R. M. Schroeder Lady Moonshine

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Inhaltsangabe zu „Lady Moonshine“ von R. M. Schroeder

Südstaaten-Romantik und Prohibition – ein abenteuerliches Frauenschicksal, ein Gangster- und Liebesroman zur Zeit der „Roaring Twenties“. Mallory Kendrick träumt den amerikanischen Traum von einem besseren Leben, doch auf ihrer kleinen Farm in Virginia, wo sie mit Vater und Bruder lebt, reicht es gerade fürs Nötigste. Es ist die Zeit der Prohibition, und Mallory entdeckt ein besonderes Talent: Bald schon ist sie für ihren ausgezeichneten Whisky als ›Mallory Moonshine‹ bekannt und gerät immer mehr in den Sog einer schillernden Halbwelt. Aus der abenteuerlustigen jungen Schwarzbrennerin wird eine Getriebene, die ihren Weg finden muss und schließlich ganz eigene Ziele verfolgt inmitten zwielichtiger Verehrer, den Hütern des Gesetzes und skrupellosen Gangsterbossen im verruchten Kosmos der Zwanziger Jahre …

Tolles Buch. Großartige Geschichte, sehr schön geschrieben.

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Ein Meisterwerk! Tolle Atmosphäre, großartige Geschichte und ausgezeichnet geschrieben. Absolut empfehlenswert!

— Algernon

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  • Einmal quer durch die Zwanziger Jahre der USA

    Lady Moonshine

    Starbucks

    20. July 2017 um 21:53

    Die Roaring Twenties und die Prohibition sind Themen, die mich sehr interessieren, die ich aber in Zahlen und Fakten bereits ganz gut kenne. In Romanen werden diese Zeiten allerdings immer sehr lebendig, und so habe ich mich mit großen Erwartungen an R.M. Schroeders „Lady Moonshine“ gewagt. Was ich genau davon halten soll, weiß ich allerdings nicht. Keine Frage: Der Autor, der schon seit Jahrzehnten unter unterschiedlichen Pseudonymen vornehmlich Frauenromane schreibt, versteht sein Handwerk, und so ist hier ein solider Roman entstanden, der auf 650 Seiten mal mehr, mal weniger überzeugt. Zum Inhalt: Mallory Kendrick ist eine toughe junge Frau, die zusammen mit Bruder und Vater einen Hof bewirtschaftet, vor allem aber in Zeiten der Prohibition schwarz Alkohol brennt und damit die Familie über Wasser hält. Weil sie dieses Handwerk besonders gut beherrscht, wird sie (später) 'Lady Moonshine' nach dem schwarz Gebrannten genannt, den man 'Moonshine' nannte. Weil sich die Familie den Zwängen der Mafia wiedersetzt, kommt es zu Gewalttaten, und bald ist die Familie nicht mehr das, was sie war. Mallory muss sich allein durchschlagen, geht eine mehr oder weniger erzwungene Beziehung ein, sinnt auf Rache und kämpft um das Leben und die Gunst ihres Bruders... (es ist schwer, hier nicht zuviel zu verraten).Im ersten Teil des Buches kam es mir wirklich vor, als hätte der Autor hier den Lexikoneintrag „Zwanziger Jahre in den USA“ abgearbeitet. Alle Neurungen, alle Trends, alle Klischees, alle geschichtlich wichtigen Ereignisse wurden eingearbeitet. Da durfte nichts fehlen. Das war mir zu künstlich und zuviel. Später hat es mich weniger gestört, oder der Roman war nicht mehr so überladen mit diesen Neuerungen der Zwanziger. Später werden sogar einige Klischees aufgebrochen, z.B. hat ein Schwarzer in der Nähe von Roanoke, Virginia, eine eigene Farm, was zwar rechtlich möglich gewesen wäre; ich glaube aber nicht, dass man es geduldet hätte. Zwischendurch kommt auch ein wenig Spannung auf, aber die meisten Charaktere möchte man ständig anschubsen, dass sie doch etwas tun sollen. Eine interessante Wendung fand ich, wie der Bruder von Mallory letztendlich auf die Wahrheit kommt. 

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  • Goldene Zwanziger, Gangster und eine starke Frau!

