnt, für sein Leben zu kämpfen und nicht das Leben zu führen, was sich in der Gesellschaft verfestigt hat. Jedes Leben zählt.

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  • Authentischer Erfahrungsbericht eines Heimkindes

    Alleine weinst du wütender
    irismaria

    irismaria

    01. July 2013 um 11:13

    In seinem Erfahrungsbericht "Alleine weinst du wütender" schildert der amerikanische Finanzberater Rob B. Mitchell seine schwere Kindheit und wie es ihm gelang, doch noch ein glückliches Leben zu führen. Robbie wird in den sechziger Jahren in den USA geboren. Als Dreijähriger bringt ihn seine Mutter in ein Kinderheim und lässt ihn dort ohne Erklärungen zurück. Später findet Robbie heraus, dass sein Vater nach einem gescheiterten Selbstmordversuch in einem Pflegeheim ist und die psychisch kranke Mutter mit der Erziehung ihres Sohnes überfordert war. Die Besuche der Oma Gigi gehören neben der Erzieherin Nola zu den wenigen Lichtblicken im Leben des Kindes, das von einem tristen Alltag im Kinderheim und vor allem der Erfahrung der Ablehnung geprägt ist. Später darf Robbie die Ferien bei seinen wohlhabenden Verwandten verbringen und hofft vergeblich, dass sie ihn ganz in die Familie aufnehmen. Als Jugendlicher bestimmt Gewalt sein Leben, aber auch der Wille, es trotz der widrigen Umstände es zu etwas zu bringen. Rob entdeckt durch andere Menschen den Glauben an Gott und geht mutig seinen Weg.  Mitchell erzählt in gut lesbaren Worten seine berührende und spannende Lebensgeschichte und man leidet beim Lesen mit dem kleinen Jungen mit, der nicht verstehen kann, warum ihn niemand haben will. Das Ende kann Mut machen, sich auf den Glauben einzulassen und zeigt auf, dass es möglich ist, seinem Leben eine andere Richtung zu geben.  

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  • Bittere Kindheit und ein Neuanfang mit Jesu

    Alleine weinst du wütender
    mabuerele

    mabuerele

    28. June 2013 um 20:42

    „...Nicht die Umstände machen einen Menschen aus, sondern sein Charakter...“ Der Autor erzählt seine Lebensgeschichte. Er war drei Jahre alt, als ihn die psychisch kranke Mutter in einem Kinderheim abgab. Auf seine Tränen reagierte der Heimleiter mit Schlägen. In dem Alter, in dem ein Kind eine feste Bezugsperson und liebevolle Zuwendung braucht, erlebt er es, verlassen zu werden. Die nächsten Jahre waren geprägt von Einsamkeit. Mir war vorher nicht bewusst, dass das soziale Gefüge im Waisenhaus dazu führt, dass sich jeder allein fühlt. Dabei hatte Robby in den ersten Jahren eine einfühlsame Erzieherin, die dem Jungen Halt gab. Seine zweite Bezugsperson war seine Großmutter Gigi. Obwohl schon im hohen Alter und in bescheidenen Verhältnissen lebend, nahm sie einmal pro Woche den weiten Weg ins Waisenhaus auf sich. Durch sie erfährt Robby die Liebe, die ihm die Eltern nicht geben können. Erst Jahre später wird Robby erfahren, warum er nicht bei der Großmutter aufwachsen oder in einem näheren Heim leben durfte. Aus der Einsamkeit erwachsen in den späteren Jahren Wut und Schuldgefühle. Dass der Junge nicht zerbricht oder psychisch ernsthaft erkrankt, verdankt er den Menschen, die sich trotz allem Zeit für ihn nehmen und sich um ihn sorgen. Warum will mich keiner? Warum darf ich keine Familie haben? Diese schmerzhaften Fragen seines Lebens können sie dem Kind aber nicht beantworten, denn es gibt Verwandte, die in finanziell sicheren Verhältnissen leben. Fragen des Glaubens haben ihn nicht interessiert. Das ändert sich nach einem Einsatz als Rettungsschwimmer in einem Sommerlager. Er beginnt in der Bibel zu lesen und findet vor allem im Neuen Testament Stellen, mit denen er sich identifizieren kann. Mit seinen Fragen geht er zu seinem Betreuer. Der nimmt ihn sehr behutsam an die Hand. Er gibt ihn nichts vor, sondern führt ihn durch Impulse und Hinweise in eine eigene Auseinandersetzung. Dies sollte der Wendepunkt seines Lebens werden. Der Autor erzählt sehr sachlich und häufig fast emotionslos. Gerade dadurch wirkte das Buch auf mich authentisch. Die inneren Kämpfe wurden nachvollziehbar. Als einzige Emotion war anfangs die immer weiter anschwellende Wut spürbar, die Wut, als Außenseiter abgestempelt zu sein und nicht dazu gehören zu dürfen. Andererseits verfügte er über eine innere Stärke und den Willen, es allen zeigen zu wollen. Ausführlich berichtet er, wie er Jesu in sein Leben lässt und wie dieser ihn verändert. Obwohl das Buch viele bittere Szenen enthält, ist es ein Buch der Hoffnung. Das Ende zeigt einen Robby, der es geschafft hat, erwachsen zu werden und seinen Platz im Leben auszufüllen. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist gleichzeitig eine Mahnung, achtsam miteinander umzugehen. Sehr ansprechend ist das Cover gestaltet. Auf zartem Grün ist der Kopf des Jungen zu sehen, fast verdeckt durch eine Kapuze.

