R. L. Stine Geheimnis des Grauens

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Inhaltsangabe zu „Geheimnis des Grauens“ von R. L. Stine

Niemand sollte davon erfahren. Doch irgendjemand hat beobachtet, was Della in der Nacht auf Fear Island Schreckliches getan hat. Nun wird sie erpresst und auf Schritt und Tritt von einem Unbekannten verfolgt.§Auch Natalie und ihre Freunde teilen ein grausames Geheimnis. Sie haben einen Unfall verursacht und Fahrerflucht begangen. Aber einer von ihnen kann nicht schweigen. Und dann fängt der Albtraum erst richtig an.

Wenn es 6 Sterne geben würde, würde ich sie glatt geben!

— ASchmiedi

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  • Rezension zu "Geheimnis des Grauens" von R. L. Stine

    Geheimnis des Grauens

    Karokoenigin

    18. November 2012 um 12:53

    "Geheimnis des Grauens" beinhaltet zwei Geschichten, die jeweils über 150 Seiten gehen. Die eine heißt, wie schon erwähnt "Der Augenzeuge - Ich weiß, was du getan hast" und die andere nennt sich "Teufelskreis - Es gibt kein entkommen..". Ich muss dazu sagen, dass ich mir das Buch bei einer Freundin ausgeliehen habe und wenn ich es gekauft hätte, hätte es mich vermutlich unfassbar aufgeregt und genervt. Das ganze ist zwar gut geschrieben - ich hab das ganze in geschätzten 2 Tagen gelesen - aber dem Roman fehlt die nötige Tiefe, die es braucht, um mich zu überzeugen. Natürlich ist das ganze ein Jugendroman, aber trotzdem finde ich es eher schwach. Das ganze beginnt bei den Charakteren, die den gesamten Verlauf der Geschichte über oberflächlich bleiben. Ich muss gestehen, dass mich die beiden Protagonistinnen Della und Natalie des öfteren genervt haben, da sie sich konstant in Selbstmitleid wälzen. Auch der Verlauf scheint nach dem gleichen Schema abzulaufen - was mich nach 300 Seiten dann doch eher ernüchtert zurückgelassen hat, da ich mir mehr davon versprochen habe. Für mich sind auch, nachdem ich das Buch beendet habe, noch einige Fragen offen geblieben. Beispielsweise verhält sich der leitende Lehrer des Naturklubs außerordentlich seltsam, als er den geplanten Campingtrip absagt. Ich hatte mir bereits ausgemalt, dass er irgendetwas mit den Geschehnissen zutun hatte, doch dem war anscheinend nicht so. Anscheinend wurde einfach nach einem Grund gesucht, die Teenager alleine auf die Insel "Fear Street" (und warum heißt die Insel überhaupt "Angststraße"?) zu schicken. Was mich außerdem sehr genervt hat sind die Gedanken, die Della jedes Mal hat, wenn sich ein männliches Wesen in ihrer unmittelbaren Nähe befindet. "Er hat ein schönes Lächeln", dachte sie. In der Tat sah er sehr gut aus - wie ein Filmstar. (S. 38) So oder ähnlich geht das jedes Mal. Aber Verzeihung, wer bitte denkt so etwas, wenn er eine wildfremde Person auf einer eigentlich menschenleeren Insel trifft, die zudem wirres Zeug redet? Naja, kommen wir zur zweiten Geschichte.. Eigentlich kann ich mir das sparen, da die gleichen Kritikpunkte wieder auftreten. Das ganze läuft nach einem ähnlichen Muster ab. Diesmal heißt die Protagonistin Natalie und sie ist wirklich konstant dabei, sich über ihre schlechte Lage zu beklagen und das, obwohl sie nur auf dem Rücksitz gesessen hat, als ihre beste Freundin Randee einem anderen Auto hinten aufgefahren ist. Mir ist das nicht so ganz verständlich, aber nun gut. Zum Schluss muss ich noch erwähnen, dass die zweite Geschichte unglaublich viele Andeutungen enthält, die zum größten Teil die Spannung nehmen. Sowieso hat dieses Buch kaum einen Spannungsbogen aufzuweisen, denn wenn es einmal eine spannende Situation gibt, wird diese auf der nächsten Seite umgehend wieder aufgeklärt. Ich fande das ganze daher eher langweilig..

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