    Lady Moonshine

    Sirene

    01. May 2017 um 21:01

    "Fast nahm es Mallory den Atem, als sie am Ende des kurzen, dämmrigen Korridors den schwarzen Samtvorhang teilte und den Starlight Club betrat. Es war nur ein Schritt, aber er führte sie in eine völlig neue, aufregende Welt." - S. 261Zu Anfang fand ich das Buch in Ordnung, es war angenehm zu lesen gewesen und mal eine andere Zeitepoche. Und dann nach ungefähr 100 Seiten hatte mich die Geschichte gepackt und ich konnte es kaum glauben, wie aufregend, schillernd und atmosphärisch der Roman ist!Von dem Autor habe ich bis jetzt immer wieder was gehört aus dem Bereich der Jugendbücher, aber noch nie was gelesen und ich war begeistert gewesen von seinem Schreibstil.Einerseits ist es einfach und flüssig, ich hatte keinerlei Probleme gehabt mich in der Zeit zurecht zu finden und auch von Inhalt her, hat die Geschichte ein angenehmes Tempo. Anderseits tauchen Sätze und Szenen auf, die wie ein Kopfkino wirken und einen an das Buch richtig binden.Auch der Inhalt hat mich angesprochen: Goldene Zwanziger, Prohibition und Gangster?Klingt aufregend. Ist es auch."Als Mallory die Flamme im Glaszylinder der Petroleumlampe ausblies und die Dunkelheit mit beklemmender Macht über sie fiel, hatte sie den salzigen Geschmack von Tränen auf den Lippen." - S. 63In diesem Roman begleiten wir die junge Mallory über mehr als 10 Jahre hinweg. Am Anfang noch eine machtlose Frau begibt sie sich auf den Pfad der Rache...und sehen ihr zu, wie sie sich durchschlägt, zwischen Gangstern und Verehren. Sie wirkt authentisch auf den Leser und ist eine starke, abenteuerliche Frau in gefährlichen Zeiten.Das Buch gibt dieses Gefühl von "Roaring Twenties", Gangster, schillernden Träumen und Zigarren wieder und ich konnte mich sehr gut darin verlieren - oder davon Tagträumen. Die Spannung ist hier immer da, sie schleicht um einen herum und "der Knall" kam für mich immer wieder unerwartet.Mit dem Buch hatte ich einen Glückstreffer! Und ich kann es Jedem empfehlen, der sich von dieser Zeit und seinen dunklen, als auch hellen Seiten, angesprochen fühlt.

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  • Prohibition und Leserausch

    Lady Moonshine

    dubh

    12. March 2017 um 19:42

    Virginia zur Zeit der Prohibition.Die junge Mallory Kendrick lebt mit ihrem Vater und ihrem Bruder Robert auf einer kleinen Farm. Die Träume von einem besseren Leben im Hinterkopf, muss sie - wie auch ihr Vater - hart für das Nötigste im Leben arbeiten. Doch dann stellt sich heraus, dass Mallory ein besonderes Talent besitzt: ihr Brandy ist der Beste in der Gegend und sie deshalb schon bald als Lady Moonlight berühmt... Doch die Roaring Twenties halten lange nicht nur schillerndes, verruchtes Nachtleben bereit - Mallory gerät in eine Spirale und ihre Abenteuerlust und Aufgewecktheit schlägt durch die Entführung ihres Bruders und den daraus entstehenden zwischenmenschlichen Folgen zu Rachegedanken um. Mallory kommt fast von ihrem Weg ab, behält jedoch ihre eigenen Ziele im Blick und schlägt sich nicht nur mit strengen Gesetzeshütern und seltsamen Verehrern herum, sondern auch mit ziemlich skrupellosen Gangstern...Eigentlich wollte ich nur mal in die ersten 10, 20 Seiten hineinlesen, doch dann gab es kein Halten mehr - also es sei denn, eine Unterbrechung ließ sich nicht verhindern.Ehrlicherweise kenne ich R.M. Schroeder eher als Autor von Jugendbüchern, aber auch mit diesem Roman erzeugt er den mir bekannten Sog. Zugegeben, das Thema - die Prohibition in den Roaring Twenties in den Vereinigten Staaten von Amerika - kommt mir sehr zupass, aber der Schreibstil des Autors ist wirklich großartig. Mit vielen Bildern erzeugt er eine tolle Atmosphäre in meinem Kopf, die mich schier glauben lässt, dass ich Mallory auf ihrer Suche nach ihrem Weg begleite. Aber nicht nur das, nein, die Figuren sind realistisch für ihre Zeit, in der Gangstertum, Korruption und illegale Destillen Hochkonjunktur hatten und die 'normalen Leute' auch ihre Chance auf einen Hauch von einem besseren Leben nutzen wollten.So legt Schroeder hier in meinen Augen eine authentische wie auch sehr spannende Geschichte vor, die von einer zeitgeschichtlichen Phase erzählt, von der ich mir einbilde, dass sie sich so auch nur in den Vereinigten Staaten ereignen konnte. Wer also gerne die Gangsterfilme, die von den Zwanzigern in den USA erzählen, schaut und gerne auch mal eine solche Geschichte lesen möchte - noch dazu mit einer weiblichen Heldin! -, dem sei "Lady Moonshine" wärmstens empfohlen.Dieser Roman liest sich - passenderweise - wie im Rausch. Sehr spannend, atmosphärisch dicht und mit tollen Figuren...