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  • Der Glaube kann alles verändern!

    Alleine weinst du wütender
    Dreamworx

    Dreamworx

    27. June 2013 um 15:45

    In „Alleine weinst Du wütender“ erzählt der amerikanische Finanzberater Rob B. Mitchell seine eigene Lebensgeschichte. In dem autobiografischen Roman beschreibt er, wie er als Dreijähriger nach dem Selbstmordversuch seines Vaters und dessen Einweisung in eine psychiatrische Einrichtung von seiner alkoholkranken und psychisch labilen Mutter in einem Kinderheim abgegeben wird und fortan auf sich allein gestellt ist. Ab und an kommt seine Großmutter ihn besuchen, und auch in der Erzieherin Nola hat er eine Fürsprecherin. Beide bringen ihm den Glauben an Gott näher. Aber Mitchell lernt auch die Ablehnung der anderen Kinder kennen, es herrscht das Gesetz des Stärkeren. Außerdem macht er sich Vorwürfe, dass er selbst die Schuld an seiner Misere trägt. Doch Mitchell kämpft und zieht seine Kraft aus Gesprächen und Gebeten zu Gott. Er schafft es aufs College und lernt auch eine sehr nette Frau kennen, mit der er eine Familie gründet. Auf seinem Lebensweg stützt er sich auf seinen Glauben und schöpft aus ihm die nötige Energie, sein Leben zu meistern und in geordnete Bahnen zu lenken. Sein Glaube hilft ihm auch dabei, seinen Eltern zu verzeihen und somit dieses traurige Kapitel seiner Kindheit abzuschließen. Der Schreibstil des Buches ist schön flüssig zu lesen und berührt den Leser mitten ins Herz. Der Autor berichtet eindrucksvoll und glaubwürdig, aber nicht effekthaschend, über sein Leben und seinen Ausweg mit der Hilfe seines Glaubens an Gott. Ein nachdenkliches Buch, das aufzeigt, dass der Glaube Berge versetzen und negative Situationen ins Positive umwandeln kann. Eine absolute Leseempfehlung!!!

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  • Ankunft

    Alleine weinst du wütender
    MelE

    MelE

    26. June 2013 um 17:45

    "Alleine weinst du wütender" - was für ein Titel, was für ein Cover. Wie passt beides zusammen? Ich habe mich dies als ich mich mit dem Buch beschäftigt habe wirklich überlegt. Der Klappentext wies schon darauf hin, das es sich hier um eine Lebensgeschichte handelt, die wirklich unter die Haut gehen wird. Mit der Tatsache, das es sich hier um eine Biografie handelt musste ich erst Umdenken lernen, denn es liest sich nicht wie erwartet wie ein Roman, denn dafür fehlt dem Buch eindeutig die Tiefe, aber es erzählt die Geschichte eines Mannes, der sich selbst nicht aufgibt und auch wenn er am Boden liegt immer wieder aufsteht. Wir Menschen haben von Geburt an das Bedürfnis zu lieben und geliebt zu werden. Robby ergeht es da nicht anders. Seine Mutter gibt ihn in ein Kinderheim und dann ist erst einmal Funkstille. Wie kann ein Dreijähriger begreifen das es nicht seine Schuld ist, das er nicht bei seinen Eltern leben kann? Was hat er falsch gemacht? Hilft es, wenn er sich anpasst und immerzu brav ist? Es tut weh zu lesen wie dieses Kind Liebe sucht und dabei schier verzweifelt. Robbys Suche zieht sich bis ins Teenie / Jugendlichenalter und erst dann kann er irgendwann ankommen und vergeben. Er erkennt, das nicht er Schuld daran ist im Heim groß zu werden und als er sich letztendlich adoptieren lässt wird seine Geschichte schön. Sie berührte und bewegte mein Mutterherz von Anfang an, aber dennoch fehlte mir die Tiefe und die Emotionen ein klein wenig. Das Vorwort von Brian Litrell, Sänger der Backstreet Boys ""Wow. Ich hatte kaum die erste Seite gelesen, da kamen mir die Tränen. Ich konnte das Buch nicht weglegen. Ich hoffe, diese Geschichte wird das Leben von Tausenden verändern. Mein Leben hat sie verändert." rührte mich an und ich versprach mir ganz, ganz viel. Letztendlich las ich ein tolles Buch, welches schonungslos von einer Suche berichtet. Einer Suche nach einem Zuhause. Vieles ist letztendlich unbegreiflich, denn es gibt außer Gigi und Nola keine Fürsprecher für Robby. Gigi ist alt und Robbys Großmutter. Nola ist die Erzieherin im Kinderheim, die schon in die ganz kleinen Jungs eine gute Saat legt indem sie für sie betet und sie auch lieben lernt. Meine große Bewunderung für sie, die sich wirklich aufopfert und den Jungs versucht ein Zuhause zu geben. Ein "echtes" Zuhause kann aber auch dies nicht ersetzen und so zieht sich Robbys Suche und zieht sich und zieht sich. Irgendwann kommt Robby da an, wo er ankommen soll und auch wenn es zwischenzeitlich schmerzhaft ist, hat er es geschafft. Ich brauchte nach dem ganzen Schmerz einfach ein Happy End und es kam so wie ich es mir erhofft hatte. Danke für dieses wirklich interessante Buch, welches mir Einblicke gegeben hat in das Leben des Robert Mitchel. Wer über diesen Mann erfahren will, der eigentlich nie aufgegeben hat trotz der Felsbrocken die ihm immer wieder im Weg standen, schaut sich einfach diesen Trailer an: Klick! Hier! Noch mehr Infos auf der Verlagsseite: HIER!

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  • Alleine weinst du wütender

    Alleine weinst du wütender
    mizu82

    mizu82

    25. June 2013 um 23:12

    R. B. Mitchell schreibt die Geschichte seines bisherigen Lebens. Mit 3 Jahren wurde er von seiner Mutter in einem Kinderheim abgegeben, nachdem sein Vater versucht hat, sich umzubringen und seine psychisch kranke, alkoholabhängige Mutter mit ihm überfordert ist. Sein Leben im Kinderheim ist geprägt von einem ständigen Wechsel aus Hoffnung und Enttäuschung. Außerdem leidet er unter dem rauhen Umgang und der Gewalt unter den Kindern. Halt geben ihm dabei seine Großmutter Gigi und seine Betreuerin Nola. In seiner Jugend findet er den Glauben an Gott, was ihm dabei hilft seine Wut unter Kontrolle zu bringen und sein Leben zu meistern. Das Buch ist sehr gut geschrieben, die Geschichte bewegend und oft traurig, sie lässt einen fassungslos zurück und regt zum Nachdenken an. Auch wenn man nicht an Gott glaubt, ist es interessant zu lesen, wie der Glaube R. B. Mitchell geholfen hat, Frieden zu schließen mit seiner Vergangenheit. Ich wünsche R. B. Mitchell, dass er wirklich so glücklich und zufrieden ist, wie er es am Ende rüberbringt und ich hoffe, dass seine Geschichte einigen Kindern, denen es so ergeht wie ihm, hilft, ihren Weg zu finden. Fazit: Ein bewegendes Schicksal, das zum Nachdenken anregt!

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  • Mitreißende Lebensgeschichte zum Mutmachen

    Alleine weinst du wütender
    Talitha

    Talitha

    25. June 2013 um 00:42

    Mitchell beschreibt in dem Buch seine Lebensgeschichte: Als Dreijähriger wird er nach dem Selbstmordversuch seines Vaters von seiner psychisch labilen und alkoholkranken Mutter in ein Kinderheim abgegeben. Nur seine Großmutter kommt nun einmal pro Woche zu Besuch. Mitchell fühlt sich sehr alleine. Die strengen Regeln des Kinderheims, die Ablehnung der anderen Kinder und das ständige Gefühl, an der eigenen Situation schuld zu sein, werden nur von der liebevollen Erzieherin Nola abgemildert.  Ansonsten wird es eher schlimmer als besser. Mitchell muss für sein Leben und sein Recht und seinen Platz in der Gesellschaft kämpfen. Die Verwandtschaft will ihn nicht. Seine psychisch kranke Mutter führt Krieg gegen das Jugendamt und das Kindheitstrauma des Verlassenwordenseins macht ihm sehr zu schaffen. Er gibt jedoch nicht auf und tastet sich mit Hilfe von christlichem Gedankengut ins Leben vor... Bis er es schließlich sogar schafft, seinen Eltern zu vergeben. Doch bis dahin ist es ein weiter Weg... Sehr ergreifend, sehr gut geschrieben, niemals pathetisch, sondern immer klar und reflexiv. Man bekommt teilweise eine Gänsehaut und oftmals Mitleid mit dem kleinen Kind, z. B. wenn es,  gerade von seiner Mutter verlassen, dann auch noch von der Kinderheimleiterin vertrimmt wird. Soviel Ungerechtigkeit muss man erst einmal verdauen und Mitchell beschreibt, wie er dieses Wunder vollbracht hat, trotz allem nicht an seiner Situation zerbrochen zu sein. 

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