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  • Spannend...

    Lady Moonshine

    Lerchie

    09. March 2017 um 13:16

    Prolog. Mai 1936. Erwacht aus einem Traum wanderten ihre Gedanken zurück zu seinem sehnlichst erwarteten Anruf. Er war auf dem Weg zu ihr. Doch als sie, anstatt auszureiten, zur ehemaligen Destille hochstieg, wurde sie grausam an die Zeit vor etwa fünfzehn Jahren erinnert…Mallory Kendrick arbeitete hart auf der Farm ihres Vaters – und an der illegalen Destille. Sie hoffte auf den Besuch von Henry Irving, und dass er endlich mal etwas mehr mit ihr reden würde…Doch zuerst kam der Mann, der ihnen den meisten Alkohol abkaufte. Doch es war jemand anderes, denn der andere war ersetzt worden, und der neue wollte den alten Preis nicht zahlen. Doch William Kendrick war nicht bereit, seinen guten Schnaps – den besten in der Gegend – billiger zu verkaufen. Allerdings sollte das Folgen haben….Mallory hatte einen Bruder namens Robert, der jedoch mit der Destille nichts zu tun hatte. Sein Vater hatte ein besseres Leben für ihn vor. Er sollte einmal studieren, weshalb er auch jeden Tag zur Schule ging. Robert fühlte sich gerade deshalb benachteiligt. Nach dem, was an der Destille passierte, nahm der Gangster Robert als Geisel und verkaufte ihm das als Rettung vor den Ganoven….. Mallory war machtlos, wollte sie ihren Bruder nicht gefährden…Mallory wollte Rache und diese begann…. Aber auch das hatte Folgen….Als Mallory ihrem Bruder versuchte, die Wahrheit beizubringen, glaubte er ihr kein Wort….Doch auch Robert blieb von Schicksalsschlägen nicht verschont…Was erinnerte sie so grausam an damals? Was erwartete sie von Henry Irving? War sie verliebt in ihn? Warum hatte sich der Abnehmer geändert? Und weshalb zahlte er den Preis nicht? Was geschah daraufhin? Welche Folgen hatte William zu tragen? Womit drohte der Gangster Mallory? Wie schaffte er es, Mallory das Märchen zu verkaufen, er habe ihn gerettet? Warum war Mallory machtlos? Was würde passieren, wenn sie nicht tat, was der Gangster von ihr verlangte? Was tat Mallory, um sich zu rächen, zunächst? Hatte sie jemand dabei beobachtet, weil das Folgen hatte? Wer wusste von Mallorys Rache? Warum glaubte Robert seiner Schwester nicht? Inwiefern blieb jedoch auch er von Schicksalsschlägen nicht verschont? Alle diese Fragen - und noch viel mehr - beantwortet dieses Buch.Meine MeinungDas Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Der Schreibstil des Autors ist unkompliziert. Es gibt keine Fragen nach dem Sinn eines Wortes oder Satzes. Ich war auch gleich in der Geschichte drinnen und konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. Wie der Leser der Rezi und auch des Klappentextes unschwer feststellen kann, spielt das Buch zur Zeit der Prohibition in den USA. Im Prolog fängt es auch schon spannend an, denn was ist das, was Mallory so grausam an jenen Tag erinnert? Die Spannung weicht auch im ganzen Buch nicht. Ich kann Mallorys Handeln verstehen, denn ohne die Rache wäre sie niemals frei gewesen. Auch wenn ich Selbstjustiz falsch finde. Das Buch war so spannend, dass ich es in einem Rutsch gelesen habe. Es ist in vier Teile aufgebaut: Den Prolog sowie erster bis dritter Teil. Der Prolog spielt im Mai 1936, der erste Teil im Juni 1921, der zweite Teil vom Juli 921 bis September 1924 und der dritte Teil von November 1927 bis Mai 1935. Ich hoffe ich habe mit dieser Mitteilung nicht zu viel verraten. Das Buchende hat mich etwas irritiert, gerade wenn ich dann an den Prolog denke… nein weiter schreibe ich dazu nichts. Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen. Ich habe sehr lange über die Bewertung nachgedacht, denn wie gesagt, das Ende war mir zu unklar, doch hat es mir eben doch so gut gefallen, dass ich um die volle Bewertungszahl nicht herumkomme. Außerdem bekommt es natürlich von mir eine Lese-/Kaufempfehlung!

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